Geschlechterpädagogik Was hilft den Jungen?Seite 5/5

ZEIT: Halten Sie es denn auch für unnötig, mehr Männer in die Schulen zu holen?

Faulstich-Wieland: Nein. Um der Vielfalt willen bin ich für eine möglichst ausgeglichene Verteilung von Männern und Frauen in einem Kollegium. Aber nicht, wie Herr Hurrelmann andeutet, um traditionelle männliche Rollenmodelle in der Schule zu stärken. Ich hielte es für kontraproduktiv, wenn wir mehr Männer einstellen, damit diese den Werkunterricht übernehmen, mit Schülern in der Pause Fußball spielen und vor besonders schwierigen Schülern die Disziplinkeule schwingen. Das verschärft das falsche Männlichkeitsbild vieler Schüler nur. Lehrer im Kollegium sind willkommen, wenn sie professionell etwas leisten, nicht weil sie Männer sind.

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Hurrelmann: Genau das glaube ich nicht. Es macht für den Unterricht, die Beziehungsarbeit und die Umgangsformen einen Unterschied, ob ein Mann oder eine Frau vor der Klasse steht. Damit Schülerinnen und Schüler alle Möglichkeiten des Denkens, Fühlens und Verhaltens erleben können, brauchen wir Personen beider Geschlechter. Unternehmen betrachten es inzwischen als leistungsfördernd, gemischte Teams zu haben. Für die Schule gilt das genauso.

ZEIT: In dem Ziel, mehr Männer für pädagogische Berufe zu interessieren, sind Sie sich zumindest einig. Wie erreichen wir dieses Ziel?

Faulstich-Wieland: Lehrer und Erzieher sind spannende Berufe, die nicht allein davon leben, dass man gern mit Kindern arbeitet, sondern auch intellektuell hoch anspruchsvoll sind. Dafür müssen wir werben, mit Männern wie Frauen als Vorbildern.

Hurrelmann: Das wird kaum reichen. Ich setzte da eher auf Anreize. Warum soll der Kindergarten, der es schafft, einen Mann anzustellen, nicht tausend Euro extra für sein Budget bekommen? Auch gegen eine Quote hätte ich nichts einzuwenden. Wir wissen doch, welchen positiven Einfluss die Frauenquote für die Gleichberechtigung hatte. Der Pädagogenberuf gilt mittlerweile als dermaßen weiblich, dass sich viele Männer gar nicht in eine Schule oder Kita trauen.

ZEIT: Es fällt auf, dass diejenigen, die eine spezielle Jungenarbeit fordern, eher Männer sind, wogegen Frauen der Jungenförderung skeptisch gegenüberstehen. Stimmt der Eindruck?

Faulstich-Wieland: Da ist etwas dran. Die Frauen, die Mädchenarbeit vorangebracht haben, forderten zwar oft auch Jungenarbeit, haben sich aber dafür nicht zuständig gefühlt. Das müssten die Männer machen, war die allgemeine Auffassung.

Hurrelmann: Na ja. Es gibt gerade in der Pädagogik noch viele Frauen, die eine gezielte Jungenförderung für überflüssig halten. Aber auch die Männer in den Schulen, da gebe ich Frau Faulstich-Wieland recht, müssen aktiver sein. Am Horizont ist das Problem erkannt, die ganze Tragweite aber wird noch ignoriert. Vielleicht brauchen wir eine neue Männerbewegung. Schließlich geht es um die Benachteiligung der Hälfte der Bevölkerung.

Das Gespräch führten Jeannette Otto und Martin Spiewak

 
Leser-Kommentare
  1. Dies beweisen alle Leistungstests seit den 1950 Jahren.
    Das Niveau wurde an den Gymnasien herabgesetzt, um dies zu verschleiern.
    Wenn das Niveau wieder angehoben wird, werden die Jungs wieder die besseren Noten haben.
    So einfach ist das.

    Bitte führen Sie Belege für Ihre Thesen an. Die Redaktion/is

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    Wenn es es Jungs auf der Grundschule nicht so prickelnd hinbekommen, dann erhöht man einfach das Leistungsniveau auf dem Gymnasium, damit sie wieder in die Spur kommen? Lange nicht mehr so gelacht.
    Und welche Leistungstests belegen das?
    Und was interessiert mich der Bockmist, den ich als Junge auf der Schule verbrochen habe, wenn ich nach dem Studium einen guten Start ins Berufsleben habe.
    Trotz der schlechten Noten scheint es doch so zu sein, dass Noten keine Auswirkungen auf die Rollenverteilung im Berufsleben haben.
    Schlechte Noten scheinen doch gut für das männliche Ego zu sein. Ich war nie gut in der Schule. Nach dem Abi hat das doch niemanden mehr interessiert und schon gar nicht nach dem Studium.
    Fazit, wenn Jungs schlecht in der Schule sind, hat das kaum Auswirkung auf das Berufsleben [...]

    Bitte verzichten Sie auf abwertende, diskriminierende Kommentare. Die Redaktion/is

    Die Welt schreibt:

    "IQ-Tests bringen jedoch an den Tag, dass es tatsächlich messbare Unterschiede in der Intelligenz von Männern und Frauen gibt. Zwar wurden in der Vergangenheit die meisten Intelligenztests so normiert, dass geschlechtsspezifische Unterschiede beim Mittelwert des IQ gar nicht entstehen konnten. Doch verzichtet man auf diese Political Correctness, wie etwa der dänische Psychologe Helmuth Nyborg von der Universität Aarhus, dann ergibt sich, dass der Mittelwert der Gauß-Glockenkurve, mit der die Verteilung des allgemeinen IQ beschrieben wird, bei Männern einige wenige Punkte nach rechts verschoben ist. "

    http://www.welt.de/wissen...

    Gott sei Dank wird im Artikel mehrfach betont, dass Frauen aber eigentlich trotzdem genauso intelligent seien wie Männer.
    So viel politische Korrektheit muss dann doch sein.

    Das Jungs intelligenter sind ist durch nichts zu belegen.
    Im Durchschnitt gemessen liegen Mädchen und Jungs gleichauf. Bei Jungs ist das Spektrum größer. Es gibt mehr hochbegabte (IQ >130) Jungs als Mädchen(59% zu 41%), je höher die Anforderung desto klarer das Ergebnis. Bei einem IQ von 160 liegt das Verhältnis 20 zu 1 zu Gunsten der Jungs.
    Aber es gibt auch mehr unterbelichtete, so das sich dies im Durchschnitt wieder ausgleicht.

    Quelle: DGHK

    Wenn es es Jungs auf der Grundschule nicht so prickelnd hinbekommen, dann erhöht man einfach das Leistungsniveau auf dem Gymnasium, damit sie wieder in die Spur kommen? Lange nicht mehr so gelacht.
    Und welche Leistungstests belegen das?
    Und was interessiert mich der Bockmist, den ich als Junge auf der Schule verbrochen habe, wenn ich nach dem Studium einen guten Start ins Berufsleben habe.
    Trotz der schlechten Noten scheint es doch so zu sein, dass Noten keine Auswirkungen auf die Rollenverteilung im Berufsleben haben.
    Schlechte Noten scheinen doch gut für das männliche Ego zu sein. Ich war nie gut in der Schule. Nach dem Abi hat das doch niemanden mehr interessiert und schon gar nicht nach dem Studium.
    Fazit, wenn Jungs schlecht in der Schule sind, hat das kaum Auswirkung auf das Berufsleben [...]

    Bitte verzichten Sie auf abwertende, diskriminierende Kommentare. Die Redaktion/is

    Die Welt schreibt:

    "IQ-Tests bringen jedoch an den Tag, dass es tatsächlich messbare Unterschiede in der Intelligenz von Männern und Frauen gibt. Zwar wurden in der Vergangenheit die meisten Intelligenztests so normiert, dass geschlechtsspezifische Unterschiede beim Mittelwert des IQ gar nicht entstehen konnten. Doch verzichtet man auf diese Political Correctness, wie etwa der dänische Psychologe Helmuth Nyborg von der Universität Aarhus, dann ergibt sich, dass der Mittelwert der Gauß-Glockenkurve, mit der die Verteilung des allgemeinen IQ beschrieben wird, bei Männern einige wenige Punkte nach rechts verschoben ist. "

    http://www.welt.de/wissen...

    Gott sei Dank wird im Artikel mehrfach betont, dass Frauen aber eigentlich trotzdem genauso intelligent seien wie Männer.
    So viel politische Korrektheit muss dann doch sein.

    Das Jungs intelligenter sind ist durch nichts zu belegen.
    Im Durchschnitt gemessen liegen Mädchen und Jungs gleichauf. Bei Jungs ist das Spektrum größer. Es gibt mehr hochbegabte (IQ >130) Jungs als Mädchen(59% zu 41%), je höher die Anforderung desto klarer das Ergebnis. Bei einem IQ von 160 liegt das Verhältnis 20 zu 1 zu Gunsten der Jungs.
    Aber es gibt auch mehr unterbelichtete, so das sich dies im Durchschnitt wieder ausgleicht.

    Quelle: DGHK

  2. Offiziere & Gentlemen

  3. Wenn es es Jungs auf der Grundschule nicht so prickelnd hinbekommen, dann erhöht man einfach das Leistungsniveau auf dem Gymnasium, damit sie wieder in die Spur kommen? Lange nicht mehr so gelacht.
    Und welche Leistungstests belegen das?
    Und was interessiert mich der Bockmist, den ich als Junge auf der Schule verbrochen habe, wenn ich nach dem Studium einen guten Start ins Berufsleben habe.
    Trotz der schlechten Noten scheint es doch so zu sein, dass Noten keine Auswirkungen auf die Rollenverteilung im Berufsleben haben.
    Schlechte Noten scheinen doch gut für das männliche Ego zu sein. Ich war nie gut in der Schule. Nach dem Abi hat das doch niemanden mehr interessiert und schon gar nicht nach dem Studium.
    Fazit, wenn Jungs schlecht in der Schule sind, hat das kaum Auswirkung auf das Berufsleben [...]

    Bitte verzichten Sie auf abwertende, diskriminierende Kommentare. Die Redaktion/is

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    Entfernt. Bitte verzichten Sie auf beleidigende Bemerkungen. Danke. Die Redaktion/sh

    Typische unsoziale rücksichtslose Männer-Einstellung zum Leid, der Anstrengung, den Verletzungen und Beeinträchtigungen aller Beteiligten (LehrerInnen, MitschülerInnen, Mütter und Väter und der Jungen selbst) durch von Jungen ausagiertes „doing gender“. Die gesellschaftlichen Schäden, die durch individuelles Jungen-Verhalten im Sinne des „doing gender“ verursacht werden, werden ignoriert, da ja, wiederum individuell, im Erwachsenenalter, ein persönlicher Gewinn des Jungen wahrgenommen wird, eine durch frühes Rebellentum gestärkte Persönlichkeit, und da es tatsächlich nicht immer einen vorhersehbaren Zusammenhang zwischen Schul- und beruflichem Erfolg gibt – zumindest, solange Jungen nicht ganz aus dem Bildungssystem fallen (was Jungen aber tatsächlich in statistisch signifikant höherem Maße widerfährt als Mädchen).

    Typisch männlich ist auch die ausschließliche Messlatte Beruf für die Bewertung einer vermeintlich gelungenen (Geschlechter)-Identität. Demgegenüber stellt beispielsweise Boldt als Zielvorgabe für Jungenarbeit heraus: „Ziel von Jungenförderung ist die Ausbildung einer männlichen Identität, die eigene und die Grenzen anderer erkennt und akzeptiert, zu partnerschaftlichem Umgang befähigt und durch soziale Kompetenz gekennzeichnet ist“ (Uli Boldt 2005, S.8).

    Entfernt. Bitte verzichten Sie auf beleidigende Bemerkungen. Danke. Die Redaktion/sh

    Typische unsoziale rücksichtslose Männer-Einstellung zum Leid, der Anstrengung, den Verletzungen und Beeinträchtigungen aller Beteiligten (LehrerInnen, MitschülerInnen, Mütter und Väter und der Jungen selbst) durch von Jungen ausagiertes „doing gender“. Die gesellschaftlichen Schäden, die durch individuelles Jungen-Verhalten im Sinne des „doing gender“ verursacht werden, werden ignoriert, da ja, wiederum individuell, im Erwachsenenalter, ein persönlicher Gewinn des Jungen wahrgenommen wird, eine durch frühes Rebellentum gestärkte Persönlichkeit, und da es tatsächlich nicht immer einen vorhersehbaren Zusammenhang zwischen Schul- und beruflichem Erfolg gibt – zumindest, solange Jungen nicht ganz aus dem Bildungssystem fallen (was Jungen aber tatsächlich in statistisch signifikant höherem Maße widerfährt als Mädchen).

    Typisch männlich ist auch die ausschließliche Messlatte Beruf für die Bewertung einer vermeintlich gelungenen (Geschlechter)-Identität. Demgegenüber stellt beispielsweise Boldt als Zielvorgabe für Jungenarbeit heraus: „Ziel von Jungenförderung ist die Ausbildung einer männlichen Identität, die eigene und die Grenzen anderer erkennt und akzeptiert, zu partnerschaftlichem Umgang befähigt und durch soziale Kompetenz gekennzeichnet ist“ (Uli Boldt 2005, S.8).

  4. Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Pauschalisierungen. Die Redaktion/cs

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    Es wird ja immer lustiger. Jetzt ziehen die Mädchen schon in gemachter Nester. Es gibt keine Singles mehr, die alleine wohnen, es gibt kein WG-Leben mehr,... . Es sagt ja schon viel über einen Mann aus [...]

    Hört sich irgendwie nach [...] einem Heimatfilm aus den 50ern.

    Bitte verzichten Sie auf Kommentare, die die Diskussion unnötig polemisieren. Die Redaktion/is

    Es wird ja immer lustiger. Jetzt ziehen die Mädchen schon in gemachter Nester. Es gibt keine Singles mehr, die alleine wohnen, es gibt kein WG-Leben mehr,... . Es sagt ja schon viel über einen Mann aus [...]

    Hört sich irgendwie nach [...] einem Heimatfilm aus den 50ern.

    Bitte verzichten Sie auf Kommentare, die die Diskussion unnötig polemisieren. Die Redaktion/is

  5. Es wird ja immer lustiger. Jetzt ziehen die Mädchen schon in gemachter Nester. Es gibt keine Singles mehr, die alleine wohnen, es gibt kein WG-Leben mehr,... . Es sagt ja schon viel über einen Mann aus [...]

    Hört sich irgendwie nach [...] einem Heimatfilm aus den 50ern.

    Bitte verzichten Sie auf Kommentare, die die Diskussion unnötig polemisieren. Die Redaktion/is

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    • RobJir
    • 09.08.2010 um 22:43 Uhr

    ,dass viele Stipendien speziell auf Mädchen zugeschnitten sind.
    Der erste Link, den ich bei google unter dem Suchbegriff: "Stipendium Frauen" gefunden habe:

    http://www.bildungsserver...

    Für Männer habe ich sowas übrigens nicht gefunden. Hinzu kommt, dass bei einigen "neutralen" Stipendien gar in der Ausschreibung steht, dass Frauen bevorzugt werden.

    Jetzt können Sie aber stark davon ausgehen, dass genauso viele Jungen wie Mädchen aus sozialschwächeren Familien kommen. Ein Junge, der das Geld vielleicht nicht zusammenbekommt, bleibt zu Hause wohnen. Ein Mädchen kann um einiges leichter ein Stipendium bekommen und z.B. nach der Schule direkt ausziehen. Dann stimmt auch die Aussage nicht ganz:
    "Sie sind sogar mutiger: Mädchen ziehen früher von zu Hause aus, während junge Männer länger bei den Eltern hocken."

    Das hat weniger mit Mut zu tun, als dass der Staat bzw. verschiedene Stiftungen gezielt Frauen im Studium fördern.

    Und hier liegt auch das Problem: Da werden Jungs/Männer in eine Schublade gesteckt, und zwar in die Bauarbeiter/Handwerker/Mechaniker-Schublade.
    "Die können ja ohne Studium / mit schlechten Noten auch körperlich anstrengende Arbeiten verrichten. Da muss wohl nichts gefördert werden.
    Bei Frauen ist das anders, die können wir ja nicht auf den Bau schicken."
    Darum könnten Mädchen auch in der Regel in der Schule besser sein, denn ich stelle mir vor, dass auch Lehrer diese falschen Ansichten teilen und Mädchen stärker fördern könnten.

    • RobJir
    • 09.08.2010 um 22:43 Uhr

    ,dass viele Stipendien speziell auf Mädchen zugeschnitten sind.
    Der erste Link, den ich bei google unter dem Suchbegriff: "Stipendium Frauen" gefunden habe:

    http://www.bildungsserver...

    Für Männer habe ich sowas übrigens nicht gefunden. Hinzu kommt, dass bei einigen "neutralen" Stipendien gar in der Ausschreibung steht, dass Frauen bevorzugt werden.

    Jetzt können Sie aber stark davon ausgehen, dass genauso viele Jungen wie Mädchen aus sozialschwächeren Familien kommen. Ein Junge, der das Geld vielleicht nicht zusammenbekommt, bleibt zu Hause wohnen. Ein Mädchen kann um einiges leichter ein Stipendium bekommen und z.B. nach der Schule direkt ausziehen. Dann stimmt auch die Aussage nicht ganz:
    "Sie sind sogar mutiger: Mädchen ziehen früher von zu Hause aus, während junge Männer länger bei den Eltern hocken."

    Das hat weniger mit Mut zu tun, als dass der Staat bzw. verschiedene Stiftungen gezielt Frauen im Studium fördern.

    Und hier liegt auch das Problem: Da werden Jungs/Männer in eine Schublade gesteckt, und zwar in die Bauarbeiter/Handwerker/Mechaniker-Schublade.
    "Die können ja ohne Studium / mit schlechten Noten auch körperlich anstrengende Arbeiten verrichten. Da muss wohl nichts gefördert werden.
    Bei Frauen ist das anders, die können wir ja nicht auf den Bau schicken."
    Darum könnten Mädchen auch in der Regel in der Schule besser sein, denn ich stelle mir vor, dass auch Lehrer diese falschen Ansichten teilen und Mädchen stärker fördern könnten.

  6. das jungen bzw. männer ihre gesellschaftliche rolle neu definieren müssen. frauen meiner meinung nach ebenfalls.
    der ernährer, beschützer und sicherer für den fortbestand unserer spezies hat ausgesorgt.
    hinzukommt das in kindergärten, schulen etc. vorwiegend weibliches personal agiert. woher sollen die jungs ihr vorbild nehmen? von den vätern, die zehn stunden pro tag nicht anwesend sind? jungen sollten in ihrem "anderssein" genauso akzeptiert werden wie mädchen. tatsache ist aber das letztere sozial (historisch bedingt) viel besser an die gesellschaft angepasst sind. wenn ein junge mal rauft ist er heute gleich verhaltensauffällig. lasst sie raufen, laut sein und großmäulig. wenn sie es nicht als kinder dürfen werden sie es später sein. und dann wird es unangenehm.

  7. zu dem thema: andreas gößling, die männlichkeitslücke (warum wir den jungen helfen müssen).

  8. Entfernt. Beteiligen Sie sich mit konstruktiven Argumenten an der Diskussion. Die Redaktion/sh

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