PID Um Leid zu verhindern
Gentests an Embryonen: Die Abwehrfront im Parlament beginnt zu bröckeln.
© mathias the dread/Photocase.com

Eltern mit schwerer erblicher Belastung hoffen auf gesunde Kinder – und wünschen die Präimplantationsdiagnostiik
Mit der Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom Juli zur Präimplantationsdiagnostik (PID) hat die deutsche Politik ein Problem mehr. Denn seither kann niemand mehr behaupten, Gentests am menschlichen Embryo seien hierzulande verboten, eine Auswahl anhand genetischer Merkmale sei grundsätzlich illegal.
Rechtswidrigkeit und schuldhaftes Handeln lägen nicht vor, hatte der 5. Strafsenat entschieden, als über den Fall des Berliner Reproduktionsmediziners Matthias Bloechle zu urteilen war. Der Mediziner hatte die im Labor gezeugten Embryonen dreier Paare genetisch untersuchen lassen . In den Leib der Mütter übertrug er nur die gesunden, die genetisch geschädigten Embryonen ließ er absterben – und zeigte sich anschließend selbst an.
- PID
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Bei der Präimplantationsdiagnostik (PID) entnehmen Mediziner künstlich im Reagenzglas gezeugten Embryonen einige wenige Zellen, um das Erbgut zu untersuchen. Klicken Sie hier für eine Infografik
Die Tests können einige Erkrankungen prüfen, etwa das Down-Syndrom (Trisomie 21), Chorea Huntington, Cystische Fibrose (Mukoviszidose), die Bluterkrankheiten Hämophilie A und B sowie Sichelzellanämie.
Die PID ermöglicht es auch, einen Embryo mit dem Wunschgeschlecht herauszusuchen. Außerdem können unter mehreren Embryonen jener ausgewählt werden, der für ein bereits lebendes, aber erkranktes Geschwisterkind zum Beispiel als Knochenmarkspender geeignet wäre.
- Verfahren
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Meist werden dem Embryo am dritten Tag Zellen entnommen. Zu diesem Zeitpunkt gelten Zellen als totipotent. Das bedeutet, dass sie sich noch zu einem vollständigen Organismus entwickeln können.
Möglich ist auch die Entnahme von fünf Tage alten Zellen. Diese Zellen sind dann pluripotent. Sie können sich noch in verschiedene Gewebe entwickeln, sind jedoch nicht mehr in der Lage, einen gesamten Organismus zu bilden. So soll eine bessere Auswahl vitaler und einnistungsfähiger Embryonen erreicht werden.
- BGH-Urteil
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Der Berliner Gynäkologe Matthias B. hatte in den Jahren 2005 und 2006 Präzedenzfälle geschaffen und bei drei erblich vorbelasteten Paaren Gentests an Embryonen vorgenommen. Anschließend pflanzte er den Frauen nur jene Embryonen ein, die keinen Erbdefekt aufwiesen.
Ein solcher Gencheck war nach Auffassung der meisten Juristen und Ärzte in Deutschland verboten. Sie hielten sich an eine strenge Interpretation des Embryonenschutzgesetzes. Bei Verstößen drohen bis zu drei Jahre Haft.
Im Juli entschieden die Richter im Fünften Senat des Bundesgerichtshofs, dass die Embryonenauswahl durchaus erlaubt ist. Der Berliner Gynäkologe B. hatte sich selbst angezeigt, um Rechtssicherheit zu schaffen. Aufgrund der juristischen Brisanz dauerte das Verfahren fast viereinhalb Jahre. B. wurde schließlich freigesprochen.
- PID in anderen Ländern
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Belgien: Seit 1994 testen Mediziner im Reagenzglas erzeugte Embryonen zum Beispiel auf Erbkrankheiten. Eine gesetzliche Regelung für die Forschung an Embryonen wurde 2003 geschaffen. Sie schränkt die PID kaum ein, verbietet aber die rein geschlechtsspezifische Auswahl von Embryonen.
Dänemark: Bei Risiko etwa für genetisch bedingte Krankheiten sind Untersuchungen an befruchteten Eizellen im Reagenzglas erlaubt. Die erste PID wurde 1999 zugelassen.
Frankreich: Die PID ist seit 1997 konkret rechtlich reguliert. Sie ist nur erlaubt, wenn dadurch schwere genetische Krankheiten vermieden werden können, wenn ein Elternteil nachweislich eine Anomalie hat und das Paar mindestens zwei Jahre zusammenlebt. Die erste Lizenz gab es 1999.
Großbritannien: Zur Erkennung schwerer Krankheiten oder spontan auftretender Chromosomendefekte ist die PID erlaubt. Sie wird seit 1990 angewendet. Alle Arbeiten mit embryonalem Gewebe unterliegen der Kontrolle einer speziellen Behörde, die Tests werden an lizenzierten Zentren durchgeführt. Das Anwendungsspektrum gilt allerdings als relativ breit. Im Januar 2009 kam in London das erste Baby Großbritanniens zur Welt, bei dem mittels PID ein Brustkrebsgen ausgeschlossen wurde.
USA: Das Verfahren wird seit 1990 genutzt, inzwischen an einer Vielzahl von Kliniken. Auf bundesstaatlicher Ebene gibt es keine gesetzliche Regelung. Selbst die Nutzung von PID zu nichtmedizinischen Zwecken wie der Wahl des Geschlechts wird weitgehend als legitim anerkannt.
Dass dieses Tun vom strengen deutschen Embryonenschutzgesetz gedeckt sei, ist eine ziemlich steile Kehrtwende der Jurisprudenz. Die Mehrzahl der deutschen Juristen hatte das bislang anders gesehen. Damit, das ist die eigentliche Kalamität, sind Regierung und Parlament unter Zugzwang geraten: Die PID bedarf einer gesetzlichen Regelung. Nichts hatte man auf dem moralisch aufgeladenen Feld der Bioethik mehr gefürchtet.
Steht dem Embryo im Labor der volle Schutz der Grundrechte zu?
Nur wenige Politiker, allen voran die FDP-Parlamentarierin Ulrike Flach , streiten seit Jahren vergebens für eine Zulassung der kontroversen Technik der PID. Vorläufig haben das nun die Richter besorgt. Seither stehen die Politiker in Berlin vor drei ungefähr gleich unangenehmen Alternativen: Bleiben sie untätig, setzen sie sich dem Vorwurf aus, das medizinethisch prekäre Feld sich selbst zu überlassen. Am Ende läge der schwarze Peter bei den ärztlichen Standesorganisationen, die dann durch Leitlinien die Grenzen medizinischen Handelns markieren müssten. In Eigenregie.
Für die beiden anderen Optionen – ein striktes Verbot der PID oder eine wie auch immer geregelte Zulassung der Gentests – müssen jetzt fraktionsübergreifende Mehrheiten im Parlament gesucht werden. Auch das ist heikel, in der PID-Frage schwelt seit Jahren ein Grunddissens, nicht nur zwischen, sondern vor allem innerhalb der Parteien. In der grundlegenden Frage, die Befürworter und Gegner spaltet – nämlich ob dem Embryo bereits in der Laborschale der volle Schutz durch die Grundrechte zusteht –, wird sich wohl nie Einigkeit erzielen lassen. Als Kriterium für das praktische Handeln taugt sie daher ebenso wenig wie religiöse Ressentiments.
Bislang plädiert vor allem die katholische Kirche eisern für ein Verbot der PID. Ihre protestantischen Glaubensbrüder agieren hingegen weniger dogmatisch: Er gehe davon aus, »dass es in der evangelischen Kirche eine offene Diskussion geben wird«, sagt der ehemalige Staatssekretär im Wissenschaftsministerium Wolf-Michael Catenhusen, Mitglied im Präsidium des Deutschen Evangelischen Kirchentages und Leiter der PID-Arbeitsgruppe im Deutschen Ethikrat.
- Datum 21.10.2010 - 14:40 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 21.10.2010 Nr. 43
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Es ist ein Horrorspiel. Es hilft nicht Leid zu verhindern. Es führt zu mehr und neuem großen Leid, dass kausal nicht mehr auf das Ausgangserlebnis zurückverfolgt werden kann. Aus dem geschändeten Embryo wird einmal ein Mensch der nicht weis, wie er sein Schicksal verarbeiten soll und kann.
Wenn jemand auf natürlichem Wege keine Kinder bekommen oder zeugen kann, dann sollte man es dabei belassen. Die Natur weis schon warum sie so reagiert wie sie reagiert. Dafür gibt es gute Gründe.
Aber PID füllt natürlich die Taschen der Doktores Frankenstein. Ich bin froh, dass ich früher geboren wurde als es diesen Unsinn noch nicht gab.
Mein einer Großvater war Träger des sogenannten Martin Bell Syndroms, oder auch Fragiles X-Syndrom (Kurz: Frax) genannt. Es trat bei ihm nicht ausgeprägt auf, auch nicht bei seinen 4 Kindern, die ebenfalls Konduktoren sind.
Die Enkelgeneration seines Zweigs umfasst 7 Kinder. 5 davon haben das fragile X-Syndrom, zwei (mein einer Cousin und ich) nicht.
Von denen, die es haben, ist es bei vieren ausgeprägt (mein Bruder ist stark geistig behindert, 3 Cousins und Cousinen von mir haben wegen des Engagements ihrer bildungsbürgerlichen Eltern mit Ach und Krach den Hauptschulabschluss geschafft).
Die fünfte ist nicht behindert, würde aber mit hoher Wahrscheinlichkeit Kinder zur Welt bringen, die geistig behindert sind, oder zumindest lernbehindert, wie ihre Geschwister.
Sie ist ins Ausland gegangen, hat sich einer PID unterzogen und ist derzeit im zweiten Monat schwanger.
Ich liebe meinen Bruder und bin gegen Babys nach Maß. Dennoch beglückwünsche ich meine Cousine dazu, dass sie einen Fluch abgeschüttelt hat, der 3 Elternpaaren sehr viel abverlangt hat.
Wenn jemand keine Kinder haben kann so gibt es sicherlich Gründe dafür, die sich uns nicht immer erschließen.Alles daran zu setzen eigene Kinder zu haben läßt doch die Frage zu,ob ein Kinderwunsch tatsächlich immer von der Liebe zum Kind getragen ist.Und es gibt viele Möglichkeiten Liebe in Kinder zu investieren,dazu gehören jedoch keine Experimente am menschlichen Leben.
Mein einer Großvater war Träger des sogenannten Martin Bell Syndroms, oder auch Fragiles X-Syndrom (Kurz: Frax) genannt. Es trat bei ihm nicht ausgeprägt auf, auch nicht bei seinen 4 Kindern, die ebenfalls Konduktoren sind.
Die Enkelgeneration seines Zweigs umfasst 7 Kinder. 5 davon haben das fragile X-Syndrom, zwei (mein einer Cousin und ich) nicht.
Von denen, die es haben, ist es bei vieren ausgeprägt (mein Bruder ist stark geistig behindert, 3 Cousins und Cousinen von mir haben wegen des Engagements ihrer bildungsbürgerlichen Eltern mit Ach und Krach den Hauptschulabschluss geschafft).
Die fünfte ist nicht behindert, würde aber mit hoher Wahrscheinlichkeit Kinder zur Welt bringen, die geistig behindert sind, oder zumindest lernbehindert, wie ihre Geschwister.
Sie ist ins Ausland gegangen, hat sich einer PID unterzogen und ist derzeit im zweiten Monat schwanger.
Ich liebe meinen Bruder und bin gegen Babys nach Maß. Dennoch beglückwünsche ich meine Cousine dazu, dass sie einen Fluch abgeschüttelt hat, der 3 Elternpaaren sehr viel abverlangt hat.
Wenn jemand keine Kinder haben kann so gibt es sicherlich Gründe dafür, die sich uns nicht immer erschließen.Alles daran zu setzen eigene Kinder zu haben läßt doch die Frage zu,ob ein Kinderwunsch tatsächlich immer von der Liebe zum Kind getragen ist.Und es gibt viele Möglichkeiten Liebe in Kinder zu investieren,dazu gehören jedoch keine Experimente am menschlichen Leben.
An meiner Meinung hat sich nichts geändert. WENN man IVF erlaubt (zusätzlich zu einer lange etablierten Abtreibungspraxis), dann gibt es viel zu wenig Gründe für ein Verbot der PID, falls diese in irgend einer Weise geregelt ist. Ich befürwortete hier eine Negativliste von nicht erlaubten Indikationen in einem eher allgemein gehaltenen Sprachgebrauch (also eher verbotene Intentionen). Ein Teil des Problems ist aber - muss ich erneut sagen - dass die IVF selbst nie einer moralischen Debatte unterzogen wurde.
Was momentan geschieht, ist das denkbar Schlechteste. Die Regelung wird sich als Kompromis zwischen den innerparteilichen Kompromissen ergeben. Das hat nichts mit Mehrheiten im Volk zu tun und kann einer Sache nicht gerecht werden. Das zeigt die Grenzen einer parlamentarischen Demokratie auf, besonders wenn sie wie bei uns zu einer Parteienpolitik verkommen ist.
Statt dessen ist dies einer der wenigen Fälle, in denen ich für eine direkte Demokratie plädiere, also eine Bürgerbefragung. Es mag um wenige Fälle gehen, aber es ist eine Grundsatzentscheidung. Die Parteien sollten nur die Fragen und Informationen für den Entscheid erarbeiten, die Entscheidung aber wird aufgrund einer deutlichen Mehrheit der Stimmen des Regenten getroffen.
ist doch aber, die PID nicht zu erlauben, es der Mutter dann aber freizustellen, eine Spätabtreibung bei entsprechender Diagnose vornehmen zu lassen. Und hier geht es ja erstmal nicht um Fragen des passenden Geschlechts oder der schöneren Augenfarbe, sondern ich unterstelle den Eltern den Wunsch, bei ihrem Kind eine möglicherweise sehr schwere oder tödlich verlaufende Krankheit abzuwenden. (Wobei damit das Kind als krankes Individuum abgewendet wird, aber die Selektion vor Einsetzen in die Gebärmutter erscheint mir moralisch weniger verwerflich und bestimmt auch weniger belastend für die Familie als die Abtreibung.)
Wenn man schon "der Natur ins Handwerk pfuscht" und Schwangerschaften ermöglicht, wo es von Natur aus nicht klappte (und das wohl auch aus entsprechenden Gründen), hat man gefälligst auch die Verantwortung fürs Ergebnis zu übernehmen. Und das heißt PID! Ich kann doch nicht einfach außerhalb des Körpers eine Schwangerschaft erzwingen und das Ergebnis dann einfach dem Zufall überlassen! Wieso warten, bis der Embryo eingepflanzt ist und das ganze auch für die angehende Mutter gefährlich wird? Soll die Mutter für ihren schwer erfüllbaren Kinderwunsch auch noch bestraft werden, indem die Untersuchung erst innerhalb ihres Körpers durchgeführt wird, wenn es mindestens genausogut auch draußen geht? Scheinheilig ist das! Oder glauben die Gegner, daß die Embryos künftig dann nach Augenfarbe oder künftiger Figur selektiert werden? Das kann man ja regeln, oder nicht?
Mein einer Großvater war Träger des sogenannten Martin Bell Syndroms, oder auch Fragiles X-Syndrom (Kurz: Frax) genannt. Es trat bei ihm nicht ausgeprägt auf, auch nicht bei seinen 4 Kindern, die ebenfalls Konduktoren sind.
Die Enkelgeneration seines Zweigs umfasst 7 Kinder. 5 davon haben das fragile X-Syndrom, zwei (mein einer Cousin und ich) nicht.
Von denen, die es haben, ist es bei vieren ausgeprägt (mein Bruder ist stark geistig behindert, 3 Cousins und Cousinen von mir haben wegen des Engagements ihrer bildungsbürgerlichen Eltern mit Ach und Krach den Hauptschulabschluss geschafft).
Die fünfte ist nicht behindert, würde aber mit hoher Wahrscheinlichkeit Kinder zur Welt bringen, die geistig behindert sind, oder zumindest lernbehindert, wie ihre Geschwister.
Sie ist ins Ausland gegangen, hat sich einer PID unterzogen und ist derzeit im zweiten Monat schwanger.
Ich liebe meinen Bruder und bin gegen Babys nach Maß. Dennoch beglückwünsche ich meine Cousine dazu, dass sie einen Fluch abgeschüttelt hat, der 3 Elternpaaren sehr viel abverlangt hat.
wäre nie geboren worden. All die Behinderten dieser Welt, die zu Recht als gleichberechtigt angesehen werden/müssen, würden somit als Unfall der Natur diskriminiert, denn ihr Leben gilt als aussortierungswürdig. Das grenzt an Euthanasie, innere Werte stehen nicht in den Genen (Achtung: Sarrazin) und können aussortiert werden. Schöne neue Welt!
Ich habe nichts gegen IVF. PID ist Gott spielen, nur das der liebe Gott offensichtlich nicht aussortiert.
die meisten Behinderungen können nicht per PID erkannt werden, da sie erst beim Heranwachsen im Mutterleib, bei der Geburt, bei Unfällen oder durch Krankheiten zustande kommen.
die meisten Behinderungen können nicht per PID erkannt werden, da sie erst beim Heranwachsen im Mutterleib, bei der Geburt, bei Unfällen oder durch Krankheiten zustande kommen.
die meisten Behinderungen können nicht per PID erkannt werden, da sie erst beim Heranwachsen im Mutterleib, bei der Geburt, bei Unfällen oder durch Krankheiten zustande kommen.
Mal ganz ehrlich, das klingt nach Heilversprechen. Und es gilt natürlich zu erwarten, dass irgendwann auch Haar- und Augenfarbe als Krankheit klassifiziert werden können, nicht zuletzt das Geschlecht. Man sieht ja an dem gewaltigen Männerüberschuss was "Geburtenkontrolle" im weitesten Sinn alles bewirkt.
Mal ganz ehrlich, das klingt nach Heilversprechen. Und es gilt natürlich zu erwarten, dass irgendwann auch Haar- und Augenfarbe als Krankheit klassifiziert werden können, nicht zuletzt das Geschlecht. Man sieht ja an dem gewaltigen Männerüberschuss was "Geburtenkontrolle" im weitesten Sinn alles bewirkt.
Wir sind integraler Bestandteil der Natur. Mehr noch: wir sind ihre Speerspitze.
Warum also sollte die (übrige) Natur einen Teil ihrer bisher blind durchgeführten Selektionsprozesse nicht an uns delegieren?
Wir spielen Gott? Ich würde es anders ausdrücken: Wir sind sein Werkzeug.
Herzlichst Crest
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