Streitkultur Das erregte Land

Muslime, Stuttgart, Guttenberg: Die Launen von Bürgern und Medien haben etwas Manisches bekommen.

Ein Demonstrant auf seinem Fahrrad beteiligt sich an einer Demonstration gegen die Stuttgart 21

Ein Demonstrant auf seinem Fahrrad beteiligt sich an einer Demonstration gegen die Stuttgart 21

Sind wir eigentlich noch hysterisch oder schon verrückt geworden? Die Frage, ob Karl-Theodor zu Guttenberg das Zeug zum Kanzler hat, ob also ein 38-Jähriger, der noch vor zwei Jahren weitgehend unbekannt war und der noch zu jung ist, um bayerischer Ministerpräsident werden zu können (das Mindestalter liegt bei 40 Jahren), die Frage, ob dieser Guttenberg demnächst das Land regiert – sie wäre uns bis vor Kurzem absurd erschienen. Immer mit der Ruhe, hätten wir gesagt, der Mann hat Talent, aber er ist noch jung. Und ob er Kanzler kann, darüber reden wir in ein paar Jahren.

Aber Ruhe herrscht gerade nicht im Land, weshalb auf einmal vieles möglich scheint, was gestern noch ausgeschlossen war. Die Grünen überflügeln demnächst die CDU – zumindest in Baden-Württemberg? Angela Merkel stürzt über den Streit um einen Regionalbahnhof? Und Guttenberg wird Kanzler? Immer überdrehter wirken die Debatten, egal, ob es um Sarrazin oder um Seehofer geht, um Zuwanderung oder Stuttgart 21.

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Dabei sind es diesmal nicht allein die Medien, die die Stimmung befeuern. Die Erregung ist zu greifen auf dem Bahnhofsvorplatz in Stuttgart, wo Parkschützer ihren Einsatz für ein paar Bäume zum »Widerstand« verklären und den Ministerpräsidenten Stefan Mappus mit Adolf Hitler vergleichen. Oder im Münchner Literaturhaus, wo eine Diskussion mit Thilo Sarrazin unlängst zum Tribunal stilisiert wurde, bei dem ehrenwerte Bürger ihrem Zorn einmal richtig Luft machten.

Deutschland im Herbst 2010, das ist ein hysterisches Land geworden.

Vertrauen, das einmal verloren ist, lässt sich nicht beliebig erneuern

Dabei ist es gar nicht leicht zu erklären, woher die Erregung rührt. Gewiss verkörpert Guttenberg, der Adlige, für viele Menschen die Sehnsucht nach Haltung und das Versprechen, Politik könnte ganz anders sein – unabhängig, entschlossen, charismatisch. Auch die Proteste in Stuttgart haben solch erstaunlichen Zulauf bekommen, weil sie etwas Grundsätzliches formulieren: die Absage an Politiker, die als Technokraten auftreten und bevorzugt mit Sachzwängen argumentieren. Schließlich passt es ins Bild, wenn nun die Grünen, die vor 30 Jahren als Protestpartei begannen, noch einmal wachsen würden – als Partei des etablierten Protestes.

Mag sein, dass es so ist. Mag sein, dass alle Erregung aus derselben Quelle sprudelt: aus einem tief empfundenen Ungenügen an der herrschenden Politik und der zunehmend verzweifelten Suche nach Alternativen. Doch die Proteste und die Debatten dieses Herbstes, vom Sarrazin-Zorn bis zum Stuttgart-21-Widerstand, haben zugleich etwas Haltloses, Überschießendes. Sie treten auf in einem Land, das bei aller Unvollkommenheit vergleichsweise gut dasteht.

Die Integration von Millionen Menschen führt zu Konflikten, aber in den deutschen Großstädten brennen bislang – zum Glück – nur ein paar Mülleimer. Die Zahl der Arbeitslosen ist von mehr als fünf auf drei Millionen gesunken. Die Wirtschaft wächst wieder kräftig; Deutschland steht zwei Jahre nach dem Ausbruch der Finanzkrise so gut da wie kaum ein anderes westliches Land. Die Regierungen, insbesondere die Große Koalition, haben ihren Teil zu diesem Erfolg beigetragen. Neues Vertrauen ist dadurch nicht entstanden. Im Gegenteil, die SPD wurde bei der letzten Bundestagswahl böse bestraft; auch die Union hat Stimmen verloren.

Leser-Kommentare
  1. Lügen wiederholt werden, sie werden doch nicht wahr.

    "Die Zahl der Arbeitslosen ist von mehr als fünf auf drei Millionen gesunken. Die Wirtschaft wächst wieder kräftig; Deutschland steht zwei Jahre nach dem Ausbruch der Finanzkrise so gut da wie kaum ein anderes westliches Land. Die Regierungen, insbesondere die Große Koalition, haben ihren Teil zu diesem Erfolg beigetragen. Neues Vertrauen ist dadurch nicht entstanden. Im Gegenteil, die SPD wurde bei der letzten Bundestagswahl böse bestraft; auch die Union hat Stimmen verloren."

    Und zum letzten Absatz : Da sehen Sie, das auch das Volk weiß, was Sache ist. Gut so !

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    Schon die Lockerheit mit der harsche Anschuldigungen und Begriffe wie "Lüge" in Deutschland inzwischen benutzt werden (es gibt auch keine "Affären" mehr, alles ist immer gleich ein "Skandal" usw.) spricht Bände.

    Ich finde die Deutschen ohnehin relativ unsympathisch was die Mentalität angeht, die meisten Migranten sind deutlich entspannter und dementsprechend begrüße ich auch starke Zuwanderung. Schon die "innere Logik" der meisten Deutschen geht für mich total, schon philosophisch, am Sinn des Lebens vorbei. Wirtschaften um zu Wirtschaften und immer mehr zu Wirtschaften, eine Anspruchshaltung an eine Gesellschaft die unreflektiert aus sich heraus existiert. Und weil es halt die totale Kriegszerstörung brauchte um ein Aufbau-Wirtschaftswunder zu erzeugen wird es auch hoffentlich kein zweites Wirtschaftswunder geben, da dies aber bis heute der Maßstab für einen Aufschwung (oder neudeutsch "Boom") geblieben ist ist der Frust der Teutonen vorprogrammiert. Wobei die Deutschen es ja auch genießen zu nörgeln, zu jammern und demonstrativ zu "leiden" ohne wirklich zu leiden. Und da ist der Punkt an dem mich dieses wehleidige verhätschelte Volk einfach nur noch nervt, Milliarden (!) von Menschen haben Probleme wie kein reines Trinkwasser zu erhalten, gar keinen Zugang zu Bildung zu haben (geschweigedenn mit Bafög etc. zu seinem Glück gedrängt zu werden). Das ist IMHO die Wurzel für die Stagnation, die Deutschen sind träge und passiv geworden. Das kann keine Regierung ausgleichen.

    Zitat:
    "..Milliarden (!) von Menschen haben Probleme wie kein reines Trinkwasser zu erhalten..."
    Läßt sich das den Deutschen vielleicht auch noch irgenwie unterjubeln?

    • M.R.K
    • 24.10.2010 um 17:37 Uhr

    Herrn Krupa möchte ich fuer seinen ausgewogenen Beitrag bedanken. Ich selbst bin aus Deutschland schon ausgewandert, obwohl es auch in meiner neuen Heimat Probleme und Hysterie gibt ist es aus dem Ausland berachtet erschreckend, mit welchem Fanitismus die Diskussion gefuehrt wird und wirklich alles infrage gestellt wird. Die Hysterie erinnert mich an das Deutschland Anfang der 30er vor Hitlers Machtergreifung. In der Weltwirtschaftskrise gab es in Deutschland allerdings wirklich Menschen die hungerten; heute ist auch mit Hartz IV niemand von Hungertod bedroht.
    Landburli kann ich zustimmen, irgenwie sind die Deutschen uncool, verkrampft und unsympatisch.

    Dass die Deutschen mehr als jedes andere Volk den Ungeist der Postmoderne spüren, ist ihnen hoch anzurechnen. Es ist eben nicht Verweichlichung oder Verwöhnt-Sein, wie die Konservativen gerne behaupten, und schon gar nicht die Verteilung der Einkommen, die das Unerträgliche der Zeit ausmachen. Sondern: der Verlust an poltischer Gestaltungsfähigkeit, das Herabsinken auf einen Sklaven-Status, das Folgen-Müssen jedes Einzelnen und aller, oder wie K.Marx es ausdrückte: die Regentschaft des "automatischen Subjekts", das die Zumutungen der Gegenwart schafft. Eine Gesellschaft, die sich einbildet frei zu sein, in Wahrheit aber mehr denn je von Sachzwängen geleitet wird, kann keine Basis für individuelles oder gesellschaftliches Glücksempfinden finden. Ihr ergeht es wie dem Ritter von der traurigen Gestalt, der beständig gegen seinen eigenen Geister kämpft.

    Schon die Lockerheit mit der harsche Anschuldigungen und Begriffe wie "Lüge" in Deutschland inzwischen benutzt werden (es gibt auch keine "Affären" mehr, alles ist immer gleich ein "Skandal" usw.) spricht Bände.

    Ich finde die Deutschen ohnehin relativ unsympathisch was die Mentalität angeht, die meisten Migranten sind deutlich entspannter und dementsprechend begrüße ich auch starke Zuwanderung. Schon die "innere Logik" der meisten Deutschen geht für mich total, schon philosophisch, am Sinn des Lebens vorbei. Wirtschaften um zu Wirtschaften und immer mehr zu Wirtschaften, eine Anspruchshaltung an eine Gesellschaft die unreflektiert aus sich heraus existiert. Und weil es halt die totale Kriegszerstörung brauchte um ein Aufbau-Wirtschaftswunder zu erzeugen wird es auch hoffentlich kein zweites Wirtschaftswunder geben, da dies aber bis heute der Maßstab für einen Aufschwung (oder neudeutsch "Boom") geblieben ist ist der Frust der Teutonen vorprogrammiert. Wobei die Deutschen es ja auch genießen zu nörgeln, zu jammern und demonstrativ zu "leiden" ohne wirklich zu leiden. Und da ist der Punkt an dem mich dieses wehleidige verhätschelte Volk einfach nur noch nervt, Milliarden (!) von Menschen haben Probleme wie kein reines Trinkwasser zu erhalten, gar keinen Zugang zu Bildung zu haben (geschweigedenn mit Bafög etc. zu seinem Glück gedrängt zu werden). Das ist IMHO die Wurzel für die Stagnation, die Deutschen sind träge und passiv geworden. Das kann keine Regierung ausgleichen.

    Zitat:
    "..Milliarden (!) von Menschen haben Probleme wie kein reines Trinkwasser zu erhalten..."
    Läßt sich das den Deutschen vielleicht auch noch irgenwie unterjubeln?

    • M.R.K
    • 24.10.2010 um 17:37 Uhr

    Herrn Krupa möchte ich fuer seinen ausgewogenen Beitrag bedanken. Ich selbst bin aus Deutschland schon ausgewandert, obwohl es auch in meiner neuen Heimat Probleme und Hysterie gibt ist es aus dem Ausland berachtet erschreckend, mit welchem Fanitismus die Diskussion gefuehrt wird und wirklich alles infrage gestellt wird. Die Hysterie erinnert mich an das Deutschland Anfang der 30er vor Hitlers Machtergreifung. In der Weltwirtschaftskrise gab es in Deutschland allerdings wirklich Menschen die hungerten; heute ist auch mit Hartz IV niemand von Hungertod bedroht.
    Landburli kann ich zustimmen, irgenwie sind die Deutschen uncool, verkrampft und unsympatisch.

    Dass die Deutschen mehr als jedes andere Volk den Ungeist der Postmoderne spüren, ist ihnen hoch anzurechnen. Es ist eben nicht Verweichlichung oder Verwöhnt-Sein, wie die Konservativen gerne behaupten, und schon gar nicht die Verteilung der Einkommen, die das Unerträgliche der Zeit ausmachen. Sondern: der Verlust an poltischer Gestaltungsfähigkeit, das Herabsinken auf einen Sklaven-Status, das Folgen-Müssen jedes Einzelnen und aller, oder wie K.Marx es ausdrückte: die Regentschaft des "automatischen Subjekts", das die Zumutungen der Gegenwart schafft. Eine Gesellschaft, die sich einbildet frei zu sein, in Wahrheit aber mehr denn je von Sachzwängen geleitet wird, kann keine Basis für individuelles oder gesellschaftliches Glücksempfinden finden. Ihr ergeht es wie dem Ritter von der traurigen Gestalt, der beständig gegen seinen eigenen Geister kämpft.

  2. Hier noch ein Artikel aus der Schweiz der die gleiche Thematik behandelt: http://www.nzz.ch/nachric...

    Eine Leser-Empfehlung
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    Solche Beiträge sind doch eher bedenklich. Sie animieren zu Ruhe, Gelassenheit und ... Nicht-Handeln. Anscheinend wünscht der Autor, dass es wieder mehr Klarheit gibt, damit die Deutschen ihre "Launen" loswerden, etc., etc. - Der übliche Ton von Die ZEIT, ist das Volk einmal wieder auf den Straßen.

    Bedenklich, als man den Eindruck gewinnen muss, dass der Autor sich eine schön übersichtliche, ruhige Gesellschaft wünscht, die auf ihren - angeblichen - großen Lorbeeren verharren soll. Ich weiß nicht. Wo anders passieren derart durchschnittlichen Beiträge nicht die Redaktion.

    • Jenss
    • 23.10.2010 um 17:50 Uhr

    Im NZZ Artikel im Link wird behauptet, dass alle Parteien nach Plesbiziten rufen, das ist falsch. Die CDU will dies nach wie vor nicht! Bei der letzten Abstimmung darüber hat sie die nötige 2/3 Mehrheit blockiert.

    Was die Debatte über Sarazin und Wulfs Rede angeht stimme ich sowohl dem NZZ Artikel als auch der Zeit zu. Die ganze Diskussion führt zu keinen Konsequenzen, sondern nur zu Aufregung.

    Bei S21 geht es unter anderem aber genau um die Frage die im NZZ Artikel als eine "wichtige Frage" nämlich bezeichnet wird, nämlich um die "horrende Staatsschuld".

    Ich denke im Moment wirkt dies so manisch, weil auf einen Schlag die Kehrtwende bei der Atomkraft und S21 kam. Der Ausstieg aus dem Ausstieg zeigte allen noch einmal die Macht unserer Lobbyisten, wie schon bei der Reduzierung der Mwst. für Hotels. Zeitgleich drücken wieder die Lobbyisten und die Regierung eine total schwachsinniges überteuertes Projekt durch, dass 10Mrd kosten soll.

    Letztlich hat die Regierung dreimal auf die gleiche Stelle beim Bürger gehauen. Kein Wunder das der jetzt schreit: " Es reicht!"

    Solche Beiträge sind doch eher bedenklich. Sie animieren zu Ruhe, Gelassenheit und ... Nicht-Handeln. Anscheinend wünscht der Autor, dass es wieder mehr Klarheit gibt, damit die Deutschen ihre "Launen" loswerden, etc., etc. - Der übliche Ton von Die ZEIT, ist das Volk einmal wieder auf den Straßen.

    Bedenklich, als man den Eindruck gewinnen muss, dass der Autor sich eine schön übersichtliche, ruhige Gesellschaft wünscht, die auf ihren - angeblichen - großen Lorbeeren verharren soll. Ich weiß nicht. Wo anders passieren derart durchschnittlichen Beiträge nicht die Redaktion.

    • Jenss
    • 23.10.2010 um 17:50 Uhr

    Im NZZ Artikel im Link wird behauptet, dass alle Parteien nach Plesbiziten rufen, das ist falsch. Die CDU will dies nach wie vor nicht! Bei der letzten Abstimmung darüber hat sie die nötige 2/3 Mehrheit blockiert.

    Was die Debatte über Sarazin und Wulfs Rede angeht stimme ich sowohl dem NZZ Artikel als auch der Zeit zu. Die ganze Diskussion führt zu keinen Konsequenzen, sondern nur zu Aufregung.

    Bei S21 geht es unter anderem aber genau um die Frage die im NZZ Artikel als eine "wichtige Frage" nämlich bezeichnet wird, nämlich um die "horrende Staatsschuld".

    Ich denke im Moment wirkt dies so manisch, weil auf einen Schlag die Kehrtwende bei der Atomkraft und S21 kam. Der Ausstieg aus dem Ausstieg zeigte allen noch einmal die Macht unserer Lobbyisten, wie schon bei der Reduzierung der Mwst. für Hotels. Zeitgleich drücken wieder die Lobbyisten und die Regierung eine total schwachsinniges überteuertes Projekt durch, dass 10Mrd kosten soll.

    Letztlich hat die Regierung dreimal auf die gleiche Stelle beim Bürger gehauen. Kein Wunder das der jetzt schreit: " Es reicht!"

  3. Schon die Lockerheit mit der harsche Anschuldigungen und Begriffe wie "Lüge" in Deutschland inzwischen benutzt werden (es gibt auch keine "Affären" mehr, alles ist immer gleich ein "Skandal" usw.) spricht Bände.

    Ich finde die Deutschen ohnehin relativ unsympathisch was die Mentalität angeht, die meisten Migranten sind deutlich entspannter und dementsprechend begrüße ich auch starke Zuwanderung. Schon die "innere Logik" der meisten Deutschen geht für mich total, schon philosophisch, am Sinn des Lebens vorbei. Wirtschaften um zu Wirtschaften und immer mehr zu Wirtschaften, eine Anspruchshaltung an eine Gesellschaft die unreflektiert aus sich heraus existiert. Und weil es halt die totale Kriegszerstörung brauchte um ein Aufbau-Wirtschaftswunder zu erzeugen wird es auch hoffentlich kein zweites Wirtschaftswunder geben, da dies aber bis heute der Maßstab für einen Aufschwung (oder neudeutsch "Boom") geblieben ist ist der Frust der Teutonen vorprogrammiert. Wobei die Deutschen es ja auch genießen zu nörgeln, zu jammern und demonstrativ zu "leiden" ohne wirklich zu leiden. Und da ist der Punkt an dem mich dieses wehleidige verhätschelte Volk einfach nur noch nervt, Milliarden (!) von Menschen haben Probleme wie kein reines Trinkwasser zu erhalten, gar keinen Zugang zu Bildung zu haben (geschweigedenn mit Bafög etc. zu seinem Glück gedrängt zu werden). Das ist IMHO die Wurzel für die Stagnation, die Deutschen sind träge und passiv geworden. Das kann keine Regierung ausgleichen.

    Antwort auf "Egal wie offt diese"
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    Entfernt. Bitte verzichten Sie auf pauschalisierende Unterstellungen. Danke. Die Redaktion/ag

    Wer eine derart negative Einstellung zu diesem Land hat, sollte eigntlich schon längst sein "Glück" wo anders gefunden haben!

    Ich bin wieder auf dem Sprung! Nachdem ich (leider) nochmals aus priveten Gründen nach Deutschland zurück gekommen bin - allerdings in einer Zeit, in der unsere Regierungen dieses Land noch nicht so weit gegen die Wand gefahren haben - habe ich nun die Schnauze endgültig voll!
    Aber in erster Linie von unseren Regierenden und den von ihnen in ihrer Selbstüberheblichkeit und vollkommen abgehobenen Art verursachten Problemen! Und dazu zähle ich auch einen bestimmten Teil der Einwanderer, dazu zähle ich aber auch diese großkotzige, unsere Freiheiten immer mehr einschränkende EU - die wie unsere eigene Regierung nichts anderes als eine riesige Geldvernichtungsmaschinerie ist.

    Dieses Land hat nach dem Krieg wieder aufgebaut, dafür haben viele Menschen sehr hart gearbeitet! Das sollte man niemals außer Acht lassen!
    Ruiniert haben dieses Land unsere Politiker, vor allem der letzten Gneerationen, angefangen bei Kohl!

    Nein, ich habe keine Probleme mit meinen deutschen Lanmdsleuten, die paar Unverbesserlichen kann man einfach ignorieren - ich habe Probleme mit dem schwachsinnigen Bürokratismus, der mich im Geschäftsleben extrem und immer wieedr neu behindert, mit einer mehr als dubiosen Steuergesertgebung und ähnlichem!

    Und ich gehe wieder dahin, wo es auch genug Probleme gibt, wo man aber trotzdem hervorrragend leben kann - nach Cupertino, CA!

    "Ich finde die Deutschen ohnehin relativ unsympathisch was die Mentalität angeht, die meisten Migranten sind deutlich entspannter und dementsprechend begrüße ich auch starke Zuwanderung."

    Korrigieren Sie mich, Landburli, wenn ich falsch liege, und ich entschuldige mich schon jetzt, wenn ich falsch liege, aber waren Sie es nicht, der hier als bekennender Homosexueller aufgetreten ist? Es soll bestimmte Zuwanderergruppen geben, die das sehr unlocker sehen und darauf mit großer Intoleranz und Aggressivität reagieren, im Unterschied zu den einheimischen Deutschen. Vielleicht überlegen Sie sich das noch mal mit der großen Zuwanderung?

    Ich z.B. habe mit der hiesigen Mentalität und Gesellschaft keine Probleme, wenngleich ich Dinge, die mir mißfallen, ebenfalls kritisiere. Aber deswegen ist das meine Gesellschaft, und ich bin ein Teil davon, mit allen Fehler und Schwächen.

    "Und weil es halt die totale Kriegszerstörung brauchte um ein Aufbau-Wirtschaftswunder zu erzeugen wird es auch hoffentlich kein zweites Wirtschaftswunder geben"

    Da man den Deutschen ja seit Kriegsende konsequent alles Natinalbewußtsein versucht hat auszutreiben, war das ein Möglichkeit, sich mit dieser zweiten deutschen Republik zu identifizieren.

    "Wobei die Deutschen es ja auch genießen zu nörgeln"

    Wenn Sie materiell keine Probleme haben, freut mich das für Sie. Es gibt aber inzwischen hier im reichen D genug Leute, die solche Probleme haben, und das massiv. Erzählen Sie denen doch diese Litanei.

    • yogys
    • 24.10.2010 um 11:01 Uhr

    Ich finde die Deutschen ohnehin relativ unsympathisch was die Mentalität angeht, die meisten Migranten sind deutlich entspannter und dementsprechend begrüße ich auch starke Zuwanderung

    Sie sind genau der zeitgenosse der diese nation abgrundtief zu hassen scheint!
    zu ihrer wunschwelt mit starker zuwanderung und entspannter
    Mentalität- man muss nur die anzahl von migranten in den zahlreichen gefängnissen sehen - ist das die bereicherung die sie probagieren?

    • lucmuc
    • 24.10.2010 um 23:34 Uhr

    Tja, so ist es. Aber wenn ich eben in diesem Land ein deutsches Arschloch sein will - und ich kann ja nur in diesem Land auf dieser Erde ein deutsches Arschloch sein - dann will ich mich nicht von fremden Dritten, die gerade nicht aus diesem Land stammen, bevormunden lassen. Denn diese Bevormunder versuchen ja nicht nur Macht über mich deutsches Arschloch auszuüben, nein, viel schlimmer noch: diese fremden Dritten haben eine Wahl! Nämlich die Wahl zwischen ihrem Herkunftsland und diesem Deutschland. Eine Wahl, die ich als Deutscher nicht habe. Und dieses finden Sie in Ordnung und demokratisch?

    Genauso habe ich als Deutscher natürlich die Chance mir eine andere Wohngegend auf dieser Erde zu suchen, aber dort kann und darf ich dann kein deutsches Arschloch mehr sein, sondern ich muß (und werde) mich so benehmen, wie ich es hier in Deutschland von meinen Gästen erwarte.

    Wenn ein Journalist auf der Titelseite der Zeitung DIE ZEIT schreiben darf: “... steht die Frage an die Bürger: Was wollt ihr eigentlich?” kann ich einfach antworten: "Dämlich Frage: Demokratie! - verbunden mit Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit. Nur dieses will das Volk."

    Entfernt. Bitte verzichten Sie auf pauschalisierende Unterstellungen. Danke. Die Redaktion/ag

    Wer eine derart negative Einstellung zu diesem Land hat, sollte eigntlich schon längst sein "Glück" wo anders gefunden haben!

    Ich bin wieder auf dem Sprung! Nachdem ich (leider) nochmals aus priveten Gründen nach Deutschland zurück gekommen bin - allerdings in einer Zeit, in der unsere Regierungen dieses Land noch nicht so weit gegen die Wand gefahren haben - habe ich nun die Schnauze endgültig voll!
    Aber in erster Linie von unseren Regierenden und den von ihnen in ihrer Selbstüberheblichkeit und vollkommen abgehobenen Art verursachten Problemen! Und dazu zähle ich auch einen bestimmten Teil der Einwanderer, dazu zähle ich aber auch diese großkotzige, unsere Freiheiten immer mehr einschränkende EU - die wie unsere eigene Regierung nichts anderes als eine riesige Geldvernichtungsmaschinerie ist.

    Dieses Land hat nach dem Krieg wieder aufgebaut, dafür haben viele Menschen sehr hart gearbeitet! Das sollte man niemals außer Acht lassen!
    Ruiniert haben dieses Land unsere Politiker, vor allem der letzten Gneerationen, angefangen bei Kohl!

    Nein, ich habe keine Probleme mit meinen deutschen Lanmdsleuten, die paar Unverbesserlichen kann man einfach ignorieren - ich habe Probleme mit dem schwachsinnigen Bürokratismus, der mich im Geschäftsleben extrem und immer wieedr neu behindert, mit einer mehr als dubiosen Steuergesertgebung und ähnlichem!

    Und ich gehe wieder dahin, wo es auch genug Probleme gibt, wo man aber trotzdem hervorrragend leben kann - nach Cupertino, CA!

    "Ich finde die Deutschen ohnehin relativ unsympathisch was die Mentalität angeht, die meisten Migranten sind deutlich entspannter und dementsprechend begrüße ich auch starke Zuwanderung."

    Korrigieren Sie mich, Landburli, wenn ich falsch liege, und ich entschuldige mich schon jetzt, wenn ich falsch liege, aber waren Sie es nicht, der hier als bekennender Homosexueller aufgetreten ist? Es soll bestimmte Zuwanderergruppen geben, die das sehr unlocker sehen und darauf mit großer Intoleranz und Aggressivität reagieren, im Unterschied zu den einheimischen Deutschen. Vielleicht überlegen Sie sich das noch mal mit der großen Zuwanderung?

    Ich z.B. habe mit der hiesigen Mentalität und Gesellschaft keine Probleme, wenngleich ich Dinge, die mir mißfallen, ebenfalls kritisiere. Aber deswegen ist das meine Gesellschaft, und ich bin ein Teil davon, mit allen Fehler und Schwächen.

    "Und weil es halt die totale Kriegszerstörung brauchte um ein Aufbau-Wirtschaftswunder zu erzeugen wird es auch hoffentlich kein zweites Wirtschaftswunder geben"

    Da man den Deutschen ja seit Kriegsende konsequent alles Natinalbewußtsein versucht hat auszutreiben, war das ein Möglichkeit, sich mit dieser zweiten deutschen Republik zu identifizieren.

    "Wobei die Deutschen es ja auch genießen zu nörgeln"

    Wenn Sie materiell keine Probleme haben, freut mich das für Sie. Es gibt aber inzwischen hier im reichen D genug Leute, die solche Probleme haben, und das massiv. Erzählen Sie denen doch diese Litanei.

    • yogys
    • 24.10.2010 um 11:01 Uhr

    Ich finde die Deutschen ohnehin relativ unsympathisch was die Mentalität angeht, die meisten Migranten sind deutlich entspannter und dementsprechend begrüße ich auch starke Zuwanderung

    Sie sind genau der zeitgenosse der diese nation abgrundtief zu hassen scheint!
    zu ihrer wunschwelt mit starker zuwanderung und entspannter
    Mentalität- man muss nur die anzahl von migranten in den zahlreichen gefängnissen sehen - ist das die bereicherung die sie probagieren?

    • lucmuc
    • 24.10.2010 um 23:34 Uhr

    Tja, so ist es. Aber wenn ich eben in diesem Land ein deutsches Arschloch sein will - und ich kann ja nur in diesem Land auf dieser Erde ein deutsches Arschloch sein - dann will ich mich nicht von fremden Dritten, die gerade nicht aus diesem Land stammen, bevormunden lassen. Denn diese Bevormunder versuchen ja nicht nur Macht über mich deutsches Arschloch auszuüben, nein, viel schlimmer noch: diese fremden Dritten haben eine Wahl! Nämlich die Wahl zwischen ihrem Herkunftsland und diesem Deutschland. Eine Wahl, die ich als Deutscher nicht habe. Und dieses finden Sie in Ordnung und demokratisch?

    Genauso habe ich als Deutscher natürlich die Chance mir eine andere Wohngegend auf dieser Erde zu suchen, aber dort kann und darf ich dann kein deutsches Arschloch mehr sein, sondern ich muß (und werde) mich so benehmen, wie ich es hier in Deutschland von meinen Gästen erwarte.

    Wenn ein Journalist auf der Titelseite der Zeitung DIE ZEIT schreiben darf: “... steht die Frage an die Bürger: Was wollt ihr eigentlich?” kann ich einfach antworten: "Dämlich Frage: Demokratie! - verbunden mit Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit. Nur dieses will das Volk."

  4. Die Wirtschaft wächst, weniger Arbeitslose - hört sich doch erstmal prima an. Nur ist Wirtschaftswachstum kein Maßstab für Wohlstand, insbesondere dann nicht, wenn es nur einer Minderheit zugute kommt.

    Und wer jetzt zwar nicht arbeitslos ist, aber trotzdem hartzen muss, weils Geld nicht reicht, dem gehts nicht gut.
    Wer seine Arbeit behalten durfte, aber dafür mit weniger Geld, Freizeit und Sicherheit bzgl der Lebensplanung auskommen muss, dem gehts auch nicht gut.

    Man kann sicherlich Wohlstand und Wohlergehen auch quantitativ erfassen, aber die Zahlen in Ihrem Artikel sind kein Indikator für Wohlstand und erst recht nicht für Wohlergehen.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Wohlergehen korreliert eben NICHT mit Wohlstand. Wohlergehen ergibt sich aus Gesundheit, guten Freunden, einer liebenden Familie, Genuss der Natur im Laufe der pittoresken deutschen Jahreszeiten, gemeinsam Kochen und stundenlang am Tische speisen und sich unterhalten... das ist für mich Wohlergehen. Das kann man auch mit dem BIP per Capita von Algerien haben - deswegen sind die Menschen in vermeintlich ärmeren Ländern keineswegs unglücklicher und die Deutschen immer unglücklicher. Wenn man die "Auswanderer" fragt warum sie auswandern dann reden die meisten, außer vielleicht die die in's Kleinbürgerparadies Schweiz gehen, nicht von Steuersätzen und Einkommen sondern davon dass die Stimmung in Deutschland depressiv macht, dass die Leute unfreundlich und abweisend sind, dass das Land kinderfeindlich ist (im Alltag),...es geht um's Wohlergehen. Die Deutschen stehen sich selbst im Weg und "typisch deutsch" sind ja auch immer bloß die anderen (schon dass man es für eine negative Wertung erachtet dass etwas "typisch deutsch" ist sagt doch viel über dieses Volk und sein Selbstbild, "typisch italienisch" würde mit Sicherheit kein Italiener als Negativum betrachten; auch nicht zwischen den Müllhaufen in Neapel).

    Es mag sein, dass es Fälle gibt in denen wirtschaftl. Aufschwung bestimmten Gruppen wenig Mehrwert bringt. Aber Sie wollen doch nicht ernsthaft behaputen, eine Reduzierung der Arbeitslosenanzahl von fühf auf drei millionen Menschen sei keine Erhöhung der Gestaltungsfreiheit und damit Lebensqualität im Leben dieser zwei Millionen?

    Sie schreiben: "Die Wirtschaft wächst, weniger Arbeitslose - hört sich doch erstmal prima an. Nur ist Wirtschaftswachstum kein Maßstab für Wohlstand, insbesondere dann nicht, wenn es nur einer Minderheit zugute kommt.

    Und wer jetzt zwar nicht arbeitslos ist, aber trotzdem hartzen muss, weils Geld nicht reicht, dem gehts nicht gut."

    Nach Ihrer Logik ist also die Mehrheit arbeitslos, der es nicht gut geht?

    Wohlergehen korreliert eben NICHT mit Wohlstand. Wohlergehen ergibt sich aus Gesundheit, guten Freunden, einer liebenden Familie, Genuss der Natur im Laufe der pittoresken deutschen Jahreszeiten, gemeinsam Kochen und stundenlang am Tische speisen und sich unterhalten... das ist für mich Wohlergehen. Das kann man auch mit dem BIP per Capita von Algerien haben - deswegen sind die Menschen in vermeintlich ärmeren Ländern keineswegs unglücklicher und die Deutschen immer unglücklicher. Wenn man die "Auswanderer" fragt warum sie auswandern dann reden die meisten, außer vielleicht die die in's Kleinbürgerparadies Schweiz gehen, nicht von Steuersätzen und Einkommen sondern davon dass die Stimmung in Deutschland depressiv macht, dass die Leute unfreundlich und abweisend sind, dass das Land kinderfeindlich ist (im Alltag),...es geht um's Wohlergehen. Die Deutschen stehen sich selbst im Weg und "typisch deutsch" sind ja auch immer bloß die anderen (schon dass man es für eine negative Wertung erachtet dass etwas "typisch deutsch" ist sagt doch viel über dieses Volk und sein Selbstbild, "typisch italienisch" würde mit Sicherheit kein Italiener als Negativum betrachten; auch nicht zwischen den Müllhaufen in Neapel).

    Es mag sein, dass es Fälle gibt in denen wirtschaftl. Aufschwung bestimmten Gruppen wenig Mehrwert bringt. Aber Sie wollen doch nicht ernsthaft behaputen, eine Reduzierung der Arbeitslosenanzahl von fühf auf drei millionen Menschen sei keine Erhöhung der Gestaltungsfreiheit und damit Lebensqualität im Leben dieser zwei Millionen?

    Sie schreiben: "Die Wirtschaft wächst, weniger Arbeitslose - hört sich doch erstmal prima an. Nur ist Wirtschaftswachstum kein Maßstab für Wohlstand, insbesondere dann nicht, wenn es nur einer Minderheit zugute kommt.

    Und wer jetzt zwar nicht arbeitslos ist, aber trotzdem hartzen muss, weils Geld nicht reicht, dem gehts nicht gut."

    Nach Ihrer Logik ist also die Mehrheit arbeitslos, der es nicht gut geht?

  5. 5. Genau!

    Solange wir nicht verhungern und im Bürgerkrieg versinken, haben wir die Klappe zu halten und die Elite des Landes in Ruhe ihre spätrömische Dekadenz genießen zu lassen!

    Genau solche Leute wie SIE sind dafür verantwortlich, dass Deutschland ein Niedriglohnsektor geworden ist, die Reichen reicher werden, die Armen ärmer und die Politik ausschließlich zugunsten ihrer Lobbyisten entscheidungen fällt. Gerechtfertigte Empörung über moralisch höchst verwerfliche politische Vorgänge wird kleingeredet.

    Wissen Sie warum es weniger Arbeitslose gibt? Weil mitlerweile 3-4 Leute aus dem Niedriglohnsektor bzw. aus der Leiharbeit sich eine _richtige_ Arbeitsstelle teilen und z.T. zu unwürdigen Bedingungen arbeiten.
    Jaja, Hauptsache Deutschland bleibt international konkurrenzfähig und der sog. "Fachkräftemangel" sorgt weiterhin dafür dass Arbeitnehmer faktisch erpressbar bleiben.

    Bei solcher Schönrederei der Situation wird mir schlecht!
    Überbezahlt und unterqualifiziert. Und dann auch noch heiße Luft in den Medien verbreiten. Typisch für diese Republik.

  6. Wohlergehen korreliert eben NICHT mit Wohlstand. Wohlergehen ergibt sich aus Gesundheit, guten Freunden, einer liebenden Familie, Genuss der Natur im Laufe der pittoresken deutschen Jahreszeiten, gemeinsam Kochen und stundenlang am Tische speisen und sich unterhalten... das ist für mich Wohlergehen. Das kann man auch mit dem BIP per Capita von Algerien haben - deswegen sind die Menschen in vermeintlich ärmeren Ländern keineswegs unglücklicher und die Deutschen immer unglücklicher. Wenn man die "Auswanderer" fragt warum sie auswandern dann reden die meisten, außer vielleicht die die in's Kleinbürgerparadies Schweiz gehen, nicht von Steuersätzen und Einkommen sondern davon dass die Stimmung in Deutschland depressiv macht, dass die Leute unfreundlich und abweisend sind, dass das Land kinderfeindlich ist (im Alltag),...es geht um's Wohlergehen. Die Deutschen stehen sich selbst im Weg und "typisch deutsch" sind ja auch immer bloß die anderen (schon dass man es für eine negative Wertung erachtet dass etwas "typisch deutsch" ist sagt doch viel über dieses Volk und sein Selbstbild, "typisch italienisch" würde mit Sicherheit kein Italiener als Negativum betrachten; auch nicht zwischen den Müllhaufen in Neapel).

    Eine Leser-Empfehlung
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    [...]

    Ihre Vorstelling von Wohlergehen muss nicht zwangsweise die einzig Wahre sein.

    [...]

    Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf persönliche Angriffe und bleiben Sie sachlich. Danke. Die Redaktion/ag

    [...]

    Ihre Vorstelling von Wohlergehen muss nicht zwangsweise die einzig Wahre sein.

    [...]

    Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf persönliche Angriffe und bleiben Sie sachlich. Danke. Die Redaktion/ag

    • Topf86
    • 23.10.2010 um 13:13 Uhr

    bis die Eliten die Republik in die endgültige Parkposition gebracht haben?

    Das System der (vertikalen) Parteiendemokratie ist am Ende, die Bevölkerung wird bei Entscheidungen systematisch übergangen; im Gegensatz zu früher merkt sie es aber.

    Der "Bürger" trägt nicht nur Verantwortung, er will auch noch mehr davon. Am Ende geht es bei all diesen Protesten um die Partizipation an Entscheidungsprozessen, die durch das gegenwärtige System kaum gewährleistet wird.

    Und ob es Deutschland vergleichsweise (!) gut geht, ist der Mehrheit der Deutschen wohl egal.

  7. 8. Pee-Es

    Danke für diesen Artikel, lassen Sie sich von den militanten Nihilisten die rasch auf den Plan treten werden nicht beirren. Einen schönen Tag noch! :-)

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    Ich habe doch schmunzel müssen "militanten Nihilisten".

    Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen. Danke. Die Redaktion/ag

    Ich habe doch schmunzel müssen "militanten Nihilisten".

    Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen. Danke. Die Redaktion/ag

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