Deutschenfeindlichkeit "Schweinefresser"
Was tun, wenn Migrantenkinder deutsche Mitschüler unterdrücken? Berliner Lehrer sind verzweifelt
Es liegt ein Hauch von Panik in der Luft, als die Lehrerin endlich zu sprechen beginnt. Sie schluckt. Sie sagt: »Ich bekomme immer mehr Ehrfurcht und Respekt vor diesem Thema.« Dieses Thema, das ist die »sogenannte Deutschenfeindlichkeit« ihrer türkisch- und arabischstämmigen Schüler.
Kein Wunder, dass die Lehrerin so beklommen ist. Nur zwei Straßen entfernt vom Tagungsort hetzt der Rechtspopulist Geert Wilders gegen Muslime , die angeblich Deutschland durch Masseneinwanderung unterwerfen wollen. Die Lehrerin, die ihr halbes Leben an einer Schule in Neukölln verbracht hat, will mit der politisierenden Islamophobie nichts zu tun haben. Dies hier ist eine Veranstaltung des multikulturellen Ausschusses der linken Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Die Furcht, eine ohnehin schon hysterische Debatte noch weiter anzuheizen, füllt den Raum.
Zwei Mitglieder des GEW-Ausschusses für multikulturelle Angelegenheiten, Andrea Posor und Christian Meyer, hatten in einem Artikel für die Berliner Lehrerzeitung Alarm geschlagen, in den zunehmend segregierten Schulen verstärke sich das Mobbing gegen deutsche Schüler. Dieser bereits vor einem Jahr erschienene Hilferuf löste so heftige Diskussionen unter den Lehrern aus, dass man sich, wenn auch unter großen ideologischen Bauchschmerzen, entschloss, eine Tagung zum Thema einzuberufen. Alles selbstverständlich hochseriös, abgesichert mit Rassismusexperten, Migrantenvertretern, Bildungsforschern. Zu groß ist die Angst, selbst unter Rassismusverdacht zu geraten.
Aber am Ende schaut dann eben alles auf diese Frau, die von der Pöbelei berichtet, der deutsche Schüler – und Lehrer – ausgesetzt sind. Sie lehrt seit mehr als zwanzig Jahren an der Otto-Hahn-Gesamtschule im Stadtteil Neukölln und heißt Mechthild Unverzagt.
»Ist ja irre, dass die auch noch diesen Nachnamen hat«, flachst ein Lehrerkollege in der hintersten Reihe vor lauter Anspannung. Dann redet Frau Unverzagt, und sofort wird es leise im vollen Tagungsraum des Berliner GEW-Hauses.
Sie spricht von »Ghettoisierungstendenzen« in Neukölln, einem sogenannten »A-Bezirk« (»A« für Alte, Arbeitslose, Ausländer, Alleinerziehende). An ihrer Schule seien über 80 Prozent der Kinder »nichtdeutscher Herkunftssprache«, die große Mehrheit davon türkisch- oder arabischstämmig. Fast alle Familien seien arm, viele zerrüttet. Die türkischen und arabischen Schüler seien tonangebend in ihrer Respektlosigkeit gegenüber Lehrern. Sie bekämen dafür Anerkennung unter ihresgleichen und stärkten so ihr Selbstwertgefühl: »Wenn es bei uns mal sogenannten Unterricht gibt, erleben sie Misserfolge. Also tun sie alles, um ihn zu sabotieren.« Die deutschen Kinder hätten als kleine Minderheit »alle Qualitäten, die ein Opfer haben muss«. Sie müssten lernen, »sich unsichtbar zu machen«. Sie wollten während der Pausen nicht mehr auf den Schulhof, weil draußen nur ein Spießrutenlauf mit Beschimpfungen und Drohungen auf sie warte. Nicht nur deutsche, auch leistungsbereite türkische und arabische Schüler würden von den Wortführern niedergemacht. Ein türkischer Junge, der zu den guten Schülern zähle, werde als »schwul« beschimpft: »Jeder, der irgendwas erreichen will in der Schule, ist der Gegner. Es wird alles gemobbt, was anders ist.« Auch sie selber ist in demütigender und sexistischer Weise angemacht worden.
Es dauert eine Weile, bis die Teilnehmer sich nach Unverzagts Schilderungen fangen. An diesem Samstagmorgen kann man erleben, wie schwer es manchen Linken immer noch fällt, offen von den Konflikten des Einwanderungslandes zu reden. Eine Professorin für Rassismusforschung versucht nachzuweisen, dass die »strukturell benachteiligten Schüler« türkischer oder arabischer Herkunft per definitionem nicht zum Rassismus fähig seien, weil sie ja eine machtlose Minderheit darstellten. Nach dem Bericht von Mechthild Unverzagt wirkt das einigermaßen bizarr. »Diese Kinder waren noch nie in einer Minderheitensituation«, erwidert die Lehrerin.
- Datum 08.10.2010 - 15:03 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 07.10.2010 Nr. 41
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Als ob das neu waere.
Solche Schulhofszenarien gibt es doch schon mindestens seit den siebziger Jahren.
Aber immer wirds das tolle Thema "Migrant" in den Medien hochgeputscht und durchs Internet geheizt, kostet ja nichts.
Die Folge? Einige meinen zu wissen,was sie tun muessen und stecken schon wieder Gebaeude an, so geschehen am SOnntag in Peine, Niedersachsen.
Wen es interessiert, der kann ja mal googeln.
Eines wird oder wurde meines Wissens noch nicht untersucht. Wie wirkt sich empfundene Ungerechtigkeit (Finanzkrise, Umverteilung von unten nach oben,...) in einem Staat auf die Toleranz und Solidarität der Bevölkerung aus?
Das amerikanische Wirtschaftsdenken - setze den Menschen Ziele die schwer bis garnicht erreichbar sind um sie zu noch mehr Leistung "anzuspornen" (richtig wäre anzutreiben) - führt doch letztlich zu Ellbogendenken. Es fördert die primitiven Überlebensinstinkte - jeder gegen jeden, denn mein Job, meine Zukunft steht auf dem Spiel.
Wie würde ein entspannteres Wirtschaftsdenken - weg vom permanenten, illusionären Wachstum - eine Gesellschaft verändern was das Zusammenleben betrifft? Wie war das früher, als ein gewisser "Verschleiß an Firmenwerten (finanz.)" noch möglich war? Stichwort Kleinigkeiten für den Eigenbedarf. Wie war es als man die meisten Mitarbeiter zumindest vom Sehen kannte, man gemeinsam etwas trinken ging weil man wollte und nicht im Rahmen eines "Firmenprogramms" und der Druck auf den einzelnen Mitarbeiter nicht so extrem war wie zu heutigen Leiharbeits- und Prekärarbeitnehmern?
Einfach gesagt; welche Schuld hat das aktuelle Gebaren der "Wirtschaft" an Extremen?
Ich finde der Zusammenhang ist einfach zu sehen. Die Welt ist voll von Beispielen - siehe USA und die Afrikanischstämmigen,...
Wirtschaftliche Unsicherheit entsprich in der heutigen Zeit der Bedrohung der eigenen Überlebensfähigkeit. Das führt zu Kampf/Starre/Flucht.
Bitte kehren Sie zum Artikelthema zurück. Danke. Die Redaktion/er
Eines wird oder wurde meines Wissens noch nicht untersucht. Wie wirkt sich empfundene Ungerechtigkeit (Finanzkrise, Umverteilung von unten nach oben,...) in einem Staat auf die Toleranz und Solidarität der Bevölkerung aus?
Das amerikanische Wirtschaftsdenken - setze den Menschen Ziele die schwer bis garnicht erreichbar sind um sie zu noch mehr Leistung "anzuspornen" (richtig wäre anzutreiben) - führt doch letztlich zu Ellbogendenken. Es fördert die primitiven Überlebensinstinkte - jeder gegen jeden, denn mein Job, meine Zukunft steht auf dem Spiel.
Wie würde ein entspannteres Wirtschaftsdenken - weg vom permanenten, illusionären Wachstum - eine Gesellschaft verändern was das Zusammenleben betrifft? Wie war das früher, als ein gewisser "Verschleiß an Firmenwerten (finanz.)" noch möglich war? Stichwort Kleinigkeiten für den Eigenbedarf. Wie war es als man die meisten Mitarbeiter zumindest vom Sehen kannte, man gemeinsam etwas trinken ging weil man wollte und nicht im Rahmen eines "Firmenprogramms" und der Druck auf den einzelnen Mitarbeiter nicht so extrem war wie zu heutigen Leiharbeits- und Prekärarbeitnehmern?
Einfach gesagt; welche Schuld hat das aktuelle Gebaren der "Wirtschaft" an Extremen?
Ich finde der Zusammenhang ist einfach zu sehen. Die Welt ist voll von Beispielen - siehe USA und die Afrikanischstämmigen,...
Wirtschaftliche Unsicherheit entsprich in der heutigen Zeit der Bedrohung der eigenen Überlebensfähigkeit. Das führt zu Kampf/Starre/Flucht.
Bitte kehren Sie zum Artikelthema zurück. Danke. Die Redaktion/er
die Strafmaßnahmen der Eltern versagen. Die Schüler tanzen doch ihren Erziehungsberechtigten auf der NAse herum.
Das gerade in Berlin die Situation am präkersten ist, hat für mich folgenden Grund: Wenn solche Fälle eintreten, steht der Schulleiter meistens nur als dummer Beobachter da. Deshalb mein Vorschlag: Statt immer alles auf den Senat zu schieben, der in Berlin durch Rot-Rot eh nicht an einer Lösung interessiert ist, ist es doch besser den Schulleiter in die Pflicht zu nehmen, ihm mehr Verantwortung zu geben (auch finanziell), sodass er sich Empören kann und Gegenmaßnahmen in Eigeninitiative durchsetzen kann. So stehen die Lehrer sonst immer nur auf verlorenen Posten. Auch finde ich muss die Schule die Eltern mehr einbinden, warum nicht auch mal ne AG für Schüler und Eltern anbieten. Heutzutage ist die Schule doch nur noch zu einem Ort geworden, wo man seine Kinder hin abschiebt, ganz gleich, ob es sich nun um einen Einwanderer handelt oder nicht.
Das gerade in Berlin die Situation am präkersten ist, hat für mich folgenden Grund: Wenn solche Fälle eintreten, steht der Schulleiter meistens nur als dummer Beobachter da. Deshalb mein Vorschlag: Statt immer alles auf den Senat zu schieben, der in Berlin durch Rot-Rot eh nicht an einer Lösung interessiert ist, ist es doch besser den Schulleiter in die Pflicht zu nehmen, ihm mehr Verantwortung zu geben (auch finanziell), sodass er sich Empören kann und Gegenmaßnahmen in Eigeninitiative durchsetzen kann. So stehen die Lehrer sonst immer nur auf verlorenen Posten. Auch finde ich muss die Schule die Eltern mehr einbinden, warum nicht auch mal ne AG für Schüler und Eltern anbieten. Heutzutage ist die Schule doch nur noch zu einem Ort geworden, wo man seine Kinder hin abschiebt, ganz gleich, ob es sich nun um einen Einwanderer handelt oder nicht.
Ich glaube, wir haben das Problem, dass die zu starke Migration doch zu Problemen führt. Was ist daran verkehrt? So vieles führt zu Problemen, was politisch entschieden, möglich oder unmöglich gemacht wird. Es ist eine Politische Entscheidung, dass die Migration in dem Maße zugelassen wird, dass die Einheimischen schon in eine solche Minderzahl gebracht werden. Es ist eine Tatsache. Warum aktzeptieren wir nicht, dass wir beim Thema Migration etwas falsch machen. Ein Freund von mir(türkischstämmig), sehr gebildet und würde zu den gemobbten türkischstämmigen im Artikel gehören, da er leistungsorientiert ist, sagte zu mir, dass wir einfach den Fehler machen, jeden reinzulassen, komme, was wolle. Und soetwas würde einfach nicht funktionieren. Er sagt, wie kann es jemand verdient haben, hier leben zu dürfen, wenn er den Staat, die Beamten des Staates(da ging es um Polizeibeamte, aber Lehrer sind ja auch Beamte) und die Bevölkerung, die diesen Staat aufgebaut hat, nicht respektiert. Er versteht nicht, warum wir uns mit dem Abschieben so schwer tun. Wir hätten ihnen doch die CHance gegeben und Deutsch wwürde man nicht, weil man einfach hier ist oder hier geboren ist, sondern auch deutsch sein will und nicht indem man deutsche diskriminiert. Soetwas sagt ein türkischstämmiger. Man könnte ihn nun als potentiellen NPD-Wähler abtun. Wäre er deutsch würde uns das sehr leicht fallen, oder?
Die Liberalen wollen nicht anerkennen, dass wir ein Armen- und Unterschichtenproblem in den betroffenen Gegenden haben. Sie sehen: Einwanderung führt zu Zunahme der Armenschicht. Sie argumentieren: Es gibt kein Armenschichtproblem in unserer Gesellschaft. Wir haben ein Problem mit bestimmten Einwanderungskulturen.
Anstatt ökonomische Antworten zu liefern, verständigt man sich darauf Christentum und Deutschtum zu predigen.
Als leitender Teil des politischen Betriebes - kann ich bloß sagen, dass die Verwaltungen - von den Politikern ganz zu schweigen -, kein Konzept für den Umgang mit den Armen- und Unterschichtsvierteln haben. In Berlin gut zu erkennen. Dort werden allenfalls Wohnungen künstlich aufgewertet, um die Armen in noch ärmere Gegenden ziehen zu lassen.
Eine Frau Unverzagts Klagen bleiben für gewöhnlich ungehört. Ich selbst musste, aus formalen Gründen, ähnliche Klagen bereits zurückweisen. Wir, in der Verwaltung, hatten einfach kein Verfahren für Probleme wie diese.
DerM schreibt:
" Er sagt, wie kann es jemand verdient haben, hier leben zu dürfen, wenn er den Staat, die Beamten des Staates(da ging es um Polizeibeamte, aber Lehrer sind ja auch Beamte) und die Bevölkerung, die diesen Staat aufgebaut hat, nicht respektiert. Er versteht nicht, warum wir uns mit dem Abschieben so schwer tun."
Die Frage ist richtig gestellt. Warum lassen wir Deutschen uns solch ein Verhalten, das Demütigen und Verprügeln unserer Kinder, gefallen. Sigmund Freud würde antworten: Da ist Schuldgefühl im Spiel. Die Übergriffe und Verachtung durch islamische Jugendliche akzeptieren wir im Unterbewusstsein als Strafe für irgendetwas.
Es ist ja nicht so, dass die autochtonen Deutschen gegenueber Immigranten aus Machokulturen insgesamt in der Minderzahl sind. Das Problem liegt eher darin, dass sie alle in denselben Gegenden wohnen (aus historischen und oekonomischen Gruenden)und dann dort (!) Mehrheiten bilden.
Und solange ALG II und der Markt dafuer sorgen, dass bestimmte soziale Gruppen auch gar nicht irgendwo anders wohnen koennen (!) wird sich daran wenig aendern. Was sicher helfen wuerde, waeren Sozialwohnungsprojekte in "besseren" Vierteln.
Ich denke dass es der erste große Fehler ist alle Muslime über einen Kamm zu scheren. Gefühlt denke ich schon dass wir hier in Berlin das größte Problem mit Türken haben. Die Eltern sprechen im Allgemeinen sogar einigermaßen deutsch (so gut wie es eben geht wenn man spät anfängt eine Sprache zu lernen), aber die Kinder (o.k. auch da fallen nur die schlechten Beispiele auf), hier geboren,[...], fast kein Deutsch und am pöbeln, auf die Strasse sabbern usw., usw. Ich frage mich einfach warum es z.b. nicht möglich ist per Gesetz alle Ausländer zu zwingen ihre Kinder mit 3 Jahren in den Kindergarten zu bringen (o.k., dazu mehr Kindergartenplätze, mehr Erzieherinnen, bessere Durchmischung) aber selbst diese Kosten wären wohl gering gegen die der mißlungenen Integration. Damit wäre ein Schulabschluß möglich, wahrscheinlich ein Ausbildungsplatz, der ständige Frust wäre nicht gegeben und damit wohl weniger Aggression. Sprache ist der Schlüssel zu jeder Integration. Ich kann aber auch nicht verstehen dass wir (gefühlt) hier jeden Depppen reinlassen und für die gebildeten Ausländer bauen wir riesige Hürden (und die Leute setzten sich auch noch der Gefahr aus mal eben wegen falscher Haar- oder Hautfarbe aus der S-Bahn getreten zu werden) Da scheitert Integration dann doch an uns.
Bitte verzichten Sie auf die Verbreitung von pauschalen Klischees. Danke, die Redaktion/vv
ihnen zu widersprechen, ob sie nun türkische Wurzeln haben, oder nicht.
Die Politik hat die Integration 50 Jahre in die Hände von Intellektuellen
gelegt, die wechselseitig immer nur den Geldhahn aufgedreht haben,
um nach außen und für den Integrationsbericht gut dazustehen.
Geleistet haben sie nichts.
Warten sie ab, wenn es den Lehrern und den Polizisten erlaubt wird
die Wahrheit zu sagen.
Z.Zt. haben sie als Beamte noch den Maulkorb um, möglich das der
zu den kommenden Wahlen gelockert wird, dann gibt es richtig
Ärger in der Republik.
...sind (zum Glück) genauso viel wert wie die eines Deutschen und die Tatsache, dass sie hier als "Worte eines Türkischstämmigen" aufgeführt werden kann man nur so bewerten wie sie ganz offensichtlich sind: Der Versuch eines Autoritätsargumentes.
Gerne werde deinen offensichtlich uninformierten Freund ein paar Antworten geben
"Ein Freund von mir(türkischstämmig), sehr gebildet und würde zu den gemobbten türkischstämmigen im Artikel gehören, da er leistungsorientiert ist, sagte zu mir, dass wir einfach den Fehler machen, jeden reinzulassen, komme, was wolle. Und soetwas würde einfach nicht funktionieren. "
Tun wir nicht, bitte einmal mit der gesetzlichen Grundlage von Einwanderung beschäftigen.
"Er sagt, wie kann es jemand verdient haben, hier leben zu dürfen, wenn er den Staat, die Beamten des Staates(da ging es um Polizeibeamte, aber Lehrer sind ja auch Beamte) und die Bevölkerung, die diesen Staat aufgebaut hat, nicht respektiert. Er versteht nicht, warum wir uns mit dem Abschieben so schwer tun."
Warum tun wir uns schwer? Weil es sich bei den Menschen über die wir reden zu größten Teilen um Deutsche handelt, auch wenn man sie 1000 mal "Migrantenkinder" nennt und auf ihre "türkischen Wurzeln" hinweist. Die Kinder sind hier geboren, ob sie das Land mögen oder nicht und sie haben auf Grund deutscher Gesetze fast alle einen deutschen Pass, ob du es willst oder nicht.
Wer nun nach Abschiebung schreit, schreit gleichzeitig nach rechtlicher Willkür.
aber ich befürchte mein Kommentar wird gelöscht auch wenn er ein Tatsachenbericht ist.
Am Abend vor der vorletzten Wahl war ich mit einem türkischen Mitarbeiter den Wagen des Chefs wegbringen, in eine KFZ Werkstatt von Türken. Ich saß dann in einem Nebenraum und wartete, auf dem Tisch vor mir ein riesiger Samowar zum Tee kochen. Kurz bevor wir wieder fuhren waren alle Meister in dem Raum und sprachen mit mir. Der eine war 30 Jahre, der Zweite 20 Jahre und der Dritte war 10 Jahre in Deutschland. Sie waren alle der Meinung, ich sollte am nächsten Tag eine rechtsradikale Partei wählen, sie würden es auch machen wenn sie wählen gehen könnten. Denn es würde zu viele Türken geben die ihnen Schande machen. Die Erklärung folgte prompt. Denn wenn die Gewerkschaften 5% für ihre Mitglieder haben wollen, dann fordern sie 7%. Dann sagen die Arbeitgeber 3% und nach Verhandlungen und Streiks kommt man dann auf die gewünschten 5%. Wenn ich nun eine Partei wählen würde die den bisherigen Kurs der Politik verfolgt, würde ich nichts ändern. Also muß ich aus Protest eine andere Partei wählen. Die Grünen sind schon lange keine Protestpartei mehr, also muß ich die großen Parteien daran erinnern dass ihre Wähler andere Parteien wählen.
Ich bin am nächsten Tag nicht wählen gegangen, ich wußte nicht mehr was ich machen sollte.
Bei der letzten Wahl ist mir aber eines deutlich geworden. Keiner kämpft um die Stimme eines Durchschnittsdeutschen. Ich bin für alle großen Parteien nur eins: Steuerzahler.
Die Liberalen wollen nicht anerkennen, dass wir ein Armen- und Unterschichtenproblem in den betroffenen Gegenden haben. Sie sehen: Einwanderung führt zu Zunahme der Armenschicht. Sie argumentieren: Es gibt kein Armenschichtproblem in unserer Gesellschaft. Wir haben ein Problem mit bestimmten Einwanderungskulturen.
Anstatt ökonomische Antworten zu liefern, verständigt man sich darauf Christentum und Deutschtum zu predigen.
Als leitender Teil des politischen Betriebes - kann ich bloß sagen, dass die Verwaltungen - von den Politikern ganz zu schweigen -, kein Konzept für den Umgang mit den Armen- und Unterschichtsvierteln haben. In Berlin gut zu erkennen. Dort werden allenfalls Wohnungen künstlich aufgewertet, um die Armen in noch ärmere Gegenden ziehen zu lassen.
Eine Frau Unverzagts Klagen bleiben für gewöhnlich ungehört. Ich selbst musste, aus formalen Gründen, ähnliche Klagen bereits zurückweisen. Wir, in der Verwaltung, hatten einfach kein Verfahren für Probleme wie diese.
DerM schreibt:
" Er sagt, wie kann es jemand verdient haben, hier leben zu dürfen, wenn er den Staat, die Beamten des Staates(da ging es um Polizeibeamte, aber Lehrer sind ja auch Beamte) und die Bevölkerung, die diesen Staat aufgebaut hat, nicht respektiert. Er versteht nicht, warum wir uns mit dem Abschieben so schwer tun."
Die Frage ist richtig gestellt. Warum lassen wir Deutschen uns solch ein Verhalten, das Demütigen und Verprügeln unserer Kinder, gefallen. Sigmund Freud würde antworten: Da ist Schuldgefühl im Spiel. Die Übergriffe und Verachtung durch islamische Jugendliche akzeptieren wir im Unterbewusstsein als Strafe für irgendetwas.
Es ist ja nicht so, dass die autochtonen Deutschen gegenueber Immigranten aus Machokulturen insgesamt in der Minderzahl sind. Das Problem liegt eher darin, dass sie alle in denselben Gegenden wohnen (aus historischen und oekonomischen Gruenden)und dann dort (!) Mehrheiten bilden.
Und solange ALG II und der Markt dafuer sorgen, dass bestimmte soziale Gruppen auch gar nicht irgendwo anders wohnen koennen (!) wird sich daran wenig aendern. Was sicher helfen wuerde, waeren Sozialwohnungsprojekte in "besseren" Vierteln.
Ich denke dass es der erste große Fehler ist alle Muslime über einen Kamm zu scheren. Gefühlt denke ich schon dass wir hier in Berlin das größte Problem mit Türken haben. Die Eltern sprechen im Allgemeinen sogar einigermaßen deutsch (so gut wie es eben geht wenn man spät anfängt eine Sprache zu lernen), aber die Kinder (o.k. auch da fallen nur die schlechten Beispiele auf), hier geboren,[...], fast kein Deutsch und am pöbeln, auf die Strasse sabbern usw., usw. Ich frage mich einfach warum es z.b. nicht möglich ist per Gesetz alle Ausländer zu zwingen ihre Kinder mit 3 Jahren in den Kindergarten zu bringen (o.k., dazu mehr Kindergartenplätze, mehr Erzieherinnen, bessere Durchmischung) aber selbst diese Kosten wären wohl gering gegen die der mißlungenen Integration. Damit wäre ein Schulabschluß möglich, wahrscheinlich ein Ausbildungsplatz, der ständige Frust wäre nicht gegeben und damit wohl weniger Aggression. Sprache ist der Schlüssel zu jeder Integration. Ich kann aber auch nicht verstehen dass wir (gefühlt) hier jeden Depppen reinlassen und für die gebildeten Ausländer bauen wir riesige Hürden (und die Leute setzten sich auch noch der Gefahr aus mal eben wegen falscher Haar- oder Hautfarbe aus der S-Bahn getreten zu werden) Da scheitert Integration dann doch an uns.
Bitte verzichten Sie auf die Verbreitung von pauschalen Klischees. Danke, die Redaktion/vv
ihnen zu widersprechen, ob sie nun türkische Wurzeln haben, oder nicht.
Die Politik hat die Integration 50 Jahre in die Hände von Intellektuellen
gelegt, die wechselseitig immer nur den Geldhahn aufgedreht haben,
um nach außen und für den Integrationsbericht gut dazustehen.
Geleistet haben sie nichts.
Warten sie ab, wenn es den Lehrern und den Polizisten erlaubt wird
die Wahrheit zu sagen.
Z.Zt. haben sie als Beamte noch den Maulkorb um, möglich das der
zu den kommenden Wahlen gelockert wird, dann gibt es richtig
Ärger in der Republik.
...sind (zum Glück) genauso viel wert wie die eines Deutschen und die Tatsache, dass sie hier als "Worte eines Türkischstämmigen" aufgeführt werden kann man nur so bewerten wie sie ganz offensichtlich sind: Der Versuch eines Autoritätsargumentes.
Gerne werde deinen offensichtlich uninformierten Freund ein paar Antworten geben
"Ein Freund von mir(türkischstämmig), sehr gebildet und würde zu den gemobbten türkischstämmigen im Artikel gehören, da er leistungsorientiert ist, sagte zu mir, dass wir einfach den Fehler machen, jeden reinzulassen, komme, was wolle. Und soetwas würde einfach nicht funktionieren. "
Tun wir nicht, bitte einmal mit der gesetzlichen Grundlage von Einwanderung beschäftigen.
"Er sagt, wie kann es jemand verdient haben, hier leben zu dürfen, wenn er den Staat, die Beamten des Staates(da ging es um Polizeibeamte, aber Lehrer sind ja auch Beamte) und die Bevölkerung, die diesen Staat aufgebaut hat, nicht respektiert. Er versteht nicht, warum wir uns mit dem Abschieben so schwer tun."
Warum tun wir uns schwer? Weil es sich bei den Menschen über die wir reden zu größten Teilen um Deutsche handelt, auch wenn man sie 1000 mal "Migrantenkinder" nennt und auf ihre "türkischen Wurzeln" hinweist. Die Kinder sind hier geboren, ob sie das Land mögen oder nicht und sie haben auf Grund deutscher Gesetze fast alle einen deutschen Pass, ob du es willst oder nicht.
Wer nun nach Abschiebung schreit, schreit gleichzeitig nach rechtlicher Willkür.
aber ich befürchte mein Kommentar wird gelöscht auch wenn er ein Tatsachenbericht ist.
Am Abend vor der vorletzten Wahl war ich mit einem türkischen Mitarbeiter den Wagen des Chefs wegbringen, in eine KFZ Werkstatt von Türken. Ich saß dann in einem Nebenraum und wartete, auf dem Tisch vor mir ein riesiger Samowar zum Tee kochen. Kurz bevor wir wieder fuhren waren alle Meister in dem Raum und sprachen mit mir. Der eine war 30 Jahre, der Zweite 20 Jahre und der Dritte war 10 Jahre in Deutschland. Sie waren alle der Meinung, ich sollte am nächsten Tag eine rechtsradikale Partei wählen, sie würden es auch machen wenn sie wählen gehen könnten. Denn es würde zu viele Türken geben die ihnen Schande machen. Die Erklärung folgte prompt. Denn wenn die Gewerkschaften 5% für ihre Mitglieder haben wollen, dann fordern sie 7%. Dann sagen die Arbeitgeber 3% und nach Verhandlungen und Streiks kommt man dann auf die gewünschten 5%. Wenn ich nun eine Partei wählen würde die den bisherigen Kurs der Politik verfolgt, würde ich nichts ändern. Also muß ich aus Protest eine andere Partei wählen. Die Grünen sind schon lange keine Protestpartei mehr, also muß ich die großen Parteien daran erinnern dass ihre Wähler andere Parteien wählen.
Ich bin am nächsten Tag nicht wählen gegangen, ich wußte nicht mehr was ich machen sollte.
Bei der letzten Wahl ist mir aber eines deutlich geworden. Keiner kämpft um die Stimme eines Durchschnittsdeutschen. Ich bin für alle großen Parteien nur eins: Steuerzahler.
Ich teile die Einschätzung von Frau Unverzagt. Und ich hoffe, dass Sie entweder den Beruf oder den Ort wechselt. Einwanderung bedeutet, dass sich Stadtteile ändern - und dass man nicht mehr mit der gleichen Rhetorik fortfahren kann. Ein Blick nach USA reicht. Ich wünsche wir von Herzen Mut und - ganz offen - Bedacht, Umsicht, auch um ihr eigenes Lebensglück.
Ich teile aber nicht Laus Einschätzung, man könne diese Debatte zu Ungunsten der Linken führen: "Wenn dieses Land eine Linke hat, die den öffentlichen Raum gegen jeden Rassismus verteidigt – auch den von Nichtdeutschen –, haben Rechtspopulisten ein Thema weniger."
Was möchte er mir damit sagen? Etwa, dass jetzt die Nicht-Linken kommen, um aufzuräumen? Mit Verlaub: Noch waren die CDU und FDP die am längsten regierenden Parteien seit Kohl. Sie haben größtenteils versagt, will ich meinen. Diese öffentliche Verdrehung der politischen Tatsachen und Hetze gegen ein politisches Lager (das ich nicht unterstütze: es geht um politische Prinzipien), finde ich bedenklich, weil die größten liberalen Zeitungen (Die Zeit, FAZ) auf eine beängstigende Weise gleichgeschaltet argumentieren.
Meines Erachtens sollte man die Integrations- und Einwanderungsdebatte ohne die Christ-Demokraten führen. Die ganze Debatte ist hochreligiös geworden. Das führt zu nichts als Hass und Ausgrenzung.
Dass die vergangenen CDU/CSU-Regierungen für die jetzigen Verhältnisse eine große Mitverantwortung tragen, ist offensichtlich.
Aber die "Linken" haben dafür gesorgt, dass die Diskussion wie Sie schreiben "hochreligiös" geführt wird, anstatt sachlich und offen.
Man braucht sich nur die Kommentar der Grünen Leitfiguren anzuhören:
Es werden keine konkreten Vorschläge zur Diskussion gestellt, sondern der politische Gegner wird als "Rassist", "Verfassungsfeind", ja man möchte sagen als leibhaftiger Gottseibeuns beschimpft. Dabei bleiben die wirklichen Probleme, welche nur einen verhältnismäßig kleinen Teil der Einwanderer betreffen, weiter ungelöst.
Diese linke Heuchelei (man tut nichst, macht aber jeden moralisierend nieder, der die Probleme anspricht) hat maßgeblich zur den Problemen beigetragen. Dabei wird völlig übersehen, dass die überwiegende Mehrheit der Einwanderer und Einwandererkinder völlig normale Menschen sind, die sich Mühe geben, in diesem Lande zu leben, ihr Auskommen zu finden, die Sprache zu sprechen, und nach kleinen oder großen beruflichen und privaten Erfolgen streben.
Vermutlich sind die Mehrzahl der so oft benannten Problemgruppen keineswegs ursprünglich als "Gastarbeiter" hierhergekommen (seit wann haben wir z.B. im Libanon "Gastarbeiter" angeworben?)
"Meines Erachtens sollte man die Integrations- und Einwanderungsdebatte ohne die Christ-Demokraten führen. Die ganze Debatte ist hochreligiös geworden. Das führt zu nichts als Hass und Ausgrenzung."
Dass die vergangenen CDU/CSU-Regierungen für die jetzigen Verhältnisse eine große Mitverantwortung tragen, ist offensichtlich.
Aber die "Linken" haben dafür gesorgt, dass die Diskussion wie Sie schreiben "hochreligiös" geführt wird, anstatt sachlich und offen.
Man braucht sich nur die Kommentar der Grünen Leitfiguren anzuhören:
Es werden keine konkreten Vorschläge zur Diskussion gestellt, sondern der politische Gegner wird als "Rassist", "Verfassungsfeind", ja man möchte sagen als leibhaftiger Gottseibeuns beschimpft. Dabei bleiben die wirklichen Probleme, welche nur einen verhältnismäßig kleinen Teil der Einwanderer betreffen, weiter ungelöst.
Diese linke Heuchelei (man tut nichst, macht aber jeden moralisierend nieder, der die Probleme anspricht) hat maßgeblich zur den Problemen beigetragen. Dabei wird völlig übersehen, dass die überwiegende Mehrheit der Einwanderer und Einwandererkinder völlig normale Menschen sind, die sich Mühe geben, in diesem Lande zu leben, ihr Auskommen zu finden, die Sprache zu sprechen, und nach kleinen oder großen beruflichen und privaten Erfolgen streben.
Vermutlich sind die Mehrzahl der so oft benannten Problemgruppen keineswegs ursprünglich als "Gastarbeiter" hierhergekommen (seit wann haben wir z.B. im Libanon "Gastarbeiter" angeworben?)
"Meines Erachtens sollte man die Integrations- und Einwanderungsdebatte ohne die Christ-Demokraten führen. Die ganze Debatte ist hochreligiös geworden. Das führt zu nichts als Hass und Ausgrenzung."
Die Liberalen wollen nicht anerkennen, dass wir ein Armen- und Unterschichtenproblem in den betroffenen Gegenden haben. Sie sehen: Einwanderung führt zu Zunahme der Armenschicht. Sie argumentieren: Es gibt kein Armenschichtproblem in unserer Gesellschaft. Wir haben ein Problem mit bestimmten Einwanderungskulturen.
Anstatt ökonomische Antworten zu liefern, verständigt man sich darauf Christentum und Deutschtum zu predigen.
Als leitender Teil des politischen Betriebes - kann ich bloß sagen, dass die Verwaltungen - von den Politikern ganz zu schweigen -, kein Konzept für den Umgang mit den Armen- und Unterschichtsvierteln haben. In Berlin gut zu erkennen. Dort werden allenfalls Wohnungen künstlich aufgewertet, um die Armen in noch ärmere Gegenden ziehen zu lassen.
Eine Frau Unverzagts Klagen bleiben für gewöhnlich ungehört. Ich selbst musste, aus formalen Gründen, ähnliche Klagen bereits zurückweisen. Wir, in der Verwaltung, hatten einfach kein Verfahren für Probleme wie diese.
Anstatt Leute moralisierend niederzumachen, welche die Probleme, wenn auch in etwas hysterischem oder demagogischem Tonfall, ansprechen.
Der "politische Betrieb" ist doch kein Selbstzweck!
Mir scheint, ein großes Problem der sog. "Linken" ist, dass zuviel darüber nachgedacht wird, wie die Welt einzurichten bzw. zu verbessern sei, und zuwenig darüber, wer die Bude aufräumt, den Abwasch macht und den Müll runterträgt.
Im Zweifelsfall beschließt man "symbolische" Gesetze, die man gar nicht durchsetzen kan oder will, um "Zeichen zu setzen", u.ä., stellt Blumenkästen "für die Bevölkerung" im Bundestag auf, um die Konservativen zu ärgern, versagt aber bei der einfachen Aufgabe, Flüchtlingen aus Iran oder Bangladesh mit Ingenieursdiplom eine deutsche Äquivalenz oder falls nötig eine Zusatzausbildung zu verschaffen, um sie hier einzugliedern. Und gegen die Klimaprobleme verbietet man Glühbirnen.
Man demonstriert großartig "gegen rechts" - aber wo ist der Untersuchungsausschuss, der den Fall Oury Djallo untersucht - was dort tatsächlich schiefgelaufen ist, und wie man dafür sorgen kann, dass so etwas nie wieder vorkommt? Die Justiz hat es ja bekanntlich nicht geschafft, den Fall aufzuklären.
Dieses theatralische Getue macht sich irgendwann selbst lächerlich.
"Eine Frau Unverzagts Klagen bleiben für gewöhnlich ungehört. Ich selbst musste, aus formalen Gründen, ähnliche Klagen bereits zurückweisen. Wir, in der Verwaltung, hatten einfach kein Verfahren für Probleme wie diese."
Anstatt Leute moralisierend niederzumachen, welche die Probleme, wenn auch in etwas hysterischem oder demagogischem Tonfall, ansprechen.
Der "politische Betrieb" ist doch kein Selbstzweck!
Mir scheint, ein großes Problem der sog. "Linken" ist, dass zuviel darüber nachgedacht wird, wie die Welt einzurichten bzw. zu verbessern sei, und zuwenig darüber, wer die Bude aufräumt, den Abwasch macht und den Müll runterträgt.
Im Zweifelsfall beschließt man "symbolische" Gesetze, die man gar nicht durchsetzen kan oder will, um "Zeichen zu setzen", u.ä., stellt Blumenkästen "für die Bevölkerung" im Bundestag auf, um die Konservativen zu ärgern, versagt aber bei der einfachen Aufgabe, Flüchtlingen aus Iran oder Bangladesh mit Ingenieursdiplom eine deutsche Äquivalenz oder falls nötig eine Zusatzausbildung zu verschaffen, um sie hier einzugliedern. Und gegen die Klimaprobleme verbietet man Glühbirnen.
Man demonstriert großartig "gegen rechts" - aber wo ist der Untersuchungsausschuss, der den Fall Oury Djallo untersucht - was dort tatsächlich schiefgelaufen ist, und wie man dafür sorgen kann, dass so etwas nie wieder vorkommt? Die Justiz hat es ja bekanntlich nicht geschafft, den Fall aufzuklären.
Dieses theatralische Getue macht sich irgendwann selbst lächerlich.
"Eine Frau Unverzagts Klagen bleiben für gewöhnlich ungehört. Ich selbst musste, aus formalen Gründen, ähnliche Klagen bereits zurückweisen. Wir, in der Verwaltung, hatten einfach kein Verfahren für Probleme wie diese."
Wie wäre es, wenn wir uns einfach darauf einigen können, das Mobbing ein generelles Problem in Schulen (und auch am Arbeitsplatz) ist? Der Verweis, wer hier wen mobbt ist mir relativ schnuppe und ich ahne schon, dass dieses spezielle Mobbingthema schon sehr schnell wieder die auf den Plan ruft, die sagen, sie hätten ja schon immer gewusst, das Migranten das Problem sind.
Infamia schreibt:
"Der Verweis, wer hier wen mobbt ist mir relativ schnuppe"
Mir nicht. Wenn deutsche Mädchen von muslimischen Mitschülern als "Schlampe" oder "Hure" gemobbt werden, weil sie kein Kopftuch tragen, wenn man ihnen deshalb die Würde abspricht, bin ich alarmiert, weil eine intolerante Religion und Kultur in einem Raum, wo sie bereits in der Mehrzahl ist, in einem Klassenzimmer oder auf einem Schulhof zum Beispiel, dominieren und alles Abweichende einschüchtern will.
Schon mal abends um 21 Uhr am Moritzplatz in Berlin flaniert? In Wannsee geht es da anders zu. Aber was ist dieses "anders". Ist es etwas lebens-, lohnens- oder gar erstrebenswertes. Ist es etwa der Grund, warum ich nicht mehr in Temepelhof wohne. Ist das jetzt wieder schlecht, da ich ja schlicht diese latente Aggression um mich herum hätte als Bürgerpflicht annehmen müssen? Blödsinn! Entweder wir bekommen das Problem in den Griff und kanalisieren diese kulturellen Defizite bei der notwendigen Anpassung oder auch Ihr schöner Wohnort wird sich verändern!
Da sind immer wieder Lehrer und Familien im Fadenkreuz, die die Last der Anpassung einer gewalt- aber nicht lern- und noch weniger anpassungsbereiten Jugend tragen sollen. Ein Problem, dass in Berlin zwar hauptsächlich bei Migranten, aber auch einer Vielzahl der mit Präkariat oder schlicht Proletariat Bezechneten. Im Positiv-Sprech sind es die unteren Bildungsschichten, die nicht verstehen, was wir damit meinen, wenn wir es sagen. Lehrer können bei 30 x Schülerklassen nicht mehr den Lebensmentor geben und sind auch nur Menschen. Familien, die hier die Probleme Ausmärzen sollen, sind meist selbst die Ursache. Hier sollten klare gesellschaftliche Strukturen mit einem Rundumpaket von Maßnahmen der Justiz-Polizei-Ordnungsbehörden-Arbeittsamt-Sozialamt geschaffen werden. Und wer die Kultur des Landes, das ihn ernährt nicht akzeptiert muss eben in den ach so geliebten Heimatkuturkreis gehen. Betonung liegt auf MUSS. Und was die proletarischen Auswüchse betrifft, haben wir noch genug gesellschaftliche Probleme zu lösen. denn nur auf einem gesunden Ast kannn man sitzen. Säge ich ihn an oder wird er morsch, führen beide Alternativen zum Fall!
Infamia schreibt:
"Der Verweis, wer hier wen mobbt ist mir relativ schnuppe"
Mir nicht. Wenn deutsche Mädchen von muslimischen Mitschülern als "Schlampe" oder "Hure" gemobbt werden, weil sie kein Kopftuch tragen, wenn man ihnen deshalb die Würde abspricht, bin ich alarmiert, weil eine intolerante Religion und Kultur in einem Raum, wo sie bereits in der Mehrzahl ist, in einem Klassenzimmer oder auf einem Schulhof zum Beispiel, dominieren und alles Abweichende einschüchtern will.
Schon mal abends um 21 Uhr am Moritzplatz in Berlin flaniert? In Wannsee geht es da anders zu. Aber was ist dieses "anders". Ist es etwas lebens-, lohnens- oder gar erstrebenswertes. Ist es etwa der Grund, warum ich nicht mehr in Temepelhof wohne. Ist das jetzt wieder schlecht, da ich ja schlicht diese latente Aggression um mich herum hätte als Bürgerpflicht annehmen müssen? Blödsinn! Entweder wir bekommen das Problem in den Griff und kanalisieren diese kulturellen Defizite bei der notwendigen Anpassung oder auch Ihr schöner Wohnort wird sich verändern!
Da sind immer wieder Lehrer und Familien im Fadenkreuz, die die Last der Anpassung einer gewalt- aber nicht lern- und noch weniger anpassungsbereiten Jugend tragen sollen. Ein Problem, dass in Berlin zwar hauptsächlich bei Migranten, aber auch einer Vielzahl der mit Präkariat oder schlicht Proletariat Bezechneten. Im Positiv-Sprech sind es die unteren Bildungsschichten, die nicht verstehen, was wir damit meinen, wenn wir es sagen. Lehrer können bei 30 x Schülerklassen nicht mehr den Lebensmentor geben und sind auch nur Menschen. Familien, die hier die Probleme Ausmärzen sollen, sind meist selbst die Ursache. Hier sollten klare gesellschaftliche Strukturen mit einem Rundumpaket von Maßnahmen der Justiz-Polizei-Ordnungsbehörden-Arbeittsamt-Sozialamt geschaffen werden. Und wer die Kultur des Landes, das ihn ernährt nicht akzeptiert muss eben in den ach so geliebten Heimatkuturkreis gehen. Betonung liegt auf MUSS. Und was die proletarischen Auswüchse betrifft, haben wir noch genug gesellschaftliche Probleme zu lösen. denn nur auf einem gesunden Ast kannn man sitzen. Säge ich ihn an oder wird er morsch, führen beide Alternativen zum Fall!
DerM schreibt:
" Er sagt, wie kann es jemand verdient haben, hier leben zu dürfen, wenn er den Staat, die Beamten des Staates(da ging es um Polizeibeamte, aber Lehrer sind ja auch Beamte) und die Bevölkerung, die diesen Staat aufgebaut hat, nicht respektiert. Er versteht nicht, warum wir uns mit dem Abschieben so schwer tun."
Die Frage ist richtig gestellt. Warum lassen wir Deutschen uns solch ein Verhalten, das Demütigen und Verprügeln unserer Kinder, gefallen. Sigmund Freud würde antworten: Da ist Schuldgefühl im Spiel. Die Übergriffe und Verachtung durch islamische Jugendliche akzeptieren wir im Unterbewusstsein als Strafe für irgendetwas.
Auch Deutsche hassen Polizisten, finden Staatliche Strukturen falsch und prügeln auf ihresgleichen ein.
Man muss den Staat nicht respektieren, man muss ihn akzeptieren.
Jedenfalls ist es jedem selsbt überlasen was er von dem Staat hält in dem er lebt. Wenn er diese Abscheu auslebt in dem er Gesetze bricht, gibt es dafür strafen. dafür haben wir die Justiz.
Diese Diskussion ist ne billige Luftnummer. In schweren Zeiten, vorallem vor, in und nach Wirtschaftskrisen suchen eingeborene immer einen Sündenbock. Ob nun die arbeitslosen, die Migranten oder die arbeitslosen Migranten. Hauptsache man hat ein Feindbild und spielt sich selbst zum rechtschaffenen Menschen auf, und alles fremde wird perse als das Böse verteufelt.
Immer das gleiche Lied. [...] Bitte bleiben Sie sachlich. Die Redaktion /ft
Sie schreiben: "Da ist Schuldgefühl im Spiel. Die Übergriffe und Verachtung durch islamische Jugendliche akzeptieren wir im Unterbewusstsein als Strafe für irgendetwas."
Was sollen diese Anspielungen? Die Mehrheit akzeptiert "Übergriffe und Verachtung" von wem gegen wen auch immer keineswegs-. Sonst fänden diese Debatten nicht statt.
Zu akzeptieren wäre, dass Konflikte dieser oder jener Form unvermeidlich sind, wo immer Menschen zusammen leben. Zu diskutieren bleibt weiterhin, wie wir mit solchen Konflikten umgehen wollen und sollen, um sie zu minimieren.
Und diese Frage eben nicht. Es geht in diesem Kontext wohl kaum darum, sich etwas "gefallen zu lassen". Die Rede ist von Kindern - und genauso wenig wie man deren Verhalten nur mit falscher Erziehung entschuldigen darf, kann man eine ganze Bevölkerungsgruppe mit ihnen identifizieren. Nicht "wir Deutschen" sondern "wir Menschen" sollten vielleicht bedenken, dass es keiner Bevölkerungsgruppe an sich eigen ist, sich gewalttätig und feindlich zu verhalten. Es ist hingegen nicht ungewöhnlich, dass schwache Gruppen in der Mehrzahl Schwache in der Minderheit mobben. Deshalb werden Minderheiten geschützt. Wenn in diesem speziellen Kontext Deutsche die Minderheit darstellen, müssen sie geschützt werden. Deshalb kann man aber kaum die Minderheit die hier zum Unterdrücker wird als Gesellschaft angreifen - und was, sie des Landes verweisen? Oder was ist hier gewünscht? Bei Einwanderern einen IQ-Test einführen, um die Einwanderungsqualität zu gewährleisten? Dann sollte das politische System im Land gleich noch alle Deutschen aussondern, die sich intelektuell nicht als Bürger qualifizieren. Dazu würde Freud sagen: Kompensation.
Ein großer Teil meiner Freunde sind Ausländer und Migranten, mein "wir" ist einfach ein anderes. Mir ist es zu unbequem im deutschen "wir".
Großartiger Artikel.
Auch Deutsche hassen Polizisten, finden Staatliche Strukturen falsch und prügeln auf ihresgleichen ein.
Man muss den Staat nicht respektieren, man muss ihn akzeptieren.
Jedenfalls ist es jedem selsbt überlasen was er von dem Staat hält in dem er lebt. Wenn er diese Abscheu auslebt in dem er Gesetze bricht, gibt es dafür strafen. dafür haben wir die Justiz.
Diese Diskussion ist ne billige Luftnummer. In schweren Zeiten, vorallem vor, in und nach Wirtschaftskrisen suchen eingeborene immer einen Sündenbock. Ob nun die arbeitslosen, die Migranten oder die arbeitslosen Migranten. Hauptsache man hat ein Feindbild und spielt sich selbst zum rechtschaffenen Menschen auf, und alles fremde wird perse als das Böse verteufelt.
Immer das gleiche Lied. [...] Bitte bleiben Sie sachlich. Die Redaktion /ft
Sie schreiben: "Da ist Schuldgefühl im Spiel. Die Übergriffe und Verachtung durch islamische Jugendliche akzeptieren wir im Unterbewusstsein als Strafe für irgendetwas."
Was sollen diese Anspielungen? Die Mehrheit akzeptiert "Übergriffe und Verachtung" von wem gegen wen auch immer keineswegs-. Sonst fänden diese Debatten nicht statt.
Zu akzeptieren wäre, dass Konflikte dieser oder jener Form unvermeidlich sind, wo immer Menschen zusammen leben. Zu diskutieren bleibt weiterhin, wie wir mit solchen Konflikten umgehen wollen und sollen, um sie zu minimieren.
Und diese Frage eben nicht. Es geht in diesem Kontext wohl kaum darum, sich etwas "gefallen zu lassen". Die Rede ist von Kindern - und genauso wenig wie man deren Verhalten nur mit falscher Erziehung entschuldigen darf, kann man eine ganze Bevölkerungsgruppe mit ihnen identifizieren. Nicht "wir Deutschen" sondern "wir Menschen" sollten vielleicht bedenken, dass es keiner Bevölkerungsgruppe an sich eigen ist, sich gewalttätig und feindlich zu verhalten. Es ist hingegen nicht ungewöhnlich, dass schwache Gruppen in der Mehrzahl Schwache in der Minderheit mobben. Deshalb werden Minderheiten geschützt. Wenn in diesem speziellen Kontext Deutsche die Minderheit darstellen, müssen sie geschützt werden. Deshalb kann man aber kaum die Minderheit die hier zum Unterdrücker wird als Gesellschaft angreifen - und was, sie des Landes verweisen? Oder was ist hier gewünscht? Bei Einwanderern einen IQ-Test einführen, um die Einwanderungsqualität zu gewährleisten? Dann sollte das politische System im Land gleich noch alle Deutschen aussondern, die sich intelektuell nicht als Bürger qualifizieren. Dazu würde Freud sagen: Kompensation.
Ein großer Teil meiner Freunde sind Ausländer und Migranten, mein "wir" ist einfach ein anderes. Mir ist es zu unbequem im deutschen "wir".
Großartiger Artikel.
Meiner Meinung nach sind die Ursachen für das inakzeptable Mobbingverhalten von Frau Unverzagt sehr gut beschrieben. Hier suchen Kinder und Jugendliche nach Anerkennung und mehr Selbstwert innerhalb einer Gruppe von Menschen, mit denen sie sich identifizieren können. Das Mobbingverhalten hier ist eine der Antworten, die Kinder und Jugendliche auf ihre Lebensverhältnisse geben. Die Nationalität oder Religion spielt dabei unter den beschriebenen Bedingungen keine wesentliche Rolle.
Änderungen können auf mindestens 2 Arten gelingen: Entweder verändert man die Lebensbedingungen von Kindern und Jugendlichen oder man versucht das Spektrum ihrer Antwortmöglichkeiten zu verändern bzw. zu erweitern. Beides ist mit einem großen Aufwand verbunden, der sich aber als Investition in unsere Zukunft immer lohnt!
Ich habe den allergrößten Respekt vor KollegInnen wie Frau Unverzagt!!! Letztendlich muss sie täglich das Kunststück fertig bringen, mit den Konsequenzen dessen umzugehen, was an anderer Stelle falsch läuft. Dabei nicht zu verzweifeln und nicht eilig auf den Zug der Demagogen, wie Wilders und CO., aufzuspringen, ist eine sehr große Leistung.
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