Ökostrom Malefiz auf See
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Die Rendite der Hochseekraftwerke ist den Konzernen zu gering

Ein internes Strategiepapier legt den Grund dafür nahe: Bei den Hochseekraftwerken sei »die Rendite unter den gegebenen Rahmenbedingungen nicht auskömmlich«. Doch nicht nur die Gewinne, die bei abgeschriebenen Kohle- und Kernkraftwerken ungleich höher liegen, sieht Olav Hohmeyer als Motiv für die Bremser. Hinzu komme, dass der Einspeisevorrang für Windstrom die Konzerne zunehmend zwingen könnte, ihre Kernkraftwerke über längere Phasen abzuschalten. Die drohenden Verluste steigerten noch den Anreiz, genehmigte Planungen aufzukaufen, um sie für eine Weile auf Eis zu legen. Die zuständige Bundesanstalt kündigt an, man wolle die »Daumenschraube« bei den Befristungen der Offshore-Baugenehmigungen strammer drehen.

Eine »Mär« nennt ein Sprecher der grünen RWE-Tochter Innogy die Theorie vom »Systemkonflikt«. Die Atomkraft könne vielmehr als Rückhalt dienen, wenn der Wind mal nicht wehe.

In England, auch in Belgien und den Niederlanden investiert Innogy heute kräftig in Offshore-Windkraftwerke. Jenseits der deutschen Grenzen allerdings macht RWE auch nicht den eigenen, sondern fremden Atomkrafterzeugern Konkurrenz und erschließt sich zugleich neue Märkte. Größere Pläne in Deutschland hingegen liegen in unbestimmter Ferne. Auch EnBW will Ende nächsten Jahres erst mal mit einem kleineren 288-Megawatt-Windpark ans Netz gehen. Die Nase vorn hat prompt ein unabhängiger Investor mit dem Projekt BARD Offshore 1. Er plant den ersten kommerziellen Windpark und gleich mehrere weitere, gemeinsam mit 60 Stadtwerken.

Bei Offshoreanlagen auf die Konzerne zu vertrauen habe die Bundesregierung beim Klimaschutz viel Zeit gekostet, kritisiert Hermann Albers, Präsident des Bundesverbands Windenergie. Deshalb solle sie auch »den schnell umsetzbaren Potenzialen an Land wieder mehr Aufmerksamkeit schenken«. Doch im Binnenland herrscht bei der Windkraft ebenfalls umso mehr Flaute, je direkter die Interessen der Atomkraftbetreiber berührt sind. Während etwa die installierte Rotorenleistung in Brandenburg bei weit über 4000 Megawatt liegt, kommen Bayern und Baden-Württemberg, die Kerngebiete von E.on und EnBW, bisher nicht einmal auf ein Zehntel.

 
Leser-Kommentare
  1. Die Details und Feinheiten dieser Diskussion ueberfordern die meisten Leser.
    Aber der Grundtenor stimmt: Die Konzerne spielen auf Zeit.

    Jedoch sind 30% der Offshore-Flächen noch in mittelständiger Hand, und sobald Kreditbürgschaften, wie von Umweltminister Röttgen versprochen, fliessen, wird es wohl losgehen.

    Wohl dem, der sich mit Aktien der entsprechenden Mittelständler (sofern sie börsennotiert sind) eingedeckt hat.

  2. Am wichtigsten wäre doch erstmal ein Umdenken in der Gesellschaft. Es kann doch einfach nicht mehr so exzessiv weiter gehen. Die Menschen müssen sich bewusst werden, dass die Zeit im Überfluss langsam vorbei ist. Ein ganz nettes Essay zu diesem Thema habe ich hier gefunden: http://bit.ly/d6VFPd

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    Ich nicht. Ich denke auch nicht grün.
    Ich habe genug von dem Öko-Terror, verstärkt auch aus Brüssel.

    Ich nicht. Ich denke auch nicht grün.
    Ich habe genug von dem Öko-Terror, verstärkt auch aus Brüssel.

  3. Ich nicht. Ich denke auch nicht grün.
    Ich habe genug von dem Öko-Terror, verstärkt auch aus Brüssel.

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    Ich lebe sicher nicht im Überfluss, mir ist saubere Energie jedoch etwas wert,
    weil ich weiß dass endliche Rohstoffe
    bei steigender Nachfrage
    explodierende Kosten bedeuten.
    - das ist es was regenerative Energien verhindern sollen.

    Haben sie bisher von den Versprechungen der Atomindustrie profitiert?

    Atomstrom werde so billig sein dass man die Stromzähler abmontieren kann?

    Atomstrom kostet den Herrn Grossman 4 ct pro Kwh

    was bezahlen Sie dafür?

    Wundert es Sie nicht, dass
    Herr Großmann mit seiner energieintensiven Stahlhütte 1, 5 Milliarden verdient?

    Wundert es Sie nicht, dass die großen Versorger zusammen im Jahr
    ca. 10 Milliarden € an Gewinn abschöpfen?

    Was kommt da bei Ihnen an?

    Wundert es Sie nicht, wenn nach 50 Jahren noch kein Gramm von den 800 Tonnen Müll sicher entsorgt wurde?

    Ich für meinen Teil bin zu einem Ökostromanbieter gewechselt und das ist es mir wert.

    Schon allein die Tatsache NICHT ver...... zu werden!

    Überflüssig sind die Leute,
    die Gewinne im Überfluss abschöpfen !

    Ich lebe sicher nicht im Überfluss, mir ist saubere Energie jedoch etwas wert,
    weil ich weiß dass endliche Rohstoffe
    bei steigender Nachfrage
    explodierende Kosten bedeuten.
    - das ist es was regenerative Energien verhindern sollen.

    Haben sie bisher von den Versprechungen der Atomindustrie profitiert?

    Atomstrom werde so billig sein dass man die Stromzähler abmontieren kann?

    Atomstrom kostet den Herrn Grossman 4 ct pro Kwh

    was bezahlen Sie dafür?

    Wundert es Sie nicht, dass
    Herr Großmann mit seiner energieintensiven Stahlhütte 1, 5 Milliarden verdient?

    Wundert es Sie nicht, dass die großen Versorger zusammen im Jahr
    ca. 10 Milliarden € an Gewinn abschöpfen?

    Was kommt da bei Ihnen an?

    Wundert es Sie nicht, wenn nach 50 Jahren noch kein Gramm von den 800 Tonnen Müll sicher entsorgt wurde?

    Ich für meinen Teil bin zu einem Ökostromanbieter gewechselt und das ist es mir wert.

    Schon allein die Tatsache NICHT ver...... zu werden!

    Überflüssig sind die Leute,
    die Gewinne im Überfluss abschöpfen !

    • Chilly
    • 25.08.2010 um 16:10 Uhr

    1930-iger Jahre ein gut ausgebautes Netz an öffentlichem Personennahverkehr. Dieses wurde dann von Auto- und Ölkonzernen aufgekauft und immer weiter ausgedünnt, um LA zu einer "autogerechten Stadt" umzubauen. Erst seit einigen Jahren wird wieder versucht, dort eine Verkehrsinfrastruktur jenseits des PKW aufzubauen.

    Dieser Vergleich soll zeigen, dass Überlegungen, die der Beitrag aufzeigt, durchaus nicht neu sind. Vielmehr spricht so einiges dafür. Ich möchte aber den Blick noch auf einen weiteren Gesichtspunkt lenken: Ein Gutteil der ökologischen Energiekonzepte geht von einer starken Dezentralisierung bei gleichzeitiger intensiven Vernetzung aus. Dies bedeutet, dass es letztlich um die Abschaffung der Großanlagen zur Energieerzeugung geht. Diese sollen letztlich durch eine Vielzahl von deutlichen kleineren Anlagen (Windräder, Blockheizkraftwerke, Laufwasserkraftwerke etc.) abgelöst werden und zugleich die Versorungssicherheit durch ein engmaschiges und leistungsfähiges Netz gewährleistet werden. Dies wäre aber ein Systemwechsel in der Energieversorgung, ziehen doch die großen Konzerne ihre starke Position (im Sinne des bekannten Oligopols) aus dem Umstand, dass nur sie die notwendige Energiemengen produzieren und verteilen können. Eine massive Dezentralsierung würde dieses quasi Monopol brechen und es käme - langfristig - zu einem echten Wettbewerb.

    Fortsetzung folgt:

    CHILLY

    • Chilly
    • 25.08.2010 um 16:13 Uhr

    Daher besteht neben den dargestellten Interessen mit Blick auf die Atom- (und großen Kohle-)Kraftwerke, auch ein Systeminteresse der großen Konzerne. Nur wenn es ihnen gelingt, auch bei den "alternativen Energien" eine Bündelung auf Großanlagen zu schaffen, können sie ihre Marktmacht halten und zugleich Netzinvestitionen vermeiden, die zur Versorgungssicherheit bei starker Dezentralisierung notwendig würden. Ich bin mir daher sicher, dass das Engagement der großen Konzerne bei "Offshore-Windanlagen" daher auch diesen Motivationshintergrund hat.

    CHILLY

  4. 1. Die regenerativen Energien sind zunächst so lange wie möglich auszubremsen. Dies geschieht seit Jahrzehnten, da die Netze nicht annähernd in die Richtung modernisiert wurden, um problemlos Ökostrom einspeisen und transportieren zu können. Das Netzmonopol wird bis heute als Daumenschraube gegen die regenerativen genutzt.

    2. Falls das nicht mehr hilft (der Anteil der regenerativen am Strommarkt insbesondere Wind steigt seit Jahren deutlich), muss die eigene Vormachtstellung der 4 Großkonzerne mit allen Mitteln verteidigt werden.

    3. Nun kommen die OFF-shore Parks ins Spiel, die sehr teuer sind und deshalb für Mittelständler oder gar Kleininvestoren nicht bzw. kaum umsetzbar. Man kaufte sich wie beschrieben in Projekte ein und blokierte und legte auf Eis. Wertvolle Zeit geht verloren, die veralteten Netze werden weiter nur verwaltet, von nötiger Modernisierung und Anpassung an die neuen Erfordernisse keine Spur.

    4. Wenn jetzt noch die Laufzeitverlängerung ohne strenge Abgaben und Auflagen kommt besser allerdings gar nicht, hätte man die regenerativen auf weitere Jahrzehnte in Ihrer (schnellen)Entwicklung blockiert.

    5. Welches Interesse sollten vier Oligonarchen die den Energiemarkt nach belieben beherrschen haben eine Dezentralisierung der Energiewirtschaft zuzulasssen also einen Systemwechsel ?
    Deshalb werden Sie alles tun um genau das zu verhindern und so wie es aussieht ist die schwarz-gelbe Tigerente Ihr bester Handlanger dabei.

  5. Ich lebe sicher nicht im Überfluss, mir ist saubere Energie jedoch etwas wert,
    weil ich weiß dass endliche Rohstoffe
    bei steigender Nachfrage
    explodierende Kosten bedeuten.
    - das ist es was regenerative Energien verhindern sollen.

    Haben sie bisher von den Versprechungen der Atomindustrie profitiert?

    Atomstrom werde so billig sein dass man die Stromzähler abmontieren kann?

    Atomstrom kostet den Herrn Grossman 4 ct pro Kwh

    was bezahlen Sie dafür?

    Wundert es Sie nicht, dass
    Herr Großmann mit seiner energieintensiven Stahlhütte 1, 5 Milliarden verdient?

    Wundert es Sie nicht, dass die großen Versorger zusammen im Jahr
    ca. 10 Milliarden € an Gewinn abschöpfen?

    Was kommt da bei Ihnen an?

    Wundert es Sie nicht, wenn nach 50 Jahren noch kein Gramm von den 800 Tonnen Müll sicher entsorgt wurde?

    Ich für meinen Teil bin zu einem Ökostromanbieter gewechselt und das ist es mir wert.

    Schon allein die Tatsache NICHT ver...... zu werden!

    Überflüssig sind die Leute,
    die Gewinne im Überfluss abschöpfen !

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