Missbrauch Tatort Privatfernsehen
Wie weit darf man im Kampf gegen Kindesmissbrauch gehen?
© Tom Maelsa/Getty Images

Veranstaltung der Organisation "Innocence in Danger" gegen Kindesmissbrauch in Berlin; links: Stephanie zu Guttenberg, Ehefrau des Verteidigungsministers
Warum eigentlich fällt es so schwer, eine Sprache zu finden für das notwendige Reden über den alltäglichen Kindesmissbrauch im Internet? Eine Sprache, die hinausgehen müsste über das rituelle, aber folgenlose Klagen, es sei so schrecklich, was da geschehe. Eine aufklärerische Sprache, die dem Ausmaß der Verbrechen angemessen ist. Die drängt, fordert und auf politische Wirkung zielt. Gibt es eine solche Sprache?
Nach den Erfahrungen der letzten Jahre müsste man meinen: Nein. Wer immer eine solche Sprache versucht hat, deutlich und hörbar, der ist sofort unter Verdacht gestellt worden. Dem schlug der Vorwurf entgegen, vor allem auf persönliche Profilierung aus zu sein, den Kitzel des Widerwärtigen zu instrumentalisieren. So ist es der damaligen Familienministerin Ursula von der Leyen ergangen, als sie digitale Sperren gegen die Verbreitung von Kinderporno-Seiten im Internet forderte und damit einen hasserfüllten Widerspruch auslöste, eine gigantische Protestwelle, wie es sie gegen das Geschäft mit dem Missbrauch von Kindern im Netz noch nie gegeben hat.
Und ähnlich ergeht es jetzt Stephanie zu Guttenberg, der Ehefrau des Verteidigungsministers und Präsidentin der Organisation Innocence in Danger, die gemeinsam mit durchaus renommierten Mitstreitern den Versuch unternommen hat, mit einer Sendereihe bei dem Trash-Sender RTL2 ein breiteres Publikum für das Thema zu interessieren. Die Dokumentation Tatort Internet zeigt, wie Männer in Chaträumen versuchen, mit 13-Jährigen Kontakt aufzunehmen, um sich dann mit ihnen zum Sex zu verabreden; alle Aufnahmen der Männer werden verpixelt, ihre Stimmen werden elektronisch verzerrt. Doch seit die Serie angekündigt worden ist, wird fast mehr über die Frage gestritten, ob eine junge, blonde, gewiss ehrgeizige Ministergattin so etwas im »Schmuddelfernsehen« tun dürfe, als über die Frage, was da eigentlich jeden Tag Kindern angetan wird – in ihren Familien, aber eben auch im Netz.
Ja, es gibt schnelle, aktionistische Schnitte in Tatort Internet, ja, es gibt emotionale Musik und eine ziemlich aufgedrehte Reporterin, die die potenziellen Kinderschänder zu stellen versucht (ohne ihre Identität preiszugeben) – aber es gibt eben auch Interviews mit Lehrern, Psychologen, mit Kriminologen, mit Fahndern, die ebenso gut in jedem öffentlich-rechtlichen Sender laufen könnten. Verbietet es sich aber automatisch, Emotion und Information miteinander zu verbinden, um Aufmerksamkeit zu erzeugen?
Das ist durchaus keine triviale Frage, im Gegenteil. Denn auch das zeigen die Erfahrungen der jüngeren Zeit: Ohne öffentlichen Druck, ohne prominente Gesichter geschieht kaum etwas. Seit die schwarz-gelbe Koalition – schockiert von der Heftigkeit der Proteste gegen die Netzsperren, entsetzt über die Erfolge der Piratenpartei – eilig alle Sperrpläne aufgegeben hat, die die Union eben noch in der Großen Koalition durchgesetzt hatte, ist im Kampf gegen Kinderpornos im Netz wenig passiert.
Davon, dass nun massiv und energisch gelöscht würde, ist nichts bekannt, im Gegenteil, selbst die Internet-Verbände, anfangs heftige Gegner des Sperrens, mussten mittlerweile einräumen, dass das Löschen von Kinderporno-Seiten längst nicht so gut klappt, wie sie das versprochen hatten. Es wird zu wenig gelöscht, vor allem im Ausland, und es hat sich gezeigt, dass auch das vermeintlich endgültige Löschen die hässlichsten Bilder und Videos bestenfalls vorübergehend aus dem Netz vertreibt. Deshalb hat Bundesinnenminister Thomas de Maizière jetzt angekündigt, künftig weniger auf technische Lösungen denn auf härtere Strafverfolgung der Täter zu setzen, auch im Netz. Eine gute Idee, keine Frage – nur: Warum ist das nicht längst schon Alltag der Strafverfolgung?
Ohne übermäßig zu übertreiben, könnte man sagen: Die politische Furcht vor dem Vorwurf, im Internet Zensur zu betreiben, ist noch immer wirksamer in Deutschland als die Sorge um das Schicksal missbrauchter Kinder.
Die Reaktionen auf Stephanie zu Guttenbergs Engagement bei RTL2 zeigen ein ähnliches Muster. Sie verweisen auf die Persönlichkeitsrechte vermeintlicher Sexualstraftäter und warnen vor der Gefahr, die Dokumentation der Internet-Anmache von Kindern und Jugendlichen könne manche Täter überhaupt erst zur Nachahmung anstiften. Das sind durchaus legitime Fragen, die im liberalen Rechtsstaat Gewicht haben, kein Zweifel. Aber es dürfen keinesfalls die einzigen Fragen sein, die gestellt werden. Die bei Weitem wichtigste Frage lautet: Was nutzt den Opfern? Sie muss laut und deutlich gestellt werden. Lauter und deutlicher als bislang üblich.
- Datum 15.10.2010 - 14:45 Uhr
- Quelle DIE ZEIT, 14.10.2010 Nr. 42
- Kommentare 197
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... vielleicht liegt die Kritik daran, daß die Protagonisten dieses "Engagements gegen Kinderpornografie" höchst zweifelhaftes Verhalten und Motive an den Tag legen.
So ist dies unleugbar bei der v.d. Leyen geschehen... Sie argumentiert(e) mit Behauptungen und Zahlen, die nach allen anerkannten Experten bar jegliche Glaubwürdigkeit waren. Darüber hinaus war sie völlig ingorant gegenüber den begleitenden Gefahren wie etwa die Schaffung einer vielfältig nutzbaren Zensur-Infrastruktur und der Verdächtigung völlig unschuldiger Personen.
Bestenfalls kann man dieses Engagement also als naiv, schlimmstenfalls als völlig skrupellos bezeichnen.
Im Falle der zu Guttenberg ist es kaum anders. Zumal sie einer Kinderschutzorganisation vorsteht, die ebenfalls zweifelhaft erscheint. Zudem ist sie selbst im Lager der Evangelikalen zu verorten, was an sich schon Zweifel an ihren Motiven und Methoden begründet. Darüber hinaus scheint es RTL2 mit der Wahrung der Persönlichkeitsrechte nicht allzu ernst zu nehmen, wie sich jüngst gezeigt hat. Gleichzeitig wird RTL2 von drei anderen etablierten Kinderschutzorganisationen heftigst kritisiert, die ja nun wohl kaum im Verdacht stehen sich nicht um das Wohl der Kinder zu kümmern. Darüber hinaus haben die von RTL2 bloßgestellten Männer de jure im Film noch kein Vebrechen begangen. Insgesamt scheint es RTL2 also nicht so genau mit Recht und Gesetz zu nehmen... der Zweck heiligt die Mittel.
Genau dies wird kritisiert.
warum Sie der Meinung sind, dass die v. Guttenbergs im
Lager der Evangelikalen zu verorten sind.
etwas zum eigentlichen Problem zu sagen. Der Protest gegen von der Leyen hat diese Frage tatsächlich völlig ausgeklammert - und sich dadurch selbst zutiefst unglaubwürdig gemacht. Wie geht "die" community damit um, dass in ihrer eigenen Anonymität Pädophile ihr Süppchen kochen? Wie geht sie damit um, dasss Kinderporno weiter stattfindet, Kinder weiter massenhaft mißbraucht werden? Wo sind die "informierten" Gegenvorschläge, was haben die technologischen Besser-Wisser denn in der Hinsicht anzubieten. Wer zu einem solchen Artikel immer noch nur Anti-Guttenberg und Anti-Layen herunterzuleiern hat, der muss sich fragen lassen: Warum stellt Ihr Euch eigentlich effektiv vor Täter?
http://www.heise.de/tp/r4...
http://www.heise.de/tp/r4...
http://www.heise.de/tp/bl...
Gewalt gegen Kinder beginnt in den allermeisten Fällen in der Familie.
Dass mit den Evangelikalen habe ich zwar noch nicht gehört, passt aber irgendwie zu dem sie und ihren Mann scheinbar umgebenden Konzept, uns eine schleichende Amerikanisierung als konservativ zu verkaufen.
Ob es nun er ist, der, wie in einem Hollywood-Film, im Kampfanzug und mit Sonnenbrille durch Afghanistan läuft oder sie mit ihrem "Charity"-Getue in Sachen Kindesmissbrauch, wobei das Format ja bezeichnenderweise auch von drüben stammt. Man spürt einfach die Tendenz.
Was die Internet-Zensur angeht, kann ich nur sagen: Wehret den Anfängen. Manche vorlauten Politiker hatten ja bei der damaligen Diskussion schon durchblicken lassen, was nach Kinderpornos der nächste Schritt ist ;).
Da liegt der Verdacht zu nahe, dass dies nur der populäre Einstieg ist.
warum Sie der Meinung sind, dass die v. Guttenbergs im
Lager der Evangelikalen zu verorten sind.
etwas zum eigentlichen Problem zu sagen. Der Protest gegen von der Leyen hat diese Frage tatsächlich völlig ausgeklammert - und sich dadurch selbst zutiefst unglaubwürdig gemacht. Wie geht "die" community damit um, dass in ihrer eigenen Anonymität Pädophile ihr Süppchen kochen? Wie geht sie damit um, dasss Kinderporno weiter stattfindet, Kinder weiter massenhaft mißbraucht werden? Wo sind die "informierten" Gegenvorschläge, was haben die technologischen Besser-Wisser denn in der Hinsicht anzubieten. Wer zu einem solchen Artikel immer noch nur Anti-Guttenberg und Anti-Layen herunterzuleiern hat, der muss sich fragen lassen: Warum stellt Ihr Euch eigentlich effektiv vor Täter?
http://www.heise.de/tp/r4...
http://www.heise.de/tp/r4...
http://www.heise.de/tp/bl...
Gewalt gegen Kinder beginnt in den allermeisten Fällen in der Familie.
Dass mit den Evangelikalen habe ich zwar noch nicht gehört, passt aber irgendwie zu dem sie und ihren Mann scheinbar umgebenden Konzept, uns eine schleichende Amerikanisierung als konservativ zu verkaufen.
Ob es nun er ist, der, wie in einem Hollywood-Film, im Kampfanzug und mit Sonnenbrille durch Afghanistan läuft oder sie mit ihrem "Charity"-Getue in Sachen Kindesmissbrauch, wobei das Format ja bezeichnenderweise auch von drüben stammt. Man spürt einfach die Tendenz.
Was die Internet-Zensur angeht, kann ich nur sagen: Wehret den Anfängen. Manche vorlauten Politiker hatten ja bei der damaligen Diskussion schon durchblicken lassen, was nach Kinderpornos der nächste Schritt ist ;).
Da liegt der Verdacht zu nahe, dass dies nur der populäre Einstieg ist.
warum Sie der Meinung sind, dass die v. Guttenbergs im
Lager der Evangelikalen zu verorten sind.
... Unterstützung diverser radikal-christlicher Organisationen und Veranstaltungen spricht Bände. Überdies hat sie in zahlreichen Interviews nie einen Hehl aus Ihren z.T. fundamentalistischen Positionen gemacht.
Er scheint hingegen etwas gemäßigter, aber vielleicht ist er ja auch nur schlauer um sich nicht in diesem Bereich zu äußern. Was übrigens für etliche Evangelikale gilt, die an der Regierung beteiligt sind...
Einfach mal ein wenig im Internet stöbern. Stichworte wären Wulff und De Maizière und natürlich noch andere.
... Unterstützung diverser radikal-christlicher Organisationen und Veranstaltungen spricht Bände. Überdies hat sie in zahlreichen Interviews nie einen Hehl aus Ihren z.T. fundamentalistischen Positionen gemacht.
Er scheint hingegen etwas gemäßigter, aber vielleicht ist er ja auch nur schlauer um sich nicht in diesem Bereich zu äußern. Was übrigens für etliche Evangelikale gilt, die an der Regierung beteiligt sind...
Einfach mal ein wenig im Internet stöbern. Stichworte wären Wulff und De Maizière und natürlich noch andere.
ist immer sehr schwierig und erfolgt häufig vor dem Hintergrund ideoligischer Positionen und orientiert sich zu wenig an den tatsächlichen Erfordernissen.
Wenn der sexuelle Mißbrauch von Kindern, der immer mit einem lebenslangen Leid verbunden ist und häufig auch wieder Ausgangspunkt späterer Gewaltanwendung ist, eingeschränkt wird, dann muss sowohl dei Gesellschaft wie auch der Einzelne eine gewisse Einschräkung seiner Freiheitsrechte akzeptieren und wenn dies u.U. mit Zensur verbunden ist.
Dass dies nur eine Seite des Problems sexueller Mißbrauch von KIndern ist, sollte klar sein. Aber man muss überall dort ansetzen, wo es eine Chance zur Unterbindung gibt.
Denn genau das ist das seit Anfang der neunziger Jahre die abgesprochenen Sprachregelung "KiPo- und Terrorismus-Bekämpfung", um unter dieser falschen Flagge, genau solche Maßnahmen einzuführen, die ganz anderen Zwecken und Zielen dienen.
Die ETSI-Dossiers
Denen die tatsächlich dahinter stehen, sind die Kinder und Milliarden hungernde Menschen vollkommen egal.
Gerne werden aber sich so dümmlich profilierende Herrschaften wie von der Leyen oder von Guttenberg (und ihre blaublütigen Freundinnen mit ihren fragwürdigen Organisationen) für solche Ziele aus vorgeschobene Stimmungsmacher benutzt.
Auch der "moderierende" ehemalige Politiker und ex-Polizeipräsident weiß es besser und agiert äußerst scheinheilig.
Insgesamt ist der Artikel von Herrn Wefing sehr schlecht recherchiert und geht an vielen Stellen direkt am Thema vorbei.
Es könnte durchaus sein, das sämtliche Protagonisten dieser "Scripted Reality Show" Schauspieler sind, wie bei den diversen anderen solcher Serien.
Oftmals werden Webseiten im Ausland deswegen nicht (sofort) gelöscht, weil z.B. das FBI bereits die Seite beobachtet, um an die Hintermänner zu kommen - sind als "Honigtöpfe". Auch erscheint das BKA nach wie vor reichlich unterbelichtet (nicht nur) bei diesem Thema. Man sollte sich auch die durchaus unterschiedlichen Gesetzeslagen anschauen.
Denn genau das ist das seit Anfang der neunziger Jahre die abgesprochenen Sprachregelung "KiPo- und Terrorismus-Bekämpfung", um unter dieser falschen Flagge, genau solche Maßnahmen einzuführen, die ganz anderen Zwecken und Zielen dienen.
Die ETSI-Dossiers
Denen die tatsächlich dahinter stehen, sind die Kinder und Milliarden hungernde Menschen vollkommen egal.
Gerne werden aber sich so dümmlich profilierende Herrschaften wie von der Leyen oder von Guttenberg (und ihre blaublütigen Freundinnen mit ihren fragwürdigen Organisationen) für solche Ziele aus vorgeschobene Stimmungsmacher benutzt.
Auch der "moderierende" ehemalige Politiker und ex-Polizeipräsident weiß es besser und agiert äußerst scheinheilig.
Insgesamt ist der Artikel von Herrn Wefing sehr schlecht recherchiert und geht an vielen Stellen direkt am Thema vorbei.
Es könnte durchaus sein, das sämtliche Protagonisten dieser "Scripted Reality Show" Schauspieler sind, wie bei den diversen anderen solcher Serien.
Oftmals werden Webseiten im Ausland deswegen nicht (sofort) gelöscht, weil z.B. das FBI bereits die Seite beobachtet, um an die Hintermänner zu kommen - sind als "Honigtöpfe". Auch erscheint das BKA nach wie vor reichlich unterbelichtet (nicht nur) bei diesem Thema. Man sollte sich auch die durchaus unterschiedlichen Gesetzeslagen anschauen.
Sender, die für ihre "Scripted Reality"* - Sendungen bekannt sind, sind mitnichten für eine "aufklärerische Sprache" geeignet.
Nein Aufklärung ist da defintiv die falsche Schublade...
Stimmungsmache / Meinungsmache / Manipulation trifft es schon eher. Denn Wir Brauchen Zensur Für "Unser" Netz.
http://rotstehtunsgut.de/...
Kommt wem das bekannt vor?
warum die Artikelschreiber diese Verhönung rechtsstaatlicher Ermittlungsarbeit durch die zuständigen Institutionen dermaßen hyped bleibt sein Geheimnis.
Es handelt sich bei diese Propagandasendung die mindestens im Graubereich rechtmäßigen Handelns angesiedelt ist sehr wahrscheinlich der Zensurbefürworter. Und mithin um einen diffizielen Angriff auf Grundlagen rechtsstaatlichen Handelns wie Unschuldsvermutung und Gewaltmonopol.
Solches Handeln, bei Herrn Tauss kritisiert, ist auschschließlich staatliche Aufgabe.
Aber bei KP schaltet der Bürger ja gerne das Hirn aus.....
MfG Karl Müller
warum die Artikelschreiber diese Verhönung rechtsstaatlicher Ermittlungsarbeit durch die zuständigen Institutionen dermaßen hyped bleibt sein Geheimnis.
Es handelt sich bei diese Propagandasendung die mindestens im Graubereich rechtmäßigen Handelns angesiedelt ist sehr wahrscheinlich der Zensurbefürworter. Und mithin um einen diffizielen Angriff auf Grundlagen rechtsstaatlichen Handelns wie Unschuldsvermutung und Gewaltmonopol.
Solches Handeln, bei Herrn Tauss kritisiert, ist auschschließlich staatliche Aufgabe.
Aber bei KP schaltet der Bürger ja gerne das Hirn aus.....
MfG Karl Müller
... Unterstützung diverser radikal-christlicher Organisationen und Veranstaltungen spricht Bände. Überdies hat sie in zahlreichen Interviews nie einen Hehl aus Ihren z.T. fundamentalistischen Positionen gemacht.
Er scheint hingegen etwas gemäßigter, aber vielleicht ist er ja auch nur schlauer um sich nicht in diesem Bereich zu äußern. Was übrigens für etliche Evangelikale gilt, die an der Regierung beteiligt sind...
Einfach mal ein wenig im Internet stöbern. Stichworte wären Wulff und De Maizière und natürlich noch andere.
fündig geworden.
Es würde mich schon sehr interessieren, welche radikal
christlichen Organisationen sie unterstützt, bzw. deren
Veranstaltungen besucht. Bitte nennen Sie diese doch
konkret, vor dem Hintergrund der hohen Sympathiewerte,
finde ich das eine wichtige Information. Ich finde
Frau v. Guttenberg bisher sympathisch und auch
glaubwürdig, irritierend war allerdings die Info
über eine Freundschaft mit Tom Cruise, Scientologie
paßt so gar nicht ins Bild.
... wenn sie mehr und mehr Leser ans Internet verliert. Genau, wei man solch sperrige Infos in Artikeln eben nicht bekommt!
Wo bleibt der ungemütliche, investigative Journalismus der 70er?
Nur noch seichtes Infotainment .... ein Trauerspiel!
fündig geworden.
Es würde mich schon sehr interessieren, welche radikal
christlichen Organisationen sie unterstützt, bzw. deren
Veranstaltungen besucht. Bitte nennen Sie diese doch
konkret, vor dem Hintergrund der hohen Sympathiewerte,
finde ich das eine wichtige Information. Ich finde
Frau v. Guttenberg bisher sympathisch und auch
glaubwürdig, irritierend war allerdings die Info
über eine Freundschaft mit Tom Cruise, Scientologie
paßt so gar nicht ins Bild.
... wenn sie mehr und mehr Leser ans Internet verliert. Genau, wei man solch sperrige Infos in Artikeln eben nicht bekommt!
Wo bleibt der ungemütliche, investigative Journalismus der 70er?
Nur noch seichtes Infotainment .... ein Trauerspiel!
warum die Artikelschreiber diese Verhönung rechtsstaatlicher Ermittlungsarbeit durch die zuständigen Institutionen dermaßen hyped bleibt sein Geheimnis.
Es handelt sich bei diese Propagandasendung die mindestens im Graubereich rechtmäßigen Handelns angesiedelt ist sehr wahrscheinlich der Zensurbefürworter. Und mithin um einen diffizielen Angriff auf Grundlagen rechtsstaatlichen Handelns wie Unschuldsvermutung und Gewaltmonopol.
Solches Handeln, bei Herrn Tauss kritisiert, ist auschschließlich staatliche Aufgabe.
Aber bei KP schaltet der Bürger ja gerne das Hirn aus.....
MfG Karl Müller
ähnliche Meinung wie Sie.
Und es zeigt auch, was für ein U-Boot unser Bundesverteidigungsminister - Hoffnungsträger für unsere "Konservativen" - eigendlich ist.
Misstrauen ist somit auf jeden Fall gerechtfertigt.
Zustimmung!
ähnliche Meinung wie Sie.
Und es zeigt auch, was für ein U-Boot unser Bundesverteidigungsminister - Hoffnungsträger für unsere "Konservativen" - eigendlich ist.
Misstrauen ist somit auf jeden Fall gerechtfertigt.
Zustimmung!
fündig geworden.
Es würde mich schon sehr interessieren, welche radikal
christlichen Organisationen sie unterstützt, bzw. deren
Veranstaltungen besucht. Bitte nennen Sie diese doch
konkret, vor dem Hintergrund der hohen Sympathiewerte,
finde ich das eine wichtige Information. Ich finde
Frau v. Guttenberg bisher sympathisch und auch
glaubwürdig, irritierend war allerdings die Info
über eine Freundschaft mit Tom Cruise, Scientologie
paßt so gar nicht ins Bild.
... womöglich haben Sie nicht tief genug gegraben.
Zugeben muß ich:
a) Das dies auch schon relativ viel Zeit in Anspruch nimmt... immerhin wird man geradezu von Treffern zum Verteidigungsminister und Afghanistan überschwemmt. Auch findet man solche Informationen üblichereise nicht in den großen Mainstream-Medien... wie etwa der ZEIT.
b) Üblicherweise laufen die Evangelikalen nicht mit dem "Evangelikalen-Club-Ausweis" in der Gegend herum. Erkennbar sind sie meist nur an manchen Positionen die sie in Interviews vertreten, oder an der Schirmherrschaft für irgendwelche radikal-christlichen Veranstaltungen (z.B. Wulff & ProChrist) oder sonstiger Unterstützung dieser Gruppen. Konspirativ könnte man das schon nennen...
Die Evangelikalen haben mich bislang nur am Rande interessiert, entsprechend habe ich gerade leider keine Zeit noch eine umfangreiche Beweissammlung bei der Hand um Ihr aufrichtig wirkendes Interesse weiter zu bedienen. Zumal das Thema dieses Artikels ein anderes ist.
Daher nehmen Sie ruhig meinen Kommentar als eben solchen und nicht als journalistische Beweisführung hin. Aber vielleicht behalten Sie meine Anmerkung im Hinterkopf, um zu gegebener Zeit hellhörig zu werden.
Denn trotz aller Debakel um v. d. Leyen und z. Gutenberg... wir werden von denen noch viel hören. Gerade z. Gutenberg gilt ja schon als Merkel-Nachfolger in der CDU/CSU.
Auch nicht unter dem Stichpunkt:
Promi- und Mediengeil?
... womöglich haben Sie nicht tief genug gegraben.
Zugeben muß ich:
a) Das dies auch schon relativ viel Zeit in Anspruch nimmt... immerhin wird man geradezu von Treffern zum Verteidigungsminister und Afghanistan überschwemmt. Auch findet man solche Informationen üblichereise nicht in den großen Mainstream-Medien... wie etwa der ZEIT.
b) Üblicherweise laufen die Evangelikalen nicht mit dem "Evangelikalen-Club-Ausweis" in der Gegend herum. Erkennbar sind sie meist nur an manchen Positionen die sie in Interviews vertreten, oder an der Schirmherrschaft für irgendwelche radikal-christlichen Veranstaltungen (z.B. Wulff & ProChrist) oder sonstiger Unterstützung dieser Gruppen. Konspirativ könnte man das schon nennen...
Die Evangelikalen haben mich bislang nur am Rande interessiert, entsprechend habe ich gerade leider keine Zeit noch eine umfangreiche Beweissammlung bei der Hand um Ihr aufrichtig wirkendes Interesse weiter zu bedienen. Zumal das Thema dieses Artikels ein anderes ist.
Daher nehmen Sie ruhig meinen Kommentar als eben solchen und nicht als journalistische Beweisführung hin. Aber vielleicht behalten Sie meine Anmerkung im Hinterkopf, um zu gegebener Zeit hellhörig zu werden.
Denn trotz aller Debakel um v. d. Leyen und z. Gutenberg... wir werden von denen noch viel hören. Gerade z. Gutenberg gilt ja schon als Merkel-Nachfolger in der CDU/CSU.
Auch nicht unter dem Stichpunkt:
Promi- und Mediengeil?
Es ist schon erstaunlich, wie plötzlich der Tatort Internet von allen Seiten beschworen wird. Betrug, Urheberrechtsbruch, Kindesmissbrauch, alles nur im Netz...
Besonders das Thema Kindesmissbrauch ist hierbei heuchlerisch. Kinder werden von ihren Eltern, von anderen nahen Verwandten und Vertrauenspersonen (Priester, Lehrer usw.) missbraucht. Der böse Kinderschänder ist zwar medienwirksam und beschädigt das heile, christlich-bürgerliche Weltbild nicht. Dummerweise ist er auch die Ausnahme im Vergleich zu Vergewaltigungen durch nahestehende Personen.
Eine beispielhafte Statistik aus den USA (Administration for Children and Families)
http://www.acf.hhs.gov/pr...
78,5% der Kindesmisshandlung findet demnach durch die Eltern statt. Zugegeben beinhaltet diese Statistik auch Körperliche Gewalt. Dennoch zeigt sie, dass effektiver Kinderschutz die Familien und das nähere Umfeld unter die Lupe nehmen muss. Der böse, fremde Kinderschänder macht hier gerade mal 5,1% aus (vllt. zuzüglich 3,9% mit unbekannten Tätern). Von diesen maximal 9% der Täter nutzt wohl nur ein Bruchteil das Internet um Opfer zu suchen.
Was die Union hier betreibt ist nichts als abstoßende Symbolpolitk. Die wahren Probleme werden verdeckt während missbrauchte Kinder ausgenutzt werden um der Contentindustrie endlich Zensurgesetze maßschneidern zu können. Abartig.
wenn die meisten tödlichen (Verkehrs-)Unfälle auf der Landes- und Bundesstrassen stattfinden, kam dann auf Tempolimits auf Autobahnen verzichtet werden? Abgesehen davon, dass die meisten tödlichen Unfälle auch hier im häuslichen Umfeld stattfinden.
Die häusliche Situation im Bereich sexuellen Kindesmißbrauch in den Griff zu bekommen ist äußerst schwierig - u.a. auch wegen des Schutzes der Privatsphäre - eines weiteren Freiheitsrechtes.
Die Privatshäre soll also weniger Tabu sein als das Internet? Wir stehen immer wieder vor den gleichen Fragen.
Kindesmißbrauch findet sich in allen gesellschaftlichen Schichten - oder kennen Sie eine Statistik, die zeigt, dass dies in religiösen Familien häufiger stattfindet als in nicht-religiösen.
Es verwundert schon, dass Maßnahmen, wie sie hier beschrieben werden, als abartig und abstoßend bezeichnet werden, aber nicht die Tat des sexuellen Mißbrauchs. Eine Umkehrung der Werte?
wenn die meisten tödlichen (Verkehrs-)Unfälle auf der Landes- und Bundesstrassen stattfinden, kam dann auf Tempolimits auf Autobahnen verzichtet werden? Abgesehen davon, dass die meisten tödlichen Unfälle auch hier im häuslichen Umfeld stattfinden.
Die häusliche Situation im Bereich sexuellen Kindesmißbrauch in den Griff zu bekommen ist äußerst schwierig - u.a. auch wegen des Schutzes der Privatsphäre - eines weiteren Freiheitsrechtes.
Die Privatshäre soll also weniger Tabu sein als das Internet? Wir stehen immer wieder vor den gleichen Fragen.
Kindesmißbrauch findet sich in allen gesellschaftlichen Schichten - oder kennen Sie eine Statistik, die zeigt, dass dies in religiösen Familien häufiger stattfindet als in nicht-religiösen.
Es verwundert schon, dass Maßnahmen, wie sie hier beschrieben werden, als abartig und abstoßend bezeichnet werden, aber nicht die Tat des sexuellen Mißbrauchs. Eine Umkehrung der Werte?
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