Deutschlandkarte Wo es die meisten Solardächer gibt
Immer mehr Eigenheimbesitzer lassen sich eine Solaranlage aufs Dach setzen. Das freut nicht die Umwelt und ist zur neuen Mode avanciert.
In Wohngebieten fallen immer wieder architektonische Moden auf, die sich nicht Architekten, sondern die Bewohner ausgedacht haben. So war es in den Achtzigern im Westen beliebt, Garagen kunterbunt anzumalen (um die Garage vom Spießerimage zu befreien), im Osten waren nach der Wende dunkelviolette Dachziegel beliebt (weil es so lange wenig Farbe gab). ( Um die Karte zu vergrößern, klicken Sie hier )
Die auffälligste Mode heute ist die Solaranlage auf dem Dach . Sie zeigt weithin sichtbar, dass da ein ökologisch denkender Mensch wohnt. Sie ist ein Statussymbol, das vom Staat mitbezahlt wird. Laut Stiftung Warentest lohnen sich Solaranlagen als Geldanlage sogar, wenn gar nicht so oft die Sonne scheint. Und so kam es, dass die Zellen nicht nur im Süden Freunde fanden, wo die Sonne häufig vorbeischaut.
Besonders viele Solardächer gibt es sogar im Nordwesten, dem stark bewölkten Eck des Landes. Es gibt dort aber viele Einfamilienhäuser, viele Bauernhöfe und offenbar auch genügend Geld, um es anzulegen. Vielleicht glauben die Niedersachsen auch, dass sich so die Sonne anlocken lässt.
Nennleistung aus Photovoltaik- Anlagen in kWp seit 1.1.2009
- Datum 15.09.2010 - 15:55 Uhr
- Serie Deutschlandkarte
- Quelle DIE ZEIT, 16.09.2010 Nr. 38
- Kommentare 6
- Versenden E-Mail verschicken
- Empfehlen Facebook, Twitter, Google+
- Artikel Drucken Druckversion | PDF
-
Artikel-Tools präsentiert von:




"Besonders viele Solardächer gibt es sogar im Nordwesten, dem stark bewölkten Eck des Landes. "
Dies ist leider falsch!
Mir scheint, ihre Grafik zeigt die seit dem 1.1.2009 neuinstallierte Leistung. Dies ist also nicht die insgesamt vorhandene installierte Leistung, also nicht die "Solardächer" die es heute "gibt".
Die finden sie zB unter
http://photon.de/photon/p...
direkt: http://photon.de/photon/Z...
Daraus wird klar, dass im sonnenreicheren Süden auch mehr PV-Anlagen stehen.
Ich weiß, dass die PV hohe Geldbeträge einstreicht und dies zu Recht den Unmut vieler Menschen auf sich zieht. Deshalb sollte man trotzdem ehrlich bleiben. Das Problem der PV ist hauptsächlich die Überförderung, deshalb ist sie aber nicht per se sinnlos.
Selten blöder Artikel.
Die sonnenreichsten Flecken Deutschlands liegen an der Ostsee.
Übrigens produzieren die Teile auch bei Tageslicht ohne direkte Sonneneinstrahlung Strom.
An der Ostsee gibt es vielleicht die meisten Sonnenstunden , aber nicht den höchsten Solarenergieertrag pro horizontale Fläche (Globalstrahlung).
Siehe
http://www.dwd.de/bvbw/ap...
direkt http://www.dwd.de/bvbw/ge...
An der Ostsee gibt es vielleicht die meisten Sonnenstunden , aber nicht den höchsten Solarenergieertrag pro horizontale Fläche (Globalstrahlung).
Siehe
http://www.dwd.de/bvbw/ap...
direkt http://www.dwd.de/bvbw/ge...
An der Ostsee gibt es vielleicht die meisten Sonnenstunden , aber nicht den höchsten Solarenergieertrag pro horizontale Fläche (Globalstrahlung).
Siehe
http://www.dwd.de/bvbw/ap...
direkt http://www.dwd.de/bvbw/ge...
die Umwelt und das Klima zu vermenschlichen (da freut sich die Umwelt) ist die Methode von Sand-in-die-Augen-Streuern.
Die Umwelt hat überhaupt nichts davon. Jedes durch Solaranlagen eingesparte Kohlekraftwerk-CO2 kann mittels Zertifikate an jemand anderen verkauft werden, welcher dann C02 emittieren darf. CO2-Einsparung 0,00. Aber die End-Verbraucher mit den überhöhten Einspeisevergütungen belasten, dass können sie. Und solange dieser Strom nicht wirtschaftlich gespeichert werden, ist sein Beitrag zur zukunftsicheren Stromversorung gleich 0,00. Es müssen ja Ersatzkraftwerke gebaut werden, nur damit diese anspringen, wenn die Sonne nicht scheint oder der Wind nicht bläst. Wann wacht der Verbraucher endlich auf. Der Strompreis wird sich verdoppeln, wenn es so planlos weitergeht.
Sehr geehrte/r schau hin,
der Sinn des Emissionshandels ist, die Zertifikate stetig zu verknappen und dadurch die entsprechenden Emissionsrechte zu mindern. Davon profitieren diejenigen, die Zertifikate verkaufen können, da der Preis mittelfristig ansteigt. Insofern ist die von Ihnen getroffene Aussage höchstens in einem kurzen Betrachtungszeitraum richtig. Weitere Informationen finden Sie hier: http://www.dehst.de/
Zu den "Ersatzkraftwerken": es werden keine neuen "Ersatzkraftwerke" gebaut, sondern vorhandene GuD werden für den Zeitraum der Einspeisung der Erneuerbaren heruntergeregelt. Insofern wird selbstverständlich ein Einspareffekt erzielt. Bitte erst informieren, dann polemisieren.
Gruß,
mal-neigschnabelt
Sehr geehrte/r schau hin,
der Sinn des Emissionshandels ist, die Zertifikate stetig zu verknappen und dadurch die entsprechenden Emissionsrechte zu mindern. Davon profitieren diejenigen, die Zertifikate verkaufen können, da der Preis mittelfristig ansteigt. Insofern ist die von Ihnen getroffene Aussage höchstens in einem kurzen Betrachtungszeitraum richtig. Weitere Informationen finden Sie hier: http://www.dehst.de/
Zu den "Ersatzkraftwerken": es werden keine neuen "Ersatzkraftwerke" gebaut, sondern vorhandene GuD werden für den Zeitraum der Einspeisung der Erneuerbaren heruntergeregelt. Insofern wird selbstverständlich ein Einspareffekt erzielt. Bitte erst informieren, dann polemisieren.
Gruß,
mal-neigschnabelt
weil es so viele von diesen ganz feinen dünnen Wolken gibt.
Seit drei Jahren gab es im Süden keinen Sommer mehr.
Viele Besitzer von Solaranlagen schauen vergeblich nach Sonnestrahlen für ihre teuren Anlagen auf dem Dach.
Diese Fakten sind nur denen bekannt, die sich den Himmel anschauen.
Sehr geehrte/r schau hin,
der Sinn des Emissionshandels ist, die Zertifikate stetig zu verknappen und dadurch die entsprechenden Emissionsrechte zu mindern. Davon profitieren diejenigen, die Zertifikate verkaufen können, da der Preis mittelfristig ansteigt. Insofern ist die von Ihnen getroffene Aussage höchstens in einem kurzen Betrachtungszeitraum richtig. Weitere Informationen finden Sie hier: http://www.dehst.de/
Zu den "Ersatzkraftwerken": es werden keine neuen "Ersatzkraftwerke" gebaut, sondern vorhandene GuD werden für den Zeitraum der Einspeisung der Erneuerbaren heruntergeregelt. Insofern wird selbstverständlich ein Einspareffekt erzielt. Bitte erst informieren, dann polemisieren.
Gruß,
mal-neigschnabelt
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren