Eisschmelze »Morsches Eis am Nordpol«
Der Arktisforscher Rüdiger Gerdes über die Schmelze im Nordpolarmeer und den Wert von Eis-Modellrechnungen
© Paul J. Richards/AFP/Getty Images

Ein Eisbär geht auf eine dünne Eisscholle in der Hudson-Bucht in Kanada
DIE ZEIT:Die arktische Eisdecke schmilzt viel schneller als vom Weltklimarat vorausgesagt . In fünf der letzten sechs Jahre lag sie deutlich unterhalb der Modellierungen im IPCC-Bericht. Sind unsere Klimamodelle also falsch?
Rüdiger Gerdes: Es gibt zwei Gründe für diese Diskrepanz: Beim arktischen Meereis reagieren die IPCC-Modelle nicht stark genug auf den Treibhausgasanstieg. Den zweiten Grund sehen wir in einem extremen Ausschlag der langfristigen natürlichen Schwankung. Wir befinden uns auf dem Höhepunkt einer ausgeprägten warmen Phase der sogenannten atlantischen multidekadischen Oszillation. Die Wassertemperatur liegt rund 0,5 Grad über dem Durchschnitt. Und das kommt jetzt zu einem Zeitpunkt, in dem das Eis durch die langfristige Abnahme der Dicke bereits geschwächt ist.
ZEIT: Beim letzten Maximum dieser Oszillation blieb die sommerliche Eisdecke stabiler?
Gerdes: Ja. Damals, vor rund 70 Jahren, war das Eis am Ende des Winters an den meisten Stellen noch so dick, dass es auch in einem warmen Sommer nicht vollständig schmelzen konnte. Mittlerweile ist dieser kritische Punkt teilweise unterschritten. Statt der früher üblichen dreieinhalb Meter ist es heute häufig nur noch weniger als zwei Meter dick. Breite Risse und Wasserlachen sind sogar aus dem All zu erkennen, Kollegen sprechen bereits von morschem Eis.
ZEIT: Sie gehen davon aus, dass das Volumen der arktischen Eisdecke seit 1900 im Durchschnitt um 110 Kubikkilometer pro Jahr abgenommen hat. Woher wissen Sie das so genau?
Gerdes: Das ist ein schwieriges Thema. Daten militärischer U-Boote sind teilweise unter Verschluss. Flugzeuge liefern nur Schnitte entlang weniger Linien. Flächendeckende Satellitenbeobachtungen sind mit Unsicherheiten behaftet, außerdem gibt es sie derzeit nicht. Die Nasa hat ihren Icesat 2009 abgeschaltet, der im April gestartete europäische Cryosat ist noch in der Testphase. Unsere Aussagen beruhen deshalb auf Berechnungen mit einem Modell.
- Datum 15.09.2010 - 15:17 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 16.09.2010 Nr. 38
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... ist erst seit wenigen Jahren überhaupt einigermassen korrekt "eingerechnet" ansonsten ist es immer noch Standard das Eis-Wissenschaftler ihre eigenen regionalen Modelle verwenden. So gesehen sind Überraschungen wenn Modelle und Daten nicht übereinstimmen immer möglich.
Globale Klimamodelle auf denen die IPCC Prognosen beruhen können daher nur sehr grobe Tendenzen für die Entwicklung der Eisbedeckungen an Nord- und Südpol angeben.
ist Kaffeesatz-Leserei.
ist Kaffeesatz-Leserei.
Muss jetzt wieder eine Bresche für das schlechte menschliche Gewissen geschlagen werden? Sicher sind da Veränderungen im Gang, nur bin ich mir nicht sicher, ob diese alle dem Menschen anzulasten sind. Auch wenn jetzt ein Klimawandel / Klimaverschiebung oder was auch immer hier zu beobachten ist, so bin ich der Meinung, dass der Blick zu kurz gerät. Wissen wir, wie viele Mal der Nordpol vor unserer Zeit eisfrei war, weil möglicherweise die Sonne eine Weile etwas agiler unterwegs war?
Ich befürchte dieser Artikel ist bis zu einem gewissen Grade eine Promo-Artikel für die nächste Abzockwelle in Sachen CO2-Steuern und Zertifikate.
Auch zu anderen Zeiten wurden schon Naturereignisse für den Ablasshandel herangezogen. Beispielsweise Sonnen- und Mondfinsternisse waren dafür lange Zeit gut geeignet und galten daher als Strafe der Götter, nur nicht bei denen, die diese auch damals schon berechnen konnten.
Fazit: Vielleicht haben wir Frühzeit und Mittelalter immer noch nicht überwunden und lassen uns ein X für ein U vormachen, bis eines guten Tages mal Wissenschaftler daherkommen, die uns das alles richtig erklären. Die gibt es allerdings schon, nur werden sie im Mainstream nicht zugelassen, kommen dort nicht zu Wort. Wenn man aber nach diesen Leuten sucht, dann kann man auch diese gemäßigter Kaste an Fachleuten ausfindig machen, die nicht so marktschreierisch daherkommen. Muss man halt abseits der medialen Trampelpfade mal selber die Suchmaschine bemühen.
Natuerlich kann man den menschengemachten Klimawandel leugnen. Ist ja auch viel einfacher. All die Gedanken zu Energieeffizienz, nachhaltigem Wirtschaften usw kann man sich dann ja sparen und guten Gewissens mit der Ressourcenverschwendung so weitermachen wie gewohnt. Leider folgt die physikalische Realitaet nicht unseren persoenlichen Wuenschen. Es ist Fakt, dass die CO2-Konzentration in der Atmosphaere seit Beginn der Industrialisierung steil ansteigt. Gleichzeitig steigt auch die globale Durchschnittstemperatur. Es gibt Modelle die Kippunkte des Weltklimas voraussagen, ab denen selbstverstaerkende Effekte einsetzen, auf die der Mensch dann keinen Einfluss mehr nehmen kann.
Die Frage ist: wollen wir mit unserem (einzigen) Planeten wirklich ein Experiment durchfuehren, welches sein Antlitz grundlegend veraendern koennte und ueber dessen Konsequenzen wir kaum Wissen besitzen? Und das alles nur weil man zu faul ist sich Gedanken zu den Konsequenzen seines eigenen Handelns zu machen.
Natuerlich kann man den menschengemachten Klimawandel leugnen. Ist ja auch viel einfacher. All die Gedanken zu Energieeffizienz, nachhaltigem Wirtschaften usw kann man sich dann ja sparen und guten Gewissens mit der Ressourcenverschwendung so weitermachen wie gewohnt. Leider folgt die physikalische Realitaet nicht unseren persoenlichen Wuenschen. Es ist Fakt, dass die CO2-Konzentration in der Atmosphaere seit Beginn der Industrialisierung steil ansteigt. Gleichzeitig steigt auch die globale Durchschnittstemperatur. Es gibt Modelle die Kippunkte des Weltklimas voraussagen, ab denen selbstverstaerkende Effekte einsetzen, auf die der Mensch dann keinen Einfluss mehr nehmen kann.
Die Frage ist: wollen wir mit unserem (einzigen) Planeten wirklich ein Experiment durchfuehren, welches sein Antlitz grundlegend veraendern koennte und ueber dessen Konsequenzen wir kaum Wissen besitzen? Und das alles nur weil man zu faul ist sich Gedanken zu den Konsequenzen seines eigenen Handelns zu machen.
Eine direkte Gefahr für die Welt besteht ja nicht.
Eine direkte Gefahr für mein Land besteht ja nicht.
"Eine direkte Gefahr für mich, für Bekannte und Verwandte besteht ja nicht."
Eine direkte Gefahr für mich besteht ja nicht.
Eine direkte Gefahr für...Heeeey, warum tut denn keiner was?????
Natuerlich kann man den menschengemachten Klimawandel leugnen. Ist ja auch viel einfacher. All die Gedanken zu Energieeffizienz, nachhaltigem Wirtschaften usw kann man sich dann ja sparen und guten Gewissens mit der Ressourcenverschwendung so weitermachen wie gewohnt. Leider folgt die physikalische Realitaet nicht unseren persoenlichen Wuenschen. Es ist Fakt, dass die CO2-Konzentration in der Atmosphaere seit Beginn der Industrialisierung steil ansteigt. Gleichzeitig steigt auch die globale Durchschnittstemperatur. Es gibt Modelle die Kippunkte des Weltklimas voraussagen, ab denen selbstverstaerkende Effekte einsetzen, auf die der Mensch dann keinen Einfluss mehr nehmen kann.
Die Frage ist: wollen wir mit unserem (einzigen) Planeten wirklich ein Experiment durchfuehren, welches sein Antlitz grundlegend veraendern koennte und ueber dessen Konsequenzen wir kaum Wissen besitzen? Und das alles nur weil man zu faul ist sich Gedanken zu den Konsequenzen seines eigenen Handelns zu machen.
Herr Gerdes behauptet einen höchst wirksamen Zusammenhang
zwischen Treibhausgasen und Eisdichte. Da die Wirkung der
Treibhausgase auf das Klima in der Fachwelt höchst umstritten ist, ist es die Wirkung auf Eis erst recht.
Immerhin erkennt er unter zweitens an, daß es auch natürliche Ursachen/Mechanismen gibt, die die Eisbedeckung steuern. Mangels ausreichender Daten sind diese noch
lange nicht erklärbar. Ein typischer Versuch der AGW-Kirche,
ihren Glauben zu verbreiten.
"Es gibt Modelle die Kippunkte des Weltklimas voraussagen, ab denen selbstverstaerkende Effekte einsetzen, auf die der Mensch dann keinen Einfluss mehr nehmen kann."
Verzeihung, wenn ich mich Irren sollte... lasse mich gerne des besseren belehren aber:
- wenn die Globale Temperatur weiter steigt, wird mehr Wasser in den Seen/Ozeanen zum verdampfen gebracht... (wolkenbildung)... in dem moment wo wasser zu dampf wird, nimmt es energie auf (wärme) steigt in den himmel, gibt dort die energie ab (wärme) und fällt in form von regen zu boden. In dem moment wo es im Himmel ist, gelangt weniger Sonnenstrahlung zur erdoberfläche/oder Wasseroberfläche ==> Temperatur sinkt....
Meiner meinung nach, werden wir (Mennschen) es nicht schaffen den Planeten "unbrauchbar" zu machen, wir können lediglich unsere Lebensumstände erschwehren.
schöne grüße
querdenker2012
reflektieren Wärmestrahlung.
Darum ist es nach einer klaren Nacht, morgens relativ kühl(Jahreszeitabhängig) und nach einer bewölkten Nacht, relativ mild(Jahreszeitabhängig).
Ihre Schlussfolgerung ist daher leider falsch.
Ein interessanter Aspekt in der Klimaerwärmung dürfte die Wassererwärmung und den damit verbundenen, wahrscheinlichen Änderungen, der Meeresströme(Golfstrom)sein.
reflektieren Wärmestrahlung.
Darum ist es nach einer klaren Nacht, morgens relativ kühl(Jahreszeitabhängig) und nach einer bewölkten Nacht, relativ mild(Jahreszeitabhängig).
Ihre Schlussfolgerung ist daher leider falsch.
Ein interessanter Aspekt in der Klimaerwärmung dürfte die Wassererwärmung und den damit verbundenen, wahrscheinlichen Änderungen, der Meeresströme(Golfstrom)sein.
http://www.atmosphere.mpg...
http://www.g-o.de/wissen-...
Ein Thema ,wobei der Bregen raucht .
reflektieren Wärmestrahlung.
Darum ist es nach einer klaren Nacht, morgens relativ kühl(Jahreszeitabhängig) und nach einer bewölkten Nacht, relativ mild(Jahreszeitabhängig).
Ihre Schlussfolgerung ist daher leider falsch.
Ein interessanter Aspekt in der Klimaerwärmung dürfte die Wassererwärmung und den damit verbundenen, wahrscheinlichen Änderungen, der Meeresströme(Golfstrom)sein.
Wie sie es darstellen ist es aber auch nicht unbedingt vollständig.
Der Einfluss von Wolken ist wohl eines der interessantesten Forschungsgebiete unserer Zeit, denn es ist noch nicht möglich zu sagen, welche Auswirkungen es genau hätte, wenn der Wassergehalt in der Atmosphäre steigt.
Klar, kann man gut rum simulieren, aber die physikalischen Eigenschafte, die man simulieren möchte sind noch gar nicht verstanden.
Darum bringen die ganzen Modelle auch erst ein mal nur sehr wenig neue Erkenntnisse, bzw. mit vielen Unsicherheiten belegte Ergebnisse.
Wie sie es darstellen ist es aber auch nicht unbedingt vollständig.
Der Einfluss von Wolken ist wohl eines der interessantesten Forschungsgebiete unserer Zeit, denn es ist noch nicht möglich zu sagen, welche Auswirkungen es genau hätte, wenn der Wassergehalt in der Atmosphäre steigt.
Klar, kann man gut rum simulieren, aber die physikalischen Eigenschafte, die man simulieren möchte sind noch gar nicht verstanden.
Darum bringen die ganzen Modelle auch erst ein mal nur sehr wenig neue Erkenntnisse, bzw. mit vielen Unsicherheiten belegte Ergebnisse.
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