Einwanderer-Debatte Deutschland schafft mich abSeite 3/3

Denn, um die Geschichte meiner Jugend zu Ende zu erzählen: Nach meinem katholischen Abitur studierte ich Philosophie in Frankfurt. Jürgen Habermas lehrte dort, er wirkte auf die internationale Philosophengemeinschaft wie ein Magnet. Sämtliche großen Denkerinnen und Denker kamen zu Besuch, und so konnte man mit der gesamten Welt philosophieren, ohne Frankfurt je zu verlassen; wir lebten wie Kant in Königsberg. Mit der Berufung von Axel Honneth hielt ergänzend Hegel Einzug – und der Fußball. Wenn das Honneth-Kolloquium im Park Fußball spielte, gab es zwei Mannschaften: Kant und Hegel. Letztere warf Ersterer »abstrakten Universalismus«, Erstere Letzterer einen »Hang zum Konservativismus« vor. Dieser Streit war ernst, ebenso wie die Begeisterung für den Fußball. Eine Studentin soll sogar vorgeschlagen haben, sich auch im Seminar an Fußball-Ritualen zu orientieren: »Toll, wie die nach dem Spiel ihre Trikots tauschen. Wie wäre es, wenn auch wir unsere T-Shirts auszögen und tauschten, wenn einer von uns ein besonders gutes Argument vorgebracht hat?«

Diese Studentin soll ich gewesen sein. Ich erkenne sie nicht wieder. Oder ist es vielleicht umgekehrt so, dass ich gegenüber der Person fremdele, die ich selber heute bin? Die Diskussionen, in die ich heute verwickelt werde, handeln nicht von der Postmoderne oder von Hegels Rechtsphilosophie. Hier werden nach guten Argumenten keine Trikots getauscht, sondern es liegt Aggressivität in der Luft. In der Bibliothek des philosophischen Instituts stand ein fünfbändiges Werk zur Bedeutung des Verbs »sein« in sämtlichen bekannten Sprachen. Solch feine Differenzierungen lernten wir. Heute bin ich damit beschäftigt, falsche Koranzitate abzuwehren und mich vom Terrorismus zu distanzieren. Ich »bin« schließlich Muslimin. Obwohl ich hier geboren und aufgewachsen bin, »bin« ich muslimische Migrantin. Ich frage mich, ab wann da etwas schiefgegangen ist und wie man es wieder hinbiegen kann.

Anzeige

Unsere langjährige Mitarbeiterin Hilal Sezgin wurde 1970 als Tochter zweier Islamwissenschaftler in Frankfurt geboren, wo sie Philosophie, Soziologie und Germanistik studierte. Heute lebt sie als freie Autorin in der Lüneburger Heide.

Diesen Artikel finden Sie als Audiodatei im Premiumbereich unter www.zeit.de/audio

 
Leser-Kommentare
  1. Sarrazin schreibt nichts gegen gebildete Migranten.
    Er schreibt auch nichts gegen Migranten die arbeiten.
    Er ist nicht generell gegen Einwanderung, er ist nur für eine kontrollierte Einwanderung wie es z.B. fast jedes andere vernünftige Land wie z.B. Kanada auch tut. [...]

    Wer sich trotzdem angesprochen fühlt, der hat 1. nicht verstanden was Sarrazin meint, hat wohl 2. das Buch nicht gelesen, oder WILL es nicht lesen, und 3. reiht sich einfach nur in die Reihe der Empörer ein, die die Zeit für die Kampagne gegen Sarrazin "rekrutiert" hat.

    Eine sachliche Auseinandersetzung mit dem Thema ist wohl weder erwünscht, noch wird sie gemacht.

    Eine traurige Zeit für unser Land, wo jemand mit diskussionsnotwendigen Themen ein Buch rausbringt und die gesamte deutsche Medien- und Politiklandschaft gemeinsam gegen den Störenfried vorgeht.

    Unabhängige PResse? Wohl kaum.

    Gekürzt, bitte verzichten Sie auf hetzerische Stimmungsmache. Danke. /Die Redaktion pt.

    Eine Leser-Empfehlung
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Das Problem ist, dass wir glauben, jedes unseres Handelns würde vom Ausland verfolgt und kommentiert. Das ist ja auch so ein Totschlagargument unserer Politikeliten um Diskusionen oder Veränderungen zu unterdrücken.

    Ich verrate Ihnen was. Dem Ausland ist es schlichtweg egal wie unsere Innenpolitik ausfällt solange es nicht grundlegende Menschenrechtsnormen verletzt. Und selbst dann dürfte sich das Ausland eher mit sich selber beschäftigen. Es gibt natürlich ein, zwei Mahner, speziell Polen und Israel welche gerne ihren Senf dazugeben. Das sollte Deutschland aber nicht von der politischen Gestaltung des Landes abhalten welche für das Land die Beste ist.

    Guter Kommentar, aber zu dem Thema Ausland:
    Der Economist, die (Financial) Times und weitere ausländische Zeitschriften haben Sarrazins Buch als sehr sachlich und informativ beschrieben.

    Anm.: Über Quellen und Belege würden wir uns sehr freuen. /Die Redaktion pt.

    • mhmmmm
    • 04.09.2010 um 12:33 Uhr

    kennen Sie denn persönlich? Wie viele gebildete? Ich bin regelrecht schockiert. Verdammt noch mal, wir leben in einer Individualgesellschaft. Sarrazin hätte ja gerne ein Sachbuch rausbringen können, geschrieben hat er aber ein Buch in dem die Menschen in einfachachste Kategorien einordnet werden und ihnen das Recht abgesprochen wird diese zu verlassen, da diese Kategorien angeboren sind.
    Diese ganze Debatte ist eine interlektuelle Beleidigung jedes einigermaßen vernünftigen Menschen. Gehen Sie raus, reden Sie mit Ihren Mitmenschen, lernen Sie diese kennen und blicken über den Tellerrand der so einfachen Abgrenzung. Sind Sie schon mal im arabischen Kulturverein um die Ecke gewesen? Wir, alle in Deutschland lebenden Menschen sind eine Gesellschaft und können die Probleme, die nun mal da sind auch nur gemeisam lösen. Die Probleme sind ja nicht negierbar, lösbar sind Sie aber nur unter Einbeziehung Aller.

    Sie schreiben: " Immer wieder das gleiche Gehetze.Sarrazin schreibt nichts gegen gebildete Migranten. Er schreibt auch nichts gegen Migranten die arbeiten."

    Wo wird denn da gehetzt? Und was Sarrazin betrifft, steht da nur:

    "Und wieder stehen »muslimische Migranten« im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. Dieses Mal dank Thilo Sarrazin und seinem Buch Deutschland schafft sich ab."

    Sie schreibt über die Folgen von Sarrazins unappetitlichem und redlichem Geschreibsel. Diese Folgen sind doch nicht zu leugnen, wie Sie durch Ihren Beitrag schreiben.

    Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Pauschalisierungen und Beleidigungen und bemühen Sie sich um einen sachlichen Diskussionsbeitrag. Danke. Die Redaktion/ag

    Da tobt sich die braune Brut mit einem durchschnittlichen IQ eines kalten Toastbrotes wieder aus....herrlich. Der Gert Wilders ist stolz auf Euch. Und morgen geht es weiter....der Adolf war doch gar nicht so schlecht, wie die Gutmenschen immer behaupten!

    • dip239
    • 05.09.2010 um 3:12 Uhr

    Zu: "Sarrazin schreibt nichts gegen gebildete Migranten"

    Daraufhin erlaube ich mir einen jüdischen Witz zu erzählen:

    Ein Nachbar kommt zu einem jüdischen Arzt, um ihn vor einem bevorstehenden Pogrom zu warnen. Gleichzeitig sagt er, "Sie sollen sich aber keinen Kummer machen, wir schätzen Sie als einen guten Arzt, Ihnen persönlich wird ja nichts passieren".
    Darauf hin fängt der Mann an, seine Koffer zu packen und sagt: "Leider gibt es viel mehr Leute, die wissen, dass ich ein Jude bin, als die die mich als guten Arzt schätzen".

    Es genügt, dass es Leute gibt, die diese Dame als Türkin verjagen wollen. Einige davon können jetzt tätig werden, ohne nachzufragen, ob die Dame gut integriert ist.

    Herr Sarrazin ist ein Politiker. Es ist nicht ganz wichtig, WAS die Politiker sagen, sondern was für KRÄFTE sie in der Gesellschaft mit ihren Reden gezielt ansprechen. Da Herr Sarrazin andauernd (also voll bewusst) mit seinen Aussagen die Gesellschaft nach Rasse und Genen spaltet, so ist er entsprechend zu bewerten.

    Es mindert jedoch nicht die Wichtigkeit der Probleme, die Herr Sarrazin anspricht. Jedoch muss man Mut haben, beim Thema zu bleiben: Integration, Bildungswille, Leistung, Parallelgesellschaften, usw. Es reicht nur politische Wille und Fähigkeit zum Handeln. Wer Integration schafft, darf bleiben, wer nicht muss gehen. Dafür ist aber keine Rassenlehre nötig, eine Prüfung der Tatsachen genügt.

    Der Weg Herrn Sarrazin die Probleme anzupacken, ist sehr gefährlich.

    hier zustimmen. diese pauschalisierung seitens der medien ist wirklich eine farce...sarrazin hat zu anteilen nämlich wirklich recht! es gibt sogar mittlerweile hauptschulen, an denen deutsche in der minderheit sind und von muslimen gemobbt werden. schlimm, schlimm.

    • sudek
    • 05.09.2010 um 10:57 Uhr

    "..Sarraz. hat wirklich recht.."

    und wenn er recht hat, was dann? Und wenn er recht hätte, hieße das noch nie und nimmer, dass er die Wahrheit sagt! Denn die sagt er nie und nimmer!!

    Wo wird da hetzerische Stimmungsmache betrieben?
    Ich glaube Frau Sezgin ihre Betroffenheit, aber was hat das was sie schreibt ursächlich mit dem Buch von Sarrazin zu tun? Hat sie es überhaupt gelesen? Es sind genau diese emotionalen Überreaktionen, anstatt sich mit den Fakten zu beschäftigen, die eine sachliche Diskussion verhindern. Wie Teilnehmer/innen in Talksendungen niederagitiert werden, sobald sie nur einen Hauch von Verständnis für Sarrazins Thesen äußern ist unerträglich! Hier wird jene Toleranz vermisst, die sonst immer bei Migranten oder Bürger/innen mit Migrationshintergrund penetrant eingefordert wird. Frau Sezgin sie sind Deutsche muslimischen Glaubens, sie brauchen sich nicht für Personen die sich nicht integrieren wollen rechtfertigen!

    wenn Sarrazin schreibt, dass sich Muslime wegen ihrer kulturellen und religiösen Disposition nicht integrationsfähig sind, dann pauschaliert er. Und genau das ist das Problem.
    Er schreibt, dass eine Mehrheit der Muslime in patriarchalischen Familien leben in denen das Familienoberhaupt arbeitslos ist und deswegen keine vernünftigen Werte mitgeben kann. Das ist dermaßen entstellend, dass ich hoffe, dass noch Beiträge wie die von Hilal Szegin veröffentlicht werden. Und das ich hoffe, das Mitmenschen wie Frau Szegin sich nicht entmutigen lassen.

    ... du schnallst es aber wirklich nicht !! Die Allgemeinplätze des Herrn TS treffen alle Ausländer, Niedriglöhner etc. !!!! Woran erkennst du denn, ob jemand einen Job hat oder ob er die Arbeit verweigert ? Sind die irgendwie markiert oder was ? Damit werden ganze Schichten und Gruppen in Sippenhaft genommen. Die geistig Armen, die jetzt TS hochleben lassen, glauben dass durch die Stigmatisierung ganzer Bevölkerungsgruppen alles besser wird.Das fast alle nur ein Jahr von Hartz IV entfernt sind, haben die nicht vergessen und haben Angst davor. Sollten sie auch haben, wenn die dunkle Saat des Herrn S. Früchte trägt !

    Der Kommentar könnte meiner sein.

    Zudem bleibt Frau Sezgin in den selbst gelegten Fußangeln hängen, wenn sie z. B. von "den" Rentnern, Eiferern etc. schreibt, die - interessanterweise - die einzige Art von Publikum für ihre Vorträge zu sein scheinen. Von Rentnern, die so böse Dinge nicht tun, von Zuhörern, die nicht diesen Gruppen oder dieser Meinung sind, schweigt sie. Auch von den vermutlich unterschiedlichen Motivationen zu solchen Nachfragen und Einstellungen liest man nichts. Ist das eine Auswertung der soziologisch zu favorisierenden 1:1-Landkarte?

    Überhaupt hat, wer immer noch nicht begriffen hat, daß eine Statistik zwar tendentiell Aussagen über alles, aber nicht über jeden trifft, offensichtlich ein Grundproblem mit Statistiken. Herr Sarrazin hat nirgends davon gesprochen, daß die von ihm aufgezeigten Probleme auf Muslime als solche zuträfen. Er hat verschiedene Gruppen unterschieden, und er hat auch für die Gruppe der Türken und Araber (und zwar nur der Türken und Araber in Deutschland) von einem gruppenspezifisch weit überdurchschnittlichen Anteil solcher Problemfälle gesprochen, was immer noch bedeutet, daß ein großer Anteil solche Probleme nicht hat.
    Die Politik, die Strategien und Gesetze entwickeln muß, um mit solchen Gruppenproblemen umzugehen, kann aber auf statistische Auswertungen nicht verzichten, sie muß sie als Erkenntnisinstrument zugrundelegen. Ein Gesetz für jeden Menschen (1:1) wäre Verrat am Rechtsstaat.

    Das Problem ist, dass wir glauben, jedes unseres Handelns würde vom Ausland verfolgt und kommentiert. Das ist ja auch so ein Totschlagargument unserer Politikeliten um Diskusionen oder Veränderungen zu unterdrücken.

    Ich verrate Ihnen was. Dem Ausland ist es schlichtweg egal wie unsere Innenpolitik ausfällt solange es nicht grundlegende Menschenrechtsnormen verletzt. Und selbst dann dürfte sich das Ausland eher mit sich selber beschäftigen. Es gibt natürlich ein, zwei Mahner, speziell Polen und Israel welche gerne ihren Senf dazugeben. Das sollte Deutschland aber nicht von der politischen Gestaltung des Landes abhalten welche für das Land die Beste ist.

    Guter Kommentar, aber zu dem Thema Ausland:
    Der Economist, die (Financial) Times und weitere ausländische Zeitschriften haben Sarrazins Buch als sehr sachlich und informativ beschrieben.

    Anm.: Über Quellen und Belege würden wir uns sehr freuen. /Die Redaktion pt.

    • mhmmmm
    • 04.09.2010 um 12:33 Uhr

    kennen Sie denn persönlich? Wie viele gebildete? Ich bin regelrecht schockiert. Verdammt noch mal, wir leben in einer Individualgesellschaft. Sarrazin hätte ja gerne ein Sachbuch rausbringen können, geschrieben hat er aber ein Buch in dem die Menschen in einfachachste Kategorien einordnet werden und ihnen das Recht abgesprochen wird diese zu verlassen, da diese Kategorien angeboren sind.
    Diese ganze Debatte ist eine interlektuelle Beleidigung jedes einigermaßen vernünftigen Menschen. Gehen Sie raus, reden Sie mit Ihren Mitmenschen, lernen Sie diese kennen und blicken über den Tellerrand der so einfachen Abgrenzung. Sind Sie schon mal im arabischen Kulturverein um die Ecke gewesen? Wir, alle in Deutschland lebenden Menschen sind eine Gesellschaft und können die Probleme, die nun mal da sind auch nur gemeisam lösen. Die Probleme sind ja nicht negierbar, lösbar sind Sie aber nur unter Einbeziehung Aller.

    Sie schreiben: " Immer wieder das gleiche Gehetze.Sarrazin schreibt nichts gegen gebildete Migranten. Er schreibt auch nichts gegen Migranten die arbeiten."

    Wo wird denn da gehetzt? Und was Sarrazin betrifft, steht da nur:

    "Und wieder stehen »muslimische Migranten« im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. Dieses Mal dank Thilo Sarrazin und seinem Buch Deutschland schafft sich ab."

    Sie schreibt über die Folgen von Sarrazins unappetitlichem und redlichem Geschreibsel. Diese Folgen sind doch nicht zu leugnen, wie Sie durch Ihren Beitrag schreiben.

    Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Pauschalisierungen und Beleidigungen und bemühen Sie sich um einen sachlichen Diskussionsbeitrag. Danke. Die Redaktion/ag

    Da tobt sich die braune Brut mit einem durchschnittlichen IQ eines kalten Toastbrotes wieder aus....herrlich. Der Gert Wilders ist stolz auf Euch. Und morgen geht es weiter....der Adolf war doch gar nicht so schlecht, wie die Gutmenschen immer behaupten!

    • dip239
    • 05.09.2010 um 3:12 Uhr

    Zu: "Sarrazin schreibt nichts gegen gebildete Migranten"

    Daraufhin erlaube ich mir einen jüdischen Witz zu erzählen:

    Ein Nachbar kommt zu einem jüdischen Arzt, um ihn vor einem bevorstehenden Pogrom zu warnen. Gleichzeitig sagt er, "Sie sollen sich aber keinen Kummer machen, wir schätzen Sie als einen guten Arzt, Ihnen persönlich wird ja nichts passieren".
    Darauf hin fängt der Mann an, seine Koffer zu packen und sagt: "Leider gibt es viel mehr Leute, die wissen, dass ich ein Jude bin, als die die mich als guten Arzt schätzen".

    Es genügt, dass es Leute gibt, die diese Dame als Türkin verjagen wollen. Einige davon können jetzt tätig werden, ohne nachzufragen, ob die Dame gut integriert ist.

    Herr Sarrazin ist ein Politiker. Es ist nicht ganz wichtig, WAS die Politiker sagen, sondern was für KRÄFTE sie in der Gesellschaft mit ihren Reden gezielt ansprechen. Da Herr Sarrazin andauernd (also voll bewusst) mit seinen Aussagen die Gesellschaft nach Rasse und Genen spaltet, so ist er entsprechend zu bewerten.

    Es mindert jedoch nicht die Wichtigkeit der Probleme, die Herr Sarrazin anspricht. Jedoch muss man Mut haben, beim Thema zu bleiben: Integration, Bildungswille, Leistung, Parallelgesellschaften, usw. Es reicht nur politische Wille und Fähigkeit zum Handeln. Wer Integration schafft, darf bleiben, wer nicht muss gehen. Dafür ist aber keine Rassenlehre nötig, eine Prüfung der Tatsachen genügt.

    Der Weg Herrn Sarrazin die Probleme anzupacken, ist sehr gefährlich.

    hier zustimmen. diese pauschalisierung seitens der medien ist wirklich eine farce...sarrazin hat zu anteilen nämlich wirklich recht! es gibt sogar mittlerweile hauptschulen, an denen deutsche in der minderheit sind und von muslimen gemobbt werden. schlimm, schlimm.

    • sudek
    • 05.09.2010 um 10:57 Uhr

    "..Sarraz. hat wirklich recht.."

    und wenn er recht hat, was dann? Und wenn er recht hätte, hieße das noch nie und nimmer, dass er die Wahrheit sagt! Denn die sagt er nie und nimmer!!

    Wo wird da hetzerische Stimmungsmache betrieben?
    Ich glaube Frau Sezgin ihre Betroffenheit, aber was hat das was sie schreibt ursächlich mit dem Buch von Sarrazin zu tun? Hat sie es überhaupt gelesen? Es sind genau diese emotionalen Überreaktionen, anstatt sich mit den Fakten zu beschäftigen, die eine sachliche Diskussion verhindern. Wie Teilnehmer/innen in Talksendungen niederagitiert werden, sobald sie nur einen Hauch von Verständnis für Sarrazins Thesen äußern ist unerträglich! Hier wird jene Toleranz vermisst, die sonst immer bei Migranten oder Bürger/innen mit Migrationshintergrund penetrant eingefordert wird. Frau Sezgin sie sind Deutsche muslimischen Glaubens, sie brauchen sich nicht für Personen die sich nicht integrieren wollen rechtfertigen!

    wenn Sarrazin schreibt, dass sich Muslime wegen ihrer kulturellen und religiösen Disposition nicht integrationsfähig sind, dann pauschaliert er. Und genau das ist das Problem.
    Er schreibt, dass eine Mehrheit der Muslime in patriarchalischen Familien leben in denen das Familienoberhaupt arbeitslos ist und deswegen keine vernünftigen Werte mitgeben kann. Das ist dermaßen entstellend, dass ich hoffe, dass noch Beiträge wie die von Hilal Szegin veröffentlicht werden. Und das ich hoffe, das Mitmenschen wie Frau Szegin sich nicht entmutigen lassen.

    ... du schnallst es aber wirklich nicht !! Die Allgemeinplätze des Herrn TS treffen alle Ausländer, Niedriglöhner etc. !!!! Woran erkennst du denn, ob jemand einen Job hat oder ob er die Arbeit verweigert ? Sind die irgendwie markiert oder was ? Damit werden ganze Schichten und Gruppen in Sippenhaft genommen. Die geistig Armen, die jetzt TS hochleben lassen, glauben dass durch die Stigmatisierung ganzer Bevölkerungsgruppen alles besser wird.Das fast alle nur ein Jahr von Hartz IV entfernt sind, haben die nicht vergessen und haben Angst davor. Sollten sie auch haben, wenn die dunkle Saat des Herrn S. Früchte trägt !

    Der Kommentar könnte meiner sein.

    Zudem bleibt Frau Sezgin in den selbst gelegten Fußangeln hängen, wenn sie z. B. von "den" Rentnern, Eiferern etc. schreibt, die - interessanterweise - die einzige Art von Publikum für ihre Vorträge zu sein scheinen. Von Rentnern, die so böse Dinge nicht tun, von Zuhörern, die nicht diesen Gruppen oder dieser Meinung sind, schweigt sie. Auch von den vermutlich unterschiedlichen Motivationen zu solchen Nachfragen und Einstellungen liest man nichts. Ist das eine Auswertung der soziologisch zu favorisierenden 1:1-Landkarte?

    Überhaupt hat, wer immer noch nicht begriffen hat, daß eine Statistik zwar tendentiell Aussagen über alles, aber nicht über jeden trifft, offensichtlich ein Grundproblem mit Statistiken. Herr Sarrazin hat nirgends davon gesprochen, daß die von ihm aufgezeigten Probleme auf Muslime als solche zuträfen. Er hat verschiedene Gruppen unterschieden, und er hat auch für die Gruppe der Türken und Araber (und zwar nur der Türken und Araber in Deutschland) von einem gruppenspezifisch weit überdurchschnittlichen Anteil solcher Problemfälle gesprochen, was immer noch bedeutet, daß ein großer Anteil solche Probleme nicht hat.
    Die Politik, die Strategien und Gesetze entwickeln muß, um mit solchen Gruppenproblemen umzugehen, kann aber auf statistische Auswertungen nicht verzichten, sie muß sie als Erkenntnisinstrument zugrundelegen. Ein Gesetz für jeden Menschen (1:1) wäre Verrat am Rechtsstaat.

  2. Alle haben Schuld und machen Fehler nur nicht die muslimischen Migranten selbst. Das ist nun wirklich nicht neu.

    Es ist nicht hilfreich für die Debatte, die real vorhandenen Probleme durch Überspitzungen lächerlich zu machen.

    Vielmehr ist diese Ignoranz der muslimischen Intellektuellen genau eine Ursache des Problems:
    "...die man ständig im Fernsehen sieht. Solche also, die kein Deutsch lernen wollen, Bomben gegen Andersgläubige einsetzen, Hartz IV abzocken und in ihrer Freizeit Zwangsverheiratung praktizieren."

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • Buh
    • 05.09.2010 um 1:47 Uhr

    Ich empfehle Ihnen Kommentar 105 und mehr Bildung. Vielleicht setzen Sie sich mal in das theologische Seminar einer Uni Ihrer nähe und lernen etwas über Koran und Bibel, über Humanismus und individualismus, über Staatstheorie und über Gemeinscahftswesen.

    Anstatt hier so zu tun, als würde man alles leugnen sollten sie lieber endlich anfangen sachlich zu argumentieren. Bisher habe ich keine Sachlichkeit von Seiten der Rechten erkannt. Nur beschuldigungen, wo eigentlich verständniss und Analyse hingehört.

    • Buh
    • 05.09.2010 um 1:47 Uhr

    Ich empfehle Ihnen Kommentar 105 und mehr Bildung. Vielleicht setzen Sie sich mal in das theologische Seminar einer Uni Ihrer nähe und lernen etwas über Koran und Bibel, über Humanismus und individualismus, über Staatstheorie und über Gemeinscahftswesen.

    Anstatt hier so zu tun, als würde man alles leugnen sollten sie lieber endlich anfangen sachlich zu argumentieren. Bisher habe ich keine Sachlichkeit von Seiten der Rechten erkannt. Nur beschuldigungen, wo eigentlich verständniss und Analyse hingehört.

    • Jahiro
    • 04.09.2010 um 9:57 Uhr

    Macht nicht den Eindruck, aber Sarrazin schon mal kritisieren.

    Hört doch endlich auf damit. Erst lesen, dann meckern (falls noch nötig).

    Es kann doch nicht sein, dass es in diesem Land nicht möglich ist über Probleme mit einer Gruppe zu diskutieren, ohne dass der Gruppe nahestehende Personen kommen und heulen sie fühlten sich beleidigt und/ oder diskriminiert und/ oder ausgegrenzt und/ oder falsch verstanden und/ oder schlecht behandelt und/ oder wir Deutschen wüssten eh nicht worüber wir reden.

    Wenn Sie sich immer noch nicht als Deutsche fühlt, sondern emotional auf die Seite der nicht integrierten muslimischen Türken/ Araber, dann kann ich nur sagen: Integration hat nicht geklappt - und dass obwohl die Autorin hier geboren und aufgewachsen ist.

    Das ist ein Beweis für die tatsächliche Existenz unserer Probleme hier...scheinbar einmal Türke immer Türke und um Allah´s Willen bitte nie Deutsch, was für ein fürchterlicher Gedanke.

    Dann aber Forderungen an die Deutschen stellen wie sie in ihrem eigenem Land zu sein und zu denken haben.

    NEIN.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    "Wenn Sie sich immer noch nicht als Deutsche fühlt, sondern emotional auf die Seite der nicht integrierten muslimischen Türken/ Araber, dann kann ich nur sagen: Integration hat nicht geklappt - und dass obwohl die Autorin hier geboren und aufgewachsen ist."

    Was sie fordern ist nicht Integration,sondern Assimilation. Man darf auch eine andere Meinung als Sarrazin oder seine Leser haben. Sowohl als "reiner" Deutscher, als auch als Deutscher mit Migrationshintergrund.

    Sie sagt es doch - plötzlich wird sie nicht mehr als "Deutsche" behandelt, sondern nur noch als "Muslimin". Selbst wenn sie sich auf den Kopf stellt.

    Was sie beschreibt sind die "Nebenwirkungen" die das Buch für sie persönlich hatte. Egal wen Sarrazin meint mit seinen Thesen, es werden derzeit alle Muslime über einen Kamm geschert von seinen (Nicht-)Lesern.

    Ich frage ALLE die wie sie sich in der gelichen Situation im Ausland fühlen würden - man wird als Deutscher nur zur Nazizeit befragt und darüber belehrt wie toll Demokratie ist. Oder als Christ wie blutrünstig die Kreuzzüge oder die Hexenverbrennungen waren oder lediglich ein paar frauenfeindliche Bibelverse zitiert und man wird damit dann konfrontiert.

    Selbst wenn man säkular und demokratisch ist.

    Das ist es was sie anspricht. Das Problem dass, nicht unbedingt das Buch, sondern viele Leser jetzt nur noch "Deutsche","Muslime" oder "Migranten" sehen. Und nicht mehr das Individuum dahinter.

    ...einfach nur dümmlich.

    "Wenn Sie sich immer noch nicht als Deutsche fühlt, sondern emotional auf die Seite der nicht integrierten muslimischen Türken/ Araber, dann kann ich nur sagen: Integration hat nicht geklappt - und dass obwohl die Autorin hier geboren und aufgewachsen ist."

    Sie scheinen Integration mit Assimilation zu verwechseln. Alleine das disqualifiziert Sie schon in dieser Diskussion.

    Nur mal so: Meine Frau ist gebürtige Polin. Obwohl sie mittlerweile einen deutschen Pass besitzt wird sie immer einer Polin bleiben. Und ganz ehrlich: Ich bin froh drumm. Dieses verborte Deutschtum geht mir in diesem Lande so auf den *selbstzensiert* dass ich froh bin dass es noch Menschen gibt, die daraus ausscheeren. Sie spricht akzentfreies Deutsch (obwohl sie es erst mit 12 gelernt hat) hat studiert, einen guten - und vor allem sicheren Job - und hat sich wahrlich integriert. Darf sie jetzt kein Bigos mehr kochen damit sie zeigt dass sie sich integriert hat?

    ... gelesen?

    "Wenn Sie sich immer noch nicht als Deutsche fühlt, sondern emotional auf die Seite der nicht integrierten muslimischen Türken/ Araber, dann kann ich nur sagen: Integration hat nicht geklappt - und dass obwohl die Autorin hier geboren und aufgewachsen ist."

    Was sie fordern ist nicht Integration,sondern Assimilation. Man darf auch eine andere Meinung als Sarrazin oder seine Leser haben. Sowohl als "reiner" Deutscher, als auch als Deutscher mit Migrationshintergrund.

    Sie sagt es doch - plötzlich wird sie nicht mehr als "Deutsche" behandelt, sondern nur noch als "Muslimin". Selbst wenn sie sich auf den Kopf stellt.

    Was sie beschreibt sind die "Nebenwirkungen" die das Buch für sie persönlich hatte. Egal wen Sarrazin meint mit seinen Thesen, es werden derzeit alle Muslime über einen Kamm geschert von seinen (Nicht-)Lesern.

    Ich frage ALLE die wie sie sich in der gelichen Situation im Ausland fühlen würden - man wird als Deutscher nur zur Nazizeit befragt und darüber belehrt wie toll Demokratie ist. Oder als Christ wie blutrünstig die Kreuzzüge oder die Hexenverbrennungen waren oder lediglich ein paar frauenfeindliche Bibelverse zitiert und man wird damit dann konfrontiert.

    Selbst wenn man säkular und demokratisch ist.

    Das ist es was sie anspricht. Das Problem dass, nicht unbedingt das Buch, sondern viele Leser jetzt nur noch "Deutsche","Muslime" oder "Migranten" sehen. Und nicht mehr das Individuum dahinter.

    ...einfach nur dümmlich.

    "Wenn Sie sich immer noch nicht als Deutsche fühlt, sondern emotional auf die Seite der nicht integrierten muslimischen Türken/ Araber, dann kann ich nur sagen: Integration hat nicht geklappt - und dass obwohl die Autorin hier geboren und aufgewachsen ist."

    Sie scheinen Integration mit Assimilation zu verwechseln. Alleine das disqualifiziert Sie schon in dieser Diskussion.

    Nur mal so: Meine Frau ist gebürtige Polin. Obwohl sie mittlerweile einen deutschen Pass besitzt wird sie immer einer Polin bleiben. Und ganz ehrlich: Ich bin froh drumm. Dieses verborte Deutschtum geht mir in diesem Lande so auf den *selbstzensiert* dass ich froh bin dass es noch Menschen gibt, die daraus ausscheeren. Sie spricht akzentfreies Deutsch (obwohl sie es erst mit 12 gelernt hat) hat studiert, einen guten - und vor allem sicheren Job - und hat sich wahrlich integriert. Darf sie jetzt kein Bigos mehr kochen damit sie zeigt dass sie sich integriert hat?

    ... gelesen?

  3. Der letzte Satz in diesem wirklich sehr sachlichen Artikel, der sehr viel Wahrheit und auch persönliche Tragik präsentiert, ist sehr wichtig ...

    > Ich frage mich, ab wann da etwas schiefgegangen ist und wie man es wieder hinbiegen kann. <

    Es hat damit angefangen als die Medienwelt sekundenpräsent wurde und gezeigte Bilder nicht mal eine Minute alt waren. Zu jeder Minute aktuelle Information über alles und natürlich möglichst brisant und negativ.

    Was dieses Thema betrifft bedeutet brisant und negativ erst einmal Taliban und Selbstmord-Attentäter. Taliban und Selbstmord-Attentäter sind Muslime. Dieser Grundgedanke hat sich festgesetzt und prägt das vorhandene Misstrauen gegen den Islam. Diese Religion muss schlecht sein weil Attentäter im Namen Allahs andere Menschen umbringen.

    Hinbiegen kann man es vielleicht nicht. Aber ein erster Schritt für die Beseitigung der negativen Grundeinstellung wäre eine offizielle Distanzierung von den Taten der Taliban und Selbstmord-Attentätern durch die Religionsführer des Islam. Und das muss so laut geschehen, dass jeder es hört.

    Das wird nicht alle Menschen in diesem Land überzeugen, aber es würde viele zum Nachdenken bringen.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • edgar
    • 04.09.2010 um 10:12 Uhr

    Haben Sie sich bereits von den Taten der Nazis distanziert und von den Eroberungen der europäischen, christlichen Kolonisten?

    "Hinbiegen kann man es vielleicht nicht. Aber ein erster Schritt für die Beseitigung der negativen Grundeinstellung wäre eine offizielle Distanzierung von den Taten der Taliban und Selbstmord-Attentätern durch die Religionsführer des Islam. Und das muss so laut geschehen, dass jeder es hört."

    Man kann so etwas noch so oft in the Welt herausbrüllen - es nützt alles nichts, wenn niemand zuhört.

    Beziehungsweise, wenn niemand zuhören _will_.

    "Aber ein erster Schritt für die Beseitigung der negativen Grundeinstellung wäre eine offizielle Distanzierung von den Taten der Taliban und Selbstmord-Attentätern durch die Religionsführer des Islam."
    Das Problem dabei ist, dass es keine Religionsführer des Islam gibt, die repräsentativ reden könnten. Es gibt keinen muslimischen Papst, jeder Imam ist mehr oder weniger unabhängig und nicht einmal ein "Geistlicher" im christlichen Sinn. Ausserdem gibt es ebenso wie im Christentum viele Konfessionen.
    Vielleicht ist es deshalb noch nicht wirklich rüber gekommen, dass sich die ganz überwiegende Mehrzahl der Muslime von Selbstmord-Attentätern distanziert.

    • edgar
    • 04.09.2010 um 10:12 Uhr

    Haben Sie sich bereits von den Taten der Nazis distanziert und von den Eroberungen der europäischen, christlichen Kolonisten?

    "Hinbiegen kann man es vielleicht nicht. Aber ein erster Schritt für die Beseitigung der negativen Grundeinstellung wäre eine offizielle Distanzierung von den Taten der Taliban und Selbstmord-Attentätern durch die Religionsführer des Islam. Und das muss so laut geschehen, dass jeder es hört."

    Man kann so etwas noch so oft in the Welt herausbrüllen - es nützt alles nichts, wenn niemand zuhört.

    Beziehungsweise, wenn niemand zuhören _will_.

    "Aber ein erster Schritt für die Beseitigung der negativen Grundeinstellung wäre eine offizielle Distanzierung von den Taten der Taliban und Selbstmord-Attentätern durch die Religionsführer des Islam."
    Das Problem dabei ist, dass es keine Religionsführer des Islam gibt, die repräsentativ reden könnten. Es gibt keinen muslimischen Papst, jeder Imam ist mehr oder weniger unabhängig und nicht einmal ein "Geistlicher" im christlichen Sinn. Ausserdem gibt es ebenso wie im Christentum viele Konfessionen.
    Vielleicht ist es deshalb noch nicht wirklich rüber gekommen, dass sich die ganz überwiegende Mehrzahl der Muslime von Selbstmord-Attentätern distanziert.

  4. Sehen wir mal davon ab, dass Sarrazin ja eben nicht behauptet, "die Muslime" seien ein Problem, sondern die Zuwanderung einer *spezifischen Gruppe* von Muslimen, die a) bildungsfern sind und b) recht gläubig (alte Rechtschreibung).

    Die Frage, die der Artikel stellt, ist ja, wieso jemand, der - so wie sich das alle wünschen - "ganz normal" ist, schleichend wieder zu dem oder der "anderen" werden kann. Vielleicht real, vielleicht nur gefühlt. Die Frage ist so gut wie schwer zu beantworten. Ich glaube aber nicht, dass die Diskussion über nicht integrierte Zuwanderer, die ähnliche Merkmale teilen (in dem Fall den muslim. Glauben) da das Hauptkriterium ist.

    Ich denke eher, dass die Ursachen im Spezifischen zu suchen sind: Einem politischen Islam mit weltweitem Machtanspruch, dem eine relative Unsichtbarkeit der "säkularisierten" Muslime (die so muslim. sind wie ich kathol., nämlich auf dem Papier) gegenübersteht. Und eine Öffentlichkeit, die sich wirklich einen Gegenpol zum Radikalislam wünscht.

    Das Dumme ist nur, dass säkulare Muslime ihre Sichtbarkeit als Kontrapunkt nur schlecht erhöhen können, weil sie dann eben das säkularisierte aufgeben müssen; sie müssen sich hinstellen und sagen: Ich bin erstens aufgeklärt/säkular/deutsch etc. und zweitens Muslim. Und letzters auch nur erwähnenswert zu finden, geht aufgeklärten Leuten zu recht gegen den Strich. Ich tue mir ja auch schwer, mich explizit als "Christ" gegen Auswüchse des Christentums etwa in den USA zu stellen.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Wenn man sich die Quellennachweise in dem Buch anschaut, dann wird man feststellen, dass viele Statistiken aus dem Jahr 2005 sind. So z.B. die Statistik wie viele jugendliche Straftäter in Berlin muslimischer Herkunft sind. Laut S. sollen es 20% sein. Die letzten Statistiken (was auch vom Polizeipräsident bestätigt wurde) gerade mal knapp über 8%. Warum nur? Wäre das seiner Argumentation nicht dienlich?

    Und er beleidigt nicht? Er schreibt doch in seinem Buch von wegen das Bedürftige nicht mehr Geld sondern einen Kalorienplan bekommen sollen, oder weniger Geld für Heizung dafür warme Pullover im Winter. Das soll er doch mal einen mitte 50ig-jährigen ins Gesicht sagen, den nach 30 Jahren Arbeit keiner mehr will...

    Die Leute, die hier das Buch von S. verteidigen, sollen doch einfach mal ehrlich sein: Sie haben jemanden gefunden, der ihre wirren Thesen unterstützt, und deshalb laufen Sie ihm hinterher wie dem Rattenfänger. Wenn ich mir aber anschaue, wie viele seiner Thesen widerlegt wurden, dann frage ich mich wie es Menschen geben kann, die so einen Müll noch glauben. Aber anscheinend hat er in einem Recht: Deutschland wird dümmer. Gerade hier merkt man es deutlich.

    Sie treffen den Nagel auf den Kopf. Säkulare Menschen sind nicht öffentlich - sie leben einfach ihr Leben, sie haben weder Hang zur Missionierung noch zur öffentlichen Darstellung ihrer Überzeugungen. Es gibt genug anderes zu tun...mir geht's nicht anders.

    Ich verstehe, dass Sie, Frau Sezgin, sich in der aktuellen Atmosphäre unwohl fühlen müssen. Obwohl Sie von den Sarrazins dieser Welt vielleicht nicht einmal gemeint sind, spüren Sie natürlich, wie Sie in den Sog hineingezogen werden, weil einige der Grundeigenschaften der als Problem empfundenen Gruppe zu Ihrer Persönlichkeit gehören (Glaube, Herkunft). Ich denke, Sie können sich kaum dagegen wehren, wie sollen Sie das als Einzelperson tun? Sich ein Schild um den Hals hängen, auf dem steht "Ich kann Deutsch, habe Abitur und verdiene meine Brötchen selbst"? Im Prinzip haben Sie das in diesem Artikel ja symbolisch getan - ob's hilft, wage ich zu bezweifeln.

    Verallgemeinerung und Unfähigkeit/Unwillen zu differenziertem Denken sind wohl die Ursachen für die polarisierenden Entwicklungen. Eine Welt mit wenigen Kategorien ist einfacher als eine Realität mit allen Schattierungen von Grau zwischen Schwarz und Weiss. Und es ist extrem traurig zu sehen, dass Menschen diesen einfachen Denkwegen anhängen.

    Herr Fuchs, Ihre implizite Frage ist berechtigt: Was würde es bewirken, wenn eine große Gruppe von Menschen wie Frau Sezgin gemeinsam aufträte und dem verallgemeinerten Sarrazin'schem Feindbild etwas entgegensetzte?

    Obwohl ich gleich einschränkend vorweg sagen muss: ich habe Sarrazins Buch nicht gelesen und kann demnach nicht beurteilen, wie er im Einzelnen argumentiert.

    Dennoch, Sie sprechen einen entscheidenden Punkt an: Lebensmodelle mit muslimischem Hintergrund sind in ihrer Verschiedenheit nicht sichtbar. Nur tut Frau Sezgin, bei aller verständlicher Frustration ihrerseits, der Debatte keinen Gefallen, indem sie zu einem absoluten Vorrang der rein individualistischen Perspektive, zum endlosen Differenzieren aufruft, bis die durchaus realen Probleme mit muslimisch-patriarchal geprägten, kulturellen Hintergründen von Migranten und Migrantenkindern überhaupt nicht mehr sichtbar sind. Die Konfliktlinien, die jeder, der ein ernsthaftes Interesse an einer gemeinsamen Lösung hat, ständig sucht, laufen zudem quer durch die Biografien. Da sind nicht nur Frau Sezgin auf der einen und der ungebildete, streng muslimische Schläger auf der anderen Seite. Eine meiner besten Freundinnen ist Türkin, gläubige Muslimin einerseits, meidet aber andererseits größere Ansammlungen von Türken, die ihr oft zu konservativ, zu patriarchal, zu autoritär sind. Zusammen arbeiten wir in einem Bereich, wo wir tagtäglich erleben, wie seit Jahren hier lebende Ausländer neben frisch trotz aller Mühen kollektiv dabei versagen, Deutsch zu lernen. Einige dieser Leute tragen Kopftuch, andere nicht, Einige sind gläubig, andere wiederum nicht.

    Wenn man sich die Quellennachweise in dem Buch anschaut, dann wird man feststellen, dass viele Statistiken aus dem Jahr 2005 sind. So z.B. die Statistik wie viele jugendliche Straftäter in Berlin muslimischer Herkunft sind. Laut S. sollen es 20% sein. Die letzten Statistiken (was auch vom Polizeipräsident bestätigt wurde) gerade mal knapp über 8%. Warum nur? Wäre das seiner Argumentation nicht dienlich?

    Und er beleidigt nicht? Er schreibt doch in seinem Buch von wegen das Bedürftige nicht mehr Geld sondern einen Kalorienplan bekommen sollen, oder weniger Geld für Heizung dafür warme Pullover im Winter. Das soll er doch mal einen mitte 50ig-jährigen ins Gesicht sagen, den nach 30 Jahren Arbeit keiner mehr will...

    Die Leute, die hier das Buch von S. verteidigen, sollen doch einfach mal ehrlich sein: Sie haben jemanden gefunden, der ihre wirren Thesen unterstützt, und deshalb laufen Sie ihm hinterher wie dem Rattenfänger. Wenn ich mir aber anschaue, wie viele seiner Thesen widerlegt wurden, dann frage ich mich wie es Menschen geben kann, die so einen Müll noch glauben. Aber anscheinend hat er in einem Recht: Deutschland wird dümmer. Gerade hier merkt man es deutlich.

    Sie treffen den Nagel auf den Kopf. Säkulare Menschen sind nicht öffentlich - sie leben einfach ihr Leben, sie haben weder Hang zur Missionierung noch zur öffentlichen Darstellung ihrer Überzeugungen. Es gibt genug anderes zu tun...mir geht's nicht anders.

    Ich verstehe, dass Sie, Frau Sezgin, sich in der aktuellen Atmosphäre unwohl fühlen müssen. Obwohl Sie von den Sarrazins dieser Welt vielleicht nicht einmal gemeint sind, spüren Sie natürlich, wie Sie in den Sog hineingezogen werden, weil einige der Grundeigenschaften der als Problem empfundenen Gruppe zu Ihrer Persönlichkeit gehören (Glaube, Herkunft). Ich denke, Sie können sich kaum dagegen wehren, wie sollen Sie das als Einzelperson tun? Sich ein Schild um den Hals hängen, auf dem steht "Ich kann Deutsch, habe Abitur und verdiene meine Brötchen selbst"? Im Prinzip haben Sie das in diesem Artikel ja symbolisch getan - ob's hilft, wage ich zu bezweifeln.

    Verallgemeinerung und Unfähigkeit/Unwillen zu differenziertem Denken sind wohl die Ursachen für die polarisierenden Entwicklungen. Eine Welt mit wenigen Kategorien ist einfacher als eine Realität mit allen Schattierungen von Grau zwischen Schwarz und Weiss. Und es ist extrem traurig zu sehen, dass Menschen diesen einfachen Denkwegen anhängen.

    Herr Fuchs, Ihre implizite Frage ist berechtigt: Was würde es bewirken, wenn eine große Gruppe von Menschen wie Frau Sezgin gemeinsam aufträte und dem verallgemeinerten Sarrazin'schem Feindbild etwas entgegensetzte?

    Obwohl ich gleich einschränkend vorweg sagen muss: ich habe Sarrazins Buch nicht gelesen und kann demnach nicht beurteilen, wie er im Einzelnen argumentiert.

    Dennoch, Sie sprechen einen entscheidenden Punkt an: Lebensmodelle mit muslimischem Hintergrund sind in ihrer Verschiedenheit nicht sichtbar. Nur tut Frau Sezgin, bei aller verständlicher Frustration ihrerseits, der Debatte keinen Gefallen, indem sie zu einem absoluten Vorrang der rein individualistischen Perspektive, zum endlosen Differenzieren aufruft, bis die durchaus realen Probleme mit muslimisch-patriarchal geprägten, kulturellen Hintergründen von Migranten und Migrantenkindern überhaupt nicht mehr sichtbar sind. Die Konfliktlinien, die jeder, der ein ernsthaftes Interesse an einer gemeinsamen Lösung hat, ständig sucht, laufen zudem quer durch die Biografien. Da sind nicht nur Frau Sezgin auf der einen und der ungebildete, streng muslimische Schläger auf der anderen Seite. Eine meiner besten Freundinnen ist Türkin, gläubige Muslimin einerseits, meidet aber andererseits größere Ansammlungen von Türken, die ihr oft zu konservativ, zu patriarchal, zu autoritär sind. Zusammen arbeiten wir in einem Bereich, wo wir tagtäglich erleben, wie seit Jahren hier lebende Ausländer neben frisch trotz aller Mühen kollektiv dabei versagen, Deutsch zu lernen. Einige dieser Leute tragen Kopftuch, andere nicht, Einige sind gläubig, andere wiederum nicht.

  5. Sehr verrehrte, gnädige Frau!

    Das ist aber jetzt eine wirklich bösartige Verzerrung der Sarrazin'schen Aussagen. Sarrazin äußert sich in keiner Weise generell gegen Migranten.

    Er hat nach Sichtung des verfügbaren Datenmaterials lediglich festgestellt, daß es signifikante Unterschiede beim Integrationserfolg von Migranten gibt, und gesucht, was denen, deren Integrations- und Bildungserfolge besonders miserabel sind, gemeinsam ist. Dies vor allem in der Tendenz (Integrationsversagen in der 2., 3. und 4. Generation)

    Die Gemeinsamkeit, die er gefunden hat war, daß diese schlecht integrierten Migranten hauptsächlich Muslime mit türkischem oder arabischen "Migrationshintergrund" sind.

    Ob nun die Schlußfolgerung, daß diese Eigenschaft ursächlich für das Versagen ist oder nur eine "cum hoc ergo propter hoc" Täuschung, ist ein Thema, mit dem man sich sachlich auseinandersetzen könnte. Der statistische Befund liegt ja nun mal vor.

    Um Sarrazin zu widerlegen, müßte man also nachweisen, daß diese Gruppe aus anderen oder wesdentlichen zusätzlichen Gründen besonders in ihrem Fortkommen behindert worden wäre. Dies liegt jedoch zunächst mal nicht auf der Hand. Auch die erfolgreicheren Migranten aus anderen Gesellschaften finden doch erst mal die selben Startbedingungen vor.

    Sie gehören leider zu den üblichen Problemschönrednern.

  6. Hier wird wieder mal auf interesaante Weise in der ZEIT vom eigentlichen Problem abgelenkt. Es wäre ja wirklich schlimm, wenn sich ALLE Muslime in diesem Land nicht zurecht finden würden. Das hat doch niemals jemand behauptet. Seit Wochen werden erfolgreiche und gut integrierte Muslime durch die Medien gereicht, die alle Statistiken und Erfahrungen vergessen lassen sollen, dass es eben zu viele - und zunehmend mehr - nicht integrierte Migranten gibt, die sich in dieses Land nicht einbringen und Probleme versursachen. Und es bleibt eine statistische Wahrheit, dass dies europaweit vor allem Muslime sind. Soll dieses Thema nicht angesprochen werden, weil es auch Gegenbeispiele gibt? Ich habe fast den Eindruck, wenn ich solche Artikel lese.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • Buh
    • 05.09.2010 um 1:59 Uhr

    "Seit Wochen werden erfolgreiche und gut integrierte Muslime durch die Medien gereicht, die alle Statistiken und Erfahrungen vergessen lassen sollen, dass es eben zu viele - und zunehmend mehr - nicht integrierte Migranten gibt, die sich in dieses Land nicht einbringen und Probleme versursachen. "

    Das ist schlicht und einfach erstunken und erlogen. Es sind sehr wenige "Muslime" die nicht Intergirert sind. es sind aber eben mehr, als bei anderen glaubensgemeinscahften. Zudem sind nicht Muslime gleich Muslime, und man ist nicht gleich deswegen nicht integirert weil man Moslem ist, sondern weil man einfach in einer Bildungsfernen schicht lebt, die ein aufstreben sehr erscwhert wie zig studien beweisen.

    Dass es aber unter muslimischgläubigen häufiger Probleme gibt bleibt nicht zu leugnen. Es aber im Kontext einer Vererbungslehre der kulturen zu setzen ist wirklich ekelhaft. Und diese Frau hat jedes Recht zu schildern wie es ihr in dieser Debatte geht, die durchSarrazin verursacht wurde und durch Rechte Kleinbürger populistisich geführt wird.

    Ob sie es wollen oder nicht: Die meisten deutschen Muslime sind integriert und ihrem image wird erheblich gescahdet. Ich erwarte mehr ausländerfeindlichkeit und diskriminierung durch diese Sarrazinveröffentlichung. Es war eins chlag gegen Integrtion was er da gemacht hat.

    • sudek
    • 05.09.2010 um 11:01 Uhr

    wer bestimmt, welches das "eigentliche Problem" ist?

    Das eigentliche Problem liegt in den innersten Seelen und dem tiefsten Unterbewussten derjenigen, die dauernd von dem "eigentlichen Problem" reden, das diese in sich aber nicht zu erkennen in der Lage sind.

    • Buh
    • 05.09.2010 um 1:59 Uhr

    "Seit Wochen werden erfolgreiche und gut integrierte Muslime durch die Medien gereicht, die alle Statistiken und Erfahrungen vergessen lassen sollen, dass es eben zu viele - und zunehmend mehr - nicht integrierte Migranten gibt, die sich in dieses Land nicht einbringen und Probleme versursachen. "

    Das ist schlicht und einfach erstunken und erlogen. Es sind sehr wenige "Muslime" die nicht Intergirert sind. es sind aber eben mehr, als bei anderen glaubensgemeinscahften. Zudem sind nicht Muslime gleich Muslime, und man ist nicht gleich deswegen nicht integirert weil man Moslem ist, sondern weil man einfach in einer Bildungsfernen schicht lebt, die ein aufstreben sehr erscwhert wie zig studien beweisen.

    Dass es aber unter muslimischgläubigen häufiger Probleme gibt bleibt nicht zu leugnen. Es aber im Kontext einer Vererbungslehre der kulturen zu setzen ist wirklich ekelhaft. Und diese Frau hat jedes Recht zu schildern wie es ihr in dieser Debatte geht, die durchSarrazin verursacht wurde und durch Rechte Kleinbürger populistisich geführt wird.

    Ob sie es wollen oder nicht: Die meisten deutschen Muslime sind integriert und ihrem image wird erheblich gescahdet. Ich erwarte mehr ausländerfeindlichkeit und diskriminierung durch diese Sarrazinveröffentlichung. Es war eins chlag gegen Integrtion was er da gemacht hat.

    • sudek
    • 05.09.2010 um 11:01 Uhr

    wer bestimmt, welches das "eigentliche Problem" ist?

    Das eigentliche Problem liegt in den innersten Seelen und dem tiefsten Unterbewussten derjenigen, die dauernd von dem "eigentlichen Problem" reden, das diese in sich aber nicht zu erkennen in der Lage sind.

  7. Bleiben Sie bitte sachlich. Die Redaktion / mh

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Meine Frau ist Polin und wir fahren oft zum Schlesier, weil es nur dort polnische Lebensmittel gibt. Ist meine Frau deswegen nicht integriert?

    na, ich weiss nicht ob SIE hier ueberzeichnen, SIE verdient ihr Geld, belastet die Gemeinschaft nicht und kann sich auch oeffentlich aeussern. WIR duerfen das nicht und WIR sollten langsam auf die Barrikaden gehen, nicht gegen Muslime sondern gegen unsere ARROGANTEN UND UNFAEHIGEN POLITIKER deren oberste Schirmherrin sogar den BUNDESPRAESIDENT in Verlegenheit bringt mit ihren Ausffluegen in die Literaturkritik ! Darf man in diesem Land eigentlich noch sagen, dass ich mich aergere wenn ein Tuerke SCHEISS-NAZI zu mir sagen darf, ungestraft natuerlich ,aber wenn ICH eine Politesse (unbeabsichtigt) duze( jetzt warte mal ich suche Kleingeld) tritt die JUSTIZ ungeahnt energisch auf, WIR BRAUCHEN (bitte) langsam noch mehr SARRAZIN's und weniger Abwrackpolitiker !

    • Otto12
    • 04.09.2010 um 20:11 Uhr

    Tatsächlich brauchen wir mehr Sarrazins, deshalb kommen Sie nach Frankfurt, am Donnerstag, 9,9,, 18 Uhr, 1km von
    der Bundesbank entfernt, findet ein Schweigemarsch für Sarrazin zur Bundesbank statt!

    Meine Frau ist Polin und wir fahren oft zum Schlesier, weil es nur dort polnische Lebensmittel gibt. Ist meine Frau deswegen nicht integriert?

    na, ich weiss nicht ob SIE hier ueberzeichnen, SIE verdient ihr Geld, belastet die Gemeinschaft nicht und kann sich auch oeffentlich aeussern. WIR duerfen das nicht und WIR sollten langsam auf die Barrikaden gehen, nicht gegen Muslime sondern gegen unsere ARROGANTEN UND UNFAEHIGEN POLITIKER deren oberste Schirmherrin sogar den BUNDESPRAESIDENT in Verlegenheit bringt mit ihren Ausffluegen in die Literaturkritik ! Darf man in diesem Land eigentlich noch sagen, dass ich mich aergere wenn ein Tuerke SCHEISS-NAZI zu mir sagen darf, ungestraft natuerlich ,aber wenn ICH eine Politesse (unbeabsichtigt) duze( jetzt warte mal ich suche Kleingeld) tritt die JUSTIZ ungeahnt energisch auf, WIR BRAUCHEN (bitte) langsam noch mehr SARRAZIN's und weniger Abwrackpolitiker !

    • Otto12
    • 04.09.2010 um 20:11 Uhr

    Tatsächlich brauchen wir mehr Sarrazins, deshalb kommen Sie nach Frankfurt, am Donnerstag, 9,9,, 18 Uhr, 1km von
    der Bundesbank entfernt, findet ein Schweigemarsch für Sarrazin zur Bundesbank statt!

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren

Service