Religion »Bluten wir nicht?«
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Benjamin Disraeli wird Königin Viktorias Lieblingspremier

Wie sehr sich die Verhältnisse im 19. Jahrhundert ändern, zeigt eine Affäre, die 1840 in Damaskus ihren Ausgang nimmt, in Französisch-Syrien, nominell Teil des Osmanischen Reiches. Dort verschwindet ein Mönch, der zuvor mit einem türkischen Maultiertreiber in Streit geraten sein soll. Dabei, so berichten Zeugen, habe der Mönch über Mohammed hergezogen, worauf der Maultiertreiber gedroht habe, den Mönch zu erschlagen. Muslimisch-christliche Querelen aber sind das Letzte, was der französische Konsul in Damaskus gebrauchen kann. Nach fünfhundert Stockschlägen auf die Fußsohlen ist ein jüdischer Friseur bereit, andere Gemeindemitglieder zu beschuldigen: Der Mönch sei von diesen ermordet worden, um sein Blut für die im Frühling anstehende Matze-Produktion auf Flaschen zu ziehen.

Benjamin Disraeli wird Königin Viktorias Lieblingspremier

Als die Nachricht von der bizarren Affäre nach England gelangt, ist die Empörung der Öffentlichkeit groß. Nur dass sie sich diesmal, anders als 1144 in Norwich, gegen die wahnwitzige Beschuldigung richtet. Parlament und Regierung protestieren scharf. Die christlichen Kaufleute von London, an ihrer Spitze der Bürgermeister, bekunden öffentlich ihre Solidarität mit den Beschuldigten. Der Vertreter der englischen Judenheit, Sir Moses Montefiore, wird vor seiner Abreise in den Orient von Königin Viktoria empfangen, und als es ihm, zur Freude des gebildeten Europa, gelingt, die am Leben gebliebenen jüdischen Gefangenen freizubekommen und den Sultan zu einer Erklärung über die Unsinnigkeit des Ritualmordvorwurfs zu bewegen, glaubt man das alte Vorurteil endgültig überwunden. Umso mehr, als Ende des 19. Jahrhunderts der aus einer sephardischen Familie stammende Benjamin Disraeli zum Lieblingspremier Königin Viktorias aufrückt. In der Tat eine bis dahin kaum glaubliche politische Karriere.

1917 schließlich, mitten im Ersten Weltkrieg, erreicht die englisch-jüdische Beziehung ihren glanzvollen Höhepunkt, als Außenminister Arthur James Balfour, der sich viel von der bibelfesten Frömmigkeit seiner puritanischen Vorgänger bewahrt hat, die Regierung zum »Aufbau einer Heimstätte für das jüdische Volk« in Palästina verpflichtet. So trug denn der »Winkel der Erde« tatsächlich seinen Teil zur Erfüllung von Jesajas Prophezeiung bei. Aber das gehört dann schon zu einer anderen Geschichte.

 
Leser-Kommentare
  1. Ein hervorragender Artikel, der in historisch korrekter Weise eine Zusammenfassung des - bis heute - missbrauchten und gequälten Judentums und der verfolgten, denunzierten, ausgebeuteten, vertriebenen und ermordeten Juden darstellt. Dabei wurde sogar noch auf eine berechtigte Wiedergabe der über Jahrhunderte praktizierten Ermordung Millionen unschuldiger Juden verzichtet - ohne an Darstellungskraft zu verlieren.

    Für Christen ist die jüdische Bibel als "Altes Testament" eine elementare, unverzichtbare Grundlage ihres Glaubens. Das Gleiche gilt für den Islam. Und doch: Seit jeher werden Juden von Christen und Muslimen verfolgt, unterdrückt und ermordet, und dienen als Sündenböcke für deren Vergehen.

    Während es im Judentum uralte und gute Sitte ist - und sogar gefordert wird -, im Religionsunterricht über die Bedeutung von Aussagen in der jüdischen Bibel zu diskuttieren oder gar zu streiten, sind im Christentum und Islam kritische Fragen oder Anmerkungen unerwünscht, bis hin zur Androhung (und Durchsetzung)von unangenehmen Maßnahmen gegen die Kritiker, einschließlich Ermordung.

    Was tun heute Verschwörungstheoretiker, Antisemiten, Antizionisten, Israelhasser und islamistische Terroristen? Sie erklären Juden zu den Urhebern von nahezu allem Bösen in dieser Welt, ...um von sich selbst, ihren irregeleiteten Weltbildern und ihrem manipulierten Geist - und ihren Taten - abzulenken.

    Ach ja, für diejnigen, die gleich wieder über meinen Kommentar herfallen werden: Ich bin keine Jude!

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    [entfernt. Bitte verzichten Sie auf Kommentare mit provokativem Charakter sowie Unterstellungen. Danke. Die Redaktion/ew]

    Das ist ja genau die Denkweise, welche letztendlich dann zu Pogromen führt. Nämlich dass eine Religion besondere Vorteile aufweist, die anderen aber irgendwie hinterwäldlerisch sind. Vielen Dank, dass Sie dies ergänzend zum Artikel (unfreiwillig) dargestellt haben.
    Ein sehr informativer Artikel übrigens.

    [entfernt. Bitte verzichten Sie auf Kommentare mit provokativem Charakter sowie Unterstellungen. Danke. Die Redaktion/ew]

    Das ist ja genau die Denkweise, welche letztendlich dann zu Pogromen führt. Nämlich dass eine Religion besondere Vorteile aufweist, die anderen aber irgendwie hinterwäldlerisch sind. Vielen Dank, dass Sie dies ergänzend zum Artikel (unfreiwillig) dargestellt haben.
    Ein sehr informativer Artikel übrigens.

  2. "sind im Christentum und Islam kritische Fragen oder Anmerkungen unerwünscht, bis hin zur Androhung (und Durchsetzung)von unangenehmen Maßnahmen gegen die Kritiker, einschließlich Ermordung".

    Mit Verlaub, hier ist das Wort "Christentum" schlicht entbehrlich.
    Und was das "Ach ja, für diejnigen, die gleich wieder über meinen Kommentar herfallen werden: Ich bin keine Jude!" betrifft:
    Niemand sollte über berechtigter Kritik stehen.
    Ansonsten habe ich keine Lust, Ihren Artikel weiter zu kommentieren. Sie wissen schon, warum.

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    Vorweg: Mit der Anmerkung "Ich bin kein Jude" wollte ich nur - aus Erfahrung - bekannten Reaktionen vorbeugen. Ganz sicher aber keiner Kritik.

    Das Wort "Christentum" an dieser Stelle hat sowohl geschichtlich als auch aktuell ihre Berechtigung. Aus eigener Erfahrung (nicht Hörensagen!) kenne ich Denk- und Verhaltensweisen von Christen, insbesondere derer, die sich selbst als sehr gläubige Christen betrachten.

    Beispiele?...
    In einer Gemeindeveranstaltung forderte der Hauptredner u.a. auf, Fragen zu stellen. Dem folgte ich. Dazu eine "Schwester": "Ich liebe Dich, aber halt´den Mund!" Oder: Eine Frau traute sich - aus religiösen Gründen - nach ihrer Scheidung nicht, eine neue Beziehung einzugehen. Mein Hinweis auf eine Fehlinterpretation des Glaubens wurde von Gemeindemitgliedern - aus Furcht vor dem Leiter der Versammlung - mit "...das kannst Du nicht sagen..." etc. kommentiert. Nachdem diese stete Abwehr von Hinterfragen oder Kritik kein Ende nahm, wies ich auf Verhalten und Kritik von Jesus in seiner Zeit hin. Da wurde mir klar gemacht, dass mir so etwas nicht zusteht, ich sei nicht Jesus.

    Katholische Bischöfe, die entweder kritisch waren oder gegen die - politischen - Interessen des Vatikans (z.B. in Südamerika) verstießen, wurden abberufen oder gar aus der Kirche ausgeschlossen...

    Menschen in bestimmten christlichen Gruppierungen droht der Ausschluss, wenn sie nicht streng den Regeln folgen (so unsinnig sie auch sein mögen).

    Vorweg: Mit der Anmerkung "Ich bin kein Jude" wollte ich nur - aus Erfahrung - bekannten Reaktionen vorbeugen. Ganz sicher aber keiner Kritik.

    Das Wort "Christentum" an dieser Stelle hat sowohl geschichtlich als auch aktuell ihre Berechtigung. Aus eigener Erfahrung (nicht Hörensagen!) kenne ich Denk- und Verhaltensweisen von Christen, insbesondere derer, die sich selbst als sehr gläubige Christen betrachten.

    Beispiele?...
    In einer Gemeindeveranstaltung forderte der Hauptredner u.a. auf, Fragen zu stellen. Dem folgte ich. Dazu eine "Schwester": "Ich liebe Dich, aber halt´den Mund!" Oder: Eine Frau traute sich - aus religiösen Gründen - nach ihrer Scheidung nicht, eine neue Beziehung einzugehen. Mein Hinweis auf eine Fehlinterpretation des Glaubens wurde von Gemeindemitgliedern - aus Furcht vor dem Leiter der Versammlung - mit "...das kannst Du nicht sagen..." etc. kommentiert. Nachdem diese stete Abwehr von Hinterfragen oder Kritik kein Ende nahm, wies ich auf Verhalten und Kritik von Jesus in seiner Zeit hin. Da wurde mir klar gemacht, dass mir so etwas nicht zusteht, ich sei nicht Jesus.

    Katholische Bischöfe, die entweder kritisch waren oder gegen die - politischen - Interessen des Vatikans (z.B. in Südamerika) verstießen, wurden abberufen oder gar aus der Kirche ausgeschlossen...

    Menschen in bestimmten christlichen Gruppierungen droht der Ausschluss, wenn sie nicht streng den Regeln folgen (so unsinnig sie auch sein mögen).

  3. Vorweg: Mit der Anmerkung "Ich bin kein Jude" wollte ich nur - aus Erfahrung - bekannten Reaktionen vorbeugen. Ganz sicher aber keiner Kritik.

    Das Wort "Christentum" an dieser Stelle hat sowohl geschichtlich als auch aktuell ihre Berechtigung. Aus eigener Erfahrung (nicht Hörensagen!) kenne ich Denk- und Verhaltensweisen von Christen, insbesondere derer, die sich selbst als sehr gläubige Christen betrachten.

    Beispiele?...
    In einer Gemeindeveranstaltung forderte der Hauptredner u.a. auf, Fragen zu stellen. Dem folgte ich. Dazu eine "Schwester": "Ich liebe Dich, aber halt´den Mund!" Oder: Eine Frau traute sich - aus religiösen Gründen - nach ihrer Scheidung nicht, eine neue Beziehung einzugehen. Mein Hinweis auf eine Fehlinterpretation des Glaubens wurde von Gemeindemitgliedern - aus Furcht vor dem Leiter der Versammlung - mit "...das kannst Du nicht sagen..." etc. kommentiert. Nachdem diese stete Abwehr von Hinterfragen oder Kritik kein Ende nahm, wies ich auf Verhalten und Kritik von Jesus in seiner Zeit hin. Da wurde mir klar gemacht, dass mir so etwas nicht zusteht, ich sei nicht Jesus.

    Katholische Bischöfe, die entweder kritisch waren oder gegen die - politischen - Interessen des Vatikans (z.B. in Südamerika) verstießen, wurden abberufen oder gar aus der Kirche ausgeschlossen...

    Menschen in bestimmten christlichen Gruppierungen droht der Ausschluss, wenn sie nicht streng den Regeln folgen (so unsinnig sie auch sein mögen).

    Antwort auf "Kommentar #1"
  4. Sicher gibt es auch einige Christen, die kritisches Denken ausdrücklich wünschen. Und einigen Juden wiederum ist es wohl auch ein Dorn im Auge. Trotzdem fasziniert es mich, wie überdurchscnittlich (subjektiv!) oft Menschen jüdischen Glaubens sich für liberale politische Ziele engagiert oder auf dem Gebiet der Wissenschaft und Philosphie hervorgetan haben.

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    der (objektiv) überdurchschnittliche beitrag der juden auf wissenschaftlich-geistigem, politischem und finanzwirtschaftlich-kommerziellem gebiet hängt wesentlich mit ihrer diskriminierungs- und verfolgungsgeschichte zusammen. juden waren über lange perioden von den vorherrschenden erwerbsmöglichkeiten ausgeschlossen, wurde ihnen der erwerb von grundeigentum und die ausübung (agrarisch und handwerklich) produzierender tätigkeiten verboten. sie verlegten sich daher auf die verbliebenen 'immateriellen' berufsfelder, auf handels- und zinsgewerbliche und 'abstrakte' (z.b. juristerei) sowie geistig-wissenschaftliche tätigkeiten. in diesen bereichen erwarben sie naturgemäß besondere fähigkeiten und erzielten 'überdurchschnittliche' erfolge. der neid auf diesen erfolg war durch die zeit eine treibende komponente von judenfeindschaft und antisemitismus. auch an der israelfeindschaft von heute hat dieser erfolgsneid wohl einen wesentlichen anteil.

    @apexinc
    "Trotzdem fasziniert es mich, wie überdurchscnittlich (subjektiv!) oft Menschen jüdischen Glaubens sich für liberale politische Ziele engagiert"

    Naja, wenn man sich in der Regel am empfangenden Ende eines Diskriminierungsprozesses befindet, dann ist ganz natürlich, dass man für liberale politische Ziele grundsätzlich wesentlich empfänglicher ist als jemand, der von rückständiger Abergläubischkeit geschuldeten Gewaltausbrüchen unbehelligt geblieben ist.

    [entfernt da der von Ihnen zitierte Kommentar bereits moderiert wurde. Die Redaktion/ew]

    der (objektiv) überdurchschnittliche beitrag der juden auf wissenschaftlich-geistigem, politischem und finanzwirtschaftlich-kommerziellem gebiet hängt wesentlich mit ihrer diskriminierungs- und verfolgungsgeschichte zusammen. juden waren über lange perioden von den vorherrschenden erwerbsmöglichkeiten ausgeschlossen, wurde ihnen der erwerb von grundeigentum und die ausübung (agrarisch und handwerklich) produzierender tätigkeiten verboten. sie verlegten sich daher auf die verbliebenen 'immateriellen' berufsfelder, auf handels- und zinsgewerbliche und 'abstrakte' (z.b. juristerei) sowie geistig-wissenschaftliche tätigkeiten. in diesen bereichen erwarben sie naturgemäß besondere fähigkeiten und erzielten 'überdurchschnittliche' erfolge. der neid auf diesen erfolg war durch die zeit eine treibende komponente von judenfeindschaft und antisemitismus. auch an der israelfeindschaft von heute hat dieser erfolgsneid wohl einen wesentlichen anteil.

    @apexinc
    "Trotzdem fasziniert es mich, wie überdurchscnittlich (subjektiv!) oft Menschen jüdischen Glaubens sich für liberale politische Ziele engagiert"

    Naja, wenn man sich in der Regel am empfangenden Ende eines Diskriminierungsprozesses befindet, dann ist ganz natürlich, dass man für liberale politische Ziele grundsätzlich wesentlich empfänglicher ist als jemand, der von rückständiger Abergläubischkeit geschuldeten Gewaltausbrüchen unbehelligt geblieben ist.

    [entfernt da der von Ihnen zitierte Kommentar bereits moderiert wurde. Die Redaktion/ew]

  5. der (objektiv) überdurchschnittliche beitrag der juden auf wissenschaftlich-geistigem, politischem und finanzwirtschaftlich-kommerziellem gebiet hängt wesentlich mit ihrer diskriminierungs- und verfolgungsgeschichte zusammen. juden waren über lange perioden von den vorherrschenden erwerbsmöglichkeiten ausgeschlossen, wurde ihnen der erwerb von grundeigentum und die ausübung (agrarisch und handwerklich) produzierender tätigkeiten verboten. sie verlegten sich daher auf die verbliebenen 'immateriellen' berufsfelder, auf handels- und zinsgewerbliche und 'abstrakte' (z.b. juristerei) sowie geistig-wissenschaftliche tätigkeiten. in diesen bereichen erwarben sie naturgemäß besondere fähigkeiten und erzielten 'überdurchschnittliche' erfolge. der neid auf diesen erfolg war durch die zeit eine treibende komponente von judenfeindschaft und antisemitismus. auch an der israelfeindschaft von heute hat dieser erfolgsneid wohl einen wesentlichen anteil.

    Antwort auf "Pauschalurteile?"
  6. [entfernt. Bitte verzichten Sie auf Kommentare mit provokativem Charakter sowie Unterstellungen. Danke. Die Redaktion/ew]

  7. Ich glaube die größte Gruppe, die Atheisten, werden immer gerne vergessen. Sie wollen den religiösen Gruppen immer eine Art von geistiger Überlegenheit suggerieren. Wenn ich da an Atheisten wie Hitler, Stalin und Mao denke, komme ich schon ins grübeln und denke doch an die positive Kraft der Religionen.

    Gruß

    Spectator

    [Anmerkungen: Bitte verzichten Sie auf Pauschalisierungen und bemühen Sie sich um eine differenzierte Argumentation. Danke. Die Redaktion/ew]

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    hitler, stalin, mao.. immer gerne wieder aufgeführt..
    es geht doch aber letztendlich darum, dass niemand jemand anderen wegen seines glaubens oder nicht-glaubens diskriminieren darf.
    zu behaupten, alle atheisten seien genauso schlimm wie hitler, stalin, mao wäre genauso verrückt, wie zu behaupten alle christen seien wie kreuzzugfahrer, alles moslems dschihadisten und alle juden wie die militanten siedler im westjordanland.

    hitler, stalin, mao.. immer gerne wieder aufgeführt..
    es geht doch aber letztendlich darum, dass niemand jemand anderen wegen seines glaubens oder nicht-glaubens diskriminieren darf.
    zu behaupten, alle atheisten seien genauso schlimm wie hitler, stalin, mao wäre genauso verrückt, wie zu behaupten alle christen seien wie kreuzzugfahrer, alles moslems dschihadisten und alle juden wie die militanten siedler im westjordanland.

  8. @apexinc
    "Trotzdem fasziniert es mich, wie überdurchscnittlich (subjektiv!) oft Menschen jüdischen Glaubens sich für liberale politische Ziele engagiert"

    Naja, wenn man sich in der Regel am empfangenden Ende eines Diskriminierungsprozesses befindet, dann ist ganz natürlich, dass man für liberale politische Ziele grundsätzlich wesentlich empfänglicher ist als jemand, der von rückständiger Abergläubischkeit geschuldeten Gewaltausbrüchen unbehelligt geblieben ist.

    [entfernt da der von Ihnen zitierte Kommentar bereits moderiert wurde. Die Redaktion/ew]

    Antwort auf "Pauschalurteile?"
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    ENtfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Die Redaktion/cs

    ENtfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Die Redaktion/cs

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