MeinungsfreiheitTribunal der Gutmeinenden

Nicht nur der Fall Sarrazin zeigt: Wer im öffentlichen Streit deutliche Worte riskiert, kommt für höhere Ämter nicht mehr infrage. Ein Plädoyer für die Meinungsfreiheit. von Thea Dorn

Martin Luther um ca. 1530

Könnte Martin Luther heute Ratsvorsitzender der EKD werden? Wohl kaum - er nahm zu wenig Rücksicht auf Empfindlichkeiten  |  © Hulton Archive/Getty Images

Martin Luther hätte schlechte Karten, wollte er sich in diesem Herbst um den vakanten Posten des Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland bewerben. Ein wachsamer Chronist hätte sich erinnert, dass der Reformator bei einer seiner Tischreden gesagt hat: "Armut ist in der Stadt groß, aber die Faulheit viel größer." Am nächsten Tag hätte der Satz in allen Zeitungen gestanden, ein Empörungschoral wäre aufgebrandet mit dem Cantus firmus: Tief betroffen vernehm’ ich solch’ menschenverachtend’ Wort.

Die öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten hätten sich ihres öffentlich-rechtlichen Auftrags erinnert und den Unruhestifter zum spätabendlichen Tribunal geladen. Neben dem Moderator hätte eine prominente Grünen-Politikerin gesessen, der Vertreter des Zentralrats der Juden hätte abgesagt, weil er nicht mit einem ausgewiesenen Antisemiten an einem Tisch sitzen wolle. Stattdessen hätte die Redaktion einen Gast muslimischen Glaubens hinzugebeten, der Luther als Türkenhasser und Kreuzzügler entlarvt hätte. Eine alleinerziehende Mutter (Hartz IV, protestantisch, engagiertes Kirchenmitglied, überlegt jetzt auszutreten) wäre in dem Gefecht wahrscheinlich nicht zu Wort gekommen, hätte aber die ganze Zeit auf ihrem Betroffenenstühlchen gesessen, und die Regie hätte sie uns oft im Bild gezeigt. Der Polterer selbst hätte das Fernsehstudio kaum verlassen, ohne seine Ankläger mindestens einmal als "Hure", "Rotzlöffel" oder "Schwein aus der Herde Epikurs" bezeichnet zu haben. Binnen eines Tages wäre Martin Luther als Kandidat für den Ratsvorsitz der Evangelischen Kirche in Deutschland erledigt gewesen.

Nein, Thilo Sarrazin ist nicht der Luther des frühen 21. Jahrhunderts. Dafür sind seine Thesen zu wenig neu und radikal, dafür ist er im Auftritt nicht grob genug. Umso deutlicher beweisen die Vorgänge der letzten Wochen, wie empfindlich die politisch-medialen Nerven sind, wenn ein öffentlicher Redner das Feld des freundlich Konsensfähigen, des sprachlich Wattierten verlässt – und dass in der Bevölkerung das Bedürfnis nach Figuren wächst, die genau dies wagen.

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Die Kommentatoren machen es sich zu einfach, wenn sie hinter der Zustimmung, die Sarrazin erfährt, den alten deutschen Mob wittern. Es ist nicht die Sehnsucht nach Blut und Boden, die Hunderttausende in die Buchhandlungen treibt und Deutschland schafft sich ab kaufen lässt. Es ist die Sehnsucht nach aufrechten Streitern. Nach kernigen, unangepassten Figuren, die sagen, was sie meinen. Und meinen, was sie sagen. Die bereit sind, ihre Positionen stur zu vertreten, und nicht eben mal einen knalligen Provokationsballon aufsteigen lassen, von dem jedem klar ist, dass ihm beim ersten Gegenwind ohnehin die Luft ausgehen wird.

Wir haben eine ostdeutsche Kanzlerin, einen Außenminister, der soeben seinen Lebensgefährten geheiratet hat, einen jugendlichen Gesundheitsminister vietnamesischer Herkunft, einen Bundespräsidenten mit "Patchworkfamilie": Noch nie war das Personal, das unseren politisch-öffentlichen Diskurs bestimmt, "bunter" als heute. Noch nie wirkte es so farblos, gehemmt und uniform. Die einst gesellschaftlich Marginalisierten sind im Zentrum der Macht angekommen. Dort agieren sie, als wollten sie sich und uns permanent beweisen, dass sie vor allen Dingen eins sind: nichts Besonderes, biederer Durchschnitt, ganz normal. Der Eindruck verstärkt sich, gut geölten Politrobotern beim Funktionieren zuzuschauen. Bisweilen möchte man ihnen an die Brust klopfen und fragen: "Hallo, ist da noch wer zu Hause?"

Verharmlosungen sind geschützt, Polemik gilt als Volksverhetzung

Politik ist ein seelenloses, technokratisches Geschäft geworden. Um die real existierende Kälte in gefühlte Wärme zu verwandeln, ist es nötig, möglichst viel von "den Menschen" zu sprechen. Auf deren "Bedürfnisse" man eingehen wolle. Die man nicht "ausgrenzen" dürfe, sondern "in die Mitte nehmen" beziehungsweise "abholen" müsse. Je weniger unsere Politiker die Leute emotional erreichen, desto menschelnder wird ihr Ton. Der Beifall, den Thilo Sarrazin erhält, ist in erster Linie ein Aufschrei derjenigen, die den verlogenen Kuschelsound nicht mehr ertragen. Deshalb ist es doppelt schockierend, zu sehen, wie unfähig unsere politische Klasse ist, dem "Provokateur" oder "Spalter" anders zu begegnen als mit noch höheren Dosen ebenjenes Lullefix, gegen das der Störenfried zu Felde zieht.

Ein Lieblingsvorwurf lautet: Sarrazin differenziere nicht genug. Es sei beleidigend und diskriminierend, alle Muslime in diesem Land über einen Kamm zu scheren. Ich frage mich: Inwiefern differenzieren die Gutmeinenden, die uns seit Jahren quer durch alle Parteien vorbeten, Deutschlands Öffnung hin zu einer "bunten Republik" stelle eine "Bereicherung" dar? Ist dieser Satz, der bis vor Kurzem auf fast jedem Podium artig beklatscht wurde, nicht ebenso dumm wie sein Gegenteil? 

Die nüchterne Wahrheit lautet: Manche Einwanderer bereichern dieses Land. Andere tragen zu seiner Verarmung und Verwahrlosung bei. Die größte Gruppe macht ihren Job, lebt hier ein ganz gewöhnliches Leben. Wir freuen uns, dass es so ist. Aber was, außer dem herzerhebenden Gefühl, ein guter Mensch zu sein, wird gewonnen, wenn der offizielle Diskurs darauf besteht, uns das höchst komplexe Gesamtphänomen Einwanderung pauschal als "Bereicherung" zu verkaufen? Der Euphemismus eignet sich noch weniger als die Polemik, eine täglich unübersichtlicher werdende Wirklichkeit in den Blick und vielleicht auch in den Griff zu bekommen. Dennoch genießt der Euphemist uneingeschränkt den Schutz der Meinungsfreiheit, die in diesem Land jedem Einzelnen verfassungsrechtlich garantiert ist. Der Polemiker hingegen riskiert ein Verfahren wegen Volksverhetzung.

Leserkommentare
  1. Nach all diesen uniformen Artikeln über das Buch Sarrazins, denen die Intentionen ihrer Auftraggeber in den Chefetagen aus allen Knopflöchern purzeln, wohl der beste Kommentar seit geraumer Zeit.

    "Ein Lieblingsvorwurf lautet: Sarrazin differenziere nicht genug. Es sei beleidigend und diskriminierend, alle Muslime in diesem Land über einen Kamm zu scheren. Ich frage mich: Inwiefern differenzieren die Gutmeinenden, die uns seit Jahren quer durch alle Parteien vorbeten, Deutschlands Öffnung hin zu einer »bunten Republik« stelle eine »Bereicherung« dar? Ist dieser Satz, der bis vor Kurzem auf fast jedem Podium artig beklatscht wurde, nicht ebenso dumm wie sein Gegenteil?

    Die nüchterne Wahrheit lautet: Manche Einwanderer bereichern dieses Land. Andere tragen zu seiner Verarmung und Verwahrlosung bei. Die größte Gruppe macht ihren Job, lebt hier ein ganz gewöhnliches Leben. Wir freuen uns, dass es so ist. Aber was, außer dem herzerhebenden Gefühl, ein guter Mensch zu sein, wird gewonnen, wenn der offizielle Diskurs darauf besteht, uns das höchst komplexe Gesamtphänomen Einwanderung pauschal als »Bereicherung« zu verkaufen?"

    Die Aufrechterhaltung des selbstverbreiteten Bildes einer heilen Multikultiwelt und der politisch-korrekten Fassaden, welche die Realität in den einheimischen Großstädten verdecken sollen.

  2. Ein erfrischender Artikel!
    Ach wie habe ich damals die Rededuelle zwischen Strauß und Wehner genossen. Da war noch Leben in der Bude(Bundestag). Heute zum Sterben langweiliges Gefasel!

  3. "Es ist wohl Merkmal aller etablierten Machtsysteme, dass sie diejenigen in die obersten Positionen spülen, die sich auf dem Weg dorthin haben kieselrund schleifen lassen. In totalitären Systemen werden die Charaktere mit Ecken und Kanten gleich abgeholt – und zwar nicht in der neuen philanthropischen Bedeutung des Wortes. In einer demokratisch verfassten Gesellschaft wie der unseren duldet man sie als Hofnarren."

    Dafür gab es in DDR-Zeiten das offiziell zugelassene Kabarettprogramm.

    "Ernüchtert stellt man fest, dass auch die Demokratie den Opportunismus, das Duckmäusertum befördert. Gewiss: Dem Abweichler droht hier weder Gefängnis noch Folter, noch Tod. Sondern der Karriereknick."

    Im den Fällen Martin Homann, Eva Herrmann, dem Ex-Kommandeur der KSK Günzel und unter vielen anderen jetzt auch Sarrazin handelt es sich die Vernichtung der bürgerlichen, politischen und beruflichen Existenz, neben der üblichen medialen Hinrichtung in Form einer Verleumdungs- Diffamierungskampagne, wo dem Opfer alle Möglichkeiten genommen werden, sich selbst zu den Vorwürfen zu äußern und den eigenen Standpunkt darlegen zu dürfen. Da ist der Fall Sarrazin die erste Ausnahme.

    "Es ist übertrieben, auf Thilo Sarrazin, den sein Buch nicht den Kopf, sondern seinen Job als Bundesbanker kostete, das große Wort »Märtyrer« anzuwenden."

    Daß Sarrazin, der sich bis dato relativ frei in der Öffentlichkeit bewegen konnte, nun unter Polizeischutz gestellt werden muß, sollte nicht unverwähnt bleiben.

  4. Liebe Frau Dorn, Ihr Artikel ist wohltuend, wirkt aber deplatziert in einer Zeit, die mehr als viele andere Publikationen dazu neigt, mit bestem Gewissen derartige Tribunale der Gutmeinenden zu errichten - als eine Zuchtmeisterin einer Gesellschaft, der man zuerst eine massenhafte Zuwanderung ohne demokratische Legitimation aufgenötigt hat, und der man nun auch noch das Wort nehmen möchte, dagegen oder auch nur darüber zu reden - mit ganz schweren, moralischen Geschützen. Nicht zuletzt diese ganz große, ideologisch im Gleichschritt marschierende Koalition über alle Parteien und den allergrößten Teil der ist nur schwer zu ertragen, das ist ein gutmenschenelnder Totalitarismus der sich im Licht der eigenen Unfehlbarkeit sonnt und allen ihre "kultursensible Sprachregelung" aufdrücken möchte, um bewußt ein Bild von den Zuständen in Deutschland zu zeichnen, das nicht der Wahrheit entspricht. Ich kann mich nicht an einen empörten Aufschrei der Zeit erinnern, dabei ist es eine Zumutung für eine Zeitung mit einem Rest Selbstwertgefühl, und viele Medien berichten längst in diesem Sinne - aus Überzeugung, daß es richtig sei, die Menschen auf pädagogisch sinnvolle Weise zu informieren, ganz ähnlich, wie das die Medien z.B. in Nordkorea auch sehen.

  5. Noch nie habe ich soviel Ekel gegenüber Ihren Thesen empfunden wie in diesem Artikel. Marquie de Sade hätte aber seine wahre Freude an Ihrem Artikel, wie die anderen Mitkommentatoren vor mir auch.
    Die Freiheit und ebenso die Meinungsfreiheit hat dort ihre Grenzen, wo die Persönlichkeitsrechte anderer verletzt werden. Sarrazin hat mit seiner Äußerung die Persönlichkeitsrechte der Migranten eindeutig verletzt, indem er ihnen nicht nur die Möglichkeit, sondern auch die Fähigkeit absprach, dieses Land zu bereichern. Dass Sie, verehrete Frau Dorn, in einem Atemzug dem einen Teil der Migranten eine produktive Fkt. zu und dem anderen Teil absprechen, entlarvt nur die Dialektik ihres Gedankengangs [...].

    Sie beklagen (zuletzt bei Maybrit Illner), in Deutschland werde nicht mehr gedacht, eine Kultur der Dichter und Denker gehe zu Grunde. Mein Rat an Sie, machen Sie den anfang. Kommen Sie von ihrem konservativen, rückwärtgewandten "Früher ach! war alle so besser!"-Klagezustand herunter und schauen sie sich an den dt. Univerisäten um. Ihre Zeitdiagnose ist nämlich falsch. Sie wissen es nur nicht.

    Bitte verzichten Sie gegenüber der Autorin auf Unterstellungen. Danke. Die Redaktion/sh

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    • eins2
    • 03. Oktober 2010 9:23 Uhr

    beschreibt er doch genau, wo und woran es hakt in dieser Republik. Es muss ein Ende haben mit dieser Plüschtierromantik. Frau Dorn hat diesbezüglich gut an die Charaktere bzw. Akteure der vergangenen Polit-Ära erinnert. Ohne solche Leute, die dann ggf. auch auf Annnehmlichkeiten verzichten müssen, wird es schwierig werden, die aktuellen und kommenden Probleme zu bewältigen. Sie lassen sich auch von der Industrie nicht einkaufen, wie so viele, angefangen mit Steinkühler damals. Es bedarf offenbar der heftigen Provokation um Widerspruch zu erzeugen, der zu neuem Denken anregt und auch die Probleme beim Namen nennt.

    • MoonSet
    • 03. Oktober 2010 12:44 Uhr

    "Bitte verzichten Sie gegenüber der Autorin auf Unterstellungen. Danke. Die Redaktion/sh"

    Gut gemeint, aber die Autorin ist doch gegen die Zensur von Unterstellungen, Vorverurteilungen und Pauschalisierungen.

    Luthers Hetzerei gegen Juden und aufständische Bauern würde ihn heute übrigens vollkommen zu Recht für politisch hohe Positionen disqualifizieren.

    Ansonsten ist der Artikel nicht ganz unberechtigt.

    ...ich habe meine zugenäht!

    Von sozialistischer Utopie zu einer multikulturellen Utopie:
    Zensur und Selbstzensur im 21. Jahrhundert

    http://ikke1000.wordpress...

    Sie schreiben:

    "Sarrazin hat mit seiner Äußerung die Persönlichkeitsrechte der Migranten eindeutig verletzt, indem er ihnen nicht nur die Möglichkeit, sondern auch die Fähigkeit absprach, dieses Land zu bereichern."

    Haben Sie das Buch gelesen? Aus dieser Aussage, die Sie da treffen folgere ich entweder:

    a) Nein

    b) Ja. Aber nur das verstanden, was sie verstehen wollen.

    Sarrazin hat nie, direkt oder indirekt, "den Migranten" unterstellt, dass sie das Land nicht bereichern können. Das Gegenteil ist der Fall. Dazu differenzierte er übrigens. Das, was man ihm vorwarf nicht zu tun.

    Oder halten Sie es mit der Kanzlerin? "Mir genügen zwei Sätze um den Kontext von 400 Seiten zu erfassen."

    Warum echauffieren Sie sich so, über etwas was Sie nicht kennen? - Dieses Buch. Was ist der Grund dazu?
    Halten Sie auch Dolf Sternberger für einen Irregeleiteten, wenn er sagt:
    „Mit einem Wort: Nicht die Meinung an sich ist interessant, sondern die Wahrheit. Die Wahrheit erfährt man aber nicht mit einem Schlage, durch Offenbarung, Erleuchtung oder schreckliche Enthüllung, sondern man erfährt sie durch den Prozeß und im Prozeß der ständigen Unterrichtung, des Vergleichens, Prüfens und wiederum der Unterrichtung . . . Keine Unterrichtung taugt etwas, die man sich nicht selbst besorgt.“

    ?

  6. Ich bin froh darüber, dass es in Deutschland eine aufmerksame Öffentlichkeit gibt, die diesen pseudointellektuellen Hirngespinsten keinen Raum mehr gibt. Deutschland hat gelernt. Aufklärung, Freiheit, Demokratie - das sind heute Selbstläufer geworden, dank eines gut funktionierenden Systems. Pseudointellektuelle Stimmen, die am Schreibtisch Probleme der Gesellschaft lösen wollen, werden nicht mehr gebraucht.

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    http://www.taz.de/1/polit...

    Rot-Grün hat nicht einmal gemerkt, daß sie so die Migrantenkinder ihrer Chancen in Deutschland beraubt hat.

    Diese Form der Ausgrenzung
    "Du brauchst, sollst kein Deutsch lernen, wir wollen Dich ja nicht zwangsgermanisieren!"
    ist erst die Ursache der Reaktion "Wir wollen Niemand, der unsere Sprache nicht sprechen will!"

    Dies ist Rot-Grüner Rassismus, und die Rot-Grünen merken es nicht einmal!

    • asx
    • 04. Oktober 2010 0:24 Uhr

    Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Beleidigungen. Die Redaktion/cs

    • arinari
    • 10. Oktober 2010 0:01 Uhr

    Und Ihre polemischen Antworten werden auch nicht gebraucht, denn Sie wollen den Leuten den Mund verbieten und merken es nicht einmal. Sie halten sich für demokrtatisch und finden es gut, dass Exisrenzen vernichtet werden, wenn Sie nicht Ihrer Meinung sind. Ich bin froh, dass es endlich einen Artikel in der Zeit gibt, der nicht inqisitorisch ist und von empörten Marktschreiern stammt.

  7. Sehr geehrte Frau Dorn,

    nicht nur bedanken möchte ich mich für diesen luziden Beitrag, sondern beglückwünschen möchte ich Sie zu diesem Opus, das seinesgleichen bedenkenswerterweise vergeblich suchen müsste. Eine vor Eloquenz triefende Abrechnung mit all den honetten Vernünftlern und Gutmenschen unserer Zeit war längst überfällig, insebsondere, wenn sie derart logisch und in den Gedankengängen klar auftritt.

    Mit bestem Gruße,

    Lucidior

    http://lucidior.blogspot....

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