Bei der Wahl des richtigen Master- oder Promotionsstudiengangs hilft das ExcellenceRanking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) – denn die gemeinsame Denkfabrik der Bertelsmann Stiftung und der Hochschulrektorenkonferenz hat europaweit herausragende Fachbereiche identifiziert und geprüft. Nach Politikwissenschaft, Volkswirtschaftslehre und Psychologie im vergangenen Jahr stehen 2010 nun Biologie, Chemie, Mathematik und Physik im Fokus – wie bereits 2007.

Insgesamt hat das CHE 130 Hochschulen ausgemacht, die zumindest in einem der vier Fächer exzellent sind. In der Tabelle aufgeführt sind nur Hochschulen mit drei oder vier exzellenten Fächern. Innerhalb der jeweiligen Gruppe (drei oder vier Exzellenzfächer) sind die Hochschulen alphabetisch aufgeführt. Als exzellent wurde ein Fachbereich eingestuft, wenn er entweder in zwei Kriterien im Bereich Forschung Spitzenplatzierungen erreichte oder insgesamt in mindestens drei Kriterien herausragte.

Im Bereich Forschung war das entweder über eine besonders hohe Zahl wissenschaftlicher Veröffentlichungen möglich und über eine überdurchschnittlich häufige Zitierung der vom Fachbereich veröffentlichten Papiere.

Klicken Sie auf das Bild für eine höhere Auflösung© ZEIT-Grafik Außerhalb der Forschung waren die Kriterien eine hohe Studierenden- und Lehrendenmobilität, im europäischen Marie-Curie-Programm eingeworbene Forschungsprojekte, noch am Fachbereich tätige Nobelpreisträger beziehungsweise Fields-Medaillen-Gewinner, Forscher des Fachbereiches, die Stipendien des renommierten European Research Council bekommen hatten, sowie die Existenz eines Erasmus-Mundus-Masterstudiengangs . Zentraler Bestandteil des Mobilitätsprogramms Erasmus-Mundus-Master sind Graduiertenstudiengänge, die in mindestens drei europäischen Ländern angeboten werden. 

In der letzten Spalte der Tabelle ist zu erkennen, wie viele Fächer an der jeweiligen Hochschule auch eine Spitzenplatzierung im Gesamturteil der Studierenden erreichten. Denn an den aufgrund der oben genannten Kriterien als exzellent identifizierten Fachbereichen wurden noch zwei Befragungen durchgeführt:

• eine institutionelle Befragung, in der Daten zu den Studienangeboten (Master und Promotion) sowie einer Vielzahl anderer Bereiche abgefragt wurden,

• eine Studierendenbefragung (Masterstudierende und Doktoranden), aus der ebenfalls eine Vielzahl unterschiedlicher Bewertungen stammt.

Die detaillierten Ergebnisse aus der institutionellen und der Studierendenbefragung sind im Internet abrufbar. Dort sind auch die Daten aus dem letzten Jahr zu finden.

Aus der Ländertabelle schließlich ist ersichtlich, wie viele exzellente Fachbereiche es in allen untersuchten Ländern gibt – von einem in Irland und Tschechien bis zu 54 in Deutschland und Großbritannien.