Waffengesetz Schießen ist kein Menschenrecht
Der nächste Amoklauf an einer Schule ist nur eine Frage der Zeit. Plädoyer für ein Verbot von tödlichen Sportwaffen.
Nichts hat sich geändert, gar nichts. Gut ein Jahr nach dem Massaker in der Realschule von Winnenden, bei dem 16 Menschen starben, und acht Jahre nach dem Amoklauf eines Schülers in Erfurt mit 17 Toten ist die Gefahr solcher Mordserien in Deutschland genauso hoch wie vor den Taten. Noch immer schießen deutsche Sportschützen mit Waffen wie der Beretta – das war die Tatwaffe in Winnenden – oder feuern mit Pumpguns – eine solche hatte der Täter 2002 in Erfurt dabei. Es sind Schusswaffen, mit denen man leicht und schnell viele Menschen töten kann.
Und das neue Waffengesetz, das nach den Morden in Winnenden erlassen wurde? Am 18. Juni 2009 hatte der CDU-Innenexperte Reinhard Grindel das neue Waffengesetz im Bundestag mit den Worten gelobt: »Wir sorgen für mehr Sicherheit?[...]. In Sachen Waffenrecht ist jetzt alles getan. Wir sehen keinen weiteren Verbesserungsbedarf.« Tags darauf lauteten die Schlagzeilen in den Zeitungen landauf, landab: »Waffenrecht verschärft«. Man habe die Lehren aus dem Schulmassaker in Winnenden gezogen, hieß es damals und heißt es bis heute: mit einem verschärften Waffenrecht, mit neuer Sicherheitstechnik in den Schulen und mithilfe von neuen Notfallplänen. In Wahrheit ist nichts besser geworden. Das veränderte Waffenrecht erschwert Gemetzel wie in Winnenden oder Erfurt nicht. Es ist tatsächlich bloß eine »Simulation«, wie die Süddeutsche Zeitung schon am 14. Mai 2009 schrieb. Denn an den Umständen, die solche Taten erleichtern, ist nichts verändert worden.
Erwachsene Vereinsschützen haben auch weiterhin problemlos Zugriff selbst auf halb automatische, großkalibrige Schusswaffen. Auch jugendliche Sportschützen dürfen noch immer mit tödlichen Waffen trainieren. Die Anhebung der Altersgrenze für das Schießen mit großkalibrigen Waffen von 14 Jahren auf 18 Jahre dient allein der Beruhigung der Öffentlichkeit, führt aber zu nichts: Wer mit kleinem Kaliber trainiert hat, kann auch mit großem Kaliber gezielt töten. Zudem sind auch kleinkalibrige Waffen tödlich – bei zwei Schulmassakern in Finnland wurden 2007 und 2008 insgesamt achtzehn Menschen mit Kleinkaliber-Patronen erschossen. Und schließlich: Die Altersgrenze von 18 Jahren ist Augenwischerei. Robert S. war 19 Jahre, als er am Gutenberg-Gymnasium Erfurt 16 Menschen erschoss.
Ebenfalls fragwürdig sind die »verstärkten Kontrollen der sicheren Aufbewahrung von Waffen und Munition in Räumlichkeiten der Waffenbesitzer«, die das neue Gesetz vorschreibt. Potenzielle Täter vom Typus Robert S. werden ihre Sportwaffen ordnungsgemäß aufbewahren und dies auch kontrollieren lassen – bis zum Beginn der Wahnsinnstat. Zudem ist der Aufwand viel zu hoch, die immer noch über zwei Millionen legalen Waffenbesitzer regelmäßig zu kontrollieren: In einigen hessischen Landkreisen kommt auf mehr als 10.000 Schusswaffen nur ein einziger Sachbearbeiter. Und in Baden-Württemberg (wo das Winnender Schulmassaker möglich war, weil der Vater des Todesschützen die Mordwaffe nicht weggeschlossen hatte) sind im Herbst 2009 Sportschützen sogar ausdrücklich von unangekündigten Kontrollen ausgenommen worden.
Das deutsche Waffenrecht begünstigt Amokläufe, auch die ungezählten Morde mit Sportwaffen im familiären Umfeld. Die dafür verantwortlichen Regierungsparteien, ebenso wie die Sportschützenverbände, nehmen die absehbaren Folgen nach wie vor in Kauf. Der Vorsitzende des Bundes Deutscher Kriminalbeamter, Klaus Jansen, stellte nach der Pseudoverschärfung des Waffengesetzes im Juni 2009 fest: »Ab heute tickt die Zeitbombe des nächsten Schul-Amoklaufs mit amtlicher Billigung des Bundestages.« Allein in Nordrhein-Westfalen hat es im Jahr nach dem Winnender Schulmassaker achthundert Amokdrohungen gegeben.
Nun sollen mit öffentlichen Geldern die äußeren Türklinken der deutschen Klassenräume gegen Knäufe ausgetauscht werden, damit der Täter die Tür im Ernstfall von außen nicht öffnen kann. Gleichzeitig bleiben Sportwaffen erlaubt, mit denen man (wie in Erfurt und Winnenden geschehen) selbst durch geschlossene Türen hindurch Menschen erschießen kann. In den Amok-Notfallplänen der deutschen Schulverwaltungen steht, Lehrer und Schüler sollten bei Gefahr schnell die Türen schließen und sie verbarrikadieren, sie sollten sich flach auf den Boden legen oder unter den Bänken verstecken. So richten wir uns im Irrsinn ein.
Die Frage, die unsere Gesellschaft endlich beantworten muss, lautet: Was wiegt schwerer – der Tod von einem Dutzend Schülern und Lehrern, die alle paar Jahre bei einem Amoklauf erschossen werden oder der Verzicht von etwa zwei Millionen Sportschützen auf ihre Mordwaffen? Die Antwort ist einfach: Es gibt kein Menschenrecht auf Schießsport mit tödlichen Waffen. Das elementare Menschenrecht auf Leben hingegen ist unmittelbar geltendes Recht, so steht es in Artikel 2 des Grundgesetzes. Aufgrund der staatlichen Schutzpflicht muss der Staat dort, wo er Risikobereiche nicht ausreichend absichern kann, Verbote aussprechen – insbesondere dann, wenn die drohende Grundrechtsverletzung irreparabel ist oder die drohende Gefährdungslage unbeherrschbar ist. Wer erlaubt, dass tödliche Schusswaffen millionenfach als Sportgeräte verteilt werden, muss damit rechnen, dass diese Waffen zum Morden benutzt werden.
- Datum 13.08.2010 - 11:29 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 12.08.2010 Nr. 33
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"Ein Lehrer der Winnender Realschule, der nur knapp mit dem Leben davongekommen war, erklärte nach dem Massaker: »Die meisten Leute in Deutschland geben sich zufrieden mit der Wahrscheinlichkeitsrechnung, dass sie selber kaum bei einem Schul-Amoklauf sterben werden.« Dabei darf es nicht bleiben."
Doch, genau dabei muss es bleiben, denn nur so kann die Verhältnismäßigkeit eines Verbots abgeschätzt werden. Wenn ein Verbot Millionen von Menschen einschränkt, um ein bereits sehr kleines Risiko unbedeutend zu senken, dann muss von diesem Verbot abgesehen werden.
Wir sprechen von Menschen und nicht von Zahlen.
Und selbst wenn das Risiko nur minimal gesenkt wird, wenn es möglich ist Leben zu schützen, dann sollte man über ein Verbot oder zumindest eine Einschränkung nachdenken.
Man sollte sich auch immer darüber im Klaren sein, welche "Freiheit" hierbei eingeschränkt wird und wie viele Menschen von dieser "Freiheit" gebraucht machen, also wie viele in Deutschland eine Waffe besitzen.
Ich rede nicht einmal davon, dass Schuss- und Sportwaffen generell verboten werden sollten. Es sollte nur Einschränkungen vorgenommen werden, die einen solch einfachen Zugang zu Schusswaffen verhindert.
Vielleicht würden Sie das auch anders sehen, wenn ihr Kind durch eine Schusswaffe ums Leben gekommen wäre.
....wenn Sie die Verhältnismäßigkeit einfordern. Darin ist unsere Gesetzgebung zumindest in sofern schlecht, als sie den Wählern die Folgen neuer Legislation kaum unter diesem Aspekt genau darlegen. Da wird immer mit den Argumenten argumentiert, die Emotionen treffen und nicht die tatsächlichen Zusammenhänge berücksichtigen. Mein beliebtes Beispiel der Motorradhelme und der Sicherheitsgurte. Beide retten Leben, zweifelsohne. Ist es aber sinnvoll Sicherheitsgurte vorzuschreiben, wenn man Motorräder überhaupt zulässt?
Neben den beiden genannten Gewalttaten in Erfurt und Winnenden erfolgte am 19.02.2002 in Freising/Eching ein dritter Schulamok mit vier Todesopfern, der allerdings mit einer ILLEGALEN Schusswaffe aus dem frühren Jugoslawien verübt wurde und somit zeigt, dass die Täter sich bedarfweise auch Waffen aus anderen Quellen beschaffen.
Bei den Gewalttaten mit geringerer Schadensbilanz ("zielgerichtete Gewalt an Schulen") ist das Tatmittelbild noch wesentlich vielfältiger und auch dort wurden neben Hieb- und Stichwaffen sowie Sprengsätzen auch ILLEGALE Schusswaffen verwendet, z.B. in Emsdetten am 20.11.2006.
FAZIT: Ein Legal(Schuss)waffenverbot ist kein geeignetes Mittel zur Amokprävention.
Nach dem "Zweiten periodischen Sicherheitsbericht 2006" des Bundeskriminalamtes (BKA) ist für den Schusswaffengebrauch bei Gewalttaten in Deutschland bereits seit Mitte der 90iger Jahre ein stabiler ABWÄRTSTREND feststellbar.
Aussagen zur Art der verwendeten Schusswaffen lässt nur der "Jahresbericht Waffen- und Sprengstoffkriminalität" des BKA zu, der leider nicht öffentlich ist und mir in Teilen nur für 2002 vorliegt. Verknüpft man beide o.a. Berichte, so lässt sich der Legalwaffenanteil bei Gewaltkriminalität insgesamt mit 0,086 % ermitteln, bei Totschlag 0,59 % und bei Mord 1,3 %.
Da die kriminelle Bedeutung von Legalwaffen so gering ist und jegliche Waffengesetzverschärfung nur auf Legalwaffen abzielt, ist es auch nicht verwunderlich, dass der o.a. ABWÄRTSTREND keine Beeinflussung durch die Waffengesetzverschärfung von 2003 zeigt.
Wir sprechen von Menschen und nicht von Zahlen.
Und selbst wenn das Risiko nur minimal gesenkt wird, wenn es möglich ist Leben zu schützen, dann sollte man über ein Verbot oder zumindest eine Einschränkung nachdenken.
Man sollte sich auch immer darüber im Klaren sein, welche "Freiheit" hierbei eingeschränkt wird und wie viele Menschen von dieser "Freiheit" gebraucht machen, also wie viele in Deutschland eine Waffe besitzen.
Ich rede nicht einmal davon, dass Schuss- und Sportwaffen generell verboten werden sollten. Es sollte nur Einschränkungen vorgenommen werden, die einen solch einfachen Zugang zu Schusswaffen verhindert.
Vielleicht würden Sie das auch anders sehen, wenn ihr Kind durch eine Schusswaffe ums Leben gekommen wäre.
....wenn Sie die Verhältnismäßigkeit einfordern. Darin ist unsere Gesetzgebung zumindest in sofern schlecht, als sie den Wählern die Folgen neuer Legislation kaum unter diesem Aspekt genau darlegen. Da wird immer mit den Argumenten argumentiert, die Emotionen treffen und nicht die tatsächlichen Zusammenhänge berücksichtigen. Mein beliebtes Beispiel der Motorradhelme und der Sicherheitsgurte. Beide retten Leben, zweifelsohne. Ist es aber sinnvoll Sicherheitsgurte vorzuschreiben, wenn man Motorräder überhaupt zulässt?
Neben den beiden genannten Gewalttaten in Erfurt und Winnenden erfolgte am 19.02.2002 in Freising/Eching ein dritter Schulamok mit vier Todesopfern, der allerdings mit einer ILLEGALEN Schusswaffe aus dem frühren Jugoslawien verübt wurde und somit zeigt, dass die Täter sich bedarfweise auch Waffen aus anderen Quellen beschaffen.
Bei den Gewalttaten mit geringerer Schadensbilanz ("zielgerichtete Gewalt an Schulen") ist das Tatmittelbild noch wesentlich vielfältiger und auch dort wurden neben Hieb- und Stichwaffen sowie Sprengsätzen auch ILLEGALE Schusswaffen verwendet, z.B. in Emsdetten am 20.11.2006.
FAZIT: Ein Legal(Schuss)waffenverbot ist kein geeignetes Mittel zur Amokprävention.
Nach dem "Zweiten periodischen Sicherheitsbericht 2006" des Bundeskriminalamtes (BKA) ist für den Schusswaffengebrauch bei Gewalttaten in Deutschland bereits seit Mitte der 90iger Jahre ein stabiler ABWÄRTSTREND feststellbar.
Aussagen zur Art der verwendeten Schusswaffen lässt nur der "Jahresbericht Waffen- und Sprengstoffkriminalität" des BKA zu, der leider nicht öffentlich ist und mir in Teilen nur für 2002 vorliegt. Verknüpft man beide o.a. Berichte, so lässt sich der Legalwaffenanteil bei Gewaltkriminalität insgesamt mit 0,086 % ermitteln, bei Totschlag 0,59 % und bei Mord 1,3 %.
Da die kriminelle Bedeutung von Legalwaffen so gering ist und jegliche Waffengesetzverschärfung nur auf Legalwaffen abzielt, ist es auch nicht verwunderlich, dass der o.a. ABWÄRTSTREND keine Beeinflussung durch die Waffengesetzverschärfung von 2003 zeigt.
[entfernt. Bitte verzichten Sie auf Äußerungen, die als Relativierung der Menschenrechte interpretiert werden können. Danke. Die Redaktion/ew
Menschenrechte???
wir sprechen hier aber schon über Waffen, Amokläufe, Tote und Verletzte oder???
"nicht absolut sondern von Menschen verabschiedet."
absolut richtig und absolut verabschiedet!!!
Menschenrechte???
wir sprechen hier aber schon über Waffen, Amokläufe, Tote und Verletzte oder???
"nicht absolut sondern von Menschen verabschiedet."
absolut richtig und absolut verabschiedet!!!
Wie weit sollen Bürgerrechte in diesem Land noch eingeschränkt werden bis die Leute endlich aufwachen. Verbietet doch das Rauchen mir egal bin Nichtraucher, verbietet Waffen mir egal bin kein Sportschütze, verbietet doch das Autofahren mir egal ich benutze öffentliche Verkehrsmittel, aber was wenn es mal etwas erwischt, was Sie oder ich gerne tun. Also Waffen mit der Begründung zu verbieten, dass man damit Menschen töten kann ist der absolute Schwachsinn. Nahezu alles kann als tödliche Waffe missbraucht werden. Man könnte auch mit einem Auto in eine Fußgängerzone fahren, sollen wir jetzt Autos auch verbieten. Die größte Errungenschaft der Demokratie nämlich die persönliche Freiheit, fällt immer mehr der vermeintlichen Sicherheit zum Opfer. Ich finde es traurig, dass anscheinend viele Leute lieber in einer äußerst sicheren Diktatur leben als in einer freien Gesellschaft.
Wie viele Menschen sterben jeden Tag (!) an Verkehrsunfällen? Fordert deswegen irgendjemand, Autos generell zu verbieten?
Oder Küchenmesser? Die weitaus meisten bewaffneten Gewalttaten nutzen ja keine "professionellen" Waffen, sondern das, was gerade zur Hand ist - und das ist meistens an sich unschuldiges Küchengerät bzw. Werkzeug.
Die Problematik ist doch genau die gleiche: Einzelpersonen handeln grob fahrlässig bzw. kriminell. Daraus den Schluss zu ziehen, Freiheiten auch für alle anderen Leute zu beschränken, halte ich für falsch. Es gibt so etwas wie "Lebensrisiken".
Zudem ist hundertprozentige Sicherheit sowieso eine Illusion, egal, wie viel man noch verbietet. Wer die feste Absicht hat, anderen Menschen zu schaden, der schafft das auch. Zur Not mit einer Flasche Wodka und einem Putzlappen. (Verbietet Putzlappen!!!111einself)
Das eigentliche Problem liegt doch ganz woanders. Man müsste die URSACHEN von Amokläufen (zum Beispiel die Perspektivlosigkeit eines großen Teils unserer Jugend und die untragbaren Zustände an vielen Schulen) bekämpfen und nicht nur die Durchführung ein kleines bisschen erschweren.
Ach, ich vergaß: Das kostet ja Geld. Da ist es natürlich einfacher, immer mehr Verbote auszusprechen.
daraus sprichst Du mir. Es gibt einen Spruch:"Währed den Anfängen."
Menschen zu zeugen ist einfach. Doch, sie zu lieben und anzuleiten (ich möchte das Wort Erziehung vermeiden), ist harte Arbeit. Wobei alles zusammentrifft.
Hieraus rsultiert Alles.
daraus sprichst Du mir. Es gibt einen Spruch:"Währed den Anfängen."
Menschen zu zeugen ist einfach. Doch, sie zu lieben und anzuleiten (ich möchte das Wort Erziehung vermeiden), ist harte Arbeit. Wobei alles zusammentrifft.
Hieraus rsultiert Alles.
Tja, ich kann mich diesem Kommentar absolut nicht anschließen!
1. Es hat sich nichts geändert:
Stimmt nicht, dass Grundgesetz wurde ausgehebelt und es darf verdachtsunabhängig kontrolliert werden.Vielleicht wäre ein Blick in Artikel 13 des deutschen Grundgesetz dadurch hilfreich..
2. Selbst in Großbritanien gab es einen Amoklauf. Trotz des totalen Schusswaffenverbots! Also zieht dieses Argument nicht! Nur zur Erinnerung, dass ist nicht einmal einen Monat her.
3. illegale Waffen:
Die Gewerkschaft der Polizei schätzt, dass ca 25 MILLIONEN illegale Waffen sich in deutschen Haushalten befinden. Deutschland hat 81.835 Millionen Einwohner! Nettes Verhältnis! Was passiert mit den illegalen Waffen? Auch da hinkt der Kommentar!
4. Dank Internet selbst gemachte Waffen:
Sprengstoff und Flammenwerfer. Da gibt es wirklich Videoanleitungen, wie man selber seinen eigenen professionellen Flammenwerfer bauen kann. Goggeln mit englischen Begriffen hilft dabei. Und das erschreckende dabei ist: ALLE ZUTATEN BEKOMMT MAN IN JEDEM BAUMARKT! Sollen wir jetzt auch noch das Internet kappen und alle Baumärkte und Tankstellen schließen? Wäre doch serh hilfreich!
PS: Anleitungen zum Bau von Spreng- und Brandbomben findet man auch. Googlen in englischer Sprache ist auch hier wieder hilfreich.
5. Pro Jahr sterben in der BRD zwischen 110.000 u. 140.000 Raucher an den direkten Folgen des Rauchens. Wen interessiert das? Antwort: Niemanden! Alkoholiker die jährlich in der BRD daran sterben: ca 40.000
zu Punkt 5: Wenn mein Nachbar an Lungenkrebs stirbt oder Leberzirrhose, stört mich das nicht so sehr. Auch wenn er sich mit seiner Knarre den Schädel weg pustet, hab ich nichts dagegen.
Wenn er aber meint, andere Menschen vor seinem Exitus zu involvieren:
Jedem steht frei, eine Fluppe anzunehmen oder ein Freibier. Aber wenn er um sich rum ballert, ist meine eigene Entscheindung wohl nicht mehr relevant...
Ausserdem: was ist mit meiner Freiheit, in der Großstadt mit 130 Sachen vor Schulen zu fahren? Eingeschränkt. Ja, so ein Mistkrams!
Aber zum Glück gibt es auch viele geistig nicht umnachtete Schützenvereine, die nicht nur die bürgerlichen Traditionen hochhalten, sondern auch ihrer heutigen gesellschaftlichen Verantwortung nachkommen.
Wenn es mal wieder einen Amoklauf geben wird, wird man die verantwortlichen Politiker wegen Beihilfe zur Verantwortung ziehen müssen. So einfach ist das.
Nur um eines vorneweg zu nehmen: ich bin kein Sportschütze!
zu Punkt 5: Wenn mein Nachbar an Lungenkrebs stirbt oder Leberzirrhose, stört mich das nicht so sehr. Auch wenn er sich mit seiner Knarre den Schädel weg pustet, hab ich nichts dagegen.
Wenn er aber meint, andere Menschen vor seinem Exitus zu involvieren:
Jedem steht frei, eine Fluppe anzunehmen oder ein Freibier. Aber wenn er um sich rum ballert, ist meine eigene Entscheindung wohl nicht mehr relevant...
Ausserdem: was ist mit meiner Freiheit, in der Großstadt mit 130 Sachen vor Schulen zu fahren? Eingeschränkt. Ja, so ein Mistkrams!
Aber zum Glück gibt es auch viele geistig nicht umnachtete Schützenvereine, die nicht nur die bürgerlichen Traditionen hochhalten, sondern auch ihrer heutigen gesellschaftlichen Verantwortung nachkommen.
Wenn es mal wieder einen Amoklauf geben wird, wird man die verantwortlichen Politiker wegen Beihilfe zur Verantwortung ziehen müssen. So einfach ist das.
Nur um eines vorneweg zu nehmen: ich bin kein Sportschütze!
Entfernt. Bitte versuchen Sie, Ihre Kritik sachlich zu formulieren und mit Argumenten zu versehen. Polemik ist hier nicht erwünscht. Vielen Dank. /Die Redaktion pt.
"Waffen- und Sprengstoffkriminalität in der Bundesrepublik Deutschland" erstellt durch das BKA, nicht öffentlich zugänglich.
Zahlen für 1999. Zwar schon 10 Jahre alt, an den grundsätzlich ablesbaren Aussagen hat sich nichts verändert. Inwieweit die ab diesem Zeitpunkt eingetretenen Verschärfungen des Waffenrechtes eine Auswirkung haben, konnte ich nicht ermitteln.
Von ca. 2.851 Straftaten gegen das Leben (Mord und Totschlag inkl. -versuchen) wurden im Jahr 1999 381 mit Schußwaffen, davon 22 legale Schußwaffen, begangen. In Prozentzahlen: 86 % der Tötungsdelikte wurden nicht mit Schußwaffen verübt, nur bei 0,7 % der Tötungsdelikte wurden legale Schußwaffen verwandt (wobei ca. 2/3 der mit legalen Schußwaffen begangenen Taten sogenannte "Beziehungstaten" sind, die nach Auffassung der Kriminologie ohnehin nicht verhindert werden können.)
Also 22 von 381 Delikten mit legalen Schußwaffen oder 5,7%.
Oder anders: 22 Waffen von 10Millionen Waffen wurden für Straftaten gegen das Leben (Mord und Totschlag inkl. -versuchen)eingesetzt.
Und auch bei mehreren Toten mit einer Waffe. Der Prozentsatz ist fast nicht meßbar und spiegelt den unsäglichen Populismus zu diesem Thema wider. Vermutlich werden pro Jahr deutlich mehr Menschen im Haushalt mit Flaschen erschlagen.
Natürlich ist jeder Tote ein Opfer zuviel und es sollte alles unternommen werden, Gewalttaten mit Waffen zu verhindern. Dazu sollte auch eine rigorose Durchsetzung der Vorschriften für Waffenaufbewahrung gehören.
"Waffen- und Sprengstoffkriminalität in der Bundesrepublik Deutschland" erstellt durch das BKA, nicht öffentlich zugänglich.
Zahlen für 1999. Zwar schon 10 Jahre alt, an den grundsätzlich ablesbaren Aussagen hat sich nichts verändert. Inwieweit die ab diesem Zeitpunkt eingetretenen Verschärfungen des Waffenrechtes eine Auswirkung haben, konnte ich nicht ermitteln.
Von ca. 2.851 Straftaten gegen das Leben (Mord und Totschlag inkl. -versuchen) wurden im Jahr 1999 381 mit Schußwaffen, davon 22 legale Schußwaffen, begangen. In Prozentzahlen: 86 % der Tötungsdelikte wurden nicht mit Schußwaffen verübt, nur bei 0,7 % der Tötungsdelikte wurden legale Schußwaffen verwandt (wobei ca. 2/3 der mit legalen Schußwaffen begangenen Taten sogenannte "Beziehungstaten" sind, die nach Auffassung der Kriminologie ohnehin nicht verhindert werden können.)
Also 22 von 381 Delikten mit legalen Schußwaffen oder 5,7%.
Oder anders: 22 Waffen von 10Millionen Waffen wurden für Straftaten gegen das Leben (Mord und Totschlag inkl. -versuchen)eingesetzt.
Und auch bei mehreren Toten mit einer Waffe. Der Prozentsatz ist fast nicht meßbar und spiegelt den unsäglichen Populismus zu diesem Thema wider. Vermutlich werden pro Jahr deutlich mehr Menschen im Haushalt mit Flaschen erschlagen.
Natürlich ist jeder Tote ein Opfer zuviel und es sollte alles unternommen werden, Gewalttaten mit Waffen zu verhindern. Dazu sollte auch eine rigorose Durchsetzung der Vorschriften für Waffenaufbewahrung gehören.
wie schön, dass es zur Verhinderung von Schulmassakern so einfache Lösungen gibt: "Killerspiele" und Sportwaffen verbieten.
Dass man vielleicht die Ursachen bekämpfen muss, scheint bei den meisten immer noch nicht angekommen zu sein.
Wie heißt es so schön: Wer seine Freiheit aufgibt, um dafür Sicherheit zu erlangen, wird am Ende beides verlieren.
Zum Abschluss noch ein paar Tatsachen/Fragen, (von denen einige schon erwähnt wurden):
Wieviele Personen werden pro Jahr mit Dienstwaffen erschossen? Oder mit Jagdwaffen?
Man kann auch mit anderen Gegenständen töten.
In England wurden Kurzwaffen verboten, trotzdem hört man immer wieder von Morden unter Jugendlichen. Beim letzten Amoklauf in England wurde ein Gewehr benutzt. Es gibt dort immer noch weit mehr Morde pro 100.000 Einwohner als bei uns.
Ja, leider ist der nächste Amoklauf nur eine Frage der ZEIT. Und zwar deshalb, weil die Täter von den Medien verherrlicht werden und vorher in der Schule unter den Augen überforderter und / oder unfähiger Pädagogen gemobbt wurden.
An diesen wichtigsten Ursachen hat sich bisher leider überhaupt nichts geändert.
Ob das Tatwerkzeug eine Schusswaffe, oder -wie bei den letzten Amokläufen, ein Messer, eine Axt, ein Auto oder Flüssigsprengstoff in der Form von Benzin sein wird, ist dagegen nicht klar.
Die Forderung nach einem Verbot des legalen Waffenbsitzes kann Amokläufe nicht verhindern, erzeugt nur eine Scheinsicherheit, schränkt die Freiheit von Millionen rechtstreuer Bürger ein und ist absolut unverhältnismässig.
Mit dieser Polit-Show werden Bürger diskriminiert, nur weil sie nicht zur Stammwählerschaft gewisser Parteien zählen.
Wie sagte Thomas Jefferson (1743-1826) ?
- "Never trust a government that doesn't trust its own citizens with guns".
Ich schliesse mich ihm an und erweitere Regierung um Partei.
Ja, leider ist der nächste Amoklauf nur eine Frage der ZEIT. Und zwar deshalb, weil die Täter von den Medien verherrlicht werden und vorher in der Schule unter den Augen überforderter und / oder unfähiger Pädagogen gemobbt wurden.
An diesen wichtigsten Ursachen hat sich bisher leider überhaupt nichts geändert.
Ob das Tatwerkzeug eine Schusswaffe, oder -wie bei den letzten Amokläufen, ein Messer, eine Axt, ein Auto oder Flüssigsprengstoff in der Form von Benzin sein wird, ist dagegen nicht klar.
Die Forderung nach einem Verbot des legalen Waffenbsitzes kann Amokläufe nicht verhindern, erzeugt nur eine Scheinsicherheit, schränkt die Freiheit von Millionen rechtstreuer Bürger ein und ist absolut unverhältnismässig.
Mit dieser Polit-Show werden Bürger diskriminiert, nur weil sie nicht zur Stammwählerschaft gewisser Parteien zählen.
Wie sagte Thomas Jefferson (1743-1826) ?
- "Never trust a government that doesn't trust its own citizens with guns".
Ich schliesse mich ihm an und erweitere Regierung um Partei.
Benjamin Franklin: „Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren.“
Hier die Fakten:
http://ef-magazin.de/2010...
http://ef-magazin.de/2008...
http://ef-magazin.de/2009...
http://ef-magazin.de/2010...
Ich kann die Angehörigen der Opfer von Winnenden verstehen.
Allerdings wehre ich mich gegen die Hetzkampagne gegen uns Sportschützen entschieden. Wir sind friedliche Menschen die unserem Hobby nachgehen und gute Jugendarbeit in unseren Vereinen leisten.
Ich verlange ja auch nicht ein Verbot von PS-strotzenden Kleinwagen mit denen jährlich viele Menschen durch Jugendhand ums Leben kommen oder Küchenmesser mit einer längeren Klinge als 9,5 cm.
Außerdem ist es eine Schande wenn Zahlenmaterial so manipuliert wird dass ein Bild von uns gezeigt wird welches nicht der Realität entspricht.
Was glauben sie, warum die FDP bei den letzten Wahlen so gut abgeschnitten hat. Diese Partei hat durch objektives Verhalten nach Winnenden auf einen Schlag einen Großteil von 3 Millionen Sportschützen für sich gewonnen.
Ich kann die Angehörigen der Opfer von Winnenden verstehen.
Allerdings wehre ich mich gegen die Hetzkampagne gegen uns Sportschützen entschieden. Wir sind friedliche Menschen die unserem Hobby nachgehen und gute Jugendarbeit in unseren Vereinen leisten.
Ich verlange ja auch nicht ein Verbot von PS-strotzenden Kleinwagen mit denen jährlich viele Menschen durch Jugendhand ums Leben kommen oder Küchenmesser mit einer längeren Klinge als 9,5 cm.
Außerdem ist es eine Schande wenn Zahlenmaterial so manipuliert wird dass ein Bild von uns gezeigt wird welches nicht der Realität entspricht.
Was glauben sie, warum die FDP bei den letzten Wahlen so gut abgeschnitten hat. Diese Partei hat durch objektives Verhalten nach Winnenden auf einen Schlag einen Großteil von 3 Millionen Sportschützen für sich gewonnen.
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