Einwanderer-Debatte Deutschland schafft mich ab

Debatten, wie Thilo Sarrazin sie führt, haben mich als türkischstämmige Intellektuelle muslimifiziert. Was ist in diesem Land nur schiefgelaufen?

Und wieder stehen »muslimische Migranten« im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. Dieses Mal dank Thilo Sarrazin und seinem Buch Deutschland schafft sich ab . Allerdings ist er nicht der Erste, für den die Worte muslimisch und migrantisch offenbar dasselbe bezeichnen. Das geht schon seit Jahren so. Vielleicht gibt es in unseren neuen biometrischen Pässen bereits eine Rubrik dafür? Einmal Migrant, immer Migrant. Einmal Muslim, immer Fremder. Wie jeder weiß, bedeutet das unter anderem, bildungsfern und -faul zu sein. Als Mädchen bereits unters Kopftuch, dann in die Ehe gezwungen zu werden. Muss ich mal nachdenken, ob das so stimmt…

In Frankfurt am Main bin ich geboren und teilweise auch aufgewachsen, nämlich zwischen dem Senckenberg-Naturkundemuseum mit seinen Dinosaurierskeletten, einem geheimnisumwobenen Skorpionkeller in der Myliusstraße und dem Springbrunnen auf dem Campus der Universität. Meine beiden Eltern sind nämlich Wissenschaftshistoriker mit Leib und Seele. Als ich klein war, übte mein Vater mit mir in der Küche anhand von Töpfen und Stühlen die Bewegungen des Planetensystems. Das gereichte mir später zum Nachteil, als ich zur Lehrerin sagte, auch unser Sonnensystem sei in Bewegung; offizielles Grundschulwissen besagte, die Sonne stünde fix. Meine Mutter wiederum schleppte mich in Museen, ohne Baedeker, dafür aber mit ihrem furchteinflößenden Gedächtnis im Gepäck. Wenn an den Wänden Bilder längst verstorbener Adliger hingen (Otto der Furchtsame, Isabella die Hartherzige, oder wie sie alle hießen), begrüßte sie jeden von ihnen wie einen alten Bekannten. Auch sie sorgte in der Grundschule für Ärger, weil sie sich immer über die Farben der Schülertoiletten lustig machte: Rosa für die Mädchen, Hellblau für die Jungs. Dieses Apartheidsystem der Geschlechter war ihr ein Gräuel, ebenso wie meinem Vater, der mir, sobald ich nur einen Hammer halten konnte, sämtliche Inhalte seiner Werkbank überließ. Bildungsunwillig und patriarchal klingt das nicht.

Anzeige

Ja, könnte Sarrazin da sagen, aber das sind halt einzelne Gegenbeispiele. Die gibt’s immer. Heißt nicht, dass die allgemeinen Aussagen komplett falsch sind… – Doch, das sind sie! An diesem Muslim-Diskurs, wie er von Sarrazin und zig anderen Protagonisten unserer Medienlandschaft geführt wird, ist alles falsch. Grundfalsch. Weil er für Millionen von Menschen wenige, grobe Rubriken entwirft – die bereits nach genau jenen Bildern und Vorurteilen modelliert sind, die bestätigt werden sollen. Migrant, Muslim, Deutscher, Fremder – dieser Diskurs trennt einzelne Bevölkerungsteile säuberlich voneinander, stellt sie einander gegenüber und hetzt sie sogar gegeneinander auf. Dieser Diskurs ist falsch, weil er keinen Raum lässt für das Eigenrecht gelebten Lebens und die bescheidene Erkenntnis aller empirisch arbeitenden Soziologen: Wirklich angemessen wäre nur eine Karte im Maßstab 1:1.

Vielleicht reichen die wenigen Sätze über meine Jugend bereits, damit Sie mir glauben, dass meine Eltern und ich zwar Muslime sind – aber eben nicht von der schlimmen Sorte, die man ständig im Fernsehen sieht. Solche also, die kein Deutsch lernen wollen, Bomben gegen Andersgläubige einsetzen, Hartz IV abzocken und in ihrer Freizeit Zwangsverheiratung praktizieren. Wir also sind nicht »so«. Aber bitte glauben Sie mir auch etwas viel Wichtigeres: Ganz viele andere Muslime sind es eben auch nicht! Überhaupt würde ich die These wagen: Muslime sind beinahe normale Leute. Stärkere These: Individuen sogar! Mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Berufen, mit Träumen und Ängsten…

Eigentlich selbstverständlich, doch man kann diese Dinge gar nicht oft genug wiederholen, auch wenn ihre Behauptung dadurch nicht wahrer, sondern eher noch absurder wird. Leider muss man sagen, dass ich in letzter Zeit einen Gutteil meines Geldes damit verdiene, diese Behauptung bis zur Absurditätsgrenze und darüber hinaus zu wiederholen. In Bibliotheken und Akademien halte ich Vorträge und lese aus meinen Büchern. Ein schrecklicher Moment jedes Mal, wenn die Diskussion fürs Publikum freigegeben wird. Mit der geballten Frustration von vierzig Berufsjahren schleudert mir in egal welcher Kleinstadt eine pensionierte Hauptschullehrerin die Kopftuchfrage an meinen (unbedeckten) Kopf. Ein Herr mit einem blauen Sakko zitiert eine Koranstelle, die völlig aus dem Kontext gerissen ist, doch seiner Meinung nach Mohammeds Blutrünstigkeit belegt. Eine Zuhörerin mit weißen Haaren hat eine Tabelle für mich zusammengestellt, die links die Vorzüge des Christentums und rechts die Mängel des Islams aufführt. Wenn sie mir den Zettel überreichen will und ich ihn ablehne, wird sie erst richtig auftrumpfen: »Wusste ich’s doch!« Einerseits würde sie mich gern bekehren, andererseits bereitet es ihr doch auch Befriedigung zu sehen, dass diese Heidin noch nicht so weit ist.

Und es sind ja nicht nur die Verbitterten, die Rentner, die Eiferer, die einen mit diesem Sammelsurium von Vorurteilen konfrontieren. Durch fast alle Milieus zieht sich das, auch bei Leuten mit höherer Bildung ist man davor nicht sicher. In den letzten Monaten riefen mich unabhängig voneinander zwei langjährige, links-liberale Freunde an und verlangten, ich solle mich bitte endlich einmal eindeutig von familiärer Gewalt und Terrorismus distanzieren. Aus dem Nichts heraus nehmen mich Menschen zu frauenfeindlichen Versen im Koran und zum Kopftuch ins Kreuzverhör. Auf einer Gartenparty kommt eine Buchlektorin aus dem Staunen nicht heraus, als ich ihr von meinem kleinen Gnadenhof für Schafe und Hühner erzähle: Das sei aber ungewöhnlich, denn »die Orientalen« liebten doch keine Tiere. Ich versichere ihr, es gebe Tierfreunde auch unter »den Orientalen«. Mir zuliebe sage ich dann auch etwas zu kriegerisch klingenden Versen im Koran und ein, zwei, drei Sätze über das Kopftuch.

Immerhin bin ich tatsächlich, also auch eigenem Verständnis nach, Muslimin. Bin als solche aufgewachsen und hatte schon im Koran gelesen, bevor der Herr im blauen Sakko danach fragte. Andere Leute trifft ihr neues Muslim-Sein noch härter. Nach dem Sturz des Schahs sind viele intellektuelle Iraner vor dem Regime der Mullahs nach Deutschland geflohen. Viele politisch links stehende Türken und Kurden kamen hierher, weil sie von den politisch-ideologischen Kämpfe in der Heimat fast zerrieben wurden. All diese Menschen, ihre Kinder und Kindeskinder gelten jetzt als Muslime. Meine sturzatheistische Zahnärztin ist in den Augen vieler Patienten eine Muslimin. Jener kurdischstämmige Freund, der sich einst über meinen Silberschmuck in Form von Fatimas Hand lustig machte, läuft heute unter »Muslim«. Auch Sarrazin übrigens interessiert sich eigentlich nur für zwei Bevölkerungsgruppen: für die muslimischen Migranten und die gleichsam »echten« Deutschen, nämlich die ohne Migrationshintergrund. 45 Prozent aller in Deutschland lebenden Muslime besitzen die deutsche Staatsbürgerschaft, sind also Deutsche. Wo sollen die hin? Gibt es im Kopf von Sarrazin und Konsorten keinen Platz für sie? Ist man denn entweder Muslim oder Deutscher?

Leser-Kommentare
  1. Sarrazin schreibt nichts gegen gebildete Migranten.
    Er schreibt auch nichts gegen Migranten die arbeiten.
    Er ist nicht generell gegen Einwanderung, er ist nur für eine kontrollierte Einwanderung wie es z.B. fast jedes andere vernünftige Land wie z.B. Kanada auch tut. [...]

    Wer sich trotzdem angesprochen fühlt, der hat 1. nicht verstanden was Sarrazin meint, hat wohl 2. das Buch nicht gelesen, oder WILL es nicht lesen, und 3. reiht sich einfach nur in die Reihe der Empörer ein, die die Zeit für die Kampagne gegen Sarrazin "rekrutiert" hat.

    Eine sachliche Auseinandersetzung mit dem Thema ist wohl weder erwünscht, noch wird sie gemacht.

    Eine traurige Zeit für unser Land, wo jemand mit diskussionsnotwendigen Themen ein Buch rausbringt und die gesamte deutsche Medien- und Politiklandschaft gemeinsam gegen den Störenfried vorgeht.

    Unabhängige PResse? Wohl kaum.

    Gekürzt, bitte verzichten Sie auf hetzerische Stimmungsmache. Danke. /Die Redaktion pt.

    Eine Leser-Empfehlung
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Das Problem ist, dass wir glauben, jedes unseres Handelns würde vom Ausland verfolgt und kommentiert. Das ist ja auch so ein Totschlagargument unserer Politikeliten um Diskusionen oder Veränderungen zu unterdrücken.

    Ich verrate Ihnen was. Dem Ausland ist es schlichtweg egal wie unsere Innenpolitik ausfällt solange es nicht grundlegende Menschenrechtsnormen verletzt. Und selbst dann dürfte sich das Ausland eher mit sich selber beschäftigen. Es gibt natürlich ein, zwei Mahner, speziell Polen und Israel welche gerne ihren Senf dazugeben. Das sollte Deutschland aber nicht von der politischen Gestaltung des Landes abhalten welche für das Land die Beste ist.

    Guter Kommentar, aber zu dem Thema Ausland:
    Der Economist, die (Financial) Times und weitere ausländische Zeitschriften haben Sarrazins Buch als sehr sachlich und informativ beschrieben.

    Anm.: Über Quellen und Belege würden wir uns sehr freuen. /Die Redaktion pt.

    • mhmmmm
    • 04.09.2010 um 12:33 Uhr

    kennen Sie denn persönlich? Wie viele gebildete? Ich bin regelrecht schockiert. Verdammt noch mal, wir leben in einer Individualgesellschaft. Sarrazin hätte ja gerne ein Sachbuch rausbringen können, geschrieben hat er aber ein Buch in dem die Menschen in einfachachste Kategorien einordnet werden und ihnen das Recht abgesprochen wird diese zu verlassen, da diese Kategorien angeboren sind.
    Diese ganze Debatte ist eine interlektuelle Beleidigung jedes einigermaßen vernünftigen Menschen. Gehen Sie raus, reden Sie mit Ihren Mitmenschen, lernen Sie diese kennen und blicken über den Tellerrand der so einfachen Abgrenzung. Sind Sie schon mal im arabischen Kulturverein um die Ecke gewesen? Wir, alle in Deutschland lebenden Menschen sind eine Gesellschaft und können die Probleme, die nun mal da sind auch nur gemeisam lösen. Die Probleme sind ja nicht negierbar, lösbar sind Sie aber nur unter Einbeziehung Aller.

    Sie schreiben: " Immer wieder das gleiche Gehetze.Sarrazin schreibt nichts gegen gebildete Migranten. Er schreibt auch nichts gegen Migranten die arbeiten."

    Wo wird denn da gehetzt? Und was Sarrazin betrifft, steht da nur:

    "Und wieder stehen »muslimische Migranten« im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. Dieses Mal dank Thilo Sarrazin und seinem Buch Deutschland schafft sich ab."

    Sie schreibt über die Folgen von Sarrazins unappetitlichem und redlichem Geschreibsel. Diese Folgen sind doch nicht zu leugnen, wie Sie durch Ihren Beitrag schreiben.

    Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Pauschalisierungen und Beleidigungen und bemühen Sie sich um einen sachlichen Diskussionsbeitrag. Danke. Die Redaktion/ag

    Da tobt sich die braune Brut mit einem durchschnittlichen IQ eines kalten Toastbrotes wieder aus....herrlich. Der Gert Wilders ist stolz auf Euch. Und morgen geht es weiter....der Adolf war doch gar nicht so schlecht, wie die Gutmenschen immer behaupten!

    • dip239
    • 05.09.2010 um 3:12 Uhr

    Zu: "Sarrazin schreibt nichts gegen gebildete Migranten"

    Daraufhin erlaube ich mir einen jüdischen Witz zu erzählen:

    Ein Nachbar kommt zu einem jüdischen Arzt, um ihn vor einem bevorstehenden Pogrom zu warnen. Gleichzeitig sagt er, "Sie sollen sich aber keinen Kummer machen, wir schätzen Sie als einen guten Arzt, Ihnen persönlich wird ja nichts passieren".
    Darauf hin fängt der Mann an, seine Koffer zu packen und sagt: "Leider gibt es viel mehr Leute, die wissen, dass ich ein Jude bin, als die die mich als guten Arzt schätzen".

    Es genügt, dass es Leute gibt, die diese Dame als Türkin verjagen wollen. Einige davon können jetzt tätig werden, ohne nachzufragen, ob die Dame gut integriert ist.

    Herr Sarrazin ist ein Politiker. Es ist nicht ganz wichtig, WAS die Politiker sagen, sondern was für KRÄFTE sie in der Gesellschaft mit ihren Reden gezielt ansprechen. Da Herr Sarrazin andauernd (also voll bewusst) mit seinen Aussagen die Gesellschaft nach Rasse und Genen spaltet, so ist er entsprechend zu bewerten.

    Es mindert jedoch nicht die Wichtigkeit der Probleme, die Herr Sarrazin anspricht. Jedoch muss man Mut haben, beim Thema zu bleiben: Integration, Bildungswille, Leistung, Parallelgesellschaften, usw. Es reicht nur politische Wille und Fähigkeit zum Handeln. Wer Integration schafft, darf bleiben, wer nicht muss gehen. Dafür ist aber keine Rassenlehre nötig, eine Prüfung der Tatsachen genügt.

    Der Weg Herrn Sarrazin die Probleme anzupacken, ist sehr gefährlich.

    hier zustimmen. diese pauschalisierung seitens der medien ist wirklich eine farce...sarrazin hat zu anteilen nämlich wirklich recht! es gibt sogar mittlerweile hauptschulen, an denen deutsche in der minderheit sind und von muslimen gemobbt werden. schlimm, schlimm.

    • sudek
    • 05.09.2010 um 10:57 Uhr

    "..Sarraz. hat wirklich recht.."

    und wenn er recht hat, was dann? Und wenn er recht hätte, hieße das noch nie und nimmer, dass er die Wahrheit sagt! Denn die sagt er nie und nimmer!!

    Wo wird da hetzerische Stimmungsmache betrieben?
    Ich glaube Frau Sezgin ihre Betroffenheit, aber was hat das was sie schreibt ursächlich mit dem Buch von Sarrazin zu tun? Hat sie es überhaupt gelesen? Es sind genau diese emotionalen Überreaktionen, anstatt sich mit den Fakten zu beschäftigen, die eine sachliche Diskussion verhindern. Wie Teilnehmer/innen in Talksendungen niederagitiert werden, sobald sie nur einen Hauch von Verständnis für Sarrazins Thesen äußern ist unerträglich! Hier wird jene Toleranz vermisst, die sonst immer bei Migranten oder Bürger/innen mit Migrationshintergrund penetrant eingefordert wird. Frau Sezgin sie sind Deutsche muslimischen Glaubens, sie brauchen sich nicht für Personen die sich nicht integrieren wollen rechtfertigen!

    wenn Sarrazin schreibt, dass sich Muslime wegen ihrer kulturellen und religiösen Disposition nicht integrationsfähig sind, dann pauschaliert er. Und genau das ist das Problem.
    Er schreibt, dass eine Mehrheit der Muslime in patriarchalischen Familien leben in denen das Familienoberhaupt arbeitslos ist und deswegen keine vernünftigen Werte mitgeben kann. Das ist dermaßen entstellend, dass ich hoffe, dass noch Beiträge wie die von Hilal Szegin veröffentlicht werden. Und das ich hoffe, das Mitmenschen wie Frau Szegin sich nicht entmutigen lassen.

    ... du schnallst es aber wirklich nicht !! Die Allgemeinplätze des Herrn TS treffen alle Ausländer, Niedriglöhner etc. !!!! Woran erkennst du denn, ob jemand einen Job hat oder ob er die Arbeit verweigert ? Sind die irgendwie markiert oder was ? Damit werden ganze Schichten und Gruppen in Sippenhaft genommen. Die geistig Armen, die jetzt TS hochleben lassen, glauben dass durch die Stigmatisierung ganzer Bevölkerungsgruppen alles besser wird.Das fast alle nur ein Jahr von Hartz IV entfernt sind, haben die nicht vergessen und haben Angst davor. Sollten sie auch haben, wenn die dunkle Saat des Herrn S. Früchte trägt !

    Der Kommentar könnte meiner sein.

    Zudem bleibt Frau Sezgin in den selbst gelegten Fußangeln hängen, wenn sie z. B. von "den" Rentnern, Eiferern etc. schreibt, die - interessanterweise - die einzige Art von Publikum für ihre Vorträge zu sein scheinen. Von Rentnern, die so böse Dinge nicht tun, von Zuhörern, die nicht diesen Gruppen oder dieser Meinung sind, schweigt sie. Auch von den vermutlich unterschiedlichen Motivationen zu solchen Nachfragen und Einstellungen liest man nichts. Ist das eine Auswertung der soziologisch zu favorisierenden 1:1-Landkarte?

    Überhaupt hat, wer immer noch nicht begriffen hat, daß eine Statistik zwar tendentiell Aussagen über alles, aber nicht über jeden trifft, offensichtlich ein Grundproblem mit Statistiken. Herr Sarrazin hat nirgends davon gesprochen, daß die von ihm aufgezeigten Probleme auf Muslime als solche zuträfen. Er hat verschiedene Gruppen unterschieden, und er hat auch für die Gruppe der Türken und Araber (und zwar nur der Türken und Araber in Deutschland) von einem gruppenspezifisch weit überdurchschnittlichen Anteil solcher Problemfälle gesprochen, was immer noch bedeutet, daß ein großer Anteil solche Probleme nicht hat.
    Die Politik, die Strategien und Gesetze entwickeln muß, um mit solchen Gruppenproblemen umzugehen, kann aber auf statistische Auswertungen nicht verzichten, sie muß sie als Erkenntnisinstrument zugrundelegen. Ein Gesetz für jeden Menschen (1:1) wäre Verrat am Rechtsstaat.

    Das Problem ist, dass wir glauben, jedes unseres Handelns würde vom Ausland verfolgt und kommentiert. Das ist ja auch so ein Totschlagargument unserer Politikeliten um Diskusionen oder Veränderungen zu unterdrücken.

    Ich verrate Ihnen was. Dem Ausland ist es schlichtweg egal wie unsere Innenpolitik ausfällt solange es nicht grundlegende Menschenrechtsnormen verletzt. Und selbst dann dürfte sich das Ausland eher mit sich selber beschäftigen. Es gibt natürlich ein, zwei Mahner, speziell Polen und Israel welche gerne ihren Senf dazugeben. Das sollte Deutschland aber nicht von der politischen Gestaltung des Landes abhalten welche für das Land die Beste ist.

    Guter Kommentar, aber zu dem Thema Ausland:
    Der Economist, die (Financial) Times und weitere ausländische Zeitschriften haben Sarrazins Buch als sehr sachlich und informativ beschrieben.

    Anm.: Über Quellen und Belege würden wir uns sehr freuen. /Die Redaktion pt.

    • mhmmmm
    • 04.09.2010 um 12:33 Uhr

    kennen Sie denn persönlich? Wie viele gebildete? Ich bin regelrecht schockiert. Verdammt noch mal, wir leben in einer Individualgesellschaft. Sarrazin hätte ja gerne ein Sachbuch rausbringen können, geschrieben hat er aber ein Buch in dem die Menschen in einfachachste Kategorien einordnet werden und ihnen das Recht abgesprochen wird diese zu verlassen, da diese Kategorien angeboren sind.
    Diese ganze Debatte ist eine interlektuelle Beleidigung jedes einigermaßen vernünftigen Menschen. Gehen Sie raus, reden Sie mit Ihren Mitmenschen, lernen Sie diese kennen und blicken über den Tellerrand der so einfachen Abgrenzung. Sind Sie schon mal im arabischen Kulturverein um die Ecke gewesen? Wir, alle in Deutschland lebenden Menschen sind eine Gesellschaft und können die Probleme, die nun mal da sind auch nur gemeisam lösen. Die Probleme sind ja nicht negierbar, lösbar sind Sie aber nur unter Einbeziehung Aller.

    Sie schreiben: " Immer wieder das gleiche Gehetze.Sarrazin schreibt nichts gegen gebildete Migranten. Er schreibt auch nichts gegen Migranten die arbeiten."

    Wo wird denn da gehetzt? Und was Sarrazin betrifft, steht da nur:

    "Und wieder stehen »muslimische Migranten« im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. Dieses Mal dank Thilo Sarrazin und seinem Buch Deutschland schafft sich ab."

    Sie schreibt über die Folgen von Sarrazins unappetitlichem und redlichem Geschreibsel. Diese Folgen sind doch nicht zu leugnen, wie Sie durch Ihren Beitrag schreiben.

    Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Pauschalisierungen und Beleidigungen und bemühen Sie sich um einen sachlichen Diskussionsbeitrag. Danke. Die Redaktion/ag

    Da tobt sich die braune Brut mit einem durchschnittlichen IQ eines kalten Toastbrotes wieder aus....herrlich. Der Gert Wilders ist stolz auf Euch. Und morgen geht es weiter....der Adolf war doch gar nicht so schlecht, wie die Gutmenschen immer behaupten!

    • dip239
    • 05.09.2010 um 3:12 Uhr

    Zu: "Sarrazin schreibt nichts gegen gebildete Migranten"

    Daraufhin erlaube ich mir einen jüdischen Witz zu erzählen:

    Ein Nachbar kommt zu einem jüdischen Arzt, um ihn vor einem bevorstehenden Pogrom zu warnen. Gleichzeitig sagt er, "Sie sollen sich aber keinen Kummer machen, wir schätzen Sie als einen guten Arzt, Ihnen persönlich wird ja nichts passieren".
    Darauf hin fängt der Mann an, seine Koffer zu packen und sagt: "Leider gibt es viel mehr Leute, die wissen, dass ich ein Jude bin, als die die mich als guten Arzt schätzen".

    Es genügt, dass es Leute gibt, die diese Dame als Türkin verjagen wollen. Einige davon können jetzt tätig werden, ohne nachzufragen, ob die Dame gut integriert ist.

    Herr Sarrazin ist ein Politiker. Es ist nicht ganz wichtig, WAS die Politiker sagen, sondern was für KRÄFTE sie in der Gesellschaft mit ihren Reden gezielt ansprechen. Da Herr Sarrazin andauernd (also voll bewusst) mit seinen Aussagen die Gesellschaft nach Rasse und Genen spaltet, so ist er entsprechend zu bewerten.

    Es mindert jedoch nicht die Wichtigkeit der Probleme, die Herr Sarrazin anspricht. Jedoch muss man Mut haben, beim Thema zu bleiben: Integration, Bildungswille, Leistung, Parallelgesellschaften, usw. Es reicht nur politische Wille und Fähigkeit zum Handeln. Wer Integration schafft, darf bleiben, wer nicht muss gehen. Dafür ist aber keine Rassenlehre nötig, eine Prüfung der Tatsachen genügt.

    Der Weg Herrn Sarrazin die Probleme anzupacken, ist sehr gefährlich.

    hier zustimmen. diese pauschalisierung seitens der medien ist wirklich eine farce...sarrazin hat zu anteilen nämlich wirklich recht! es gibt sogar mittlerweile hauptschulen, an denen deutsche in der minderheit sind und von muslimen gemobbt werden. schlimm, schlimm.

    • sudek
    • 05.09.2010 um 10:57 Uhr

    "..Sarraz. hat wirklich recht.."

    und wenn er recht hat, was dann? Und wenn er recht hätte, hieße das noch nie und nimmer, dass er die Wahrheit sagt! Denn die sagt er nie und nimmer!!

    Wo wird da hetzerische Stimmungsmache betrieben?
    Ich glaube Frau Sezgin ihre Betroffenheit, aber was hat das was sie schreibt ursächlich mit dem Buch von Sarrazin zu tun? Hat sie es überhaupt gelesen? Es sind genau diese emotionalen Überreaktionen, anstatt sich mit den Fakten zu beschäftigen, die eine sachliche Diskussion verhindern. Wie Teilnehmer/innen in Talksendungen niederagitiert werden, sobald sie nur einen Hauch von Verständnis für Sarrazins Thesen äußern ist unerträglich! Hier wird jene Toleranz vermisst, die sonst immer bei Migranten oder Bürger/innen mit Migrationshintergrund penetrant eingefordert wird. Frau Sezgin sie sind Deutsche muslimischen Glaubens, sie brauchen sich nicht für Personen die sich nicht integrieren wollen rechtfertigen!

    wenn Sarrazin schreibt, dass sich Muslime wegen ihrer kulturellen und religiösen Disposition nicht integrationsfähig sind, dann pauschaliert er. Und genau das ist das Problem.
    Er schreibt, dass eine Mehrheit der Muslime in patriarchalischen Familien leben in denen das Familienoberhaupt arbeitslos ist und deswegen keine vernünftigen Werte mitgeben kann. Das ist dermaßen entstellend, dass ich hoffe, dass noch Beiträge wie die von Hilal Szegin veröffentlicht werden. Und das ich hoffe, das Mitmenschen wie Frau Szegin sich nicht entmutigen lassen.

    ... du schnallst es aber wirklich nicht !! Die Allgemeinplätze des Herrn TS treffen alle Ausländer, Niedriglöhner etc. !!!! Woran erkennst du denn, ob jemand einen Job hat oder ob er die Arbeit verweigert ? Sind die irgendwie markiert oder was ? Damit werden ganze Schichten und Gruppen in Sippenhaft genommen. Die geistig Armen, die jetzt TS hochleben lassen, glauben dass durch die Stigmatisierung ganzer Bevölkerungsgruppen alles besser wird.Das fast alle nur ein Jahr von Hartz IV entfernt sind, haben die nicht vergessen und haben Angst davor. Sollten sie auch haben, wenn die dunkle Saat des Herrn S. Früchte trägt !

    Der Kommentar könnte meiner sein.

    Zudem bleibt Frau Sezgin in den selbst gelegten Fußangeln hängen, wenn sie z. B. von "den" Rentnern, Eiferern etc. schreibt, die - interessanterweise - die einzige Art von Publikum für ihre Vorträge zu sein scheinen. Von Rentnern, die so böse Dinge nicht tun, von Zuhörern, die nicht diesen Gruppen oder dieser Meinung sind, schweigt sie. Auch von den vermutlich unterschiedlichen Motivationen zu solchen Nachfragen und Einstellungen liest man nichts. Ist das eine Auswertung der soziologisch zu favorisierenden 1:1-Landkarte?

    Überhaupt hat, wer immer noch nicht begriffen hat, daß eine Statistik zwar tendentiell Aussagen über alles, aber nicht über jeden trifft, offensichtlich ein Grundproblem mit Statistiken. Herr Sarrazin hat nirgends davon gesprochen, daß die von ihm aufgezeigten Probleme auf Muslime als solche zuträfen. Er hat verschiedene Gruppen unterschieden, und er hat auch für die Gruppe der Türken und Araber (und zwar nur der Türken und Araber in Deutschland) von einem gruppenspezifisch weit überdurchschnittlichen Anteil solcher Problemfälle gesprochen, was immer noch bedeutet, daß ein großer Anteil solche Probleme nicht hat.
    Die Politik, die Strategien und Gesetze entwickeln muß, um mit solchen Gruppenproblemen umzugehen, kann aber auf statistische Auswertungen nicht verzichten, sie muß sie als Erkenntnisinstrument zugrundelegen. Ein Gesetz für jeden Menschen (1:1) wäre Verrat am Rechtsstaat.

  2. Alle haben Schuld und machen Fehler nur nicht die muslimischen Migranten selbst. Das ist nun wirklich nicht neu.

    Es ist nicht hilfreich für die Debatte, die real vorhandenen Probleme durch Überspitzungen lächerlich zu machen.

    Vielmehr ist diese Ignoranz der muslimischen Intellektuellen genau eine Ursache des Problems:
    "...die man ständig im Fernsehen sieht. Solche also, die kein Deutsch lernen wollen, Bomben gegen Andersgläubige einsetzen, Hartz IV abzocken und in ihrer Freizeit Zwangsverheiratung praktizieren."

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • Buh
    • 05.09.2010 um 1:47 Uhr

    Ich empfehle Ihnen Kommentar 105 und mehr Bildung. Vielleicht setzen Sie sich mal in das theologische Seminar einer Uni Ihrer nähe und lernen etwas über Koran und Bibel, über Humanismus und individualismus, über Staatstheorie und über Gemeinscahftswesen.

    Anstatt hier so zu tun, als würde man alles leugnen sollten sie lieber endlich anfangen sachlich zu argumentieren. Bisher habe ich keine Sachlichkeit von Seiten der Rechten erkannt. Nur beschuldigungen, wo eigentlich verständniss und Analyse hingehört.

    • Buh
    • 05.09.2010 um 1:47 Uhr

    Ich empfehle Ihnen Kommentar 105 und mehr Bildung. Vielleicht setzen Sie sich mal in das theologische Seminar einer Uni Ihrer nähe und lernen etwas über Koran und Bibel, über Humanismus und individualismus, über Staatstheorie und über Gemeinscahftswesen.

    Anstatt hier so zu tun, als würde man alles leugnen sollten sie lieber endlich anfangen sachlich zu argumentieren. Bisher habe ich keine Sachlichkeit von Seiten der Rechten erkannt. Nur beschuldigungen, wo eigentlich verständniss und Analyse hingehört.

    • Jahiro
    • 04.09.2010 um 9:57 Uhr

    Macht nicht den Eindruck, aber Sarrazin schon mal kritisieren.

    Hört doch endlich auf damit. Erst lesen, dann meckern (falls noch nötig).

    Es kann doch nicht sein, dass es in diesem Land nicht möglich ist über Probleme mit einer Gruppe zu diskutieren, ohne dass der Gruppe nahestehende Personen kommen und heulen sie fühlten sich beleidigt und/ oder diskriminiert und/ oder ausgegrenzt und/ oder falsch verstanden und/ oder schlecht behandelt und/ oder wir Deutschen wüssten eh nicht worüber wir reden.

    Wenn Sie sich immer noch nicht als Deutsche fühlt, sondern emotional auf die Seite der nicht integrierten muslimischen Türken/ Araber, dann kann ich nur sagen: Integration hat nicht geklappt - und dass obwohl die Autorin hier geboren und aufgewachsen ist.

    Das ist ein Beweis für die tatsächliche Existenz unserer Probleme hier...scheinbar einmal Türke immer Türke und um Allah´s Willen bitte nie Deutsch, was für ein fürchterlicher Gedanke.

    Dann aber Forderungen an die Deutschen stellen wie sie in ihrem eigenem Land zu sein und zu denken haben.

    NEIN.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    "Wenn Sie sich immer noch nicht als Deutsche fühlt, sondern emotional auf die Seite der nicht integrierten muslimischen Türken/ Araber, dann kann ich nur sagen: Integration hat nicht geklappt - und dass obwohl die Autorin hier geboren und aufgewachsen ist."

    Was sie fordern ist nicht Integration,sondern Assimilation. Man darf auch eine andere Meinung als Sarrazin oder seine Leser haben. Sowohl als "reiner" Deutscher, als auch als Deutscher mit Migrationshintergrund.

    Sie sagt es doch - plötzlich wird sie nicht mehr als "Deutsche" behandelt, sondern nur noch als "Muslimin". Selbst wenn sie sich auf den Kopf stellt.

    Was sie beschreibt sind die "Nebenwirkungen" die das Buch für sie persönlich hatte. Egal wen Sarrazin meint mit seinen Thesen, es werden derzeit alle Muslime über einen Kamm geschert von seinen (Nicht-)Lesern.

    Ich frage ALLE die wie sie sich in der gelichen Situation im Ausland fühlen würden - man wird als Deutscher nur zur Nazizeit befragt und darüber belehrt wie toll Demokratie ist. Oder als Christ wie blutrünstig die Kreuzzüge oder die Hexenverbrennungen waren oder lediglich ein paar frauenfeindliche Bibelverse zitiert und man wird damit dann konfrontiert.

    Selbst wenn man säkular und demokratisch ist.

    Das ist es was sie anspricht. Das Problem dass, nicht unbedingt das Buch, sondern viele Leser jetzt nur noch "Deutsche","Muslime" oder "Migranten" sehen. Und nicht mehr das Individuum dahinter.

    ...einfach nur dümmlich.

    "Wenn Sie sich immer noch nicht als Deutsche fühlt, sondern emotional auf die Seite der nicht integrierten muslimischen Türken/ Araber, dann kann ich nur sagen: Integration hat nicht geklappt - und dass obwohl die Autorin hier geboren und aufgewachsen ist."

    Sie scheinen Integration mit Assimilation zu verwechseln. Alleine das disqualifiziert Sie schon in dieser Diskussion.

    Nur mal so: Meine Frau ist gebürtige Polin. Obwohl sie mittlerweile einen deutschen Pass besitzt wird sie immer einer Polin bleiben. Und ganz ehrlich: Ich bin froh drumm. Dieses verborte Deutschtum geht mir in diesem Lande so auf den *selbstzensiert* dass ich froh bin dass es noch Menschen gibt, die daraus ausscheeren. Sie spricht akzentfreies Deutsch (obwohl sie es erst mit 12 gelernt hat) hat studiert, einen guten - und vor allem sicheren Job - und hat sich wahrlich integriert. Darf sie jetzt kein Bigos mehr kochen damit sie zeigt dass sie sich integriert hat?

    ... gelesen?

    "Wenn Sie sich immer noch nicht als Deutsche fühlt, sondern emotional auf die Seite der nicht integrierten muslimischen Türken/ Araber, dann kann ich nur sagen: Integration hat nicht geklappt - und dass obwohl die Autorin hier geboren und aufgewachsen ist."

    Was sie fordern ist nicht Integration,sondern Assimilation. Man darf auch eine andere Meinung als Sarrazin oder seine Leser haben. Sowohl als "reiner" Deutscher, als auch als Deutscher mit Migrationshintergrund.

    Sie sagt es doch - plötzlich wird sie nicht mehr als "Deutsche" behandelt, sondern nur noch als "Muslimin". Selbst wenn sie sich auf den Kopf stellt.

    Was sie beschreibt sind die "Nebenwirkungen" die das Buch für sie persönlich hatte. Egal wen Sarrazin meint mit seinen Thesen, es werden derzeit alle Muslime über einen Kamm geschert von seinen (Nicht-)Lesern.

    Ich frage ALLE die wie sie sich in der gelichen Situation im Ausland fühlen würden - man wird als Deutscher nur zur Nazizeit befragt und darüber belehrt wie toll Demokratie ist. Oder als Christ wie blutrünstig die Kreuzzüge oder die Hexenverbrennungen waren oder lediglich ein paar frauenfeindliche Bibelverse zitiert und man wird damit dann konfrontiert.

    Selbst wenn man säkular und demokratisch ist.

    Das ist es was sie anspricht. Das Problem dass, nicht unbedingt das Buch, sondern viele Leser jetzt nur noch "Deutsche","Muslime" oder "Migranten" sehen. Und nicht mehr das Individuum dahinter.

    ...einfach nur dümmlich.

    "Wenn Sie sich immer noch nicht als Deutsche fühlt, sondern emotional auf die Seite der nicht integrierten muslimischen Türken/ Araber, dann kann ich nur sagen: Integration hat nicht geklappt - und dass obwohl die Autorin hier geboren und aufgewachsen ist."

    Sie scheinen Integration mit Assimilation zu verwechseln. Alleine das disqualifiziert Sie schon in dieser Diskussion.

    Nur mal so: Meine Frau ist gebürtige Polin. Obwohl sie mittlerweile einen deutschen Pass besitzt wird sie immer einer Polin bleiben. Und ganz ehrlich: Ich bin froh drumm. Dieses verborte Deutschtum geht mir in diesem Lande so auf den *selbstzensiert* dass ich froh bin dass es noch Menschen gibt, die daraus ausscheeren. Sie spricht akzentfreies Deutsch (obwohl sie es erst mit 12 gelernt hat) hat studiert, einen guten - und vor allem sicheren Job - und hat sich wahrlich integriert. Darf sie jetzt kein Bigos mehr kochen damit sie zeigt dass sie sich integriert hat?

    ... gelesen?

  3. Der letzte Satz in diesem wirklich sehr sachlichen Artikel, der sehr viel Wahrheit und auch persönliche Tragik präsentiert, ist sehr wichtig ...

    > Ich frage mich, ab wann da etwas schiefgegangen ist und wie man es wieder hinbiegen kann. <

    Es hat damit angefangen als die Medienwelt sekundenpräsent wurde und gezeigte Bilder nicht mal eine Minute alt waren. Zu jeder Minute aktuelle Information über alles und natürlich möglichst brisant und negativ.

    Was dieses Thema betrifft bedeutet brisant und negativ erst einmal Taliban und Selbstmord-Attentäter. Taliban und Selbstmord-Attentäter sind Muslime. Dieser Grundgedanke hat sich festgesetzt und prägt das vorhandene Misstrauen gegen den Islam. Diese Religion muss schlecht sein weil Attentäter im Namen Allahs andere Menschen umbringen.

    Hinbiegen kann man es vielleicht nicht. Aber ein erster Schritt für die Beseitigung der negativen Grundeinstellung wäre eine offizielle Distanzierung von den Taten der Taliban und Selbstmord-Attentätern durch die Religionsführer des Islam. Und das muss so laut geschehen, dass jeder es hört.

    Das wird nicht alle Menschen in diesem Land überzeugen, aber es würde viele zum Nachdenken bringen.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • edgar
    • 04.09.2010 um 10:12 Uhr

    Haben Sie sich bereits von den Taten der Nazis distanziert und von den Eroberungen der europäischen, christlichen Kolonisten?

    "Hinbiegen kann man es vielleicht nicht. Aber ein erster Schritt für die Beseitigung der negativen Grundeinstellung wäre eine offizielle Distanzierung von den Taten der Taliban und Selbstmord-Attentätern durch die Religionsführer des Islam. Und das muss so laut geschehen, dass jeder es hört."

    Man kann so etwas noch so oft in the Welt herausbrüllen - es nützt alles nichts, wenn niemand zuhört.

    Beziehungsweise, wenn niemand zuhören _will_.

    "Aber ein erster Schritt für die Beseitigung der negativen Grundeinstellung wäre eine offizielle Distanzierung von den Taten der Taliban und Selbstmord-Attentätern durch die Religionsführer des Islam."
    Das Problem dabei ist, dass es keine Religionsführer des Islam gibt, die repräsentativ reden könnten. Es gibt keinen muslimischen Papst, jeder Imam ist mehr oder weniger unabhängig und nicht einmal ein "Geistlicher" im christlichen Sinn. Ausserdem gibt es ebenso wie im Christentum viele Konfessionen.
    Vielleicht ist es deshalb noch nicht wirklich rüber gekommen, dass sich die ganz überwiegende Mehrzahl der Muslime von Selbstmord-Attentätern distanziert.

    • edgar
    • 04.09.2010 um 10:12 Uhr

    Haben Sie sich bereits von den Taten der Nazis distanziert und von den Eroberungen der europäischen, christlichen Kolonisten?

    "Hinbiegen kann man es vielleicht nicht. Aber ein erster Schritt für die Beseitigung der negativen Grundeinstellung wäre eine offizielle Distanzierung von den Taten der Taliban und Selbstmord-Attentätern durch die Religionsführer des Islam. Und das muss so laut geschehen, dass jeder es hört."

    Man kann so etwas noch so oft in the Welt herausbrüllen - es nützt alles nichts, wenn niemand zuhört.

    Beziehungsweise, wenn niemand zuhören _will_.

    "Aber ein erster Schritt für die Beseitigung der negativen Grundeinstellung wäre eine offizielle Distanzierung von den Taten der Taliban und Selbstmord-Attentätern durch die Religionsführer des Islam."
    Das Problem dabei ist, dass es keine Religionsführer des Islam gibt, die repräsentativ reden könnten. Es gibt keinen muslimischen Papst, jeder Imam ist mehr oder weniger unabhängig und nicht einmal ein "Geistlicher" im christlichen Sinn. Ausserdem gibt es ebenso wie im Christentum viele Konfessionen.
    Vielleicht ist es deshalb noch nicht wirklich rüber gekommen, dass sich die ganz überwiegende Mehrzahl der Muslime von Selbstmord-Attentätern distanziert.

  4. Sehen wir mal davon ab, dass Sarrazin ja eben nicht behauptet, "die Muslime" seien ein Problem, sondern die Zuwanderung einer *spezifischen Gruppe* von Muslimen, die a) bildungsfern sind und b) recht gläubig (alte Rechtschreibung).

    Die Frage, die der Artikel stellt, ist ja, wieso jemand, der - so wie sich das alle wünschen - "ganz normal" ist, schleichend wieder zu dem oder der "anderen" werden kann. Vielleicht real, vielleicht nur gefühlt. Die Frage ist so gut wie schwer zu beantworten. Ich glaube aber nicht, dass die Diskussion über nicht integrierte Zuwanderer, die ähnliche Merkmale teilen (in dem Fall den muslim. Glauben) da das Hauptkriterium ist.

    Ich denke eher, dass die Ursachen im Spezifischen zu suchen sind: Einem politischen Islam mit weltweitem Machtanspruch, dem eine relative Unsichtbarkeit der "säkularisierten" Muslime (die so muslim. sind wie ich kathol., nämlich auf dem Papier) gegenübersteht. Und eine Öffentlichkeit, die sich wirklich einen Gegenpol zum Radikalislam wünscht.

    Das Dumme ist nur, dass säkulare Muslime ihre Sichtbarkeit als Kontrapunkt nur schlecht erhöhen können, weil sie dann eben das säkularisierte aufgeben müssen; sie müssen sich hinstellen und sagen: Ich bin erstens aufgeklärt/säkular/deutsch etc. und zweitens Muslim. Und letzters auch nur erwähnenswert zu finden, geht aufgeklärten Leuten zu recht gegen den Strich. Ich tue mir ja auch schwer, mich explizit als "Christ" gegen Auswüchse des Christentums etwa in den USA zu stellen.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Wenn man sich die Quellennachweise in dem Buch anschaut, dann wird man feststellen, dass viele Statistiken aus dem Jahr 2005 sind. So z.B. die Statistik wie viele jugendliche Straftäter in Berlin muslimischer Herkunft sind. Laut S. sollen es 20% sein. Die letzten Statistiken (was auch vom Polizeipräsident bestätigt wurde) gerade mal knapp über 8%. Warum nur? Wäre das seiner Argumentation nicht dienlich?

    Und er beleidigt nicht? Er schreibt doch in seinem Buch von wegen das Bedürftige nicht mehr Geld sondern einen Kalorienplan bekommen sollen, oder weniger Geld für Heizung dafür warme Pullover im Winter. Das soll er doch mal einen mitte 50ig-jährigen ins Gesicht sagen, den nach 30 Jahren Arbeit keiner mehr will...

    Die Leute, die hier das Buch von S. verteidigen, sollen doch einfach mal ehrlich sein: Sie haben jemanden gefunden, der ihre wirren Thesen unterstützt, und deshalb laufen Sie ihm hinterher wie dem Rattenfänger. Wenn ich mir aber anschaue, wie viele seiner Thesen widerlegt wurden, dann frage ich mich wie es Menschen geben kann, die so einen Müll noch glauben. Aber anscheinend hat er in einem Recht: Deutschland wird dümmer. Gerade hier merkt man es deutlich.

    Sie treffen den Nagel auf den Kopf. Säkulare Menschen sind nicht öffentlich - sie leben einfach ihr Leben, sie haben weder Hang zur Missionierung noch zur öffentlichen Darstellung ihrer Überzeugungen. Es gibt genug anderes zu tun...mir geht's nicht anders.

    Ich verstehe, dass Sie, Frau Sezgin, sich in der aktuellen Atmosphäre unwohl fühlen müssen. Obwohl Sie von den Sarrazins dieser Welt vielleicht nicht einmal gemeint sind, spüren Sie natürlich, wie Sie in den Sog hineingezogen werden, weil einige der Grundeigenschaften der als Problem empfundenen Gruppe zu Ihrer Persönlichkeit gehören (Glaube, Herkunft). Ich denke, Sie können sich kaum dagegen wehren, wie sollen Sie das als Einzelperson tun? Sich ein Schild um den Hals hängen, auf dem steht "Ich kann Deutsch, habe Abitur und verdiene meine Brötchen selbst"? Im Prinzip haben Sie das in diesem Artikel ja symbolisch getan - ob's hilft, wage ich zu bezweifeln.

    Verallgemeinerung und Unfähigkeit/Unwillen zu differenziertem Denken sind wohl die Ursachen für die polarisierenden Entwicklungen. Eine Welt mit wenigen Kategorien ist einfacher als eine Realität mit allen Schattierungen von Grau zwischen Schwarz und Weiss. Und es ist extrem traurig zu sehen, dass Menschen diesen einfachen Denkwegen anhängen.

    Herr Fuchs, Ihre implizite Frage ist berechtigt: Was würde es bewirken, wenn eine große Gruppe von Menschen wie Frau Sezgin gemeinsam aufträte und dem verallgemeinerten Sarrazin'schem Feindbild etwas entgegensetzte?

    Obwohl ich gleich einschränkend vorweg sagen muss: ich habe Sarrazins Buch nicht gelesen und kann demnach nicht beurteilen, wie er im Einzelnen argumentiert.

    Dennoch, Sie sprechen einen entscheidenden Punkt an: Lebensmodelle mit muslimischem Hintergrund sind in ihrer Verschiedenheit nicht sichtbar. Nur tut Frau Sezgin, bei aller verständlicher Frustration ihrerseits, der Debatte keinen Gefallen, indem sie zu einem absoluten Vorrang der rein individualistischen Perspektive, zum endlosen Differenzieren aufruft, bis die durchaus realen Probleme mit muslimisch-patriarchal geprägten, kulturellen Hintergründen von Migranten und Migrantenkindern überhaupt nicht mehr sichtbar sind. Die Konfliktlinien, die jeder, der ein ernsthaftes Interesse an einer gemeinsamen Lösung hat, ständig sucht, laufen zudem quer durch die Biografien. Da sind nicht nur Frau Sezgin auf der einen und der ungebildete, streng muslimische Schläger auf der anderen Seite. Eine meiner besten Freundinnen ist Türkin, gläubige Muslimin einerseits, meidet aber andererseits größere Ansammlungen von Türken, die ihr oft zu konservativ, zu patriarchal, zu autoritär sind. Zusammen arbeiten wir in einem Bereich, wo wir tagtäglich erleben, wie seit Jahren hier lebende Ausländer neben frisch trotz aller Mühen kollektiv dabei versagen, Deutsch zu lernen. Einige dieser Leute tragen Kopftuch, andere nicht, Einige sind gläubig, andere wiederum nicht.

    Wenn man sich die Quellennachweise in dem Buch anschaut, dann wird man feststellen, dass viele Statistiken aus dem Jahr 2005 sind. So z.B. die Statistik wie viele jugendliche Straftäter in Berlin muslimischer Herkunft sind. Laut S. sollen es 20% sein. Die letzten Statistiken (was auch vom Polizeipräsident bestätigt wurde) gerade mal knapp über 8%. Warum nur? Wäre das seiner Argumentation nicht dienlich?

    Und er beleidigt nicht? Er schreibt doch in seinem Buch von wegen das Bedürftige nicht mehr Geld sondern einen Kalorienplan bekommen sollen, oder weniger Geld für Heizung dafür warme Pullover im Winter. Das soll er doch mal einen mitte 50ig-jährigen ins Gesicht sagen, den nach 30 Jahren Arbeit keiner mehr will...

    Die Leute, die hier das Buch von S. verteidigen, sollen doch einfach mal ehrlich sein: Sie haben jemanden gefunden, der ihre wirren Thesen unterstützt, und deshalb laufen Sie ihm hinterher wie dem Rattenfänger. Wenn ich mir aber anschaue, wie viele seiner Thesen widerlegt wurden, dann frage ich mich wie es Menschen geben kann, die so einen Müll noch glauben. Aber anscheinend hat er in einem Recht: Deutschland wird dümmer. Gerade hier merkt man es deutlich.

    Sie treffen den Nagel auf den Kopf. Säkulare Menschen sind nicht öffentlich - sie leben einfach ihr Leben, sie haben weder Hang zur Missionierung noch zur öffentlichen Darstellung ihrer Überzeugungen. Es gibt genug anderes zu tun...mir geht's nicht anders.

    Ich verstehe, dass Sie, Frau Sezgin, sich in der aktuellen Atmosphäre unwohl fühlen müssen. Obwohl Sie von den Sarrazins dieser Welt vielleicht nicht einmal gemeint sind, spüren Sie natürlich, wie Sie in den Sog hineingezogen werden, weil einige der Grundeigenschaften der als Problem empfundenen Gruppe zu Ihrer Persönlichkeit gehören (Glaube, Herkunft). Ich denke, Sie können sich kaum dagegen wehren, wie sollen Sie das als Einzelperson tun? Sich ein Schild um den Hals hängen, auf dem steht "Ich kann Deutsch, habe Abitur und verdiene meine Brötchen selbst"? Im Prinzip haben Sie das in diesem Artikel ja symbolisch getan - ob's hilft, wage ich zu bezweifeln.

    Verallgemeinerung und Unfähigkeit/Unwillen zu differenziertem Denken sind wohl die Ursachen für die polarisierenden Entwicklungen. Eine Welt mit wenigen Kategorien ist einfacher als eine Realität mit allen Schattierungen von Grau zwischen Schwarz und Weiss. Und es ist extrem traurig zu sehen, dass Menschen diesen einfachen Denkwegen anhängen.

    Herr Fuchs, Ihre implizite Frage ist berechtigt: Was würde es bewirken, wenn eine große Gruppe von Menschen wie Frau Sezgin gemeinsam aufträte und dem verallgemeinerten Sarrazin'schem Feindbild etwas entgegensetzte?

    Obwohl ich gleich einschränkend vorweg sagen muss: ich habe Sarrazins Buch nicht gelesen und kann demnach nicht beurteilen, wie er im Einzelnen argumentiert.

    Dennoch, Sie sprechen einen entscheidenden Punkt an: Lebensmodelle mit muslimischem Hintergrund sind in ihrer Verschiedenheit nicht sichtbar. Nur tut Frau Sezgin, bei aller verständlicher Frustration ihrerseits, der Debatte keinen Gefallen, indem sie zu einem absoluten Vorrang der rein individualistischen Perspektive, zum endlosen Differenzieren aufruft, bis die durchaus realen Probleme mit muslimisch-patriarchal geprägten, kulturellen Hintergründen von Migranten und Migrantenkindern überhaupt nicht mehr sichtbar sind. Die Konfliktlinien, die jeder, der ein ernsthaftes Interesse an einer gemeinsamen Lösung hat, ständig sucht, laufen zudem quer durch die Biografien. Da sind nicht nur Frau Sezgin auf der einen und der ungebildete, streng muslimische Schläger auf der anderen Seite. Eine meiner besten Freundinnen ist Türkin, gläubige Muslimin einerseits, meidet aber andererseits größere Ansammlungen von Türken, die ihr oft zu konservativ, zu patriarchal, zu autoritär sind. Zusammen arbeiten wir in einem Bereich, wo wir tagtäglich erleben, wie seit Jahren hier lebende Ausländer neben frisch trotz aller Mühen kollektiv dabei versagen, Deutsch zu lernen. Einige dieser Leute tragen Kopftuch, andere nicht, Einige sind gläubig, andere wiederum nicht.

  5. Sehr verrehrte, gnädige Frau!

    Das ist aber jetzt eine wirklich bösartige Verzerrung der Sarrazin'schen Aussagen. Sarrazin äußert sich in keiner Weise generell gegen Migranten.

    Er hat nach Sichtung des verfügbaren Datenmaterials lediglich festgestellt, daß es signifikante Unterschiede beim Integrationserfolg von Migranten gibt, und gesucht, was denen, deren Integrations- und Bildungserfolge besonders miserabel sind, gemeinsam ist. Dies vor allem in der Tendenz (Integrationsversagen in der 2., 3. und 4. Generation)

    Die Gemeinsamkeit, die er gefunden hat war, daß diese schlecht integrierten Migranten hauptsächlich Muslime mit türkischem oder arabischen "Migrationshintergrund" sind.

    Ob nun die Schlußfolgerung, daß diese Eigenschaft ursächlich für das Versagen ist oder nur eine "cum hoc ergo propter hoc" Täuschung, ist ein Thema, mit dem man sich sachlich auseinandersetzen könnte. Der statistische Befund liegt ja nun mal vor.

    Um Sarrazin zu widerlegen, müßte man also nachweisen, daß diese Gruppe aus anderen oder wesdentlichen zusätzlichen Gründen besonders in ihrem Fortkommen behindert worden wäre. Dies liegt jedoch zunächst mal nicht auf der Hand. Auch die erfolgreicheren Migranten aus anderen Gesellschaften finden doch erst mal die selben Startbedingungen vor.

    Sie gehören leider zu den üblichen Problemschönrednern.

  6. Hier wird wieder mal auf interesaante Weise in der ZEIT vom eigentlichen Problem abgelenkt. Es wäre ja wirklich schlimm, wenn sich ALLE Muslime in diesem Land nicht zurecht finden würden. Das hat doch niemals jemand behauptet. Seit Wochen werden erfolgreiche und gut integrierte Muslime durch die Medien gereicht, die alle Statistiken und Erfahrungen vergessen lassen sollen, dass es eben zu viele - und zunehmend mehr - nicht integrierte Migranten gibt, die sich in dieses Land nicht einbringen und Probleme versursachen. Und es bleibt eine statistische Wahrheit, dass dies europaweit vor allem Muslime sind. Soll dieses Thema nicht angesprochen werden, weil es auch Gegenbeispiele gibt? Ich habe fast den Eindruck, wenn ich solche Artikel lese.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • Buh
    • 05.09.2010 um 1:59 Uhr

    "Seit Wochen werden erfolgreiche und gut integrierte Muslime durch die Medien gereicht, die alle Statistiken und Erfahrungen vergessen lassen sollen, dass es eben zu viele - und zunehmend mehr - nicht integrierte Migranten gibt, die sich in dieses Land nicht einbringen und Probleme versursachen. "

    Das ist schlicht und einfach erstunken und erlogen. Es sind sehr wenige "Muslime" die nicht Intergirert sind. es sind aber eben mehr, als bei anderen glaubensgemeinscahften. Zudem sind nicht Muslime gleich Muslime, und man ist nicht gleich deswegen nicht integirert weil man Moslem ist, sondern weil man einfach in einer Bildungsfernen schicht lebt, die ein aufstreben sehr erscwhert wie zig studien beweisen.

    Dass es aber unter muslimischgläubigen häufiger Probleme gibt bleibt nicht zu leugnen. Es aber im Kontext einer Vererbungslehre der kulturen zu setzen ist wirklich ekelhaft. Und diese Frau hat jedes Recht zu schildern wie es ihr in dieser Debatte geht, die durchSarrazin verursacht wurde und durch Rechte Kleinbürger populistisich geführt wird.

    Ob sie es wollen oder nicht: Die meisten deutschen Muslime sind integriert und ihrem image wird erheblich gescahdet. Ich erwarte mehr ausländerfeindlichkeit und diskriminierung durch diese Sarrazinveröffentlichung. Es war eins chlag gegen Integrtion was er da gemacht hat.

    • sudek
    • 05.09.2010 um 11:01 Uhr

    wer bestimmt, welches das "eigentliche Problem" ist?

    Das eigentliche Problem liegt in den innersten Seelen und dem tiefsten Unterbewussten derjenigen, die dauernd von dem "eigentlichen Problem" reden, das diese in sich aber nicht zu erkennen in der Lage sind.

    • Buh
    • 05.09.2010 um 1:59 Uhr

    "Seit Wochen werden erfolgreiche und gut integrierte Muslime durch die Medien gereicht, die alle Statistiken und Erfahrungen vergessen lassen sollen, dass es eben zu viele - und zunehmend mehr - nicht integrierte Migranten gibt, die sich in dieses Land nicht einbringen und Probleme versursachen. "

    Das ist schlicht und einfach erstunken und erlogen. Es sind sehr wenige "Muslime" die nicht Intergirert sind. es sind aber eben mehr, als bei anderen glaubensgemeinscahften. Zudem sind nicht Muslime gleich Muslime, und man ist nicht gleich deswegen nicht integirert weil man Moslem ist, sondern weil man einfach in einer Bildungsfernen schicht lebt, die ein aufstreben sehr erscwhert wie zig studien beweisen.

    Dass es aber unter muslimischgläubigen häufiger Probleme gibt bleibt nicht zu leugnen. Es aber im Kontext einer Vererbungslehre der kulturen zu setzen ist wirklich ekelhaft. Und diese Frau hat jedes Recht zu schildern wie es ihr in dieser Debatte geht, die durchSarrazin verursacht wurde und durch Rechte Kleinbürger populistisich geführt wird.

    Ob sie es wollen oder nicht: Die meisten deutschen Muslime sind integriert und ihrem image wird erheblich gescahdet. Ich erwarte mehr ausländerfeindlichkeit und diskriminierung durch diese Sarrazinveröffentlichung. Es war eins chlag gegen Integrtion was er da gemacht hat.

    • sudek
    • 05.09.2010 um 11:01 Uhr

    wer bestimmt, welches das "eigentliche Problem" ist?

    Das eigentliche Problem liegt in den innersten Seelen und dem tiefsten Unterbewussten derjenigen, die dauernd von dem "eigentlichen Problem" reden, das diese in sich aber nicht zu erkennen in der Lage sind.

  7. Bleiben Sie bitte sachlich. Die Redaktion / mh

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Meine Frau ist Polin und wir fahren oft zum Schlesier, weil es nur dort polnische Lebensmittel gibt. Ist meine Frau deswegen nicht integriert?

    na, ich weiss nicht ob SIE hier ueberzeichnen, SIE verdient ihr Geld, belastet die Gemeinschaft nicht und kann sich auch oeffentlich aeussern. WIR duerfen das nicht und WIR sollten langsam auf die Barrikaden gehen, nicht gegen Muslime sondern gegen unsere ARROGANTEN UND UNFAEHIGEN POLITIKER deren oberste Schirmherrin sogar den BUNDESPRAESIDENT in Verlegenheit bringt mit ihren Ausffluegen in die Literaturkritik ! Darf man in diesem Land eigentlich noch sagen, dass ich mich aergere wenn ein Tuerke SCHEISS-NAZI zu mir sagen darf, ungestraft natuerlich ,aber wenn ICH eine Politesse (unbeabsichtigt) duze( jetzt warte mal ich suche Kleingeld) tritt die JUSTIZ ungeahnt energisch auf, WIR BRAUCHEN (bitte) langsam noch mehr SARRAZIN's und weniger Abwrackpolitiker !

    • Otto12
    • 04.09.2010 um 20:11 Uhr

    Tatsächlich brauchen wir mehr Sarrazins, deshalb kommen Sie nach Frankfurt, am Donnerstag, 9,9,, 18 Uhr, 1km von
    der Bundesbank entfernt, findet ein Schweigemarsch für Sarrazin zur Bundesbank statt!

    Meine Frau ist Polin und wir fahren oft zum Schlesier, weil es nur dort polnische Lebensmittel gibt. Ist meine Frau deswegen nicht integriert?

    na, ich weiss nicht ob SIE hier ueberzeichnen, SIE verdient ihr Geld, belastet die Gemeinschaft nicht und kann sich auch oeffentlich aeussern. WIR duerfen das nicht und WIR sollten langsam auf die Barrikaden gehen, nicht gegen Muslime sondern gegen unsere ARROGANTEN UND UNFAEHIGEN POLITIKER deren oberste Schirmherrin sogar den BUNDESPRAESIDENT in Verlegenheit bringt mit ihren Ausffluegen in die Literaturkritik ! Darf man in diesem Land eigentlich noch sagen, dass ich mich aergere wenn ein Tuerke SCHEISS-NAZI zu mir sagen darf, ungestraft natuerlich ,aber wenn ICH eine Politesse (unbeabsichtigt) duze( jetzt warte mal ich suche Kleingeld) tritt die JUSTIZ ungeahnt energisch auf, WIR BRAUCHEN (bitte) langsam noch mehr SARRAZIN's und weniger Abwrackpolitiker !

    • Otto12
    • 04.09.2010 um 20:11 Uhr

    Tatsächlich brauchen wir mehr Sarrazins, deshalb kommen Sie nach Frankfurt, am Donnerstag, 9,9,, 18 Uhr, 1km von
    der Bundesbank entfernt, findet ein Schweigemarsch für Sarrazin zur Bundesbank statt!

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren

Service