Integration "Unsere Aufklärung liegt noch vor uns"
Was kann der Islam Deutschland geben? Eine Gespräch mit Aiman A. Mazyek, Vorsitzender des Zentralrats der Muslime, über den Bundespräsidenten, muslimische Gangster und »Türkentowns«.
DIE ZEIT: Herr Mazyek, Muslime haben gerade ein ziemliches Imageproblem in Deutschland.
Aiman A. Mazyek: Imageproblem? Ich würde eher von Image-GAU sprechen. In Zuschriften, die uns erreichen, schlagen uns Hass und Islamfeindlichkeit entgegen. Alltagsdiskriminierungen bei der Arbeits- oder Wohnungssuche nehmen zu. Die Situation ist kein Zuckerschlecken.
1969 Aiman A. Mazyek wird als Sohn eines syrischen Ingenieurs und einer deutschen Journalistin in Aachen geboren. Mazyek selbst sagt, dass er ein »deutscher Muslim mit syrisch-alemannischem Hintergrund« ist. Seine Mutter stammt aus Freiburg
1989 Abitur, anschließend Arabistikstudium in Kairo, später Studium der Philosophie, Ökonomie und der Politischen Wissenschaften in Aachen
1994 Mitglied des Zentralrates der Muslime in Deutschland (ZMD)
2003 gründet Mayzek mit Rupert Neudeck den Verein »Grünhelme«, eine muslimisch-christliche Hilfsorganisation, die in Krisengebieten wie Afghanistan Schulen, Straßen und Krankenhäuser baut
2006 Generalsekretär des ZMD; Mitglied der Deutschen Islamkonferenz
2001–2007 Stadtverbandsvorsitzender der FDP Alsdorf in der Nähe von Aachen, Mitglied des Aachener Kreisvorstands. Kandidiert 2004 als Bürgermeisterkandidat in Alsdorf (zehn Prozent)
2010 Im Mai tritt der ZMD aus der Deutschen Islamkonferenz aus, Generalsekretär Mazyek geht es zu langsam voran mit der rechtlichen Anerkennung des Islams als Religionsgemeinschaft. Im September wird er Vorsitzender des ZMD
ZEIT: Was können Sie als Sprecher eines großen muslimischen Verbandes dagegen tun?
Mazyek: Wir können nur aufklären, aufklären, aufklären. Beim Islam ist es ein bisschen wie bei Stuttgart 21. Die Politiker fragen sich: Wir hatten doch alle Instanzen durch, warum geht das denn jetzt wieder von vorne los? Die Antwort ist: Weil sich die Bürger gar nicht mehr beteiligt fühlten.
ZEIT: Hat der Bundespräsident recht mit seiner Feststellung, dass der Islam inzwischen zu Deutschland gehört?
Mazyek: Nicht erst inzwischen. Europa hat immer etwas mit dem Islam zu tun gehabt. Denken Sie an die Übersetzung der griechischen Philosophen durch arabische Gelehrte oder die Geschichte Andalusiens. Wir haben eine gemeinsame Geschichte, deshalb dürfen wir keine Diskussion führen, die Menschen ausschließt. Der Bundespräsident hat den richtigen Ton getroffen und die richtige Botschaft an die Bevölkerung gerichtet. Der Islam ist mit seinen über vier Millionen Muslimen Teil dieses Landes und Deutschland längst Teil unseres Herzens.
ZEIT: Viele Menschen haben das Gefühl, dass Muslime selbst nicht zur deutschen Gesellschaft gehören wollen, sich abschotten.
Mazyek: Dem »arabischen Milieu« zuzugehören ist heute kein Vergnügen. Wenn man in New York ist, heißt es, muss man unbedingt Chinatown gesehen haben. Aber in Berlin würde niemand auf die Idee kommen, Touristen nach »Türkentown« Neukölln zu schicken. Wir sollten vielleicht gelassener damit umgehen, dass unterschiedliche Kulturen besser nebeneinander als miteinander leben.
ZEIT: Heißt das, Parallelgesellschaften sind okay?
Mazyek: In Deutschland ist »nebeneinander« fast schon ein Schimpfwort. Aber manchmal ist das Nebeneinander weitaus friedlicher als das gezwungene Miteinander. In Damaskus zum Beispiel gibt es christliche, jüdische, muslimische Viertel. Man lebt ganz gut, aber mehr nebeneinander. In Deutschland verstehen wir unter Dialog, dass wir so lange in einem Raum diskutieren, bis wir einer Meinung sind. Und wenn das nicht der Fall ist, dann ist etwas nicht ganz in Ordnung. Warum?
ZEIT: Das Problem ist doch, dass Muslime häufiger arm, arbeitslos oder gewalttätig sind als Nichtmuslime.
Mazyek: Den meisten muslimischen Bürgern dieses Landes ist es mindestens genauso zuwider, wenn in ihren Vierteln pseudomuslimische Gangster durch die Straßen laufen, die sich in Ermangelung von Identitäten auf das Türkisch-Arabische oder sogar auf das Islamische zurückziehen. Es ist aber falsch, das Verhalten von Machos, Schlägern oder Kriminellen der Religion zuzuschreiben. Es gibt muslimische Gangster, aber es gibt kein islamisches Gangstertum, weil der Islam dies als Straftat verabscheut. Die Trennschärfe fehlt mir in der gegenwärtigen Diskussion. Heute werden schichtspezifische Probleme einfach islamisiert.
- Datum 17.10.2010 - 12:56 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 14.10.2010 Nr. 42
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geht am Kern der Sache vorbei. Es ist unverständlich, wieso sich die Anhänger des Islam heute als Opfer sehen. Deutschland war extrem tolerant und hat die Migranten "einfach machen lassen". Offensichtlich führte GENAU diese Taktik zu dem Zustand, den es heute gibt. Ich finde es falsch, wenn Hamburg heute Verträge mit Anhängern des Islam macht, damit diese eigene Abteilungen auf Friedhöfen bekommen, weil ein Gläubiger Islamanhänger natürlich nur nach Mekka liegen kann und nur unter seinesgleichen:
http://www.abendblatt.de/...
Daraus zitiert: "auch eigene Friedhöfe sind denkbar". So weit ist es also schon gekommen! Die deutschen Friedhöfe sind also nicht mehr zumutbar..."
Auch in diesem Interview wird ganz offen gefordert, dass oft eine Nebeneinander besser wäre als ein Zusammenleben: "Aber manchmal ist das Nebeneinander weitaus friedlicher als das gezwungene Miteinander..."
Das ist ein offener Angriff auf jede Integrationsforderung!
Es gibt auch evangelische und katholische Friedhöfe. Wo ist ihr Problem?
Und das verschiedene Kulturen in einem Land nebeneinander Leben, ist tatsächlich was ganz normales. Schauen Sie nur mal nach New York.
Also nochmal: Wo ist ihr Problem?
"Mir stellt sich nur die Frage warum es in der islamischen Welt dann so einen offenes Ohr für Haßprediger, Verfolgung der Ungläubigen und Terroristen gibt?"
Ja es gibt innerhalb der islamischen Welt bei manchen ein offenes Ohr für Hassprediger etc., aber eben nicht bei allen - im Gegenteil: Es ist eine kleine Minderheit.
Der Grund warum die Kriminalitätsraten so hoch sind wird auch im Interview deutlich angesprochen: Ein Schichten- bzw. Klassenproblem wird zu einer Frage der Religion gemacht. Auf diese Art werden wir nur noch mehr Hass sähen und ernten, während wir die wirklichen Ursachen aus dem Blick verlieren.
Wir bräuchten Bildung, Ausbildung, Arbeit, Perspektiven, weniger soziale Ungerechtigkeit - und die meisten Probleme, die heute dem Islam zugeschrieben werden, würden sich in Luft auflösen.
Keine Gesellschaft, auch nicht die angeführte us-amerikanische, die mehr oder weniger Parallelgesellschaften hat, kann von sich behaupten, dass das zusammenleben mit diesen Parallelgesellschaften problemlos sei.
So etwas mehr oder weniger offen zu fordern, wie Herr Mazyak, ist für eine Nation, bzw. eine Gesellschaft extrem problematisch, weil damit Folgewirkungen verbunden sind, die zu mehr oder weniger starken Kämpfen innerhalb eines Landes führen. D a s ist das Problem, und dieses haben insbesondere die Multi-Kulti-Romantiker in den zurückliegenden Jahrzehnten nicht nur nicht zur Kenntnis genommen, sondern sogar bewusst vernebelt, bis hin zur Selbstaufgabe der eigenen kulturellen Identität.
Neben den Friedhöfen für jedermann, gab es schon immer jüdische Friedhöfe in Deutschland, wobei nicht wenige während der Nazizeit platt gemacht wurden und heute immer noch vereinzelt geschändet werden.
Auch Muslime besitzen schon jetzt eigene Friedhöfe, z. B. am Columbusdamm in Berlin ("Türkischer Friedhof") und in Gatow.
Und zum Nebeneinander: Deutschland ist ein Land der Individualisten, denen das Nebeneinander nie besonders gestört hat. So ist es in unserer Hauptstadt Berlin verständlich, wenn ein Ur-Berliner offenherzig zugibt, in seinem Leben selten in einem anderen Kiez gewesen zu sein. Wozu auch, denn sein eigener Kiez gestattete ihm ein autonomes Überleben.
Die Bestattung in östlicher Richtung war auch und ist auch zum
Teil noch im Christentum üblich. Bei Ausgrabungen aus der Germanenzeit kann man daran erkennen, dass die Bestatteten bereits christianisiert waren.
@ 1. Baywatch
"Wir sollten vielleicht gelassener damit umgehen, dass unterschiedliche Kulturen besser nebeneinander als miteinander leben."
Herr Mazyek spricht nur aus, was etwa seit Anfang dieses Jahres offizielle Linie in der „Integrationspolitik“ ist. In Frankfurt mit viel Tamtam von Frau Eskandari-Grünberg als „Vielfalt/Diversity“ verkauft. Auch z.B. in Hannover wird dieses Konzept gefahren. Man spricht außerhalb von Verwaltung und Politik nicht laut darüber, aber man handelt entsprechend.
Man mag es kaum glauben...aber es soll in Deutschland sogar Jüdische Friedhöfe geben.
Das es muslimische Friedhöfe gibt liegt im übrigen daran das alle Bestatteten nach Mekka ausgerichtet werden sollten.
Aber Religionsfreiheit ist in Deutschland ja ihrer Meinung nach ein eher unwichtiges Grundgesetz und wahrscheinlich ist jeder Mensch der auch so bestattet werden möchte ein böser Islamist der sich nicht auf deutschen Friedhöfen integrieren möchte.
Die Debatten werden immer lächerlicher!
Sie schreiben: "Deutschland war extrem tolerant und hat die Migranten "einfach machen lassen"."
Ach ja? Wie wär's denn mit der Wirklichkeit?
In Deutschland sind bisher von Deutschen erheblich mehr Menschen wegen ihres Migrationshintergrundes getötet worden als Deutsche von Islamisten.
Beispiele:
in Folge des allgegenwärtigen Türkenbashing in Politik und Publizistik kommt es in den achtziger Jahren zu einer Welle antitürkischer Gewalt in Westdeutschland. Türken werden von neonazistischen Straßenbanden erschlagen - in Hamburg, Berlin und anderswo. Und im bayerischen Schwandorf verbrennt 1988 ein Neonazi erstmals Türken im Schlaf.
Anfangs der 1990er: Hoyerswerda, Rostock: Brandanschläge Jagd auf Asylanten unter dem Beifall der Zuschauern:
1992: Solingen, Mölln: 15 (fünfzehn) türkische Frauen und Mädchen bei Brandanschlägen von deutschen Jugendlichen umgebracht - und wie viele Migranten seitdem?. Zum Beispiel:
"NPD-Wähler ermordet schwangere Ägypterin mit 18 Messerstichen ...
10. Juli 2009 ...
Diese Menschen und ein Menge anderer sind tot, getötet nicht von Islamisten, sondern von Deutschen.
Ist es nicht genau diese "Toleranz", die uns heute auf die Füße fällt? Sie heißt nämlich, genau genommen, Gleichgültigkeit und Desinteresse.
Das Fatale an ihrer Feststellung ist eigentlich, daß Sie aus einer im Wesentlichen richtigen Feststellung die völlig falschen Schlüsse ziehen. Aber, wenn selbst die Politik das nicht eingesteht, was will man dann von Ihnen erwarten.
Es gibt auch evangelische und katholische Friedhöfe. Wo ist ihr Problem?
Und das verschiedene Kulturen in einem Land nebeneinander Leben, ist tatsächlich was ganz normales. Schauen Sie nur mal nach New York.
Also nochmal: Wo ist ihr Problem?
"Mir stellt sich nur die Frage warum es in der islamischen Welt dann so einen offenes Ohr für Haßprediger, Verfolgung der Ungläubigen und Terroristen gibt?"
Ja es gibt innerhalb der islamischen Welt bei manchen ein offenes Ohr für Hassprediger etc., aber eben nicht bei allen - im Gegenteil: Es ist eine kleine Minderheit.
Der Grund warum die Kriminalitätsraten so hoch sind wird auch im Interview deutlich angesprochen: Ein Schichten- bzw. Klassenproblem wird zu einer Frage der Religion gemacht. Auf diese Art werden wir nur noch mehr Hass sähen und ernten, während wir die wirklichen Ursachen aus dem Blick verlieren.
Wir bräuchten Bildung, Ausbildung, Arbeit, Perspektiven, weniger soziale Ungerechtigkeit - und die meisten Probleme, die heute dem Islam zugeschrieben werden, würden sich in Luft auflösen.
Keine Gesellschaft, auch nicht die angeführte us-amerikanische, die mehr oder weniger Parallelgesellschaften hat, kann von sich behaupten, dass das zusammenleben mit diesen Parallelgesellschaften problemlos sei.
So etwas mehr oder weniger offen zu fordern, wie Herr Mazyak, ist für eine Nation, bzw. eine Gesellschaft extrem problematisch, weil damit Folgewirkungen verbunden sind, die zu mehr oder weniger starken Kämpfen innerhalb eines Landes führen. D a s ist das Problem, und dieses haben insbesondere die Multi-Kulti-Romantiker in den zurückliegenden Jahrzehnten nicht nur nicht zur Kenntnis genommen, sondern sogar bewusst vernebelt, bis hin zur Selbstaufgabe der eigenen kulturellen Identität.
Neben den Friedhöfen für jedermann, gab es schon immer jüdische Friedhöfe in Deutschland, wobei nicht wenige während der Nazizeit platt gemacht wurden und heute immer noch vereinzelt geschändet werden.
Auch Muslime besitzen schon jetzt eigene Friedhöfe, z. B. am Columbusdamm in Berlin ("Türkischer Friedhof") und in Gatow.
Und zum Nebeneinander: Deutschland ist ein Land der Individualisten, denen das Nebeneinander nie besonders gestört hat. So ist es in unserer Hauptstadt Berlin verständlich, wenn ein Ur-Berliner offenherzig zugibt, in seinem Leben selten in einem anderen Kiez gewesen zu sein. Wozu auch, denn sein eigener Kiez gestattete ihm ein autonomes Überleben.
Die Bestattung in östlicher Richtung war auch und ist auch zum
Teil noch im Christentum üblich. Bei Ausgrabungen aus der Germanenzeit kann man daran erkennen, dass die Bestatteten bereits christianisiert waren.
@ 1. Baywatch
"Wir sollten vielleicht gelassener damit umgehen, dass unterschiedliche Kulturen besser nebeneinander als miteinander leben."
Herr Mazyek spricht nur aus, was etwa seit Anfang dieses Jahres offizielle Linie in der „Integrationspolitik“ ist. In Frankfurt mit viel Tamtam von Frau Eskandari-Grünberg als „Vielfalt/Diversity“ verkauft. Auch z.B. in Hannover wird dieses Konzept gefahren. Man spricht außerhalb von Verwaltung und Politik nicht laut darüber, aber man handelt entsprechend.
Man mag es kaum glauben...aber es soll in Deutschland sogar Jüdische Friedhöfe geben.
Das es muslimische Friedhöfe gibt liegt im übrigen daran das alle Bestatteten nach Mekka ausgerichtet werden sollten.
Aber Religionsfreiheit ist in Deutschland ja ihrer Meinung nach ein eher unwichtiges Grundgesetz und wahrscheinlich ist jeder Mensch der auch so bestattet werden möchte ein böser Islamist der sich nicht auf deutschen Friedhöfen integrieren möchte.
Die Debatten werden immer lächerlicher!
Sie schreiben: "Deutschland war extrem tolerant und hat die Migranten "einfach machen lassen"."
Ach ja? Wie wär's denn mit der Wirklichkeit?
In Deutschland sind bisher von Deutschen erheblich mehr Menschen wegen ihres Migrationshintergrundes getötet worden als Deutsche von Islamisten.
Beispiele:
in Folge des allgegenwärtigen Türkenbashing in Politik und Publizistik kommt es in den achtziger Jahren zu einer Welle antitürkischer Gewalt in Westdeutschland. Türken werden von neonazistischen Straßenbanden erschlagen - in Hamburg, Berlin und anderswo. Und im bayerischen Schwandorf verbrennt 1988 ein Neonazi erstmals Türken im Schlaf.
Anfangs der 1990er: Hoyerswerda, Rostock: Brandanschläge Jagd auf Asylanten unter dem Beifall der Zuschauern:
1992: Solingen, Mölln: 15 (fünfzehn) türkische Frauen und Mädchen bei Brandanschlägen von deutschen Jugendlichen umgebracht - und wie viele Migranten seitdem?. Zum Beispiel:
"NPD-Wähler ermordet schwangere Ägypterin mit 18 Messerstichen ...
10. Juli 2009 ...
Diese Menschen und ein Menge anderer sind tot, getötet nicht von Islamisten, sondern von Deutschen.
Ist es nicht genau diese "Toleranz", die uns heute auf die Füße fällt? Sie heißt nämlich, genau genommen, Gleichgültigkeit und Desinteresse.
Das Fatale an ihrer Feststellung ist eigentlich, daß Sie aus einer im Wesentlichen richtigen Feststellung die völlig falschen Schlüsse ziehen. Aber, wenn selbst die Politik das nicht eingesteht, was will man dann von Ihnen erwarten.
Einiges wird aber leider nicht hinterfragt.
"Es gibt muslimische Gangster, aber es gibt kein islamisches Gangstertum, weil der Islam dies als Straftat verabscheut."
Mir stellt sich nur die Frage warum es in der islamischen Welt dann so einen offenes Ohr für Haßprediger, Verfolgung der Ungläubigen und Terroristen gibt? Die Frage ist einfach wie man Straftaten definiert! Warum wird nicht klar die Radikalsierung junger deutscher Migranten/Konvertierten benannt? Z.B.: Abu Hamza?
"Dennoch sage ich, dass wir unsere Aufklärung noch vor uns haben."
Diese Erkenntnis ist schön und auch richtig. Nur wo sind die Ansätze der Aufklärung? Wo gibt es Theologen, die einen Reformationsdruck erzeugen? Dies ist nur schwer, wenn nicht gar ganz unmöglich. Hier 2 Suren die sich als problematisch erweisen können.
Sure 6, Vers 115: Und vollkommen ist das Wort deines Herrn in Wahrhaftigkeit und Gerechtigkeit. Niemand vermag Seine Worte zu ändern; und Er ist der Hörende, der Wissende.
Sure 18, Vers 27: Verlies, was dir von dem Buch deines Herrn offenbart ward, dessen Wort niemand verändert, und nimmer findest du außer Ihm ein Asyl.
Die Christen mußten als erstes hart mit sich ins Gericht gehen, bis Aufklärung etc. möglich war. Ohne harte Selbstkritik wird ein Weiterkommen im Dialog nicht möglich sein. Dies fehlt oft den Verbandsvertretern, ob hier im Interview, oder bei den aktuellen Quasselrunden, auch "Talkshows" genannt.
wieder mal Koranverse zu zitieren. Inzwischen sollte klar und unstreitig sein, dass die Probleme in der heutigen Zeit zum Großteil in Verbindung mit dem Islam entstehen:
- Terrorismus
- fehlende Integration
- hohe Kriminalitätsrate
- fehlende Bildung
Schuld daran sind aber nicht die Muslime, sondern wir, denn wir haben es versäumt, Forderungen zu stellen und so unsere Gesellschaftsordnung zu verteidigen. Alles was Deutschland in den letzten 30 Jahren getan hat, ist immer ein Schritt hin zu mehr Toleranz. NIE wurde Integration gefordert.
ein ebenso offenes Ohr für Hassprediger wie hierzulande oder meinen Sie, Sarrazin, Seehofer et al. predigen Liebe zu den Bürgern mit anderem kulturellen und nationalem Hintergrund und alle die, die meinen, dass man jetzt endlich mal sagen dürfen muss, haben es wohlweislich die Ohren verschlossen vor dem, was diese Herren predigen. Also besser mal auch an die eigene Nase fassen.
Im übrigen, baywatch, das ist doch wohl in der Regel eine gewisse Zeit so, dass sich Neu-Einwanderer mit ihrer Kultur in bestimmten Gegenden sammeln und erst im Laufe von 150-200 Jahren in der aufnehmenden Gesellschaft völlig aufgehen und nur noch an den Namen erkennbar sind. Das haben Deutsche in den USA auch nicht anders gemacht und ein Teil der eingewanderten Europäer
( Abspaltung Schweizer Mennoniten) lebt als Amish weiterhin nach alter Väter Sitte und mit sehr rigiden Moralvorstellungen. Solange sie keine Gesetze brechen und die Unterordnung freiwillig ist, geht es niemanden etwas an.
Also etwas mehr Gelassenheit und pragmatische Vernunft täten der Behandlung des Themas gut.
Das selbe gilt aber auch für die muslimischen Verbände, die angeben einen großen Teil ihrer Glaubensbrüder zu vertreten. Und da scheint Herr Mazyek doch auf dem richtigen Weg zu sein.
"Aiman A. Mazyek: Imageproblem? Ich würde eher von Image-GAU sprechen. In Zuschriften, die uns erreichen, schlagen uns Hass und Islamfeindlichkeit entgegen. Alltagsdiskriminierungen bei der Arbeits- oder Wohnungssuche nehmen zu. Die Situation ist kein Zuckerschlecken."
Die üblichen dauerdiffamierenden Vorwürfe an die deutsche Seite von selbsternannten Muslimvertretern, um von der Integrationsfeindlichkeit dieser Gruppen abzulenken. Wer hat diesen sog. Zentralrat der Muslime eigentlich gewählt, wer hat ihn legitimiert? Kann es sein, daß ein Großteil der Muslime in D dieses Gremieum überhaupt nicht kennt und daß, wenn überhaupt, nur ein Bruchteil sich dort vertreten fühlt?
"Wir sollten vielleicht gelassener damit umgehen, dass unterschiedliche Kulturen besser nebeneinander als miteinander leben."
Fein. Also weiter auf dem Weg in die Bosnisierung Deutschlands. Mit uns nicht, Herr Mazyek. Die Beiläufigkeit, mit der diese muslimischen "Verbandsvertreter" mittlerweile solche Ungeheuerlichkeiten aussprechen und dabei von den Medien noch hofiert werden, schockiert jeden, der noch nicht ganz den Sprach- und Denkschablonen der Politischen Korrektheit verfallen ist. Wer den Versuch unternimmt, in der Bundesrepublik oder in Teilen davon die Souveränität des deutschen Staates und die territoriale und nationale Integrität zu gefährden, macht sich strafbar.
wieder mal Koranverse zu zitieren. Inzwischen sollte klar und unstreitig sein, dass die Probleme in der heutigen Zeit zum Großteil in Verbindung mit dem Islam entstehen:
- Terrorismus
- fehlende Integration
- hohe Kriminalitätsrate
- fehlende Bildung
Schuld daran sind aber nicht die Muslime, sondern wir, denn wir haben es versäumt, Forderungen zu stellen und so unsere Gesellschaftsordnung zu verteidigen. Alles was Deutschland in den letzten 30 Jahren getan hat, ist immer ein Schritt hin zu mehr Toleranz. NIE wurde Integration gefordert.
ein ebenso offenes Ohr für Hassprediger wie hierzulande oder meinen Sie, Sarrazin, Seehofer et al. predigen Liebe zu den Bürgern mit anderem kulturellen und nationalem Hintergrund und alle die, die meinen, dass man jetzt endlich mal sagen dürfen muss, haben es wohlweislich die Ohren verschlossen vor dem, was diese Herren predigen. Also besser mal auch an die eigene Nase fassen.
Im übrigen, baywatch, das ist doch wohl in der Regel eine gewisse Zeit so, dass sich Neu-Einwanderer mit ihrer Kultur in bestimmten Gegenden sammeln und erst im Laufe von 150-200 Jahren in der aufnehmenden Gesellschaft völlig aufgehen und nur noch an den Namen erkennbar sind. Das haben Deutsche in den USA auch nicht anders gemacht und ein Teil der eingewanderten Europäer
( Abspaltung Schweizer Mennoniten) lebt als Amish weiterhin nach alter Väter Sitte und mit sehr rigiden Moralvorstellungen. Solange sie keine Gesetze brechen und die Unterordnung freiwillig ist, geht es niemanden etwas an.
Also etwas mehr Gelassenheit und pragmatische Vernunft täten der Behandlung des Themas gut.
Das selbe gilt aber auch für die muslimischen Verbände, die angeben einen großen Teil ihrer Glaubensbrüder zu vertreten. Und da scheint Herr Mazyek doch auf dem richtigen Weg zu sein.
"Aiman A. Mazyek: Imageproblem? Ich würde eher von Image-GAU sprechen. In Zuschriften, die uns erreichen, schlagen uns Hass und Islamfeindlichkeit entgegen. Alltagsdiskriminierungen bei der Arbeits- oder Wohnungssuche nehmen zu. Die Situation ist kein Zuckerschlecken."
Die üblichen dauerdiffamierenden Vorwürfe an die deutsche Seite von selbsternannten Muslimvertretern, um von der Integrationsfeindlichkeit dieser Gruppen abzulenken. Wer hat diesen sog. Zentralrat der Muslime eigentlich gewählt, wer hat ihn legitimiert? Kann es sein, daß ein Großteil der Muslime in D dieses Gremieum überhaupt nicht kennt und daß, wenn überhaupt, nur ein Bruchteil sich dort vertreten fühlt?
"Wir sollten vielleicht gelassener damit umgehen, dass unterschiedliche Kulturen besser nebeneinander als miteinander leben."
Fein. Also weiter auf dem Weg in die Bosnisierung Deutschlands. Mit uns nicht, Herr Mazyek. Die Beiläufigkeit, mit der diese muslimischen "Verbandsvertreter" mittlerweile solche Ungeheuerlichkeiten aussprechen und dabei von den Medien noch hofiert werden, schockiert jeden, der noch nicht ganz den Sprach- und Denkschablonen der Politischen Korrektheit verfallen ist. Wer den Versuch unternimmt, in der Bundesrepublik oder in Teilen davon die Souveränität des deutschen Staates und die territoriale und nationale Integrität zu gefährden, macht sich strafbar.
Hilfreiches Interview, weil Herr Mazyek wichtige Dinge eindeutig ausspricht.
Ich begrüße, dass der Islamrat eine eindeutige Haltung zum Verhältnis von Staat und Religion äußert und diese jetzt aktiver und lauter als bisher an Moslems und Islamkritiker als "Leitlinie" kommuniziert.
Damit erfüllt er die von Vielen eingeforderte Bringschuld, die Zivilgesellschaft im Kampf gegen Extremisten aktiv zu unterstützen.
wieder mal Koranverse zu zitieren. Inzwischen sollte klar und unstreitig sein, dass die Probleme in der heutigen Zeit zum Großteil in Verbindung mit dem Islam entstehen:
- Terrorismus
- fehlende Integration
- hohe Kriminalitätsrate
- fehlende Bildung
Schuld daran sind aber nicht die Muslime, sondern wir, denn wir haben es versäumt, Forderungen zu stellen und so unsere Gesellschaftsordnung zu verteidigen. Alles was Deutschland in den letzten 30 Jahren getan hat, ist immer ein Schritt hin zu mehr Toleranz. NIE wurde Integration gefordert.
um sie einfach so undifferenziert in den Raum zu werfen. Warum besteht etwa eine Verbindung zwischen hoher Kriminalitätsrate, schlechter Bildung und Islam und inwiefern?
um sie einfach so undifferenziert in den Raum zu werfen. Warum besteht etwa eine Verbindung zwischen hoher Kriminalitätsrate, schlechter Bildung und Islam und inwiefern?
Aus dem Interview:
Mazyek: Islamismus ist eine Ideologie, die mittels Gewalt oder auch nur durch Propaganda den Islam politisch instrumentalisiert, eine Religion zum Parteiprogramm umfunktioniert. Damit will ich nichts zu tun haben. Für Gläubige ist der Islam vor allem eine Haltung gegenüber dem Schöpfer, seinen Mitmenschen und seiner Umwelt, resultierend aus seiner Ethik, die ich im Koran und im Handeln des Propheten erkenne. Das ist eine ganz persönliche Angelegenheit zwischen mir und Gott. Dies hat viel mehr mit dem Herzen und praktischem Handeln zu tun als mit äußerlichen Dingen, wie dem Tragen des Kopftuches oder eines Bartes. Das müssen auch einige Muslime erst noch begreifen.
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Frage: War der Prophet etwa kein Islamist?
wie viele deutsche Islam- und Korangelehrte sich hier in den Foren tummeln.
Sind Sie auch so bewandert in Altem und Neuem Testament?
wie viele deutsche Islam- und Korangelehrte sich hier in den Foren tummeln.
Sind Sie auch so bewandert in Altem und Neuem Testament?
Bei den schrillen Tönen, die man im Moment so in der Diskussion um Migranten in Deutschland hört, ist es schön diese intelligenten Gedanken von Herrn Mazyek zu lesen. Es sind die sozialen Probleme, die wir lösen müssen (z.B. gefühlte Perspektivlosigkeit bei Jugendlichen), und nicht ein populistisch aufgebauschtes Ausländerproblem.
da stimme ich Ihnen voll zu. Es wir höchste Zeit, zu überlegen, wie man die Probleme gemeinsam lösen kann, anstatt mit ständiger Hetze und Diffamierung Bürger unseres Landes gegeneinander in Stellung zu bringen.
Auch frage ich mich oft, ob diejenigen, die hier immerzu die Aufklärung gegen den Islam in Stellung bringen, sich mit dieser jemals inhaltlich auseinandergesetzt haben. Ein wichtiges gesellschaftliches Ziel war nämlich die Entwicklung religiöser Toleranz!!
Das hat auch der Alte Fritz gleich angewandt und 1740 formuliert, was sich heutzutage auch der Eine oder Andere hinter die Ohren schreiben sollte:
„Alle Religionen seindt gleich und guht, wan nuhr die Leute, so sie profesieren [(öffentlich) bekennen], erliche Leute seindt, und wen Türken und Heiden kähmen und wolten das Land pöbplieren [bevölkern], so wollen wier sie Mosqueen und Kirchen bauen“
Siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_II._(Preußen)
...genau! schade, dass es so wenige gibt, die das erkennen
Leider geben Sie auf die brennenden Fragen von Gegenwart und Zukunft die Antworten von vorvorgestern. Alles nur auf soziale Probleme zu schieben, ist zu einfach und verfehlt den Kern.
Gekürzt. Bitte beteiligen Sie sich mit sachlichen Argumenten und vermeiden Sie Pauschalisierungen. Danke. Die Redaktion/lv
da stimme ich Ihnen voll zu. Es wir höchste Zeit, zu überlegen, wie man die Probleme gemeinsam lösen kann, anstatt mit ständiger Hetze und Diffamierung Bürger unseres Landes gegeneinander in Stellung zu bringen.
Auch frage ich mich oft, ob diejenigen, die hier immerzu die Aufklärung gegen den Islam in Stellung bringen, sich mit dieser jemals inhaltlich auseinandergesetzt haben. Ein wichtiges gesellschaftliches Ziel war nämlich die Entwicklung religiöser Toleranz!!
Das hat auch der Alte Fritz gleich angewandt und 1740 formuliert, was sich heutzutage auch der Eine oder Andere hinter die Ohren schreiben sollte:
„Alle Religionen seindt gleich und guht, wan nuhr die Leute, so sie profesieren [(öffentlich) bekennen], erliche Leute seindt, und wen Türken und Heiden kähmen und wolten das Land pöbplieren [bevölkern], so wollen wier sie Mosqueen und Kirchen bauen“
Siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_II._(Preußen)
...genau! schade, dass es so wenige gibt, die das erkennen
Leider geben Sie auf die brennenden Fragen von Gegenwart und Zukunft die Antworten von vorvorgestern. Alles nur auf soziale Probleme zu schieben, ist zu einfach und verfehlt den Kern.
Gekürzt. Bitte beteiligen Sie sich mit sachlichen Argumenten und vermeiden Sie Pauschalisierungen. Danke. Die Redaktion/lv
Er zitiert Chinatown und andere Viertel in USA als friedliches Nebeneinander. Warum ist das hier nicht so einfach? Weil weder Chinatown nich andere die amerikanische Verfassung in Frage stellen oder das System zu ihren Gunsten verändern wollen.
Anders als leider immer noch tonanagebende muslimischen Verbände hierzulande, die auch noch durch eigene, unser System ständig in Frage stellende Verbände unterstützt werden. Wenn man das eigene nicht respektiert und achtet, kann man wohl auch keine Akzeptanz verlangen.
Denken Sie an "Das jahrdes Drachens".
Da War den herrschaften in Chinatown die Verfassung auch egal und es wurde hübsch geduldet von offizieller Seite.
Denken Sie an "Das jahrdes Drachens".
Da War den herrschaften in Chinatown die Verfassung auch egal und es wurde hübsch geduldet von offizieller Seite.
Man kann ein guter Mensch sein, WEIL man einer Religion anhängt.
Man kann ein guter Mensch sein, OBWOHL man Anhänger einer Religion ist.
Welcher Religion hängen Sie an?
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