Tunnelbau-Infografik Mit Sprengstoff und Bohrer durch den Gotthard
Am 15. Oktober treffen sich im Innern der Schweizer Alpen die Arbeiter, die seit Jahren zwei Röhren durch den Gotthard treiben. Eine Infografik zum Jahrhundertbauwerk

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Zweimal durchbohrten Arbeiter das Gotthardmassiv zwischen Göschenen und Airolo schon – 1882 und 1980.
Am 15. Oktober 2010
, nach mehr als zehn Jahren Bohren und Sprengen, treffen sich nun wieder im Innern der Schweizer Alpen die Tunneltechniker.
Doch bevor einst die Züge
durch das Jahrhundertbauwerk
rasen vergehen noch weitere sieben Jahre.
Die Infografik zeigt Daten und Fakten zu den Bauarbeiten im Felsmassiv
.
Vor allem die wichtige transalpine Transportroute zwischen Deutschland und Italien soll durch den neuen Gotthard-Basistunnel entlastet werden. Bis zu 300 Züge sollen einst täglich mit einer Geschwindigkeit von bis zu 250 Stundenkilometern durch die beiden Röhren sausen.
Durch den bereits 1882 eingeweihten und nur 15 Kilometer langen Gotthard-Scheiteltunnel schiebt sich nur ein Bruchteil des Güterverkehrs oft schleppend hindurch – ein Nadelöhr.
Deswegen versprechen sich die Planer viel von dem Mammutprojekt. Schließlich leben im Wirtschaftsraum der sogenannten "Blauen Banane" von Großbritannien über Mitteleuropa bis hin nach Italien rund 150 Millionen Menschen.
Mit 57 Kilometern wird der Basistunnel die längste Röhre der Welt sein. Er verbindet Erstfeld im Urner Talboden mit Bodio bei Biasca im Kanton Tessin.
Weitere Infografiken der Serie "Wissen in Bildern" finden Sie hier
- Datum 15.10.2010 - 10:06 Uhr
- Serie Wissen in Bildern
- Quelle DIE ZEIT, 14.10.2010 Nr. 42
- Kommentare 3
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Als ich zum ersten Mal Simplon/Lötschberg gefahren bin, dachte ich der Tunnel nimmt kein Ende mehr. Ich dachte an die Bedingungen unter denen die Mineure damals gearbeitet haben und dass diese Investition auch 110 Jahre später noch unglaubliche Vorteile bei der Querung der Alpen bringt. Die Skitouris aus dem Wallis fuhren mit Sonnenbrille und völlig ungerührt nach Bern (vielleicht haben die sich auch gerade auf den unglaublichen Druck des Berges konzentriert?), als ob dies eine U-Bahn sei. Die NEAT wird noch für die kommenden Generationen unglaubliche Vorteile durch die Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene bringen (wenn es einmal soweit ist), insofern ist der Entscheid zur NEAT sehr langfristig gedacht. Und falls Sie sich wieder einmal im Gotthard-Strassentunnel langweilen: einfach daran denken, dass damals pro Kilometer zehn Menschen mit dem Leben bezahlt haben.
S21 ist dagegen nur ein Buddeln im Sandkasten, nebst Streit, wer das Schippchen haben darf und wem die Förmchen sind. Warum nicht abstimmen lassen? Die Öffentlichkeit nur Fragen, wenn die zu erwartende Meinung genehm ist?
...kostet deutlich mehr für deutlich weniger.
Hier liegen die Kosten bei 10 Milliarden Franken für ein Projekt dessen Sinn und Zweck klar erkennbar ist und für den Nur ein Tunnel in einen Berg getrieben wird.
Und Stuttgart? Die Kosten explodieren... erst 4 Milliarden... dann 8... und immer so weiter dazu €... - und das für durchaus Zweifelhafte Vorteile. (Züge mit Neigetechnik wären zum Beispiel auf bestehenden Trassen günstiger)
...kostet deutlich mehr für deutlich weniger.
Hier liegen die Kosten bei 10 Milliarden Franken für ein Projekt dessen Sinn und Zweck klar erkennbar ist und für den Nur ein Tunnel in einen Berg getrieben wird.
Und Stuttgart? Die Kosten explodieren... erst 4 Milliarden... dann 8... und immer so weiter dazu €... - und das für durchaus Zweifelhafte Vorteile. (Züge mit Neigetechnik wären zum Beispiel auf bestehenden Trassen günstiger)
http://www.nzz.ch/hinterg...
...kostet deutlich mehr für deutlich weniger.
Hier liegen die Kosten bei 10 Milliarden Franken für ein Projekt dessen Sinn und Zweck klar erkennbar ist und für den Nur ein Tunnel in einen Berg getrieben wird.
Und Stuttgart? Die Kosten explodieren... erst 4 Milliarden... dann 8... und immer so weiter dazu €... - und das für durchaus Zweifelhafte Vorteile. (Züge mit Neigetechnik wären zum Beispiel auf bestehenden Trassen günstiger)
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