Konjunktur Trutzburg Deutschland
Die Wirtschaft ist widerstandsfähiger geworden. Aber ob das reicht…
»BIP, BIP, hurra!«, jubelt das Land Baden-Württemberg gerade in einer Werbekampagne. Die Botschaft: Mit unseren erstklassigen Produkten steigern wir das Bruttoinlandsprodukt. Stolz wird in den Anzeigen verkündet: »Nach wie vor geht ein Großteil unserer Hightech-Güter in den Export«. Das sei »ein beruhigendes Gefühl«.
Ist es das wirklich?
Die deutsche Wirtschaft ist zuletzt schneller gewachsen denn je seit der Wiedervereinigung. Doch es kracht schon wieder im Gebälk der Weltwirtschaft. In den USA, in Südeuropa, in Asien, überall droht die Erholung zu stocken. Kommt es so, dann ist auch der deutsche Aufschwung gefährdet. Dann sind es gerade die im Schwabenland so gut vertretenen Exporteure, die wieder leiden. Die Frage ist also, ob die Wirtschaft nur dank der Weltkonjunktur wächst – oder Dämpfern von außen etwas entgegenzusetzen hat.
Das wäre ein beruhigendes Gefühl.
Und tatsächlich: Vieles deutet darauf hin, dass die Volkswirtschaft Gefahren von außen heute leichter abwehren kann als noch vor wenigen Jahren. Zwar exportieren die Deutschen nach Kräften, aber sie können heute Ausfälle eher ausgleichen, wie sie in der Krise bewiesen haben, und Berlin könnte das Immunsystem weiter stärken.
Das könnte sogar schnell notwendig werden, weil die Gefahren von außen erheblich sind. Obwohl die USA rund eine Billion Dollar extra in die Wirtschaft gepumpt haben, verharrt die Arbeitslosenquote bei – für das Land furchtbaren – zehn Prozent , das Wachstum schwindet. Experten befürchten schon einen double dip, eine zweite Rezession. Mancher sieht die größte Wirtschaftsmacht der Welt gar vor einem »verlorenen Jahrzehnt«, wie es Japan nach der dortigen Immobilienkrise erlebt hat.
Während in Deutschland die Zahl der Jobs ebenso zunimmt wie die Zuversicht der Unternehmer, meldet Europa Alarm.
Das angeschlagene Griechenland rutscht tiefer in die Rezession , Portugal bekommt seine Schulden nicht in den Griff, in Spanien findet jeder Fünfte immer noch keine Arbeit, Irland spart zwar wie verrückt, aber seine Kreditwürdigkeit wird von den Rating-Agenturen bezweifelt. Die große Krise ist nicht vorbei. Hui im Zentrum der EU, pfui an ihren Rändern – wer da wen zieht, ist offen.
Selbst Asien, das am besten aus der Krise kam, zeigt Erschöpfungssymptome. Japan, gerade noch die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt, kämpft schon wieder mit der gefährlichen Kombination aus wirtschaftlichem Stillstand und fallenden Preisen, die das verlorene Jahrzehnt dominierte. In China, die neue Nummer zwei , ringt die Regierung mit einer überschießenden Konjunktur, an der reichen Ostküste droht eine Immobilienblase zu platzen. »Der Boom in Asien, der uns aus der Krise geholfen hat, ist möglicherweise schon wieder vorbei«, sagt Roland Döhrn, Konjunkturchef am Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung in Essen.
Geht es abwärts, gerät Deutschland unter Druck. Noch immer speist sich sein »Hurra!-BIP« aus Ausfuhren. Aber die Exportlastigkeit hat sich verringert. Während des vergangenen Jahrzehnts mochte der Konsum kaum anspringen, doch als die Wirtschaft des vereinigten Deutschlands von April bis Juni um rekordverdächtige 2,2 Prozent wuchs, speiste sich das zu deutlich mehr als der Hälfte aus der Nachfrage im Inland.
Eine Momentaufnahme, mehr nicht. Aber auch am Arbeitsmarkt ändert sich etwas. Seit dem Ausbruch der Krise hat die Exportindustrie 430.000 Arbeitsplätze abgebaut. Dennoch arbeiten heute so viele Menschen in Deutschland wie vor der Lehman-Pleite im September 2008, rund 40,4 Millionen. Im Dienstleistungssektor, vor allem in Erziehung, Pflege und Gesundheit, sind nämlich 450.000 neue Jobs entstanden – Arbeitsplätze, die auf die heimische Nachfrage gerichtet sind. »Das ist ein Grund, warum wir Ökonomen bei allen unseren Prognosen so weit danebenlagen«, sagt Kai Carstensen, oberster Konjunkturforscher am ifo Institut in München. »Unsere Modelle sind auf das verarbeitende Gewerbe ausgerichtet, diese Dynamik bei den Dienstleistungen haben wir nicht erwartet.«
Ohnehin werde die Exportabhängigkeit überschätzt, meint Michael Hüther, Direktor des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln. »Schon im vergangenen Aufschwung stammten von fast 2,0 Prozent Wachstum pro Jahr nur 0,7 Prozentpunkte aus dem Außenhandel und 1,2 Prozentpunkte aus dem Inland.« Das sei sogar gesünder als etwa in Frankreich oder Spanien, wo das gesamte Wachstum allein vom Inland abhinge.
Gesund ist es auch, dass deutsche Exporteure in den vergangenen Jahren ihren Kundenkreis erweitert haben. Im Jahr 2000 gingen zehn Prozent ihrer Waren in die USA, heute sind es sieben Prozent. Das ist nicht mehr als die kombinierten Ausfuhren nach Polen und Tschechien. Ein Zehntel geht in die großen Schwellenländer Brasilien, Russland, Indien und China – doppelt so viel wie vor zehn Jahren. »Wir exportieren zunehmend in Länder, die mittelfristig besonders kräftig wachsen dürften«, sagt Joachim Scheide, Leiter der Prognoseabteilung am Institut für Weltwirtschaft in Kiel. »Das bietet gute Zukunftsperspektiven.«
Kommt jetzt nur ein Dämpfer und kein Hammerschlag, hätte Deutschland einen weiteren Vorteil. Sowohl die Bürger als auch die Unternehmen sind im Vergleich zum Ausland gering verschuldet, und selbst der Staat hätte noch die Finanzkraft, um Jobs im Abschwung zu retten.
Lange hat Deutschland unter den Zinsen der Europäischen Zentralbank gelitten. Die Bank gibt für alle Euro-Länder denselben Leitzins vor. Das war ein Hindernis, als im Boom die Nachbarn schnell wuchsen und die Bundesrepublik langsam. Die Deutschen allein hätten dann nämlich einen niedrigeren Zins vertragen, die Europäer insgesamt aber nicht.
Jetzt ist das Wachstum zwischen Oder und Rhein besonders stark, und die Logik dreht sich um: Die Euro-Zinsen beflügeln das hiesige Wachstum schon, während Spanien oder Griechenland eigentlich noch niedrigere Zinsen bräuchten. Laut ifo Institut würden sie 1,5 bis 2 Prozentpunkte höher liegen, wären sie allein auf die Bundesrepublik zugeschnitten.
Vor der Geburt des Euro wurde dieser Effekt kaum gesehen, jetzt ist er erheblich: Wenn einige Länder boomen und andere darben, verstärkt der gemeinsame Zins sowohl den Boom der einen wie auch die Krise der anderen. Zurzeit aber profitiert davon vor allem ein Land.
Das allein würde wenig nutzen, doch auch »der deutsche Arbeitsmarkt ist heute robuster als früher«, sagt Joachim Scheide vom Institut für Weltwirtschaft. »Die Kurzarbeit, die Arbeitsmarktreformen, die flexibleren Tarifverträge, das alles hat dazu beigetragen, dass wir fast ohne Jobverluste durch die Krise gekommen sind.« Inzwischen ist die Arbeitslosigkeit wieder ähnlich gering wie 2008, als die Krise ausbrach. Damals wurden 2,99 Millionen Erwerbslose registriert, derzeit sind es 3,19 Millionen.
Dass viele Menschen in Lohn und Brot stehen, sei auch den Tarifparteien zu verdanken, sagt die Mehrheit der Experten. Die Lohnerhöhungen fielen oft gering aus oder wurden flexibel gehandhabt, sodass viele verloren geglaubte Jobs wieder rentabel wurden. Auch daraus erwächst nun mehr Krisenfestigkeit. Dank der Zurückhaltung entsteht Raum für erhebliche Lohnsteigerungen, die über die Inflation hinausgehen. Die Gewerkschaften, allen voran die IG Metall, trommeln bereits. Sechs Prozent verlangt sie für die Stahlarbeiter. Sollten die Löhne demnächst tatsächlich stärker steigen – weil Fachkräfte knapp werden oder Gewerkschaften Druck aufbauen –, könnten viele Exportfirmen das verkraften, und die Konsumenten zu Hause hätten mehr Geld in Händen.
Gut, schön. Und doch nicht genug.
Nach Meinung von Gustav Horn, Direktor des gewerkschaftsnahen Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung, hat sich Deutschland in der Krise zwar sehr gut behauptet. Wenn die deutschen Konjunkturprogramme auslaufen und Berlin Sparpakete auflege, drohe die Binnenwirtschaft aber ihren Schwung zu verlieren: »Um unsere eigene Wirtschaft zu stabilisieren, brauchen wir mehr staatliche Investitionen, etwa im Bereich Energiesparen, und eben deutlich stärkere Lohnerhöhungen«, sagt Horn.
Dass die Löhne stärker zulegen als in den vergangenen Jahren, kann sich auch Ferdinand Fichtner vorstellen, der die Konjunktur für Horns früheren Arbeitgeber, das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin, erforscht. Bloß, widerspricht er, »der Konsum ist zuletzt nicht so stark gestiegen wie die Einkommen. Das zeigt: Die Verbraucher sind noch skeptisch. Mit keynesianischer Politik mehr Geld zu verteilen, ist da nicht die Lösung. Die Regierung muss für Vertrauen und Zuversicht sorgen, etwa durch eine glaubhafte Sanierung der Staatsfinanzen.«
Da ist er, der so schwer zu fassende psychologische Faktor. Hilmar Schneider, Arbeitsmarktforscher am Bonner Institut zur Zukunft der Arbeit, hat viel Lob übrig für die Deutschen. Sie hätten gegenüber dem Ausland die Löhne gesenkt, hätten den Mut zu den Hartz-Reformen gehabt, wegen derer sich Arbeitslose heute schneller neue Arbeit suchten – man müsse sich nur mal überlegen, was Arbeitslosigkeit heute bedeute, sagt Schneider. Da drohe nach einem Jahr Vermögensverlust, sodass Arbeitslose bei der Suche viel konzessionsbereiter seien. Selbst in der großen Krise hätten sie im Schnitt schneller wieder einen Job gefunden als früher. Nicht unbedingt einen guten, aber eben einen Job.
Schneider ist noch nicht fertig mit der Erfolgsgeschichte: Bis 2007 habe sogar mancher Geringqualifizierte wieder Arbeit gefunden, und auch der Trend könne nun wiederaufleben. Ganz wichtig war es für ihn auch, dass »der Kündigungsschutz in der Krise erstmals in Deutschland wieder wirken konnte«, wie er sagt – »und nicht ausgehebelt wurde durch Anreize zur Frühverrentung«. In früheren Abschwüngen hätten die Unternehmen eifrig von dem Angebot Gebrauch gemacht und sich älterer Mitarbeiter entledigt, die dann nie wieder auf dem Jobmarkt aufgetaucht seien. Diesmal behielten sie die allermeisten Leute – »und mussten sie nach dem Abschwung dringend auslasten«, erklärt der Fachmann. Der Vorteil der deutschen Exportfirmen gegenüber amerikanischen oder spanischen Konkurrenten sei gewaltig: »Die Deutschen sahnen jetzt alles ab.«
Wenn es läuft, dann richtig. Wäre da nur nicht der deutsche Pessimismus, argwöhnt Hilmar Schneider. Die Deutschen seien sich ihres eigenen Erfolgs nicht bewusst und lehnten stattdessen mehrheitlich die eigenen Reformen ab, »da hinkt das Selbstbewusstsein hinter den Fakten her«.
Mediziner wissen, dass Optimisten widerstandsfähiger sind. Da hat Deutschland noch Nachholbedarf – wie auch dabei, »die Voraussetzungen für das Wachstum weiter zu verbessern«, sagt Roland Döhrn. »Bildungspolitik, Forschungsförderung, Innovationspolitik, das sind Felder, bei denen man ansetzen muss.«
Tatsächlich rettet Berlin in jüngster Zeit lieber als zu reformieren. Entbürokratisieren wollte man die Bundesrepublik im Wahlkampf, was laut Weltbank auch bitter notwendig ist. So gut deutsche Konzerne im Weltvergleich abschneiden, so schlecht sieht es laut eines Weltbank-Reports von 2009 bei den heimischen Bedingungen für innovative Unternehmer aus. Gründer müssen demnach hierzulande mehr Hürden überwinden als in 101 anderen Ländern auf dem Planeten – schlimmstes Entwicklungslandniveau. In Kanada kommen sie mit einem Verwaltungsvorgang aus, in Deutschland sind es derer neun. In Australien lassen sich alle Formalitäten kostengünstig in zwei Tagen erledigen, wenn es sein muss – in Deutschland braucht es dafür 18 teure Tage.
Seit 2006 läuft ein Regierungsprogramm zur Deregulierung, das Staatsminister Eckart von Klaeden nahezu unbemerkt von der Öffentlichkeit koordiniert. Über sechs Milliarden Euro Kosten habe man den Unternehmen seit 2006 schon erspart, erklärt die Abteilung – und jetzt das Tempo beschleunigt. Das Potenzial aber scheint gewaltig.
Auch die Innovation wollte Schwarz-Gelb fördern, durch einen Steuerbonus für Forschungsausgaben, wie ihn 21 Industrieländer längst haben. Das könnte manche staatliche Projektförderung ersetzen. Zwar kommt das Vorhaben regelmäßig zum Vorschein, wird aber dann nicht umgesetzt.
Von mehr Flexibilität für Dienstleistungen wird ebenfalls häufig geredet. Sie könnten weiterhin manchen Exportjob in der Industrie ersetzen. Unbedingt notwendig, sagt der Kieler Experte Scheide: »Das Gesundheitswesen und die Pflege sind Wachstumsbranchen. Aber da greifen wir mit allen möglichen Vorschriften und Deckelungen ein und hemmen diesen Sektor.«
Neben besserer Bildung mehr Innovation, weniger Regeln und höheren Löhnen dort, wo sie keine Jobs kosten – Deutschland könnte weiter an seiner Widerstandskraft arbeiten, sagen die Experten. Und zwar ab sofort.
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- Datum 03.09.2010 - 11:41 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 02.09.2010 Nr. 36
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in zwei Tagen erledigen, wenn es sein muss .
Und Australien kennt für handerkliche Dienstleistungen sicher auch keinen Meister-'Zwang'.
Herzlichst Crest
Die Auswirkung des double dips hier in Europa wären:
1.) Griechenland würde endgültig über die Wupper gehen und für Spanien würde es auch eng werden (obwohl deren Verschuldung in absoluten Zahlen niedrig ist). Wir müssen jetzt schauen, dass wir als Deutsche hier aus der Verantwortung für Schulden der anderen rauskommen.
2.) Wesentliche Teile der Gesellschaft hätten das Gefühl wieder nichts abzubekommen. Zur Erinnerung der Tarifvertrag der IG Metall geht noch bis Oktober 2011
3.) Die Staatsverschuldung würde weiter wachsen, die Bundesregierung würde wahrscheinlich Konjunkturprogramme ausrufen müssen und die Schuldenbremse nicht einhalten.
4.) Außerhalb der deutschen Medien wird zur Zeit sehr häufig über eine Blase in Staatsanleihen berichtet. Da sicherlich auch viele Leser der ZEIT in diesen Papieren investiert sind, rate ich diese Debatte zu verfolgen.
1. Deutschland hat sich schon seit Jahrzehnte auf eine EU Erschließung geeinigt. Jetzt muss Sie als Motor der EU verstehen, dass Sie Verpflichtungen eingegangen ist und z.B. Ware aus des südlichen Länder (Spanien, Italien, Griechenland und Frankreich) stärker anzuerkennen sind. Hierzu gehört, dass die deutsche Gesellschaft nicht gefördert wird billig Ware als Nahrungsmittel hinzunehmen und den Konsum in die richtige Richtung bringt das würde z.B. heißen, dass ein guter Olivenöl soviel Anerkennung haben muss wie ein Mercedes-Benz.
2. Diese Länder haben kaum andere Produkte außer Lebensmitteln zu exportieren und wir gucken immer nur dahin genau hier zu sparen. Es werden ökologische Lebensmittel-Ware aus andere Kontinente importiert nur weil Sie billiger sind und ich frage wo da noch Ökologie ist.
3. Wir prügeln uns hier zur recht, was Gesundheit heißt und nehmen nicht wahr, dass diese von unseren Lebensmitteln abhängt. Dabei muss man sagen, dass die Lebenserwartung gerade in solchen Länder wo es nicht Hightech ohne Ende gibt, höher ist als bei uns.
4. Wir könnten doch uns darüber freuen, dass wir in Europa wohnen und so gut wie alles haben was wir zum Leben brauchen sei es BMW oder Bordeaux.
5. Eins fehlt uns in der EU " Gegenseitige Anerkennung für gute Ware"
1. Deutschland hat sich schon seit Jahrzehnte auf eine EU Erschließung geeinigt. Jetzt muss Sie als Motor der EU verstehen, dass Sie Verpflichtungen eingegangen ist und z.B. Ware aus des südlichen Länder (Spanien, Italien, Griechenland und Frankreich) stärker anzuerkennen sind. Hierzu gehört, dass die deutsche Gesellschaft nicht gefördert wird billig Ware als Nahrungsmittel hinzunehmen und den Konsum in die richtige Richtung bringt das würde z.B. heißen, dass ein guter Olivenöl soviel Anerkennung haben muss wie ein Mercedes-Benz.
2. Diese Länder haben kaum andere Produkte außer Lebensmitteln zu exportieren und wir gucken immer nur dahin genau hier zu sparen. Es werden ökologische Lebensmittel-Ware aus andere Kontinente importiert nur weil Sie billiger sind und ich frage wo da noch Ökologie ist.
3. Wir prügeln uns hier zur recht, was Gesundheit heißt und nehmen nicht wahr, dass diese von unseren Lebensmitteln abhängt. Dabei muss man sagen, dass die Lebenserwartung gerade in solchen Länder wo es nicht Hightech ohne Ende gibt, höher ist als bei uns.
4. Wir könnten doch uns darüber freuen, dass wir in Europa wohnen und so gut wie alles haben was wir zum Leben brauchen sei es BMW oder Bordeaux.
5. Eins fehlt uns in der EU " Gegenseitige Anerkennung für gute Ware"
Wie weit die klassische Schulmedizin mit ihrer mechanistischen Geräteapparatur laut eigener Prognose noch kommt !
Wenn alle traditionellen Mittel versagen, kann man sich ja immer noch über alternative Heilweisen zur Immunstärkung Gedanken machen !
dass das untere Drittel der GEsellschaft davon nichts haben wird(war schon beim vorherhgehenden Aufschwung).Und irgendeinen Unsinn werden sich die Arbeitgeber schon ausdenken,um die Lohnforderungen der Gewerkschaften abzuwatschen.
1. Deutschland hat sich schon seit Jahrzehnte auf eine EU Erschließung geeinigt. Jetzt muss Sie als Motor der EU verstehen, dass Sie Verpflichtungen eingegangen ist und z.B. Ware aus des südlichen Länder (Spanien, Italien, Griechenland und Frankreich) stärker anzuerkennen sind. Hierzu gehört, dass die deutsche Gesellschaft nicht gefördert wird billig Ware als Nahrungsmittel hinzunehmen und den Konsum in die richtige Richtung bringt das würde z.B. heißen, dass ein guter Olivenöl soviel Anerkennung haben muss wie ein Mercedes-Benz.
2. Diese Länder haben kaum andere Produkte außer Lebensmitteln zu exportieren und wir gucken immer nur dahin genau hier zu sparen. Es werden ökologische Lebensmittel-Ware aus andere Kontinente importiert nur weil Sie billiger sind und ich frage wo da noch Ökologie ist.
3. Wir prügeln uns hier zur recht, was Gesundheit heißt und nehmen nicht wahr, dass diese von unseren Lebensmitteln abhängt. Dabei muss man sagen, dass die Lebenserwartung gerade in solchen Länder wo es nicht Hightech ohne Ende gibt, höher ist als bei uns.
4. Wir könnten doch uns darüber freuen, dass wir in Europa wohnen und so gut wie alles haben was wir zum Leben brauchen sei es BMW oder Bordeaux.
5. Eins fehlt uns in der EU " Gegenseitige Anerkennung für gute Ware"
ist nicht nur eine Möglichkeit, es ist bereits eingetreten. In den USA wird der Begriff für den Aktienmarkt verwendet, die Kurse sind so hoch wie vor zehn Jahren, also nichts gewonnen.
Etwas mehr Flexibilität und Innovationsfreudigkeit würde uns guttun. Wir sind hauptsächlich vom Maschinenbau abhängig und das ist entgegen der landläufigen Meinung nicht mehr die frischeste Branche.
Ich würde mir mal wünschen, es würde nicht immer nur pauschal von irgendwelchen Regeln gesprochen, die abgeschafft wurden oder in Zukunft wegfallen sollen.
In meinem beruflichen Alltage merke ich da noch nichts von, eher im Gegenteil.
Wenn man die pauschalen Aussagen, die in manchen Artikeln enthalten sind genaus bemängeln würde wie in den Leserbeiträgen, wäre mancher Artikel ziemlich kurz.
Warum gleuben die Deutschen denn nicht and den Aufschwung und gelungene Maßnahmen? Weil in der Lohntüte davon nichts ankommt!
Drückt die Arbeitslosenquote denn auch aus dass zwar viele arbeiten aber der Lohn so mager ist dass dennoch über ALG2 aufgestockt werden muss?
Die Menschen sind skeptisch, weil sie merken, dass sie dreist belogen werden. Laut offizieller Statistik der Bundesagentur für Arbeit sind z.B. über 6,5 Millionen Menschen arbeitslos und nicht wie propagiert 3 Millionen kurz vor Vollbeschäftigung.
http://statistik.arbeitsa...
Deutschland hat den größten Niedriglohnsektor und die schlechteste Reallohnentwicklung aller Zentraleuropäischen Staaten. Der Aufschwung kommt ausshliesslich beim reichsten Zehntel der Republik an.
Das Volk ist nicht so dumm, wie schwarz-gelbe Politiker hoffen. Zu offensichtlich haben sie käufliche Politik für wohlhabende Klientel gemacht.
Die Menschen sind skeptisch, weil sie merken, dass sie dreist belogen werden. Laut offizieller Statistik der Bundesagentur für Arbeit sind z.B. über 6,5 Millionen Menschen arbeitslos und nicht wie propagiert 3 Millionen kurz vor Vollbeschäftigung.
http://statistik.arbeitsa...
Deutschland hat den größten Niedriglohnsektor und die schlechteste Reallohnentwicklung aller Zentraleuropäischen Staaten. Der Aufschwung kommt ausshliesslich beim reichsten Zehntel der Republik an.
Das Volk ist nicht so dumm, wie schwarz-gelbe Politiker hoffen. Zu offensichtlich haben sie käufliche Politik für wohlhabende Klientel gemacht.
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