Slowakei Die Frau, die Nein sagteSeite 2/2
Es könnte ihr helfen, dass sie Quereinsteigerin ist. Ihr Leben lang arbeitete sie, Mutter einer Tochter, als Soziologin in den unterschiedlichsten Ländern. Sie unterrichtete an der Universität von Bratislava, als sie vor fünf Jahren, da war sie Ende 40, zur Ministerin berufen wurde. Im vergangenen Jahr kandidierte sie für die Präsidentschaft. Sie verlor, aber die Zustimmung, die sie erhielt, war groß. Vielleicht haben die Christdemokraten deshalb nur wenige Monate vor der Wahl plötzlich nach ihr gerufen, als sich ihr eigentlicher Kandidat in Korruptionsskandalen verhedderte.
Nun ist sie die einzige Frau in Mittelosteuropa, die Ministerpräsidentin ist. Wie wichtig war Solidarität für sie? »Wirkliche Solidarität habe ich eher von Männern als von Frauen erfahren«, sagt Radičová. »Aber die definieren auch das Spiel um Macht seit 1000 Jahren.« Ihr Mann, ein Komiker, hat sie auf die Politik vorbereitet. Er war Abgeordneter des ersten frei gewählten Parlaments in der Slowakei. Als er vor fünf Jahren bei einem Schlaganfall starb, hat sie ihren Weg in die Politik gefunden.
- Datum 04.09.2010 - 10:44 Uhr
- Seite 1 | 2 | Auf einer Seite lesen
- Quelle DIE ZEIT, 02.09.2010 Nr. 36
- Kommentare 17
- Versenden E-Mail verschicken
- Empfehlen Facebook, Twitter, Google+
- Artikel Drucken Druckversion | PDF
-
Artikel-Tools präsentiert von:







Diejenigen die den Maastrichtvertrag gebrochen haben sitzen in Brüssel, Paris, Berlin usw. Das sollte Herr Rehn eigentlich wissen.
Letztlich wurde nicht Griechenland, sondern die Gläubiger-Banken in Frankreich, der Schweiz und Deutschland gerettet. Natürlich auf Kosten der Masse der kleinen Steuerzahler und der Empfänger von Sozialleistungen, die jetzt gekürzt werden.
2004 fanden in Athen die Olympischen Spiele statt. Damals haben Medien und Leser den Kopf geschüttelt. Unfertige Bauten, gebrochene Terminzusagen, ausufernde Kosten. Bei Olympia hat das Volk geklatscht. Heute bekommen wir Alle - die Betonung liegt auf ALLE - die Rechnung präsentiert. Südafrika wird der nächste Schauplatz sein. Die Fußball-WM. Überdimensionierte Stadien, die Arbeitslosen des Landes dürfen den ausländischen Zuschauern nur zuschauen. Eine Kanzlerin, die sich tausende Kilometer zu einem Fußballspiel fliegen läßt.Im Unterschied zu Griechenland hat Südafrika Rohstoffe. Mit Rohstoffen läßt sich keine politische Stabilität erkaufen. Längst haben wir uns an wachsende Staatsverschuldung als Normalität gewöhnt. Die öffentlichen Haushalte werden aufgplustert als gäbe es kein Morgen. Hut ab vor Frau Radicova!!! Ein wenig wirkt die Slowakei wie das gallische Dorf in den Asterixheften. Hoffentlich hat Frau Radicova genug Zaubertrank.
eine Frau Radicova hätten, dann ginge es endlich wieder aufwärts in diesem unserem Lande!
Nein, ganz bestimmt nicht...
Nein, ganz bestimmt nicht...
nur Frau Merkel und ihre Konformistenschar. Und Rot-/Grün bietet keinerlei vernünftige Alternativen !
wie schnell sich die Slowakei in der EU integriert hat. Die Slowaken mit denen ich zusammengearbeitet habe, waren während meiner Zeit in D-land bei Kooperationen die angenehmsten Leute.
Die wussten um vorwärts zu kommen muss man sich selber kümmern und versuchen eine gemeinsame Basis zu finden und nicht, wenn es einem nicht passt, nationale Ressentiments raus zuholen.
Dabei haben sie aber immer das Wohl der Slowakei im Auge gehabt, was imho auch richtig ist. Aber wenn man in anderen Ländern Aussenminister und Staatshäupter hat, die lieber ausländischen Regierungen zum Munde reden, als die eigene Bevölkerung zu schützen, siehe Westerwelle bei Polen und China, dann ist klar, dass die damit nicht klar kommen. Denn sie verkaufen lieber ihr Volk um ihren Herren aus dem Finanz- und industrielen Komplex zu dienen. Denn die "Rettung" Griechenlands ist ja nichts anderes.
Es ist wirklich ungerecht, wenn Länder wie die Slowakei und Slowenien, die jahrzehntelang unter der kommunisitschen Planwirtschaft gelitten haben, für ein Land wie Griechenland bezahlen müssen, das jahrzehntelang mit EU Milliarden subventioniert worden ist !! Eigentlich müsste es umgekehrt sein.
Die EU Milliardenhilfen sollten nur eine kurzfristige Anschubhilfe geben, um Staaten dabei zu unterstützen ihre Industrie und Wirtschaft zu modernisieren. Für einige Länder des Club Med sind die EU Milliardenhilfen jedoch zu einer Art Dauerzustand geworden, auf den man glaubt ein Recht habe. Warum eigentlich ? Nur wegen der geografischen Lage ?
Ich finde es falsch zu meinen allein durch die EU Mitgliedschaft hätten alle Länder das Anrecht auf zeitlich unbegrenzte Milliardenhilfen, um den Lebensstandard zu steigern, wenn sie sich nicht gleichzeitig anstrengen die Produktivität und die Induistrieproduktion zu steigern.
Vielleicht sollten die EU Subventionen für jeden neu beigetretenen Staat auf 30 Jahre beschränkt werden und danach auslaufen. Das könnte die Motivation erhöhen das Geld richtig einzusetzen, anstatt es für Prachtbauten, Geisterstädte und Straßen ins Nichts zu verschwenden.
Endlich mal ein Staatsoberhaupt, was sich traut den Finanzrechnungen konkret ins Gesicht zu blicken und die Gesamtlage des Landes Griechenland zu betrachten. Das Finanzieren dessen, die Hilfen der EU werden Griechenland kaputt machen...da die gesamte Wirtschaft in Griechenland reformbedürftig ist und keine Olympia dafür die Verantwortung trägt, denn diese pumpte Geld ins Land hinein. Wenn ein Land kippt, werden auch andere EU Länder folgen. Hilfe ein nicht funktionierendes Wirtschaftssysthem zu unterstützen ist wie Geld zum Fenster hinaus zu werfen...es wird die Inflation antreiben und vor allem die gesamte EU Wirtschaft schädigen. Prima, dass eine Frau die schlimme Lage erkennt und anspricht.
Nach Jahrzehnte des leisen Umkrempeln und Reformierens der Slowakei hat man dieser Lady allen Respekt zu zollen, denn das war hart genug. Die Slowakei mausert sich und langsam bemerkt das auch Europa... (Was wurde eigentlich aus den anderen "Bezirken/Staaten des ehemaligen Jugoslawien??).
Hier könnte man doch mal wirtschaftliche Kontakte aufnehmen, die Wege wären nicht so weit und es gibt doch sicher innovative Firmen in der Slowakei und Umland, die sich gerne auf den europäischen Markt etablieren/versuchen würden.
können Sie! Die Slowakei ist niemals Teil des ehemaligen Jugoslawien gewesen, sondern war ein Teil der CSSR. Das sollte man wenigstens wissen, wenn man hier kommentiert!
können Sie! Die Slowakei ist niemals Teil des ehemaligen Jugoslawien gewesen, sondern war ein Teil der CSSR. Das sollte man wenigstens wissen, wenn man hier kommentiert!
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren