Contra - Von Kerstin Bund
Gegen Stuttgart 21: Kerstin Bund
Zugegeben, der Fernsehzuschauer mag dieser Tage versucht sein, die Protestler am Stuttgarter Hauptbahnhof als Spinner abzutun, ein wenig hinterwäldlerisch und fortschrittsfeindlich. Wie sie mit ihren Holzstöckchen auf den Bauzaun am Nordflügel klopfen. Wie sie sich in Erwachsenenwindeln tagelang an uralte Bäume ketten wollen, um die anrückenden Bauarbeiter mit ihren Motorsägen abzuwehren.

Ist Wirtschaftsredakteurin bei der ZEIT
Befremdlicher als diese Szenen ist allerdings der Umgang der Verantwortlichen mit dem anschwellenden Bürgerprotest, besser gesagt: ihr Nicht-Umgang. Anfangs waren die Gegner nur eine Handvoll Aktivisten, zuletzt hielten sich 18000 Menschen an den Händen und forderten einen sofortigen Baustopp. In Umfragen ist die Mehrheit der Stuttgarter dagegen, dass aus dem Kopfbahnhof ein um 90 Grad gedrehter, unterirdischer Durchgangsbahnhof wird. Die Stadtoberen ficht das nicht an. Stuttgart 21 sei demokratisch und rechtlich legitimiert, sagen sie, ein Ausstieg nicht mehr möglich, schon gar nicht durch eine Bürgerbefragung. Bei Stuttgart 21 geht es auch um die Frage, wie viel Politik eigentlich gegen die Wut Tausender Bürger gemacht werden darf.
Ihr Protest richtet sich nicht allein gegen die miserable Öffentlichkeitsarbeit der Planer, die nur häppchenweise informieren und Probleme häufig erst dann einräumen, wenn sie nicht mehr zu leugnen sind. Die Gegner misstrauen auch den Verheißungen von Stadt, Land und Deutscher Bahn: Der Verkehr werde schneller, Stuttgart bekomme Anschluss an das transeuropäische Bahnnetz, mehr noch, die Stadt werde das »neue Herz Europas«.
Die Zweifel sind berechtigt. Natürlich, bei jedem Großprojekt gibt es Gutachten und Gegengutachten, Argumente und Gegenargumente. Doch die Kritik am verkehrspolitischen Nutzen von Stuttgart 21 verdichtet sich. Das Vorhaben sei »verkehrlich hochgradig ineffektiv« und die daran geknüpfte Schnellbahntrasse von Wendlingen nach Ulm »de facto für den Güterverkehr nutzlos«, heißt es in einer neuen Studie für das Umweltbundesamt zum Ausbau des deutschen Schienenverkehrs. Im Klartext: Das Argument der Befürworter, das Projekt bringe mehr Güter von der Straße auf die Schiene, läuft ins Leere. Und in einem kürzlich bekannt gewordenen Gutachten, das das Land Baden-Württemberg zwei Jahre lang unter Verschluss hielt, beklagt das renommierte Schweizer Planungsbüro SMA »sehr hoch belastete eingleisige Abschnitte«, eine »fehlende Pufferkapazität« und ein »hohes Stabilitätsrisiko«.
Man muss kein Verkehrsexperte sein, um zu sehen, dass ein Nadelöhr entsteht, wenn die Anzahl der Gleise beim neuen Bahnhof von 16 auf 8 reduziert und aus neun Bahnsteigen vier werden. Die Konsequenz: weniger Anschlusszüge, weniger Zeit zum Umsteigen, und bei der kleinsten Störung kann das ganze System kollabieren. Dem »neuen Herz Europas« droht ein Infarkt. Ein milliardenschwerer dazu. Die Kosten steigen und steigen – bislang auf 7 Milliarden Euro, so die jüngste offizielle Schätzung. Schwer zu sagen, wie viele Milliarden es am Ende tatsächlich sein werden, nachdem sich riesige Maschinen durch das zerklüftete Karstgebirge der Schwäbischen Alb gegraben haben.
Und was bringt es den Fahrgästen? Etwas mehr Schnelligkeit. Der ICE braucht dann nur noch knapp zwei Stunden von Stuttgart nach München, 26 Minuten weniger als heute. Was gern verschwiegen wird: 1995, als die Bahn noch nicht für den geplanten Börsengang sparte und die Gleise besser in Schuss waren, brauchte der Zug für die gleiche Strecke fahrplanmäßig nur zwei Stunden und eine Minute.
Weit schlimmer wiegt, dass das teuerste Loch Deutschlands Geld verschlingt, das an anderer Stelle über Jahre hinaus fehlen wird. Für andere, weitaus sinnvollere Vorhaben in der Region, etwa für den Ausbau der viel befahrenen Rheintalbahn zwischen Karlsruhe und Basel, die aus allen Nähten platzt. Oder für die Beseitigung des Nadelöhrs bei Rastatt.
Im Grunde ist Stuttgart 21 ein Immobilienprojekt, eine Tollwiese für Städteplaner. Mit der Verlegung der Gleisanlagen unter die Erde werden 100 Hektar Innenstadtfläche frei, auf der eine zweite City entstehen soll. Offiziell aber gilt Stuttgart 21 als Bahnprojekt – finanziert durch den Steuerzahler. Dabei existieren durchaus Alternativen, die den Kopfbahnhof erhalten und um neue Einfahrten erweitern wollen. Bereits heute gilt Stuttgart als einer der pünktlichsten Bahnhöfe Deutschlands. Modernisiert wäre er für den Verkehr der Zukunft bestens gerüstet. Ganz ohne dafür die halbe Stadt umzukrempeln.
Beide Autoren stammen aus Württemberg
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Das trotz aller Bedenken, des Widerstands der Mehrheit der Steuerzahler und den Problemen für den Verkehr und den örtlichen Handel in der Bauphase ein Projekt aus dem 20ten Jahrhundert es ins 21te Jahrhundert geschafft hat, spricht gegen die Führungselite, die an Stelle der Steuerzahler über das Projekt entscheidet.
Wenn die Stuttgarter und das Land BW das Projekt gerne haben wollen, sollen sie es entscheiden und aber auch aus eigenen Mitteln bezahlen. Stuttgart 21 aber bringt einen geringen Nutzen, wesentliche Renovierungen, noch nicht einmal Verbesserungen, anderer Strecken oder Bahnhöfe müssen bundesweit zurückgestellt werden. Wichtige Entlastungsstrecken für den Güterverkehr können nicht gebaut werden.
An Herrn Leicht: Es gibt und gab zum nicht gestoppten Konzept genügend Alternativen. Warum muss ein ICE-Bahnhof in der Innenstadt sein? In Kassel gibt es den Bahnhof Wilhelmshöhe, hoch-moderne Straßenbahnen erweitern den Regionalverkehr. In Frankfurt halten ICEs auch am Südbahnhof, der IC neuerdings nur noch am Westbahnhof, um dann direkt gen Süden am Kopfbahnhof vorbei weiterzufahren.
Es geht also nicht um die Rettung eines schönen Bahnhofs aus der Gründerzeit, sondern um den Aufbau kluger und moderner Verkehrskonzepte. Stuttgart21 aber ist ein Science-Fiction-Projekt, typisch eigentlich für die 60er und 70er Jahre des letzten Jahrhundert, getragen vom Gedanken unendlichen wirtschaftlichen Wachstums und Reichtums.
Ganz klar dagegen obwohl ich nicht aus Stuttgart komme.
Ja Herr Leicht, es gibt Gutachten und Gegengutachten, und diesesmal sind die Gegengutachten wesentlich überzeugender. Wie der erwähnte Gleisreduzierung, die 1 oder 2 spurigen unterirdischen Trassen, auf denen Straßenbahn UND ICE fahren,
wo doch täglich mindestens 1 Straßenbahn pro Stadt mal liegen bleibt. Wo soll der ICE dann lang? Vllt n Bohrkopf vorne dran schrauben dass er sich seinen eigenen Ersatzweg bohren kann.....
Wie der vorherige Kommentator erwähnt, diese Idee stammt aus längst verganger Zeit und war damals in vielen Städten modern, überall lief es unter den Namen X21, als Ausdruck für die zukunftsweisende Idee.
Überall, bis auf in Stuttgart, hat man jedoch gemerkt dass es sich nicht lohnt, die Endbahnhöfe umzubauen.
Paradebeispiel für Politiker, die sich selbst ein (sinnloses) Denkmal auf Kosten anderer Bauen lassen wollen..aber redet man schön weiter vom neuen Herz Europas, ihr müsst euch ja keine Sorgen machen dass ihr bei einem Scheitern zur Verantwortung gezogen werdet.
Ich bin geborener Stuttgarter - und die ganzen Planungen zum Bahnhof gingen bis jetzt an mir "vorbei". Doch zunehmend berührt mich das Thema. Gäbe es heute einen Volksentscheid, würde ich dagegen stimmen.
Zu viel ist unklar, versteckt und es scheinen Interessen dahinterzustecken, die nicht sauber sind.
Das PRO dieses Herrn Leicht (wer ist das eigentlich? "Politischer Korrospondent? - von was, für wen???) ist äußerts dünn, unfundiert und ohne Substanz - wen will er mit so einer Stellungnahme hinter dem Ofen hervorlocken?
Das KONTRA von Frau Bund ist voll nachvollziehbar - sie überzeugt durch fundierte Aussagen - ich werde mich wohl den Demonstrationen anschließen.Das Verhalten der Bahn und der Politiker halte ich für unwürdig und unglaubwürdig.
Es verwundert mich schon sehr, dass ein gebürtiger Stuttgarter von diesem Projekt bis heute nichts mitbekommen haben will. Ich bin kein gebürtiger Stuttgarter, habe nur sieben Jahre dort zu gebracht und bin seit 16 Jahren wieder weg und mir sind die Diskussionen zu diesem Thema nicht verborgen geblieben! Damit ist aber auch einmal mehr belegt, dass Volksentscheide und Bürgerbegehren kein erstrebenswertes Ziel für unsere Demokratie sind. (Die lächerlichen Wahlbeteiligungen der letzten Entscheide in München und Hamburg zeigen dies auch.)
Und es verwundert mich noch mehr, dass das Statement von Frau Bund als substantiierter empfunden wird, als das von Herrn Leicht! In meinen Augen erscheint dies völlig anders. Nur mit Befürchtungen, Unglauben und Emotionen darf ein solches Thema nicht diskutiert werden!
Stuttgart hat schon lange den Ruf, Deutschlands provinziellste Großstadt zu sein. Ich fürchte, das wird auch so bleiben. Das finde ich schade, auch wenn es mich zum Glück nicht mehr betrifft.
Es verwundert mich schon sehr, dass ein gebürtiger Stuttgarter von diesem Projekt bis heute nichts mitbekommen haben will. Ich bin kein gebürtiger Stuttgarter, habe nur sieben Jahre dort zu gebracht und bin seit 16 Jahren wieder weg und mir sind die Diskussionen zu diesem Thema nicht verborgen geblieben! Damit ist aber auch einmal mehr belegt, dass Volksentscheide und Bürgerbegehren kein erstrebenswertes Ziel für unsere Demokratie sind. (Die lächerlichen Wahlbeteiligungen der letzten Entscheide in München und Hamburg zeigen dies auch.)
Und es verwundert mich noch mehr, dass das Statement von Frau Bund als substantiierter empfunden wird, als das von Herrn Leicht! In meinen Augen erscheint dies völlig anders. Nur mit Befürchtungen, Unglauben und Emotionen darf ein solches Thema nicht diskutiert werden!
Stuttgart hat schon lange den Ruf, Deutschlands provinziellste Großstadt zu sein. Ich fürchte, das wird auch so bleiben. Das finde ich schade, auch wenn es mich zum Glück nicht mehr betrifft.
Bei den angeführten Contraargumenten kriege ich einen Lachkrampf. Die Dame bemängelt, dass die neue Schienenverbindung für den Güterverkehr nutzlos sei. Ja, eine Hochgeschwindigkeitsstrecke wird seltenst von 1000Tonnen-Güterzügen befahren, der Güterverkehr profitiert ausschließlich dadurch, dass auf der alten Trasse Stuttgart-Geislingen-Ulm Kapazitäten freiwerden, die momentan für IC/ICE genutzt werden müssen. Damit muss die Strecke nicht viergleisig ausgebaut werden, wie München-Ulm.
Jeder Verkehrsstudent im 2.Semester bestätigt Ihnen, dass ein Durchgangsbahnhof mit der halben Anzahl an Gleisen stets eine höhere Kapazität hat als ein Kopfbahnhof mit doppelter Gleisanzahl.
Und es geht noch weiter...
Alles in allem ist die Contraseite wieder einmal geladen voll mit Quatsch, hauptsache aber mal laut gewesen
Worauf kommt es denn nun letztlich an?
Wichtig und entscheidend sollte es doch sein die Verkehrsströme (Personen und Güter, Straße und Bahn) effizient, umweltverträglich und mit den vorhandenen Geldmitteln am laufen zu halten. Und gerade der letzteres ist hier das Nadelöhr, nicht etwa Stuttgart! Hat Stuttgart21 wirklich oberste Priorität? Ich denke nein!
Woran krankt denn der Personenverkehr? An den 20 min auf einer Verbindung zwischen großen Städten mit ICE Bahnhof? In den letzten 12 Jahren habe ich mir ein Bild der Situation und deren Veränderung gemacht (mehrfache Wochenendpendelei). Es ist DEUTLICH SCHLECHTER geworden, mit Ausnahme von Verbindungen zu jenen Städten die zufällig zu einem ICE Bahnhof gekommen sind. Meine Reisezeiten werden durch Umsteigezeiten und Regionalverbindungen bestimmt! Verspätungen kommen im wesentlichen durch verpasste Anschlüsse zustande. Wo früher durchgehende Züge fuhren, ist heute Umsteigen Pflicht. Und das führt zu einer Verlängerung der Standard-Reisezeit trotz schnellerer Züge. Und es handelte sich durchaus um Ziele mit 250.000 Einwohnern.
Und die Alternative Auto? Ein Blick auf die Autobahnen sagt alles! Laut neueren Gutachten ließe sich der Güterverkehr auf der Schiene in der Effizienz mit den 11 Mrd. verdoppeln.
Fazit: die Gegener des Projekts sind weder nur laut noch voll mit Quatsch! Sie können schlicht rechnen. Darum: schafft echten Nutzen mit dem vorhandenen(!) Geld.
Worauf kommt es denn nun letztlich an?
Wichtig und entscheidend sollte es doch sein die Verkehrsströme (Personen und Güter, Straße und Bahn) effizient, umweltverträglich und mit den vorhandenen Geldmitteln am laufen zu halten. Und gerade der letzteres ist hier das Nadelöhr, nicht etwa Stuttgart! Hat Stuttgart21 wirklich oberste Priorität? Ich denke nein!
Woran krankt denn der Personenverkehr? An den 20 min auf einer Verbindung zwischen großen Städten mit ICE Bahnhof? In den letzten 12 Jahren habe ich mir ein Bild der Situation und deren Veränderung gemacht (mehrfache Wochenendpendelei). Es ist DEUTLICH SCHLECHTER geworden, mit Ausnahme von Verbindungen zu jenen Städten die zufällig zu einem ICE Bahnhof gekommen sind. Meine Reisezeiten werden durch Umsteigezeiten und Regionalverbindungen bestimmt! Verspätungen kommen im wesentlichen durch verpasste Anschlüsse zustande. Wo früher durchgehende Züge fuhren, ist heute Umsteigen Pflicht. Und das führt zu einer Verlängerung der Standard-Reisezeit trotz schnellerer Züge. Und es handelte sich durchaus um Ziele mit 250.000 Einwohnern.
Und die Alternative Auto? Ein Blick auf die Autobahnen sagt alles! Laut neueren Gutachten ließe sich der Güterverkehr auf der Schiene in der Effizienz mit den 11 Mrd. verdoppeln.
Fazit: die Gegener des Projekts sind weder nur laut noch voll mit Quatsch! Sie können schlicht rechnen. Darum: schafft echten Nutzen mit dem vorhandenen(!) Geld.
Gestern bin ich durch Stuttgart gelaufen und ich war relativ überrascht. Ich dachte, dass es eine breite bürgerliche Protestbewegung gäbe.
Das ist aber offensichtlich nicht der Fall. Die Protestler waren optisch schon recht deutlich zu erkennen. Ohne jemanden abgrenzen zu wollen, aber mindestens 80% der Leute waren die üblichen Verdächtigen, denen man die politische Haltung und auch die Verweigerung der produktiven Beteiligung in dieser Gesellschaft schon äußerlich ansieht.
Das war das selbe Klientel, die auch sonst gegen Kohlekraftwerke, Hartz 4 oder die Rente mit 67 sind.
Natürlich haben diese Menschen ein Recht zu demonstrieren, aber man sollte nicht den Eindruck erzeugen, dass das eine Mainstream Bewegung ist. In Stuttgart sind sehr viele für S21 und halten sich zurück, weil man ja weiß, dass S21 beschlossene Sache ist.
an Frank 12-13:
Sie wissen schon, daß es kein Argument für eine Sache ist, wenn man versucht die Gegner zu diffamieren?
Entschu
Die Mehrheit der Stuttgarter ist gegen das Projekt!
Das zeigen represantative Umfragen und nicht nur Onlineumfragen auf irgendwelchen Portalen.
Da hilft es auch nichts, wenn sie hier versuchen die Gegner in einfältigem Licht darzustellen.
Ich erlaube mir nun eine deutliche Frage:
Von wem werden Sie eigentlich für ihre Kommentare bezahlt?
Wenn man in ihr Profil schaut, entdeckt man auffällig ähnliche Formulierungen....
an Frank 12-13:
Sie wissen schon, daß es kein Argument für eine Sache ist, wenn man versucht die Gegner zu diffamieren?
Entschu
Die Mehrheit der Stuttgarter ist gegen das Projekt!
Das zeigen represantative Umfragen und nicht nur Onlineumfragen auf irgendwelchen Portalen.
Da hilft es auch nichts, wenn sie hier versuchen die Gegner in einfältigem Licht darzustellen.
Ich erlaube mir nun eine deutliche Frage:
Von wem werden Sie eigentlich für ihre Kommentare bezahlt?
Wenn man in ihr Profil schaut, entdeckt man auffällig ähnliche Formulierungen....
ich wette, dass die Kosten letztendlich deutlich über 15 Milliarden €, tentedenziell sogar eher über 20 Milliarden liegen werden. Seht Euch doch eine Reihe der Großprojekte der letzten Jahre an.
Aber da niemand dr planenden oder regierenden haften muss, bleibt alles beim Steuerzahler hängen. Dafür darf man dann bis 70 arbeiten. Als Ausgleich dazu gibt es, wie heute in der Presse steht, weniger Ulraub.
Alles klar?
Die Medien versuchen die Angelegenheit zu einem Aufstand der Anständigen zu machen - mit Erfolg. Man kann wieder einmal sehr schön sehen, dass der Deutsche an sich doch recht einfach massenpsychologisch in die gewünschte Richtung zu lenken ist. Und was gewünscht ist, bestimmen die Medien, sprich der linke Zeitgeist.
Wer also nicht weiss, was richtig ist, weiss es jedenfalls jetzt und muss nun "dabei sein" im kollektiven Protest gegen was auch immer.
Das passt prima mit dem grünen Wohlfühldenken zusammen. Arbeitsplätze? Was kümmerts mich, habe doch einen gutbezahlten Job oder/und im Zweifel gut geerbt.
Sollen doch die EU-Gelder woanders investiert werden.
Hallo,
ich kann die Entscheider nur zu dieser Entscheidung beglückwünschen! Wegen der Gründe, die Robert Leicht in diesem Artikel aufzählt, und die die Bahn unschlagbar machen werden gegenüber dem Auto und weil ich als Münchener nur die Stuttgarter beneiden kann!
Hier in München gibt es als öffentliche Bauten nur langweiligen Bauhaus-Einheitsbrei, nichts spektakuläres, nichts, was irgendwie auf die Wirtschaftskraft und Innovationsfähigkeit dieser Stadt hindeutet.
Hier regiert das deutsche Biedertum, furchtbar, ganz furchtbar. Deswegen Cheers! auf Stuttgart!
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