Pumpspeicherkraftwerk Grün gegen Grün im Hotzenwald
Um die Windenergie zu fördern, sind große Speicherkraftwerke nötig. Ein Neues soll im Südschwarzwald entstehen. Umweltschützer protestieren gegen ihren Bau
© ZEIT-Grafik
Ein kleiner Bach, darüber dunkle Tannen an steilen Hängen – kühl und still liegt das Haselbachtal oberhalb von Bad Säckingen zwischen Basel und Konstanz.
In zehn Jahren soll es komplett geflutet sein. Bis zu 75 Meter hoch stünde das Wasser, abgeriegelt von einer der höchsten Staumauern Deutschlands. Gut zehn Kilometer entfernt, hoch im Bergmassiv, wird ein zweiter Kunstsee entstehen. Die Spitze des 1020 Meter hohen Abhaus muss dafür gesprengt, das Geröll zu einem Ringdamm aufgeschichtet und betoniert werden.
Neun Millionen Kubikmeter Wasser könnten dann durch meterdicke unterirdische Rohre zwischen Ober- und Unterbecken des sogenannten Pumpspeicherwerks hin und her schießen (siehe Infografik). Strom würde dabei nicht erzeugt, das Großprojekt soll der effizenten Energiespeicherung dienen. Für die sichere Stromversorgung sind solche Anlagen unverzichtbar. 1400 Megawatt – so viel wie ein großes Atomkraftwerk – könnte das in einer Kaverne tief im Inneren des Bergs errichtete Kraftwerk innerhalb weniger Sekunden ins Netz einspeisen – oder, wenn das Wasser den Berg wieder hinaufgepumpt wird, verbrauchen. 1,2 Milliarden Euro soll der Bau kosten, Deutschlands größtes Pumpspeicherwerk.
Michael Peter und die anderen Mitglieder der »Bürgerinitiative zum Erhalt des Abhaus und des Haselbachtals« wollen das Projekt verhindern. Mehr als 7500 Unterschriften haben sie zwei Jahre vor dem geplanten Beginn der Bauarbeiten in den umliegenden Dörfern und Kleinstädten gesammelt, fast 1000 Einwände wurden gegen das Raumordnungsverfahren erhoben und müssen vom zuständigen Regierungspräsidium auf einem Erörterungstermin Ende September im Bad Säckinger Kurhaus abgearbeitet werden.
Sprengungen und Lkw-Kolonnen gefährden Ökologie und Tourismus
»Eine einzigartige Berglandschaft würde unwiederbringlich versiegelt«, sagt Peter mit Blick über den nebelverhangenen Hotzenwald hinauf zum Abhau. Mehr als vierzig vom Aussterben bedrohte Tier- und Pflanzenarten gebe es hier. Peter hat in Folie verschweißte Schaubilder und Karten bei sich. Darauf ist zu sehen, wie die geplanten Baustellen in ein Wasserschutzgebiet hineinragen und direkt an Vogelschutzzonen grenzen. Fünf Jahre Sprengungen, Lärm, Staub und Zehntausende Lkw-Fahrten über die kurvigen Sträßchen würden Touristen verschrecken und die Heilquellen des Kurorts Bad Säckingen gefährden.
Auf die Ökologie beruft sich auch der Bauherr, die Schluchseewerk AG. Das Gemeinschaftsunternehmen der Stromriesen RWE und EnBW baut und betreibt seit mehr als achtzig Jahren Pumpspeicherwerke im Südschwarzwald. Derzeit sorgt ein System aus 14 Staubecken und fünf Kraftwerken für ein Viertel der deutschen Pumpspeicherwerksleistung. Der geplante Neubau würde diese Kapazität fast verdoppeln. »Für einen wachsenden Anteil erneuerbarer Energien sind wir dringend auf neue Pumpspeicherwerke angewiesen«, sagt der Projektleiter, Andreas Schmidt.
Seine Powerpoint-Folien zeigen, warum Haselbachtal und Abhau ideale Voraussetzungen dafür bieten. »Der Hotzenwald ist ein besonders standfestes Gebirge aus Gneis und Granit«, sagt der gelernte Vermessungsingenieur, »die Baumaßnahmen finden außerhalb der bestehenden Schutzgebiete statt, niemand muss dafür umgesiedelt werden, der Strom kann in das bestehende Umspannwerk eingespeist werden, ein Neubau von Freileitungen ist nicht nötig.« Ein »absolutes Alleinstellungsmerkmal« sei zudem die Fallhöhe des Wassers vom Oberbecken auf die Turbinen 600 Meter unterhalb im Berg. »So gut wie hier ist das Verhältnis zwischen Flächenbedarf und Kraftwerksleistung nirgendwo sonst in Deutschland.«
- Datum 18.09.2010 - 18:40 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 16.09.2010 Nr. 38
- Kommentare 87
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wie bei Stuttgart 21.
Ich verstehe die Umweltschützer nicht. Wenn dem wirklich so ist wie beschrieben, ist das doch wohl die ideale Örtlichkeit eines Pumpspeicherkraftwekes. Die Umweltschützer sollten sich fragen ob sie es wirklich ernst meinen mit dem Umweltschutz.
Kann doch wohl nicht angehen solche Projekte nach Norwegen verlagern zu wollen. Die ortsnah entstehenden Arbeitsplätze werden anscheinend nicht gebraucht. Richtig vermarktet kann der Bau des Staudamms sogar Touristen ins Land bringen.
Idiologie frist auch manchmal Hirn.
...darum sollte sie man auch nicht mit der Ideologie verwechseln.
...darum sollte sie man auch nicht mit der Ideologie verwechseln.
bevor man sich hier nur bloßstellt.
Der Sachverständigenrat für Umweltfragen hält eine 100% EE-Versorgung auch ohne zusätzl. Pumpspeicher für möglich.
http://www.hornbergbecken...
Zum Thema Pumpspeicher in Norwegen gibt es hier 3 Beiträge.
http://www.neueenergie.net/index.php?id=657&tx_ttnews[tt_news]=4508&tx_ttnews[backPid]=621&cHash=614afaa09f
Die Kapazitäten dort existieren, gebaut werden müssen nur Stromleitungen. Man sollte auch alles ins Verhältnis setzen, die norwegischen Speicher haben eine Kapazität von 85 TWh, alle dt. nur 0,04 TWh. Einschließlich Atorf wären es 0,05 TWh.
Fakt ist auch daß AKWs zum Betrieb viele Pumpspeicher benötigen. So werden die der Westalpen komplett von den franz. AKWs genutzt. Solange unflexible AKWs u. KKWs in Dtl laufen blockieren sie die Pumpspeicher und können von EE nicht genutzt werden.
Ich habe das mal durchgelesen und der SRU hält den Ausbau in Deutschland für sinnvoll. Er schreibt lediglich, dass er nur von einem geringen Ausbau in Deutschland ausgeht.
Im Vergleich zu Stuttgart 21, wo die Gutachtenlage zum Projektnutzen recht verworren ist, scheint das hier viel klarer zu sein:
- Grundsätzlich brauchen wir für die erneuerbaren Energien Speicher, und Pumpspeicher sind da nach stand der Technik immer noch am effizientesten.
- Wir müssen also Pumpspeicher bauen. Natürlich werden die Kapazitäten in Deutschland lange nicht ausreichen, aber auch der Bau in Norwegen wird zu Konflikten führen und Norwegen wird sich das natürlich auch bezahlen lassen. Dazu müssen entsprechende Leitungen gebaut werden. So viel Speicherkapazitäten wie möglich in Deutschland zu haben, ist also ein klarer Vorteil.
- Es besteht auch überhaupt kein Zweifel daran, dass das geplante Kraftwerk dazu einen substantiellen Beitrag leistet. Der Nutzen ist also unbestreitbar.
- Die Kosten scheinen überschaubar, außerdem werden sie wohl von Unternehmen getragen. Kritik oder Zweifel scheint es aber nicht zu geben.
- Echte Umweltschutzprobleme scheint es auch nicht zu geben. Zwar leben dort wohl vom Aussterben bedrohte Tiere, d.h. aber nicht, dass diese nur dort leben und nicht wieder zurückkehren.
- Es geht um legitime, wirtschaftliche Interessen. Nun, darüber muss man eben verhandeln und das lösen. So ein See ist aber anschließend auch oft Attraktiv für Touristen.
… was für einen Unsinn Sie tippen.
Bitte schön, wie soll eine Arbeit von 0,05 TWh den Betrieb von Kernkraftwerken rentabel machen, wenn diese eine elektr. Arbeit von 120 – 140 TWh pro Jahr abgeben? Dies wären 0,04%. Und auf welche Zeitdauer bzw. Leistung bezieht sich die Angabe?
Die Leistung dt. Pumpspeicherkraftwerke beträgt etwa 20 GW. Bei ca. 1000 Bh im Jahr komme ich auf 20 TWh elektr. Arbeit. Dies wäre dann bei Vollbelegung durch Kernkraftwerke immer noch nur ein Prozentsatz von 14 %. Dies macht natürlich mehr Sinn, als für die installierte Leistung an Windkraft von 26 GW und einer Jahresproduktion (2007) von 38 TWh die Kapazität für die Windmühlen bereit zu halten. In Realität ist der Prozentsatz für die Kernkraftwerke noch geringer, da auch andere Kraftwerke einspeisen.
Und natürlich benutzt Frankreich seine Pumpspeicherkraftwerke auch für die Kernkraftwerke, immerhin erzeugt es über 72 % des Stromes aus diesen.
"... es müssen nur Netze gebaut werden". Ich empfehle den Träumern einmal sich darüber zu informieren was in Norwegen bezüglich Netzausbau geschieht. Es gibt massiven Widerstand und dies beim Ausbau der innernorwegischen Netze. Denken Sie die Norweger werden applaudieren wenn wir Deutschen sie bitten die Netze auszubauen damit es eine Reserveleistung für die deutschen WKA gibt. Ich halte es für ziemlich unrealistisch.
@Pfannkuchenvergifter:
Der dt. Pumpstromverbrauch lag 2009 bei 7,3 TWh.
[http://a.imageshack.us/img814/1268/final1c.jpg]
Die Leistung beträgt glaube ich 4 oder 7 GW, nicht 20.
achimvr hat recht mit der Aussage, dass Pumpstrom Kernkraftwerke (KKW) rentabler macht. Sie Erhöhen Nachts eben die Grundlast und garantieren so einen besseren Dauerbetrieb der KKW.
Tagsüber bei hoher Nachfrage lassen sie ihre gespeicherte Energie wieder frei.
Es ist wirklich schade, aber doch auch teils nachvollziehbar, dass wenn sinnvolle Projekte geplant sind, viele lokal auf die Barrikaden gehen, weil es ihre individuelle Umgebung (negativ) beeinflusst. Dem muss man mit Aufklärungsarbeit, transparenter und ehrlicher Kommunikation und Planung entgegentreten.
Konkret bei dem Pumpspeicher ist es scheinbar einhelliger Konsens, dass dieser Bau stromnetztechnisch sinnvoll ist.
@ oooo #1:
Bei Stuttgart 21 ist aus meiner Sicht kein Konsens unter den Fachleuten.
Das ist doch ein typisches Henne/Ei Problem..
.
Regenerative Energie braucht nun einmal Speicher und ein anderes Netz. Im Mittel gerechnet ist in EUROPA wohl immer genügend regenerative Energie vorhanden, wenn.... das Leitungsnetz für die Verteilung da ist und wenn Puffer Lastspitzen abfangen können.
.
Das ganze erinnert mich an das Spiel: Im grünen ökologisch wohnen, aber die nächste Autobahnauffahrt darf nicht > 3 Km entfernt sein und 30-50Km mit dem PKW aleine zur Arbeit und zum Einkaufen fahren.
.
Ein bischen schwanger geht nicht :-) Selbst bei dezentraler Versorgung und > 80% Regenerative sind technische Infrastruktur nötig.
.
Nicht ganz ernst gemeinte Alternative: Betriebe und auch private Verbraucher gehen da hin, wo es Strom prieswerten und ökölogischen gibt (vergl. Produktion wandert zu preiswerter Arbeit)
.
Dann hätte der Schwarzwald und die Alpen ihre RUH. Ob das im Sinn der Naturschüzuer ist?
.
Gruss
Sikasuu
Ps. Den Verweis auf Norwegen finde ich niedlich:-) Hat was von der Milch, die ich von Holstein nach Bayern karre um dann in Emden den gemachten Jogurth zu essen.Regel und Speicherkapazitäten müssen (erst recht in Netzen die dezentralisiert werden sollen) immer in der Nähe der Verbaucher liegen.
Ich habe das mal durchgelesen und der SRU hält den Ausbau in Deutschland für sinnvoll. Er schreibt lediglich, dass er nur von einem geringen Ausbau in Deutschland ausgeht.
Im Vergleich zu Stuttgart 21, wo die Gutachtenlage zum Projektnutzen recht verworren ist, scheint das hier viel klarer zu sein:
- Grundsätzlich brauchen wir für die erneuerbaren Energien Speicher, und Pumpspeicher sind da nach stand der Technik immer noch am effizientesten.
- Wir müssen also Pumpspeicher bauen. Natürlich werden die Kapazitäten in Deutschland lange nicht ausreichen, aber auch der Bau in Norwegen wird zu Konflikten führen und Norwegen wird sich das natürlich auch bezahlen lassen. Dazu müssen entsprechende Leitungen gebaut werden. So viel Speicherkapazitäten wie möglich in Deutschland zu haben, ist also ein klarer Vorteil.
- Es besteht auch überhaupt kein Zweifel daran, dass das geplante Kraftwerk dazu einen substantiellen Beitrag leistet. Der Nutzen ist also unbestreitbar.
- Die Kosten scheinen überschaubar, außerdem werden sie wohl von Unternehmen getragen. Kritik oder Zweifel scheint es aber nicht zu geben.
- Echte Umweltschutzprobleme scheint es auch nicht zu geben. Zwar leben dort wohl vom Aussterben bedrohte Tiere, d.h. aber nicht, dass diese nur dort leben und nicht wieder zurückkehren.
- Es geht um legitime, wirtschaftliche Interessen. Nun, darüber muss man eben verhandeln und das lösen. So ein See ist aber anschließend auch oft Attraktiv für Touristen.
… was für einen Unsinn Sie tippen.
Bitte schön, wie soll eine Arbeit von 0,05 TWh den Betrieb von Kernkraftwerken rentabel machen, wenn diese eine elektr. Arbeit von 120 – 140 TWh pro Jahr abgeben? Dies wären 0,04%. Und auf welche Zeitdauer bzw. Leistung bezieht sich die Angabe?
Die Leistung dt. Pumpspeicherkraftwerke beträgt etwa 20 GW. Bei ca. 1000 Bh im Jahr komme ich auf 20 TWh elektr. Arbeit. Dies wäre dann bei Vollbelegung durch Kernkraftwerke immer noch nur ein Prozentsatz von 14 %. Dies macht natürlich mehr Sinn, als für die installierte Leistung an Windkraft von 26 GW und einer Jahresproduktion (2007) von 38 TWh die Kapazität für die Windmühlen bereit zu halten. In Realität ist der Prozentsatz für die Kernkraftwerke noch geringer, da auch andere Kraftwerke einspeisen.
Und natürlich benutzt Frankreich seine Pumpspeicherkraftwerke auch für die Kernkraftwerke, immerhin erzeugt es über 72 % des Stromes aus diesen.
"... es müssen nur Netze gebaut werden". Ich empfehle den Träumern einmal sich darüber zu informieren was in Norwegen bezüglich Netzausbau geschieht. Es gibt massiven Widerstand und dies beim Ausbau der innernorwegischen Netze. Denken Sie die Norweger werden applaudieren wenn wir Deutschen sie bitten die Netze auszubauen damit es eine Reserveleistung für die deutschen WKA gibt. Ich halte es für ziemlich unrealistisch.
@Pfannkuchenvergifter:
Der dt. Pumpstromverbrauch lag 2009 bei 7,3 TWh.
[http://a.imageshack.us/img814/1268/final1c.jpg]
Die Leistung beträgt glaube ich 4 oder 7 GW, nicht 20.
achimvr hat recht mit der Aussage, dass Pumpstrom Kernkraftwerke (KKW) rentabler macht. Sie Erhöhen Nachts eben die Grundlast und garantieren so einen besseren Dauerbetrieb der KKW.
Tagsüber bei hoher Nachfrage lassen sie ihre gespeicherte Energie wieder frei.
Es ist wirklich schade, aber doch auch teils nachvollziehbar, dass wenn sinnvolle Projekte geplant sind, viele lokal auf die Barrikaden gehen, weil es ihre individuelle Umgebung (negativ) beeinflusst. Dem muss man mit Aufklärungsarbeit, transparenter und ehrlicher Kommunikation und Planung entgegentreten.
Konkret bei dem Pumpspeicher ist es scheinbar einhelliger Konsens, dass dieser Bau stromnetztechnisch sinnvoll ist.
@ oooo #1:
Bei Stuttgart 21 ist aus meiner Sicht kein Konsens unter den Fachleuten.
Das ist doch ein typisches Henne/Ei Problem..
.
Regenerative Energie braucht nun einmal Speicher und ein anderes Netz. Im Mittel gerechnet ist in EUROPA wohl immer genügend regenerative Energie vorhanden, wenn.... das Leitungsnetz für die Verteilung da ist und wenn Puffer Lastspitzen abfangen können.
.
Das ganze erinnert mich an das Spiel: Im grünen ökologisch wohnen, aber die nächste Autobahnauffahrt darf nicht > 3 Km entfernt sein und 30-50Km mit dem PKW aleine zur Arbeit und zum Einkaufen fahren.
.
Ein bischen schwanger geht nicht :-) Selbst bei dezentraler Versorgung und > 80% Regenerative sind technische Infrastruktur nötig.
.
Nicht ganz ernst gemeinte Alternative: Betriebe und auch private Verbraucher gehen da hin, wo es Strom prieswerten und ökölogischen gibt (vergl. Produktion wandert zu preiswerter Arbeit)
.
Dann hätte der Schwarzwald und die Alpen ihre RUH. Ob das im Sinn der Naturschüzuer ist?
.
Gruss
Sikasuu
Ps. Den Verweis auf Norwegen finde ich niedlich:-) Hat was von der Milch, die ich von Holstein nach Bayern karre um dann in Emden den gemachten Jogurth zu essen.Regel und Speicherkapazitäten müssen (erst recht in Netzen die dezentralisiert werden sollen) immer in der Nähe der Verbaucher liegen.
Glaube doch einmal niemand, dass die Initiatoren dieses Widerstands aus ökologischen Gründen handeln.
Hier werden ökonomische Egoismen von einigen Stimmungsmacher mit einem ökologische Deckmäntelchen getarnt.
Das hat gleich mehrere Vorteile.
- Gegen "Öko zu argumentieren, ja selbst nur die vorgebrachten Argumente auf ihres Stichhaltigkeit hin zu hinterfragen, ist heute schon fast ein Sakrileg.
- Wenn man mit Öko argumentiert hat man fast automatisch eine gute Presse. (Hier mal eine löbliche Ausnahme)
- Man findet leicht und schnell eine Schar "Verblendeter", bzw. "nicht Hinterfrager" als Mitstreiter.
Letztendlich wird sich die Vernunft durchsetzn, aber einige Hoteliers, Landwirte und Waldbauern haben den Preis so hoch getrieben, dass sie sich und Ihren Folgegenerationen ein entspanntes Leben als Privtier "ergaunert" haben, einige Anliegergemeinden haben Ihr Stadtsäckel saniert und ein sinnvolles Projekt wurde um einige Jahre verzögert.
Auch wenn 100 oder 200 Millionen an "Schmiergeldern" fließen, wird das Projekt nicht unwirtschaftlich da sich die Konzerne das Geld ohnehin vom Stromkunden wiederholen. So laufen die Dinge nun einmal in unserer Bananenrepublik Deutschland. (Wobei ich zugeben muß, ich kenne bessere, aber viele schlechtere Republiken)
Ich verstehe gut, daß man die liebliche Schönheit eines Mittelgebirgstals so erhalten möchte, wie sie seit Jahrhunderten besteht. Aber es ist eine Frage des Horizonts:
Bei nur lokaler Betrachtung muß man die Veränderung der Landschaft bedauern und dagegen kämpfen.
Bei übergreifender Betrachtung wird man die Veränderung der Landschaft bedauern, aber auch die hier im Artikel gut dargelegten komplexen Vorteile sehen und wird dem Kompromiß zustimmen. Klar ist, daß die Veränderungen schonend verlaufen müssen und die eine oder andere Ausgleichsmaßnahme zugestanden werden sollte.
Ich halte Pumpspeicherwerke für ganz entscheidende Eckpfeiler einer modernen ressourcenschonenden Energieversorgung. Dies wußte übrigens schon die DDR.
Es stimmt: Goldisthal/Thür. ist der einzig bedeutsame Pumpspeicherwerksneubau in Deutschland der letzten 30 Jahre. Aber vor 32 Jahren wurde in Markersbach/Erzg. ein fast ebenso großes System in Betrieb genommen. Dies dürfte inzwischen viel Kohle durch Nutzung des Nachtstroms erspart haben. Übrigens ist der Rundgang um das Oberbecken ein touristisches Bon-Bon mit prima Fernsicht.
Sie irren. Pumpspeicher ermöglichen die volle Auslastung von Kohle- u. Atomkraftwerken, nicht nur tagsüber sondern auch nachts. Denn nachts werden Pumpspeicher aufgeladen weil dann die Stromnachfrage fehlt.
Kraftwerke mit Atom u. Kohle erfordern hohe Investitionen und müssen deshalb aus Rentabilitätsgründen immer durchlaufen können. Das kann nur mit Pumpspeichern ermöglicht werden.
Umgekehrt müssen teure, neue Pumpspeicher auch oft genutzt werden um sich zu rentieren. Also täglich mind einmal befüllen u. entladen.
Mit EE geht das nicht, EE benötigen den Speicher langfristig.
Deshalb: Bestehende Speicher sollten genutzt werden, nur Stromleitungen neu bauen. Z.B. Bis 2015 wird ein HGÜ mit 1400 MW nach Norwegen von Norger KS gebaut. Diesselbe Leistung wie Hornberg doch weit größere Kapazitäten u. viel früher verfügbar. Proteste in Norwegen? Wird es keine geben! Dort steht alles bereits u. kann nicht genutzt werden.
Siehe Interview mit Statskraft im link von achimvr
Ganz interessant ist auch dieser Bericht
Pumpspeicher vernichten Strom
http://www.nachhaltigkeit...
Besser ist es also Stromleitungen auszubauen und die Stromnachfrage dem Angebot anzuspassen soweit es möglich ist.
Weiterhin kann Spitzenlast immer schnell mit (kleinen) Gaskraftwerken befriedigt werden. Diese können nicht nur mit Erdgas sondern auch Methan betrieben werden.
Methan kann auch mittels Ökostrom erzeugt werden.
Sie irren. Pumpspeicher ermöglichen die volle Auslastung von Kohle- u. Atomkraftwerken, nicht nur tagsüber sondern auch nachts. Denn nachts werden Pumpspeicher aufgeladen weil dann die Stromnachfrage fehlt.
Kraftwerke mit Atom u. Kohle erfordern hohe Investitionen und müssen deshalb aus Rentabilitätsgründen immer durchlaufen können. Das kann nur mit Pumpspeichern ermöglicht werden.
Umgekehrt müssen teure, neue Pumpspeicher auch oft genutzt werden um sich zu rentieren. Also täglich mind einmal befüllen u. entladen.
Mit EE geht das nicht, EE benötigen den Speicher langfristig.
Deshalb: Bestehende Speicher sollten genutzt werden, nur Stromleitungen neu bauen. Z.B. Bis 2015 wird ein HGÜ mit 1400 MW nach Norwegen von Norger KS gebaut. Diesselbe Leistung wie Hornberg doch weit größere Kapazitäten u. viel früher verfügbar. Proteste in Norwegen? Wird es keine geben! Dort steht alles bereits u. kann nicht genutzt werden.
Siehe Interview mit Statskraft im link von achimvr
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Besser ist es also Stromleitungen auszubauen und die Stromnachfrage dem Angebot anzuspassen soweit es möglich ist.
Weiterhin kann Spitzenlast immer schnell mit (kleinen) Gaskraftwerken befriedigt werden. Diese können nicht nur mit Erdgas sondern auch Methan betrieben werden.
Methan kann auch mittels Ökostrom erzeugt werden.
Sie irren. Pumpspeicher ermöglichen die volle Auslastung von Kohle- u. Atomkraftwerken, nicht nur tagsüber sondern auch nachts. Denn nachts werden Pumpspeicher aufgeladen weil dann die Stromnachfrage fehlt.
Kraftwerke mit Atom u. Kohle erfordern hohe Investitionen und müssen deshalb aus Rentabilitätsgründen immer durchlaufen können. Das kann nur mit Pumpspeichern ermöglicht werden.
Umgekehrt müssen teure, neue Pumpspeicher auch oft genutzt werden um sich zu rentieren. Also täglich mind einmal befüllen u. entladen.
Mit EE geht das nicht, EE benötigen den Speicher langfristig.
Deshalb: Bestehende Speicher sollten genutzt werden, nur Stromleitungen neu bauen. Z.B. Bis 2015 wird ein HGÜ mit 1400 MW nach Norwegen von Norger KS gebaut. Diesselbe Leistung wie Hornberg doch weit größere Kapazitäten u. viel früher verfügbar. Proteste in Norwegen? Wird es keine geben! Dort steht alles bereits u. kann nicht genutzt werden.
Siehe Interview mit Statskraft im link von achimvr
Ganz interessant ist auch dieser Bericht
Pumpspeicher vernichten Strom
http://www.nachhaltigkeit...
Besser ist es also Stromleitungen auszubauen und die Stromnachfrage dem Angebot anzuspassen soweit es möglich ist.
Weiterhin kann Spitzenlast immer schnell mit (kleinen) Gaskraftwerken befriedigt werden. Diese können nicht nur mit Erdgas sondern auch Methan betrieben werden.
Methan kann auch mittels Ökostrom erzeugt werden.
Also so ein Schwachsinn!!! Strom aus erneuerbaren Quellen hat immer Vorrang. Zum einem. Ihren Propaganda-link will auch niemand hier lesen.
Und zum anderen ist Methan (CH4) gleich Erdgas!!
Zumal es einfach nur idiotisch ist, aus solchen möchtegern Gründen, ein wichtiges Konzept für die Speicherung von Energie in der Zukunft, schlecht zu reden.
an Elektroenergie und noch mehr Potential. Wenn der Transport so einfach wäre, wie Sie suggerieren, dann brauchten wir in N-Dtl. kein Kraftwerk.
Ihr Abs.1 Satz 2 ist eine Binse.
Der Grund daß Kohle- und KKW`s nachts nicht heruntergefah-ren werden, hat wenig mit den Investitionen zu tun. Es liegt daran, daß diese Prozesse der Energieumwandlung schlecht kurzzeitig steuerbar sind: das Wiederanfahren dauerte zu lange.
Daß Pumpspeicherwerke sich rentieren müssen, bestreite ich nicht. Wann rentiert sich ein PSKW? Wenn es billigen Strom (=Überangebot!) zum Auffüllen der Wasserspeicher nutzt und bei hohem Energiepreis (=knappes Angebot) sein Wasser=> Elektroenergie zusätzlich abgeben kann. Die Ursachen dieser
Preisdifferenzen spielen dabei zunächst keine Rolle! Also kann das PSKW sowohl das Überangebot von KKW, KohleKW wie EE ausgleichen und damit die notwendig vorzuhaltenden Spitzenkapazitäten verringern. Die Maxime "tgl. einmal befüllen und entladen" entstammt eher einer rigiden Planwirtschaft, der die Flexibilität der PSKW nicht recht geheuer sind.
Was die in Ihrem Link anvisierte Schweizerische Energievereinigung anbetrifft, ist natürlich ein PSKW ein Fresser von Energie (sonst hätten wir das perpetuum mobile). Aber gerade dieser Aspekt ist im Zeichen der stark schwankenden erneuerbaren Energieangebotes nicht wichtig.
Wer soll übrigens bei Dezembernebel und Windstille Strom liefern? Da ist ein modernes PSKW in der Nähe doch eine beruhigende Sache.
Sie haben eins vergessen. Stromleitungen Quer durchs Land zu bauen ist auch nicht sehr beliebt. Da ist auch jeder Landstrich dagegen. Also ist das sogar komplizierter als Hier Speicherkraftwerke zu bauen.
Zur Zeit ist jeder gegen irgendwas und damit kommen wir nicht voran. Wenn wir spitze bleiben wollen müssen wir uns auch erneuern.
Und zu den EE gibt es nur eins zu sagen. Derren Energie muss gespeichert werden können!!!!!!!!!!! Ohne ist derren nutzen nicht ausbaubar!!! FAKT
Also so ein Schwachsinn!!! Strom aus erneuerbaren Quellen hat immer Vorrang. Zum einem. Ihren Propaganda-link will auch niemand hier lesen.
Und zum anderen ist Methan (CH4) gleich Erdgas!!
Zumal es einfach nur idiotisch ist, aus solchen möchtegern Gründen, ein wichtiges Konzept für die Speicherung von Energie in der Zukunft, schlecht zu reden.
an Elektroenergie und noch mehr Potential. Wenn der Transport so einfach wäre, wie Sie suggerieren, dann brauchten wir in N-Dtl. kein Kraftwerk.
Ihr Abs.1 Satz 2 ist eine Binse.
Der Grund daß Kohle- und KKW`s nachts nicht heruntergefah-ren werden, hat wenig mit den Investitionen zu tun. Es liegt daran, daß diese Prozesse der Energieumwandlung schlecht kurzzeitig steuerbar sind: das Wiederanfahren dauerte zu lange.
Daß Pumpspeicherwerke sich rentieren müssen, bestreite ich nicht. Wann rentiert sich ein PSKW? Wenn es billigen Strom (=Überangebot!) zum Auffüllen der Wasserspeicher nutzt und bei hohem Energiepreis (=knappes Angebot) sein Wasser=> Elektroenergie zusätzlich abgeben kann. Die Ursachen dieser
Preisdifferenzen spielen dabei zunächst keine Rolle! Also kann das PSKW sowohl das Überangebot von KKW, KohleKW wie EE ausgleichen und damit die notwendig vorzuhaltenden Spitzenkapazitäten verringern. Die Maxime "tgl. einmal befüllen und entladen" entstammt eher einer rigiden Planwirtschaft, der die Flexibilität der PSKW nicht recht geheuer sind.
Was die in Ihrem Link anvisierte Schweizerische Energievereinigung anbetrifft, ist natürlich ein PSKW ein Fresser von Energie (sonst hätten wir das perpetuum mobile). Aber gerade dieser Aspekt ist im Zeichen der stark schwankenden erneuerbaren Energieangebotes nicht wichtig.
Wer soll übrigens bei Dezembernebel und Windstille Strom liefern? Da ist ein modernes PSKW in der Nähe doch eine beruhigende Sache.
Sie haben eins vergessen. Stromleitungen Quer durchs Land zu bauen ist auch nicht sehr beliebt. Da ist auch jeder Landstrich dagegen. Also ist das sogar komplizierter als Hier Speicherkraftwerke zu bauen.
Zur Zeit ist jeder gegen irgendwas und damit kommen wir nicht voran. Wenn wir spitze bleiben wollen müssen wir uns auch erneuern.
Und zu den EE gibt es nur eins zu sagen. Derren Energie muss gespeichert werden können!!!!!!!!!!! Ohne ist derren nutzen nicht ausbaubar!!! FAKT
Also so ein Schwachsinn!!! Strom aus erneuerbaren Quellen hat immer Vorrang. Zum einem. Ihren Propaganda-link will auch niemand hier lesen.
Und zum anderen ist Methan (CH4) gleich Erdgas!!
Zumal es einfach nur idiotisch ist, aus solchen möchtegern Gründen, ein wichtiges Konzept für die Speicherung von Energie in der Zukunft, schlecht zu reden.
Stromeinspeisung aus EE hat nur theoretisch Vorrang. Genau das ist das Problem! Besser Sie informieren sich zuerst bevor sie hier Unwahrheiten verbreiten.
Erdgas ist gleich Methan: Genau das wollte ich erklären, danke.
Es ist, wie sie sagen, idiotisch zu behaupten etwas wäre gut oder schlecht. Es gibt kein schwarz und weiß in der Energie. Pumpspeicher sind nur dann ok wenn es keine andere Möglichkeit gibt Ökostrom anders zu verwenden.
@9
Der Transport ist einfach. Besonders im Vergleich mit Strom aus desertec.
Ihre Binse bestätigt nur meine Auffassung! Es ist das Wiederanfahren u. die Rentabilität von Großkraftwerken die Pumpspeicher unumgänglich macht.
Pumpspeicher erzeugen nur Gewinne für den Betreiber wenn sie den Strom auch wieder abgeben können. Wenn Strom 2 Wochen gespeichert wird gibt es solange auch keine Einnahmen!
Ihren Dez.nebel mit gleichzeitiger Windstille wird es nicht lange geben. Und da EE noch anderes als Wind u. Sonne ist ist auch das nicht das Problem.
Methan speichern ist mit den in Dtl vorhandenen Gaskavernen kein Problem. Im Moment könnten so 220 TWh Methan gespeichert werden.
Kleine KWK-Gaskraftwerke (z.B. Lichtblick/VW) haben in wenigen Sekunden ihre Volllast erreicht, da kann kein Pumpspeicher mithalten.
Bestehende Pumpspeicher sind immer günstiger als neu gebaute. Auch wenn sie in Norwegen stehen.
Stromeinspeisung aus EE hat nur theoretisch Vorrang. Genau das ist das Problem! Besser Sie informieren sich zuerst bevor sie hier Unwahrheiten verbreiten.
Erdgas ist gleich Methan: Genau das wollte ich erklären, danke.
Es ist, wie sie sagen, idiotisch zu behaupten etwas wäre gut oder schlecht. Es gibt kein schwarz und weiß in der Energie. Pumpspeicher sind nur dann ok wenn es keine andere Möglichkeit gibt Ökostrom anders zu verwenden.
@9
Der Transport ist einfach. Besonders im Vergleich mit Strom aus desertec.
Ihre Binse bestätigt nur meine Auffassung! Es ist das Wiederanfahren u. die Rentabilität von Großkraftwerken die Pumpspeicher unumgänglich macht.
Pumpspeicher erzeugen nur Gewinne für den Betreiber wenn sie den Strom auch wieder abgeben können. Wenn Strom 2 Wochen gespeichert wird gibt es solange auch keine Einnahmen!
Ihren Dez.nebel mit gleichzeitiger Windstille wird es nicht lange geben. Und da EE noch anderes als Wind u. Sonne ist ist auch das nicht das Problem.
Methan speichern ist mit den in Dtl vorhandenen Gaskavernen kein Problem. Im Moment könnten so 220 TWh Methan gespeichert werden.
Kleine KWK-Gaskraftwerke (z.B. Lichtblick/VW) haben in wenigen Sekunden ihre Volllast erreicht, da kann kein Pumpspeicher mithalten.
Bestehende Pumpspeicher sind immer günstiger als neu gebaute. Auch wenn sie in Norwegen stehen.
Welches gas entsteht denn dann beim gärungsprozess auf den biogasanlagen zurückgreifen ?
keine ahnung ob der unterschied überhaupt wichtig ist zu klären...
könnte man nicht einfach auch kläranlagen gas entnehmen und für belastungsspitzen speichern ?
EE bestehen doch nicht nur aus windkraft und solarzellen, dazu kommt ja auch noch ein smart grid. das schient mir viel wichtiger auszubauen als pumpspeicher werke.
man sollte aufpassen das man nicht mit den besten intentionen genau die gleichen fehler macht wie die letzte generation. deswegen finde ich es eigentlich ganz gut das hier Ökos widersprüchliche meinungen vertreten
grüße
"könnte man nicht einfach auch kläranlagen gas entnehmen und für belastungsspitzen speichern ?"
Das ist eine gute Idee, die aber bereits Verwendung findet. Die Kläranlagen in Deutschland schöpfen den Klärschlämme ab und lassen ihn in Großen behältern gären. Bei der Gärung entsteht Methan der dann zur Energiegewinnung verprannt wird. So können die Kläranlagen ihren Energiebedarf zu ca 40% decken.
grüße
"könnte man nicht einfach auch kläranlagen gas entnehmen und für belastungsspitzen speichern ?"
Das ist eine gute Idee, die aber bereits Verwendung findet. Die Kläranlagen in Deutschland schöpfen den Klärschlämme ab und lassen ihn in Großen behältern gären. Bei der Gärung entsteht Methan der dann zur Energiegewinnung verprannt wird. So können die Kläranlagen ihren Energiebedarf zu ca 40% decken.
grüße
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