Selbstdarstellung: Das Zitat... und Ihr Gewinn
"Ich bin stolz auf die Falten. Sie sind das Leben in meinem Gesicht." Brigitte Bardot
Was haben Schönheitschirurgen und Bewerber gemeinsam? Beide tilgen Makel aus: der eine Falten im Gesicht; der andere Lücken im Lebenslauf. Eine Studie des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung ergab: Die Hälfte aller 1960 geborenen Männer war nicht durchgehend berufstätig. Bei den Frauen liegt die Quote noch höher.
Unebenheiten im Lebenslauf – wie geht man damit um? Ist es überhaupt sinnvoll, sie zu glätten? Oder verhält es sich mit solchen Lücken, etwa durch Arbeitslosigkeit oder Krankheit, nicht wie mit Falten im Gesicht: dass man, wie Brigitte Bardot sagte, stolz auf sie sein darf? Gegenfrage: Glauben Sie, die Bardot habe seit ihren ersten Fältchen nie mehr in den Schminktopf gegriffen?
Jede Woche gibt der Coach Martin Wehrle Tipps für den Erfolg im Job in der Kolumne "Das Zitat und Ihr Gewinn"
Sicher hat sie! Mit jedem Fältchen etwas mehr. Wer Falten im Gesicht oder Lücken im Lebenslauf hat, darf natürlich stolz auf sie sein. Aber er darf nicht erwarten, dass der Betrachter ihn für attraktiver als einen makellosen Kandidaten hält.
Für Sie kann es wichtig gewesen sein, dass Sie eine Arbeitslosigkeit überwunden, die Welt umreist, einen kranken Angehörigen gepflegt oder sich ein Jahr Ihrer großen Liebe statt dem Büro gewidmet haben.

Der Coach Martin Wehrle ist Autor mehrerer Karrierebücher und gibt jede Woche Karrieretipps in der Kolumne "Das Zitat und Ihr Gewinn".
Das Fatale ist nur: Solche Bekenntnisse liefern dem Personaler eine Steilvorlage, um Ihre Bewerbung auszusortieren. Und genau darin – im Aussortieren – sehen viele Personalentscheider ihren Job.
Alles, was von der Norm abweicht, landet auf dem Haufen »unbrauchbar«. Der Blick ist (leider) nicht auf die Stärken eines Bewerbers, sondern auf seine vermeintlichen Schwächen gerichtet. Unregelmäßigkeiten im Lebenslauf führen regelmäßig zu Absagen .
Was folgt daraus?
Seien Sie stolz auf Ihr Leben, auch auf die Umwege.
Aber tun Sie als Bewerber alles, Ihre Stationen so zu verkaufen, dass der Empfänger seinen Vorteil sieht. Waren Sie wirklich nur arbeitslos? Oder haben Sie in dieser Zeit etwas für den Beruf gelernt, durch Lektüre, durch Kurse, durch Erfahrungen? War Ihre Weltreise wirklich nur eine Vergnügungstour?
Oder haben Sie dabei etwas über fremde Kulturen, Sprachen und Geschäftsgebaren erfahren? Ich wette: Hinter jeder »Falte« Ihres Lebenslaufes findet sich, wenn Sie genau hinschauen, ein hübscher Vorteil für einen künftigen Arbeitgeber. Zeigen Sie diesen Nutzen auf, heben Sie ihn im Lebenslauf wie beim Schminken hervor. Dann geben Sie eine gute Figur ab. Und sehen als Bewerber nicht alt (und faltig) aus.








Ich bekomme mit meinem Lebenslauf auch immer Probleme. Warum? Weil ich die Frechheit besessen habe Dinge aus zu probieren, mal etwas anzufangen, um doch zu erkennen, dass es das nicht war und mich dann anderweitig umzuschauen. Genauso viele Dinge habe ich zu einem Abschluss gebracht. Warum soll ich meine Lebenszeit damit vergeuden, wenn ich merke, dass ich nicht hinter einer Sache stehe? Oder was ist mit denen, die lange Zeit trotz bemühungen keinen Job bekommen haben? Was sollen die in den Lebenslauf schreiben? Oder jetzt bei mir: Seit einem Jahr baue ich an unserem Haus. Meine Frau verdient gut und wir können beide davon leben, so kann ich jeden Tag auch viel am Haus selber machen und wir sparen dadurch eine Menge Geld. Nebenbei mache ich mich selbständig. Aber was sollte ich in der Zeit in einen Lebenslauf schreiben? Haus gebaut?
Meine Meinung: Arbeitgeber die so agieren, haben es nicht anders verdient als das sie kein Personal bekommen...aber leider gibt es ja Gründe für diese Arroganz...
job hopping ist kein guter Start in eine Karriere, weil es eben stellen gibt, die mit berufserfahrung zu bekleiden gilt. ein grund der gegen ´finde mich in fremden situationen schnell zurecht´spricht. wer mehrere bereiche austestet, und dann seinen weg wieder abbricht, ist möglicherweise auch in der angestrebten position nicht entsprechend standhaft. Die arbeiten am neuen eigenheim sind eher ein kleineres übel denke ich, da eine, wohlwollend gesehen, einmalige Leistung, die nicht wieder zu einer weiteren Lücke führen dürfte. dabei bleibt wohl nur der Wissensstand auf seine aktuallität nach zu weisen.
generell kann man nur auf dem aufbauen, was man in einem berufsfeld geleistet hat; motivation nimmt in der regel nicht zu, je öfter man, seinen frustrationen nachgebend, einen Weg abgebrochen hat. und um eine schlüssige darlegung der Motivation geht es in einer Bewerbung. alles andere ist eine Frage der Aufmerksamkeitslenkung auf positive Persönlichkeitsmerkmale sowie entkräftung der für eine angestrebte stelle negativen.
Grund zur Arroganz haben eigentlich nur die, die sich mit ihrer Bewerbung durchgesetzt haben. Die Personalentscheider lassen sich von anderen Motiven leiten, wenn sie jemandem eine Absage erteilen. Sie sind vorsichtig, aus diesem Grund auch die Präferenz Profilsynchron, und wenn die Stelle dann nicht besetzt wird zumindest höflich.
die das Quersprechen, Querdenken, Querhandeln nicht beherrschen. Das ist nun mal die heile Welt der Arbeitgeber
job hopping ist kein guter Start in eine Karriere, weil es eben stellen gibt, die mit berufserfahrung zu bekleiden gilt. ein grund der gegen ´finde mich in fremden situationen schnell zurecht´spricht. wer mehrere bereiche austestet, und dann seinen weg wieder abbricht, ist möglicherweise auch in der angestrebten position nicht entsprechend standhaft. Die arbeiten am neuen eigenheim sind eher ein kleineres übel denke ich, da eine, wohlwollend gesehen, einmalige Leistung, die nicht wieder zu einer weiteren Lücke führen dürfte. dabei bleibt wohl nur der Wissensstand auf seine aktuallität nach zu weisen.
generell kann man nur auf dem aufbauen, was man in einem berufsfeld geleistet hat; motivation nimmt in der regel nicht zu, je öfter man, seinen frustrationen nachgebend, einen Weg abgebrochen hat. und um eine schlüssige darlegung der Motivation geht es in einer Bewerbung. alles andere ist eine Frage der Aufmerksamkeitslenkung auf positive Persönlichkeitsmerkmale sowie entkräftung der für eine angestrebte stelle negativen.
Grund zur Arroganz haben eigentlich nur die, die sich mit ihrer Bewerbung durchgesetzt haben. Die Personalentscheider lassen sich von anderen Motiven leiten, wenn sie jemandem eine Absage erteilen. Sie sind vorsichtig, aus diesem Grund auch die Präferenz Profilsynchron, und wenn die Stelle dann nicht besetzt wird zumindest höflich.
die das Quersprechen, Querdenken, Querhandeln nicht beherrschen. Das ist nun mal die heile Welt der Arbeitgeber
In Zeiten, wo alles nur noch auf Rendite getrimmt wird, Unternehmensberater jeder Firma die gleichen Trends aufzeigen ist es nicht verwunderlich, dass alle Personaler nach dem perfekten Mitarbeiter suchen. Nur wird es den wohl in Zukunft kaum noch geben. Personaler, die erwarten, makellose Lebensläufe zu bekommen, können wohl lange suchen. Wahrscheinlich liegt es daran, dass so viele Stellen unbesetzt bleiben. Es bewerben sich immer mehr mit Lücken im Lebenslauf.
Man könnte es ja auch als Personaler positive sehen. Dieser Bewerber war arbeitslos, hat sich wieder in den Job gebracht und weiß seinen Job mehr zu schätzen, als jemand, der durchgängig berufstätig war.
Da nützt Ihnen auch nicht ein IQ kurz unter genial (wie meiner), der ist eher sogar ein Problem. Der Arbeitgeber will nur stromlinienförmige Bewerber. Und schon gar keine, die Probleme erkennen und vor den Folgen warnen. Und wenn das Schiff dreimal untergeht -- der Mitarbeiter, der das Unheil kommen sieht, soll schön das Maul halten.
Fast alle Pleiten sind die Folge von Managementfehlern aus Arroganz der Entscheider.
Alles, was bunt ist, was querdenkt, wer etwas probiert hat, wer Charakter hat und auch zeigt, fliegt raus. Ergebnis: eben nicht die Besten, Stärksten kriegen den Job, sondern das genormte Mittelmaß - die aber in Massen. Selber genug Bewerbercoachings und -trainings durchgeführt, und immer das gleiche Ergebnis: die Aalglatten, guten (Seelen-)Verkäufer kommen durch, die Menschen mit Ecken und Kanten, die etwas zu bewegen und zu sagen hätten, bleiben draußen. Welch eine Verschwendung von human resources!
Ich mag die USA nicht. Sie sind bigott, doppelmoralisch in vielerlei Hinsicht. Aber da kriegen solche Leute eine Chance, die in Deutschland für den Rest ihres Lebens in Hartz IV dahinvegetieren dürfen. Da kriegt einer seine siebte Chance, wenn er zeigt, dass er die ersten sechs richtig gut angepackt hat, es aber nicht geschafft hat. Hauptsache, er brennt!
Vielleicht sind die Bosse dort auch einfach selbstbewusster. Und können zulassen, charakterstarke Persönlichkeiten neben und unter sich arbeiten zu lassen, ohne gleich Angst zu haben, so einer könne vielleicht am eigenen Stuhl sägen.
Es ist typisch deutsch!
.. sondern jemanden zu finden, der daran versagt um a) hinterher einen Schuldigen zum draufzeigen zu haben und b)
sind bereits vorher so viele Managementfehler gemacht worden sind, daß die Lösung der Aufgabe die bisher gezeigte Unfähigkeit des Entscheiders ins Scheinwerferlicht rückt.
Tut mir leid, aber wenn ich diese Kommentare hier so lese, wundert es mich nicht warum der eine oder andere sich hart tut im Berufsleben.
Leute, denkt mal eine Sekunde daran, was Ihr falsch gemacht habt. Immer sind die anderen schuld, das ist so typisch deutsch. Mal an die eigene Nase fassen, reflektieren und daraus lernen.
Sorry, aber ihr macht es euch zu leicht, wenn Ihr Allgemeinplätze platttretet.
1. Das Management macht immer Fehler, da gibt es nur Idioten.
2. Personaler wollen keinen guten Job machen, sie schauen nur dass Ihnen keiner gefährlich wird.
3. Wer nicht teamfähig ist oder Egomane, der hat halt dann Charakter und denkt als einziger mit.
4. Ein Berufsnörgler, erkennt Probleme und warnt vor den Folgen.
5. Ein Aufschneider hat einen IQ von knapp unter genial.
... als ob der Personaler im Lebenslauf erkennt, daß der Bewerber "den anderen" die Schuld gibt.
1. Ich habe schon einige Unternehmen von innen gesehen und drei Gründe der Behinderung von Wertsteigerung ausgemacht. a)überbordende Verwaltung mit hunderten Regelungen bis zum Absegnen von Bleistiften. b) Miese Diskussionskultur: nicht zielorientiert, sondern intrigant, keine Konzentration, nur Buzzwords. c) Management setzt falsche Prioritäten und behindert durch schlechte Entscheidungen.
2. Personaler müssen sich für ihre Entscheidungen verantworten. Das ist gut. Nicht gut ist, daß sie meist nicht den Mumm haben, etwas zu riskieren.
3.Teamfähigkeit hat mich bisher nicht weitergebracht. Wäre ich Egomane gewesen, wäre ich jetzt im Management oben bei den anderen Egomanen.
4. Naja, unbedacht ist auch irgendwie ineffizient, oder?
5. Geniale Menschen machen normalen angst. Das ist bedauerlich.
Sie werden es kaum glauben, aber mein Lebenslauf hat (noch) keine Lücken, bis auf eine klitzekleine von 1,5 Monaten.
Trotzdem gefällt es mir nicht, dass in Deutschland auf den perfekten Lebenslauf geschielt wird. Denn den wird es in der Tat immer seltener geben. Und was dann? Wie frank62 schon richtig erkannte, in den USA bekommt jeder seine Chance, egal ob er in seinem Berufsleben gescheitert ist oder nicht. In Deutschland bedeutet einmaliges Scheitern für so manchen das Karriereaus. Dabei gehört Scheitern zum Erfolg. Wer noch nie gescheitert ist, wird auch keinen richtigen Erfolg haben. Ich finde es jedenfalls fragwürdig, wenn mir Menschen erzählen, wie erfolgreich sie schon in ihrem ganzen (!) Leben waren.
Wer peinlich darauf achtet, keine Fehler zu machen, geht eben auch keine Risiken mehr ein. Das gilt sowohl für Arbeitnehmer, als auch Arbeitgeber. Denn die haben Angst. evt. einen "falschen" Mitarbeiter einzustellen und lassen so manche Stelle lieber unbesetzt. Wer nichts macht, macht auch keine Fehler. Auch eine Lösung.
Und das Wort "Teamfähig" ist so ausgelutscht wie nur irgendwas. Man kann ja teamfähig sein und trotzdem Charakter haben. Aber das scheint nicht gewünscht. Stichwort normierter Mitarbeiter.
... als ob der Personaler im Lebenslauf erkennt, daß der Bewerber "den anderen" die Schuld gibt.
1. Ich habe schon einige Unternehmen von innen gesehen und drei Gründe der Behinderung von Wertsteigerung ausgemacht. a)überbordende Verwaltung mit hunderten Regelungen bis zum Absegnen von Bleistiften. b) Miese Diskussionskultur: nicht zielorientiert, sondern intrigant, keine Konzentration, nur Buzzwords. c) Management setzt falsche Prioritäten und behindert durch schlechte Entscheidungen.
2. Personaler müssen sich für ihre Entscheidungen verantworten. Das ist gut. Nicht gut ist, daß sie meist nicht den Mumm haben, etwas zu riskieren.
3.Teamfähigkeit hat mich bisher nicht weitergebracht. Wäre ich Egomane gewesen, wäre ich jetzt im Management oben bei den anderen Egomanen.
4. Naja, unbedacht ist auch irgendwie ineffizient, oder?
5. Geniale Menschen machen normalen angst. Das ist bedauerlich.
Sie werden es kaum glauben, aber mein Lebenslauf hat (noch) keine Lücken, bis auf eine klitzekleine von 1,5 Monaten.
Trotzdem gefällt es mir nicht, dass in Deutschland auf den perfekten Lebenslauf geschielt wird. Denn den wird es in der Tat immer seltener geben. Und was dann? Wie frank62 schon richtig erkannte, in den USA bekommt jeder seine Chance, egal ob er in seinem Berufsleben gescheitert ist oder nicht. In Deutschland bedeutet einmaliges Scheitern für so manchen das Karriereaus. Dabei gehört Scheitern zum Erfolg. Wer noch nie gescheitert ist, wird auch keinen richtigen Erfolg haben. Ich finde es jedenfalls fragwürdig, wenn mir Menschen erzählen, wie erfolgreich sie schon in ihrem ganzen (!) Leben waren.
Wer peinlich darauf achtet, keine Fehler zu machen, geht eben auch keine Risiken mehr ein. Das gilt sowohl für Arbeitnehmer, als auch Arbeitgeber. Denn die haben Angst. evt. einen "falschen" Mitarbeiter einzustellen und lassen so manche Stelle lieber unbesetzt. Wer nichts macht, macht auch keine Fehler. Auch eine Lösung.
Und das Wort "Teamfähig" ist so ausgelutscht wie nur irgendwas. Man kann ja teamfähig sein und trotzdem Charakter haben. Aber das scheint nicht gewünscht. Stichwort normierter Mitarbeiter.
... als ob der Personaler im Lebenslauf erkennt, daß der Bewerber "den anderen" die Schuld gibt.
1. Ich habe schon einige Unternehmen von innen gesehen und drei Gründe der Behinderung von Wertsteigerung ausgemacht. a)überbordende Verwaltung mit hunderten Regelungen bis zum Absegnen von Bleistiften. b) Miese Diskussionskultur: nicht zielorientiert, sondern intrigant, keine Konzentration, nur Buzzwords. c) Management setzt falsche Prioritäten und behindert durch schlechte Entscheidungen.
2. Personaler müssen sich für ihre Entscheidungen verantworten. Das ist gut. Nicht gut ist, daß sie meist nicht den Mumm haben, etwas zu riskieren.
3.Teamfähigkeit hat mich bisher nicht weitergebracht. Wäre ich Egomane gewesen, wäre ich jetzt im Management oben bei den anderen Egomanen.
4. Naja, unbedacht ist auch irgendwie ineffizient, oder?
5. Geniale Menschen machen normalen angst. Das ist bedauerlich.
Diese Bewerbungssystem in Deutschland ist Pure Rassismus, es gibt genug alternativen zu dem jetzigem Bewerbungssystem in Deutschland, das wurde schon oft in verschiedenen Medien Beanstandet und als zu Rassistisch beurteilt.
Und was genau hat dies jetzt mit den angesprochenen Lücken im Lebenslauf zu tun? Hier passt ausnahmsweise nicht mal die Nazikeule!
Und was genau hat dies jetzt mit den angesprochenen Lücken im Lebenslauf zu tun? Hier passt ausnahmsweise nicht mal die Nazikeule!
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