Streit um Großprojekt Soll der Bahnhof unter die Erde?
Das Projekt Stuttgart 21 sei eine gute Investition, glaubt Robert Leicht. Pure Geldverschwendung, erwidert Kerstin Bund. Ein Pro und Contra
© Miguel Villagran/Getty Images

Ein Demonstrant gegen "Stuttgart 21"
Für Stuttgart 21:Robert Leicht
Das Bahn- und Bauvorhaben Stuttgart 21 ist ein so komplexes Unterfangen, dass zunächst festzuhalten ist, worauf es bei einem Plädoyer für dieses Projekt in der Hauptsache justament nicht ankommt. Da wäre zum einen das leidenschaftliche architektonische und städtebauliche Argument der Projektgegner zugunsten des Bonatzschen Hauptbahnhofs, der das Innenstadtbild Stuttgarts seit 1917 beherrscht. Der bleibt freilich in der Hauptsache bestehen. Der Kampf um seine Seitenflügel, keine Schönheiten für sich genommen, mit deren Abriss gerade begonnen wird, ist dagegen sekundär. An der Nordseite ist der Flügel sowieso schon mit Büropalästen verbaut, an der Südseite durch die Bäume des Schlossgartens weithin verdeckt.
Zum anderen: Die Bauplanung für das nach und nach frei werdende alte Gleisgelände verträgt sicherlich noch eine gründliche Diskussion und Verfeinerung; eine rein kommerziell dominierte Planung zur spekulativen »Optimierung« der Grundstücksverkaufspreise wäre gewiss ebenso fatal, wie der städtebauliche Gewinn einer Verbindung und Neuplanung zweier eher benachteiligter Stadtteile immens sein könnte. Und schließlich die Demokratie: Seit über 20 Jahren wird das Projekt diskutiert, die Beschlussfassung ist in Stadt, Land und Bund demokratisch legitimiert – die Stadt- und Landespolitiker müssten es eben nur eindringlich erläutern. Im Übrigen: Ein Volksentscheid, vor ein paar Jahren abgehalten, hätte eine satte Mehrheit für das Vorhaben ausgewiesen.

war von 1992 bis 1997 Chefredakteur der ZEIT und ist heute politischer Korrespondent.
Nun aber zur Sache selber: Kopfbahnhöfe, zumal in der Stadtmitte, sind Monumente des Dampflokomotiven-Zeitalters. Die Loks hatten ihren Wasser- und Kohlevorrat irgendwann verbraucht. Die Züge konnten ihre Fahrt am schnellsten fortsetzen, wenn man an ihrem anderen Ende eine vorbereitete, frisch bevorratete Lok anspannte – und in umgekehrter Richtung wieder davonfuhr. Im E-Lok-Zeitalter, erst recht im Superschnellzug-Zeitalter sind Durchgangsbahnhöfe längst viel sinnvoller. Aus diesem Grund ist der erste echte, also der neue Berliner Hauptbahnhof als doppelter, mehrstöckiger Durchgangsbahnhof angelegt worden. Und aus dem nämlichen Grund wird der Altonaer Kopfbahnhof in Hamburg über kurz oder lang aus dem Fernbahnnetz verschwinden, während der Durchgangsbahnhof Dammtor, ein paar hundert Meter vom Durchgangsbahnhof Hamburg-Hauptbahnhof entfernt, erhalten bleiben dürfte.
Stuttgart ist nun keine Metropole, aber das Zentrum einer Metropolregion mit etwa 5 Millionen Bewohnern – wirtschaftlich potent, strukturell aufholbedürftig. Wer an die Verbesserung der Verkehrsstruktur herangeht, muss dabei mindestens in Jahrzehnten denken. Fasst man aber für die Bahn eine europäische West-Ost-Traverse von Paris bis Budapest ins Auge (und in 50 Jahren ist das eben nicht nur Zukunftsmusik), dann wirkt der Abschnitt zwischen den Regionen Stuttgart und Ulm aus den verschiedensten Gründen als permanent lästiger Flaschenhals. Ganz vorwiegend wegen der schwierigen Überquerung der Schwäbischen Alb, aber auch wegen des Zeitverlusts bei der langwierigen Einfahrt in den Kopfbahnhof Stuttgart und dem dortigen Aufenthalt. Allein die 224 Kilometer von Stuttgart-Hauptbahnhof nach München-Hauptbahnhof fährt heute der ICE in zwei Stunden und 24 Minuten bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit vom 93 Stundenkilometern – zum Vergleich: Die 279 Kilometer von Hamburg nach Berlin bringt er bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 167 Stundenkilometern in einer Stunde und 40 Minuten hinter sich.
Der unter die Erde gelegte neue Hauptbahnhof trägt zur Beschleunigung zunächst nur einige Minuten bei, obwohl er dann aus Mannheim auch viel schneller angesteuert werden kann; Streckenoptimierung über weite Distanzen muss aber Punkt für Punkt umgesetzt werden. Die neue Gleisführung verknüpft außerdem das neue Messegelände am Flughafen und den Flughafen selber nicht nur mit der Stadtmitte, sondern auch mit Ulm – von dort ist es dann knapp eine halbe Stunde zum Flughafen Echterdingen.
Mithin: Wer gleichzeitig in Jahrzehnten denkt, in europäischen Dimensionen und in regionalen Infrastrukturen, kann das Projekt nur sinnvoll finden. Es mag sein, dass in der gegenwärtigen Planung einige Flaschenhälse lauern, die die Durchgangsleistung des Systems noch mindern; aber das sollte nicht zur Folge haben, dass man das Projekt stoppt, sondern dass man es ausreichend dimensioniert und nachplant. Und was schließlich die gegenwärtigen Stuttgarter »Aufstände« angeht: Wie würden die Proteste erst anschwellen, wollte heute jemand so etwas wie den Bonatzschen Hauptbahnhof samt seiner riesigen Gleisanlagen mitten in die Stadt pflanzen?
- Datum 21.08.2010 - 08:38 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 19.08.2010 Nr. 34
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Das trotz aller Bedenken, des Widerstands der Mehrheit der Steuerzahler und den Problemen für den Verkehr und den örtlichen Handel in der Bauphase ein Projekt aus dem 20ten Jahrhundert es ins 21te Jahrhundert geschafft hat, spricht gegen die Führungselite, die an Stelle der Steuerzahler über das Projekt entscheidet.
Wenn die Stuttgarter und das Land BW das Projekt gerne haben wollen, sollen sie es entscheiden und aber auch aus eigenen Mitteln bezahlen. Stuttgart 21 aber bringt einen geringen Nutzen, wesentliche Renovierungen, noch nicht einmal Verbesserungen, anderer Strecken oder Bahnhöfe müssen bundesweit zurückgestellt werden. Wichtige Entlastungsstrecken für den Güterverkehr können nicht gebaut werden.
An Herrn Leicht: Es gibt und gab zum nicht gestoppten Konzept genügend Alternativen. Warum muss ein ICE-Bahnhof in der Innenstadt sein? In Kassel gibt es den Bahnhof Wilhelmshöhe, hoch-moderne Straßenbahnen erweitern den Regionalverkehr. In Frankfurt halten ICEs auch am Südbahnhof, der IC neuerdings nur noch am Westbahnhof, um dann direkt gen Süden am Kopfbahnhof vorbei weiterzufahren.
Es geht also nicht um die Rettung eines schönen Bahnhofs aus der Gründerzeit, sondern um den Aufbau kluger und moderner Verkehrskonzepte. Stuttgart21 aber ist ein Science-Fiction-Projekt, typisch eigentlich für die 60er und 70er Jahre des letzten Jahrhundert, getragen vom Gedanken unendlichen wirtschaftlichen Wachstums und Reichtums.
Ganz klar dagegen obwohl ich nicht aus Stuttgart komme.
Ja Herr Leicht, es gibt Gutachten und Gegengutachten, und diesesmal sind die Gegengutachten wesentlich überzeugender. Wie der erwähnte Gleisreduzierung, die 1 oder 2 spurigen unterirdischen Trassen, auf denen Straßenbahn UND ICE fahren,
wo doch täglich mindestens 1 Straßenbahn pro Stadt mal liegen bleibt. Wo soll der ICE dann lang? Vllt n Bohrkopf vorne dran schrauben dass er sich seinen eigenen Ersatzweg bohren kann.....
Wie der vorherige Kommentator erwähnt, diese Idee stammt aus längst verganger Zeit und war damals in vielen Städten modern, überall lief es unter den Namen X21, als Ausdruck für die zukunftsweisende Idee.
Überall, bis auf in Stuttgart, hat man jedoch gemerkt dass es sich nicht lohnt, die Endbahnhöfe umzubauen.
Paradebeispiel für Politiker, die sich selbst ein (sinnloses) Denkmal auf Kosten anderer Bauen lassen wollen..aber redet man schön weiter vom neuen Herz Europas, ihr müsst euch ja keine Sorgen machen dass ihr bei einem Scheitern zur Verantwortung gezogen werdet.
Ich bin geborener Stuttgarter - und die ganzen Planungen zum Bahnhof gingen bis jetzt an mir "vorbei". Doch zunehmend berührt mich das Thema. Gäbe es heute einen Volksentscheid, würde ich dagegen stimmen.
Zu viel ist unklar, versteckt und es scheinen Interessen dahinterzustecken, die nicht sauber sind.
Das PRO dieses Herrn Leicht (wer ist das eigentlich? "Politischer Korrospondent? - von was, für wen???) ist äußerts dünn, unfundiert und ohne Substanz - wen will er mit so einer Stellungnahme hinter dem Ofen hervorlocken?
Das KONTRA von Frau Bund ist voll nachvollziehbar - sie überzeugt durch fundierte Aussagen - ich werde mich wohl den Demonstrationen anschließen.Das Verhalten der Bahn und der Politiker halte ich für unwürdig und unglaubwürdig.
Es verwundert mich schon sehr, dass ein gebürtiger Stuttgarter von diesem Projekt bis heute nichts mitbekommen haben will. Ich bin kein gebürtiger Stuttgarter, habe nur sieben Jahre dort zu gebracht und bin seit 16 Jahren wieder weg und mir sind die Diskussionen zu diesem Thema nicht verborgen geblieben! Damit ist aber auch einmal mehr belegt, dass Volksentscheide und Bürgerbegehren kein erstrebenswertes Ziel für unsere Demokratie sind. (Die lächerlichen Wahlbeteiligungen der letzten Entscheide in München und Hamburg zeigen dies auch.)
Und es verwundert mich noch mehr, dass das Statement von Frau Bund als substantiierter empfunden wird, als das von Herrn Leicht! In meinen Augen erscheint dies völlig anders. Nur mit Befürchtungen, Unglauben und Emotionen darf ein solches Thema nicht diskutiert werden!
Stuttgart hat schon lange den Ruf, Deutschlands provinziellste Großstadt zu sein. Ich fürchte, das wird auch so bleiben. Das finde ich schade, auch wenn es mich zum Glück nicht mehr betrifft.
Es verwundert mich schon sehr, dass ein gebürtiger Stuttgarter von diesem Projekt bis heute nichts mitbekommen haben will. Ich bin kein gebürtiger Stuttgarter, habe nur sieben Jahre dort zu gebracht und bin seit 16 Jahren wieder weg und mir sind die Diskussionen zu diesem Thema nicht verborgen geblieben! Damit ist aber auch einmal mehr belegt, dass Volksentscheide und Bürgerbegehren kein erstrebenswertes Ziel für unsere Demokratie sind. (Die lächerlichen Wahlbeteiligungen der letzten Entscheide in München und Hamburg zeigen dies auch.)
Und es verwundert mich noch mehr, dass das Statement von Frau Bund als substantiierter empfunden wird, als das von Herrn Leicht! In meinen Augen erscheint dies völlig anders. Nur mit Befürchtungen, Unglauben und Emotionen darf ein solches Thema nicht diskutiert werden!
Stuttgart hat schon lange den Ruf, Deutschlands provinziellste Großstadt zu sein. Ich fürchte, das wird auch so bleiben. Das finde ich schade, auch wenn es mich zum Glück nicht mehr betrifft.
Bei den angeführten Contraargumenten kriege ich einen Lachkrampf. Die Dame bemängelt, dass die neue Schienenverbindung für den Güterverkehr nutzlos sei. Ja, eine Hochgeschwindigkeitsstrecke wird seltenst von 1000Tonnen-Güterzügen befahren, der Güterverkehr profitiert ausschließlich dadurch, dass auf der alten Trasse Stuttgart-Geislingen-Ulm Kapazitäten freiwerden, die momentan für IC/ICE genutzt werden müssen. Damit muss die Strecke nicht viergleisig ausgebaut werden, wie München-Ulm.
Jeder Verkehrsstudent im 2.Semester bestätigt Ihnen, dass ein Durchgangsbahnhof mit der halben Anzahl an Gleisen stets eine höhere Kapazität hat als ein Kopfbahnhof mit doppelter Gleisanzahl.
Und es geht noch weiter...
Alles in allem ist die Contraseite wieder einmal geladen voll mit Quatsch, hauptsache aber mal laut gewesen
Worauf kommt es denn nun letztlich an?
Wichtig und entscheidend sollte es doch sein die Verkehrsströme (Personen und Güter, Straße und Bahn) effizient, umweltverträglich und mit den vorhandenen Geldmitteln am laufen zu halten. Und gerade der letzteres ist hier das Nadelöhr, nicht etwa Stuttgart! Hat Stuttgart21 wirklich oberste Priorität? Ich denke nein!
Woran krankt denn der Personenverkehr? An den 20 min auf einer Verbindung zwischen großen Städten mit ICE Bahnhof? In den letzten 12 Jahren habe ich mir ein Bild der Situation und deren Veränderung gemacht (mehrfache Wochenendpendelei). Es ist DEUTLICH SCHLECHTER geworden, mit Ausnahme von Verbindungen zu jenen Städten die zufällig zu einem ICE Bahnhof gekommen sind. Meine Reisezeiten werden durch Umsteigezeiten und Regionalverbindungen bestimmt! Verspätungen kommen im wesentlichen durch verpasste Anschlüsse zustande. Wo früher durchgehende Züge fuhren, ist heute Umsteigen Pflicht. Und das führt zu einer Verlängerung der Standard-Reisezeit trotz schnellerer Züge. Und es handelte sich durchaus um Ziele mit 250.000 Einwohnern.
Und die Alternative Auto? Ein Blick auf die Autobahnen sagt alles! Laut neueren Gutachten ließe sich der Güterverkehr auf der Schiene in der Effizienz mit den 11 Mrd. verdoppeln.
Fazit: die Gegener des Projekts sind weder nur laut noch voll mit Quatsch! Sie können schlicht rechnen. Darum: schafft echten Nutzen mit dem vorhandenen(!) Geld.
Worauf kommt es denn nun letztlich an?
Wichtig und entscheidend sollte es doch sein die Verkehrsströme (Personen und Güter, Straße und Bahn) effizient, umweltverträglich und mit den vorhandenen Geldmitteln am laufen zu halten. Und gerade der letzteres ist hier das Nadelöhr, nicht etwa Stuttgart! Hat Stuttgart21 wirklich oberste Priorität? Ich denke nein!
Woran krankt denn der Personenverkehr? An den 20 min auf einer Verbindung zwischen großen Städten mit ICE Bahnhof? In den letzten 12 Jahren habe ich mir ein Bild der Situation und deren Veränderung gemacht (mehrfache Wochenendpendelei). Es ist DEUTLICH SCHLECHTER geworden, mit Ausnahme von Verbindungen zu jenen Städten die zufällig zu einem ICE Bahnhof gekommen sind. Meine Reisezeiten werden durch Umsteigezeiten und Regionalverbindungen bestimmt! Verspätungen kommen im wesentlichen durch verpasste Anschlüsse zustande. Wo früher durchgehende Züge fuhren, ist heute Umsteigen Pflicht. Und das führt zu einer Verlängerung der Standard-Reisezeit trotz schnellerer Züge. Und es handelte sich durchaus um Ziele mit 250.000 Einwohnern.
Und die Alternative Auto? Ein Blick auf die Autobahnen sagt alles! Laut neueren Gutachten ließe sich der Güterverkehr auf der Schiene in der Effizienz mit den 11 Mrd. verdoppeln.
Fazit: die Gegener des Projekts sind weder nur laut noch voll mit Quatsch! Sie können schlicht rechnen. Darum: schafft echten Nutzen mit dem vorhandenen(!) Geld.
Gestern bin ich durch Stuttgart gelaufen und ich war relativ überrascht. Ich dachte, dass es eine breite bürgerliche Protestbewegung gäbe.
Das ist aber offensichtlich nicht der Fall. Die Protestler waren optisch schon recht deutlich zu erkennen. Ohne jemanden abgrenzen zu wollen, aber mindestens 80% der Leute waren die üblichen Verdächtigen, denen man die politische Haltung und auch die Verweigerung der produktiven Beteiligung in dieser Gesellschaft schon äußerlich ansieht.
Das war das selbe Klientel, die auch sonst gegen Kohlekraftwerke, Hartz 4 oder die Rente mit 67 sind.
Natürlich haben diese Menschen ein Recht zu demonstrieren, aber man sollte nicht den Eindruck erzeugen, dass das eine Mainstream Bewegung ist. In Stuttgart sind sehr viele für S21 und halten sich zurück, weil man ja weiß, dass S21 beschlossene Sache ist.
an Frank 12-13:
Sie wissen schon, daß es kein Argument für eine Sache ist, wenn man versucht die Gegner zu diffamieren?
Entschu
Die Mehrheit der Stuttgarter ist gegen das Projekt!
Das zeigen represantative Umfragen und nicht nur Onlineumfragen auf irgendwelchen Portalen.
Da hilft es auch nichts, wenn sie hier versuchen die Gegner in einfältigem Licht darzustellen.
Ich erlaube mir nun eine deutliche Frage:
Von wem werden Sie eigentlich für ihre Kommentare bezahlt?
Wenn man in ihr Profil schaut, entdeckt man auffällig ähnliche Formulierungen....
an Frank 12-13:
Sie wissen schon, daß es kein Argument für eine Sache ist, wenn man versucht die Gegner zu diffamieren?
Entschu
Die Mehrheit der Stuttgarter ist gegen das Projekt!
Das zeigen represantative Umfragen und nicht nur Onlineumfragen auf irgendwelchen Portalen.
Da hilft es auch nichts, wenn sie hier versuchen die Gegner in einfältigem Licht darzustellen.
Ich erlaube mir nun eine deutliche Frage:
Von wem werden Sie eigentlich für ihre Kommentare bezahlt?
Wenn man in ihr Profil schaut, entdeckt man auffällig ähnliche Formulierungen....
ich wette, dass die Kosten letztendlich deutlich über 15 Milliarden €, tentedenziell sogar eher über 20 Milliarden liegen werden. Seht Euch doch eine Reihe der Großprojekte der letzten Jahre an.
Aber da niemand dr planenden oder regierenden haften muss, bleibt alles beim Steuerzahler hängen. Dafür darf man dann bis 70 arbeiten. Als Ausgleich dazu gibt es, wie heute in der Presse steht, weniger Ulraub.
Alles klar?
Die Medien versuchen die Angelegenheit zu einem Aufstand der Anständigen zu machen - mit Erfolg. Man kann wieder einmal sehr schön sehen, dass der Deutsche an sich doch recht einfach massenpsychologisch in die gewünschte Richtung zu lenken ist. Und was gewünscht ist, bestimmen die Medien, sprich der linke Zeitgeist.
Wer also nicht weiss, was richtig ist, weiss es jedenfalls jetzt und muss nun "dabei sein" im kollektiven Protest gegen was auch immer.
Das passt prima mit dem grünen Wohlfühldenken zusammen. Arbeitsplätze? Was kümmerts mich, habe doch einen gutbezahlten Job oder/und im Zweifel gut geerbt.
Sollen doch die EU-Gelder woanders investiert werden.
Hallo,
ich kann die Entscheider nur zu dieser Entscheidung beglückwünschen! Wegen der Gründe, die Robert Leicht in diesem Artikel aufzählt, und die die Bahn unschlagbar machen werden gegenüber dem Auto und weil ich als Münchener nur die Stuttgarter beneiden kann!
Hier in München gibt es als öffentliche Bauten nur langweiligen Bauhaus-Einheitsbrei, nichts spektakuläres, nichts, was irgendwie auf die Wirtschaftskraft und Innovationsfähigkeit dieser Stadt hindeutet.
Hier regiert das deutsche Biedertum, furchtbar, ganz furchtbar. Deswegen Cheers! auf Stuttgart!
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