Jurastudium Eine fast normale 15-Jährige
Wie ein Hamburger Teenager ins Jurastudium startet.
© N. Sturz

Nathalia Vanessa Schomerus-Lieding
Wenn man 15 ist, drei Klassen übersprungen hat und sein erstes Jurasemester beginnt, ist Misstrauen gegenüber Journalisten nicht der schlechteste Ratgeber. Wie denn die Überschrift des Artikels über sie lauten werde, fragt Nathalia Vanessa Schomerus-Lieding. Da sitzt sie gerade in einem Konferenzraum der Hamburger Bucerius Law School. Neben ihr hockt der Pressesprecher der Hochschule, in der Luft liegt der Geruch von Ledersesseln, und Nathalia hat die letzten Minuten damit verbracht, die zahlreichen Stationen ihrer kurzen Schulkarriere herunterzuspulen. Ein routinierter Bericht, dem man anhört, dass er nicht zum ersten Mal erzählt wird.
Wenn man 15 ist und erstaunte Blicke einen begleiten, wann immer man von seinem Werdegang erzählt, kann man sich vorstellen, was über so einem Artikel stehen könnte. »Das Supergenie«, sagt Nathalia, »oder die Alleskönnerin.« Fast atemlos ergänzt sie: »Das ist das, was mich am meisten stört. Ich will nicht in Schubladen gesteckt werden.«
Es stimmt ja: Nathalia Vanessa Schomerus-Lieding hat gerade ihr Abi mit einem Schnitt von 1,5 gemacht, und sie hat einen IQ von über 130. Wie hoch genau, weiß sie nicht und sagt, das sei auch nicht so wichtig. Und ja: Sie gehört zu den jüngsten Studienanfängern, die es jemals in Deutschland gab – und sie ist mit Abstand die Jüngste, die an der renommierten Bucerius Law School die Auswahlrunde überstanden hat.
Ansonsten aber ist Nathalia auch eine ganz normale 15-Jährige, die zu Hause mit ihrer kleinen Schwester und dem Hund spielt. Eine 15-Jährige, die man wie so viele in ihrem Alter eher auf 18 oder 19 schätzen würde: Wenn sie vom kleinen Campus hinüber zum Dammtorbahnhof läuft, um nach Hause nach Blankenese zu fahren, fällt sie in ihrer gestreiften Bluse und dem grauen Pullover nicht mehr auf als all die anderen Jurastudenten, denen ihr Studienfach den Kleiderstil zu diktieren scheint.
Sie fühlt sich wohl an der kleinen Hochschule, oft ist sie von morgens neun bis abends um elf hier. Die Studenten akzeptieren sie, ein interessiertes Nicken, wenn sie von ihrem Alter erzählt, und das war’s. In der Grundschule dagegen haben sich die anderen für die Diddl-Maus interessiert, Nathalia ja auch, aber eben auch für die Bibel und theologische Fragen. »Das war eine sozial schwierige Zeit«, sagt sie mit dem ihr möglichen emotionalen Maximalabstand. Kein Wunder, dass sie sich seitdem an ältere Freunde hält. Wann immer einer von ihnen 18 wird, darf sie mitfeiern – solange sie zu der mit ihren Eltern vereinbarten Zeit wieder zu Hause ist.
Ihre Grundschullehrer wollten noch um jeden Preis verhindern, dass sie eine Klasse überspringt, später, auf anderen Schulen, fand sie Verständnis und Förderung. Und, was ihr ganz neu war, sie lernte ihre Grenzen kennen. »Ich verheddere mich manchmal, weil mich zu viele Dinge interessieren, und springe zwischen den Themen. Ich muss beständiger werden«, sagt Nathalia. Wo sie sich in zehn Jahren sieht? »Für eine internationale Organisation zu arbeiten, das würde mich reizen.« Dass das ziemlich abstrakt klingt, stört sie nicht. »Ich bin 15. Ich muss noch nicht alles wissen«, sagt sie und lächelt.
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- Datum 10.10.2010 - 18:32 Uhr
- Quelle DIE ZEIT, 07.10.2010 Nr. 41
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na wenn der traumjob "internationale organisation" ist, dann hätte die dame doch eher ein jurastudium in england vorziehen sollen. ein englischer LLB von einer renommierten englischen uni (King's College, LSE, Oxford etc) eröffnet international viel mehr möglichkeiten als ein LLB der Bucerius Law School.
die bls ist mit sicherheit eine ausgezeichente hochschule, nur spielt das deutsche recht international leider so eine geringe rolle...
Was für ein Mist. Da können Sie genau so schreiben: Wenn sie studieren gehen wollen, hätten sie eher nach harvard gehen sollen... Es gibt immer "bessere Unis", und Sie erwecken den Eindruck, internationale Organisationen würden nur Leute aus Oxford oder LSE rekutieren. Man kann sogar, sie würden es nicht glauben, von einer staatlichen Uni in DE an eine internationale Org. kommen, und die Bucerius ist davon abgesehem eine sehr rennomierte, und im universitären Vergleich in der europäischen Hochschullandschaft eine einmalige Uni.
Nun die Personen die sagen, das Mädchen würde in dem alter in einem falschen Umfeld aufwachsen, sollte sich fragen, ob sie unter gleichaltrigen Personen glücklicher wäre, wenn sie intellektuel auf dem niveau einer studentin ist...
mist ist das was ich geschrieben habe mit sicherheit nicht...es dürfte doch allgemein bekannt sein, dass namhafte internationalle organisationen eine vorliebe für absolventen anglo-amerikanischer elitehochschulen haben. klar ist ebenso, dass das deutsche jurastudium praktisch gar nicht für internationale tätigkeiten qualifiziert. das englische bzw. amerikanische recht dominiert den internationalen rechtsverkehr. das zeug was deutsche jurastudente 10 semester lang pauken ist spielt außerhalb deutscher grenzen keine rolle
ich weiß also wirklich nicht was an meinem ratschlag mist seien soll. für das gleiche geld was die BLS verlangt kann man auch in oxbridge, kcl, ucl, lse jura studieren und hat danach deutlich bessere internationale karriereaussichten als eine deutscher diplom-jurist bzw BLS-LLB.
was nützen denn schon ausgezeichnete, examensgeprüfte kenntnisse des deutschen strafrechts bei der UN in new york? ganz zu schweigen davon, dass man nach einem auslandstrimester (was die BLS ja so stolz anbietet) sicherlich noch nicht gut genung englisch spricht um auf internationalem parkett bestehen zu können. die BLS kann sich noch so sehr um ein internationales image bemuehen, mit ausnahme des auswärtigen amtes sind die internationalen karrieremöglichkeiten für dt. juristen sehr gering. für eine karriere bei der UN oder WTO ist sollte man eher ein studium an der sciences po oder den genannten engl. unis vorziehen, die kosten sind ähnlich hoch,die karrieremögl. danach aber besser
Natürlich stimmt es, dass bei internationalen Organisationen Absolventen englischer oder us-amerikanischer Elite-Unis begehrter sind - das liegt aber eher daran, dass das einfach die renommiertesten Unis der Welt sind. Deutsche Unis haben einfach nicht das Geld oder die Reputation (im Fall der BLS eher letzteres), um da mitzuhalten.
Dass das deutsche Jurastudium nicht für internationale Tätigkeiten qualifiziert ist allerdings Mist. Bedeutungslos ist es nämlich nur im angloamerikanischen Raum, der natürlich sehr wichtig ist, aber dennoch nicht die einzige Region der Welt. In Lateinamerika sowie im gesamten ostasiatischen Raum, insbesondere in China und Japan ist das deutsche Recht außerordentlich wichtig und seine Einflüsse auf die dortigen Rechtsordnungen sind klar erkennbar.
Außerdem bietet das deutsche Jurastudium mittlerweile sehr gute Möglichkeiten, sich auf internationale Tätigkeiten zu spezialisieren.
Die BLS zu wählen, wenn man für internationale Organisationen arbeiten will finde allerdings eher deshalb etwas sinnlos, weil deren Schwerpunkt doch klar auf (internationalem) Privat- und Wirtschaftsrecht liegt.
Was für ein Mist. Da können Sie genau so schreiben: Wenn sie studieren gehen wollen, hätten sie eher nach harvard gehen sollen... Es gibt immer "bessere Unis", und Sie erwecken den Eindruck, internationale Organisationen würden nur Leute aus Oxford oder LSE rekutieren. Man kann sogar, sie würden es nicht glauben, von einer staatlichen Uni in DE an eine internationale Org. kommen, und die Bucerius ist davon abgesehem eine sehr rennomierte, und im universitären Vergleich in der europäischen Hochschullandschaft eine einmalige Uni.
Nun die Personen die sagen, das Mädchen würde in dem alter in einem falschen Umfeld aufwachsen, sollte sich fragen, ob sie unter gleichaltrigen Personen glücklicher wäre, wenn sie intellektuel auf dem niveau einer studentin ist...
mist ist das was ich geschrieben habe mit sicherheit nicht...es dürfte doch allgemein bekannt sein, dass namhafte internationalle organisationen eine vorliebe für absolventen anglo-amerikanischer elitehochschulen haben. klar ist ebenso, dass das deutsche jurastudium praktisch gar nicht für internationale tätigkeiten qualifiziert. das englische bzw. amerikanische recht dominiert den internationalen rechtsverkehr. das zeug was deutsche jurastudente 10 semester lang pauken ist spielt außerhalb deutscher grenzen keine rolle
ich weiß also wirklich nicht was an meinem ratschlag mist seien soll. für das gleiche geld was die BLS verlangt kann man auch in oxbridge, kcl, ucl, lse jura studieren und hat danach deutlich bessere internationale karriereaussichten als eine deutscher diplom-jurist bzw BLS-LLB.
was nützen denn schon ausgezeichnete, examensgeprüfte kenntnisse des deutschen strafrechts bei der UN in new york? ganz zu schweigen davon, dass man nach einem auslandstrimester (was die BLS ja so stolz anbietet) sicherlich noch nicht gut genung englisch spricht um auf internationalem parkett bestehen zu können. die BLS kann sich noch so sehr um ein internationales image bemuehen, mit ausnahme des auswärtigen amtes sind die internationalen karrieremöglichkeiten für dt. juristen sehr gering. für eine karriere bei der UN oder WTO ist sollte man eher ein studium an der sciences po oder den genannten engl. unis vorziehen, die kosten sind ähnlich hoch,die karrieremögl. danach aber besser
Natürlich stimmt es, dass bei internationalen Organisationen Absolventen englischer oder us-amerikanischer Elite-Unis begehrter sind - das liegt aber eher daran, dass das einfach die renommiertesten Unis der Welt sind. Deutsche Unis haben einfach nicht das Geld oder die Reputation (im Fall der BLS eher letzteres), um da mitzuhalten.
Dass das deutsche Jurastudium nicht für internationale Tätigkeiten qualifiziert ist allerdings Mist. Bedeutungslos ist es nämlich nur im angloamerikanischen Raum, der natürlich sehr wichtig ist, aber dennoch nicht die einzige Region der Welt. In Lateinamerika sowie im gesamten ostasiatischen Raum, insbesondere in China und Japan ist das deutsche Recht außerordentlich wichtig und seine Einflüsse auf die dortigen Rechtsordnungen sind klar erkennbar.
Außerdem bietet das deutsche Jurastudium mittlerweile sehr gute Möglichkeiten, sich auf internationale Tätigkeiten zu spezialisieren.
Die BLS zu wählen, wenn man für internationale Organisationen arbeiten will finde allerdings eher deshalb etwas sinnlos, weil deren Schwerpunkt doch klar auf (internationalem) Privat- und Wirtschaftsrecht liegt.
Was fuer verschwendetes Potential!
Dieses System ist einfach nur krank wenn solche Leute Jura studieren.
Kam es Ihnen beim Verfassen Ihres Kommentares nicht vielleicht in den Sinn, dass sich die junge Dame freiwillig für das Jurastudium entschieden hat?
Was bitteschön hat denn das sog. "System" damit zu tun? Hab selbst nichts mit Jura zu tun, aber den Anspruch kann man diesem Fach wohl nicht absprechen.
Von anderer Warte aus betrachtet, wieso sollte mir das "System" diktieren, was ich zu studieren habe? Niemand ist der Gesellschaft mehr seines Potentials schuldig, als man mit seinem Gewissen, seiner Erziehung und seiner Überzeugung vereinbaren kann.
... die Sie hier verbreiten?
Bestimmte Menschen passen zu bestimmten Wissenschaften und v.v.
Wenn Mensch da eine sinnvolle Wahl trifft, ist ein Schritt in Richtung eines erfüllten Lebens, getan.
Jede Wissenschaft benötigt Ihre Genies, und Genies werden es in Ihrer so gewählten Wissenschaft eventuell weit bringen.
Wir können in jeder Wissenschaft gute Leute gebrauchen.
Was speziell die Juristerei angeht, bietet diese ein sehr weites Berufsspektrum.
Und Sie könnene es nun Gut oder auch Schlecht heißen: Tatsache ist, dass unsere moderenen Staaten auf einem umfassenden Rechtssystem basieren und in naher Zukunft auch nicht anders denkar sind. Umso wichtiger, hier gute Leute zu haben.
Kam es Ihnen beim Verfassen Ihres Kommentares nicht vielleicht in den Sinn, dass sich die junge Dame freiwillig für das Jurastudium entschieden hat?
Was bitteschön hat denn das sog. "System" damit zu tun? Hab selbst nichts mit Jura zu tun, aber den Anspruch kann man diesem Fach wohl nicht absprechen.
Von anderer Warte aus betrachtet, wieso sollte mir das "System" diktieren, was ich zu studieren habe? Niemand ist der Gesellschaft mehr seines Potentials schuldig, als man mit seinem Gewissen, seiner Erziehung und seiner Überzeugung vereinbaren kann.
... die Sie hier verbreiten?
Bestimmte Menschen passen zu bestimmten Wissenschaften und v.v.
Wenn Mensch da eine sinnvolle Wahl trifft, ist ein Schritt in Richtung eines erfüllten Lebens, getan.
Jede Wissenschaft benötigt Ihre Genies, und Genies werden es in Ihrer so gewählten Wissenschaft eventuell weit bringen.
Wir können in jeder Wissenschaft gute Leute gebrauchen.
Was speziell die Juristerei angeht, bietet diese ein sehr weites Berufsspektrum.
Und Sie könnene es nun Gut oder auch Schlecht heißen: Tatsache ist, dass unsere moderenen Staaten auf einem umfassenden Rechtssystem basieren und in naher Zukunft auch nicht anders denkar sind. Umso wichtiger, hier gute Leute zu haben.
Ich freue mich, dass Nathalia Vanessa sich anscheinend in ihrer Situation wohl fuehlt. Dennoch finde ich es sehr bedenklich, ein Kind 3 Klassen ueberspringen zu lassen. Ja, es ist ein Problem, wenn Kinder in der Schule intellektuell unterfordert sind.
Allerdings hat sich leider in allen mir persoenlich bekannten Bespielen die Befuerchtung bestaetigt, dass Springer in den aelteren Klassen zu Aussenseitern werden, vor allem, wenn die Pubertaet beginnt. Die soziale Entwicklung ist genauso wichtig wie der Lernstoff, und meine Erfahrung hat gezeigt, dass die Kinder die "gewonnene" Zeit (und oft mehr) letztendlich durch daraus folgende persoenliche Krisen wieder verlieren und darunter leiden. Leider...
Ich kann die Bedenken von Nathalia Vanessas Grundschullehrern also sehr gut verstehen und sehe die in den Worten "Ihre Grundschullehrer wollten noch um jeden Preis verhindern, dass sie eine Klasse überspringt, später, auf anderen Schulen, fand sie Verständnis und Förderung." liegende Wertung des Autors sehr kritisch. Besser als Springen ist ausserschulische Foerderung oder, im Extremfall, etwa der Wechsel auf eine Schule fuer Hochbegabte.
Warum so eilig mit dem Erwachsen werden. Während ihre Kommilitonen am Wochenden Feiern und Erfahrungen sammeln, sitz sie zu Hause und spielt mit dem Hund. Noch bevor sie zwanzig ist, hat sie eine 60 Stunden Woche und eine der schönsten Phasen des Lebens übersprungen.
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf persönliche Angriffe. Die Redaktion /ft
Was für ein Mist. Da können Sie genau so schreiben: Wenn sie studieren gehen wollen, hätten sie eher nach harvard gehen sollen... Es gibt immer "bessere Unis", und Sie erwecken den Eindruck, internationale Organisationen würden nur Leute aus Oxford oder LSE rekutieren. Man kann sogar, sie würden es nicht glauben, von einer staatlichen Uni in DE an eine internationale Org. kommen, und die Bucerius ist davon abgesehem eine sehr rennomierte, und im universitären Vergleich in der europäischen Hochschullandschaft eine einmalige Uni.
mist ist das was ich geschrieben habe mit sicherheit nicht...es dürfte doch allgemein bekannt sein, dass namhafte internationalle organisationen eine vorliebe für absolventen anglo-amerikanischer elitehochschulen haben. klar ist ebenso, dass das deutsche jurastudium praktisch gar nicht für internationale tätigkeiten qualifiziert. das englische bzw. amerikanische recht dominiert den internationalen rechtsverkehr. das zeug was deutsche jurastudente 10 semester lang pauken ist spielt außerhalb deutscher grenzen keine rolle
ich weiß also wirklich nicht was an meinem ratschlag mist seien soll. für das gleiche geld was die BLS verlangt kann man auch in oxbridge, kcl, ucl, lse jura studieren und hat danach deutlich bessere internationale karriereaussichten als eine deutscher diplom-jurist bzw BLS-LLB.
was nützen denn schon ausgezeichnete, examensgeprüfte kenntnisse des deutschen strafrechts bei der UN in new york? ganz zu schweigen davon, dass man nach einem auslandstrimester (was die BLS ja so stolz anbietet) sicherlich noch nicht gut genung englisch spricht um auf internationalem parkett bestehen zu können. die BLS kann sich noch so sehr um ein internationales image bemuehen, mit ausnahme des auswärtigen amtes sind die internationalen karrieremöglichkeiten für dt. juristen sehr gering. für eine karriere bei der UN oder WTO ist sollte man eher ein studium an der sciences po oder den genannten engl. unis vorziehen, die kosten sind ähnlich hoch, die karrieremögl. danach aber besser
mist ist das was ich geschrieben habe mit sicherheit nicht...es dürfte doch allgemein bekannt sein, dass namhafte internationalle organisationen eine vorliebe für absolventen anglo-amerikanischer elitehochschulen haben. klar ist ebenso, dass das deutsche jurastudium praktisch gar nicht für internationale tätigkeiten qualifiziert. das englische bzw. amerikanische recht dominiert den internationalen rechtsverkehr. das zeug was deutsche jurastudente 10 semester lang pauken ist spielt außerhalb deutscher grenzen keine rolle
ich weiß also wirklich nicht was an meinem ratschlag mist seien soll. für das gleiche geld was die BLS verlangt kann man auch in oxbridge, kcl, ucl, lse jura studieren und hat danach deutlich bessere internationale karriereaussichten als eine deutscher diplom-jurist bzw BLS-LLB.
was nützen denn schon ausgezeichnete, examensgeprüfte kenntnisse des deutschen strafrechts bei der UN in new york? ganz zu schweigen davon, dass man nach einem auslandstrimester (was die BLS ja so stolz anbietet) sicherlich noch nicht gut genung englisch spricht um auf internationalem parkett bestehen zu können. die BLS kann sich noch so sehr um ein internationales image bemuehen, mit ausnahme des auswärtigen amtes sind die internationalen karrieremöglichkeiten für dt. juristen sehr gering. für eine karriere bei der UN oder WTO ist sollte man eher ein studium an der sciences po oder den genannten engl. unis vorziehen, die kosten sind ähnlich hoch, die karrieremögl. danach aber besser
Nun die Personen die sagen, das Mädchen würde in dem alter in einem falschen Umfeld aufwachsen, sollte sich fragen, ob sie unter gleichaltrigen Personen glücklicher wäre, wenn sie intellektuel auf dem niveau einer studentin ist...
"sollte sich fragen, ob sie unter gleichaltrigen Personen glücklicher wäre, wenn sie intellektuel auf dem niveau einer studentin ist..."
Wenn Sie das getan hätten, dann wären Sie zu dem Fazit gelangt, dass da gehupft wie gesprungen ist. Man kann Hochbegabung faktisch als Behinderung einstufen. Wie bei Behinderungen üblich, sitzen sie immer zwischen den Stühlen. Werden einerseits von den Gesunden nicht völlig für voll genommen und je nach dem, auch nicht von den Behinderten, weil so behindert sind sie mitunter ja auch nicht etc..
Es mag ja sein, dass sie das Mädchen unter gleichaltrigen Kindern geistig und emotional unwohl fühlt, gleichwohl fühlen sich ältere Kinder oder Jugendliche in ihrem Beisein nicht wohler. Hatten Sie auf der Uni Interesse am Umgang mit 15-jährigen? Können Sie ja nicht mal auf die Semesterparty mitnehmen oder gemeinsam den angesagten Action- oder Horrorfilm im Kino sehen, auch die Alltagsthemen sind ganz andere...die Kommolitonen träumen von Eigenheim und Familiengründung, das Mädel von Führerschein und erster eigener Wohnung. Da ergeben sich abseits des Studiums keinerlei Schnittmengen!
[...] Bitte verzichten Sie auf persönliche Angriffe. Die Redaktion /ft
"sollte sich fragen, ob sie unter gleichaltrigen Personen glücklicher wäre, wenn sie intellektuel auf dem niveau einer studentin ist..."
Wenn Sie das getan hätten, dann wären Sie zu dem Fazit gelangt, dass da gehupft wie gesprungen ist. Man kann Hochbegabung faktisch als Behinderung einstufen. Wie bei Behinderungen üblich, sitzen sie immer zwischen den Stühlen. Werden einerseits von den Gesunden nicht völlig für voll genommen und je nach dem, auch nicht von den Behinderten, weil so behindert sind sie mitunter ja auch nicht etc..
Es mag ja sein, dass sie das Mädchen unter gleichaltrigen Kindern geistig und emotional unwohl fühlt, gleichwohl fühlen sich ältere Kinder oder Jugendliche in ihrem Beisein nicht wohler. Hatten Sie auf der Uni Interesse am Umgang mit 15-jährigen? Können Sie ja nicht mal auf die Semesterparty mitnehmen oder gemeinsam den angesagten Action- oder Horrorfilm im Kino sehen, auch die Alltagsthemen sind ganz andere...die Kommolitonen träumen von Eigenheim und Familiengründung, das Mädel von Führerschein und erster eigener Wohnung. Da ergeben sich abseits des Studiums keinerlei Schnittmengen!
[...] Bitte verzichten Sie auf persönliche Angriffe. Die Redaktion /ft
"sollte sich fragen, ob sie unter gleichaltrigen Personen glücklicher wäre, wenn sie intellektuel auf dem niveau einer studentin ist..."
Wenn Sie das getan hätten, dann wären Sie zu dem Fazit gelangt, dass da gehupft wie gesprungen ist. Man kann Hochbegabung faktisch als Behinderung einstufen. Wie bei Behinderungen üblich, sitzen sie immer zwischen den Stühlen. Werden einerseits von den Gesunden nicht völlig für voll genommen und je nach dem, auch nicht von den Behinderten, weil so behindert sind sie mitunter ja auch nicht etc..
Es mag ja sein, dass sie das Mädchen unter gleichaltrigen Kindern geistig und emotional unwohl fühlt, gleichwohl fühlen sich ältere Kinder oder Jugendliche in ihrem Beisein nicht wohler. Hatten Sie auf der Uni Interesse am Umgang mit 15-jährigen? Können Sie ja nicht mal auf die Semesterparty mitnehmen oder gemeinsam den angesagten Action- oder Horrorfilm im Kino sehen, auch die Alltagsthemen sind ganz andere...die Kommolitonen träumen von Eigenheim und Familiengründung, das Mädel von Führerschein und erster eigener Wohnung. Da ergeben sich abseits des Studiums keinerlei Schnittmengen!
[...] Bitte verzichten Sie auf persönliche Angriffe. Die Redaktion /ft
also ich weiss ja nicht was Ihre hobbys sind, aber ich interessiere mich auch für dinge, die um machen darf, wenn man unter 18 ist... Ausserdem, wenn mein Gegenüber intellektuell mit mir auf einer ebene ist, finden sich da auch ausserhalb der uni schnittmengen (kunst, kultur, musik, weltgeschehen sind da nur einige dinge die mir dazu einfallen)
Ich hoffe sehr, dass sich die Kleine von Ihrem rabiaten Ton nicht den Wind aus den Segeln nehmen lässt.
Wissen Sie: Wenn eine Person intellektuell auf einer Höhe mit, oder sogar höher als die eigene Person ist, kann man die Beziehung mit dieser Person, egal ob ein Gespräch oder eine Freundschaft, in der Regel als Gewinn ansehen.
Wenn Sie mich mit Lösungsvorschlägen begeistert, auf die ich nicht gekommen wäre: Was für eine Rolle spielt das Alter?
Hinderlich kann hier allein das eigene Ego sein!
---
Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg Nathalia. :)
Und ein Tipp von mir, falls du das liest: Hör nicht auf dich für die Bibel zu interessieren. ;)
also ich weiss ja nicht was Ihre hobbys sind, aber ich interessiere mich auch für dinge, die um machen darf, wenn man unter 18 ist... Ausserdem, wenn mein Gegenüber intellektuell mit mir auf einer ebene ist, finden sich da auch ausserhalb der uni schnittmengen (kunst, kultur, musik, weltgeschehen sind da nur einige dinge die mir dazu einfallen)
Ich hoffe sehr, dass sich die Kleine von Ihrem rabiaten Ton nicht den Wind aus den Segeln nehmen lässt.
Wissen Sie: Wenn eine Person intellektuell auf einer Höhe mit, oder sogar höher als die eigene Person ist, kann man die Beziehung mit dieser Person, egal ob ein Gespräch oder eine Freundschaft, in der Regel als Gewinn ansehen.
Wenn Sie mich mit Lösungsvorschlägen begeistert, auf die ich nicht gekommen wäre: Was für eine Rolle spielt das Alter?
Hinderlich kann hier allein das eigene Ego sein!
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Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg Nathalia. :)
Und ein Tipp von mir, falls du das liest: Hör nicht auf dich für die Bibel zu interessieren. ;)
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