Kalifornien Im grünen Westen
Kaliforniens Umweltpolitik gilt als vorbildlich. Seine Wähler haben dafür gesorgt, dass es so bleiben kann.
© David McNew/Getty Images

Windpark bei Palm Springs, Kalifornien
Seinen Abgang schon im Blick, wählte der Gouverneur noch einmal starke Worte: »Gierige texanische Ölkonzerne bekämpfen unsere Umweltgesetze«, sprach Arnold Schwarzenegger in die TV-Kameras. »Sie wollen nur Gewinn – und die Welt verschmutzen.« Über neun Millionen Dollar hatten Ölfirmen und die Republikanische Partei in die »Proposition 23« gesteckt, die zeitgleich mit den Kongress- und Gouverneurswahlen Anfang November zur Abstimmung stand. Was Schwarzenegger wütend machte: Mit ihr sollten Maßnahmen gegen den Klimawandel ausgehebelt und Kaliforniens ambitionierte Umweltpolitik völlig lahmgelegt werden.
Aber »Big Oil« hat verloren. Als Nachfolger des »Terminators« – der nicht mehr antreten durfte – wurde der Demokrat und bekennende Umweltpolitiker Jerry Brown gewählt. Zugleich fiel die Proposition 23 mit Pauken und Trompeten durch. Knapp 60 Prozent der Wähler stimmten mit Nein.
Damit ist der wohl wichtigste politische Nachlass Schwarzeneggers gerettet. Zwar hat er weder den defizitären kalifornischen Haushalt unter Kontrolle gebracht noch die institutionelle Dauerkrise des größten US-Bundesstaates gelöst. Mit dem Global Warming Solutions Act gelang ihm aber ein – zumindest für amerikanische Verhältnisse – wegweisendes Umweltgesetz. Mit ihm sollen in Kalifornien bis 2020 die Treibhausgas-Emissionen auf das Niveau von 1990 sinken. Bis 2050 sollen sie dann um weitere 20 Prozent reduziert werden.
Dass es bei dem Gesetz bleibt, haben Schwarzenegger und sein Nachfolger nicht nur ihrer eigenen Überzeugungskraft zu verdanken. Der Filmemacher James Cameron, Intel-Mitbegründer Gordon Moore, der Microsoft-Milliardär Bill Gates und einige andere Unternehmensgrößen spendeten dreimal so viel wie die Ölkonzerne. Sie taten das auch aus eigennützigen Motiven, denn gerade in Kalifornien hat das große Geld längst entdeckt, dass sich mit der grünen Sache gut verdienen lässt.
Südlich von San Francisco trieben früher Halbleiter, Computer oder die Biotechnologie das Geschäft. Im Silicon Valley machten Risikokapital-Geber damit Millionen. Heute widmen sich die venture capitalists der sogenannten sauberen Technik, zu der zum Beispiel das energieeffiziente Bauen, Solarkraftwerke, Elektroautos oder die Batterietechnologie gehören. 2005 investierten die Risikokapitalisten etwa 450 Millionen Dollar in grüne Technologien, 2008 waren es schon 3,3 Milliarden Dollar. Damit wanderten 60 Prozent des gesamten in den USA investierten Risikokapitals in die kalifornische Umweltbranche. Über 40 Prozent aller cleantech- Investitionen der Welt entfielen im ersten Halbjahr 2010 auf den Bundesstaat am Pazifik.
Der grüne Sektor wird damit für Kaliforniens Wirtschaft immer wichtiger. Wie wichtig, versucht Noel Perry den Bewohnern des Staates nahezubringen. Perry leitet die Organisation Next 10 und fördert daneben zahlreiche Stiftungen. Während des Gesprächs breitet er ein halbes Dutzend Berichte auf dem Tisch aus. »Dieser hier«, sagt er, »zeigt, dass Kalifornien durch Energiesparen in den letzten 30 Jahren 1,5 Millionen Jobs geschaffen hat. Dieser« – Perry blättert weiter – »belegt, dass mehr Arbeitsplätze durch erneuerbare Energien entstehen als mit Fossilbrennstoff.« Next 10 gibt außerdem den grünen Innovations-Index für Kalifornien heraus, der von der Firma Collaborative Economics ausgearbeitet wird. »Wir zeigen, was Kalifornien mit seiner Umweltpolitik erreicht hat«, erklärt deren Ökonomin Tracey Grose.
Eine ganze Menge nämlich: Kaliforniens Energieeffizienz – die Wirtschaftsleistung pro eingesetzte Energieeinheit – ist um zwei Drittel höher als in den übrigen USA. Für jeden Dollar, den Kaliforniens Wirtschaft umsetzt, stößt der Bundesstaat halb so viel Kohlendioxid aus wie der Durchschnitt der anderen 49 Bundesstaaten. Der Energiekonsum pro Kopf ist hier seit 1970 um 18 Prozent gesunken, während er im Rest des Landes um fünf Prozent stieg. Kein Bundesstaat der USA meldet so viele Patente in Bereichen wie Sonnen- oder Windenergie an. Aus Kalifornien gehen 90 Prozent des Solarstroms der USA ans Netz.
- Datum 16.11.2010 - 18:25 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 11.11.2010 Nr. 46
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Wenn die energieintensive Produktion in andere Länder abwandert ist das keine Kunst! Übrigens ein sehr romantisches Bild mit diesen entzückenden Windmühlen! Allerdings kann das mit dem Grünen Strom nicht weit her sein in Kalifornien! Wenn sich die Kosten nur um 40% erhöht haben? Die sollten sich an uns orientieren! Noch 1998 zahlte ich -,19 DM Heute sind es -,24 €! Eine Steigerung von über 150% und die nächsten Steigerungen sind bereits angekündigt!
Lieber Autor, was ist also Falsch an ihrer Milchmädchenrechnung?
Hallo reinhard,
leider haben Sie selbst eine kleine Milchmädchenrechnung aufgemacht:
Rechnen Sie doch die Inflation aus 12 Jahren heraus, das sind bei einer durchschnittlichen jährlichen Teuerungsrate von 2% schon einmal 27% Preissteigerung.
Davon abgesehen wird Strom natürlich teurer. Schließlich verknappt sich täglich das Angebot an fossilen Brennstoffen, die Nachfrage aber steigt; damit auch der Preis. Sie zahlen momentan lt. BMU 2,047 Cent pro kWh wegen der Förderung erneuerbarer Energien im Rahmen der Einspeisevergütung. Ein Großteil der Preissteigerung liegt leider an der Oligopol-Situation auf dem deutschen Energiemarkt.
Sie werden das ungern hören, aber die Förderung regenerativer Energien ist nicht sonderlich teuer. Die Konzerne nutzen das gern als Ausrede, um den Strom teurer zu machen. Laut Gesetz dürfen Konzerne auf der Rechnung ausweisen, wie viel die Umlage zur Stromeinspeisung pro kWh kostet, damit jeder Stromkunde die Kosten selbst sieht. Davon macht jedoch kein Energieversorger Gebrauch. Sonst würde auffallen, dass der Betrag zwar nicht unbedeutend, jedoch ziemlich klein ist im Vergleich zu den Strompreiserhöhungen.
Hallo reinhard,
leider haben Sie selbst eine kleine Milchmädchenrechnung aufgemacht:
Rechnen Sie doch die Inflation aus 12 Jahren heraus, das sind bei einer durchschnittlichen jährlichen Teuerungsrate von 2% schon einmal 27% Preissteigerung.
Davon abgesehen wird Strom natürlich teurer. Schließlich verknappt sich täglich das Angebot an fossilen Brennstoffen, die Nachfrage aber steigt; damit auch der Preis. Sie zahlen momentan lt. BMU 2,047 Cent pro kWh wegen der Förderung erneuerbarer Energien im Rahmen der Einspeisevergütung. Ein Großteil der Preissteigerung liegt leider an der Oligopol-Situation auf dem deutschen Energiemarkt.
Sie werden das ungern hören, aber die Förderung regenerativer Energien ist nicht sonderlich teuer. Die Konzerne nutzen das gern als Ausrede, um den Strom teurer zu machen. Laut Gesetz dürfen Konzerne auf der Rechnung ausweisen, wie viel die Umlage zur Stromeinspeisung pro kWh kostet, damit jeder Stromkunde die Kosten selbst sieht. Davon macht jedoch kein Energieversorger Gebrauch. Sonst würde auffallen, dass der Betrag zwar nicht unbedeutend, jedoch ziemlich klein ist im Vergleich zu den Strompreiserhöhungen.
Es fühlt sich völlig surreal an, dass schon wieder der größere "Wahl-Spenden-Topf" gewonnen hat. Das scheint noch zu einem echten Problem westlicher Demokratien zu werden:
Mehrheiten werden gekauft.
Mehrheiten stimmen über Gesetze ab.
Gesetze gelten für alle.
Nur:
Fast schon Einzelpersonen sind in der Lage Mehrheiten zu kaufen.
Wehe der Zeit, in der man zuverlässig vorhersagen kann: "Die und die sponsorn die Wahl, also wird auch darüber - und das erfolgreich - entschieden werden"
Wie es sich wohl in einer Lobby-Demokratie lebt...
Man kämpft gegen den Klimawandel und böse Stromerzeugungsformen. Und gegen die Insolvenz. Unter anderem durch die irrwitzige Ökopolitik von Schwarzenegger steht Kalifornien jetzt finanziell so miserabel da.
Diese überteuert erkaufte "Nachhaltigkeit" wird noch den den Enkeln von Schwarzenegger den fiskalischen Strick um den Hals zu ziehen.
Wir in Deutschland sind mit astronomischen Solar- und Windkraftsubventionen auf einem ähnlichen Weg.
Und wenn wir Glück haben findet sich dann, wenn die Staatfinanzen zusammengebrochen sind, auch noch ein idiologisch verblendeter Journalist bei der ZEIT der uns für diese Katastrophe lobt.
Wie lange braucht man eigentlich noch bis man merkt, dass Energie sparen Arbeitsplätze (Kraftwerksbetreiber, Baukonzerne, Versicherungen, Rohstoffbereitsteller, Technologie- Mischkonzerne, ...) und damit Wohlstand vernichtet und nicht einmal das Klima schont, da das Erdöl und die Kohle so oder so aufgebraucht werden. Desweiteren haben erneuerbare Energien auf absehbare Zeit nur eine Chance wenn Energie gefragt und damit teuer ist.
Wenn jeder nichts verbraucht, nichts konsumiert, nur von eigenen Erzeugnissen lebt hat niemand mehr Arbeit und Geld und so die Chance seinen Lebensstandart zu verbessern (Medizin,...). Punkt. Ohne Wenn und Aber. Warum ist seit neustem Konsum umd Verbrauch so verhasst?
Da ihnen scheinbar nur Geld als Maßstab für ein gutes und glückliches Leben gilt, versuche ich es so auszudrücken:
Öl ist endlich!!
Sie sagen ganz richtig, dass das Öl so oder so verbraucht wird. (Es wäre wohl naiv, zu glauben, Menschen würden freiwillig auf zugängliche Ölressourcen verzichten.) Es ist aber nicht egal, ob das Öl schon in 10 Jahren oder erst in 50 jahren ausgeht! Für viele Produkte gibt es noch keine wirtschaftliche Alternativressourcen zum Öl. Deswegen ist es notwendig, so früh wie möglich nach Alternativen zu forschen und die Abhängigkeit zu verringern.
Es ist besser, das Steuer vorzeitig langsam in die "richtige" Richtung auszurichten, als es erst hektisch herumzureißen, wenn man schon fast gegen die Wand gefahren ist - vor allem in Bezug auf wirtschaftliche Stabilität.
Da ihnen scheinbar nur Geld als Maßstab für ein gutes und glückliches Leben gilt, versuche ich es so auszudrücken:
Öl ist endlich!!
Sie sagen ganz richtig, dass das Öl so oder so verbraucht wird. (Es wäre wohl naiv, zu glauben, Menschen würden freiwillig auf zugängliche Ölressourcen verzichten.) Es ist aber nicht egal, ob das Öl schon in 10 Jahren oder erst in 50 jahren ausgeht! Für viele Produkte gibt es noch keine wirtschaftliche Alternativressourcen zum Öl. Deswegen ist es notwendig, so früh wie möglich nach Alternativen zu forschen und die Abhängigkeit zu verringern.
Es ist besser, das Steuer vorzeitig langsam in die "richtige" Richtung auszurichten, als es erst hektisch herumzureißen, wenn man schon fast gegen die Wand gefahren ist - vor allem in Bezug auf wirtschaftliche Stabilität.
Man kämpft gegen den Klimawandel und böse Stromerzeugungsformen. Und gegen die Insolvenz. Unter anderem durch die irrwitzige Ökopolitik von Schwarzenegger steht Kalifornien jetzt finanziell so miserabel da.
Diese überteuert erkaufte "Nachhaltigkeit" wird noch den den Enkeln von Schwarzenegger den fiskalischen Strick um den Hals zu ziehen.
Wir in Deutschland sind mit astronomischen Solar- und Windkraftsubventionen auf einem ähnlichen Weg.
[...].
Wie lange braucht man eigentlich noch bis man merkt, dass Energie sparen Arbeitsplätze (Kraftwerksbetreiber, Baukonzerne, Versicherungen, Rohstoffbereitsteller, Technologie- Mischkonzerne, ...) und damit Wohlstand vernichtet und nicht einmal das Klima schont, da das Erdöl und die Kohle so oder so aufgebraucht werden. Desweiteren haben erneuerbare Energien auf absehbare Zeit nur eine Chance wenn Energie gefragt und damit teuer ist.
Wenn jeder nichts verbraucht, nichts konsumiert, nur von eigenen Erzeugnissen lebt hat niemand mehr Arbeit und Geld und so die Chance seinen Lebensstandart zu verbessern (Medizin,...). Punkt. Ohne Wenn und Aber. Warum ist seit neustem Konsum umd Verbrauch so verhasst?
Bitte verzichten Sie trotz Kritik auf Unterstellungen jener Art. Danke, die Redaktion/vv
"Wie lange braucht man eigentlich noch bis man merkt, dass Energie sparen Arbeitsplätze (Kraftwerksbetreiber, Baukonzerne, Versicherungen, Rohstoffbereitsteller, Technologie- Mischkonzerne, ...) und damit Wohlstand vernichtet .."
Ja, Verzicht auf "Raubbau" vernichtet Geld.
Wenn aber unsere Umwelt und unsere Zukunft vernichtet ist, dann spielt das Geld keine Rolle mehr. Oder können Sie sich von Überschwemmung freikaufen beim "Wettergott"?
Ja natürlich leben Sie jetzt und wollen möglichst viel Annehmlichkeit haben. Aber Annehmlichkeit ohne Vernunft nimmt meinen Kindern und deren Nachwuchs die Option überhaupt gesund und mit Resourcen gesegnet zu leben.
Und auch wenn Sie das nicht juckt, weil sie ja nur jetzt leben ...
bedanke ich mich im voraus für Ihr Verständnis.
"Wie lange braucht man eigentlich noch bis man merkt, dass Energie sparen Arbeitsplätze (Kraftwerksbetreiber, Baukonzerne, Versicherungen, Rohstoffbereitsteller, Technologie- Mischkonzerne, ...) und damit Wohlstand vernichtet .."
Ja, Verzicht auf "Raubbau" vernichtet Geld.
Wenn aber unsere Umwelt und unsere Zukunft vernichtet ist, dann spielt das Geld keine Rolle mehr. Oder können Sie sich von Überschwemmung freikaufen beim "Wettergott"?
Ja natürlich leben Sie jetzt und wollen möglichst viel Annehmlichkeit haben. Aber Annehmlichkeit ohne Vernunft nimmt meinen Kindern und deren Nachwuchs die Option überhaupt gesund und mit Resourcen gesegnet zu leben.
Und auch wenn Sie das nicht juckt, weil sie ja nur jetzt leben ...
bedanke ich mich im voraus für Ihr Verständnis.
Beim Lesen dieses Artikels kommt es mir vor, als sollte Kalifornien ein besonders positives Beispiel für Energiepolitik sein.
Ich frage mich, warum nichts über das marode Stromsystem geschrieben steht, häufige Blackouts unsichere Versorgung etc.
bei meinem Aufenthalt Ende der 90er zum Beispiel wurde mir gesagt, dass man im Sommer mittags keinen Ofen anschalten sollte, da sonst das Stromnetz unter der Last von Klimaanlage und Kochenergie zusammenbricht.
dazu auch ein paar Links
http://www.freitag.de/200...
http://www.stern.de/polit...
Seit wann ist NICHT investieren denn am billigsten? hat mal jemand gegengerechnet wieviel man mit moderneren Kraftwerken eingespart hätte?
Neben der höheren Energieeffizienz steht auch eine höhere Sicherheit und geringere Instandhaltungskosten.
Ach ja.. wie schneidet denn die kalifornische Energieeffizienz im Vergleich zu Deutschland ab?
Hier weltweite Vergleichswerte
http://www.lexas.net/laen...
Kalifornine verbraucht laut Rosengrafik ca 7000 kWh pro Kopf und Jahr.. also etwas mehr als Deutschland (wenn die Statistiken stimmen) also können wir doch nichts lernen.
Schade.
Hier weltweite Vergleichswerte
http://www.lexas.net/laen...
Kalifornine verbraucht laut Rosengrafik ca 7000 kWh pro Kopf und Jahr.. also etwas mehr als Deutschland (wenn die Statistiken stimmen) also können wir doch nichts lernen.
Schade.
unfassbar.. da malt einer zwei Linien und dann wird das gleich zur Rosenfeld Curve um diese unfassbare Leistung zu würdigen.
Ingenieure tüfteln an Lösungen, machen Autos und Kraftwerke sicher und sparsam.. aber werden sie deshalb namentlich erwähnt ? Nein.
Komische gesellschaft in der der mehr zählt der offensichtliches darstellt, als der der neues kreiert...
ach ja.. wo sieht man eigentlich die Einsparungen? eigentlich wird da doch seit Jahrzehnten gleichviel verbraucht.
Wo sieht man denn die Dämmungen, und Hybridautos und tollen inovationen in der Grafik?
Hier weltweite Vergleichswerte
http://www.lexas.net/laen...
Kalifornine verbraucht laut Rosengrafik ca 7000 kWh pro Kopf und Jahr.. also etwas mehr als Deutschland (wenn die Statistiken stimmen) also können wir doch nichts lernen.
Schade.
Da ihnen scheinbar nur Geld als Maßstab für ein gutes und glückliches Leben gilt, versuche ich es so auszudrücken:
Öl ist endlich!!
Sie sagen ganz richtig, dass das Öl so oder so verbraucht wird. (Es wäre wohl naiv, zu glauben, Menschen würden freiwillig auf zugängliche Ölressourcen verzichten.) Es ist aber nicht egal, ob das Öl schon in 10 Jahren oder erst in 50 jahren ausgeht! Für viele Produkte gibt es noch keine wirtschaftliche Alternativressourcen zum Öl. Deswegen ist es notwendig, so früh wie möglich nach Alternativen zu forschen und die Abhängigkeit zu verringern.
Es ist besser, das Steuer vorzeitig langsam in die "richtige" Richtung auszurichten, als es erst hektisch herumzureißen, wenn man schon fast gegen die Wand gefahren ist - vor allem in Bezug auf wirtschaftliche Stabilität.
"8. Am Öl festzuhalten ist kurzsichtig
Da ihnen scheinbar nur Geld als Maßstab für ein gutes und glückliches Leben gilt, versuche ich es so auszudrücken:
Öl ist endlich!!"
Das stimmt einerseits, andererseits wird Erdöl nur in Ausnahmefällen zur Stromerzeugung genutzt.
"Für viele Produkte gibt es noch keine wirtschaftliche Alternativressourcen zum Öl."
Es gibt genug Uran auf Jahrhunderte.
"Deswegen ist es notwendig, so früh wie möglich nach Alternativen zu forschen und die Abhängigkeit zu verringern."
Genau das wurde in den 70er Jahren gemacht. Daraufhin wurden viele Kernkraftwerke gebaut.
"Es ist besser, das Steuer vorzeitig langsam in die "richtige" Richtung auszurichten,"
Bitte lesen Sie das aktuelle Energiekonzept der Bundesregierung.
Dort heißt es auf Seite 3:
"Zudem würde die Abhängigkeit unseres Landes von Energieimporten kontinuierlich steigen"
Dort heißt es aber dann auf Seite 39:
"Darüber hinaus wird Deutschland zunehmend auf den Import von nachhaltigen Bioenergieträgern angewiesen sein."
Dort wird auch nicht nur die künftige Abhängigkeit von Biomasseimporten ( statt Kohle ) beschrieben, sondern auch die Hoffnung auf die notwendige Speicherung fluktuativen Wind- und Solarstroms im Ausland.
Realistisch berechnet sieht das Energiekonzept der Bundesregierung für 2050 einen Importanteil von 80% vor.
Jetzt sollten Sie also besser selbst mal "so früh wie möglich nach Alternativen zu forschen und die Abhängigkeit zu verringern."
mfg Felefon.
"8. Am Öl festzuhalten ist kurzsichtig
Da ihnen scheinbar nur Geld als Maßstab für ein gutes und glückliches Leben gilt, versuche ich es so auszudrücken:
Öl ist endlich!!"
Das stimmt einerseits, andererseits wird Erdöl nur in Ausnahmefällen zur Stromerzeugung genutzt.
"Für viele Produkte gibt es noch keine wirtschaftliche Alternativressourcen zum Öl."
Es gibt genug Uran auf Jahrhunderte.
"Deswegen ist es notwendig, so früh wie möglich nach Alternativen zu forschen und die Abhängigkeit zu verringern."
Genau das wurde in den 70er Jahren gemacht. Daraufhin wurden viele Kernkraftwerke gebaut.
"Es ist besser, das Steuer vorzeitig langsam in die "richtige" Richtung auszurichten,"
Bitte lesen Sie das aktuelle Energiekonzept der Bundesregierung.
Dort heißt es auf Seite 3:
"Zudem würde die Abhängigkeit unseres Landes von Energieimporten kontinuierlich steigen"
Dort heißt es aber dann auf Seite 39:
"Darüber hinaus wird Deutschland zunehmend auf den Import von nachhaltigen Bioenergieträgern angewiesen sein."
Dort wird auch nicht nur die künftige Abhängigkeit von Biomasseimporten ( statt Kohle ) beschrieben, sondern auch die Hoffnung auf die notwendige Speicherung fluktuativen Wind- und Solarstroms im Ausland.
Realistisch berechnet sieht das Energiekonzept der Bundesregierung für 2050 einen Importanteil von 80% vor.
Jetzt sollten Sie also besser selbst mal "so früh wie möglich nach Alternativen zu forschen und die Abhängigkeit zu verringern."
mfg Felefon.
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