Siebeck Jetzt mal langsam!Seite 2/2
Slow Food hat in etwa 70 deutschen Städten lokale Gruppen. Alles über die Mitgliedschaft unter slowfood.de
- Datum 15.08.2010 - 19:17 Uhr
- Seite 1 | 2 | Auf einer Seite lesen
- Serie Siebeck
- Quelle ZEITmagazin, 12.08.2010 Nr. 33
- Kommentare 19
- Versenden E-Mail verschicken
- Empfehlen Facebook, Twitter, Google+
- Artikel Drucken Druckversion | PDF
-
Artikel-Tools präsentiert von:










Lieber Herr Siebeck,
Ihre geliebte französische Rohmilchbutter, um nur ein Beispiel herauszugreifen, hätte durch diesen Unsinn einen fetten roten Punkt bekommen, Industriefett namens Halbfettmagarine einen grünen Punkt.
Diese Ampelidee war eine schwachsinnige Idee.
in die Hand. Sie können die "bösen Sachen" geben "gute Chemie" ersetzen. Greenwashing heißt das.
Und was haben regional erzeugte Ware und regionale Spezialitäten mit einer Ampel zu tun?
Die Kommentare belegen die traurige Realität von Slowfood in Deutschland. Das politische Agieren (und die Ampel hat natürlich einen Sinn auch wenn sie nichts mit regionaler oder saisonaler Esskultur zu tun hat) wird Foodwatch zugewiesen, während Slowfood vielfach als bisweilen bornierter Genießerclub wahrgenommen wird, dessen Sommerfeste selbst in Kreuzberg noch den Charakter exklusiver Tafelrunden haben.
Die Wurzeln von Slowfood in Italien sind freilich sehr viel politischer und so sind denn viele, die Slowfood nahestehen auch Mitglieder bei Foodwatch und unterstützen deren Kampagnen. Vielen Dank an Wolfram Siebeck, der diesen Bogen ebenfalls spannt und damit zeigt, dass Genusskultur auch politisch unbequem sein kann.
Gerade kleine und kleinste Hersteller, also Slowfoodler, können sich dieses Analysebrimorium gar nicht leisten.
Meiner Meinung nach gehört die Verzehrerziehung in die Schule.
Das hat auch schon, auch wenn etwas weit hergeholt, bei der Mülltrennung auch gut geklappt.
So weit hergeholt, wie von Foodwatch immer behauptet, sind die Portionsangaben auf den Packungen nicht. Gut, schon für Sparesser aber nicht weltfremd.
Im Gegensatz zu Slowfood sehe ich Foodwatch als Geldmaschine.
Gerade kleine und kleinste Hersteller, also Slowfoodler, können sich dieses Analysebrimorium gar nicht leisten.
Meiner Meinung nach gehört die Verzehrerziehung in die Schule.
Das hat auch schon, auch wenn etwas weit hergeholt, bei der Mülltrennung auch gut geklappt.
So weit hergeholt, wie von Foodwatch immer behauptet, sind die Portionsangaben auf den Packungen nicht. Gut, schon für Sparesser aber nicht weltfremd.
Im Gegensatz zu Slowfood sehe ich Foodwatch als Geldmaschine.
Gerade kleine und kleinste Hersteller, also Slowfoodler, können sich dieses Analysebrimorium gar nicht leisten.
Meiner Meinung nach gehört die Verzehrerziehung in die Schule.
Das hat auch schon, auch wenn etwas weit hergeholt, bei der Mülltrennung auch gut geklappt.
So weit hergeholt, wie von Foodwatch immer behauptet, sind die Portionsangaben auf den Packungen nicht. Gut, schon für Sparesser aber nicht weltfremd.
Im Gegensatz zu Slowfood sehe ich Foodwatch als Geldmaschine.
lieber Sauzahn,
Geschmacks- und Ernährungsbildung sollte in einem angemessenen und die Selbsttätigkeit aktivierenden Umfeld passieren. Das ist die Schule in vielen Fällen nicht.
Aber davon abgesehen: Die Ampelkennzeichnung zielt auf Standard-Vertriebswege und nicht auf die Direktvermarktung handwerklicher Lebensmittel.
Deshalb schadet sie auch dem Slowfood-Gedanken nicht, sondern im Gegenteil: ergänzt ihn sinnvoll dort wo heute noch 99% der Lebensmittel verkauft werden und zwar mit oft irreführenden Angaben.
Im Übrigen: Etliche Kleinproduzenten können sich auch keine Bio-Zertifizierung leisten. Biolabel sind als Orientierung dennoch sinnvoll.
...zuhause oder in der Schule. Beim gemeinsamen Kochen entwickelt sich zudem soziale Bildung durch gemeinsame Rituale, die oft verlorengegangen sind in den Familien.
Die Ampel ist Unsinn.
Es kommt auch mal vor, dass die Industrie Dinge ablehnt, weil die dort vorhandene Fachkompetenz Fehlentwicklungen verhindern will.
Wie oben schon erwähnt: Ein Lebensmittel, das traditionell energiereich ist, kann nur durch viel Chemie eine gelbe oder grüne Ampel bekommen.
Das kann doch nicht gut sein.
Nur weil die Industrie dagegen ist, muss die Ampel noch lange nicht gut sein.
Da wurde uns ein unverantwortliches Massenexperiment mit ungewissem Ausgang erspart.
Die Ampel ist Unsinn.
Es kommt auch mal vor, dass die Industrie Dinge ablehnt, weil die dort vorhandene Fachkompetenz Fehlentwicklungen verhindern will.
Wie oben schon erwähnt: Ein Lebensmittel, das traditionell energiereich ist, kann nur durch viel Chemie eine gelbe oder grüne Ampel bekommen.
Das kann doch nicht gut sein.
Nur weil die Industrie dagegen ist, muss die Ampel noch lange nicht gut sein.
Da wurde uns ein unverantwortliches Massenexperiment mit ungewissem Ausgang erspart.
Die Ampel ist Unsinn.
Es kommt auch mal vor, dass die Industrie Dinge ablehnt, weil die dort vorhandene Fachkompetenz Fehlentwicklungen verhindern will.
Wie oben schon erwähnt: Ein Lebensmittel, das traditionell energiereich ist, kann nur durch viel Chemie eine gelbe oder grüne Ampel bekommen.
Das kann doch nicht gut sein.
Nur weil die Industrie dagegen ist, muss die Ampel noch lange nicht gut sein.
Da wurde uns ein unverantwortliches Massenexperiment mit ungewissem Ausgang erspart.
Ich finde den Artikel etwas oberflächlich. Was genau ist eigentlich -Slow Food-? Es steckt sicherlich mehr dahinter als nur langsame Nahrungsaufnahme.
... außer natürliche Lebensmittel selbst zuzubereiten und dann genußvoll zu verzehren?!
... außer natürliche Lebensmittel selbst zuzubereiten und dann genußvoll zu verzehren?!
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren