Auch Schiefergas zu erschließen, ist für die Umwelt riskant
Auch Schiefergas zu erschließen, ist für die Umwelt riskant. Um das Gestein aufzuspalten, muss Wasser, das mit Quarzkügelchen und Chemikalien versetzt ist, unter hohem Druck in die Bohrlöcher gepumpt werden. »Dabei könnten auch Schwermetalle ausgespült werden und ins Grundwasser gelangen«, warnt Schulz. In Schweden und den USA, auch beim Marcellus Shale haben Umweltorganisationen heftig gegen die Schiefergasexploration protestiert.
Nicht zuletzt deshalb mag ExxonMobil, in Deutschland nicht zu offensiv aufzutreten. Ob Schiefergas in ausreichender Menge vorhanden sei und zu vertretbaren Kosten gefördert werden könne, wisse man noch nicht. »Mit den Bohrungen in Niedernwöhren sammeln wir erst Daten für ein geologisches Modell«, erklärt Firmensprecher Norbert Stahlhut.
Eine Förderung in texanischem Stil wäre hierzulande ohnehin unmöglich. Für Bohrungen gelten strenge Genehmigungsauflagen und Mindestabstände zur nächsten Bebauung. Auch weil für jedes potenzielle Vorkommen eine Vielzahl von Bohrlöchern nötig ist, ist die Exploration besonders teuer – also angesichts sinkender Erdgaspreise in Europa vorerst unattraktiv.
Zudem droht Gedränge unter der Erde. Neben Erdgas werden in Deutschland Kohle und Erdöl gefördert, giftige und radioaktive Abfälle unter Tage deponiert, Erdgasvorräte in Kavernen gespeichert und tiefe Löcher für die Nutzung der Geothermie gebohrt. Zudem sollen unterirdische Druckluftspeicher für den Angebotsausgleich im Stromnetz entstehen und womöglich große Mengen des Klimagases CO₂ in Untergrund verpresst werden.
Johannes Gerling von der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) spricht von »Nutzungskonkurrenzen im unterirdischen Wirtschaftsraum«. Erdgas aus unkonventionellen Quellen wird deshalb zunächst höchstens als Importprodukt auf den deutschen Markt kommen.
Dass neben dem Sportplatz von Niedernwöhren ein Bohrturm stand, ist schon nicht mehr zu sehen. Angekündigt hatte ExxonMobil die erste deutsche Schiefergaserkundung letzten Oktober bei einem Besuch des damaligen niedersächsischen Ministerpräsidenten Christian Wulff in der Unternehmenszentrale in Houston. Bei dieser Gelegenheit wurde auch ein Kooperationsvertrag zwischen der texanischen Rice University und der TU Clausthal im Harz unterzeichnet. Darin verabreden die Institute, gemeinsam neue Bohrtechnologien für unkonventionelle Erdgasvorkommen zu erforschen. Auch wenn die Förderung vorerst nicht im eigenen Land stattfindet: Hiesige Unternehmen sollen zumindest am Export der passenden Technologie mitverdienen.
- Datum 20.08.2010 - 14:37 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 19.08.2010 Nr. 34
- Kommentare 22
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Dann können wir demnächst auch die Crème Brûlée mit dem Wasserhahn flambieren. Was nämlich in dem Artikel nur am Rande erwähnt wird: Die wunderbare neue Technologie verschmutzt das Grundwasser in grandiosem Ausmass. In den USA wurde über das Thema gerade eine Dokumentation gedreht:
http://www.youtube.com/wa...
Das Gasangebot über Pipeline, Flüßiggas und neue Quellen
ist der Tod der total überteuerten alternativen Energien.
Der Bau von Windenergieerzeugern wird in USA bereits ge-
bremst, weil sie gegen Gas gerechnet zu teuer sind.
Solarenergie hat eh keine Chancen im Wettbewerb.
Die CO2 Hilfskrüke der Ökos geht den Bachhinunter, außer
Röttgen und Konsorten glaubt die Klimastory weltweit niemand
mehr.
Die Ökoenergiemärchenstunde der Bundesrepublik geht langsamm aber beständig
ihrem Ende zu. Die Brennelementesteuer soll nur zu Lasten
der Verbraucher Kernenergie teurer mach, damit der Unterschied der Gestehungskosten zum Ökostrom nicht mehr so
auffällt.
Das Überangebot von Gas wird die nächsten Energiejahre berstimmen. Schröder, Fischer und zuletz jetzt auch Rezzo Schlauch setzen aufs richtige Pferd. Schlauch weiß warum er keine Solaranlagen verkauft sondern Flüßiggas.
Nur noch der Solarfan Hermann Scheer feieret die davonschwimmenden Solarfelle. Wetten daß...
Wie definiert man Ignoranz?
"Die CO2 Hilfskrüke der Ökos geht den Bachhinunter, außer
Röttgen und Konsorten glaubt die Klimastory weltweit niemand
mehr."
So zum Beispiel. Die halbe Welt kann die Auswirkungen der globalen Erwärmung bereits deutlich spüren, aber es kann halt nicht sein, was nicht sein darf, nicht wahr?
User "Halapp" ist übrigens in dieser Hinsicht flexibel: In einem anderen Thread hat er noch unter folgendem Titel gepostet: "Klimerwärmung bringt Deutschland nur Vorteile". Also was denn nun?
Auch interessant: Bei dutzenden Postings, die "Halapp" im vergangenen halben Jahr gemacht hat, wird man sich schwertun, auch nur eines zu finden, in dem er nicht die Industrie lobt, den Klimawandel entweder verleugnet oder ihn als positiv darstellt, fossile Energieträger bzw. die Kernenergie anpreist und - natürlich - gegen die Ökoromantiker wettert. Für andere Themen scheint er sich überhaupt nicht zu interessieren.
Bei derart eingeschränkten Interessen werde ich ja naturgemäss etwas misstrauisch...
und jetzt lese ich von einer texanischen Firma die sich für bisher unerkannte Bodenschätze in unserem Ländchen interessiert und deren Förderwürdigkeit untersucht.
Glückwunsch an die deutschen Geologen, deren zugeordneten geologischen Landesämter ( 16 Stück )und unsere Bergbaufirmen !
Wer will den nächsten Winter keine Heizung haben, wenn Putin und Konsorten entscheidet eine Preiserhöhung mit einem Lieferstopp durchzusetzten?
Man muß ihren Artikel schon fast loben, weil eine gewisse Ausgewogenheit besitzt. Ein weiteres gutes Beispiel ist der Kollegen Fritz Vorholz mit seinem Artikel zum "Welt ohne Stoff"! Da werden wenigestens auch die Volkswirtschaftlichen Konsequenzen aufgezeigt. Das darf man von einem Zeit-Artikel auch erwarten.
Energieeffizienz ist die Lösung - nicht Blockade!
Was ist mit den bereits tausenden Bohrlöchern in den USA und Australien wo nichts passiert ist.
Die Menschen in Teilen des Ruhrgebiet leben schon seit Jahren mit erhöhten Methankonzentrationen im Grundwasser und explodieren dort täglich Wohnung, fallen da die Leute um wie die Fliegen, haben wir von dem "Gift" erhöhte Krebsraten?
Damit hier keinen Zweifel aufkommt NEIN.
Schwermetalle im Trinkwasser? Die Schiefergaslagerstätte liegt bei über 1000m. Trinkwasser kommt aus maximal 100m!!
Nebenbei wer kümmert sich um das viel giftigere Uran im Trinkwasser? Aber das ist momentan nicht "Hipp" unter den Journalisten. Da proviliert man sie lieber als ...
Nebenbei bemerkt bei Elektroautos kommt der Strom auch nur aus der Steckdose!!
http://www.zeit.de/wirtsc...
Gift aus dem Wasserhahn
Unkonventionelles Erdgas ist in Schiefergestein oder auch in Kohleflözen eingelagert. Bei jeder Bohrung werden Millionen Liter Wasser und Sand mit hohem Druck in die Erde gepresst, versetzt mit etwa 600 Chemikalien.
Viele der ... verwendeten Bohrchemikalien gelten jedoch als gesundheitsschädlich oder krebserregend.
Oder hier:
http://www.scientificamer...
http://www.zeit.de/wirtsc...
Gift aus dem Wasserhahn
Unkonventionelles Erdgas ist in Schiefergestein oder auch in Kohleflözen eingelagert. Bei jeder Bohrung werden Millionen Liter Wasser und Sand mit hohem Druck in die Erde gepresst, versetzt mit etwa 600 Chemikalien.
Viele der ... verwendeten Bohrchemikalien gelten jedoch als gesundheitsschädlich oder krebserregend.
Oder hier:
http://www.scientificamer...
http://www.zeit.de/wirtsc...
Gift aus dem Wasserhahn
Unkonventionelles Erdgas ist in Schiefergestein oder auch in Kohleflözen eingelagert. Bei jeder Bohrung werden Millionen Liter Wasser und Sand mit hohem Druck in die Erde gepresst, versetzt mit etwa 600 Chemikalien.
Viele der ... verwendeten Bohrchemikalien gelten jedoch als gesundheitsschädlich oder krebserregend.
Oder hier:
http://www.scientificamer...
zu eras.
1. Ob es wärmer wird kann man messen. Wenn es wärmer wird
hat das für Deutschland nur Vorteile.
2. Die Hypothese, daß CO2 die Ursache einer möglichen Er-
wärmung ist, ist offen. Eine Mehrheitsentscheidung von
von "Klimaforschern" ist kein wissenschaftlicher Beweis.
Die wissenschaftlichen Gegenthesen mehren sich.
3. Unser Lenbenstandart wird von der Wirtschaft bestimmt.
Das deutsche, erfolgreiche Wirtschaftsmodell muß ver-
teidigt werden.
4. Die Privathaushalte in der Bundesrepublik zahlen
40% mehr für den Strom als im Durchschnitt der EU-Länder.
Warum Herr Energiekommisar Öttinger?
5. Die Anzeigen der Wirtschaft zur Energiepolitik haben eine
wichtige Funktion. Für alle unwirtschaftlichen, teueren
Energiekonzepte trägt die Regierung allein die Ver-
antwortung.
6. Das Röttgenkonzept hat nur ein Argument: CO2 muß um jeden Preis verhindert werden. Den Preis zahlen die Verbraucher
@Halapp
1. Wärme hätte vielleicht partiell einige Vorteile, Hitze nicht. Aber das Wettergeschehen wird weltweit immer dynamischer (energiereicher!): Stürme, Gewitter, Starkregen!
(Sagen die globalen Bilanzen der Versicherer [z.B. "munich re"])
2. CO2 steht für Energie, die in der Erdkruste gespeichert war und die wir -zusätzlich- durch Verbrennung freisetzen. Dies erhöht die in der Atmosphäre gespeicherte Energie.
3. Der Lebensstandard wird vom politischen System bestimmt. Die Wirtschaftsunternehmen operieren global in jedem Land, die Lebensumstände sind trotzdem unterschiedlich.
4. Weil in Deutschland ein Kartell aus vier Anbietern den Markt aufgeteilt hat. Dieses Kartell fürchtet nun die Konkurrenz der vielen dezentralen Stromerzeuger, die einen echten Wettbewerb und Einführung eines Strommarktes bedeuten würden.
5. Die Anzeigen sollen die Gewinne der Unternehmen sichern. Die neuen Energiekonzepte kommen nicht von den Politikern, sondern von der Wissenschaft (Physik, Elektrotechnik, Ökonomie). Die Politik setzt nur die Rahmenbedingungen.
6. Das Argument ist, dass Energie genutzt werden sollte, die schon im Energiesystem der Erde vorhanden ist: Sonnenenergie, Windenergie, Wasserkraft. Damit entsteht natürlich auch weniger CO2. Für die Schäden, die durch immer energiereichere Wettererscheinungen und durch die Umweltverschmutzung entstehen, zahlen alle Bürger. Die wegen fehlendem Wettbewerb verlangten Phantasiepreise für Strom zahlen die Verbraucher.
@Halapp
1. Wärme hätte vielleicht partiell einige Vorteile, Hitze nicht. Aber das Wettergeschehen wird weltweit immer dynamischer (energiereicher!): Stürme, Gewitter, Starkregen!
(Sagen die globalen Bilanzen der Versicherer [z.B. "munich re"])
2. CO2 steht für Energie, die in der Erdkruste gespeichert war und die wir -zusätzlich- durch Verbrennung freisetzen. Dies erhöht die in der Atmosphäre gespeicherte Energie.
3. Der Lebensstandard wird vom politischen System bestimmt. Die Wirtschaftsunternehmen operieren global in jedem Land, die Lebensumstände sind trotzdem unterschiedlich.
4. Weil in Deutschland ein Kartell aus vier Anbietern den Markt aufgeteilt hat. Dieses Kartell fürchtet nun die Konkurrenz der vielen dezentralen Stromerzeuger, die einen echten Wettbewerb und Einführung eines Strommarktes bedeuten würden.
5. Die Anzeigen sollen die Gewinne der Unternehmen sichern. Die neuen Energiekonzepte kommen nicht von den Politikern, sondern von der Wissenschaft (Physik, Elektrotechnik, Ökonomie). Die Politik setzt nur die Rahmenbedingungen.
6. Das Argument ist, dass Energie genutzt werden sollte, die schon im Energiesystem der Erde vorhanden ist: Sonnenenergie, Windenergie, Wasserkraft. Damit entsteht natürlich auch weniger CO2. Für die Schäden, die durch immer energiereichere Wettererscheinungen und durch die Umweltverschmutzung entstehen, zahlen alle Bürger. Die wegen fehlendem Wettbewerb verlangten Phantasiepreise für Strom zahlen die Verbraucher.
@Halapp
1. Wärme hätte vielleicht partiell einige Vorteile, Hitze nicht. Aber das Wettergeschehen wird weltweit immer dynamischer (energiereicher!): Stürme, Gewitter, Starkregen!
(Sagen die globalen Bilanzen der Versicherer [z.B. "munich re"])
2. CO2 steht für Energie, die in der Erdkruste gespeichert war und die wir -zusätzlich- durch Verbrennung freisetzen. Dies erhöht die in der Atmosphäre gespeicherte Energie.
3. Der Lebensstandard wird vom politischen System bestimmt. Die Wirtschaftsunternehmen operieren global in jedem Land, die Lebensumstände sind trotzdem unterschiedlich.
4. Weil in Deutschland ein Kartell aus vier Anbietern den Markt aufgeteilt hat. Dieses Kartell fürchtet nun die Konkurrenz der vielen dezentralen Stromerzeuger, die einen echten Wettbewerb und Einführung eines Strommarktes bedeuten würden.
5. Die Anzeigen sollen die Gewinne der Unternehmen sichern. Die neuen Energiekonzepte kommen nicht von den Politikern, sondern von der Wissenschaft (Physik, Elektrotechnik, Ökonomie). Die Politik setzt nur die Rahmenbedingungen.
6. Das Argument ist, dass Energie genutzt werden sollte, die schon im Energiesystem der Erde vorhanden ist: Sonnenenergie, Windenergie, Wasserkraft. Damit entsteht natürlich auch weniger CO2. Für die Schäden, die durch immer energiereichere Wettererscheinungen und durch die Umweltverschmutzung entstehen, zahlen alle Bürger. Die wegen fehlendem Wettbewerb verlangten Phantasiepreise für Strom zahlen die Verbraucher.
zu1)das "Wettergeschehen wird energiereicher" wissenschaft-
lich nicht erwiesen. Versicherungschadenssummen steigen, weil immer mehr Menschen in gefährdeten Gebieten siedeln und
die Investionskosten von Gebäuden heute deutlich höher sind
als vor 30 Jahren.
zu2) "Rauch gleich Energie" eine merkwürdige Vorstellung.
zu3)Vergleiche Spanien, Frankreich, USA, China,Indien, über
den Lebensstandart entscheidet die Wirtschaft, auch dort wo
die Systemvorausetzungen ähnlich bis gleich sind.
zu4)Wenn ein echter Stromwettbewerb kommt, werden sich die
vielen überteuerten Fehlinvestionen in Ökostromerzeugung
der Kommunen als große Last erweisen. Die kommunalen Erzeuger kämpfen gegen Atomstrom aus Angst vor ihren teuerer
produzierenden Anlagen.
zu6)Phantasiepreise zahlt der Verbraucher für Ökostrom über die EEG-Verbrauchersubvention.Im nächsten Jahr plus 10% wegen raschem Ausbau der Solarenergieerzeugung.
zu1)das "Wettergeschehen wird energiereicher" wissenschaft-
lich nicht erwiesen. Versicherungschadenssummen steigen, weil immer mehr Menschen in gefährdeten Gebieten siedeln und
die Investionskosten von Gebäuden heute deutlich höher sind
als vor 30 Jahren.
zu2) "Rauch gleich Energie" eine merkwürdige Vorstellung.
zu3)Vergleiche Spanien, Frankreich, USA, China,Indien, über
den Lebensstandart entscheidet die Wirtschaft, auch dort wo
die Systemvorausetzungen ähnlich bis gleich sind.
zu4)Wenn ein echter Stromwettbewerb kommt, werden sich die
vielen überteuerten Fehlinvestionen in Ökostromerzeugung
der Kommunen als große Last erweisen. Die kommunalen Erzeuger kämpfen gegen Atomstrom aus Angst vor ihren teuerer
produzierenden Anlagen.
zu6)Phantasiepreise zahlt der Verbraucher für Ökostrom über die EEG-Verbrauchersubvention.Im nächsten Jahr plus 10% wegen raschem Ausbau der Solarenergieerzeugung.
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