Klimakonferenz Cancún Die Lage ist nicht ernst. Sondern dramatischSeite 2/2

Chinas Machthaber legen ein zunehmendes Bewusstsein dafür an den Tag, wie verwundbar ihr Land dem Klimawandel gegenübersteht. Sie investieren in erheblichem Umfang in Technologien für erneuerbare Energien und in Atomkraft. Doch zugleich steigt Chinas Kohlendioxidausstoß beständig. China hat das Recht und den Bedarf, seine Entwicklung voranzutreiben, aber wenn das Land zeigen will, wie ihm die Abkehr von seinem derzeit noch eingeschlagenen Kohlenstoffpfad gelingen soll, dann bedarf es viel klarerer Pläne als jener, die derzeit vorzuliegen scheinen. Die chinesische Führung sollte solche Pläne formulieren, veröffentlichen und internationaler Überprüfung zugänglich machen. Gegenwärtig setzt China vorrangig noch darauf, die Energieeffizienz zu erhöhen. Auch das ist wichtig, aber bei Weitem nicht genug, um den notwendigen Weg ernsthaft einzuschlagen.

Russland wiederum ist nach den Vereinigten Staaten und China der drittgrößte Emittent von Treibhausgasen. Präsident Medwedjew hat Reduktionsziele vorgeschlagen, die sein Land erreichen soll, aber so wie sie jetzt formuliert sind, sind diese Ziele ohne Belang. Berechnet gegenüber dem Ausgangsjahr 1990, spiegeln sie ganz einfach den Niedergang der nicht mehr wettbewerbsfähigen russischen Schwerindustrie wider.

Vor allem ist ein erneuter Impuls für die internationale Zusammenarbeit nötig. Die bevorstehende Konferenz der Vereinten Nationen im Dezember in Cancún weckt nicht die Hoffnung, dass nun eine Politik auf den Weg gebracht werden könnte, die der Dimension der Herausforderung angemessen ist. Die Vereinigten Staaten, China, die EU und andere wichtige Staaten wie Brasilien und Indien sollten – bei gebührender Beachtung der Interessen der kleineren Nationen – an einem Strang ziehen, um den Prozess mit größerer Dringlichkeit voranzutreiben.

Und schließlich: Die Begrenzung des Ausstoßes an Kohlendioxid wird nicht allein durch Regulierung und Zielvorgaben vorankommen. Entscheidend werden Innovationen sein: soziale, wirtschaftliche und technologische.

Aus dem Englischen von Tobias Dürr

 
Leser-Kommentare
  1. Niemand glaubt mehr an die Klimakatastrophe. Es hat eben alles mal ein Ende, auch die Klimahysterie.

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    • mnab
    • 24.10.2010 um 20:54 Uhr

    Die weitestgehend unumstrittenen Kernaussagen der Klimaforschung als
    hysterie und Propaganda zu bezeichnen ist ein wenig sehr einfach. Wer
    ignoriert, dass die Existenz anthropogenen Klimawandels und die damit einhergehenden Gefahren von weit über 90% der einschlägigen Wissenschaft als bewiesen angesehen wird, ist entweder selbst hysterisch oder zu bequem sich unangenehmen Wahrheiten zu stellen. Die angeblichen Datenskandale ändern - selbst wenn man die Daten aus den Berichten nimmt nichts an dem eindeutigen Ergebnis der betroffenen Untersuchungen. Bloß weil vier oder fünf Datenquellen ungenau und weitere zwei oder drei falsch sind, werden nicht die Ergebnisse tausender weiterer Meßreihen und wissenschaftlicher Untersuchungen unverwertbar.
    Wer also - wie einige der hier Kommentierenden- meint die Gefahr des anthropogenen Klimawandels als "Hysterie" oder "Panikmache" verunglimpfen zu müssen ist entweder zu bequem sich intensiv mir der zugrundliegenden Materie zu beafssen oder zu hysterisch um zu sehen, dass um die entschlossene Bekämpfung dieses Problems kein Weg herumgeht.
    Wer da nur an seinen heißgeliebten Geldbeutel denkt hat noch nicht einmal begriffen, wie sehr dessen zukünftige Füllung davon abhängt, dass wir schnell eine Lösung finden. Denn unser Wirtschaftssystem ist auf einen schnelle und deutliche Veränderung der klimatischen Bedingungen schlicht nicht eingestellt.

    • jugen
    • 24.10.2010 um 23:38 Uhr

    von gekauften Wissenschaftlern machen noch lange keinen vom Menschen verursachten Klimawandel.
    "Die weitestgehend unumstrittenen Kernaussagen der Klimaforschung" sind nur von denen unumstritten die davon profitieren. Al Gore haben sie damit zum ersten Co2 Milliardär gemacht und in diesem Markt steckt noch potential für viele weitere Billionen.
    http://www.eike-klima-ene...
    Mit dem Klimawandel verhält es sich so wie mit dem Waldsterben nur noch viel profitabler.
    Artikel wie "Brauchen wir eine CO2-Steuer auf alles" in der Zeit belegen worauf es hinausläuft. Bald zahlen wir eine Steuer für´s Atmen.

    Die Klimakatastrophe rückte ganz nahe, weil die Kanonen in Waterloo soviel Wärme freisetzten, zum Entsetzen der Zeitgenossen, dass das Arktiseis schmolz. Damals dachten die Unaufgeklärten natürlich noch an natürliche Ursachen. Wir wissen es aber jetzt viel besser. Wenn rasch das Eis schmilzt ist immer der Mensch schuld.
    Nun, wir leben heute noch, nur erheblich besser als die Menschen damals, zumindest bequemer, hierzulande. Das haben wir dem Wiener Kongress zu verdanken, denn durch das eifrige Tanzen wurde der Arktis kühle Luft zugefächelt, was nach einiger Verzögerung aufgrund der großen Entfernung von Wien zur Arktis, nach einigen Jahren dort seine kühlende Wirkung entfaltete. Diesem glücklichen Zufall verdanken wir, dass auch heute noch Menschen leben. http://wattsupwiththat.co...

    • mnab
    • 24.10.2010 um 20:54 Uhr

    Die weitestgehend unumstrittenen Kernaussagen der Klimaforschung als
    hysterie und Propaganda zu bezeichnen ist ein wenig sehr einfach. Wer
    ignoriert, dass die Existenz anthropogenen Klimawandels und die damit einhergehenden Gefahren von weit über 90% der einschlägigen Wissenschaft als bewiesen angesehen wird, ist entweder selbst hysterisch oder zu bequem sich unangenehmen Wahrheiten zu stellen. Die angeblichen Datenskandale ändern - selbst wenn man die Daten aus den Berichten nimmt nichts an dem eindeutigen Ergebnis der betroffenen Untersuchungen. Bloß weil vier oder fünf Datenquellen ungenau und weitere zwei oder drei falsch sind, werden nicht die Ergebnisse tausender weiterer Meßreihen und wissenschaftlicher Untersuchungen unverwertbar.
    Wer also - wie einige der hier Kommentierenden- meint die Gefahr des anthropogenen Klimawandels als "Hysterie" oder "Panikmache" verunglimpfen zu müssen ist entweder zu bequem sich intensiv mir der zugrundliegenden Materie zu beafssen oder zu hysterisch um zu sehen, dass um die entschlossene Bekämpfung dieses Problems kein Weg herumgeht.
    Wer da nur an seinen heißgeliebten Geldbeutel denkt hat noch nicht einmal begriffen, wie sehr dessen zukünftige Füllung davon abhängt, dass wir schnell eine Lösung finden. Denn unser Wirtschaftssystem ist auf einen schnelle und deutliche Veränderung der klimatischen Bedingungen schlicht nicht eingestellt.

    • jugen
    • 24.10.2010 um 23:38 Uhr

    von gekauften Wissenschaftlern machen noch lange keinen vom Menschen verursachten Klimawandel.
    "Die weitestgehend unumstrittenen Kernaussagen der Klimaforschung" sind nur von denen unumstritten die davon profitieren. Al Gore haben sie damit zum ersten Co2 Milliardär gemacht und in diesem Markt steckt noch potential für viele weitere Billionen.
    http://www.eike-klima-ene...
    Mit dem Klimawandel verhält es sich so wie mit dem Waldsterben nur noch viel profitabler.
    Artikel wie "Brauchen wir eine CO2-Steuer auf alles" in der Zeit belegen worauf es hinausläuft. Bald zahlen wir eine Steuer für´s Atmen.

    Die Klimakatastrophe rückte ganz nahe, weil die Kanonen in Waterloo soviel Wärme freisetzten, zum Entsetzen der Zeitgenossen, dass das Arktiseis schmolz. Damals dachten die Unaufgeklärten natürlich noch an natürliche Ursachen. Wir wissen es aber jetzt viel besser. Wenn rasch das Eis schmilzt ist immer der Mensch schuld.
    Nun, wir leben heute noch, nur erheblich besser als die Menschen damals, zumindest bequemer, hierzulande. Das haben wir dem Wiener Kongress zu verdanken, denn durch das eifrige Tanzen wurde der Arktis kühle Luft zugefächelt, was nach einiger Verzögerung aufgrund der großen Entfernung von Wien zur Arktis, nach einigen Jahren dort seine kühlende Wirkung entfaltete. Diesem glücklichen Zufall verdanken wir, dass auch heute noch Menschen leben. http://wattsupwiththat.co...

  2. [...]
    Wer mehr über die Hintergründe diese unsäglichen Klimamärchens erfahren möchte lese bitte hier nach: http://www.politik-poker....

    entfernt. Bitte formulieren Sie Ihre Kritik sachlich. Danke. Die Redaktion/ew

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    Danke für Ihren Link, damit haben sie sich bereits selbst geoutet: www.polit-poker... ist nichts weiter als eine von denselben Lobbygruppen finanzierte Blogseite, die uns auch gegelte FDP Jünglinge im Anzug und Mövenpicksteuer, Pharmakonzerngesetze etc. eingebrockt haben. Beim Klimawandel sollten wissenschaftliche Erkenntnisse wie der ZEIT Artikel sie präsentiert im Vordergrund stehen und keine von Lobbygruppen bezahlte Propaganda.

    ALLE wissenschaftlichen Publikationen in ernst zu nehmenden Fachzeitschriften warnen dass den Jüngeren unter uns, kommenden Generationen und den Bewohnern von Ländern in der Dritten Welt aufgrund des Klimawandels schlimme Zeiten bevorstehen. Diejenigen, die dieses auf uns zu kommende Leid verschuldet haben oder trotz der offensichtlichen Warnungen aus purer Profitgier weiter verursachen, wollen dagegen von ihrer eigenen Schuld und Verantwortung ablenken, indem sie Verschwörungstheorien herbeifantasieren oder sich ganz einfach dumm stellen.

    Es wird Zeit, dass Namen genannt und die Personen die heute den Klimawandel trotz der Warnungen weiter beschleunigen oder schön reden, dass diese Menschen zu ihrer Verantwortung stehen und ihre Namen auch für zukünftigen Generationen dokumentiert werden. Der gute ZEIT Artikel hat dies immerhin schonmal auf globaler Ebene getan.

    Danke für Ihren Link, damit haben sie sich bereits selbst geoutet: www.polit-poker... ist nichts weiter als eine von denselben Lobbygruppen finanzierte Blogseite, die uns auch gegelte FDP Jünglinge im Anzug und Mövenpicksteuer, Pharmakonzerngesetze etc. eingebrockt haben. Beim Klimawandel sollten wissenschaftliche Erkenntnisse wie der ZEIT Artikel sie präsentiert im Vordergrund stehen und keine von Lobbygruppen bezahlte Propaganda.

    ALLE wissenschaftlichen Publikationen in ernst zu nehmenden Fachzeitschriften warnen dass den Jüngeren unter uns, kommenden Generationen und den Bewohnern von Ländern in der Dritten Welt aufgrund des Klimawandels schlimme Zeiten bevorstehen. Diejenigen, die dieses auf uns zu kommende Leid verschuldet haben oder trotz der offensichtlichen Warnungen aus purer Profitgier weiter verursachen, wollen dagegen von ihrer eigenen Schuld und Verantwortung ablenken, indem sie Verschwörungstheorien herbeifantasieren oder sich ganz einfach dumm stellen.

    Es wird Zeit, dass Namen genannt und die Personen die heute den Klimawandel trotz der Warnungen weiter beschleunigen oder schön reden, dass diese Menschen zu ihrer Verantwortung stehen und ihre Namen auch für zukünftigen Generationen dokumentiert werden. Der gute ZEIT Artikel hat dies immerhin schonmal auf globaler Ebene getan.

  3. Ja, bitte hören Sie endlich auf mit der Klimahysterie um einen angeblich vom Menschen (mit)verursachten Klimawandel!

    Bei der Gelegenheit hören Sie bitte auch endlich auf mit der Panikmache bezüglich immer mehr übergewichtiger Menschen und der angeblich rasant gestiegenen Anzahl von Krebs- und sonstigen Erkrankungen. Das sind doch nur Verschwörungen der Fitness- und Pharmaindustrie, damit sie uns ihre nutzlosen Produkte verkaufen können.

    Auch das mit der Armut in der sogenannten Dritten Welt ist doch nur eine Verschwörung der ganzen Hilfsorganisationen, damit die sich besser fühlen.

    Überhaupt diese ganzen Wissenschafts-, Polit- und Moral-Eliten, die uns was von demographischen Problemen, Klimawandel, Armut in der Welt, usw. erzählen. Alles Scharlatane, die dem braven Bürger das angenehme und unbeschwerte Leben vergällen wollen. Scheußlich ist das. Dabei möchte man als anständiger Bürger Deutschlands doch nicht mehr als einfach nur ein sorgenfreies und luxuriöses Leben für sich und seine Kinder. Dann kommen diese Unruhestifter und wollen einen doch tatsächlich zwingen, sich für die Welt verantwortlich zu fühlen. Alles nur Verschwörung!

    Anmerkung: Bitte kennzeichnen Sie Ironie, damit es zu keinen Missverständnissen kommt. Danke. Die Redaktion/ew

    Eine Leser-Empfehlung
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    • jr.
    • 25.10.2010 um 10:01 Uhr

    "Anmerkung: Bitte kennzeichnen Sie Ironie, damit es zu keinen Missverständnissen kommt. Danke. Die Redaktion/ew"

    Bitte gestehen Sie Ihren Lesern genug Verstand zu, Ironie selbst zu erkennen. Und hören Sie bitte mit dieser ausufernden Zensur von Leserkommentaren auf, damit der Eindruck gar nicht erst entsteht, die Redaktion der ZEIT sei kleinlich oder gar selbstgerecht. Danke. Der Leser/jr.

    • jr.
    • 25.10.2010 um 10:01 Uhr

    "Anmerkung: Bitte kennzeichnen Sie Ironie, damit es zu keinen Missverständnissen kommt. Danke. Die Redaktion/ew"

    Bitte gestehen Sie Ihren Lesern genug Verstand zu, Ironie selbst zu erkennen. Und hören Sie bitte mit dieser ausufernden Zensur von Leserkommentaren auf, damit der Eindruck gar nicht erst entsteht, die Redaktion der ZEIT sei kleinlich oder gar selbstgerecht. Danke. Der Leser/jr.

  4. Wenn das jetzt Ironie war, was ich annehme - echt gut!:DD

    anders kann man auf diese ganzen Kommentare gar nicht reagieren...die sind einfach zu gut.

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