Kopftuch-Verbot Was alte Losungen nicht vorsehen

Alice Schwarzer zieht gegen das Kopftuch zu Felde, doch ihre Argumente verfangen nicht.

Türkischstämmige Abiturientinnen mit und ohne Kopftuch

Türkischstämmige Abiturientinnen mit und ohne Kopftuch

Ist es denkbar, dass junge Frauen, die gern kurze Röcke und Absätze tragen, sich nicht als Opfer einer Macho-Gesellschaft sehen? Ist es möglich, dass junge Frauen mit verhülltem Haar und langen Mänteln ein selbstbestimmtes Leben führen?

Für Alice Schwarzer scheint beides unmöglich. Ihr neues Buch Die große Verschleierung platzt in die aktuelle Integrationsdebatte und eröffnet ein neues, spezielles Kampfgebiet: die muslimische Frau – und die an ihr und über ihren Kopf hinweg gestellte Frage nach der heutigen Deutungshoheit über weibliche Autonomie. Oder kürzer gefragt: Wem gehört der Feminismus?

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»Mir!«, antwortet das Buch – höchstens ist es hier und da ein: »Uns!« Und das sind Alice Schwarzer und ihre Mitstreiterinnen, altgediente Frauenrechtlerinnen oder von ihr akzeptierte Ex- oder säkulare Musliminnen. Sie projizieren ihren Kampf auf die jungen, jetzt zu rettenden Frauen unserer Gesellschaft – die zwar eine neue Religion mitgebracht, aber keinen neuen, eigenen Feminismus haben (können). Deshalb fordert Schwarzer: Die Kopftücher gehören in der Schule verboten! »Nur dieser konsequente Akt gibt den kleinen Mädchen aus orthodoxen Familien endlich die Chance, sich wenigstens innerhalb der Schule frei und gleich bewegen zu können.«

Damit Missverständnisse gar nicht erst aufkommen: Es ist inakzeptabel, wenn kleine Mädchen oder junge Frauen zum Glauben, zum Tragen eines Kopftuches oder gar einer Burka gezwungen werden oder sich auf stumme Weise gezwungen fühlen. Aber gerade bei diesem Problem könnte doch eine Allianz der erfahrenen Feministinnen mit liberalen, gläubigen Musliminnen helfen, darauf einzuwirken, dass selbstbewusste kleine Staatsbürgerinnen heranwachsen. Die sich zur Not gegen jeden wehren, auch wenn es sich um die eigene Familie handelt und auch wenn das wehtut.

Aber Schwarzer verprellt mögliche Bündnispartnerinnen, sie entsprechen nicht ihrem Bild von jungen Musliminnen, die sie als Opfer sieht. Sie sucht nicht einmal nach möglichen Bildern. Sie hat sie schon gefunden und will sie auch ungern ändern.

Es beginnt bereits mit dem Buchcover: Für Frauenrechtlerinnen alter Schule scheint es schwierig zu sein, Musliminnen mit einem Gesicht zu sehen – auch wenn es in Deutschland in den seltensten Fällen vermummt ist; so bleibt auch die Frau auf dem Buchtitel eine dunkle Erscheinung ohne Gesicht. Diese Frauen bleiben auch in den Texten gesichtslos und werden in ihrer Persönlichkeit nur über ihre Verhüllung definiert. Schwarzer betont zwar, dass sie sich mit Kopftuchträgerinnen über deren »subjektive« Gründe für die Verschleierung auseinandersetzen möchte – nur findet diese Auseinandersetzung gar nicht statt.

Schwarzer will die muslimische Frau befreien – und sperrt sie doch nur mehr ein: Sie macht es ihr zum Vorwurf, wenn sie Gerichte anruft, den Staat herausfordert, um für ihr Recht auf das Kopftuch zu streiten – das ist in der Schwarzerschen Lesart kein staatsbürgerschaftliches Recht, sondern eine Provokation des Rechtsstaats. Musliminnen bleiben »junge zerrissene Frauen«, zwischen den Kulturen, unterdrückt, ohne eigenen Willen, deren Motive »Angst vor Freiheit und Selbstverantwortung sowie weiblicher Masochismus – als Folge einer langen realen Unterdrückung und Demütigung des weiblichen Geschlechts« sind. Es klingt, als hätte sich das Kampfvokabular seit den siebziger Jahren nicht wirklich geändert. Wenn nicht klar wäre, dass es um die Verschleierung geht, könnte sich die Ansage auf Abtreibungsgegnerinnen oder Herdprämienbefürworterinnen beziehen.

Leser-Kommentare
  1. ...im osmanischen Reich und dann in der Zeit Atatürks, ab 1936 im Iran (Erlass des Schah) und er wird noch heute im Iran fortgeführt - mit Todesmut der betroffenen DemonstrantInnen. Es ist also unsinnig, ihn zum Thema irgendwelcher westlicher Altfeminstinnen zu erklären.

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    Danke, danke, danke für diesen Artikel. Ich habe den ganzen schlecht verhohlenen Rassismus, bzw. die pure Angst vor dem Fremden, die sich dann hinter schlecht durchdachten Argumenten für die 'Rechtstaatlichkeit' oder 'Trennung von Religion und Staat' versteckt einfach so dermaßen satt. Ja, es gibt sie - die Frauen mit Kopftuch, die selbstbestimmte Leben führen und kritisch mit ihrer Religion umgehen. Wo findet man sie? Nun, man muss es leider sagen, auf Grund der voreingenommenen, klischeebelasteten Atmophäre in Deustchland zunehmend im Ausland, wo diese gut ausgebildeten, 'integrationswilligen', multilingualen Frauen dann die Wege gehen, die ihnen hierzulande von selbsternannten Frauenretterinnen wie Schwarzer so schwer gemacht werden. Wer hat schon Lust, ständig beweisen zu müssen, dass sie - trotz Kopftuch - eigenständig denken und handeln kann? Ich, die ich mich selbst als Feministin beschreiben würde, hätte jedenfalls überhaupt keine Lust dazu, mich gegenüber Damen wie Schwarzer für meinen Kleidugsstil, sei er so noch so sehr kulturell geprägt, rechtfertigen zu müssen - zumal sie ja ganz offensichtlcih keine Ahnung hat, wovon sie da eigentlich spricht. Soll sie doch bitte erstmal den Dialog mit Musliminnen suchen, bevor sie so munter drauflosschreibt. Ein Kopftuchverbot radikalisiert genau die liberalen, progressiven Musliminnen, die wir eigentlich als Positivbeispiele fordern und fördern sollten, wo wir nur können...

    Danke, danke, danke für diesen Artikel. Ich habe den ganzen schlecht verhohlenen Rassismus, bzw. die pure Angst vor dem Fremden, die sich dann hinter schlecht durchdachten Argumenten für die 'Rechtstaatlichkeit' oder 'Trennung von Religion und Staat' versteckt einfach so dermaßen satt. Ja, es gibt sie - die Frauen mit Kopftuch, die selbstbestimmte Leben führen und kritisch mit ihrer Religion umgehen. Wo findet man sie? Nun, man muss es leider sagen, auf Grund der voreingenommenen, klischeebelasteten Atmophäre in Deustchland zunehmend im Ausland, wo diese gut ausgebildeten, 'integrationswilligen', multilingualen Frauen dann die Wege gehen, die ihnen hierzulande von selbsternannten Frauenretterinnen wie Schwarzer so schwer gemacht werden. Wer hat schon Lust, ständig beweisen zu müssen, dass sie - trotz Kopftuch - eigenständig denken und handeln kann? Ich, die ich mich selbst als Feministin beschreiben würde, hätte jedenfalls überhaupt keine Lust dazu, mich gegenüber Damen wie Schwarzer für meinen Kleidugsstil, sei er so noch so sehr kulturell geprägt, rechtfertigen zu müssen - zumal sie ja ganz offensichtlcih keine Ahnung hat, wovon sie da eigentlich spricht. Soll sie doch bitte erstmal den Dialog mit Musliminnen suchen, bevor sie so munter drauflosschreibt. Ein Kopftuchverbot radikalisiert genau die liberalen, progressiven Musliminnen, die wir eigentlich als Positivbeispiele fordern und fördern sollten, wo wir nur können...

  2. ob die europäischen Frauenrechtlerinnen wie Alice Schwarzer eigentlich nur eine narzistische Sichtweise auf die Rechte der Frauen haben, immerhin übertragen sie ihre Gedankenwelt 1:1 auf andere mit einem anderen kulturell erlernten Persönlichkeitsbild. Frau Schwarzer sollte sich einmal fragen, ob Muslimas nicht das selbe Recht ein Kopftuch, Nurka usw. zu tragen haben wie eine europäische Christin das Recht hat einen Minirock und Stöckelschuhe zu tragen oder einfach sich so zu kleiden wie sie will.
    Was macht denn Fr. Schwarzer wenn sie die Muslimas vom Kopftuch usw. befreit hat, aber die sich gar nicht befreit fühlen?

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    ...sie ist ein ideologisches Konstrukt. Die vielen iranischen Frauen, die gegen eine lebensgefährliche politische Repression die Entschleierung soweit treiben, wie es nur irgend möglich ist, beweisen dies. Sie würden sich nach der Abschaffung des religiös-faschist. Regimes und seines Kleiderzwangs sicher befreit fühlen, da können Sie sicher sein!

    PS. Selbst die religiös-faschist. Regime in der islamischen Welt belegen die kulturelle Differenz nicht. Es gab sie auch im christlichen Europa - noch im 20. Jh., z. B. im Spanien Francos!

    ...sie ist ein ideologisches Konstrukt. Die vielen iranischen Frauen, die gegen eine lebensgefährliche politische Repression die Entschleierung soweit treiben, wie es nur irgend möglich ist, beweisen dies. Sie würden sich nach der Abschaffung des religiös-faschist. Regimes und seines Kleiderzwangs sicher befreit fühlen, da können Sie sicher sein!

    PS. Selbst die religiös-faschist. Regime in der islamischen Welt belegen die kulturelle Differenz nicht. Es gab sie auch im christlichen Europa - noch im 20. Jh., z. B. im Spanien Francos!

    • Mabi09
    • 24.09.2010 um 12:31 Uhr

    Und wurden bei der 1. feministischen Bewegung Allianzen mit den gläubigen liberalen Christinnen geschmiedet?
    Ist es möglich den Islam hier in Deutschland zu liberalisieren und frauenfreundlicher zu machen, während sich der Islam oder seine Auslegung in den islamischen Ländern, und damit auch der ständige Einfluss auf den Islam in Deutschland nicht ändert?
    Kann also eine islamische feministische Bewegung von Deutschland ausgehen?
    Kann es einen feministischen Islam geben oder müsste es eine Abkehr von bestimmten Schriften und Suren geben?
    Ist der momentan in Deutschland gelebte Islam zu 100% Verfassungskonform? Gibt es also keinen Konflikt zwischen der Religionsfreiheit und der Gleichheit von Mann und Frau?
    Auch wenn es den "einen Islam" sicher nicht gibt.
    Ich kenne die Anworten nicht und wäre froh wenn sie mir jemand gibt.

    • fanta4
    • 24.09.2010 um 12:34 Uhr

    Frau Schwarzer hängt sich mit abgewetzten Kampfparolen auf ein aktuelles Thema.

    Ziel: Geltungsdrang stillen und Kasse füllen. Nicht mehr und nicht weniger.

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    • juran
    • 25.09.2010 um 22:32 Uhr

    Das war auch mein erster Gedanke.

    Einfach ekelhaft, wie viele Populisten - meistens sind es die Intelligenten (was ja nicht zwingend "gutsein" bedeutet) - auf Mainstreams aufspringen, ihr Talent, Gedanken von Mitbuergern literarisch zu verbraemen und zu Geld machen. Im uebrigen ist es Gott sei Dank nicht mehr zu leugnen, dass viele Memoiren, "persoenliche" Thesen oder ahnliches bei Ghostwritern in Auftrag gegeben wird.

    Wie waer's mit: einfach mal bescheiden und still an der Loesung verschiedenster Problem MIT-arbeiten, Frau Schwarzer?

    • juran
    • 25.09.2010 um 22:32 Uhr

    Das war auch mein erster Gedanke.

    Einfach ekelhaft, wie viele Populisten - meistens sind es die Intelligenten (was ja nicht zwingend "gutsein" bedeutet) - auf Mainstreams aufspringen, ihr Talent, Gedanken von Mitbuergern literarisch zu verbraemen und zu Geld machen. Im uebrigen ist es Gott sei Dank nicht mehr zu leugnen, dass viele Memoiren, "persoenliche" Thesen oder ahnliches bei Ghostwritern in Auftrag gegeben wird.

    Wie waer's mit: einfach mal bescheiden und still an der Loesung verschiedenster Problem MIT-arbeiten, Frau Schwarzer?

  3. 5. Danke

    Ein sehr guter Artkel - facettenreich und klug durchdacht, der über den Tellerrand hinausblickt

    • MmeL
    • 24.09.2010 um 12:45 Uhr

    "Aber gerade bei diesem Problem könnte doch eine Allianz der erfahrenen Feministinnen mit liberalen, gläubigen Musliminnen helfen, darauf einzuwirken, dass selbstbewusste kleine Staatsbürgerinnen heranwachsen. Die sich zur Not gegen jeden wehren, auch wenn es sich um die eigene Familie handelt und auch wenn das wehtut."
    Wer nicht weiß, wie leicht Kinder zu beeinflussen sind und sich dem Willen von Eltern unterordnen, der kann solche Sätze formulieren. Kinder haben ein Anrecht auf eine tatsächliche gelebte Trennung von Staat und Kirche in jeder Form. Sogar der Religionsunterricht gehört abgeschafft. Wir können die Kinder nicht vor den Ideen und Einflüssen ihrer Eltern schützen, aber wir können ihnen zumindest ein anderes Leben aufzeigen.
    Und mich nervt das ständige Geschreie von irgendwelchen Gläubigen jeglicher Coleur. Wir sind kein Gottesstaat, egal welcher Gott es sein darf. Hier ist Religion Privatsache und man sollte darauf verzichten ständige seine gesamte Umgebung damit zu belästigen.
    Mit der Volljährigkeit kann jeder entscheiden, was er denn nun für sich will. Schließlich sind Schönheits-OPs und Solarium auch für Jugendliche tabu, um dem Gott des Lifestyle zu huldigen.

  4. ...sie ist ein ideologisches Konstrukt. Die vielen iranischen Frauen, die gegen eine lebensgefährliche politische Repression die Entschleierung soweit treiben, wie es nur irgend möglich ist, beweisen dies. Sie würden sich nach der Abschaffung des religiös-faschist. Regimes und seines Kleiderzwangs sicher befreit fühlen, da können Sie sicher sein!

    PS. Selbst die religiös-faschist. Regime in der islamischen Welt belegen die kulturelle Differenz nicht. Es gab sie auch im christlichen Europa - noch im 20. Jh., z. B. im Spanien Francos!

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    Wenn jeder Bürger so leben kann wie er es für richtig hält dann ist die Integration gelungen. Mein Gott ist es kleinkarriert sich jedes mal über die Lebensweisen anderer Kulturen aufzuregen, kann man das nicht abschalten?

    Wenn man in die arabischen Länder blickt, dann sieht man doch auch, dass die männliche Bevölkerung lange Gewänder und Kopfbedeckung trägt. Das ist eben so, wenn der saudische König sich mit Angela Merkel trifft, trägt er eine Kopfbedeckung, auch ein Tuch - und ein entsprechend langes Gewand.
    Siehe dieses Bild. Und von einem König kann man wohl nicht sagen er wäre unterdrückt ;-)

    http://www.bundesregierun...

    Sikhs werden sie niemals ohne Turban antreffen, weil es ihr Glaube nicht vorsieht. Und bei einer Muslima ist es das selbe, sie trägt es aus religiöser Überzeugung.

    Solange dies freiwillig und aus dem Glauben heraus praktiziert wird, ist dies absolut verfassungsgerecht.

    So darf auch eine Frau mit Minirock, Arschgeweih, gepierctem Gesicht und Minirock mit Kniehohen Stiefeln durch die Gegend laufen, so what?

    ... und solange in Ländern wie Iran Frauen unter Gefahr für Leib und Leben gezwungen sind, sich zu verschleiern, ist der Tschador ein Symbol für Unterdrückung! Was übrigens nicht heißt, dass die unverschleierten Frauen in der islamischen Welt nicht gläubig wären.

    sie können nicht die Situation der Frauen im Iran, mit den z.B. Türken vergleichen.Im Iran werden die Frauen von der Regierung unterdrückt und der Tschador ist vom Staat vorgeschrieben; nicht aber von ihren Familienangehörigen oder von der iranischen Gesellschaft.In der Türkei sind es hingegen die Familien oder Ehemänner,von denen die Frauen in vielen Fällen gezwungen werden sich zu bedecken.Die iranische Bevölkerung ist sehr gebildet auch wenn diese aufgrund der fanatischen Regierung nach außen hin nicht gezeigt wird.

    Wenn jeder Bürger so leben kann wie er es für richtig hält dann ist die Integration gelungen. Mein Gott ist es kleinkarriert sich jedes mal über die Lebensweisen anderer Kulturen aufzuregen, kann man das nicht abschalten?

    Wenn man in die arabischen Länder blickt, dann sieht man doch auch, dass die männliche Bevölkerung lange Gewänder und Kopfbedeckung trägt. Das ist eben so, wenn der saudische König sich mit Angela Merkel trifft, trägt er eine Kopfbedeckung, auch ein Tuch - und ein entsprechend langes Gewand.
    Siehe dieses Bild. Und von einem König kann man wohl nicht sagen er wäre unterdrückt ;-)

    http://www.bundesregierun...

    Sikhs werden sie niemals ohne Turban antreffen, weil es ihr Glaube nicht vorsieht. Und bei einer Muslima ist es das selbe, sie trägt es aus religiöser Überzeugung.

    Solange dies freiwillig und aus dem Glauben heraus praktiziert wird, ist dies absolut verfassungsgerecht.

    So darf auch eine Frau mit Minirock, Arschgeweih, gepierctem Gesicht und Minirock mit Kniehohen Stiefeln durch die Gegend laufen, so what?

    ... und solange in Ländern wie Iran Frauen unter Gefahr für Leib und Leben gezwungen sind, sich zu verschleiern, ist der Tschador ein Symbol für Unterdrückung! Was übrigens nicht heißt, dass die unverschleierten Frauen in der islamischen Welt nicht gläubig wären.

    sie können nicht die Situation der Frauen im Iran, mit den z.B. Türken vergleichen.Im Iran werden die Frauen von der Regierung unterdrückt und der Tschador ist vom Staat vorgeschrieben; nicht aber von ihren Familienangehörigen oder von der iranischen Gesellschaft.In der Türkei sind es hingegen die Familien oder Ehemänner,von denen die Frauen in vielen Fällen gezwungen werden sich zu bedecken.Die iranische Bevölkerung ist sehr gebildet auch wenn diese aufgrund der fanatischen Regierung nach außen hin nicht gezeigt wird.

  5. der frau schwarzer geht es um kopfücher in schulen. da haben sie auch meiner meinung nichts zu suchen. wenn jemand den teufel anbeten würde und mit hörnern auf dem kopf in die schule geht wären die hörner ruck zuck weg.
    und auserdem leute immer dieses geschwaller von wegen religionsfreiheit da hab ich schon fusseln am bart. die religion darf jeder ausüben wie er es möchte, auch wenn er sich mit fäkalien beschmieren würde, was solls? aber bitte zuhause. kopftuch bitte zuhause. es geht hier ja auch nicht um kleinigkeiten wie gebetskettchen oder so. zumal man sich auch daran erinnern sollte das es hier eine trennung zwischen staat und religion gibt.

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    Dann beantworten Sie mir bitte diese Fragen: nach Ihrer Sichtweise, dürfen jüdische Männer/Jungen dann an Schulen eine Kippa tragen? Und fangen wir dann an, die Hälse nach christlichen Kreuzen abzusuchen?

    [...] Für den Fall, dass Sie unsere Verfassung nicht kennen sollten, rate ich Ihnen Art. 4 des Grundgesetzes zu lesen. Darin ist nicht nur JEDEM Bürger die Freiheit zugesichert, seine Religion im privaten Lebensumfeld frei zu gestalten, sondern seine Überzeugungen auch öffentlich zu bekunden!
    Und die [...] Beispiele Ihrerseits (Stichwort: Hörner auf dem Kopf, Fäkalreligion..) können Sie sich im Rahmen dieser sachlichen Debatte sparen. Sie schaden, mehr nicht..

    Achten Sie bitte auf einen respektvollen Umgangston. Die Redaktion/sh

    Dann beantworten Sie mir bitte diese Fragen: nach Ihrer Sichtweise, dürfen jüdische Männer/Jungen dann an Schulen eine Kippa tragen? Und fangen wir dann an, die Hälse nach christlichen Kreuzen abzusuchen?

    [...] Für den Fall, dass Sie unsere Verfassung nicht kennen sollten, rate ich Ihnen Art. 4 des Grundgesetzes zu lesen. Darin ist nicht nur JEDEM Bürger die Freiheit zugesichert, seine Religion im privaten Lebensumfeld frei zu gestalten, sondern seine Überzeugungen auch öffentlich zu bekunden!
    Und die [...] Beispiele Ihrerseits (Stichwort: Hörner auf dem Kopf, Fäkalreligion..) können Sie sich im Rahmen dieser sachlichen Debatte sparen. Sie schaden, mehr nicht..

    Achten Sie bitte auf einen respektvollen Umgangston. Die Redaktion/sh

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