Klimagipfel in CancúnDie Gehilfen des Zweifels

Vor dem Klimagipfel in Cancún: Vor allem die Leugner des Klimawandels spürten im vergangenen Jahr Aufwind. Die Wissenschaft muss mehr denn je überzeugen. von  und

Ansicht der Erde Sattelitenbild

Satellitenbild der Erde  |  © Reto Stöckli/Goddard Space Flight/Nasa

2, ein Schmutzgas?«, fragt er lächelnd. »Von wegen, ich trinke das gerade.« Erste Gluckser im Saal. Angekündigt wurde Lüdecke als »unabhängige Stimme«, eingeladen hat ihn der Wirtschaftsclub Nordoberpfalz.

An einem frostigen Herbstabend erreicht der Kampf um den Klimawandel Neustadt an der Waldnaab. Die Gemeinde nahe der tschechischen Grenze schmückt ein schönes Barockschloss und eine weniger schöne Stadthalle. Dort auf der Bühne steht Horst-Joachim Lüdecke und nippt an einem Glas Sprudel. »CO

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Seit vor einem Jahr der Klimagipfel von Kopenhagen scheiterte und gehackte E-Mails von Klimaforschern mit vermeintlichen Fälschungsbelegen durch die Medien rauschten, spüren Leugner und Skeptiker der Erderwärmung Aufwind. Vor allem im Internet sind sie allgegenwärtig – und treffen offenbar einen Nerv bei Leuten, die die Nase voll haben vom Klimagerede; oder bei jenen, die wegen der sich erwärmenden Erde ihr Leben nicht ändern mögen.

Im Streit um den Klimawandel spielt sie eine wichtige Rolle: Die "Hockeyschläger-Kurve", die den Temperaturverlauf der vergangenen Jahrhunderte darstellt (Quelle: PNAS)

Im Streit um den Klimawandel spielt sie eine wichtige Rolle: Die "Hockeyschläger-Kurve", die den Temperaturverlauf der vergangenen Jahrhunderte darstellt. Diese Version stammt aus dem Fachmagazin PNAS.  |  © ZEIT ONLINE

Es ist paradox: 2010 häuften sich besorgniserregende Forschungsergebnisse zum Klimawandel, die Experten werden immer sicherer in ihren Vorhersagen. Doch immer weniger Menschen hören ihnen zu. In den USA glauben laut einer Umfrage des Pew Research Center nur noch 59 Prozent der Bevölkerung, dass sich die Erde erwärmt – und bloße 34 Prozent teilen den wissenschaftlichen Konsens, dass der Mensch die Ursache ist (vor vier Jahren lagen die Werte noch bei 79 beziehungsweise 50 Prozent).

Und nur zwei Drittel der Deutschen halten die Prognosen von Klimaforschern noch für verlässlich. Das sehen nicht nur Forscher und Umweltverbände mit Sorge, selbst die Deutsche Bank veröffentlichte im September eine Broschüre mit Argumenten gegen den »zunehmenden Lärm« der Skeptiker.

In den USA gehört das Leugnen der menschengemachten Erderwärmung in manchen Kreisen zum guten Ton, die Republikaner boten bei den Senatswahlen im November bis auf eine Ausnahme nur Kandidaten auf, die den wissenschaftlichen Konsens bestritten. Von so viel Abwehr ist Deutschland weit entfernt, aber Zweifel am Klimawandel machen sich auch hier breit, sogar in den schwarz-gelben Regierungsfraktionen.

An der Verbreitung des Zweifels arbeitet auch Horst-Joachim Lüdecke. Der Gastredner im oberpfälzischen Neustadt ist emeritierter Professor für Physik und Informatik, seinen Zuhörern stellt er sich aber als »Klimaforscher« vor. Lüdeckes geistige Heimat ist das 2007 gegründete Europäische Institut für Klima und Energie (kurz: Eike) in Jena. Dahinter verbirgt sich ein Verein mit Postfachadresse und einer Internetseite. Motto: »Nicht das Klima ist bedroht, sondern unsere Freiheit«. Wissenschaftliche Angestellte hat Eike nicht, dafür aber einen Präsidenten, laut Satzung bis zu zwanzig Vizepräsidenten und zwei Pressesprecher – einer davon ist Lüdecke.

Er und andere Eike-Leute ziehen über Land, putzen Klinken bei FDP- und CDU-Ortsgruppen, bei Rotariern, dem Verband Deutscher Ingenieure, bei Thyssen-Krupp – oder eben beim Wirtschaftsclub Nordoberpfalz. Was er an diesem Abend vortrage, behauptet der Emeritus, seien wissenschaftliche Fakten darüber, warum Mensch und Klimawandel nichts miteinander zu tun hätten. So verweist Lüdecke auf den winzigen CO2-Anteil in der Atmosphäre. 0,038 Prozent könnten ja wohl keine große Wirkung haben. Er sagt, dass sich das Klima auch ohne Menschen immer gewandelt habe. Seine Sätze enden mit: »Ich kann sie beruhigen« oder »Die Ungewissheiten sind unglaublich«.

Im Publikum sitzen Unternehmer, Bürgermeister, lokale Honoratioren im Janker und ein mit Orden behängter Oberstleutnant. Kaum jemand merkt, dass Lüdecke veraltete Berichte zitiert, dass er Unsicherheiten behauptet, die es nicht mehr gibt, und Fakten unterschlägt, die ihm nicht passen. So präsentiert der Professor eine Grafik zur Eisschmelze am Nordpol, die stabile Verhältnisse suggeriert. Lüdeckes Kniff: Er zeigt die Sommer- und Winterschwankungen erst seit dem Jahr 2002. Dass im Langzeittrend das Eis drastisch abschmilzt, sagt er nicht. 

Leserkommentare
    • Leonas3
    • 26. November 2010 11:48 Uhr

    "Üblicherweise wogen solche Debatten jahrelang durch die Fachjournale, ehe sie geklärt sind. »Dieses Hin- und Herrütteln findet inzwischen im grellen Licht der Öffentlichkeit statt«, sagt Hartmut Grassl, der 71-jährige Doyen der deutschen Klimaforschung."

    Ist das nicht furchtbar? Im "grellen Licht der Öffentlichkeit" werden wissenschaftliche Erkenntnisse diskutiert ...
    Und weiter findet man in dem Text, dass das ja Gegenstimmen Vorschub leistet - als wäre das etwas Böses.

    Die Kosten die auf Grund einer "Basta-Haltung" jede Diskussion verhindern will, trägt der Verbraucher jetzt schon (und es wird noch sehr, sehr viel teurer) - aber man beschwert sich tatsächlich darüber, dass in der Öffentlichkeit diskutiert wird?
    Ist der eigentliche Skandal nicht, dass jetzt erst diskutiert wird, obwohl schon die meisten politischen Entscheidungen gefällt wurden?!

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    Es ist das Prinzip der Wissenschaft, sich zu streiten. Wenn dieser Streit jedoch aufgeheizt und emotionalisiert wird, wird die Wahrheitsfindung beeinträchtigt. Jeder der sich informieren will, kann das tun. Die entsprechenden Fachjournale kann jeder lesen, der will.

    Wenn jedoch Bild Zeitung und Konsorten ihre Medienmaschinerie anwerfen, bleibt nur die Schlagzeile und der vermeintliche Skandal. Die Wahrheit interessiert dann keinen mehr. Genau dies hat der "Skandal" um die gehackten Mails eindrucksvoll bewiesen.

    Von daher ist die Formulierung "grelles Licht der Öffentlichkeit" unpräzise formuliert, aber dennoch im Inhalt richtig.

  1. Sie haben eine komische Auffassung von Freiheit, der Diskussion, der freien Meinung, einer Demokratie und der Wissenschaft.

    Mehr bedenklich als komisch.

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    Können Sie ihre Aussagen konkretisieren?

    In der Demokratie lässt sich über Meinungen diskutieren oder gar Konsens finden. Fakten lassen sich nicht diskutieren
    Diskutieren Sie mal mit einem Mathematiker ob 1+1 < 1 sei!

  2. Inm selben Textabschnitt die Wörter "Wissenschaft" und "Leugner" vorkommen zu lassen ist nicht besonders seriös.

    Leider ist der "Klimawandel" nichts anderes als ein rethorisches Konstrukt, welches sich unter "dem Licht der grelle Öffentlichekeit" lediglich selbst entlarvt.

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    Nur ein Konstrukt sei der Wandel behauptet forsch der Hardliner. Hier in den Alpen erfahren wir den Wandel hautnah. Er ist menschenbedingt. Das kann kein Forum intellektueller Masturbanden wegleugnen, die sich in der Gunst des denkfaulen Publikums wähnen.
    Allerdings muss man sich auch die seitens der Klimarealisten bisher gepredigten (d.h.nicht schlüssig dargelegten) Gegenmassnahmen mal kritisch ansehen. Die vielfach propagierten sauberen und effizienten Motoren sind nämlich die schlimmsten Klimaheizer, geben sie doch prportional weit mehr vom Treibhausgas CO2 ab als dreckige, ineffizent verbrennnende Motoren (va. Diesel). Angesichts der trägen Reaktionen des Systems Klima sind die bisherigen in die Praxis umgesetzten Massnahmen nicht nur nicht kontraproduktiv sondern ein sich selbst entschuldigendes lächerliches JeKaMi für Gutmenschen.
    Es geht nur mit einer konsequenten Abkehr von der Kohle-/Erdölwirtschaft hin zu einer solar produzierenden Wasserstoffwirtschaft. Die ausgereiften Technologien stünden bereit. Nur steht der sakrosankte freie Markt dem im Wege.
    Und dann noch dies - es ist auch ein Problem der Internetforen von z.B. "Zeit" und noch viel mehr vom "Spiegel", die der fachlichen Moderation keine Bedeutung beimessen, dass die Skepsis derart Oberhand gewinnbt im WWW.
    Die Moderatoren sind vermutlich gelangweilte BWL-Studenten, mit dem ihrem Fach entsprechenden beschränkten intellektuellen Horizont
    Charles-Louis Joris, Visp (CH)

  3. Der Artikel zeigt sehr anschaulich, wie gezielt Klimaskeptiker wisentschaftliche Fakten verdrehen und verfälschen, indem Sie bestimmte unangenehme Wahrheiten einfach weglassen.

    Auch das eine mächtige Lobby aus Erdöl- und Energie und Industrie allen voran so Giganten wie Exxon sehr viel Geld ausgeben, um die Zweifel am menschgemachten Anteil des Klimawandels zu nähren.

    Und der Normalbürger hat wenig Neigung, auf Bequemlichkeiten seines Verhaltens zu verzichten, stimmt also gerne ein in den Chor der Skeptiker.

    So wird wertvolle Zeit mit unnötigen Diskussionen vertrödelt und politische Entscheidungen hinausgezögert bzw. verwässert.

    Die Zeche für das zaudern werden wir alle zahlen, insbesondere zukünftige Generationen, wenn Sie die Folgen der Erderwärmemung mit voller Wucht treffen werden.

    Und insbesondere arme Entwicklungsländer (z.B. Bangla Desh) oder Schwellenländer wird es besonders heftig treffen, während die Hauptverursacher meist glimpflicher davon kommen werden wie Usa oder Europa, da Sie zum Beispiel Ihre Küsten besser schützen können.

    Die unverantwortliche Heuchelei und Bequemlichkeit vieler Klimaskeptiker ist einfach nur noch abstoßend !

    Motto: NACH MIR DIE SINTFLUT !!!

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  4. Wissenschaft ist ein einsames Geschäft. Sie findet statt gegen Religionen, gegen Politik, gegen Vorurteile, gegen Bildungsunwilligkeit, gegen simplifizierende Pressemitteilungen, gegen den eigenen Balken im Auge uvm.

    Hut ab vor allen, die dieses Geschäft konsequent betreiben.

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  5. ... nur vom Menschen gemacht sein kann?

    Es gibt keine geschlossene Formel wo man die weltweiten Messungen als Parameter setzt und schwupps erhaelt man das Ergebnis: der Mensch wars!

    Vorhersgaen werden durch KlimaMODELLE gemacht und das sind nichts anderes als Simulationen, simple Differntialgleichungen welche man numerisch loest.

    Wie werden denn Klimamessungen gemacht? Da sind Luecken ohne Ende was die Abdeckung der Erde angeht (Luftdruck, Temparatur etc. pp.).

    Und solche Modelle sind mitnichten tolerant was die Wahl der Parameter angeht. Ergo sind sie fuer einen Naturwissenschaftler mit Gewissen vollkommen nutzlos.

    Da kann sich der Herr Stefan Rahmstorf auf den Kopf stellen wie er will, es wird endlich Zeit dass das Vorgehen seiner Zunft oeffentlich diskutiert wird. Hier werden Modelle als Fakt hingestellt und die Politik richtet ihre Ziele danach aus.

    Ich moechte hiermit nicht implizieren, das sage ich explizit, dass der Ausbau alternativer Energieformen schlecht ist. Denn die fossilen Energietraeger halten nicht ewig und wir brauchen auch in Zukunft Energie.

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    In #6 wird behauptet:
    "Es gibt keine geschlossene Formel wo man die weltweiten Messungen als Parameter setzt und schwupps erhaelt man das Ergebnis: der Mensch wars! Vorhersgaen werden durch KlimaMODELLE gemacht und das sind nichts anderes als Simulationen, simple Differntialgleichungen welche man numerisch loest.
    Sie wünschen eine einfache Berechnung? Hier ist sie:
    1. Isotopenuntersuchungen haben ergeben, dass die menschlichen Emissionen von CO2 etwa zur Hälfte von den Ozeanen aufgenommen werden, die andere Hälfte führt zu einem Anstieg der CO2-Konzentration der Atmosphäre.

    2. Die Erhöhung der CO2-Konzentration führt zu einem forcing dF("Heizleistung pro m^2 Erdoberfläche), das mit der Faustformel dF=5,35*ln(C/C0) berechnet werden kann, wobei Co der Wert der vorindustriellen CO2-KOnzentration von 280ppm ist.

    3.Sie können nun die neue Endtemperatur nach Abschluss der Erwärmung berechnen, indem Sie das unter 2 berechnete forcing mit dem Klimasensitivitätsparameter Lambda multiplizieren. Lambda liegt im Bereich von 0,6- 1,3 (hier stecken die Unsicherheiten der feedbacks drin), mit wahrscheinlichstem Wert von 0,85.

    Und wenn wir weiter so weitermachen, schaffen wir locker eine Verdopplung, vielleicht sogar eine Verdreifachung der vorindustriellen 280 ppm.

    PS:
    Lambda auch mit Klimaprogrammen bestimmt, es gibt aber einige Verfahren, die völlig unabhängig von Programmen sind. Die Zusammenfassung sämtlicher Messmethoden ergab den Wert für Lambda.

    Modelle sind übrigens durchaus taugliche Mittel zum Erkenntnisgewinn.

    Oder bleiben Sie am Strand sitzen, wenn ein Computermodell Ihnen das Eintreffen eines Tsunamis prognostiziert?

    Auch das sind "nur" simple Differentialgleichungen, die numerisch gelöst werden und auf einem ganzen Sammelsurium an Annahmen beruhen, wie die Orographie des Ozeanbodens (der vielfach nur ungenau vermessen ist), Temperatur, Salzgehalt, Epi- und Hypozentrum eines Bebens oder Neigung und Volumen einer Rutschung, usw.

    Es ist immer wieder interessant, wie einfach Klimaskeptiker, wie Herr pu_king81 hier, ruhig zu stellen sind. Studiert man Geowissenschaften erst recht. Es ist keinesfalls so, dass Modelle als Fakten hingestellt werden. IPCC nutzt vielmehr eine Vielzahl an Modellen (auch von Shell finanzierte), um dann gemittelte Tendenzen zu errechnen. Von diesen Modellen sagen rund 90%, dass es alles andere als schön werden wird. Wem 90% nicht reichen, sollte sich mal die Scheidungsraten o.ä. angucken und dennoch wird geheiratet... Die Demokratie geht leider am Egoismus zugrunde. Ja, ich greife hier die Ignoranz von pu_king persönlich an!

    • Lyppes
    • 26. November 2010 12:11 Uhr

    Die Klimawandeldiskusion Teilt die Weltgemeinschaft in zwei Gruppen, die mich an eine Abwandung der Geschichte von der Grille und der Ameise erinnern.
    Die Grille schert sich nicht darum, ob der Winter kommt, blendet es aus. In unserm Fall jedoch bereitet sich die Ameise nicht darauf vor, dass der Winter kommt, sondern verschwendet all seine Energie darauf, die Grille zu überzeugen. Wenn der Winter (bzw. der Klimawandel) dann kommt kann die Ameise wenigstens in ihren Letzten Atemzügen sagen: "ich hab's die doch gesagt".
    Der Wandel lässt sich nicht mehr aufhalten(Vegetariertum, Co2-Neutralität,Fahradfahren sind nicht auf die ganzheitliche Menschheit zu übertragen). Ob er jetzt anthropologisch ist oder nicht ist letztendlich Nebensache.
    Wer sich darauf beschrenkt zu warnen und Gegenstimmen entgegenzureden der hilft bei der Lösung des Problems auch nicht.
    Viel wichtiger ist es doch, wichtige Technologien wie Dürreresistente Nahrungspflanzen, Wasseraufbereitung, Landurbarmachung usw. zu fördern und sich am besten auf die Bevorstehenden Änderungen anzupassen.
    Sind wir erst einmal Angepasst, können wir entscheiden, ob das nun eine Katastrophe war oder nicht (z.B. bedeutet ein Wärmeres Klima in der Regel weniger Stürme, da die Temperaturunterschiede der Luftströme geringer werden)

    MfG
    Lyppes

    2 Leserempfehlungen
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    Allerdings hinkt der Vergleich, denn im Gegensatz zum Winter an dem die Ameise nichts ändern kann, können wir am Klimawandel sehr wohl etwas bewegen, so wie wir es beim Ozonloch getan haben. Auch wenn wir die menschlichen Einflüße auf den klimawandel nicht soppen können, so können wir daran arbeiten sie zu verringern. Und das sind wichtige Schritte.

    Das nenne ich eine steile These... im Großen und Ganzen gehe ich damit konform, dass man den Porsche Cayenne Fahrer ohnehin nicht von seiner Mitschuld überzeugen wird, also sollte man hier keine Energie vergeuden, aber die Aussage, dass Temperaturunterschiede geringer werden, ist gewagt. Die Polkappen bleiben eisig kalt unzwar noch sehr lang. Eine mittlerer Temperaturanstieg in Deutschland um etwa 4°C und in den Alpen um bis zu 7°C bis etwa 2080 wird von den meisten Modellen vorhergesagt. Das in unseren Breiten dadurch weniger Stürme auftreten, kann insofern richtig sein, weil sie dadurch die gesamte Westwinddrift nach Norden verschiebt und wir ausserhalb der Schussbahn liegen. Allerdings werden die Stürme weitaus Stärker, da eine warme Atmosphäre sowohl mehr Wasser als auch Energie aufnehmen kann...
    mehr dazu: http://www.scinexx.de/wis...

  6. dass dieser Stattfindet, muss ich kein wissenschaftler für sein um das festzustellen. Also gibt es dahingehend eigentlich nichts zu dieskutieren!
    Was ich allerdings als sehr schlimm empfinde, ist dass ständige beschuldigen des Mennschens.
    UND was EIGENTLICH diskutiert wird (meiner meinung nach) ist, wie man aus dem NATÜRLICHEN klimawandel geld schöpfen kann.

    Eine Leserempfehlung

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