Feminismus-Debatte Danke, wir haben zu tun

Alice Schwarzer und Kristina Schröder streiten – emanzipierte Frauen haben Besseres vor.

Mal wieder streiten prominente Frauen auf offener Bühne darüber, wie genau denn nun die Stellung der Frau in der Gesellschaft zu bewerten sei. Und mal wieder tun sie der Gesellschaft damit keinen Gefallen. In einem verzweifelten Akt der Profilschärfung hat Familienministerin Kristina Schröder jüngst ein Plädoyer für das Recht der Frau gehalten, Frau sein zu dürfen. Und zwar in dem Sinne, dass sie sich »auch schminken und Röcke tragen« und zugeben dürfe, »dass Partnerschaft und Kinder Glück spenden«. Auch ließ sie es sich nicht nehmen, dem »frühen Feminismus« vorzuwerfen, er habe in der Homosexualität ein Mittel gegen die Benachteiligung der Frau gesehen, da heterosexueller Geschlechtsverkehr nur mit deren Unterwerfung möglich sei. Das provozierte natürlich prompt die ewige Feministin Alice Schwarzer, die einen feurigen und persönlich verletzenden, selbstredend offenen Brief an die Ministerin schrieb. Ihre Argumente müssen nicht wiederholt werden, es sind die altbekannten.

Während der Widerspruch der Altfeministin vorhersehbar gewesen ist, bleiben die Motive der Ministerin unklar. Was genau bezweckt die 33-jährige feminine Karrierefrau mit derartigen Aussagen? Kann ihr tatsächlich entgangen sein, dass sich heute keine Frau mehr für die Wahl ihres Lebensentwurfs rechtfertigen muss? Noch nie gab es derart viele Wahlmöglichkeiten für Frauen im Alter der Ministerin. Ungeniert dürfen sie mit ihren drei Kindern im Potsdamer Reihenhäuschen sitzen und allabendlich ihrer Gatten harren. Ebenso frei kann die Frau von heute ihr Leben der Karriere widmen (sie darf sich dabei auch schminken und Röcke tragen). Es gibt Sex – je nach Vorliebe – mit weiblicher Unterwerfung, und es gibt ihn mit weiblicher Dominanz. War es da wirklich nötig, abermals eine derartige Diskussion anzuzetteln? Die Frauen jedenfalls, für die Schröder einzutreten meint, können auf diese Unterstützung verzichten. Das Eva-Prinzip ist keine Theorie, mit der sie heute noch etwas anfangen können.

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Das gilt umgekehrt auch für Alice Schwarzer sowie für jene Strömungen, die sich unter dem Begriff »Neuer Feminismus« subsumieren lassen und meinen, einen »coolen, intellektuellen« Feminismus vertreten zu müssen. Weil sie so stolz darauf sind, als Frau etwas geschafft zu haben. Und weil es immer noch so viele Ungerechtigkeiten gibt. Derartige Stellungnahmen sind jedoch genauso kontraproduktiv wie das Instrument der Frauenquote. Wenn man weiterhin auf einer angeblichen Ungleichbehandlung herumreitet, die es de facto nicht mehr gibt (auch dank Alice Schwarzer), dann wird damit einem Normalisierungsprozess ständig entgegengearbeitet.

Natürlich ist noch nicht alles so, wie es viele Feministinnen gern hätten. Die letzten Machos sitzen noch auf ihren Posten, und das mit der Gehaltsverhandlung müssen wir noch lernen. Doch eigentlich möchten Feministinnen am liebsten die Natur dafür bestrafen, dass Männer und Frauen nicht völlig gleich sind. Da sie es nun mal nicht sind, wird die Vereinbarkeit von Beruf und Familie immer ein Problem darstellen. Ein Problem, das sich jedoch nicht mit öffentlichem Beleidigtsein wird lösen lassen. Es ist heute nötig und möglich, die schwierigen Auseinandersetzungen über Kinderbetreuung und Arbeitsaufteilung innerhalb der Partnerschaften auszutragen. Eine öffentliche Diskussion um Gleichberechtigung hilft hier nicht weiter. Im Gegenteil.

Ideologisch aufgeladene Debatten machen eine Auseinandersetzung zwischen Gleichberechtigten zu einer zwischen Ungleichen. Allein politische Entscheidungen können hier Erleichterung schaffen. Mutterschutz, Fragen der Kinderbetreuung und Elternzeit sind nämlich vor allem eines: politische Fragen des gesellschaftlichen Ausgleichs. Doch immer wieder wird die Stellung der Frau in der Gesellschaft für politische Grabenkämpfe der Linken und Konservativen missbraucht. Hier sitzen die unzufriedenen Hausmütter und dort die ewig unzufriedenen Feministinnen und verhindern mit ideologischen Gefechten mehr, als sie beitragen könnten, wenn sie mal die Ideologie außen vor ließen. Beiden Seiten entgeht dabei, dass die jungen Frauen inzwischen ein ganz unbefangenes Selbstbewusstsein entwickelt haben und über solche Debatten nur noch lächeln. Wenn sie überhaupt Zeit dafür haben.

In Wahrheit ist Emanzipation zum Glück kein Thema mehr. Um mit dem Vokabular der Feministinnen zu sprechen: Emanzipation kann erst dann Realität sein, wenn man sie nicht mehr benötigt. Der Feminismus ist als Ideologie überflüssig geworden. Setzte sich diese Einsicht durch, würden wir zukünftig auch von den Trotzreaktionen einer Kristina Schröder verschont bleiben.

 
Leser-Kommentare
    • Lise90
    • 10.11.2010 um 12:25 Uhr

    Dieser Artikel ist nicht nur schlecht recherchiert, er ist peinlich für die ZEIT.
    Feminismus einfach als Ding der Vergangenheit abzuhaken, nur weil Frauen gesetzlich gleichgestellt sind, zeigt ihr pure Ahnungslosigkeit von Feminismus und insbesondere Gleichstellungspolitik.
    In der Realität sidn Frauen und Männer auch im Deutschlan 2010 nicht gleichberechtigt.
    Der "gender pay-gap" z.B. (um nur eines von vielen zu nennen) ist weiterhin vorhanden. Und er ist im europäischen Vergleich sogar relativ hoch. Außerdem gibt es immernoch keine wirkliche Gleichberechtigung im Arbeitsleben für Frauen. Oft haben Frauen nur schlechtbezahlte Teilzeitstellen, die NICHT existenzsichernd sind.
    Somit ist oft die Abhängigkeit von den männlichen Lebenspartnern immernoch relevant.
    Dieser Artikel ist beschämend.

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    Naja, Frau Schröder hat in einem Spiegelinterview ein paar Sätze zum Feminismus losgelassen.

    "Bei ihrer Kritik machte die jüngste Ministerin der schwarz-gelben Bundesregierung auch vor der Ikone der deutschen Frauenbewegung, Alice Schwarzer, nicht Halt. Etliche ihrer Thesen seien zu radikal, sagte Schröder: "Zum Beispiel, dass der heterosexuelle Geschlechtsverkehr kaum möglich sei ohne die Unterwerfung der Frau. Da kann ich nur sagen: Sorry, das ist falsch." Sie fügte hinzu: "Es ist absurd, wenn etwas, das für die Menschheit und deren Fortbestand grundlegend ist, per se als Unterwerfung definiert wird. Das würde bedeuten, dass die Gesellschaft ohne die Unterwerfung der Frau nicht fortbestehen könnte."
    "Die Ministerin lehnt es ab, Frauen im Berufsleben durch staatliche Zwangsmaßnahmen wie Quoten zu fördern. Eine Quote sei auch immer "eine Kapitulation der Politik". Gleichzeitig wies sie den Frauen eine Mitschuld daran zu, dass sie oft weniger verdienen als Männer. "Die Wahrheit sieht doch so aus: Viele Frauen studieren gern Germanistik und Geisteswissenschaften, Männer dagegen Elektrotechnik - und das hat eben auch Konsequenzen beim Gehalt. Wir können den Unternehmen nicht verbieten, Elektrotechniker besser zu bezahlen als Germanisten."

    Die Frauenministerin kündigte an, dass ein Schwerpunkt ihrer Politik künftig die Förderung von Jungen sein wird, weil diese seit geraumer Zeit bei den schulischen Leistungen hinter den Mädchen zurückblieben."

    http://www.spiegel.de/pol...

    Daraufhin hat die gute Alice einen offenen Brief publiziert, der nicht gerade freundlich war.

    http://www.aliceschwarzer...

    Tipps zur Jungenförderung kann Frau Schröder der Emma weiter entnehmen.

    http://www.emma.de/hefte/...

    "Der "gender pay-gap" z.B. (um nur eines von vielen zu nennen) ist weiterhin vorhanden. Und er ist im europäischen Vergleich sogar relativ hoch"

    Er beträgt maximal 8Prozent

    http://www.sueddeutsche.d...

    "Oft haben Frauen nur schlechtbezahlte Teilzeitstellen, die NICHT existenzsichernd sind."

    Was wollen Sie damit sagen, TZ-Jobs werden schlechter bezahlt als VZ?

    mit der Mär von der "gender pay-gap".

    Wenn Frauen die gleiche Leistung im Beruf bringen werden sie auch ebenbürtig bezahlt. Was anderes könnte sich ein Arbeitgeber gar nicht erlauben.

    Gruß aus der Wirtschaft

    Sofern Sie Tatsachenbehauptungen tätigen, empfiehlt es sich, dafür ebenso Quellen anzugeben wie der/die Mitdiskutant/in. Danke, die Redaktion/fk.

    es ist einfach an der "Zeit", vielleicht sagt "Ihr" das mal jemand,

    Alice sollte wie auch der ehemaligen Chef vom OFFER in den Ruhestand gehen,

    nicht nur das die beiden das gleiche Alter haben...

    Junge Menschen denken anders,

    wer zu lange in vergangenem "Alten" Schablonen denkt wird

    Alt,

    Wir brauchen Zukunft und neues Denken!!!

    Naja, Frau Schröder hat in einem Spiegelinterview ein paar Sätze zum Feminismus losgelassen.

    "Bei ihrer Kritik machte die jüngste Ministerin der schwarz-gelben Bundesregierung auch vor der Ikone der deutschen Frauenbewegung, Alice Schwarzer, nicht Halt. Etliche ihrer Thesen seien zu radikal, sagte Schröder: "Zum Beispiel, dass der heterosexuelle Geschlechtsverkehr kaum möglich sei ohne die Unterwerfung der Frau. Da kann ich nur sagen: Sorry, das ist falsch." Sie fügte hinzu: "Es ist absurd, wenn etwas, das für die Menschheit und deren Fortbestand grundlegend ist, per se als Unterwerfung definiert wird. Das würde bedeuten, dass die Gesellschaft ohne die Unterwerfung der Frau nicht fortbestehen könnte."
    "Die Ministerin lehnt es ab, Frauen im Berufsleben durch staatliche Zwangsmaßnahmen wie Quoten zu fördern. Eine Quote sei auch immer "eine Kapitulation der Politik". Gleichzeitig wies sie den Frauen eine Mitschuld daran zu, dass sie oft weniger verdienen als Männer. "Die Wahrheit sieht doch so aus: Viele Frauen studieren gern Germanistik und Geisteswissenschaften, Männer dagegen Elektrotechnik - und das hat eben auch Konsequenzen beim Gehalt. Wir können den Unternehmen nicht verbieten, Elektrotechniker besser zu bezahlen als Germanisten."

    Die Frauenministerin kündigte an, dass ein Schwerpunkt ihrer Politik künftig die Förderung von Jungen sein wird, weil diese seit geraumer Zeit bei den schulischen Leistungen hinter den Mädchen zurückblieben."

    http://www.spiegel.de/pol...

    Daraufhin hat die gute Alice einen offenen Brief publiziert, der nicht gerade freundlich war.

    http://www.aliceschwarzer...

    Tipps zur Jungenförderung kann Frau Schröder der Emma weiter entnehmen.

    http://www.emma.de/hefte/...

    "Der "gender pay-gap" z.B. (um nur eines von vielen zu nennen) ist weiterhin vorhanden. Und er ist im europäischen Vergleich sogar relativ hoch"

    Er beträgt maximal 8Prozent

    http://www.sueddeutsche.d...

    "Oft haben Frauen nur schlechtbezahlte Teilzeitstellen, die NICHT existenzsichernd sind."

    Was wollen Sie damit sagen, TZ-Jobs werden schlechter bezahlt als VZ?

    mit der Mär von der "gender pay-gap".

    Wenn Frauen die gleiche Leistung im Beruf bringen werden sie auch ebenbürtig bezahlt. Was anderes könnte sich ein Arbeitgeber gar nicht erlauben.

    Gruß aus der Wirtschaft

    Sofern Sie Tatsachenbehauptungen tätigen, empfiehlt es sich, dafür ebenso Quellen anzugeben wie der/die Mitdiskutant/in. Danke, die Redaktion/fk.

    es ist einfach an der "Zeit", vielleicht sagt "Ihr" das mal jemand,

    Alice sollte wie auch der ehemaligen Chef vom OFFER in den Ruhestand gehen,

    nicht nur das die beiden das gleiche Alter haben...

    Junge Menschen denken anders,

    wer zu lange in vergangenem "Alten" Schablonen denkt wird

    Alt,

    Wir brauchen Zukunft und neues Denken!!!

  1. Naja, Frau Schröder hat in einem Spiegelinterview ein paar Sätze zum Feminismus losgelassen.

    "Bei ihrer Kritik machte die jüngste Ministerin der schwarz-gelben Bundesregierung auch vor der Ikone der deutschen Frauenbewegung, Alice Schwarzer, nicht Halt. Etliche ihrer Thesen seien zu radikal, sagte Schröder: "Zum Beispiel, dass der heterosexuelle Geschlechtsverkehr kaum möglich sei ohne die Unterwerfung der Frau. Da kann ich nur sagen: Sorry, das ist falsch." Sie fügte hinzu: "Es ist absurd, wenn etwas, das für die Menschheit und deren Fortbestand grundlegend ist, per se als Unterwerfung definiert wird. Das würde bedeuten, dass die Gesellschaft ohne die Unterwerfung der Frau nicht fortbestehen könnte."
    "Die Ministerin lehnt es ab, Frauen im Berufsleben durch staatliche Zwangsmaßnahmen wie Quoten zu fördern. Eine Quote sei auch immer "eine Kapitulation der Politik". Gleichzeitig wies sie den Frauen eine Mitschuld daran zu, dass sie oft weniger verdienen als Männer. "Die Wahrheit sieht doch so aus: Viele Frauen studieren gern Germanistik und Geisteswissenschaften, Männer dagegen Elektrotechnik - und das hat eben auch Konsequenzen beim Gehalt. Wir können den Unternehmen nicht verbieten, Elektrotechniker besser zu bezahlen als Germanisten."

    Die Frauenministerin kündigte an, dass ein Schwerpunkt ihrer Politik künftig die Förderung von Jungen sein wird, weil diese seit geraumer Zeit bei den schulischen Leistungen hinter den Mädchen zurückblieben."

    http://www.spiegel.de/pol...

    Daraufhin hat die gute Alice einen offenen Brief publiziert, der nicht gerade freundlich war.

    http://www.aliceschwarzer...

    Tipps zur Jungenförderung kann Frau Schröder der Emma weiter entnehmen.

    http://www.emma.de/hefte/...

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    • ksai
    • 11.11.2010 um 23:58 Uhr

    im letzten von Ihnen zur Verfügung gestellten Link.

    • ksai
    • 11.11.2010 um 23:58 Uhr

    im letzten von Ihnen zur Verfügung gestellten Link.

  2. Nicht nur Männer machen sich lächerlich, auch Frauen.
    Frau Schwarzer hat sicher ihre Verdienste -- in der Vergangenheit, aber als Ober-Emanze ist sie nicht gewählt worden. Jeder muss mal aufhören, sonst wird mann oder Frau lächerlich.
    Das geht auch Frau Schwarzer so -- immer mehr und immer öfter.
    Eine emanzipierte Frau hat mit der Emanzipation keine Probleme, sie redet nicht darüber, weil sie es ist.

    Liebe Frauen, reden Männer darüber, über sich?
    Nein, obwohl wir das schwache Geschlecht sind, machen wir uns nicht schwach, manche nehmen Viagra.

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    • Buh
    • 11.11.2010 um 10:20 Uhr

    Sie empfinden also schwarzeres derzeitige Projekte zur Unterstützung misshandelter Frauen in Afrika als Vergangenheit?

    Warum ist diese Diskussion nur so voller Unwissen?

    • Buh
    • 11.11.2010 um 10:20 Uhr

    Sie empfinden also schwarzeres derzeitige Projekte zur Unterstützung misshandelter Frauen in Afrika als Vergangenheit?

    Warum ist diese Diskussion nur so voller Unwissen?

  3. 7. [...]

    Kann man Frau Ministerin in eine Vitrine stecken, damit man ihre Oberflächlichkeit betrachten kann ohne das dumme Geschwätz zu hören?
    Man kann bei der [...] Schwarzer geteilter Meinung sein, aber mit Sicherheit hat diese mit unpopulären und provozierenden Äußerungen eine Menge für die Frauen bewegt.
    Das sage ich als Mann!
    Dafür sollte Frau Schröder dankbar sein und in ihrem Amt endlich mal wieder Politik machen.

    Bitte achten Sie auf eine sachliche Wortwahl, die nicht als Beleidigung empfunden werden kann. Danke, die Redaktion/fk.

    • kayob
    • 10.11.2010 um 13:02 Uhr

    ich glaub nicht was ich da lese.

    als mann, by the way.

    emanzipation ist kein thema mehr???

    in welchem paradies denn?
    in china? im potsdamer reihenhäuschen?

    ich dachte so etwas überflüssig unreflektiertes wie den beitrag der ministerin schröder zu dem thema werde ich so schnell nicht lesen.

    aber der artikel hier frau schröter, toppt das bei weitem.
    ihre meinung zu frau schröder und frau schwarzer...sei s drum.
    aber ihre allgemein einschätzung der lage widerspricht völlig und eindeutig der soziologischen und psychologischen forschung, der mainstream forschung, wie der mainstream kritischen forschung.

    und mit dem allgemein vorwurf von ideologie um sich zu schmeißen, ist schlicht unwürdig. als ob sich hinter begriffen wie emanzipation und femminismus vor allem ideologien verbärgen. ist wohl zu viel verlangt, aber die unterscheidung von spektren innerhalb von interessengruppen,
    oder strömungen sollte zum handwerkszeug von journalisten gehören, die sich berufen fühlen, sich zu solchen strömungen stellung zu nehmen.

    schön, wenn sie mal in ein wörterbuch blickten und das wort emanzipation nachschlügen:
    hat etwas mit selbstbefreiung zu tun.
    die ist sowenig erledigt oder erledigbar, wie die aufrechterhaltung von demokratie...
    oh vielleicht klingt selbstbefreiung zu ideologisch für sie.
    dann nehm ich mal ein anderes wort:
    das streben des souveräns nach aufrechterhaltung und ausweitung von freiheitsrechten.

    ich bin fassungslos über diesen artikel.
    ernsthaft.

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    Entfernt. Bitte argumentieren Sie sachlich und artikelbezogen. Danke. Die Redaktion/km

    Ich bin fassungslos über diesen fürchterlichen Leserbrief. Ernsthaft!

    Entfernt. Bitte argumentieren Sie sachlich und artikelbezogen. Danke. Die Redaktion/km

    Ich bin fassungslos über diesen fürchterlichen Leserbrief. Ernsthaft!

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