Feminismus-Debatte Danke, wir haben zu tun
Alice Schwarzer und Kristina Schröder streiten – emanzipierte Frauen haben Besseres vor.
Mal wieder streiten prominente Frauen auf offener Bühne darüber, wie genau denn nun die Stellung der Frau in der Gesellschaft zu bewerten sei. Und mal wieder tun sie der Gesellschaft damit keinen Gefallen. In einem verzweifelten Akt der Profilschärfung hat Familienministerin Kristina Schröder jüngst ein Plädoyer für das Recht der Frau gehalten, Frau sein zu dürfen. Und zwar in dem Sinne, dass sie sich »auch schminken und Röcke tragen« und zugeben dürfe, »dass Partnerschaft und Kinder Glück spenden«. Auch ließ sie es sich nicht nehmen, dem »frühen Feminismus« vorzuwerfen, er habe in der Homosexualität ein Mittel gegen die Benachteiligung der Frau gesehen, da heterosexueller Geschlechtsverkehr nur mit deren Unterwerfung möglich sei. Das provozierte natürlich prompt die ewige Feministin Alice Schwarzer, die einen feurigen und persönlich verletzenden, selbstredend offenen Brief an die Ministerin schrieb. Ihre Argumente müssen nicht wiederholt werden, es sind die altbekannten.
Während der Widerspruch der Altfeministin vorhersehbar gewesen ist, bleiben die Motive der Ministerin unklar. Was genau bezweckt die 33-jährige feminine Karrierefrau mit derartigen Aussagen? Kann ihr tatsächlich entgangen sein, dass sich heute keine Frau mehr für die Wahl ihres Lebensentwurfs rechtfertigen muss? Noch nie gab es derart viele Wahlmöglichkeiten für Frauen im Alter der Ministerin. Ungeniert dürfen sie mit ihren drei Kindern im Potsdamer Reihenhäuschen sitzen und allabendlich ihrer Gatten harren. Ebenso frei kann die Frau von heute ihr Leben der Karriere widmen (sie darf sich dabei auch schminken und Röcke tragen). Es gibt Sex – je nach Vorliebe – mit weiblicher Unterwerfung, und es gibt ihn mit weiblicher Dominanz. War es da wirklich nötig, abermals eine derartige Diskussion anzuzetteln? Die Frauen jedenfalls, für die Schröder einzutreten meint, können auf diese Unterstützung verzichten. Das Eva-Prinzip ist keine Theorie, mit der sie heute noch etwas anfangen können.
Das gilt umgekehrt auch für Alice Schwarzer sowie für jene Strömungen, die sich unter dem Begriff »Neuer Feminismus« subsumieren lassen und meinen, einen »coolen, intellektuellen« Feminismus vertreten zu müssen. Weil sie so stolz darauf sind, als Frau etwas geschafft zu haben. Und weil es immer noch so viele Ungerechtigkeiten gibt. Derartige Stellungnahmen sind jedoch genauso kontraproduktiv wie das Instrument der Frauenquote. Wenn man weiterhin auf einer angeblichen Ungleichbehandlung herumreitet, die es de facto nicht mehr gibt (auch dank Alice Schwarzer), dann wird damit einem Normalisierungsprozess ständig entgegengearbeitet.
Natürlich ist noch nicht alles so, wie es viele Feministinnen gern hätten. Die letzten Machos sitzen noch auf ihren Posten, und das mit der Gehaltsverhandlung müssen wir noch lernen. Doch eigentlich möchten Feministinnen am liebsten die Natur dafür bestrafen, dass Männer und Frauen nicht völlig gleich sind. Da sie es nun mal nicht sind, wird die Vereinbarkeit von Beruf und Familie immer ein Problem darstellen. Ein Problem, das sich jedoch nicht mit öffentlichem Beleidigtsein wird lösen lassen. Es ist heute nötig und möglich, die schwierigen Auseinandersetzungen über Kinderbetreuung und Arbeitsaufteilung innerhalb der Partnerschaften auszutragen. Eine öffentliche Diskussion um Gleichberechtigung hilft hier nicht weiter. Im Gegenteil.
Ideologisch aufgeladene Debatten machen eine Auseinandersetzung zwischen Gleichberechtigten zu einer zwischen Ungleichen. Allein politische Entscheidungen können hier Erleichterung schaffen. Mutterschutz, Fragen der Kinderbetreuung und Elternzeit sind nämlich vor allem eines: politische Fragen des gesellschaftlichen Ausgleichs. Doch immer wieder wird die Stellung der Frau in der Gesellschaft für politische Grabenkämpfe der Linken und Konservativen missbraucht. Hier sitzen die unzufriedenen Hausmütter und dort die ewig unzufriedenen Feministinnen und verhindern mit ideologischen Gefechten mehr, als sie beitragen könnten, wenn sie mal die Ideologie außen vor ließen. Beiden Seiten entgeht dabei, dass die jungen Frauen inzwischen ein ganz unbefangenes Selbstbewusstsein entwickelt haben und über solche Debatten nur noch lächeln. Wenn sie überhaupt Zeit dafür haben.
In Wahrheit ist Emanzipation zum Glück kein Thema mehr. Um mit dem Vokabular der Feministinnen zu sprechen: Emanzipation kann erst dann Realität sein, wenn man sie nicht mehr benötigt. Der Feminismus ist als Ideologie überflüssig geworden. Setzte sich diese Einsicht durch, würden wir zukünftig auch von den Trotzreaktionen einer Kristina Schröder verschont bleiben.
- Datum 10.11.2010 - 12:05 Uhr
- Quelle DIE ZEIT, 11.11.2010 Nr. 46
- Kommentare 181
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Dieser Satz ist in dem Moment Geschichte, in dem Frau mit Kind durchs Leben geht.
Und die Idee, dass das Leben aus diesen Aspekten besteht:
"Ungeniert dürfen sie mit ihren drei Kindern im Potsdamer Reihenhäuschen sitzen und allabendlich ihrer Gatten harren. Ebenso frei kann die Frau von heute ihr Leben der Karriere widmen (sie darf sich dabei auch schminken und Röcke tragen). Es gibt Sex – je nach Vorliebe – mit weiblicher Unterwerfung, und es gibt ihn mit weiblicher Dominanz."
ist ein wenig sehr nach Cosmopolitan-Brigitte-Art, hat aber nicht allzu viel mit dem Alltag vieler Frauen und vor allem Mütter in Deutschland zu tun.
Bis ich mein erstes Kind bekam, war mir dieser Veränderung beruflich und privat auch nicht klar und ich sehe es jeder Frau nach, die wie unsere derzeitige Ministerin Schröder, die blauäugig der Meinung sind, es sei alles gesagt und die Wahl wäre für alle gegeben.
Leider ist dem aber nicht so und besondern auffällig wird es, wenn frau sich für ein Leben mit Kind und Beruf entscheidet und dann ist Emanzipation sehr greifbar wieder ein Thema, so jedenfalls ist es meine Erfahrung und auch etwas, das ich im Umfeld erlebe.
Die Frauen damals dachten auch, dass es nun vollbracht sei. Sie seien Gleichberechtigt. In Wahrheit waren sie aber nur zum erstem all ein wirtschftsfaktor, der ihnen eine gewisse rolle verschaffte, die sie "wichtiger" mit nichten aber freier machte. "Dank" des dritten Reichs fiel entsprechend promt diese oberflächliche Befreiung zurück. Erst durch starke und heterogene Bewegungen befreite sich dei frau selbst um heute, längst nicht "fertig", wieder zu glauben, alles sie Butter. Der Witz dabei ist, dass vor allem jene Frauen die mit Feminismus nichts anfangen können, die Unterdrückung bzw. die Benachteiligung, gerade durch die biologischen und sozialen Gegebenheiten, die nicht mal absichtlich von Männern so konstruiert werden, wegreden.
Dass noch heute Männer sagen, Frauen seien ein Firmenrisiko weil sie ja schwanger werden können, spricht genauso dagegen wie die Tatsache, dass die meisten wichtigen Meinungsmacher und wirtschaftenden unternehmen dieses Landes von Männern kontrolliert wird.
Wir brauchen die Gleichberechtigung, und das bedeutet vor allem ein viel lockerere Umgang mit Geschlechterrollen. Männer sollen Kinder erziehen können ohne Scham als verweichlicht gelten zu können, und Frauen sollten Die Vorstände von Chemiekonzernen füllen können, ohne als Gefahr für die Wirtschaft angesehen zu werden.
In Wahrheit sind die Rollen konstruiert, indem wir schon im Kindesalter zu Puppen oder Autos,zu blau und rosa gebracht werden.
....wie diese Frau Ministerin sein kann. Wie die Leute, die sie aber wählen, so denken können, wie sie es offenbar tun müssen um sie zu wählen... Das kann ich mir nur mit einer grotesken Sozialisierung erklären. Haben Die die Äußerungen der Frau im Wahlkampf nicht gesehen? Oder sind die Leute in ihren Köpfen wirklich Leitkulturiste aus der völkischen Vergangenheit.
auch das natürliche Spielverhalten von Jungen und Mädchen ist unterschiedlich, das ist in der Entwicklungspsychologie unumstritten. Sicher haben Rollen auch was mit gesellschaftlichen Rollenbildern zu tun, aber nicht nur und wahrscheinlich nicht mal zum größten Teil.
Gehört die Autorin denn selbst in die Gruppe der jungen und erfolgreichen Frauen, die sie angeblich so gut kennt? Für mich (weiblich, einigermaßen jung, in so genannter "Männerdomäne" tätig und erfolgreich genug, um mich so zu fühlen) und für die Frauen in meinem Bekanntenkreis gilt die These "Emanzipation ist kein Thema mehr" auf jeden Fall nicht. Und solange ich auf jedem Pressefoto zu einer Grundsteinlegung, einem erfolgreich abgeschlossenen Industriezusammenschluss oder einer Vereinbarungen zu einem großen Forschungsprojekt immer nur dieselben grauen Krawattenträger zu sehen bekomme, wird das auch so bleiben!
Die Frauen damals dachten auch, dass es nun vollbracht sei. Sie seien Gleichberechtigt. In Wahrheit waren sie aber nur zum erstem all ein wirtschftsfaktor, der ihnen eine gewisse rolle verschaffte, die sie "wichtiger" mit nichten aber freier machte. "Dank" des dritten Reichs fiel entsprechend promt diese oberflächliche Befreiung zurück. Erst durch starke und heterogene Bewegungen befreite sich dei frau selbst um heute, längst nicht "fertig", wieder zu glauben, alles sie Butter. Der Witz dabei ist, dass vor allem jene Frauen die mit Feminismus nichts anfangen können, die Unterdrückung bzw. die Benachteiligung, gerade durch die biologischen und sozialen Gegebenheiten, die nicht mal absichtlich von Männern so konstruiert werden, wegreden.
Dass noch heute Männer sagen, Frauen seien ein Firmenrisiko weil sie ja schwanger werden können, spricht genauso dagegen wie die Tatsache, dass die meisten wichtigen Meinungsmacher und wirtschaftenden unternehmen dieses Landes von Männern kontrolliert wird.
Wir brauchen die Gleichberechtigung, und das bedeutet vor allem ein viel lockerere Umgang mit Geschlechterrollen. Männer sollen Kinder erziehen können ohne Scham als verweichlicht gelten zu können, und Frauen sollten Die Vorstände von Chemiekonzernen füllen können, ohne als Gefahr für die Wirtschaft angesehen zu werden.
In Wahrheit sind die Rollen konstruiert, indem wir schon im Kindesalter zu Puppen oder Autos,zu blau und rosa gebracht werden.
....wie diese Frau Ministerin sein kann. Wie die Leute, die sie aber wählen, so denken können, wie sie es offenbar tun müssen um sie zu wählen... Das kann ich mir nur mit einer grotesken Sozialisierung erklären. Haben Die die Äußerungen der Frau im Wahlkampf nicht gesehen? Oder sind die Leute in ihren Köpfen wirklich Leitkulturiste aus der völkischen Vergangenheit.
auch das natürliche Spielverhalten von Jungen und Mädchen ist unterschiedlich, das ist in der Entwicklungspsychologie unumstritten. Sicher haben Rollen auch was mit gesellschaftlichen Rollenbildern zu tun, aber nicht nur und wahrscheinlich nicht mal zum größten Teil.
Gehört die Autorin denn selbst in die Gruppe der jungen und erfolgreichen Frauen, die sie angeblich so gut kennt? Für mich (weiblich, einigermaßen jung, in so genannter "Männerdomäne" tätig und erfolgreich genug, um mich so zu fühlen) und für die Frauen in meinem Bekanntenkreis gilt die These "Emanzipation ist kein Thema mehr" auf jeden Fall nicht. Und solange ich auf jedem Pressefoto zu einer Grundsteinlegung, einem erfolgreich abgeschlossenen Industriezusammenschluss oder einer Vereinbarungen zu einem großen Forschungsprojekt immer nur dieselben grauen Krawattenträger zu sehen bekomme, wird das auch so bleiben!
Dieser Artikel ist nicht nur schlecht recherchiert, er ist peinlich für die ZEIT.
Feminismus einfach als Ding der Vergangenheit abzuhaken, nur weil Frauen gesetzlich gleichgestellt sind, zeigt ihr pure Ahnungslosigkeit von Feminismus und insbesondere Gleichstellungspolitik.
In der Realität sidn Frauen und Männer auch im Deutschlan 2010 nicht gleichberechtigt.
Der "gender pay-gap" z.B. (um nur eines von vielen zu nennen) ist weiterhin vorhanden. Und er ist im europäischen Vergleich sogar relativ hoch. Außerdem gibt es immernoch keine wirkliche Gleichberechtigung im Arbeitsleben für Frauen. Oft haben Frauen nur schlechtbezahlte Teilzeitstellen, die NICHT existenzsichernd sind.
Somit ist oft die Abhängigkeit von den männlichen Lebenspartnern immernoch relevant.
Dieser Artikel ist beschämend.
Naja, Frau Schröder hat in einem Spiegelinterview ein paar Sätze zum Feminismus losgelassen.
"Bei ihrer Kritik machte die jüngste Ministerin der schwarz-gelben Bundesregierung auch vor der Ikone der deutschen Frauenbewegung, Alice Schwarzer, nicht Halt. Etliche ihrer Thesen seien zu radikal, sagte Schröder: "Zum Beispiel, dass der heterosexuelle Geschlechtsverkehr kaum möglich sei ohne die Unterwerfung der Frau. Da kann ich nur sagen: Sorry, das ist falsch." Sie fügte hinzu: "Es ist absurd, wenn etwas, das für die Menschheit und deren Fortbestand grundlegend ist, per se als Unterwerfung definiert wird. Das würde bedeuten, dass die Gesellschaft ohne die Unterwerfung der Frau nicht fortbestehen könnte."
"Die Ministerin lehnt es ab, Frauen im Berufsleben durch staatliche Zwangsmaßnahmen wie Quoten zu fördern. Eine Quote sei auch immer "eine Kapitulation der Politik". Gleichzeitig wies sie den Frauen eine Mitschuld daran zu, dass sie oft weniger verdienen als Männer. "Die Wahrheit sieht doch so aus: Viele Frauen studieren gern Germanistik und Geisteswissenschaften, Männer dagegen Elektrotechnik - und das hat eben auch Konsequenzen beim Gehalt. Wir können den Unternehmen nicht verbieten, Elektrotechniker besser zu bezahlen als Germanisten."
Die Frauenministerin kündigte an, dass ein Schwerpunkt ihrer Politik künftig die Förderung von Jungen sein wird, weil diese seit geraumer Zeit bei den schulischen Leistungen hinter den Mädchen zurückblieben."
http://www.spiegel.de/pol...
Daraufhin hat die gute Alice einen offenen Brief publiziert, der nicht gerade freundlich war.
http://www.aliceschwarzer...
Tipps zur Jungenförderung kann Frau Schröder der Emma weiter entnehmen.
http://www.emma.de/hefte/...
"Der "gender pay-gap" z.B. (um nur eines von vielen zu nennen) ist weiterhin vorhanden. Und er ist im europäischen Vergleich sogar relativ hoch"
Er beträgt maximal 8Prozent
http://www.sueddeutsche.d...
"Oft haben Frauen nur schlechtbezahlte Teilzeitstellen, die NICHT existenzsichernd sind."
Was wollen Sie damit sagen, TZ-Jobs werden schlechter bezahlt als VZ?
mit der Mär von der "gender pay-gap".
Wenn Frauen die gleiche Leistung im Beruf bringen werden sie auch ebenbürtig bezahlt. Was anderes könnte sich ein Arbeitgeber gar nicht erlauben.
Gruß aus der Wirtschaft
Sofern Sie Tatsachenbehauptungen tätigen, empfiehlt es sich, dafür ebenso Quellen anzugeben wie der/die Mitdiskutant/in. Danke, die Redaktion/fk.
es ist einfach an der "Zeit", vielleicht sagt "Ihr" das mal jemand,
Alice sollte wie auch der ehemaligen Chef vom OFFER in den Ruhestand gehen,
nicht nur das die beiden das gleiche Alter haben...
Junge Menschen denken anders,
wer zu lange in vergangenem "Alten" Schablonen denkt wird
Alt,
Wir brauchen Zukunft und neues Denken!!!
Naja, Frau Schröder hat in einem Spiegelinterview ein paar Sätze zum Feminismus losgelassen.
"Bei ihrer Kritik machte die jüngste Ministerin der schwarz-gelben Bundesregierung auch vor der Ikone der deutschen Frauenbewegung, Alice Schwarzer, nicht Halt. Etliche ihrer Thesen seien zu radikal, sagte Schröder: "Zum Beispiel, dass der heterosexuelle Geschlechtsverkehr kaum möglich sei ohne die Unterwerfung der Frau. Da kann ich nur sagen: Sorry, das ist falsch." Sie fügte hinzu: "Es ist absurd, wenn etwas, das für die Menschheit und deren Fortbestand grundlegend ist, per se als Unterwerfung definiert wird. Das würde bedeuten, dass die Gesellschaft ohne die Unterwerfung der Frau nicht fortbestehen könnte."
"Die Ministerin lehnt es ab, Frauen im Berufsleben durch staatliche Zwangsmaßnahmen wie Quoten zu fördern. Eine Quote sei auch immer "eine Kapitulation der Politik". Gleichzeitig wies sie den Frauen eine Mitschuld daran zu, dass sie oft weniger verdienen als Männer. "Die Wahrheit sieht doch so aus: Viele Frauen studieren gern Germanistik und Geisteswissenschaften, Männer dagegen Elektrotechnik - und das hat eben auch Konsequenzen beim Gehalt. Wir können den Unternehmen nicht verbieten, Elektrotechniker besser zu bezahlen als Germanisten."
Die Frauenministerin kündigte an, dass ein Schwerpunkt ihrer Politik künftig die Förderung von Jungen sein wird, weil diese seit geraumer Zeit bei den schulischen Leistungen hinter den Mädchen zurückblieben."
http://www.spiegel.de/pol...
Daraufhin hat die gute Alice einen offenen Brief publiziert, der nicht gerade freundlich war.
http://www.aliceschwarzer...
Tipps zur Jungenförderung kann Frau Schröder der Emma weiter entnehmen.
http://www.emma.de/hefte/...
"Der "gender pay-gap" z.B. (um nur eines von vielen zu nennen) ist weiterhin vorhanden. Und er ist im europäischen Vergleich sogar relativ hoch"
Er beträgt maximal 8Prozent
http://www.sueddeutsche.d...
"Oft haben Frauen nur schlechtbezahlte Teilzeitstellen, die NICHT existenzsichernd sind."
Was wollen Sie damit sagen, TZ-Jobs werden schlechter bezahlt als VZ?
mit der Mär von der "gender pay-gap".
Wenn Frauen die gleiche Leistung im Beruf bringen werden sie auch ebenbürtig bezahlt. Was anderes könnte sich ein Arbeitgeber gar nicht erlauben.
Gruß aus der Wirtschaft
Sofern Sie Tatsachenbehauptungen tätigen, empfiehlt es sich, dafür ebenso Quellen anzugeben wie der/die Mitdiskutant/in. Danke, die Redaktion/fk.
es ist einfach an der "Zeit", vielleicht sagt "Ihr" das mal jemand,
Alice sollte wie auch der ehemaligen Chef vom OFFER in den Ruhestand gehen,
nicht nur das die beiden das gleiche Alter haben...
Junge Menschen denken anders,
wer zu lange in vergangenem "Alten" Schablonen denkt wird
Alt,
Wir brauchen Zukunft und neues Denken!!!
Offensichtlich möchte sich die junge Familienminsterin eher von ihrer übermächtigen Vorgängerin emanzipieren. Leider bemüht sie hierfür ein abgedroschenes Thema, was dann Protagonisten wie die Gesinnungsethikerin Alice Schwarzer auf den Plan ruft.
Frau Schröder sollte sich vor allem vielleicht mal Gedanken darüber machen wie sie den Begriff Frauenförderung in den Begriff Familienförderung überleiten kann. Es geht doch längst nicht mehr ausschließlich um die Frage der Frau schlechthin, mittlerweile müsste doch auch der letzte männliche Macho verstanden haben, dass wir diese Gesellschaft nur gemeinsam gestalten können. Und hierbei sind konstruierte Grabenkämpfe a la Alice Schwarzer mindestens kontraproduktiv. Nur weil einem als ehemalige Gallionsfigur der Frauenbewegung das Thema abhandenzukommen droht, sollte man sich nicht immer wieder auf die gleiche langweilige Art in Szene setzen. Und als Familienminsterin ist geradezu traurig sich ebenfalls auf die Pfade zu begeben. Geschlechterkampf ist "out", innovative und inklusive Familienförderung "in". In so fern Frau Schröder und Frau Schwartzer, Sie können mehr, davon bin ich überzeugt.
Schreibt ein emanzipierter Mann und Vater!
Die Wahlmöglichkeiten bestehen doch nur scheinbar. Für viele Frauen gilt, bist du erst mal drauf auf einer bestimmten Schiene, mußt du da weiter machen, ob du von vorneherein das gewählt hättest oder nicht. Die vielen kinderlosen Akademikerinnen hätten ihre Kinderlosigkeit wahrscheinlich nicht frei gewählt, und viele Mütter, die ihren Beruf oder zumindest Karriere aufgeben mußten, würden den vielleicht auch gern weiter ausüben, wenn sie die Wahl gehabt hätten.
Die Autorin des Artikels sollte sich mal anschauen, welchen Zwängen reale Frauen in realen ganz konreten Lebenssituationen ausgesetzt sind. Keine kann sich ihr Traumleben am Reißbrett planen, wie Frau Schröter hier suggeriert. (Dasselbe gilt für Männer in etwas anderer Ausprägung natürlich auch).
aber wahrscheinlich kommt auf eine Kinderlose auch ein Kinderloser.
Klar, der Mann wählt das natürlich, während es der Frau aufgezwungen wird.
Das ist doch genau die Falle, in der Feminismus immer und immer wieder tappt, vielleicht sogar gar nicht anders kann und falls ich damit richtig liege, dann ist er obsolet.
aber wahrscheinlich kommt auf eine Kinderlose auch ein Kinderloser.
Klar, der Mann wählt das natürlich, während es der Frau aufgezwungen wird.
Das ist doch genau die Falle, in der Feminismus immer und immer wieder tappt, vielleicht sogar gar nicht anders kann und falls ich damit richtig liege, dann ist er obsolet.
Naja, Frau Schröder hat in einem Spiegelinterview ein paar Sätze zum Feminismus losgelassen.
"Bei ihrer Kritik machte die jüngste Ministerin der schwarz-gelben Bundesregierung auch vor der Ikone der deutschen Frauenbewegung, Alice Schwarzer, nicht Halt. Etliche ihrer Thesen seien zu radikal, sagte Schröder: "Zum Beispiel, dass der heterosexuelle Geschlechtsverkehr kaum möglich sei ohne die Unterwerfung der Frau. Da kann ich nur sagen: Sorry, das ist falsch." Sie fügte hinzu: "Es ist absurd, wenn etwas, das für die Menschheit und deren Fortbestand grundlegend ist, per se als Unterwerfung definiert wird. Das würde bedeuten, dass die Gesellschaft ohne die Unterwerfung der Frau nicht fortbestehen könnte."
"Die Ministerin lehnt es ab, Frauen im Berufsleben durch staatliche Zwangsmaßnahmen wie Quoten zu fördern. Eine Quote sei auch immer "eine Kapitulation der Politik". Gleichzeitig wies sie den Frauen eine Mitschuld daran zu, dass sie oft weniger verdienen als Männer. "Die Wahrheit sieht doch so aus: Viele Frauen studieren gern Germanistik und Geisteswissenschaften, Männer dagegen Elektrotechnik - und das hat eben auch Konsequenzen beim Gehalt. Wir können den Unternehmen nicht verbieten, Elektrotechniker besser zu bezahlen als Germanisten."
Die Frauenministerin kündigte an, dass ein Schwerpunkt ihrer Politik künftig die Förderung von Jungen sein wird, weil diese seit geraumer Zeit bei den schulischen Leistungen hinter den Mädchen zurückblieben."
http://www.spiegel.de/pol...
Daraufhin hat die gute Alice einen offenen Brief publiziert, der nicht gerade freundlich war.
http://www.aliceschwarzer...
Tipps zur Jungenförderung kann Frau Schröder der Emma weiter entnehmen.
http://www.emma.de/hefte/...
im letzten von Ihnen zur Verfügung gestellten Link.
im letzten von Ihnen zur Verfügung gestellten Link.
Nicht nur Männer machen sich lächerlich, auch Frauen.
Frau Schwarzer hat sicher ihre Verdienste -- in der Vergangenheit, aber als Ober-Emanze ist sie nicht gewählt worden. Jeder muss mal aufhören, sonst wird mann oder Frau lächerlich.
Das geht auch Frau Schwarzer so -- immer mehr und immer öfter.
Eine emanzipierte Frau hat mit der Emanzipation keine Probleme, sie redet nicht darüber, weil sie es ist.
Liebe Frauen, reden Männer darüber, über sich?
Nein, obwohl wir das schwache Geschlecht sind, machen wir uns nicht schwach, manche nehmen Viagra.
Sie empfinden also schwarzeres derzeitige Projekte zur Unterstützung misshandelter Frauen in Afrika als Vergangenheit?
Warum ist diese Diskussion nur so voller Unwissen?
Sie empfinden also schwarzeres derzeitige Projekte zur Unterstützung misshandelter Frauen in Afrika als Vergangenheit?
Warum ist diese Diskussion nur so voller Unwissen?
Kann man Frau Ministerin in eine Vitrine stecken, damit man ihre Oberflächlichkeit betrachten kann ohne das dumme Geschwätz zu hören?
Man kann bei der [...] Schwarzer geteilter Meinung sein, aber mit Sicherheit hat diese mit unpopulären und provozierenden Äußerungen eine Menge für die Frauen bewegt.
Das sage ich als Mann!
Dafür sollte Frau Schröder dankbar sein und in ihrem Amt endlich mal wieder Politik machen.
Bitte achten Sie auf eine sachliche Wortwahl, die nicht als Beleidigung empfunden werden kann. Danke, die Redaktion/fk.
ich glaub nicht was ich da lese.
als mann, by the way.
emanzipation ist kein thema mehr???
in welchem paradies denn?
in china? im potsdamer reihenhäuschen?
ich dachte so etwas überflüssig unreflektiertes wie den beitrag der ministerin schröder zu dem thema werde ich so schnell nicht lesen.
aber der artikel hier frau schröter, toppt das bei weitem.
ihre meinung zu frau schröder und frau schwarzer...sei s drum.
aber ihre allgemein einschätzung der lage widerspricht völlig und eindeutig der soziologischen und psychologischen forschung, der mainstream forschung, wie der mainstream kritischen forschung.
und mit dem allgemein vorwurf von ideologie um sich zu schmeißen, ist schlicht unwürdig. als ob sich hinter begriffen wie emanzipation und femminismus vor allem ideologien verbärgen. ist wohl zu viel verlangt, aber die unterscheidung von spektren innerhalb von interessengruppen,
oder strömungen sollte zum handwerkszeug von journalisten gehören, die sich berufen fühlen, sich zu solchen strömungen stellung zu nehmen.
schön, wenn sie mal in ein wörterbuch blickten und das wort emanzipation nachschlügen:
hat etwas mit selbstbefreiung zu tun.
die ist sowenig erledigt oder erledigbar, wie die aufrechterhaltung von demokratie...
oh vielleicht klingt selbstbefreiung zu ideologisch für sie.
dann nehm ich mal ein anderes wort:
das streben des souveräns nach aufrechterhaltung und ausweitung von freiheitsrechten.
ich bin fassungslos über diesen artikel.
ernsthaft.
Entfernt. Bitte argumentieren Sie sachlich und artikelbezogen. Danke. Die Redaktion/km
Ich bin fassungslos über diesen fürchterlichen Leserbrief. Ernsthaft!
Entfernt. Bitte argumentieren Sie sachlich und artikelbezogen. Danke. Die Redaktion/km
Ich bin fassungslos über diesen fürchterlichen Leserbrief. Ernsthaft!
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