Rechte Gewalt: Eine furchtbare Bilanz
149 Menschen starben seit 1990 durch rechte Gewalt – viel mehr als bislang bekannt.
© Sean Gallup/Getty Images

Eines von 137 Todesopfern - Freunde trauern um Rick Langenstein, der 2008 von einem Neonazi in Magdeburg erschlagen wurde
Zwanzig Jahre deutsche Einheit werden in diesem Herbst gefeiert, ein heiteres Datum der jüngeren deutschen Geschichte. Dabei droht eine unschöne Seite des Jubiläums unterzugehen. Denn 1990, im Wendejahr, begann auch ein ganz anderes, wenig rühmliches Kapitel: Mit der Wiedervereinigung ging eine drastische Zunahme rechter Kriminalität einher. 63 Menschen sind nach Auskunft der Bundesregierung in Deutschland seit 1990 durch politisch rechts motivierte Gewalttaten ums Leben gekommen – die meisten von ihnen in den ersten zehn Jahren nach der Wende.
Und tatsächlich liegen die Fälle, die Schlagzeilen machten, scheinbar weit zurück: der Brandanschlag auf die Häuser zweier türkischer Familien in Mölln im November 1992, bei dem drei Menschen starben; der Mordanschlag von Solingen im Mai 1993, dem fünf Menschen zum Opfer fielen; die Pogrome von Hoyerswerda und Rostock-Lichtenhagen 1991 und 1992. Doch die rechte Gewalt ist seither nicht verschwunden, nur weil viele Medien Übergriffe kaum noch vermelden. Und auch die Zahl der Todesfälle ist längst nicht so stark zurückgegangen, wie es die offizielle Statistik vermuten lässt.
Nach Recherchen der ZEIT und des Berliner Tagesspiegels starben zwischen 1990 und 2011 insgesamt mindestens 149 Menschen durch rechte Gewalt – etwa dreimal so viele, wie staatliche Stellen ausweisen.
Eine interaktive Karte gibt einen Überblick über die schreckliche Bilanz. Um die Hintergründe der Taten klären zu können, wurden Hunderte Lokalzeitungsartikel und Gerichtsurteile gesichtet; zu jedem einzelnen Fall wurden Opferberater, Hinterbliebene, Anwälte und Strafverfolger interviewt. Aufgenommen wurden am Ende nur jene Fälle, die sich eindeutig als politisch rechts motivierte Straftaten einordnen lassen. Bei 12 weiteren Toten liegt der Verdacht einer rechten Gewalttat zwar nahe, letzte Zweifel konnten aber nicht ausgeräumt werden.
In den staatlichen Statistiken klaffen also riesige Lücken. Wie kann das sein? Schon einmal, im Jahr 2000, hatten der Tagesspiegel und die Frankfurter Rundschau auf krasse Diskrepanzen hingewiesen. Die Innenminister von Bund und Ländern reformierten daraufhin das Erfassungssystem. Bis dahin waren nur rechtsextremistische Delikte gezählt worden, also solche, die sich – dem offiziellen Extremismusbegriff folgend – unmittelbar gegen den Staat richten. Viele Skinhead-Überfälle, etwa auf nicht rechte Jugendliche, fielen hingegen durchs Raster.
Zum 1. Januar 2001 wurde deshalb eine neue Systematik eingeführt, seither sprechen die Sicherheitsbehörden von »politisch rechts motivierter Kriminalität«, kurz: »PMK rechts«. Unter diesem Begriff sollen Delikte erfasst werden, bei denen – so die sperrige Formulierung – »die Umstände der Tat oder die Einstellung des Täters darauf schließen lassen, dass sie sich gegen eine Person aufgrund ihrer politischen Einstellung, Nationalität, Volkszugehörigkeit, Rasse, Hautfarbe, Religion, Weltanschauung, Herkunft, sexuellen Orientierung, Behinderung oder ihres äußeren Erscheinungsbildes bzw. ihres gesellschaftlichen Status richtet«. Fünf Jahre später, im Jahr 2006, hieß es in einem gemeinsamen Bericht von Innen- und Justizministerium, die Umstellung der Zählweise werde »in der Polizei ... insgesamt als erfolgreich bewertet«, Straftaten würden nun »in der Regel ... besser zugeordnet«. Auch heute heißt es in der zuständigen Fachabteilung des Bundesinnenministeriums, die neue Zählweise sei ein »positives Beispiel« für Kriminalstatistiken.
Doch ganz offensichtlich sind die Mängel des offiziellen Erfassungssystems bis heute nicht behoben. Im Gegenteil: Die offizielle Liste der Todesopfer von rechter Gewalt ist eher noch lückenhafter geworden. Die Fälle, die die offizielle Statistik nicht erfasst, werden hier beschrieben.





nur falscher ZEITpunkt
ist der Zeitpunkt falsch. Es ist doch wichtig, die Menschen über die Gefahr der rechten Verbrecher aufzulären. Man kann doch nie genug Informationen haben, damit jeder Bürger und jede Bürgerin hilft, dieses Land und ihre Familien und Freunde vor den rechten Verbrechern zu schützen.
verdient und zum momentanen Zeitpunkt von vielen Menschen - vornehmlich Sarrazin-Anhängern - möglicherweise als medialer Kontrapunkt abgewertet wird.
Und das wäre sehr bedauerlich!
Aus Gesprächen mit Bekannten, die in der Post-Wendezeit im späten Teenageralter waren, habe ich zahlreiche unglaubliche Berichte über rechte Gewalt durch entsprechend gesinnte Jugendliche und deren massive Deckung durch Polizeibeamte ähnlicher Gesinnung erahren.
Dieses Thema ist zu wichtig als das man es im zeitlichen Zusammenhang mit der Sarrazin-Debatte führen sollte.
ist der Zeitpunkt falsch. Es ist doch wichtig, die Menschen über die Gefahr der rechten Verbrecher aufzulären. Man kann doch nie genug Informationen haben, damit jeder Bürger und jede Bürgerin hilft, dieses Land und ihre Familien und Freunde vor den rechten Verbrechern zu schützen.
verdient und zum momentanen Zeitpunkt von vielen Menschen - vornehmlich Sarrazin-Anhängern - möglicherweise als medialer Kontrapunkt abgewertet wird.
Und das wäre sehr bedauerlich!
Aus Gesprächen mit Bekannten, die in der Post-Wendezeit im späten Teenageralter waren, habe ich zahlreiche unglaubliche Berichte über rechte Gewalt durch entsprechend gesinnte Jugendliche und deren massive Deckung durch Polizeibeamte ähnlicher Gesinnung erahren.
Dieses Thema ist zu wichtig als das man es im zeitlichen Zusammenhang mit der Sarrazin-Debatte führen sollte.
na hauptsache, jedes grafitti wird als linksextremistischer terrorakt gewertet.
ist der Zeitpunkt falsch. Es ist doch wichtig, die Menschen über die Gefahr der rechten Verbrecher aufzulären. Man kann doch nie genug Informationen haben, damit jeder Bürger und jede Bürgerin hilft, dieses Land und ihre Familien und Freunde vor den rechten Verbrechern zu schützen.
Tja, warum könnte der ZEITpunkt für den Bericht falsch sein? Warum nur? Was habe ich mir eigentlich bei diesem sinnlosen Kommentar gedacht? Verflixt...
Tja, warum könnte der ZEITpunkt für den Bericht falsch sein? Warum nur? Was habe ich mir eigentlich bei diesem sinnlosen Kommentar gedacht? Verflixt...
"Viele Skinhead-Überfälle, etwa auf nicht rechte Jugendliche, fielen hingegen durchs Raster."
Liebe Zeit, als aufgeklärtes und modernes Medium sollte es doch möglich sein, gegen das Stigma der Skinheads als Neonazis anzugehen.
Skinhead mag zwar schon martiallisch klingen und hat auch Wirkung, ist aber einfach eine verkürzte und degenerierte Darstellung der Subkultur "Skinhead". Und eigentlich gibt es diese verkürzten und degenerierten Darstellungen doch nur bei der zeitung mit den 4 großen Buchstaben... bitte ändern.
Noch was:
http://www.du-sollst-skin...
[...]
Gekürzt. Bitte bleiben Sie beim Thema. Danke. Die Redaktion/ag
Schroedingers_Katze hat absolut recht damit. Der Punkt ist zwar in Bezug auf den Artikel nebensächlich, aber so stehen lassen kann man es tatsächlich nicht. Die Skinhead-Bewegung ist ja nun auch schon über 40 Jahre alt und entsprechend differenziert. Ein Teil davon ist rechts, ein Teil ist links und der Rest ist unpolitisch. Auch das ist natürlich vereinfacht, aber eine teilweise aus Linken (oder zumindest Antifaschisten) bestehende Gruppierung in Bausch und Bogen als rechts hinzustellen kann einfach nicht angehen.
Manche Menschen werde ich echt nie verstehen.
Es wird ein Bericht über knapp 140 Todesopfer gebracht und dann werden von gewissen Usern Neonazis und Skinheads zu den Opfern gemacht und kein einziges Wort zu dem Beitrag an sich wird gebracht.
"Wann kommen denn hier die Kommentare über die schlimme linke Gewalt? Die AUTOS anzünden?"
Autos vs. Mensch = 2 : 0 Torschütze: Mercedes Benz und BMW
Es würde mich mal interessieren, wie sich die Leute zu dem Bericht geäußert hätten, wenn man ein geliebter Freund oder Freundin von Nazis verprügelt worden wären. Mancher Mensch muss wohl zunächst auf die eigene Nase fallen oder in diesem Fall bekommen.
Selbstverständlich beziehen wir uns in den Texten ausschließlich auf Naziskins. Das kein Red- oder SHARP-Skin einen Obdachlosen oder Migrant angreifen würde ist doch klar.
Das wird nun allerdings in keiner Weise deutlich, vielleicht wäre es sinnvoll und konsequent das Wort Skinhead in diesem Zusammenhang einfach wegzulassen.
Im übrigen gehören auch Oi-Skins nich tzu den Neonazis, wie gesagt, es wäre konsequent, schlau und fair, das Wort Skinhead im Kontext mit Neonazis nicht mehr zu gebrauchen!
Die Zeitungen machen es sich noch immer zu einfach.
Wir Skins sind keine Nazis und wir haben es echt nicht gerne wenn diese Stereotypen dauernd weiter bedient werden.
Ich als RASH-Skin kann es echt nicht sehen, wie ein an sich so notwendiger Artikel, durch solche Pauschalisierungen versaut wird.
Es ist ja fast so als könnte die Redaktion sich nichtmal die 2 Minuten Zeit nehmen und wenigstens sich mal bei Wikipedia durchlesen was Skinheads eigendlich sind....
Skinheads können keine Rassisten sein.
Zumal Nazis neuerdings gerne als "nationaler schwarzer Block", "Autonome Nationalisten" oder "Anti-Antifa" auftreten.
Wie Autonom (sich selbst Gesetze gebend) und National zusammengehen sollen ist genauso schleierhaft wie Rassismus und Skinhead.
Komplett in schwarz hören diese Leute zum Teil sogar Ton Steine Scherben und "anarchonationalen" (wie auch immer das gehen soll) Hip Hop.
Von den jüngeren Nazis in schwarz geht im übrigen auch eine höhere Gefahr aus als von den alten Nazis mit Glatze. Sie sind in Mitgliederwerbung erfolgreicher, gerade auch bei gebildeten Jugendlichen, andererseits wesentlich militanter als die "klassischen" Neonazis.
Angriffe gezielt auf Journalisten, Krawalle auf Demos
http://www.youtube.com/wa...
manche sind sogar für Israel
http://www.youtube.com/wa...
"Autonome Nationalisten"
http://de.wikipedia.org/w...
Schroedingers_Katze hat absolut recht damit. Der Punkt ist zwar in Bezug auf den Artikel nebensächlich, aber so stehen lassen kann man es tatsächlich nicht. Die Skinhead-Bewegung ist ja nun auch schon über 40 Jahre alt und entsprechend differenziert. Ein Teil davon ist rechts, ein Teil ist links und der Rest ist unpolitisch. Auch das ist natürlich vereinfacht, aber eine teilweise aus Linken (oder zumindest Antifaschisten) bestehende Gruppierung in Bausch und Bogen als rechts hinzustellen kann einfach nicht angehen.
Manche Menschen werde ich echt nie verstehen.
Es wird ein Bericht über knapp 140 Todesopfer gebracht und dann werden von gewissen Usern Neonazis und Skinheads zu den Opfern gemacht und kein einziges Wort zu dem Beitrag an sich wird gebracht.
"Wann kommen denn hier die Kommentare über die schlimme linke Gewalt? Die AUTOS anzünden?"
Autos vs. Mensch = 2 : 0 Torschütze: Mercedes Benz und BMW
Es würde mich mal interessieren, wie sich die Leute zu dem Bericht geäußert hätten, wenn man ein geliebter Freund oder Freundin von Nazis verprügelt worden wären. Mancher Mensch muss wohl zunächst auf die eigene Nase fallen oder in diesem Fall bekommen.
Selbstverständlich beziehen wir uns in den Texten ausschließlich auf Naziskins. Das kein Red- oder SHARP-Skin einen Obdachlosen oder Migrant angreifen würde ist doch klar.
Das wird nun allerdings in keiner Weise deutlich, vielleicht wäre es sinnvoll und konsequent das Wort Skinhead in diesem Zusammenhang einfach wegzulassen.
Im übrigen gehören auch Oi-Skins nich tzu den Neonazis, wie gesagt, es wäre konsequent, schlau und fair, das Wort Skinhead im Kontext mit Neonazis nicht mehr zu gebrauchen!
Die Zeitungen machen es sich noch immer zu einfach.
Wir Skins sind keine Nazis und wir haben es echt nicht gerne wenn diese Stereotypen dauernd weiter bedient werden.
Ich als RASH-Skin kann es echt nicht sehen, wie ein an sich so notwendiger Artikel, durch solche Pauschalisierungen versaut wird.
Es ist ja fast so als könnte die Redaktion sich nichtmal die 2 Minuten Zeit nehmen und wenigstens sich mal bei Wikipedia durchlesen was Skinheads eigendlich sind....
Skinheads können keine Rassisten sein.
Zumal Nazis neuerdings gerne als "nationaler schwarzer Block", "Autonome Nationalisten" oder "Anti-Antifa" auftreten.
Wie Autonom (sich selbst Gesetze gebend) und National zusammengehen sollen ist genauso schleierhaft wie Rassismus und Skinhead.
Komplett in schwarz hören diese Leute zum Teil sogar Ton Steine Scherben und "anarchonationalen" (wie auch immer das gehen soll) Hip Hop.
Von den jüngeren Nazis in schwarz geht im übrigen auch eine höhere Gefahr aus als von den alten Nazis mit Glatze. Sie sind in Mitgliederwerbung erfolgreicher, gerade auch bei gebildeten Jugendlichen, andererseits wesentlich militanter als die "klassischen" Neonazis.
Angriffe gezielt auf Journalisten, Krawalle auf Demos
http://www.youtube.com/wa...
manche sind sogar für Israel
http://www.youtube.com/wa...
"Autonome Nationalisten"
http://de.wikipedia.org/w...
mit Kindergeld, kostenloser Bildung, ideeller Stimulation der Kinderzeugung.
Als Dank dafür bekommt man, oder Mancher, dann noch eine auf die Mütze...
Undank ist der Welten Lohn...
überhaupt nicht nach dem Motto "fordern und fördern" oder auch umgekehrt, sondern nur: Hier haste Stütze; Arbeit is nich; Lehrstelle is nich! - Unter diesen Jugendlichen haben Beton-Nazis in Nadelstreifen besten Nachwuchs gefunden. - Es fragt sich nur, warum Politik, Wirtschaft und Gesellschaft so gerne für den Nazi-Nachwuchs sorgen. -
überhaupt nicht nach dem Motto "fordern und fördern" oder auch umgekehrt, sondern nur: Hier haste Stütze; Arbeit is nich; Lehrstelle is nich! - Unter diesen Jugendlichen haben Beton-Nazis in Nadelstreifen besten Nachwuchs gefunden. - Es fragt sich nur, warum Politik, Wirtschaft und Gesellschaft so gerne für den Nazi-Nachwuchs sorgen. -
Ich sehe als junger Mensch durchaus optimistisch in die Zukunft - für mich und für dieses Land.
Jedoch ist der Rechtsextremismus einer der wenigen Gefahren, die mir wirklich Sorge bereiten: Einmal festgesetzt, gibt es keine keine Möglichkeiten erfolgreich gegen das braune Pack vorzugehen ohne die engagierte und vorbehaltslose Hilfe des Staates (harte Polizeimaßnamen, Personenschutz, eine schnelle und gerechte Justiz...achja, dazu noch Perspektive für die Menschen...) und bei dem Punkt beschleicht mich das Gefühl, dass erst wieder reagiert wird, wenn es zu spät sein wird - und vorher vertuscht so lange wie möglich.
kT
kT
Es wird im Artikel schon angesprochen und ist wahrscheinlich der Grund für die auseinanderragenden Opferzahlen: Man kann den Tätern nicht in die Köpfe gucken (gerade denen nicht, die sich nach der Tat umbringen)
Als Beispiel dazu eignet sich z.B. der Amoklauf aus Bad Reichenhall (@ Redaktion: Ruth Zillenbiller ist auf der Karte fälschlicher Weise als "mänlich" geführt): Der Täter - ein Nazi, der unter der Hakenkreuzflagge schlief (Vater Sportschütze, daher die Waffe) - tötete erst seine Schwester und dann willkürlich Menschen in seiner Nähe.
Das ist schrecklich, aber ist es eine rechtsextreme Tat, wenn ein Nazi seine Schwester tötet?
Man kann das sicherlich so sehen, aber ich verstehe auch, warum diese Fälle in der offiziellen Statistik nicht auftauchen (das macht natürlich die Tat und den Täter nicht weniger abscheulich).
Bei jedem Fall haben wir intensiv nachgeforscht. Fälle in denen Beispielsweise Hakenkreuze im Zimmer oder Ähnliches "nur" Dekoration waren, ohne dass ein rechtsextremes Weltbild vorlag, haben wir bewußt rausgelassen. Bei den Kurzbeschreibungen der Fälle ist es aber leider nicht möglich auf jedes einzelne Detail der Recherche einzugehen. Wir hoffen Sie haben dafür Verständnis.
Hier die Antwort von Frank Jansen, der diesen Fall recherchiert hat:
“Der Fall wurde uns gegenüber von Sicherheitsexperten als rechtes Verbrechen eingestuft. Dasselbe sagte Christian Pfeiffer, Leiter des Kriminologischen Forschungsinstituts in Hannover.”
Bei jedem Fall haben wir intensiv nachgeforscht. Fälle in denen Beispielsweise Hakenkreuze im Zimmer oder Ähnliches "nur" Dekoration waren, ohne dass ein rechtsextremes Weltbild vorlag, haben wir bewußt rausgelassen. Bei den Kurzbeschreibungen der Fälle ist es aber leider nicht möglich auf jedes einzelne Detail der Recherche einzugehen. Wir hoffen Sie haben dafür Verständnis.
Hier die Antwort von Frank Jansen, der diesen Fall recherchiert hat:
“Der Fall wurde uns gegenüber von Sicherheitsexperten als rechtes Verbrechen eingestuft. Dasselbe sagte Christian Pfeiffer, Leiter des Kriminologischen Forschungsinstituts in Hannover.”
Schroedingers_Katze hat absolut recht damit. Der Punkt ist zwar in Bezug auf den Artikel nebensächlich, aber so stehen lassen kann man es tatsächlich nicht. Die Skinhead-Bewegung ist ja nun auch schon über 40 Jahre alt und entsprechend differenziert. Ein Teil davon ist rechts, ein Teil ist links und der Rest ist unpolitisch. Auch das ist natürlich vereinfacht, aber eine teilweise aus Linken (oder zumindest Antifaschisten) bestehende Gruppierung in Bausch und Bogen als rechts hinzustellen kann einfach nicht angehen.
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