Arbeitsmarkt Ahmed wird Rechtsanwalt

Wider den Fachkräftemangel: Berliner Unternehmen unterstützen Schüler und Studenten aus Migrantenfamilien.

Die Studentin Zeinab Chahrour auf dem Jugendintegrationsgipfel im Mai 2008. Damals diskutierte Angela Merkel mit 80 Jugendlichen auch über Bildungschancen von Migranten

Die Studentin Zeinab Chahrour auf dem Jugendintegrationsgipfel im Mai 2008. Damals diskutierte Angela Merkel mit 80 Jugendlichen auch über Bildungschancen von Migranten

Mittlerweile weiß Bilal, was »Motivation« heißt. Der 12-jährige Junge mit den schwarzen Locken und der hellbraunen Haut rutscht auf seinem Holzstuhl ein Stückchen weiter an den Tisch heran. »Motivation ist, wenn man etwas sehr doll machen will«, sagt er. Seine Schulkameraden Derya, Medine, Ahmed, Marwa, Nebe, Isa und Angie nicken anerkennend und auch ein bisschen neidisch. Schließlich befinden sich die Kinder im Wettbewerb, bei dem es darum geht, wer das Wort »Motivation« kennt, wie die Vergangenheitsform von »ist« lautet und wie das Adjektiv zu »Glück«. Jeder will der Beste sein.

Die Kinder holen in einer Förderklasse an der Jens-Nydahl-Grundschule in Berlin-Kreuzberg auf, was sie zu Hause nicht gelernt haben: Sie üben Deutsch und erfahren außerdem, dass Lernen Spaß machen kann und sie mit Fleiß etwas erreichen können. Ihre Mütter und Väter sind zugewandert, aus der Türkei etwa oder aus Algerien. Rund 80 Prozent von ihnen beziehen Sozialhilfe, die meisten sind erwerbslos oder arbeiten als Taxifahrer oder Reinigungskräfte. Förderunterricht können oder wollen sie nicht bezahlen, deshalb wird er von dem Berliner Stadtmöblierer Wall AG finanziert. Der Hersteller von Bushäuschen und öffentlichen Toiletten übernimmt seit rund fünf Jahren die zusätzlichen Lehrstunden von 60 Kindern der Jens-Nydahl-Schule. Hier haben 395 von 400 Schülern einen Migrationshintergrund.

Anzeige

Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass viele dieser Kinder in ein paar Jahren zu jenem »vorhandenen Potenzial« gehören, von dem der Chef der Bundesagentur für Arbeit, Frank-Jürgen Weise, kürzlich sprach. Es ging ihm um den drohenden Fachkräftemangel in der Republik. Weise sprach von Menschen, deren Talente verkümmern, weil niemand sie fördert. Dabei brauchen die Unternehmen dringend mehr gut ausgebildete Leute. Wenn die Konjunktur weiter so anzieht, befürchten Experten, wird der aktuelle Aufschwung schon bald durch den Mangel an qualifizierten Mitarbeitern gebremst.

Bereits in fünf Jahren, so eine Prognos-Studie, sollen drei Millionen Arbeitskräfte fehlen – und das nicht nur in den hochqualifizierten Bereichen. Die wachsende Zahl der in Deutschland lebenden Menschen mit Migrationshintergrund könnte den demografisch bedingten Fachkräftemangel eigentlich abfedern – doch diese Bevölkerungsgruppe wurde lange vernachlässigt. Marianne Demmer, stellvertretende Vorsitzende bei der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), sagt: »Die Fachkräfte-Problematik ist der Wirtschaft bewusster als manchem Politiker. Sie hat erkannt, dass sehr viel ungenutztes Potenzial in der Bevölkerung mit Migrationshintergrund steckt.«

Und so ist die Wall AG längst nicht mehr das einzige Unternehmen, das Migranten unterstützt. Auch die Stiftung des Personaldienstleisters Randstad fördert Hauptschulklassen, insbesondere jene mit hohem Migrantenanteil. Seit vier Jahren bezahlt die Vodafone-Stiftung begabten Migranten ein Studium an einer privaten Hochschule. Die Robert-Bosch-Stiftung greift Schülern mit Migrationshintergrund finanziell unter die Arme. Und der START-Stiftung, die derzeit 640 Schülern mit Migrationshintergrund hilft, haben sich allein in den vergangenen fünf Jahren rund 20 Unternehmen und unternehmensnahe Stiftungen neu angeschlossen. Unter ihnen sind die Stiftung der Deutschen Telekom und die Stiftung der Deutschen Bank. »Das Interesse der Unternehmen für diesen Bereich hat stark zugenommen, weil ein Fachkräftemangel droht und der Anteil der Migranten unter den Erwerbstätigen wächst«, hat auch der Leiter der OECD-Division Arbeitsmarkt und Integration, Thomas Liebig, beobachtet. »Die Arbeitgeber kommen um das Thema Migrantenförderung nicht mehr herum.«

Dem Staat gelingt es nicht, gleiche Chancen für Migranten herzustellen

Es gilt, viel aufzuholen, denn das jahrzehntelange Vernachlässigen der Migranten hat messbare Folgen: Statistisch gesehen, ist die Wahrscheinlichkeit, dass Bilal und Ahmed die Schule abbrechen, siebenmal so hoch wie die Wahrscheinlichkeit, dass Anna und Paul keinen Abschluss machen. Migrantenkinder gehen selten auf höhere Schulen: Während in den Haupt- und Förderschulen 19 beziehungsweise 16 Prozent der Schüler einen Migrationshintergrund haben, gibt es in den Gymnasien unter hundert Schülern gerade einmal vier, deren Eltern nicht aus Deutschland stammen. Die Bemühungen der Unternehmen in der Migrantenförderung seien daher lediglich »erste kleine Schritte«, sagt Marianne Demmer von der GEW.

Der Staat bemüht sich zwar, den Kindern von Migranten die gleichen Chancen zu ermöglichen wie deutschstämmigen. Ihm gelingt es aber offensichtlich nicht. Die Folgen spürte die Wall AG schon vor fünf Jahren. In der Personalabteilung merkte man, dass die Qualität der Bewerbungen »stark nachgelassen« hatte: Viele Bewerber hatten Schwierigkeiten mit der deutschen Sprache oder den Grundrechenarten. Daraufhin rief der Unternehmensgründer und damalige Chef der Wall AG, Hans Wall, das Projekt »Rechenfix und Wortgewandt« ins Leben. Sein Sohn Daniel Wall, der heutige Vorstandsvorsitzende, finanziert das Projekt weiterhin mit 15000 Euro pro Schuljahr. Die Qualifikation der Bewerber sei inzwischen besser, sagt er. Das liege wohl auch am höheren Druck in der Arbeitswelt. Das Projekt soll aber weiterlaufen, denn »in erster Linie wollten wir der Stadt Berlin helfen«, sagt Daniel Wall. »Dass durch die Förderung langfristig die Qualifikation der Bewerber steigt, ist ein positiver Nebeneffekt.«

Im Berliner Senat begrüßt man es, dass Firmen »das Bildungsangebot erweitern«. In der Hauptstadt hat mehr als jedes vierte Schulkind einen Migrationshintergrund, viele von ihnen haben einen erhöhten Förderbedarf. Dem versucht das Land gerecht zu werden, indem es für Schulen mit hohem Migrantenanteil mehr Geld zur Verfügung stellt – Berlin gehört zu den Ländern mit den höchsten Ausgaben für öffentliche Schulen je Schüler. So unterrichten Lehrer an der Jens-Nydahl-Schule zum Beispiel fast immer in Doppelbesetzung. Trotzdem erhielt im vergangenen Schuljahr nur jeder fünfte Sechstklässler eine Empfehlung für das Gymnasium. »Fast alle von ihnen waren in einer der Förderklassen, die von der Wall AG finanziert werden«, sagt die Schulleiterin Claudia Deutscher.

»Die Finanzausstattung der Schulen durch die Länder reicht nicht aus«

Nicht nur das Land Berlin sieht es gern, wenn Unternehmen mit Schulen kooperieren. So hat Nordrhein-Westfalen vor vier Jahren die Initiative »Wir wollen: Wirtschaft für Schule in NRW« gegründet. Dabei bittet das Land die Unternehmen, Kooperationen mit Schulen einzugehen und so »mitzuhelfen, jungen Menschen Chancen zu bieten und Perspektiven zu eröffnen«. Experten haben eine Zunahme von Sponsoring-Verträgen zwischen Unternehmen und Schulen beobachtet.

Udo Beckmann, Präsident des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE), deutet das als Alarmzeichen: »Es zeigt, dass die Finanzausstattung der Schulen durch die Länder nicht ausreicht.« Wie groß die Lücke zwischen der nötigen und der tatsächlichen Förderung von Migranten und ihrer Kinder ist, hat die Unternehmensberatung Boston Consulting Group ausgerechnet. Bisher werden in Deutschland Sprachvorkurse, zusätzliche Lehrerstellen und unterrichtsbegleitende Sprachförderung für Kinder und Jugendliche mit ausländischen Wurzeln mit 700 Millionen Euro jährlich gefördert. Nötig wäre laut der Studie aber das 16-Fache dieser Summe.

Die Wall AG tritt an der Jens-Nydahl-Schule sehr zurückhaltend auf. Sie verlangt für ihr Engagement keine Gegenleistung. An den Klassenräumen, wo die Kinder speziell gefördert werden, hängen zwar Schilder mit der Aufschrift »Diese Schule wird unterstützt von der Wall AG«, Werbung für die Produkte des Unternehmens gibt es aber nicht, und in der Unterrichtsgestaltung haben die Lehrkräfte freie Hand.

Es geht aber auch anders, weiß Josef Kraus vom Lehrerverband: »Firmen versuchen immer wieder, die heranwachsenden Konsumenten zu beeinflussen, denn Kinder bekommen heute schon viel Taschengeld und stellen für viele Unternehmen die zukünftigen Kunden dar.« Auch VBE-Präsident Beckmann mahnt zur Vorsicht: »Es muss immer gewährleistet sein, dass das Unternehmen keinen Einfluss auf die Inhalte hat, die vermittelt werden.« In der Praxis versuchen genau das manche Unternehmen schon längst. Sie schicken kostenloses Unterrichtsmaterial an Schulen. »Und das wird dann natürlich auch an den Schulen verwendet«, erzählt Marianne Demmer von der GEW. So will der Autobauer Volkswagen Schüler auf 20 Seiten über den Klimawandel informieren. Unter anderem heißt es auf den bunten Seiten, dass die Reduktion von CO₂-Emissionen »höchste Priorität für die Autoindustrie« habe. Die Fast-Food-Kette McDonald’s informiert zum Thema gesunde Ernährung. So lernen die Kinder in einer kleinen Geschichte unter anderem, wie wichtig Fett für sie ist. Und sie können ausrechnen, wie schnell sie die Kalorien eines Hamburgers wieder verbraucht haben. Experten halten solche Unterrichtsmaterialien für bedenklich, weil sie zu einseitig informieren.

Der Bedarf ist aber da. Die Bildungsverbände regen schon seit Jahren an, dass die Spenden der Unternehmen in einen gemeinsamen Topf gegeben werden. Regionale Stellen könnten dann entscheiden, wo das Geld am meisten gebraucht wird. Interesse daran haben die Unternehmen bislang allerdings – wohl verständlicherweise – noch nicht.

Bilal und Ahmed jedenfalls haben von dem Engagement der Wall AG profitiert. Beide haben eine Empfehlung für das Gymnasium bekommen. Sie haben große Pläne. Bilal will Journalist werden und Ahmed »Bauingenieur, Rechtsanwalt und nebenbei Schauspieler«.

 
Leser-Kommentare
  1. Wir brauchen bestimmt nicht noch mehr Juristen.
    Diese realitätsfremden Jubelartikel nerven...

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • w.h.k.
    • 04.09.2010 um 22:12 Uhr

    "Diese realitätsfremden Jubelartikel nerven..."

    Lieber mehr Moslem-Bashing, richtig?

    ...wenn Vorurteile sich als nicht ganz richtig erweisen.
    Da könnte ein ganzes Weltbild zusammenbrechen.
    Was fällt diesen Türken eingentlich ein, erfolgreich zu sein?
    Ironie Aus

    wenn der was produktives studieren würde, hätte ich nichts dagegen.
    Aber ein Jura-Studium...lol

    Bitte bemühen Sie sich um argumentative und artikelbezogene Kommentare. Danke, die Redaktion/fk.

    • w.h.k.
    • 04.09.2010 um 22:12 Uhr

    "Diese realitätsfremden Jubelartikel nerven..."

    Lieber mehr Moslem-Bashing, richtig?

    ...wenn Vorurteile sich als nicht ganz richtig erweisen.
    Da könnte ein ganzes Weltbild zusammenbrechen.
    Was fällt diesen Türken eingentlich ein, erfolgreich zu sein?
    Ironie Aus

    wenn der was produktives studieren würde, hätte ich nichts dagegen.
    Aber ein Jura-Studium...lol

    Bitte bemühen Sie sich um argumentative und artikelbezogene Kommentare. Danke, die Redaktion/fk.

    • Kamill
    • 04.09.2010 um 20:41 Uhr
    2. Schade

    Der Unwille insbesondere von Muslimischen Einwanderern
    zb aus der Türkei die Deutsche Sprache zu erlernen ist
    offensichtlich und überall zu hören, selbst die dritte
    Generation (30 % Schulabbrecher) will nicht...

    Natürlich gibt es auch welche die denn Sinn erkennen den
    es macht die Sprache des Landes für welches man sich ja
    selbst entschieden hatt zu erlernen, aber die sind ja auch
    selten das Problem welches die Deutsche Bevölkerung aushalten
    muss.

    Schönes beispiel wenn bei uns die grundschule schluss hat,
    und auch Türkische Eltern ihre kinder abholen, wird fast
    immer sofort wieder Türkisch gesprochen, welche Auswwirkungen das Wohl aufs Deutsch lernen und auch die anderen Fächer
    haben wird, die Kinder denken sie lernen nur für die Schule und sind daher oft wenig motiviert...

    Schade

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • Buh
    • 04.09.2010 um 23:25 Uhr

    Es ist eine Dummheit zu glauben, man könne Menschen in gruppen kategorisieren und sie anhand der artifitiel getäötigten Kategorisierung beurteiln. Wenn so viele unabhängig von einander (und migranten sind nicht streng hirarchisch organisiert, sie sind kein kollektiv) häufiger Probleme haben einen qualifizierten bildungsweg zu gehen, dann müssen die Gründe geunfden und behoben werden.

    Was nicht geht, sit so zu tun, alss eien fast alle Türken bzw türkischstämmigen faule und bildungsferne leute, die keine lust haben etwas zu tun. Das hat schon bei der Hartz4-Empfänger Hetze nicht gezogen und das wird bei der neuen Hetze von Rechts gegen Migranten auch nicht ziehen.

    Sehen sie es ein. Die meisten türkischstämmigen leben hier in Frieden und Gesetzestreu. Ob sie das nun gerne höhren oder nicht. Und das gehört genauso in die Medien wie die Tatsache dass ein prozentsatz von ihnen nicht Gesetzestreu ist oder im bildungssystem durchfällt.

    Ich werde jedemfalls keinem Kind dieser WElt die Schuld daran geben, dass es keinen Schulabschluss bekommt. Als Migrantin weiß wie es sich anfühl abgestempelt zu werden. Ich bekam dmals selbst aufgrund meiner Sprachfähigkeiten einen Hauptschuldabschluss und konnte nur wegen einer linken gutmenschen-gesamtschule meinen Weg bis ins Studium gehen.

    • Buh
    • 04.09.2010 um 23:25 Uhr

    Es ist eine Dummheit zu glauben, man könne Menschen in gruppen kategorisieren und sie anhand der artifitiel getäötigten Kategorisierung beurteiln. Wenn so viele unabhängig von einander (und migranten sind nicht streng hirarchisch organisiert, sie sind kein kollektiv) häufiger Probleme haben einen qualifizierten bildungsweg zu gehen, dann müssen die Gründe geunfden und behoben werden.

    Was nicht geht, sit so zu tun, alss eien fast alle Türken bzw türkischstämmigen faule und bildungsferne leute, die keine lust haben etwas zu tun. Das hat schon bei der Hartz4-Empfänger Hetze nicht gezogen und das wird bei der neuen Hetze von Rechts gegen Migranten auch nicht ziehen.

    Sehen sie es ein. Die meisten türkischstämmigen leben hier in Frieden und Gesetzestreu. Ob sie das nun gerne höhren oder nicht. Und das gehört genauso in die Medien wie die Tatsache dass ein prozentsatz von ihnen nicht Gesetzestreu ist oder im bildungssystem durchfällt.

    Ich werde jedemfalls keinem Kind dieser WElt die Schuld daran geben, dass es keinen Schulabschluss bekommt. Als Migrantin weiß wie es sich anfühl abgestempelt zu werden. Ich bekam dmals selbst aufgrund meiner Sprachfähigkeiten einen Hauptschuldabschluss und konnte nur wegen einer linken gutmenschen-gesamtschule meinen Weg bis ins Studium gehen.

  2. In Frankreich sprechen die dortigen nordafrikanischen Zuwanderer alle perfekt muttersprachlich Französisch - trotzdem ist die Integration gescheitert. Warum? Merke: An der Sprache allein kann es nicht liegen, es muss noch etwas dazukommen, was sowas wie der 'Wille zur Integration' ist. Fehlt der, wird das nie was.

    Wobei ich die Türken auch verstehen kann, aus was für einen Grund sollten sie sich bei uns 'integrieren'? In 30 Jahren stellen sie nach allen seriösen demographischen Daten die Mehrheit in Berlin, wenn da nich irgendwas integriert werden muss, ist es höchstens die biodeutsche Restbevölkerung.

    Ich denke, 'Integration' ist eine Lebenslüge, von der wir weg müssen, die Zukunft ist Partizipation, d.h. beispielsweise Türkisch als offizielle Zweitsprache, feste Quoten für türkische Polizisten ect. im öffentlichen Dienst, islamische Feiertage gleichberechtigt mit christlichen Festen, arbeitsfreien Freitag im Äquivalent zum Sonntag und so weiter. Man muss sich klar machen, dass 'deutsche' Deutsche in Zukunft in vielen großen Städte die Minderheit sein wird und entsprechend kaum eine 'Integration' der Mehrheit in die Minderheit verlangen kann. Sondern umgekehrt, vielleicht sollten wir uns jetzt schon mal Gedanken um unseren eigenen zukünftigen Status machen? Warum nicht einen verpflichtenden Türkuschkurse schon im Kindergarten?

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    der Wille zur Integration ist in Frankreich sicher nicht das Problem. Was ihre Grundwerte angeht, sind junge Franzosen bestens integriert. Problematisch ist allerdings die prekäre ökonmische Situation, die Segregation in besonders arme und besonders reiche Stadtteile und die mangelnden Chancen, die sich daraus ergeben.(Vgl. etwa http://books.google.com/b... Outcasts&hl=de&ei=xqGCTO2zKZHGswabuczmCA&sa=X&oi=book_result&ct=result&resnum=1&ved=0CC4Q6AEwAA#v=onepage&q&f=false)

    Aber Danke dafür, dass sie das Beispiel Frankreich ins Spiel gebracht haben. Davon können wir lernen. 'Integration' ist nicht in erster Linie ein Problem kultureller Differenzen im Bezug auf die ethnischen Wurzeln, sondern ein (auch kulturelles) Problem, das mit der sozialen Lage der Betroffenen zu tun hat. Kinder von Hartz IV Empfängern dürften ähnlich schlecht drann sein, wie die Kinder von Migranten aus den unteren Schichten.

    • Buh
    • 04.09.2010 um 23:30 Uhr

    "Wobei ich die Türken auch verstehen kann, aus was für einen Grund sollten sie sich bei uns 'integrieren'? "

    Dieser Satz zeigt das Problem doch deutlich. Wissen Sie wie man in Schweden Zuwanderer nennt? Nicht wie hier "migranten" sondern "Neue Schweden". Sie werden nichtals AUsländer bezeichnet, nicht als türken oder Deutsche. Sie werden sobald sie sesshaft sind und dort leben wollen, als Schweden begriffen.

    Und was passiert hier in deutschland? Selbst Menshen die jahrzehnte hier leben, werden von den Rechten als "Türken" bezeichnet. Sie reden über eine große, innerlich sehr unterschiedliche Gruppe, als seien es Gäste in einem fremden land. Fakt ist doch, dass nicht diejenigen Problematisch sind, die gerade hergezogen sind und vielleicht sich selsbt noch als Gast begreifen. Die Probleme beginnen, wenn Menschen ihre Kinder hier aufziehen aber nicht für ausreichende Bildung sorgen im sinne der Sprachenerleernung und er kulturellen Teilhabe. Und diese, sehr kleine gruppe, muss von Politik und Gesellscahft gesehen werden. Die gründe müssen herausgefiltert und Projekte unternommen werden. Das sit bereits der fall, aber es muss noch mehr passieren.

    was aber nicht hilft ist sozutun als würden wir hier über Ausländer reden. es sind keine Ausländer. es sind Neue Deutsche.

    "Ich denke, 'Integration' ist eine Lebenslüge, von der wir weg müssen, die Zukunft ist Partizipation, d.h. beispielsweise Türkisch als offizielle Zweitsprache, feste Quoten für türkische Polizisten ect. im öffentlichen Dienst, islamische Feiertage gleichberechtigt mit christlichen Festen, arbeitsfreien Freitag im Äquivalent zum Sonntag und so weiter. Man muss sich klar machen, dass 'deutsche' Deutsche in Zukunft in vielen großen Städte die Minderheit sein wird und entsprechend kaum eine 'Integration' der Mehrheit in die Minderheit verlangen kann. Sondern umgekehrt, vielleicht sollten wir uns jetzt schon mal Gedanken um unseren eigenen zukünftigen Status machen? Warum nicht einen verpflichtenden Türkuschkurse schon im Kindergarten?"

    Wenn Ihre Vorstellungen wahr werden, dann hatte Sarrazin recht, dann hat Deutschland sich abgeschafft. Es würde eine massive Auswanderungswelle unter Deutschen stattfinden. Es würde genau die Bevölkerungsgruppe massiv anfangen aus zuwandern die schon immer den Karren in Deutschland gezogen hat und die sowieso jetzt schon zu wenige sind. Das Ende wäre dann ähnlich wie bei der DDR. Die ist zum Schluss ebenfalls personell stark ausgeblutet und war schon dem Kollabs nahe, sie fiel regelrecht in die d. Einheit. Nur, wer fängt dann Deutschland auf ?

    Ihr glaubt wirklich, dass die tragende Schicht hier in Deutschland Eure Gehirnfürze auf Dauer finanzieren werden ? Sie werden mit den Füßen darüber abstimmen, sie werden einfach gehen !

    "In 30 Jahren stellen sie nach allen seriösen demographischen Daten die Mehrheit in Berlin, wenn da nicht irgendwas integriert werden muss, ist es höchstens die biodeutsche Restbevölkerung."?

    Faktencheck gefällig? (Sie sind so nett und liefern noch die seriöse Quelle Ihrer Demographie nach?) In Berlin gibt es rund 120.000 Türken bei 3,4 Millionen Menschen, also derzeit eine Quote von 3,5 %. Es gibt 2,9 Millionen Deutsche in der Stadt.

    Variante 1: Die Zahl der Deutschen bleibt in etwa gleich, dann müssten 2040 2,9 Millionen und ein Türke in Berlin leben, damit sie die Mehrheit stellen. 2,9 Mio/120000 macht 24. Auf jeden der jetzt lebenden Türken müssten in den nächsten Jahren also 24 Geburten kommen, in erster, max. in zweiter Generation, also rund 50 Geburten pro Frau einschließlich zweite Generation. Jede Frau, auch die jetzt nicht mehr gebärfähigen, müsste also zusätzlich(!) zu den vorhandenen noch weitere 8-9 Kinder kriegen, von denen die Mädchen wiederum je 8-9 Kinder gebären müssten. Berücksichtigt man Gebärfähigkeit und vorhandene Kinder, liegt man bei einer Quote von 12 Kindern je Frau. Das klingt spontan wenig seriös.

    Variante 2: Vor Schreck angesichts dieser Entwicklung werden die Deutschen sofort zeugungsunfähig, Gebärstopp für die Biodeutschen, auch für die Prenzlmütter! Dann sterben in der Zeit 500.000 weg. Bleiben ca. 8 Kinder je Türkin. Derzeit liegt die Quote bei den Türken unter 2. Da ist aber noch viel Überzeugungsarbeit bei den Kopftuchmädchen nötig!

    • cvnde
    • 05.09.2010 um 13:37 Uhr

    Was will man denn noch quotieren in Deutschland?

    Erst kamen die Frauen, dann die Behinderten, wobei das gerechtfertigt ist, weil man auf Grund körperlicher Nachteile, umbauten etc. vornehmen muss.

    Jetzt noch Migranten., Was kommt als nächstes?

    Eine Quote ist nur dann sinnvoll, wenn sie dazu dient den Zugang für Personen zu gewähren, die wegen, von ihnen nicht zu verantworteten Gründen Zugangshemmnisse hat.

    Eine Frau zu sein ist aber kein Hemmnis, es ist aber keine Krankheit oder etwas abnormes , sondern es ist etwas völlig normales.

    Wissen sie wie das mit der Frauen zum Beispeil im ÖD läuft?
    Es wird eine Stelle ausgeschrieben und wenn man die Quote erfüllen muss, dann werden Frauen erstmal "aufgefüllt".
    Sowas schafft frust bei den XY-Bewerbern und bringt Frauen auch nicht weiter, weil sie ja erstmal um der Quuote wilen da sind.

    der Wille zur Integration ist in Frankreich sicher nicht das Problem. Was ihre Grundwerte angeht, sind junge Franzosen bestens integriert. Problematisch ist allerdings die prekäre ökonmische Situation, die Segregation in besonders arme und besonders reiche Stadtteile und die mangelnden Chancen, die sich daraus ergeben.(Vgl. etwa http://books.google.com/b... Outcasts&hl=de&ei=xqGCTO2zKZHGswabuczmCA&sa=X&oi=book_result&ct=result&resnum=1&ved=0CC4Q6AEwAA#v=onepage&q&f=false)

    Aber Danke dafür, dass sie das Beispiel Frankreich ins Spiel gebracht haben. Davon können wir lernen. 'Integration' ist nicht in erster Linie ein Problem kultureller Differenzen im Bezug auf die ethnischen Wurzeln, sondern ein (auch kulturelles) Problem, das mit der sozialen Lage der Betroffenen zu tun hat. Kinder von Hartz IV Empfängern dürften ähnlich schlecht drann sein, wie die Kinder von Migranten aus den unteren Schichten.

    • Buh
    • 04.09.2010 um 23:30 Uhr

    "Wobei ich die Türken auch verstehen kann, aus was für einen Grund sollten sie sich bei uns 'integrieren'? "

    Dieser Satz zeigt das Problem doch deutlich. Wissen Sie wie man in Schweden Zuwanderer nennt? Nicht wie hier "migranten" sondern "Neue Schweden". Sie werden nichtals AUsländer bezeichnet, nicht als türken oder Deutsche. Sie werden sobald sie sesshaft sind und dort leben wollen, als Schweden begriffen.

    Und was passiert hier in deutschland? Selbst Menshen die jahrzehnte hier leben, werden von den Rechten als "Türken" bezeichnet. Sie reden über eine große, innerlich sehr unterschiedliche Gruppe, als seien es Gäste in einem fremden land. Fakt ist doch, dass nicht diejenigen Problematisch sind, die gerade hergezogen sind und vielleicht sich selsbt noch als Gast begreifen. Die Probleme beginnen, wenn Menschen ihre Kinder hier aufziehen aber nicht für ausreichende Bildung sorgen im sinne der Sprachenerleernung und er kulturellen Teilhabe. Und diese, sehr kleine gruppe, muss von Politik und Gesellscahft gesehen werden. Die gründe müssen herausgefiltert und Projekte unternommen werden. Das sit bereits der fall, aber es muss noch mehr passieren.

    was aber nicht hilft ist sozutun als würden wir hier über Ausländer reden. es sind keine Ausländer. es sind Neue Deutsche.

    "Ich denke, 'Integration' ist eine Lebenslüge, von der wir weg müssen, die Zukunft ist Partizipation, d.h. beispielsweise Türkisch als offizielle Zweitsprache, feste Quoten für türkische Polizisten ect. im öffentlichen Dienst, islamische Feiertage gleichberechtigt mit christlichen Festen, arbeitsfreien Freitag im Äquivalent zum Sonntag und so weiter. Man muss sich klar machen, dass 'deutsche' Deutsche in Zukunft in vielen großen Städte die Minderheit sein wird und entsprechend kaum eine 'Integration' der Mehrheit in die Minderheit verlangen kann. Sondern umgekehrt, vielleicht sollten wir uns jetzt schon mal Gedanken um unseren eigenen zukünftigen Status machen? Warum nicht einen verpflichtenden Türkuschkurse schon im Kindergarten?"

    Wenn Ihre Vorstellungen wahr werden, dann hatte Sarrazin recht, dann hat Deutschland sich abgeschafft. Es würde eine massive Auswanderungswelle unter Deutschen stattfinden. Es würde genau die Bevölkerungsgruppe massiv anfangen aus zuwandern die schon immer den Karren in Deutschland gezogen hat und die sowieso jetzt schon zu wenige sind. Das Ende wäre dann ähnlich wie bei der DDR. Die ist zum Schluss ebenfalls personell stark ausgeblutet und war schon dem Kollabs nahe, sie fiel regelrecht in die d. Einheit. Nur, wer fängt dann Deutschland auf ?

    Ihr glaubt wirklich, dass die tragende Schicht hier in Deutschland Eure Gehirnfürze auf Dauer finanzieren werden ? Sie werden mit den Füßen darüber abstimmen, sie werden einfach gehen !

    "In 30 Jahren stellen sie nach allen seriösen demographischen Daten die Mehrheit in Berlin, wenn da nicht irgendwas integriert werden muss, ist es höchstens die biodeutsche Restbevölkerung."?

    Faktencheck gefällig? (Sie sind so nett und liefern noch die seriöse Quelle Ihrer Demographie nach?) In Berlin gibt es rund 120.000 Türken bei 3,4 Millionen Menschen, also derzeit eine Quote von 3,5 %. Es gibt 2,9 Millionen Deutsche in der Stadt.

    Variante 1: Die Zahl der Deutschen bleibt in etwa gleich, dann müssten 2040 2,9 Millionen und ein Türke in Berlin leben, damit sie die Mehrheit stellen. 2,9 Mio/120000 macht 24. Auf jeden der jetzt lebenden Türken müssten in den nächsten Jahren also 24 Geburten kommen, in erster, max. in zweiter Generation, also rund 50 Geburten pro Frau einschließlich zweite Generation. Jede Frau, auch die jetzt nicht mehr gebärfähigen, müsste also zusätzlich(!) zu den vorhandenen noch weitere 8-9 Kinder kriegen, von denen die Mädchen wiederum je 8-9 Kinder gebären müssten. Berücksichtigt man Gebärfähigkeit und vorhandene Kinder, liegt man bei einer Quote von 12 Kindern je Frau. Das klingt spontan wenig seriös.

    Variante 2: Vor Schreck angesichts dieser Entwicklung werden die Deutschen sofort zeugungsunfähig, Gebärstopp für die Biodeutschen, auch für die Prenzlmütter! Dann sterben in der Zeit 500.000 weg. Bleiben ca. 8 Kinder je Türkin. Derzeit liegt die Quote bei den Türken unter 2. Da ist aber noch viel Überzeugungsarbeit bei den Kopftuchmädchen nötig!

    • cvnde
    • 05.09.2010 um 13:37 Uhr

    Was will man denn noch quotieren in Deutschland?

    Erst kamen die Frauen, dann die Behinderten, wobei das gerechtfertigt ist, weil man auf Grund körperlicher Nachteile, umbauten etc. vornehmen muss.

    Jetzt noch Migranten., Was kommt als nächstes?

    Eine Quote ist nur dann sinnvoll, wenn sie dazu dient den Zugang für Personen zu gewähren, die wegen, von ihnen nicht zu verantworteten Gründen Zugangshemmnisse hat.

    Eine Frau zu sein ist aber kein Hemmnis, es ist aber keine Krankheit oder etwas abnormes , sondern es ist etwas völlig normales.

    Wissen sie wie das mit der Frauen zum Beispeil im ÖD läuft?
    Es wird eine Stelle ausgeschrieben und wenn man die Quote erfüllen muss, dann werden Frauen erstmal "aufgefüllt".
    Sowas schafft frust bei den XY-Bewerbern und bringt Frauen auch nicht weiter, weil sie ja erstmal um der Quuote wilen da sind.

  3. Gibt es eigentlich auch mal ein Bild ohne eine Frau mit einem Kopftuch wenn es um das Thema Integration geht?

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • w.h.k.
    • 04.09.2010 um 22:20 Uhr

    "Gibt es eigentlich auch mal ein Bild ohne eine Frau mit einem Kopftuch wenn es um das Thema Integration geht?"

    Klar, z.B. hier: http://www.zeit.de/2010/3...
    Aber das hat sie bestimmt nur für den Fotografen abgenommen. Und den Text hat sie bestimmt auch nicht selber geschrieben. Hey, man weiß doch, dass Türken keinen zusammenhängenden Satz sagen oder gar schreiben können.

    • w.h.k.
    • 04.09.2010 um 22:20 Uhr

    "Gibt es eigentlich auch mal ein Bild ohne eine Frau mit einem Kopftuch wenn es um das Thema Integration geht?"

    Klar, z.B. hier: http://www.zeit.de/2010/3...
    Aber das hat sie bestimmt nur für den Fotografen abgenommen. Und den Text hat sie bestimmt auch nicht selber geschrieben. Hey, man weiß doch, dass Türken keinen zusammenhängenden Satz sagen oder gar schreiben können.

  4. der Wille zur Integration ist in Frankreich sicher nicht das Problem. Was ihre Grundwerte angeht, sind junge Franzosen bestens integriert. Problematisch ist allerdings die prekäre ökonmische Situation, die Segregation in besonders arme und besonders reiche Stadtteile und die mangelnden Chancen, die sich daraus ergeben.(Vgl. etwa http://books.google.com/b... Outcasts&hl=de&ei=xqGCTO2zKZHGswabuczmCA&sa=X&oi=book_result&ct=result&resnum=1&ved=0CC4Q6AEwAA#v=onepage&q&f=false)

    Aber Danke dafür, dass sie das Beispiel Frankreich ins Spiel gebracht haben. Davon können wir lernen. 'Integration' ist nicht in erster Linie ein Problem kultureller Differenzen im Bezug auf die ethnischen Wurzeln, sondern ein (auch kulturelles) Problem, das mit der sozialen Lage der Betroffenen zu tun hat. Kinder von Hartz IV Empfängern dürften ähnlich schlecht drann sein, wie die Kinder von Migranten aus den unteren Schichten.

    Antwort auf "Blauäugig"
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Ich bitte Sie, Ihre Gesellschaftsthesen sind gestrig und alle schon lange von der Realität widerlegt...

    Ich bitte Sie, Ihre Gesellschaftsthesen sind gestrig und alle schon lange von der Realität widerlegt...

  5. Ich bitte Sie, Ihre Gesellschaftsthesen sind gestrig und alle schon lange von der Realität widerlegt...

    Antwort auf "Falsch..."
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Das Buch auf welches ich mich im Falle Frankreichs beziehe ist von 2009, also keinesfalls veraltet. Der Author hat als Schüler von Bourdieu großes wissenschaftliches Renommee. Und auch die deutsche Städteforschung kommt da teilweise zu ähnlichen Ergebnissen.

    Ihre Pauschalisierungen sind gestrig. Hauptsache so tun als wäre man Realist, aber von der Thematik keine Ahnung haben.

    Das Buch auf welches ich mich im Falle Frankreichs beziehe ist von 2009, also keinesfalls veraltet. Der Author hat als Schüler von Bourdieu großes wissenschaftliches Renommee. Und auch die deutsche Städteforschung kommt da teilweise zu ähnlichen Ergebnissen.

    Ihre Pauschalisierungen sind gestrig. Hauptsache so tun als wäre man Realist, aber von der Thematik keine Ahnung haben.

    • w.h.k.
    • 04.09.2010 um 22:12 Uhr

    "Diese realitätsfremden Jubelartikel nerven..."

    Lieber mehr Moslem-Bashing, richtig?

    Antwort auf "Anwaltsschwemme"
  6. Solange man immer nur Gruppen gegeneinander ausspielt, wird "der Standort Deutschland" international zerrieben werden. Weshalb setzt man nicht endlich eine verbindliche Förderung für Kinder durch und macht daraus auch einen Rechtsanspruch?

    Es ist doch völlig egal, ob ein Kind Lerndefizite hat, weil es islamische Eltern hat, eine Behinderung, die Eltern durch Unfall verloren oder einfach so lernschwach ist. Kind ist Kind.

    Und was sollen immer so hohe Ziele? Muss es denn immer gleich Jurist oder Arzt sein? Mangelt es uns da? Will das wirklich jeder werden? Warum nicht gleich DASA-Astronaut, Boxweltmeister oder Nobelpreisträger? Ist doch alles nur Charityshow!

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren

Service