Debatte um Sarrazin »Der Ali ist in Ordnung«Seite 2/2
Der verträglich berlinernde Bürgermeister kann ganz schön grimmig gucken, wenn er erzählt, wie Sarrazin als Berliner Finanzsenator nicht nur keinen Finger für die Integration krumm gemacht habe. Er habe durch seine Kürzungen der Stadt auch die Vorschulklassen weggenommen, in denen vor allem Migrantenkinder auf das vorbereitet wurden, was in der Schule von ihnen erwartet wird. »Heinz«, habe Sarrazin ihm gesagt, als er um Geld für Schulstationen mit Sozialarbeitern bat, »du musst begreifen, dass man mit Politik nicht alles machen kann.«
Aber das Grundproblem, das Sozialdemokraten mit dem Thema Integration haben, liegt für Buschkowsky woanders: »Pünktlich sein, der Lehrerin nicht mit unflätigen Sprüchen kommen, grüßen – Sozialdemokraten haben eine falsche Scheu, diese selbstverständlichen Dinge zu fordern.« Auch Sanktionen für Fehlverhalten, findet Buschkowsky, seien notwendig. »Doch das kleine bisschen, das wir mal verlangt haben – die 200 Wörter Spracherwerb, die man für einen Familiennachzug laut Zuwanderungsgesetz haben muss –, das nennen manche in meiner Partei noch immer ›Schandegesetz‹«.
Buschkowsky ist in der SPD, weil er »den kleinen Mann schützen« möchte, und es ist ihm ziemlich egal, ob der Kurt oder Orhan heißt. Wer morgens zur Arbeit geht, seine Steuern zahlt und nach den Regeln spielt, gehört dazu. Intensivtäter dagegen gehörten hinter Schloss und Riegel. Die SPD-Basis, bei ihm in Neukölln zu 80Prozent Leser der Bild- Zeitung, sage zwar, »der Ali bei mir gegenüber, der ist in Ordnung. Aber bei dem Satz ›Jeder Migrant ist eine Bereicherung‹, da zeigen sie mir den Vogel und erzählen, dass ihrer Enkelin in diesem Jahr schon zwei Mal das Handy abgezogen wurde. Das sind Menschen im Kiez, die kennen das pralle Leben.«
Auf Parteiversammlungen in Neukölln ist ein Konflikt zum Greifen nah, den alle westlichen Sozialdemokratien austragen müssen: die Spannung zwischen Solidarität und Offenheit. »Die Linke«, so schreibt David Goodheart, Chefredakteur des britischen Magazins Prospect, »will ein Maximum an sozialem Zusammenhalt und Großzügigkeit des Sozialstaats und gleichzeitig ein Maximum an Differenz, Respekt für ein möglichst breites Spektrum von Abstammungen, Wertvorstellungen, Lebensstilen.« Beides, meint Goodheart, gehe nicht.
In der globalisierten Welt müssten wir mit immer mehr Fremden öffentliche Dienstleistungen teilen, den Wohlfahrtsstaat, Busse und U-Bahnen. »Wir teilen all das aber nur dann bereitwillig und reibungslos, wenn wir annehmen, dass es ein gewisses Maß an geteilten Wertvorstellungen gibt«, schreibt Goodheart. Wenn dieser Konsens erodiere, sei es auch mit der Solidarität vorbei. Konservative hätten schon immer gewusst, dass es bereits viel verlangt sei, das Band der Solidarität nicht nur um die Familie, sondern auch um die Nation zu legen.
Die Linke dagegen habe zu selbstverständlich erwartet, alle Menschen müssten uns gleich nahestehen, von Bolton bis Burundi. »Das Austarieren zwischen Solidarität und Andersartigkeit ist der Kern jeder Politik«, meint Goodheart. »Die Linke will aber die Spannung, die zwischen ihren Werten besteht, nicht zugeben; sie sagt lieber, die Gemeinschaft werde nur von ›bösen‹ Formen des Pluralismus bedroht, wie dem Marktradikalismus, aber nicht von ›guten‹ Formen, wie Zuwanderung oder freier Sexualität.«
Andrea Nahles, schwanger und vergnügt, wohnt seit einigen Wochen im Berliner Bezirk Britz. Auf ihrem Weg ins Willy-Brandt-Haus fährt die SPD-Generalsekretärin jeden Morgen durch die Neuköllner Karl-Marx-Allee. Die Probleme seien unübersehbar, sagt sie. Aber sie selbst, Tochter eines Maurers vom Lande, habe auch mal zu einer Gruppe von Leuten gehört, denen lange nichts zugetraut worden sei.
»Wenn Sozialdemokraten damals nicht gesagt hätten, auch für Arbeitermädchen vom Land muss es eine Bildungschance geben, dann hätte ich es nie geschafft. Und heute ist das eben ein Junge aus der Stadt mit Migrationshintergund. Es ist doch absurd, dass es erst seit fünf Jahren flächendeckend Deutsch als Pflichtkurs gibt!«
Was die Integration betrifft, klaffen die Vorstellungen von SPD-Funktionären und ihrer Basis weit auseinander. Die SPD habe schon wegen der Angst ihrer Basis vor der Konkurrenz der Migranten auf dem Arbeitsmarkt nie schwärmerischen Vorstellungen über das Zusammenleben angehangen: »Das waren die Grünen, deren Klientel konnte sich das auch leisten!«
Die politische Auseinandersetzung mit dem Islam hat die SPD auch deshalb verschlafen, weil manche Sozialdemokraten es sich in ihrer Religionsphobie gemütlich gemacht haben. So hat der Berliner Landesverband durch die Verbannung des Religionsunterrichts in die Freizeit der fundamentalistischen Islamischen Föderation die Unterrichtung muslimischer Kinder überlassen.
»Manchmal«, so Nahles, »haben es gläubige Katholiken leichter, mit gläubigen Moslems in den Dialog zu treten, weil sie wissen, was Glaube bedeutet.« Die Generalsekretärin sieht, dass es nicht reicht, eine »Zukunftswerkstatt Integration«, eine Arbeitsgemeinschaft und ein Forum einzurichten. Gesucht wird auch ein »muslimisches Gesicht« für die erste Reihe der Partei. Noch hat sich keines gefunden. Ein Zufall ist das nicht.
- Datum 03.09.2010 - 15:44 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 02.09.2010 Nr. 36
- Kommentare 39
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»Doch das kleine bisschen, das wir mal verlangt haben – die 200 Wörter Spracherwerb, die man für einen Familiennachzug laut Zuwanderungsgesetz haben muss –, das nennen manche in meiner Partei noch immer ›Schandegesetz‹«.
Es ist noch schlimmer. Die SPD will die Sprachanforderungen komplett abschaffen. Es ist einfach unfassbar!
So etwas darf derzeit zu Recht keine Wählerverantwortung tragen (gilt auch für Grüne Linkspartei, die wollen ebenfalls die Sprachtests einstellen.)
Übrigens guter Kommentar von David Goodheart im Artikel. Er trifft es auf den Punkt.
sie selbst, Tochter eines Maurers vom Lande, habe auch mal zu einer Gruppe von Leuten gehört, denen lange nichts zugetraut worden sei.
Was will sie damit sagen? Bisher hat sich diese Einschätzung doch auch voll und ganz bewahrheitet
Ich denke doch, daß Herr Sarrazin weder die türkisch-stämmigen Beamten noch den Schneider oder den Friseur meinte. Insofern kann ich nicht nachvollziehen wieso sich diese dann angegriffen fühlen und die "Jalousien" runtermachen.
Ihm geht es doch eher um die Schulabbrecher, Transferleistungsempfänger etc.
Ich bin da aber eher pessimistisch bis deprimiert, wenn eine Kultur ca. 50% ihres geistigen Potenzials brach liegen lässt, nur weil die das falsche geschlecht haben.
meint, bestimmte Rassen/Nationalitäten von einem "Dummheitsgen" beherrscht seien. Hierin liegt doch die maßgebliche Unverschämtheit seiner Auffassungen. Die Problembeschreibungen sind - wenngleich sehr einseitig und verzerrt - grundsätzlich als Diskussionsgrundlage bzw. -anregung durchaus denkbar. Aber die Idee, dass Muslime/Araber "dümmer" seine und aufgrund ihrer höheren Reproduktionsrate die in Deutschland lebende Bevölkerung insgesamt im Durchschnitt "dümmer" machen würde ist nicht nur naturwissenschaftlich widerlegt, sie ist auch im höchsten Grade menschenverachtend. Aufgrund dieser völlig falschen "genetischen" Verallgemeinerung von Sarrazin sind selbstverständlich auch die genannten Personen (Schneider, Frisöre, türkischstämmige Beamten) "betroffen" und fühlen sich - völlig zurecht und nachvollziehbarerweise - zurückgesetzt und als nicht gleichwertig anerkannt.
CHILLY
meint, bestimmte Rassen/Nationalitäten von einem "Dummheitsgen" beherrscht seien. Hierin liegt doch die maßgebliche Unverschämtheit seiner Auffassungen. Die Problembeschreibungen sind - wenngleich sehr einseitig und verzerrt - grundsätzlich als Diskussionsgrundlage bzw. -anregung durchaus denkbar. Aber die Idee, dass Muslime/Araber "dümmer" seine und aufgrund ihrer höheren Reproduktionsrate die in Deutschland lebende Bevölkerung insgesamt im Durchschnitt "dümmer" machen würde ist nicht nur naturwissenschaftlich widerlegt, sie ist auch im höchsten Grade menschenverachtend. Aufgrund dieser völlig falschen "genetischen" Verallgemeinerung von Sarrazin sind selbstverständlich auch die genannten Personen (Schneider, Frisöre, türkischstämmige Beamten) "betroffen" und fühlen sich - völlig zurecht und nachvollziehbarerweise - zurückgesetzt und als nicht gleichwertig anerkannt.
CHILLY
Zunächst vorne weg. Ich mag den Islam nicht, ich mag die katholische Kirche auch nicht, aus der ich ausgetreten bin. Über die Protestanten will ich gar nicht erst reden. Ein Menschenbild wie Luther entwickelt hat und Kreuzzüge mit Drohnen führen ist nicht meine Welt.
Jetzt aber meine eigentliche Anmerkungen. Ich bin erstaunt über die deutschen Unschuldslämmer. So wie die aktuelle Diskussion geführt wird, Sarazin ist da Meinungsführer, wird der Eindruck von den guten Deutschen erweckt, die den Ausländern aus Güte Brot gegeben haben und dafür nur Unrecht geerntet habe. Jetzt sind die guten Deutschen aus dem Schlaf erwacht und sagen ihre wohlbegründete gerechte Meinung. Das ist aber leider eine Verkehrung der Tatsachen. Die Deutschen haben Ausländer nie willkommen geheißen. Sie haben Sie verachtet und verhöhnt. Sie haben auch angegriffen und Schläge verteilt. Sie haben die Ausländer wie den letzten Dreck behandelt. Ich war der einzige Asiate in meiner Klasse auf dem Gymnasium. Ich weiß wie es ist wenn 20 Deutschen gegen einen stehen und einen verhauen wollen. Das muß mal jemand erlebt haben, dann Von daher verstehe ich wenn die Türken sich in Gangs zusammenschließen und zu Allah beten, auch wenn ich Allah genauso wenig mag wie Bernahrd von Clairvaux. Es ist die Bildung einer Gruppe, um sich gegen die Übermacht zu wehren. Das ist die Ursache für die Ausländerproblematik und nicht das pseudosoziologische Gelabere von Goodheart, aber davon wollen die guten deutschen nicht wissen.
Ich finde Verallgemeinerungen über "Deutsche" sind genauso falsch wie Verallgemeinerungen über "Ausländer". Pauschale Vorwürfe gegen ganze Gruppen führen nur zu einem noch stärkeren Gruppendenken und zu einer Spaltung der Gesellschaft ? Was soll das bringen ? Meinen Sie, dass man hierdurch ein besseres Zusammenleben erreicht ?
In jeder Gruppe (egal ob nun bei "Deutschen" oder anderen) gibt es ignorante Menschen, die jemanden der anders ist ausschließen. Deswegen über alle Angehörige einer Gruppe zu verallgemeinern ist immer ungerecht. Ich bin davon überzeugt, dass die Mehrheit in jeder ethnischen Gruppe und Religion mit anderen Menschen friedlich und gut zusammenleben möchte. Sogar wenn man persönlich negative Erfahrungen gemacht hat, muss man deshalb nicht eine ganze ethnische Gruppe, Religion oder Kultur abwerten.
Außerdem verstehe ich nicht was Ihre private Abneigung gegen bestimmte Religionen mit dem Thema zu tun haben soll. Nicht die Religionen sondern die gegenseitigen (!!) Vorurteile und Pauschalisierungen sind das Problem.
Ich habe in den USA gelebt und mir wurde dort oft über Probleme bei der Integration von Latinos erzählt, die genauso klangen wie die Themen, die bei der Integration von Muslimen in Europa beklagt werden. Daran sieht man, dass es falsch ist das Thema auf die Religion zu schieben. Die Debatte könnte entschärft werden, wenn es auf beiden "Seiten" weniger Vorurteile und weniger Vorwürfe geben würde.
Ich bin auch Asiate, aber ich wurde noch nie von meinen ehemaligen Mitschülern geschlagen oder beschimpft.
Es tut mir Leid, dass Ihnen so was geschehen ist.Aber Sie dürfen deswegen die Deutschen doch nicht verallgemeinern!
Ich finde, dass man als Ausländer oder Zuwanderer in einem fremden Land unbedingt die einheimliche Bevölkerung und deren Kultur respektieren soll.Nur durch gegenseitigen Respekt ist Integration möglich!
Ich konnte kein Wort Deutsch, als ich mit 13 Jahren nach Deutschland kam.Doch ich lernte schnell, die deutsche Sprache zu beherrschen. Schließlich konnte ich schon nach einem halben Jahr aufgrund meiner Leistung in einem Integrationskurs auf ein Gymnasium gehen. Die meisten anderen ausländischen Schüler aus dem Integrationskurs mussten jedoch zur Hauptschule oder Realschule, weil sie nur mangelhafte Leistungen vorweisen konnten.
In Deutschland werden Leistungen respektiert.Die Chance ist für jeden da, man muss es nur wollen!
Ich finde Verallgemeinerungen über "Deutsche" sind genauso falsch wie Verallgemeinerungen über "Ausländer". Pauschale Vorwürfe gegen ganze Gruppen führen nur zu einem noch stärkeren Gruppendenken und zu einer Spaltung der Gesellschaft ? Was soll das bringen ? Meinen Sie, dass man hierdurch ein besseres Zusammenleben erreicht ?
In jeder Gruppe (egal ob nun bei "Deutschen" oder anderen) gibt es ignorante Menschen, die jemanden der anders ist ausschließen. Deswegen über alle Angehörige einer Gruppe zu verallgemeinern ist immer ungerecht. Ich bin davon überzeugt, dass die Mehrheit in jeder ethnischen Gruppe und Religion mit anderen Menschen friedlich und gut zusammenleben möchte. Sogar wenn man persönlich negative Erfahrungen gemacht hat, muss man deshalb nicht eine ganze ethnische Gruppe, Religion oder Kultur abwerten.
Außerdem verstehe ich nicht was Ihre private Abneigung gegen bestimmte Religionen mit dem Thema zu tun haben soll. Nicht die Religionen sondern die gegenseitigen (!!) Vorurteile und Pauschalisierungen sind das Problem.
Ich habe in den USA gelebt und mir wurde dort oft über Probleme bei der Integration von Latinos erzählt, die genauso klangen wie die Themen, die bei der Integration von Muslimen in Europa beklagt werden. Daran sieht man, dass es falsch ist das Thema auf die Religion zu schieben. Die Debatte könnte entschärft werden, wenn es auf beiden "Seiten" weniger Vorurteile und weniger Vorwürfe geben würde.
Ich bin auch Asiate, aber ich wurde noch nie von meinen ehemaligen Mitschülern geschlagen oder beschimpft.
Es tut mir Leid, dass Ihnen so was geschehen ist.Aber Sie dürfen deswegen die Deutschen doch nicht verallgemeinern!
Ich finde, dass man als Ausländer oder Zuwanderer in einem fremden Land unbedingt die einheimliche Bevölkerung und deren Kultur respektieren soll.Nur durch gegenseitigen Respekt ist Integration möglich!
Ich konnte kein Wort Deutsch, als ich mit 13 Jahren nach Deutschland kam.Doch ich lernte schnell, die deutsche Sprache zu beherrschen. Schließlich konnte ich schon nach einem halben Jahr aufgrund meiner Leistung in einem Integrationskurs auf ein Gymnasium gehen. Die meisten anderen ausländischen Schüler aus dem Integrationskurs mussten jedoch zur Hauptschule oder Realschule, weil sie nur mangelhafte Leistungen vorweisen konnten.
In Deutschland werden Leistungen respektiert.Die Chance ist für jeden da, man muss es nur wollen!
meint, bestimmte Rassen/Nationalitäten von einem "Dummheitsgen" beherrscht seien. Hierin liegt doch die maßgebliche Unverschämtheit seiner Auffassungen. Die Problembeschreibungen sind - wenngleich sehr einseitig und verzerrt - grundsätzlich als Diskussionsgrundlage bzw. -anregung durchaus denkbar. Aber die Idee, dass Muslime/Araber "dümmer" seine und aufgrund ihrer höheren Reproduktionsrate die in Deutschland lebende Bevölkerung insgesamt im Durchschnitt "dümmer" machen würde ist nicht nur naturwissenschaftlich widerlegt, sie ist auch im höchsten Grade menschenverachtend. Aufgrund dieser völlig falschen "genetischen" Verallgemeinerung von Sarrazin sind selbstverständlich auch die genannten Personen (Schneider, Frisöre, türkischstämmige Beamten) "betroffen" und fühlen sich - völlig zurecht und nachvollziehbarerweise - zurückgesetzt und als nicht gleichwertig anerkannt.
CHILLY
beratet, was zu tun ist, anstatt Euch gegenseitig zu verleumden. Und die Frau Nahles, von der ich bisher keine
gute Meinung hatte, ist mir um einiges sympathischer geworden. Warum, zum Kuckuck, fuehrt die SPD Krieg gegen
Sarrazin?
ja es ist doch einfacher einen einzelnen zu verteufeln als sich mit einer ganzen Gruppe anzulegen, die SPD hatte in den
Zeiten von HELMUT SCHMIDT und WILLY BRANDT ihren Hoehepunkt,
andere sind kaum erwaehnenswert, Gasprom-Gerd hat der SPD
geschadet und einem HERRN GABRIEL traut man (derzeit) nichts
zu, aalglatt und keine vorzeigbaren Konzepte.Ueber 80% der
Buerger begruessen die Diskussion um Herrn SARRAZIN aber irgendwie anders als es sich die Parteien wuenschen ! Die
Politik braucht ein anderes Volk, das ist wohl deren Prioritaet.HELMUT SCHMIDT (1982) : WIR haben zuviel Auslaender die Transferleistungen beziehen, sagt doch ALLES!
ja es ist doch einfacher einen einzelnen zu verteufeln als sich mit einer ganzen Gruppe anzulegen, die SPD hatte in den
Zeiten von HELMUT SCHMIDT und WILLY BRANDT ihren Hoehepunkt,
andere sind kaum erwaehnenswert, Gasprom-Gerd hat der SPD
geschadet und einem HERRN GABRIEL traut man (derzeit) nichts
zu, aalglatt und keine vorzeigbaren Konzepte.Ueber 80% der
Buerger begruessen die Diskussion um Herrn SARRAZIN aber irgendwie anders als es sich die Parteien wuenschen ! Die
Politik braucht ein anderes Volk, das ist wohl deren Prioritaet.HELMUT SCHMIDT (1982) : WIR haben zuviel Auslaender die Transferleistungen beziehen, sagt doch ALLES!
In den Kommentaren der Blogger hier und überalls sonst merke ich wie immer das selbe pseudosoziologische Gelabere wiedergekaut wird. Das ist fast noch unangenehmer als das pseudowissenschaftliche Gelabere von Sarazin, dass sich einfach widerlegen läßt wie es in der Zeit auch schon geschehen ist. Wissenschaftliche Erkenntnisse wie einen Holzhammer zu verwenden ist purer Blödsinn. Es ist einfach eine Tatsache. Wer selber nicht erfahren hat, was Ausgrenzung, Angriffe und Verhöhnung durch die guten Deutschen bewirkt, der hat es einfach sich auf Pseudosoziologie zurückzuziehen. Ein wahrhafter großer Soziologe wie Norbert Elias hat erkannt worum es im menschlichen Zusammenleben zum großen Teil geht: um Macht. Auch die Sarazindiskussion eine Machtspiel. Durch sein Agendasetting, dass die guten Deutschen zu Opfern erklärt, wird klar gestellt, wer der Herr ist. Die Verlogenheit von Sarazin und den Pseudosoziologen ist grenzenlos.
Ich kann verstehen, dass Sie aufgebracht sind weil ihnen offenkundig Unrecht und Gewalt durch Deutsche erfahren ist, aber das rechtfertigt nicht, alle Deutschen über einen Kamm zu scheren:
"Es ist einfach eine Tatsache. Wer selber nicht erfahren hat, was Ausgrenzung, Angriffe und Verhöhnung durch die guten Deutschen bewirkt, der hat es einfach sich auf Pseudosoziologie zurückzuziehen."
Sie wurden aufgrund ihrer Herkunft angegriffen. Das ist bedauerlich. Aber deshalb haben Sie nicht das Recht den Deutschen das Recht auf eine sachliche Auseinandersetzung mit dem Thema muslimische Integrationsunwilligkeit streitig zu machen.
Wirklich ß
die vielen Straftaten bilden wir uns nur ein, na dann ist ja alles in Ordnung.
oder vielleicht doch nict wenn mann mal genauer hinschaut,
zum Beispiel hier
Kinder und Jugendliche in Deutschland : Gewalterfahrungen, Integration, Medienkonsum : Zweiter Bericht zum gemeinsamen Forschungsprojekt des Bundesministeriums des Innern und des KFN
(KFN-Forschungsbericht; Nr.: 109). Hannover: KFN.
http://www.kfn.de/Publika...
oder hier
Statistisches Bundesamt
Strafverfolgung Ausländische Verurteilte 2008
http://www.destatis.de/je...
Gruß
Kamill
ps wir könnten auch über Überproportionalen Bezug von Transferleistungen sprechen oder Schulabbrecherquoten...
Ich würde die erschreckenden weil überwiegenden Internet-Kommentare der letzten Tage schlicht (und deutsch) fremdenfeindlich nennen.
Falls in der nächsten Zeit von Herrn Sarrazin keine Bemerkung dazu kommt, dass er sich auch erschrocken hat, was er da so alles hinter dem Ofen hervorgelockt hat (ist wie mit den Asseln unterm Stein im Garten), dann wird er wohl so etwas beabsichtigt haben. Was auch immer er sich gedacht haben mag, das kann er nicht ignorieren. Und wenn doch, werden die zwei Rausschmisse dringend notwendig.
Das würde auch denjenigen den Rücken stärken, die überall tatsächlich und schon seit einiger Zeit und wesentlich bescheidener als Herr Sarrazin an der Lösung des von ihm entdeckten Problems mitarbeiten!
Ich kann verstehen, dass Sie aufgebracht sind weil ihnen offenkundig Unrecht und Gewalt durch Deutsche erfahren ist, aber das rechtfertigt nicht, alle Deutschen über einen Kamm zu scheren:
"Es ist einfach eine Tatsache. Wer selber nicht erfahren hat, was Ausgrenzung, Angriffe und Verhöhnung durch die guten Deutschen bewirkt, der hat es einfach sich auf Pseudosoziologie zurückzuziehen."
Sie wurden aufgrund ihrer Herkunft angegriffen. Das ist bedauerlich. Aber deshalb haben Sie nicht das Recht den Deutschen das Recht auf eine sachliche Auseinandersetzung mit dem Thema muslimische Integrationsunwilligkeit streitig zu machen.
Wirklich ß
die vielen Straftaten bilden wir uns nur ein, na dann ist ja alles in Ordnung.
oder vielleicht doch nict wenn mann mal genauer hinschaut,
zum Beispiel hier
Kinder und Jugendliche in Deutschland : Gewalterfahrungen, Integration, Medienkonsum : Zweiter Bericht zum gemeinsamen Forschungsprojekt des Bundesministeriums des Innern und des KFN
(KFN-Forschungsbericht; Nr.: 109). Hannover: KFN.
http://www.kfn.de/Publika...
oder hier
Statistisches Bundesamt
Strafverfolgung Ausländische Verurteilte 2008
http://www.destatis.de/je...
Gruß
Kamill
ps wir könnten auch über Überproportionalen Bezug von Transferleistungen sprechen oder Schulabbrecherquoten...
Ich würde die erschreckenden weil überwiegenden Internet-Kommentare der letzten Tage schlicht (und deutsch) fremdenfeindlich nennen.
Falls in der nächsten Zeit von Herrn Sarrazin keine Bemerkung dazu kommt, dass er sich auch erschrocken hat, was er da so alles hinter dem Ofen hervorgelockt hat (ist wie mit den Asseln unterm Stein im Garten), dann wird er wohl so etwas beabsichtigt haben. Was auch immer er sich gedacht haben mag, das kann er nicht ignorieren. Und wenn doch, werden die zwei Rausschmisse dringend notwendig.
Das würde auch denjenigen den Rücken stärken, die überall tatsächlich und schon seit einiger Zeit und wesentlich bescheidener als Herr Sarrazin an der Lösung des von ihm entdeckten Problems mitarbeiten!
ja es ist doch einfacher einen einzelnen zu verteufeln als sich mit einer ganzen Gruppe anzulegen, die SPD hatte in den
Zeiten von HELMUT SCHMIDT und WILLY BRANDT ihren Hoehepunkt,
andere sind kaum erwaehnenswert, Gasprom-Gerd hat der SPD
geschadet und einem HERRN GABRIEL traut man (derzeit) nichts
zu, aalglatt und keine vorzeigbaren Konzepte.Ueber 80% der
Buerger begruessen die Diskussion um Herrn SARRAZIN aber irgendwie anders als es sich die Parteien wuenschen ! Die
Politik braucht ein anderes Volk, das ist wohl deren Prioritaet.HELMUT SCHMIDT (1982) : WIR haben zuviel Auslaender die Transferleistungen beziehen, sagt doch ALLES!
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