Afghanistan Ein Traum, der zum Albtraum wurde

Vor 40 Jahren war das Land am Hindukusch ein Sehnsuchtsort: Unsere Fotoreportage zeigte es vor seiner großen Tragödie.

Eine Einheimische mit Lippenstift würde man heute in Kabul nicht mehr finden

Afghanistan ist wild, es herrschen Gewalt, Brutalität und religiöser Extremismus. Wenn wir zwei Symbole für dieses Land wählen müssten, dann wären dies Kalaschnikow und Burka. Afghanistan: Das klingt bedrohlich, ganz so, als sei das Land am Hindukusch ausschließlich von hinterhältigen Männern bewohnt, die durchreisenden Fremden nach dem Leben trachten. In den Bergen hocken die Taliban und die Terroristen von al-Qaida. Nein, Afghanistan ist kein Reiseland.

Das war einmal ganz anders – dieser Satz sagt die Wahrheit, und er ist doch viel zu schwach, um zu beschreiben, in welchen Abgrund das Land in den letzten dreißig Jahren gefallen ist. Worte reichen manchmal nicht aus, um das Ausmaß einer Tragödie zu erfassen. Im Falle Afghanistans helfen Fotos, zu begreifen. Die Fotos von Peter Knapp, die wir hier abdrucken.

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In ihnen ist wenig zu spüren von Gewalt und Brutalität. Tatsächlich lebten die Afghanen zum Zeitpunkt der Aufnahmen in Frieden miteinander und mit ihren Nachbarn: Der Schweizer Fotograf Knapp machte seine Bilder 1970, neun Jahre vor der Invasion sowjetischer Truppen, die eine Spirale des Krieges in Gang setzte; sie dreht sich bis heute. Wir sehen einen Schafhirten und seine Herde im Morgengrauen. Der Hirte ist eingehüllt in aufgewirbelten Staub. Wir sehen das Gesicht einer jungen Frau mit tiefrot geschminkten Lippen, schmuckbehängt, die funkelnden Augen mit schwarzem Lidschatten betont. Und wir denken, dass das letzte unverschleierte Foto einer Afghanin in unserer Erinnerung jenes der 18-jährigen Aisha ist, deren Gesicht das Time Magazine im August 2010 auf der Titelseite ausstellte. Aisha ist darauf mit abgeschnittener Nase zu sehen. Ihr Mann soll sie verstümmelt haben, weil sie davonlief.

Kann dieses schockierende Foto aus demselben Land stammen wie das Foto der verführerischen Schönheit, die uns Knapp zeigt? Das Land, das wir sehen, spiegelt Peter Knapps Vorstellungen wider, die er sich von dem Land gemacht hat, und Knapp – heute 79 Jahre alt – war ein Kind seiner Zeit. Als die Fotos entstanden, war im Westen gerade eine Generation aufgebrochen, die Welt neu zu entdecken. Um 1970 war Afghanistan ein Ort der Sehnsucht für Tausende junge Europäer und Amerikaner. Auf dem Weg nach Indien machten viele in Afghanistan Rast, manche blieben jahrelang. Sie schlenderten in weiten Kleidern durch die Basare Kabuls, lagen nächtens im Steppengras und berauschten sich am Himmel, der hier so leuchtete wie nirgendwo sonst, sie hockten in den Felsenhöhlen von Bamiyan, rauchten schwarzen Afghanen, das beste Haschisch der Welt, blickten auf die grandiose Felslandschaft und dachten an die buddhistischen Mönche, die mehr als 1300 Jahre vor ihnen in diesen Höhlen ihre Gebete murmelten. Afghanistan war in den siebziger Jahren ein Traum, der sich erfüllte.

Den Albtraum, zu dem es später wurde, kann man auf den Fotos höchstens ahnen. Da fegen zwei Reiter über das Bild, so lebensnah, dass man das Schlagen der Hufe zu hören meint, den heißen Atem der Pferde spürt und den Staub in der Nase riecht. Kein Foto, eher ein Gemälde von eindrucksvoller Kraft. Zwischen den Hufen der Pferde ist ein schwarzer Fleck sichtbar, wohl das Körperteil eines Ziegenbocks. Denn die Reiter spielen Buzkashi. Bei dem afghanischen Nationalsport wird der Kadaver eines Ziegenbockes auf ein freies Feld gelegt. Es gewinnt der Reiter, dem es gelingt, die Ziege vor die Füße des Preisrichters zu legen. Es spielt jeder gegen jeden, und alles ist erlaubt, auch das Schlagen mit der Reitpeitsche. Von der Ziege bleibt meist nicht viel übrig, so zerrissen wird sie zwischen den Kontrahenten. Was zählt ist der Kopf. Er muss vor dem Preisrichter landen. Es ist der Kopf, den wir in Knapps Foto wohl erahnen können. Ein Symbol des Leids in einem Bild voller Poesie.

 
Leser-Kommentare
    • optun
    • 13.11.2010 um 20:18 Uhr

    Das Land Afghanistan ist in seiner Entwicklung noch weit weg von der Zivilisation. Es ist furchtbar, die dort durchgeführten Grausamkeiten zu verstehen. Durch Militärinterventionen sind diese Barbareien aber nicht abzustellen. Dies muss geschichtlich geschehen.
    Sehen wir uns die europäische Geschichte bis zur heutigen Zeit an. Sie war auch nicht anders. Der Weg zur heutigen Demokratie hat Millionen Menschen das Leben gekostet.
    Es ist ein Irrglaube, wenn durch äußeren Einfluss, dieses Land bestimmte Epochen überspringen kann. Mit Demokratie können diese Leute überhaupt nichts anfangen. Im Gegenteil, durch die militärischen Einsätze haben wir diesen Menschen noch zusätzliches Leid zugefügt. Es ist für uns schwer zu ertragen, wie es in Afghanistan zugeht, aber wir haben einfach kein Recht, uns in die inneren Angelegenheiten eines Landes zu mischen.

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    • Kite
    • 13.11.2010 um 23:44 Uhr

    Ich verstehe nicht, was Sie genau mit der Zivilisation meinen? Die westliche Welt schuldet diesem Land ehrliche Unterstützung - nach der langen Intervention im kalten Krieg und nach dem Kampf gegen Terrorismus - beim Aufbau der kulturellen und wirtschaftlichen Infrastruktur, die vor der Einmischung der UDSSR in Afghanistan teilweise vorhanden war. Wieso sollen die Menschen in Afghanistan mit der Demokratie nichts anfangen können? Die erste Präsidentschaftswahl war mit der höhen Beteiligung der Bevölkerung und friedlich gelaufen. Es waren nicht Afghanen, sondern die westlichen Mächte - vor allem USA -, die um ihre Ziele im Kampf gegen Al-Qaida zu erreichen, auf korrupte und verbrecherische Elemente gesetzt haben. Was meinen Sie, wäre nach dem Pakt mit Himmler und Göring am Ende des Weltkrieges zu einer Demokratie in Deutschland gekommen?

    • Kite
    • 13.11.2010 um 23:44 Uhr

    Ich verstehe nicht, was Sie genau mit der Zivilisation meinen? Die westliche Welt schuldet diesem Land ehrliche Unterstützung - nach der langen Intervention im kalten Krieg und nach dem Kampf gegen Terrorismus - beim Aufbau der kulturellen und wirtschaftlichen Infrastruktur, die vor der Einmischung der UDSSR in Afghanistan teilweise vorhanden war. Wieso sollen die Menschen in Afghanistan mit der Demokratie nichts anfangen können? Die erste Präsidentschaftswahl war mit der höhen Beteiligung der Bevölkerung und friedlich gelaufen. Es waren nicht Afghanen, sondern die westlichen Mächte - vor allem USA -, die um ihre Ziele im Kampf gegen Al-Qaida zu erreichen, auf korrupte und verbrecherische Elemente gesetzt haben. Was meinen Sie, wäre nach dem Pakt mit Himmler und Göring am Ende des Weltkrieges zu einer Demokratie in Deutschland gekommen?

  1. Vielen Dank fuer diesen wundervollen Artikel, der 'frueher' und 'heute' eindrucksvoll gegenueber stellt. Mir war auch das Foto von 'Aisha' bisher unbekannt, habe aber das Bild dieser wunderhuebschen jungen Frau online finden koennen:

    http://www.time.com/time/...

    Wenn ich 2 Symbolen Afghanistans, Kalshnikov und Burka, noch ein drittes hinzufuegen duerfte, dann waere dies Aisha, die steht fuer die verletzte Schoenheit ihres Landes.

    • k2
    • 13.11.2010 um 22:33 Uhr

    Wir fliegen informiert aus Deutschland
    in so genannte Kriegsgebiete mit einer
    5-Sterne Fluggesellschaft und belebten
    schon ehedem in mancher, von Unfrieden
    zerrissenen, Gegend, die Reise-Branche,
    was wir zielstrebig mit der Renovation
    des Jetta-Eisenbahntunnels aus dem Jahre
    1891 jetzt fortsetzen, weil uns der
    Arlberg-Kandahar Express nach Kabul
    wirklich am Herzen liegt, ab München["
    PESHAWAR Peshawar Airport GMT 5 PEW
    Mi Fr 1150 0250 1 QR010 1925 DOH 2130 QR346";
    wogegen andere die Reiseversicherungen für
    solche Unternehmen finanziell sabotieren &
    aus juristischen Aussenministeriumswarnungsgründen
    Pakistan, Afghanistan und dem Jemen und deren diesbezüglichen Touristikindustrien einen schweren Schaden zufügen,
    was in der Endabrechnung das Gegenteil von aufrichtiger friedlicher und sehr leidenschaftlicher Entwicklungshilfe ist; weil die Gefahrenlage wie ehedem in Sanaa["PESHAWAR Peshawar Airport GMT 5 PEW (Zugsteigen der Jemeniten in
    die Maschine aus München)
    Sanaa 1635 0250 1 QR453 1900 DOH 2130 QR346"] aus innenpolitischem Macht-Kalkül gegen das deutsche Volk hypostasiert wird.

    Jetta wird an das iranische Eisenbahnnetz angeschlossen
    und nach Kabul steht eine weit entfernte Route, die dem Fluss nach Pakistan entlang führt, für Investoren zur Ausschreibung.

    Man muss für den geneigten Leser dazusagen, dass viele
    Fluggesellschaften das oben beschriebene afghanische &
    pakistanische Grenzgebiet schon lange nicht mehr bedienen.

  2. Ich muss als erstes an den Pakul denken:

    http://de.wikipedia.org/w...

    Die verführerische Schönheit auf Bild 4 blickt aber irgendwie traurig, beinahe als würde sie ahnen, was dem Land bevorsteht.

    Es ist tatsächlich eine Schande, dass Afghanistan kein Reiseland mehr ist, wobei Gott sie vor den Heuschreckenschwärmen europäischer Touristen bewahren möge.
    Wie in vielen anderen Ländern gelten die Einheimischen als äußerst gastfreundlich.
    Es ist ein schönes, wildes Land mit einer großen kulturellen Vergangenheit, von der heute nichts mehr zu spüren ist.
    Die Tragödie begann nicht mit dem Einmarsch der Roten Armee, sondern schon mit dem nie richtig geglückten Versuch der Briten, Afghanistan zu einem Teil ihres Empire zu machen.
    In den 60 Jahren Unabhängigkeit von 1919 - 1979 herrschte zwar relative Stabilität, aber die geostrategische Lage des Landes weckte auch in dieser Zeit Begehrlichkeiten von Briten und der UdSSR.

    MfG
    AoM

  3. Afghanistan war in den tatsächlich vor über 30 Jahren ein Traum. Kabul war in Sachen Mode das Paris' Asiens. Zukunftsorientiert. Meine Eltern stammen aus Afghanistan, ich kann mich nur teilweise mit meinen Wurzel identifizieren.

    Das Afghanistan, über das wir sprechen, ist eigentlich nur Kabul und die anderen Großstädte. Der Rest ist Provinz, dort haben sich die Zustände seit 100 Jahren nicht verändert. Als in den 80ern die Mädchen mit Miniröcken herumliefen, hatten die Mädchen eben in Lande die Burka an.

    So ist es auch heute. Während sich ein Kabul entwickelt hat ... Kabul, Herat etc. sind Schlaraffenländer.

    Es gibt dort mehr Möglichkeiten, als hier im Westen. Die Menschen leben dort im Überfluss, gut, es gibt Elendsviertel, die gab es aber schon immer, was nicht bedeutet, dass ich es gutheiße. Ja, auch Mädchen mit Lippenstift und ohne Kopftuch. Sie trauen sich sogar ins Fernsehen, in die afghanische Version von "Wer wird Millionär". Es gibt unzählige Beispiele.

    Indem Sie Aisha nennen, wollen Sie eine Solidarität mit den armen unterdrücken Afghaninnen aufbauen. Es gibt sie, diese unterdrückten Afghaninnen, die gab es aber schon in den 70ern. Für damalige Verhältnisse war das schlimm, weil Afghanistan sich entwickelte. Es gab kaum sonstige Probleme.

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    • Kite
    • 13.11.2010 um 23:55 Uhr

    Ich muss Sie leider korrigieren, denn Burka war und ist keine Tradition der Provinzen, sondern von Kabul. Eben in den paschtunischen Gebieten, wo die Taliban-Bewegung entstanden ist, liefen die Frauen mit Chador nicht mit Burka. Im Überfluss lebt nur ein kleiner Teil der Bevölkerung, nicht die Mehrheit der Menschen.

    • Kite
    • 13.11.2010 um 23:55 Uhr

    Ich muss Sie leider korrigieren, denn Burka war und ist keine Tradition der Provinzen, sondern von Kabul. Eben in den paschtunischen Gebieten, wo die Taliban-Bewegung entstanden ist, liefen die Frauen mit Chador nicht mit Burka. Im Überfluss lebt nur ein kleiner Teil der Bevölkerung, nicht die Mehrheit der Menschen.

  4. Heute, 9 Jahre nach Taliban-Diktatur, gibt es so viele Probleme. Ich will sie gar nicht aufzählen. Es tut weh, jedes Mal, wenn ich daran denke. Eine unterdrückte Aisha ist eine Provinz-Mentalität, die man schon seit 100 Jahren nicht in den Griff bekommen hat, mehr als 100 Jahren.

    Was wollen Sie mit diesem Artikel bezwecken?

    • Kite
    • 13.11.2010 um 23:44 Uhr

    Ich verstehe nicht, was Sie genau mit der Zivilisation meinen? Die westliche Welt schuldet diesem Land ehrliche Unterstützung - nach der langen Intervention im kalten Krieg und nach dem Kampf gegen Terrorismus - beim Aufbau der kulturellen und wirtschaftlichen Infrastruktur, die vor der Einmischung der UDSSR in Afghanistan teilweise vorhanden war. Wieso sollen die Menschen in Afghanistan mit der Demokratie nichts anfangen können? Die erste Präsidentschaftswahl war mit der höhen Beteiligung der Bevölkerung und friedlich gelaufen. Es waren nicht Afghanen, sondern die westlichen Mächte - vor allem USA -, die um ihre Ziele im Kampf gegen Al-Qaida zu erreichen, auf korrupte und verbrecherische Elemente gesetzt haben. Was meinen Sie, wäre nach dem Pakt mit Himmler und Göring am Ende des Weltkrieges zu einer Demokratie in Deutschland gekommen?

    Antwort auf "Feudalismus"
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    • optun
    • 14.11.2010 um 22:24 Uhr

    @Kite
    Sie müssen den Text schon selbst lesen und auch interpretieren können.
    Sie haben doch von einem Zeitzeugen hier gelesen, dass sich in diesem Land seit hundert Jahren nichts geändert hat.
    Was hatten wir denn vor Hundert Jahren für eine Gesellschaftsordnung hier bei uns. Kapitalismus, Kaiserzeit, Aufstände und schlimmste Armut, also keine Demokratie.
    Die Menschen in Afghanistan müssen das Land erst einmal selbst befrieden und Sie haben ja gelesen, dass dies nur bedingt in einigen Städten im Norden der Fall ist. Die Demokratie einem Land aufzuzwingen, was aus Hunderten von Stämmen besteht, ist einfach nicht möglich. Zum anderen ist es arrogant und überheblich, so Altkanzler Helmut Schmidt, sich in die inneren Angelegenheiten eines anderen Landes zu mischen. Wer gibt der westlichen Welt dass Recht dazu!
    Wie Sie diesbezüglich zu Vergleichen mit Hitler und Göring kommen, darüber sind Sie wahrscheinlich selbst erschrocken oder? Solche Darstellungen sind doch vollkommen irre.

    • optun
    • 14.11.2010 um 22:24 Uhr

    @Kite
    Sie müssen den Text schon selbst lesen und auch interpretieren können.
    Sie haben doch von einem Zeitzeugen hier gelesen, dass sich in diesem Land seit hundert Jahren nichts geändert hat.
    Was hatten wir denn vor Hundert Jahren für eine Gesellschaftsordnung hier bei uns. Kapitalismus, Kaiserzeit, Aufstände und schlimmste Armut, also keine Demokratie.
    Die Menschen in Afghanistan müssen das Land erst einmal selbst befrieden und Sie haben ja gelesen, dass dies nur bedingt in einigen Städten im Norden der Fall ist. Die Demokratie einem Land aufzuzwingen, was aus Hunderten von Stämmen besteht, ist einfach nicht möglich. Zum anderen ist es arrogant und überheblich, so Altkanzler Helmut Schmidt, sich in die inneren Angelegenheiten eines anderen Landes zu mischen. Wer gibt der westlichen Welt dass Recht dazu!
    Wie Sie diesbezüglich zu Vergleichen mit Hitler und Göring kommen, darüber sind Sie wahrscheinlich selbst erschrocken oder? Solche Darstellungen sind doch vollkommen irre.

    • Kite
    • 13.11.2010 um 23:55 Uhr

    Ich muss Sie leider korrigieren, denn Burka war und ist keine Tradition der Provinzen, sondern von Kabul. Eben in den paschtunischen Gebieten, wo die Taliban-Bewegung entstanden ist, liefen die Frauen mit Chador nicht mit Burka. Im Überfluss lebt nur ein kleiner Teil der Bevölkerung, nicht die Mehrheit der Menschen.

    Antwort auf "Nur die halbe Wahrheit"
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    In Kabul traf man vor über 30 Jahren selten Burka-Trägerinnen, während man auf dem Lande, abgesehen von den Gebieten mit vorwiegender Hazara-Bevölkerung, eine Frau mit normalem Kopftuch selten anzutreffen war.

    Reich sind wenige in diesem Kabul, doch im Überfluss leben dennoch die meisten Menschen.

    In Kabul traf man vor über 30 Jahren selten Burka-Trägerinnen, während man auf dem Lande, abgesehen von den Gebieten mit vorwiegender Hazara-Bevölkerung, eine Frau mit normalem Kopftuch selten anzutreffen war.

    Reich sind wenige in diesem Kabul, doch im Überfluss leben dennoch die meisten Menschen.

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