USA Vallejo ist pleite
Keine Polizei, keine Feuerwehr, Schulen schließen: Die USA spüren die Schuldenkrise
© Justin Sullivan/Getty Images

Die Stadt Vallejo ist pleite: Hier stand einmal der lokale Supermarkt
Es ist einer dieser sonnigen Vormittage, für die Kalifornien so berühmt ist. Doch das Geschäftszentrum von Vallejo, einer Kommune mit 117.000 Einwohnern, gelegen an der San Francisco Bay, wirkt wie eine Geisterstadt. In der Georgia Street mit ihren liebevoll erhaltenen Häusern aus der Gründerzeit steht jeder zweite Laden leer. An ein paar Schaufenstern klebt der Hinweis »Zu vermieten«. Die meisten Hausbesitzer haben nicht einmal mehr den Optimismus, ein solches Schild aufzustellen.
Fred Menard gehört zu den wenigen Geschäftsleuten, die geblieben sind. »Dort, wo jetzt das Pfandhaus ist, war früher das erste Modehaus am Platz«, sagt der Inhaber von Indian Alley, einem Secondhandladen. Das Art-déco-Gebäude gegenüber, in dem einst die Kaufhauskette Sears residierte, steht leer, das Erdgeschoss kann man für Kindergeburtstage mieten. Die vergilbten Plakate lassen ahnen, dass das nur noch selten vorkommt.
In Vallejo ist nichts los. Vallejo ist pleite. Die Stadt hat im Mai 2008 Insolvenz angemeldet. Das heißt, dass es jetzt einen Konkursrichter gibt, der darauf achtet, dass die Stadt nicht komplett an den Forderungen ihrer Gläubiger zerbricht, aber gleichzeitig darauf, dass Bürgermeister und der Stadtrat die Finanzen wieder ins Lot bringen. Vergangene Woche hat der Konkursrichter wieder einen Brief geschickt. Bis zum Jahresende verlangt er einen detaillierten Plan, wie Vallejo seine Schulden bedienen und seine Ausgaben finanzieren will.

Klicken Sie bitte auf das Bild, um die Karte zu öffnen
Dabei leben Vallejos Bürger schon heute wie in einem Albtraum. Wegen der gigantischen Schulden werden die Schlaglöcher auf den Straßen größer, auf öffentlichen Parkplätzen wuchert meterhoch das Unkraut. Aus Geldmangel mussten vier der acht Feuerwehrstationen schließen. Die Zahl der Polizisten wurde von 160 auf 95 reduziert, ihre Einsatzwagen rücken nur noch bei akuter Gefahr für Leib und Leben aus.
Kürzlich wurde eine der drei weiterführenden Schulen geschlossen. Selbst der Billigsupermarkt Wal-Mart beschloss, dass es hier nichts mehr zu holen gibt; er verließ die Stadt. »Hier geht der Witz um, wir seien die Schwesterstadt von Atlantis, genauso tief unter Wasser«, sagt Marc Garman, Herausgeber des Vallejo Independent Bulletin, einer lokalen Internet-Nachrichtenseite. Unter Wasser, under water – so nennt man das in Amerika, wenn man eigentlich kaum noch Chancen sieht, Kredite zurückzuzahlen.
Die Schuldenkrise? Sie ist für die Amerikaner keine abstrakte Zahl, die in den Abendnachrichten verlesen wird. Sie kommt ihnen inzwischen ganz nah – in den Kommunen.
Landauf, landab schockieren sie ihre Bürger mit drakonischen Sparmaßnahmen wie in Vallejo. In Colorado Springs zum Beispiel bleibt ein Drittel der Straßenbeleuchtung dunkel, weil die 400.000-Einwohner-Stadt am Fuß der Rocky Mountains die Stromrechnung nicht mehr zahlen kann. Honolulu schickt die Schulkinder früher nach Hause, Clayton County im Süden der USA hat Ende vergangenen Monats den gesamten öffentlichen Busverkehr eingestellt, und ländliche Gemeinden im Mittleren Westen können sich den Unterhalt asphaltierter Straßen nicht mehr leisten. Sie wandeln sie in Kiespisten um.
- Datum 19.08.2010 - 16:34 Uhr
- Seite 1 | 2 | 3 | 4 | Auf einer Seite lesen
- Quelle DIE ZEIT, 19.08.2010 Nr. 34
- Kommentare 127
- Versenden E-Mail verschicken
- Empfehlen Facebook, Twitter, Google+
- Artikel Drucken Druckversion | PDF
-
Artikel-Tools präsentiert von:




so ist es, wenn man sich überjahrhunderte gegenseitig ausbeutet mit sozialarbeitern aus dem wildwest film.
(heute heisst es schrottiwood, nach den todesraten)
immer nur den dollar om kopp, [...]
armes volk, viele sind auf den turbokapitalismus reingefallen und können sich ohne zähne kaum wehren.
reichtum ist in den usa anders, es ist gier pur und hat dimensionen eines schweinestalls, den man globalisierung nennt.
keine wunder wie es heute ist sowie in chicago die brücken verrosten.
Gekürzt, bitte bemühen Sie sich um eine angemessene Wortwahl. Vielen Dank. /Die Redaktion pt.
. . . dann gehen Sie doch rueber und zeigen den "armen" Leuten wie's richtig gemacht wird . . . so wie in Deutschland . . . wo noch nie jemand ausgebeutet worden ist, und Gier noch nie jemanden benachteiligt hat. 80 Milionen Menschen in totalem Equilibrium mit Mensch und Natur.
"Die Ruhegelder für die künftigen Pensionäre sind in öffentlichen Pensionsfonds angelegt...."
In Deutschland ist nichts angelegt. Daher ist auch nichts da.
. . . dann gehen Sie doch rueber und zeigen den "armen" Leuten wie's richtig gemacht wird . . . so wie in Deutschland . . . wo noch nie jemand ausgebeutet worden ist, und Gier noch nie jemanden benachteiligt hat. 80 Milionen Menschen in totalem Equilibrium mit Mensch und Natur.
"Die Ruhegelder für die künftigen Pensionäre sind in öffentlichen Pensionsfonds angelegt...."
In Deutschland ist nichts angelegt. Daher ist auch nichts da.
Man kann es schon in der Bibel nachlesen wie es funktioniert.
Wer kann, entzieht dem primären Wirtschaftskreislauf das Geld und nutzt es für Spekulationen um noch mehr Geld zu machen. Er lässt sein Geld "arbeiten".
Dadurch fehlt es in anderen Bereichen, viele Menschen haben eben weniger zum ausgeben. Armut, Zerfall und soziale Spannungen sind die Folgen, mit denen wir auch in Deutschland rechnen müssen.
Unsere "witschaftskompetenten" Regierungsmitglieder wissen das und steuern nicht dagegen. Sie verschulden den Staat weiter massiv und wehren sich vehement gegen einen generellen Mindestlohn.
Zum Vorteil der deutschen Exportwirtschaft vergessen sie, dass es auch eine Binnennachfrage gibt, die gestärkt werden müsste und riskieren damit den Zusammenbruch des gesamten Wirtschaftssystems mit all seinen negativen folgen für die Menschen.
Wahrscheinlich haben sie weder das Wissen noch die Fähigkeit irgendetwas zu tun bei all den korrupten Lobbyisten in Parlament und Regierung.
"wehren sich vehement gegen einen generellen Mindestlohn."
Aber genau so etwas ist doch eine Regelung, die fern der ökonomischen Realität ist. Ein künstlich festgesetzter Lohn ist genau so schädlich wie völlig überzogene, aber gesetzlich garantierte, Pensionsansprüche. Ein Markt funktioniert nur so gut, wie seine Regeln eingehalten werden. Je mehr man ihn künstlich verzerrt, desto ungerechter werden Preise und Löhne. Hierfür ist die amerikanische Schuldenkrise geradezu ein Paradebeispiel.
Wenn es jetzt in D viele Jobs gibt, von denen man nicht mehr leben kann, dann liegt das nicht daran, dass es keinen Mindestlohn gibt. Dafür gibt es andere, viel grundsätzlichere Gründe. Ein Mindestlohn ist der Versuch eine innere Blutung mit einem Pflaster zu bekämpfen.
Selbst wenn man den Vergleich mit anderen Ländern macht, stellt man fest, dass die Effekte des Mindestlohns geradezu unbedeutend sind. Teils positiv, teils negativ. Eine solche Maßnahme ist sinnlos und beruhigt nur irgendwelche linken Gewissen, anstelle die strukturellen Probleme tatsächlich anzugehen.
Es gibt nur einen Grund für einen Mindestlohn: Da es offenbar nicht möglich die grundsätzlichen Strukturen zu verbessern, muss man die niedrig Löhne kurzfristig abstellen. Insofern ist der Kompromiss, dass man Mindestlöhne in Branchen mit besonderem Wettbewerbsdruck (Lohndumping) zulässt, plausibel. Aber das kann keine Lösung auf Dauer sein.
verwanter von goethe oder watt ?
Sein Geld arbeiten zu lassen, ist grundsätzlich nicht negativ. Nicht jeder spekuliert, um Geld zu mehren.
Es fehlt dadurch sicher nicht in anderen Bereichen. Die anderen Bereiche müssen erst erfolgreich sein, um möglichst viele Menschen am Erfolg teilhaben zu lassen. Es hapert aber an der Umsetzungsgeschwindigkeit "neue Unternehmen" in Deutschland mit neuen Arbeitsplatzbindungen entstehen zu lassen. Das "Alte" bricht langsam weg und muss sich globalisieren. Das "Neue" wächst nicht in der nötigen Geschwindigkeit nach. "Armut, Zerfall u. soziale Spannungen" liegen auch darin extrem begründet, dass Deutschland eine extrem schlechte Breitenbildung praktiziert. Deutschland verschwendet so seine wichtigste Ressource: Menschen. Aufgrund der Rohstoffarmut ist es mehrfach tragisch.
Ein Mindestlohn wird in Deutschland Schritt für Schritt praktiziert. Es ist auch ein Weg.
Die "Staatsverschuldung" abzubauen ist wichtig, aber schwierig. Geld auszugeben ist einfacher als Geld einzunehmen. Steigende Wünsche führen zudem zu steigenden Steuernabgaben, die vor allem die Bürger treffen. Wenn der Staat mehr ausgibt, als er einnimmt - müssen Schulden zunehmen.
Es kann nicht die Aufgabe der deutschen Exportwirtschaft sein, für eine größere Binnennachfrage zu sorgen. Der Staat muss Rahmenbedingungen so gestalten, dass Deutschland als Investitionsland gefragt ist und gute Rahmenbedingungen aufzeigt. Kann die Politik es gewährleisten oder wird zu stark an dem Ast gesägt, auf dem "man" sitzt?
Wenn man die Gesellschaft dem "freien Spiel des Marktes" überlässt, fördert man unweigerlich die Entwicklung hin zu einer Sklavengesellschaft. Mit dem sog. "Zweiten Arbeitsmarkt" sind wir bereits auf dem Weg dorthin ein gutes Stück vorangekommen.
Wenn jemand den ganzen Tag arbeitet, von seinem Lohn aber nicht leben kann und auf finanzielle Hilfen angewiesen ist, dann ist doch was oberfaul. Jedes Unternehmen, das Leistungen unter Kosten erbringen würde, wäre nach kurzer Zeit pleite. Hier ist er der Staat der pleite geht.
Märkte brauchen Regeln, wenn eine Wirtschaftsgemeinschaft funktionieren soll. Es müssen Regeln sein, durch die alle am Mehrwert teilhaben, nicht nur die Geldsäcke. Alles andere brächte im Endeffekt nur Mord, Totschlag und Unterdrückung.
"wehren sich vehement gegen einen generellen Mindestlohn."
Aber genau so etwas ist doch eine Regelung, die fern der ökonomischen Realität ist. Ein künstlich festgesetzter Lohn ist genau so schädlich wie völlig überzogene, aber gesetzlich garantierte, Pensionsansprüche. Ein Markt funktioniert nur so gut, wie seine Regeln eingehalten werden. Je mehr man ihn künstlich verzerrt, desto ungerechter werden Preise und Löhne. Hierfür ist die amerikanische Schuldenkrise geradezu ein Paradebeispiel.
Wenn es jetzt in D viele Jobs gibt, von denen man nicht mehr leben kann, dann liegt das nicht daran, dass es keinen Mindestlohn gibt. Dafür gibt es andere, viel grundsätzlichere Gründe. Ein Mindestlohn ist der Versuch eine innere Blutung mit einem Pflaster zu bekämpfen.
Selbst wenn man den Vergleich mit anderen Ländern macht, stellt man fest, dass die Effekte des Mindestlohns geradezu unbedeutend sind. Teils positiv, teils negativ. Eine solche Maßnahme ist sinnlos und beruhigt nur irgendwelche linken Gewissen, anstelle die strukturellen Probleme tatsächlich anzugehen.
Es gibt nur einen Grund für einen Mindestlohn: Da es offenbar nicht möglich die grundsätzlichen Strukturen zu verbessern, muss man die niedrig Löhne kurzfristig abstellen. Insofern ist der Kompromiss, dass man Mindestlöhne in Branchen mit besonderem Wettbewerbsdruck (Lohndumping) zulässt, plausibel. Aber das kann keine Lösung auf Dauer sein.
verwanter von goethe oder watt ?
Sein Geld arbeiten zu lassen, ist grundsätzlich nicht negativ. Nicht jeder spekuliert, um Geld zu mehren.
Es fehlt dadurch sicher nicht in anderen Bereichen. Die anderen Bereiche müssen erst erfolgreich sein, um möglichst viele Menschen am Erfolg teilhaben zu lassen. Es hapert aber an der Umsetzungsgeschwindigkeit "neue Unternehmen" in Deutschland mit neuen Arbeitsplatzbindungen entstehen zu lassen. Das "Alte" bricht langsam weg und muss sich globalisieren. Das "Neue" wächst nicht in der nötigen Geschwindigkeit nach. "Armut, Zerfall u. soziale Spannungen" liegen auch darin extrem begründet, dass Deutschland eine extrem schlechte Breitenbildung praktiziert. Deutschland verschwendet so seine wichtigste Ressource: Menschen. Aufgrund der Rohstoffarmut ist es mehrfach tragisch.
Ein Mindestlohn wird in Deutschland Schritt für Schritt praktiziert. Es ist auch ein Weg.
Die "Staatsverschuldung" abzubauen ist wichtig, aber schwierig. Geld auszugeben ist einfacher als Geld einzunehmen. Steigende Wünsche führen zudem zu steigenden Steuernabgaben, die vor allem die Bürger treffen. Wenn der Staat mehr ausgibt, als er einnimmt - müssen Schulden zunehmen.
Es kann nicht die Aufgabe der deutschen Exportwirtschaft sein, für eine größere Binnennachfrage zu sorgen. Der Staat muss Rahmenbedingungen so gestalten, dass Deutschland als Investitionsland gefragt ist und gute Rahmenbedingungen aufzeigt. Kann die Politik es gewährleisten oder wird zu stark an dem Ast gesägt, auf dem "man" sitzt?
Wenn man die Gesellschaft dem "freien Spiel des Marktes" überlässt, fördert man unweigerlich die Entwicklung hin zu einer Sklavengesellschaft. Mit dem sog. "Zweiten Arbeitsmarkt" sind wir bereits auf dem Weg dorthin ein gutes Stück vorangekommen.
Wenn jemand den ganzen Tag arbeitet, von seinem Lohn aber nicht leben kann und auf finanzielle Hilfen angewiesen ist, dann ist doch was oberfaul. Jedes Unternehmen, das Leistungen unter Kosten erbringen würde, wäre nach kurzer Zeit pleite. Hier ist er der Staat der pleite geht.
Märkte brauchen Regeln, wenn eine Wirtschaftsgemeinschaft funktionieren soll. Es müssen Regeln sein, durch die alle am Mehrwert teilhaben, nicht nur die Geldsäcke. Alles andere brächte im Endeffekt nur Mord, Totschlag und Unterdrückung.
Es war mi neu, wie stark und destruktiv der Gewerkschaftseinfluß in den USA ist. Ein interessanter Bericht !
... aberwitzig sie auch sein mögen, sind garantiert. In den meisten US-Bundesstaaten wurden sie sogar verfassungsrechtlich geschützt. Jetzt sitzen die Kommunen und staatlichen Arbeitgeber also in der Klemme"
Endlich sprechen es die Medien an! Ich dachte ich schreibe mir die Finger wund. Nur sie schreiben hier über die USA. Wie ist es denn hier?
...und in d. machens die gewerkschaften dank
linksjustiz gerade nach....
jedoch bei uns bekommt kein pensionist 90% (ausser
drückerkolonnen wulff, der kriegt 100%) und kein feuerwehrmann(!) sechsstellige einkommen
... aberwitzig sie auch sein mögen, sind garantiert. In den meisten US-Bundesstaaten wurden sie sogar verfassungsrechtlich geschützt. Jetzt sitzen die Kommunen und staatlichen Arbeitgeber also in der Klemme"
Endlich sprechen es die Medien an! Ich dachte ich schreibe mir die Finger wund. Nur sie schreiben hier über die USA. Wie ist es denn hier?
...und in d. machens die gewerkschaften dank
linksjustiz gerade nach....
jedoch bei uns bekommt kein pensionist 90% (ausser
drückerkolonnen wulff, der kriegt 100%) und kein feuerwehrmann(!) sechsstellige einkommen
"Dort konnte ein Polizeihauptmann in der Spitze über 300.000 Dollar jährlich verdienen und ein Feuerwehrmann 170.000 Dollar, um sich nach 30 Dienstjahren mit 90 Prozent des letzten Gehalts zur Ruhe zu setzen."
Stimmen die Zahlen? Ist das nicht etwas viel??
Ja, genau.
und hierzulande solls mit 67 - besser noch mit 70 - in die Rente gehen...
Wir lassen uns hier von vorne bis hinten von der Politik und Wirtschaft vera.......
ohne alle abzüge..
Hier ein anderes Beispiel:
http://www.bloomberg.com/...
Ja, genau.
und hierzulande solls mit 67 - besser noch mit 70 - in die Rente gehen...
Wir lassen uns hier von vorne bis hinten von der Politik und Wirtschaft vera.......
ohne alle abzüge..
Hier ein anderes Beispiel:
http://www.bloomberg.com/...
. . . dann gehen Sie doch rueber und zeigen den "armen" Leuten wie's richtig gemacht wird . . . so wie in Deutschland . . . wo noch nie jemand ausgebeutet worden ist, und Gier noch nie jemanden benachteiligt hat. 80 Milionen Menschen in totalem Equilibrium mit Mensch und Natur.
Bemühen Sie sich bitte um sachliche Kommentare. Die Redaktion / mh
Bemühen Sie sich bitte um sachliche Kommentare. Die Redaktion / mh
Ja, genau.
...."Allein der kalifornische Pensionsfonds Calpers, der größte öffentliche Pensionsfonds überhaupt, verlor Anfang 2009 rund 40 Prozent seines Marktwertes. Staaten und Gemeinden müssen die entstehende Unterdeckung aus laufenden Mitteln ausgleichen: Sie sehen sich plötzlich drastisch gestiegenen Beitragsforderungen gegenüber, während die Immobilien- und Wirtschaftskrise ihre Steuereinnahmen dezimiert. "
Das ist aber kein Problem der Kapital Sammlung. Es ist ein Problem der Kapitalanlage. Es ist aber immer noch besser als wie bei uns kein Geld in der Rücklage zu haben, zumal die Unterdeckung durch die Krise bei uns ebenfalls da ist. Sie ist nur versteckt, da der Staat keinen Ausweis zukünftiger Mindereinnahmen auf Barwert ausweist.
...."Allein der kalifornische Pensionsfonds Calpers, der größte öffentliche Pensionsfonds überhaupt, verlor Anfang 2009 rund 40 Prozent seines Marktwertes. Staaten und Gemeinden müssen die entstehende Unterdeckung aus laufenden Mitteln ausgleichen: Sie sehen sich plötzlich drastisch gestiegenen Beitragsforderungen gegenüber, während die Immobilien- und Wirtschaftskrise ihre Steuereinnahmen dezimiert. "
Das ist aber kein Problem der Kapital Sammlung. Es ist ein Problem der Kapitalanlage. Es ist aber immer noch besser als wie bei uns kein Geld in der Rücklage zu haben, zumal die Unterdeckung durch die Krise bei uns ebenfalls da ist. Sie ist nur versteckt, da der Staat keinen Ausweis zukünftiger Mindereinnahmen auf Barwert ausweist.
:under water" Beziet sich auf den Umstand wenn die verpfaendete Ware weniger Wert hat als der Restkredit der noch zu zahlen ist, und hat eigentlich nichts mit der zahlungsfaehigkeit zu tun.
Meterhohes Unkraut auf Parkplätzen etc.: erinnert an die Zone um Tschernobyl. Frage: sind die USA doch kommunistisch unterwandert oder kann es der tolle Kapitalismuas auch nicht besser?
Ihr größter Trumpf ist immer noch der Dollar und ihr blasiger Finanzmarkt. Sie haben es geschafft, dass viele Länder sich in amerikanischen Geldgeschäften investieren. Die letzte Finanzkrise hat es gezeigt. Eigentlich alle Länder waren bereit, Unsummen in den zu implodieren drohenden amerikanischstämmigen globalen Finanzmarkt zu stecken.
So lange das so bleibt, und sich die anderen Länder für Amerika krumm legen, können die seit Jahrzehnten im Leistungsbilanzdefizit steckenden Amerikaner weiter machen.
Tatsächlich final wird's erst, wenn die Chinesen beschließen, dass sie auf Amerika nicht mehr angewiesen sind und die amerikanischen Staatsanleihen auf den Markt werfen. Dann versinken die USA und eine ganze Reihe ihrer weniger finanzkräftigen Gläubiger in Bedeutungslosigkeit.
In gewisser Weise schon. Denn Kommunismus ist in der Praxis immer die Diktatur der Funktionäre gewesen und genauso ist das hier auch, die Abgeordneten haben den Beamten maßlose Gehälter und noch maßlosere Pensionen zugeschanzt und das alles ohne jedes Mandat und ohne Offenlegung der Schuldenlasten, die die künftigen Pensionslasten verursachen.
So ähnlich wie bei den Kommunisten.
Das fatale ist, dass wir in Deutschland strukturell genau die gleiche Situation haben (Diktatur der Parteien und Beamten, die die arbeitende Bevölkerung immer mehr auspressen), nur die Zahlen sind noch nicht ganz so katastrophal.
Ihr größter Trumpf ist immer noch der Dollar und ihr blasiger Finanzmarkt. Sie haben es geschafft, dass viele Länder sich in amerikanischen Geldgeschäften investieren. Die letzte Finanzkrise hat es gezeigt. Eigentlich alle Länder waren bereit, Unsummen in den zu implodieren drohenden amerikanischstämmigen globalen Finanzmarkt zu stecken.
So lange das so bleibt, und sich die anderen Länder für Amerika krumm legen, können die seit Jahrzehnten im Leistungsbilanzdefizit steckenden Amerikaner weiter machen.
Tatsächlich final wird's erst, wenn die Chinesen beschließen, dass sie auf Amerika nicht mehr angewiesen sind und die amerikanischen Staatsanleihen auf den Markt werfen. Dann versinken die USA und eine ganze Reihe ihrer weniger finanzkräftigen Gläubiger in Bedeutungslosigkeit.
In gewisser Weise schon. Denn Kommunismus ist in der Praxis immer die Diktatur der Funktionäre gewesen und genauso ist das hier auch, die Abgeordneten haben den Beamten maßlose Gehälter und noch maßlosere Pensionen zugeschanzt und das alles ohne jedes Mandat und ohne Offenlegung der Schuldenlasten, die die künftigen Pensionslasten verursachen.
So ähnlich wie bei den Kommunisten.
Das fatale ist, dass wir in Deutschland strukturell genau die gleiche Situation haben (Diktatur der Parteien und Beamten, die die arbeitende Bevölkerung immer mehr auspressen), nur die Zahlen sind noch nicht ganz so katastrophal.
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren