Bildung für Einwandererkinder Problemeltern

Martin Spiewak über den Wert der Bildung in Migrantenfamilien

Wer trägt die Verantwortung dafür, dass Kinder aus türkischen Familien schlecht in der Schule abschneiden? Die Türken selbst! – behaupten die einen. Anatolische Einwanderereltern interessierten sich eben nicht genügend für die Bildung ihrer Kinder. Man findet diese Logik etwa im neuen Buch von Thilo Sarrazin. Die deutschen Pädagogen! – lautet dagegen die gutmenschelnde Auslegung der türkischen Bildungsmisere: Selbst wenn Ayşe und Achmet gute Zeugnisse hätten, würden ihnen Lehrer die Empfehlung fürs Gymnasium vorenthalten.

Beide Vorurteile sind falsch. Eine neue Studie der Universität Mannheim zeigt, sowohl Sarrazinianer als auch Multikultisten liegen daneben. Die Bildungsforscher fanden heraus: Bei gleichen Leistungen und ähnlichem sozialen Hintergrund wechseln türkische Grundschüler sogar häufiger auf höhere Schulen als ihre deutschstämmigen Alterskollegen – und kein Lehrer hindert sie daran.

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Dass ein türkisches Arbeiterkind in diesen Fällen bessere Aufstiegschancen hat als ein deutsches, schreibt die Untersuchung ausdrücklich den »hohen Bildungsambitionen« türkischer Eltern zu. Ähnlich wie Einwanderer überall auf der Welt wollen auch sie, dass es der nächsten Generation besser geht. Und sie wissen, dass ein guter Schulabschluss das Sprungbrett zum Aufstieg ist. Die Befunde widersprechen der kulturchauvinistischen These, dass es »dem Türken« schon genüge, wenn seine Tochter einen (islamischen) Mann findet, der Sohn den Koran lesen kann.

Warum zeigt die Statistik dann dennoch, dass der deutsch-türkische Nachwuchs im Durchschnitt überproportional oft Haupt- und Sonderschulen besucht, aber vergleichsweise selten das Abitur schafft? Weil viele Migranteneltern ihren Kinder viel mehr als guten Willen nicht bieten können. Weder Vorlesestunden auf Deutsch noch anregende Literatur im Bücherschrank, weder einen eigenen Schreibtisch noch Geld für Nachhilfe, weder Unterstützung bei den Hausarbeiten noch Vorbilder in der Familie. Kurzum, ihnen fehlen intellektuelle wie materielle Ressourcen, um ihre Bildungsansprüche umzusetzen. Oder simpel: Sie sind die »falschen Eltern« für ihre Kinder.

Wie entscheidend gerade der Schulabschluss der Eltern für die Bildungskarriere der Kinder ist, beweist der – häufig falsch verwendete – Vergleich zwischen türkischen und vietnamesischen Einwanderern, dem Positivbeispiel für Schulerfolg. Genauso wie viele Deutschtürken leben auch viele der zugezogenen Ostasiaten unter sozial prekären Umständen, abgeschottet von der Mehrheitsgesellschaft. Zu Hause wird kaum Deutsch gesprochen. Der Unterschied aber: Die ehemaligen (DDR-)Vertragsarbeiter brachten einst aus ihrer vietnamesischen Heimat einen guten Bildungsabschluss mit. Aus Anatolien hingegen kamen meist Zuwanderer ohne Ausbildung.

Wenn dies die Ausgangslage ist, nützt es wenig, über eine angebliche Verweigerungshaltung türkischer Eltern zu lamentieren. Viel helfen würde es dagegen, den Kindern möglichst früh den Weg in die Welt außerhalb der Familie zu ebnen. Jede Minute in Krippe, Kindergarten oder Schule erhöht die Chance auf ein besseres Zeugnis. Und je besser die Lernbedingungen – sprachbewusste Erzieher, kleine Klassen, Pädagogen aus Migrantenfamilien, Extrastunden Deutsch –, desto größer die Chancen, das Schicksal zu korrigieren. Unterprivilegierte bevorzugen und Ungleiches ungleich behandeln: Das muss die bildungspolitische Leitlinie der Zukunft sein. Nützen würde sie am Ende der ganzen Gesellschaft.

Veröffentlicht ist die Studie im Buch von Jörg Dollmann: Türkischstämmige Kinder am ersten Bildungsübergang. Primäre und sekundäre Herkunftseffekte

 
Leser-Kommentare
  1. Würden Sie noch einen link zu der von Ihnen erwähnten Mannheimer Studie nachreichen?

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    • huhi
    • 25.08.2010 um 12:57 Uhr

    Könnten Sie ihren Beitrag bitte mit nur einem Titel ausweisen (siehe meinen Kommentar)?

    • huhi
    • 25.08.2010 um 12:57 Uhr

    Könnten Sie ihren Beitrag bitte mit nur einem Titel ausweisen (siehe meinen Kommentar)?

  2. ...wenn gebildete oder hochgebildete sich um Aufnahme in unsere Gesellschaft bemühen. Die anderen...

    Eine Leser-Empfehlung
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    • leon1
    • 25.08.2010 um 16:34 Uhr

    ihre besten Leute abwirbt um damit die deutsche Wirtschaft
    anzukurbeln. Man nennt das Gehirn-Klau (brain-steal)
    und Einwanderungslaender leben sehr gut davon.Man muss dan weniger in Bildung investieren.Ich halte das fuer amoralisch zumal wir in Deutschland 100 000 arbeitslose gut gebildete Menschen haben.

    • leon1
    • 25.08.2010 um 16:34 Uhr

    ihre besten Leute abwirbt um damit die deutsche Wirtschaft
    anzukurbeln. Man nennt das Gehirn-Klau (brain-steal)
    und Einwanderungslaender leben sehr gut davon.Man muss dan weniger in Bildung investieren.Ich halte das fuer amoralisch zumal wir in Deutschland 100 000 arbeitslose gut gebildete Menschen haben.

  3. Aber alle Studien geben Thilo Sarrazin Recht.
    Die deutschen Schüler landen bei Pisa auf Platz 4, die Migranten auf Platz 40.

    QUELLE:
    http://www.spiegel.de/sch...

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    ...dass die meisten Migranten ueber geringe finanzielle Mittel verfuegen. Die Mannheimer Studie "bereinigt" diesen unfairen Vergleich, indem sie die Unterschiede innerhalb (!) der sozialen Schicht vergleicht. D.H. unter den Familien, die von ALG II oder Niedrigstloehnen leben, haben diejenigen mit Migrationshintergrund einen groesseren Bildungsehrgeiz als die anderen.

    ja klar, waren die Deutschen 4. und die Migranten 40.
    Aber das ist noch lange kein Grund Sarrazin Recht zu geben.
    In seinem "Dummheitsprinzip" sind doch hauptsächlich Muslime gemeint.

    • Miha
    • 26.08.2010 um 22:31 Uhr

    Klar, die Migranten kommen hier her ohne Sprach zu können und allein dadurch können sie vieles nicht verstehen.
    Aber die Hier in Deutschland geboren sind, haben alle die gleiche Chance. Ob nun die Eltern eine andere Herkunft haben spielt keine Rolle, weil alle Kinder in die Schule gehen und lernen.
    Die Juend ist zur heutigen Zeit gespaltet, es gibt die, die Schule und Bildung als Neben Sache sehen, Deutsche so wie Migranten und aber auch welche die sehr gut sind in der Schule. Es gibt ja nicht nur deutsche Kluge, auch Kinder mit anderer Herkunft studieren und streben nach Bildung. Aber bei Arbeitsplätzen wird nun immer mehr nach "Deutschen" gefragt, weil diese Gerüchten ein schlechtes Bild von Migranten bzw. Ausländer oder Moslems machen.

    Sobald die Medien ein Thema anspricht, gehen Gerüchte rum und dadurch entstehen falsche Bilder im Kopf.
    Vielleicht sollten die Leute nicht immer auf die Leute schauen die nicht gut sind, sonder die Intelligent sind und schlau und studieren, die werden einfach vergessen.
    Immer wird negativ gedacht.

    Die Aussage mit dem Moslems und, dass die Frau unterdrückt wird , ist Falsch!

    ... da ging jetzt aber was daneben. Eine Frage an jene, die das Buch schon komplett gelesen haben (ich hänge noch mitten drin) - ist, Zitat: "Jede Minute in Krippe, Kindergarten oder Schule erhöht die Chance auf ein besseres Zeugnis.", nicht genau das, was von Herr Sarrazin propagiert wird? Bitte um Aufklärung. Wenn dem so ist, war diese Artikel ein Schuß ins eigene Knie.

    ...dass die meisten Migranten ueber geringe finanzielle Mittel verfuegen. Die Mannheimer Studie "bereinigt" diesen unfairen Vergleich, indem sie die Unterschiede innerhalb (!) der sozialen Schicht vergleicht. D.H. unter den Familien, die von ALG II oder Niedrigstloehnen leben, haben diejenigen mit Migrationshintergrund einen groesseren Bildungsehrgeiz als die anderen.

    ja klar, waren die Deutschen 4. und die Migranten 40.
    Aber das ist noch lange kein Grund Sarrazin Recht zu geben.
    In seinem "Dummheitsprinzip" sind doch hauptsächlich Muslime gemeint.

    • Miha
    • 26.08.2010 um 22:31 Uhr

    Klar, die Migranten kommen hier her ohne Sprach zu können und allein dadurch können sie vieles nicht verstehen.
    Aber die Hier in Deutschland geboren sind, haben alle die gleiche Chance. Ob nun die Eltern eine andere Herkunft haben spielt keine Rolle, weil alle Kinder in die Schule gehen und lernen.
    Die Juend ist zur heutigen Zeit gespaltet, es gibt die, die Schule und Bildung als Neben Sache sehen, Deutsche so wie Migranten und aber auch welche die sehr gut sind in der Schule. Es gibt ja nicht nur deutsche Kluge, auch Kinder mit anderer Herkunft studieren und streben nach Bildung. Aber bei Arbeitsplätzen wird nun immer mehr nach "Deutschen" gefragt, weil diese Gerüchten ein schlechtes Bild von Migranten bzw. Ausländer oder Moslems machen.

    Sobald die Medien ein Thema anspricht, gehen Gerüchte rum und dadurch entstehen falsche Bilder im Kopf.
    Vielleicht sollten die Leute nicht immer auf die Leute schauen die nicht gut sind, sonder die Intelligent sind und schlau und studieren, die werden einfach vergessen.
    Immer wird negativ gedacht.

    Die Aussage mit dem Moslems und, dass die Frau unterdrückt wird , ist Falsch!

    ... da ging jetzt aber was daneben. Eine Frage an jene, die das Buch schon komplett gelesen haben (ich hänge noch mitten drin) - ist, Zitat: "Jede Minute in Krippe, Kindergarten oder Schule erhöht die Chance auf ein besseres Zeugnis.", nicht genau das, was von Herr Sarrazin propagiert wird? Bitte um Aufklärung. Wenn dem so ist, war diese Artikel ein Schuß ins eigene Knie.

    • huhi
    • 25.08.2010 um 12:48 Uhr

    Frage an den Autor: Welcher Titel hat der Beitrag nun? Den oben (Problemeltern - Martin Spiewak über den Wert der Bildung in Migrantenfamilien) oder den, der im Profil (25.8.2010, 12.40) angegeben ist:
    "Bildung für Einwandererkinder - Sarrazin hat Unrecht"
    Ist die Verwirrung damit begründet, dass Sarrazins Verlag es untersagt hat, vorab Sarrazins Buch besprechen dürfen (daher auch in vielen Blättern diese "Herumeierei")?
    Oder ist es so, dass dem Zeit-Autor auffiel, dass seine zentrale These mit der Sarrazins übereinstimmt (wenngleich hier bei Zeit-Online glücklicherweise weniger polemisch): Viele Migranten in Deutschland haben einen bildungsfernen Hintergrund. Eine zukünftig striktere Auswahl nach Nutzengesichtspunkten wie z.B. Australien es regelt, würde direkte wie indirekte Kosten der Integration vermindern.

    Eine Leser-Empfehlung
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    möchte Die Zeit nicht auch noch Werbung für Sarrazins Buch machen. Sie irren aber, wenn Sie glauben, der Verlag hätte Besprechungen verboten, die Blödzeitung veröffentlicht seit Tagen sogar Auszüge aus dem Buch.

    Hier ein schöner Kommentar von Christian Schlüter in der Frankfurter Rundschau 'Der Rockstar' http://www.fr-online.de/k...

    und wie erklären Sie sich Ihren eigenen Akkusativfehler?

    Es müsste bei ewachsenen Deutschen mit Grundschulbildung nämlich lauten: WelcheN Titel hat der Artikel?

    PEINLICH

    ...nun liebe/r senorab, das "n" ist wohl ebenso durch die Lappen gegangen, wie Ihr "r" bei den erwachsenen Deutschen... ;-)
    Sorry, konnte ich mir nicht verkneifen.
    lg

    möchte Die Zeit nicht auch noch Werbung für Sarrazins Buch machen. Sie irren aber, wenn Sie glauben, der Verlag hätte Besprechungen verboten, die Blödzeitung veröffentlicht seit Tagen sogar Auszüge aus dem Buch.

    Hier ein schöner Kommentar von Christian Schlüter in der Frankfurter Rundschau 'Der Rockstar' http://www.fr-online.de/k...

    und wie erklären Sie sich Ihren eigenen Akkusativfehler?

    Es müsste bei ewachsenen Deutschen mit Grundschulbildung nämlich lauten: WelcheN Titel hat der Artikel?

    PEINLICH

    ...nun liebe/r senorab, das "n" ist wohl ebenso durch die Lappen gegangen, wie Ihr "r" bei den erwachsenen Deutschen... ;-)
    Sorry, konnte ich mir nicht verkneifen.
    lg

  4. Völlig Ok, wenn Migranten sich in unserer Gesellschaft hocharbeiten, sich integrieren und für unsere westliche Wertegemeinschaft einstehen, die Ihnen dieses Ergebnis ermöglicht. Und sicherlich gibt es einige Kinder muslimischen Ursprungs, die auf diesem Weg sind. Leider gibt es aber auch Millionen, die das genaue Gegenteil leben und unter keinen Umständen ein Schrittchen auf die Gesellschaft zugehen, die Ihnen Ihr unbeschwertes Hartzerleben ermöglicht. Hören Sie endlich auf, die Wahrheiten zu verfälschen und sehen Sie Ihnen lieber ins Auge.

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    „Leider gibt es aber auch Millionen, die das genaue Gegenteil leben und unter keinen Umständen ein Schrittchen auf die Gesellschaft zugehen, die Ihnen Ihr unbeschwertes Hartzerleben ermöglicht.“ Auf welcher Studie basiert diese Aussage? Ich habe die bisher immer nur als emotionale, unqualifizierte Aussage gehört (nach dem Motto „meine Nachbarin, die geht nur Feiern und lebt von Hartz IV, und hat die schreienden Kinder in der Wohnung“), noch nie eine ernsthafte Studie die das stützt. Da kann ich dann genauso gut meinen subjektiven Eindruck entgegenstellen, in Mannheim scheint mir die türkischstämmige Bevölkerung überordentlich viel Unternehmergeist zu haben. Täglich sehe ich ein neues Geschäft, vom typischen Dönerladen (gesünder als McDonalds), der Bäckerei (besser als die Fabrikbäckereiketten) zum Restaurant (wo doppelt soviele Leute arbeiten, daher einen Arbeitsplatz bekommen, wie in anderen Restaurants).

    was bringt eine höhere Bildung, wenn deutsche Unternehmen jene nicht einstellen, wenn sie Ayse, Ali, Ahmet heissen? Und genau diese Personen sind integriert und sollten eigentlich als Vorbildfunktion fungieren.
    Man soll sich integrieren aber dann unsichtbar bleiben. Das geht nicht.

    „Leider gibt es aber auch Millionen, die das genaue Gegenteil leben und unter keinen Umständen ein Schrittchen auf die Gesellschaft zugehen, die Ihnen Ihr unbeschwertes Hartzerleben ermöglicht.“ Auf welcher Studie basiert diese Aussage? Ich habe die bisher immer nur als emotionale, unqualifizierte Aussage gehört (nach dem Motto „meine Nachbarin, die geht nur Feiern und lebt von Hartz IV, und hat die schreienden Kinder in der Wohnung“), noch nie eine ernsthafte Studie die das stützt. Da kann ich dann genauso gut meinen subjektiven Eindruck entgegenstellen, in Mannheim scheint mir die türkischstämmige Bevölkerung überordentlich viel Unternehmergeist zu haben. Täglich sehe ich ein neues Geschäft, vom typischen Dönerladen (gesünder als McDonalds), der Bäckerei (besser als die Fabrikbäckereiketten) zum Restaurant (wo doppelt soviele Leute arbeiten, daher einen Arbeitsplatz bekommen, wie in anderen Restaurants).

    was bringt eine höhere Bildung, wenn deutsche Unternehmen jene nicht einstellen, wenn sie Ayse, Ali, Ahmet heissen? Und genau diese Personen sind integriert und sollten eigentlich als Vorbildfunktion fungieren.
    Man soll sich integrieren aber dann unsichtbar bleiben. Das geht nicht.

    • kkr
    • 25.08.2010 um 12:50 Uhr

    was eben auch sagt, das schon bei der Zuwanderung eine Auswahl getroffen werden sollte, und auch jedem Zuwanderer klare Sanktionen drohen der sich sozial, kulturell und bildungsmäßig nicht integrieren will.

    Last but not least: eine bessere frühkindlische und schulische Erziehung käme auch den [...] deutschen Kindern entgegen.

    Wie lange wird schon in Deutschland palavert und es passierte wenig. Es bedarf schon eines mutigen Mannes wie Sarrazin das überhaupt einmal eine offene Dislussion stattfindet. Die trotzdem erst mal mit fremdenfeinldichen Unterstellungen beginnt. Diese Kritiker sollten mal in die Herkunftsländer ihrer Schützlinge schauen, da sind die meist noch fremdenfeindlicher. zB versuchen sie mal in der Türkei eine Kirche zu bauen...

    Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Pauschalisierungen. Die Redaktion/cs

    Eine Leser-Empfehlung
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    Ihre Argumentation ist ärmlich. Andere Länder sind barbarisch und fremdenfeindlich, also ist es bei uns nicht so schlimm, weil wir nur ein bisschen barbarisch und fremdenfeindlich sind? In der Türkei ist es schwer, eine neue Kirche zu bauen, also...? Also was? Also sollte es bei uns auch so sein, dass Religionen ausserhalb der Mehrheitsreligion die Ausübung ihres Glaubens erschwert wird? Einerseits ist die Lage in der Türkei abschreckend, andererseits nehmen sie sie als Vorbild? Jämmerlich...

    Was am relativ sinnvollen ersten Teil ihres Kommentars allerdings nichts ändert.Moralisch richtig wäre es natürlich, alle Einwanderer, die nach Deutschland kommen wollen hineinzulassen; niemand hat einen Einfluß darauf, wo er geboren wird. Für uns, die wir schon hier sind, wäre aber wohl die von ihnen favorisierte Variante sinnvoller, da es uns dann eher gelingt, unseren Wohlstand zu sichern.

    Ihre Argumentation ist ärmlich. Andere Länder sind barbarisch und fremdenfeindlich, also ist es bei uns nicht so schlimm, weil wir nur ein bisschen barbarisch und fremdenfeindlich sind? In der Türkei ist es schwer, eine neue Kirche zu bauen, also...? Also was? Also sollte es bei uns auch so sein, dass Religionen ausserhalb der Mehrheitsreligion die Ausübung ihres Glaubens erschwert wird? Einerseits ist die Lage in der Türkei abschreckend, andererseits nehmen sie sie als Vorbild? Jämmerlich...

    Was am relativ sinnvollen ersten Teil ihres Kommentars allerdings nichts ändert.Moralisch richtig wäre es natürlich, alle Einwanderer, die nach Deutschland kommen wollen hineinzulassen; niemand hat einen Einfluß darauf, wo er geboren wird. Für uns, die wir schon hier sind, wäre aber wohl die von ihnen favorisierte Variante sinnvoller, da es uns dann eher gelingt, unseren Wohlstand zu sichern.

    • huhi
    • 25.08.2010 um 12:57 Uhr

    Könnten Sie ihren Beitrag bitte mit nur einem Titel ausweisen (siehe meinen Kommentar)?

    Antwort auf "@ Martin Spiewak"

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