Religionsfreiheit"Der Islam ist eine deutsche Religion"Seite 2/3

ZEIT : Muslimische Masseneinwanderung ist ein neues Phänomen für Deutschland. Die erste Moschee wurde 1928 erbaut, heute haben wir über 2600 islamische Gebetsstätten. Wissen Muslime, welchen enormen Wandel dies bedeutet?

Ramadan : Es ist zwar richtig, der populistischen Instrumentalisierung der Angst vor dem Fremden entgegenzutreten. Aber Muslime müssen auch die verständlichen Ängste ihrer Nachbarn respektieren! Es ist völlig normal, dass eine Gesellschaft die Frage stellt: Tausende Moscheen in wenigen Jahrzehnten – was passiert mit meinem Land? Ich war in Rotterdam als Integrationsberater unterwegs. Die Leute dort sagten mir: Ich fühle mich nicht mehr zu Hause mit all diesen Fremden. Die sprechen, essen, ja, sie riechen nicht wie wir. Das darf nicht abgetan werden.

ZEIT: Zurzeit sehen sich Muslime aber vor allem als Opfer von Vorurteilen.

Ramadan: Das ist eine Falle, auch wenn es Vorurteile gibt. Wie erzählen wir von unserem Europa? Von unserer Erfahrung hier als Einwanderer? Es mag zwar sein, dass viele von uns durch Not oder Unfreiheit gezwungen waren, auszuwandern. Dennoch ist es falsch, von Migration im bedauernden Ton zu reden, als seien Migranten lauter Opfer. Wir haben Erfolge vorzuweisen, wir sollten stolz sein und davon erzählen. Wir müssen die Opfermentalität vermeiden. Allzu schnell steigert man sich da hinein: Die Europäer mögen den Islam ohnehin nicht, es ist egal, was wir machen.

ZEIT: Muslime bilden schon die Mehrheit in vielen Vierteln. Aber sie verharren in einer Minderheitenhaltung.

Ramadan : Diese Mentalität muss überwunden werden. So stellt man sich selbst an den Rand der Gesellschaft. Das inflationäre Gerede von der Integration befördert dies leider. Der Begriff Integration greift zu kurz. Er klingt zu sehr nach Anpassung: Ich spreche lieber von Einmischung und Beitrag. Die Minderheitenmentalität bewirkt, dass man sich intellektuell abschottet. Das Gegenteil ist gefragt. Ein deutscher Muslim soll sich nicht nur für den Islam zuständig fühlen. Was immer dein Land bewegt, ist als deutscher Muslim deine Sache: Bildungsfragen Arbeitsmarktpolitik, Literatur.

ZEIT: Die Zeichen stehen eher auf Rückzug.

Ramadan : Darum brauchen wir eine intellektuelle Revolution unter den europäischen Muslimen. Sie fängt mit einer anderen Haltung zu dem Land an, in dem man lebt: Dies ist nicht das Gastgeberland. Dies ist auch mein Land. Selbst da, wo die Muslime schon de facto eine Mehrheit sind, benehmen sie sich wie Belagerte. Sie handeln nicht wie aktive, verantwortliche Bürger. Wer integriert denn da eigentlich wen? Beide Seiten in der Integrationsdebatte müssen aufhören, sich obsessiv mit der eigenen Identität zu beschäftigen. Wenn das Wort Integration wie eine Peitsche geschwungen wird, verfestigt sich der Eindruck, man lebe in einem Land als Gast, der sich anzupassen habe. Das ist das Denken von gestern: Wir müssen von der Integration zum Beitrag voranschreiten. Man kann es das Özil-Syndrom nennen: Wenn einer in einer Mannschaft spielt und einen Beitrag zum Erfolg leistet, fragt keiner, woher er kommt.

ZEIT: Özil wurde in Berlin von deutsch-türkischen Fans ausgebuht, die ihn offenbar für einen Verräter hielten, weil er für Deutschland spielt.

Ramadan : Das Gleiche passierte in Frankreich mit Zidane. Er wurde von algerischstämmigen Franzosen ausgebuht. Diese jungen Leute drücken damit aus, dass sie sich nicht willkommen fühlen. Das ist die Opfermentalität, die ich kritisiere. Aber übrigens: Zu sagen, der Multikulturalismus sei gescheitert, wie Frau Merkel das getan hat, sendet eine Botschaft an diese jungen Leute: Ihr gehört nicht zu uns. Das ist gefährlich.

ZEIT : Was Sie sagen, läuft aber auch auf die Kritik eines Multikulturalismus hinaus, der bedeutet, nebeneinanderher zu leben und sich zu meiden. Ist das nicht oft die Wirklichkeit unserer Städte: eine Anhäufung von Monokulturen?

Ramadan : Wenn Frau Merkel dies kritisieren wollte, kann ich folgen. Es ist nicht gut, wenn sich die Menschen ethnisch-religiös abschotten. In Ost-London leben viele Leute in Klein-Bangladesch ohne Kontakt zur Außenwelt.

Leser-Kommentare
  1. haben doch eine Gemeinsamkeit,Grundlage ihrer Religion ist der auch schon von ihnen angesprochene Koran .
    Dieses schreiben (Eine Art Grundgesetz des Islam )aber,räumt besonders Männern ganz besondere Rechte ein .
    Inwiefern ist das mit dem Europäischen Rechtsstaat Kompatibel?

    13 Leser-Empfehlungen
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    • Tengri
    • 04.12.2010 um 17:49 Uhr

    Gute Frage.
    Die Türkei ist ein laizistischer Staat. Ist das mit dem Koran kompatibel?
    Sind die Tora oder das alte Testament mit der europäischen Auffassung eines Rechtsstaats kompatibel?

    welche (praktikbelen) Lösungsvorschläge haben sie?

    • hthswa
    • 05.12.2010 um 21:56 Uhr

    http://de.wikipedia.org/w...

    Abschnitt Positionen
    """Tariq Ramadan setzt sich für die da'wa ein, die islamische Mission in Europa. Ihr Ziel sei, dass die Europäer den Islam freiwillig annähmen, ohne jedoch ihre Sprache oder Sitten ablegen zu sollen, solange diese mit der Scharia vereinbar seien. Ramadan wendet sich dagegen, die Europäer arabisieren oder turkisieren zu wollen. Auch wendet er sich gegen die Auffassung, dass Europäer als Harbis keinerlei Rechte hätten."""
    _____________________________________________________________

    Tariq Ramadan toleriert also uns Europäer, solange unsere Gesetze mit der Scharia vereinbar sind.

    Das bedeutet: Sind unsere Gesetze nicht mit der Scharia vereinbar, so sind diese Gesetze ungültig.

    Und ich Thor dachte bisher genau umgekehrt.

    Kommt jetzt Multi-Kulti intensiv auf uns zu?

    Welchen Weg schlägt die ZEIT ein?

    Gruß
    hthswa

    • RobJir
    • 06.12.2010 um 1:44 Uhr

    Doch wird der Mensch immer aufgeklärter.

    Hier ein paar Bibelverse:

    Zur Strafe für die Erbsünde beauftragt Gott, den Mann, über die Frau zu Herrschen! (Gen.3,1-24)

    Frauen sollen in der Versammlung schweigen, es ist ihnen nicht gestattet zu reden. Sie sollen sich unterordnen, wie auch das Gesetz es fordert. Wenn sie etwas wissen wollen, dann sollen sie zu Hause ihre Männer fragen; denn es gehört sich nicht für eine Frau, vor der Gemeinde zu reden. (1 Kor 14:34)

    Wie aber die Kirche sich Christus unterordnet, sollen sich die Frauen in allem den Männern unterordnen. (Eph. 5,24)

    Deswegen denke ich aber noch lange nicht, dass Christen von vornherein chauvinistisch und frauenfeindlich wären...

    • Tengri
    • 04.12.2010 um 17:49 Uhr

    Gute Frage.
    Die Türkei ist ein laizistischer Staat. Ist das mit dem Koran kompatibel?
    Sind die Tora oder das alte Testament mit der europäischen Auffassung eines Rechtsstaats kompatibel?

    welche (praktikbelen) Lösungsvorschläge haben sie?

    • hthswa
    • 05.12.2010 um 21:56 Uhr

    http://de.wikipedia.org/w...

    Abschnitt Positionen
    """Tariq Ramadan setzt sich für die da'wa ein, die islamische Mission in Europa. Ihr Ziel sei, dass die Europäer den Islam freiwillig annähmen, ohne jedoch ihre Sprache oder Sitten ablegen zu sollen, solange diese mit der Scharia vereinbar seien. Ramadan wendet sich dagegen, die Europäer arabisieren oder turkisieren zu wollen. Auch wendet er sich gegen die Auffassung, dass Europäer als Harbis keinerlei Rechte hätten."""
    _____________________________________________________________

    Tariq Ramadan toleriert also uns Europäer, solange unsere Gesetze mit der Scharia vereinbar sind.

    Das bedeutet: Sind unsere Gesetze nicht mit der Scharia vereinbar, so sind diese Gesetze ungültig.

    Und ich Thor dachte bisher genau umgekehrt.

    Kommt jetzt Multi-Kulti intensiv auf uns zu?

    Welchen Weg schlägt die ZEIT ein?

    Gruß
    hthswa

    • RobJir
    • 06.12.2010 um 1:44 Uhr

    Doch wird der Mensch immer aufgeklärter.

    Hier ein paar Bibelverse:

    Zur Strafe für die Erbsünde beauftragt Gott, den Mann, über die Frau zu Herrschen! (Gen.3,1-24)

    Frauen sollen in der Versammlung schweigen, es ist ihnen nicht gestattet zu reden. Sie sollen sich unterordnen, wie auch das Gesetz es fordert. Wenn sie etwas wissen wollen, dann sollen sie zu Hause ihre Männer fragen; denn es gehört sich nicht für eine Frau, vor der Gemeinde zu reden. (1 Kor 14:34)

    Wie aber die Kirche sich Christus unterordnet, sollen sich die Frauen in allem den Männern unterordnen. (Eph. 5,24)

    Deswegen denke ich aber noch lange nicht, dass Christen von vornherein chauvinistisch und frauenfeindlich wären...

    • rho
    • 04.12.2010 um 17:37 Uhr

    Es gibt keine deutschen Religionen, sondern Religionen die in Deutschland vertreten sind und ggfs. hier wichtige Praegungen erfuhren (z.b. durch Luther).

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    Diese semantische Unschärfe scheint mir eine gezielte Provokation zu sein. Herr Lau ist alles andere als ein Anfänger.

    sein Motiv war, Ihre Formulierung ist präziser als die des Professors.

    Diese semantische Unschärfe scheint mir eine gezielte Provokation zu sein. Herr Lau ist alles andere als ein Anfänger.

    sein Motiv war, Ihre Formulierung ist präziser als die des Professors.

  2. 3. [...]

    Entfernt. Bitte diskutieren Sie differenziert und sachlich. Danke, die Redaktion/mk

    50 Leser-Empfehlungen
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    Mag sein. Aber auch Religionen sind Wandel ausgesetzt, denn sie sind nicht starre Kopfgebilde, sondern Interpretationen, die sich generationsmäßig abwandeln. Warum trauen wir den Muslimen nicht zu, das fertig zu bringen? Die Bibel ist nicht minder frauenfeindlich, herrisch, homophob, brutal und verachtend, und trotz allem hat sich eine liberale, aufgeklärte europäische Gesellschaft herausgebildet.

    Ich denke, das ist auch im Islam möglich.

    Mag sein. Aber auch Religionen sind Wandel ausgesetzt, denn sie sind nicht starre Kopfgebilde, sondern Interpretationen, die sich generationsmäßig abwandeln. Warum trauen wir den Muslimen nicht zu, das fertig zu bringen? Die Bibel ist nicht minder frauenfeindlich, herrisch, homophob, brutal und verachtend, und trotz allem hat sich eine liberale, aufgeklärte europäische Gesellschaft herausgebildet.

    Ich denke, das ist auch im Islam möglich.

  3. Die Ansichten in diesem Interview sind leider wunschdenken und entbehren der Realitaet. Tatsache ist wohl, dass sich die Grenzen oder Ablehnungen verstaerken. Grund dafuer ist in erster Linie der radikale Islamismus mit dem verbundenen Terrorismus. Leider, leider wird von Muselmanen in DL zuwenig Stellung gegen den Terrorismus genommen. Die Bedrohungen sind real und verursachen Unbehagen. Wem will man das verdenken. In einer ""vorterroristischen Zeit"" hat sich niemand um andere Religionen gekuemmert. Deutsche sind zu ueberwiegender Mehrheit tolerant und nicht auslaenderfeindlich. Eher schon "gleichgueltig" so nach dem Motto, "glaub was du willst". Muselmane mit deutscher Staatsanghoerigkeit sind ja auch keine Auslaender.

    24 Leser-Empfehlungen
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    Durchaus lesenswert was Tariq Ramadan als Intellektueller so mitteilt. Ich hätte nur wenige Einwände die ich jetzt aus Bequemlichkeit nicht darstelle. Aber er formuliert eben Erwartungen, Hoffnungen, Wünsche.
    Genau !

    • u.t.
    • 04.12.2010 um 18:49 Uhr

    die Klientel schon an ihrer bewusst gewählten Wortwahl.

    Also, @evelote, warum titulieren Sie Menschen mit dem herabsetzenden "Muselmanen".

    Und spielen Sie nicht den Scheinheiligen. Sie wollen beleidigen.

    • NDM
    • 05.12.2010 um 15:52 Uhr

    "Tatsache ist wohl, dass sich die Grenzen oder Ablehnungen verstaerken. Grund dafuer ist in erster Linie der radikale Islamismus mit dem verbundenen Terrorismus. Leider, leider wird von Muselmanen in DL zuwenig Stellung gegen den Terrorismus genommen."

    Eine Ablehnende Haltung gegenüber den Terrorismus sollte man als gegeben voraussetzen können. Entsprechende Stellungnahmen gab es jedoch von vielen Seiten. Sogar in einigen fundamentalistischen Milieus.

    Stellen Sie es sich einmal spiegelbildlich vor. Müsste nicht die Tatsache, dass Sie Deutscher sind, dazu führen, dass Sie täglich mit Nazis gleichgesetzt werden und sich demzufolge sehr häufig vom deutschen Nationalismus distanzieren? Vermutlich kann man an Ihren alltäglichen Aussagen erkennen, dass Sie nicht zu den Mordlüsternen "Volksgenossen" gehören, demzufolge werden Sie auch nicht täglich mit einem Nazivorwurf belästigt.

    Ein großes Problem bezüglich des gewaltbefürwortenden Islamismus ist jenes, dass die Mehrheit überhaupt nicht weiß, welchen Partikularströmungen(idR Salafismus) des Islam der Terrorismus denn tatsächlich zuzuordnen ist. Der Mensch denkt in Kategorien und Vorurteilen. Dies hat zur Folge, dass, wenn man nicht besser informiert ist, zunächst einmal alle Moslems Terroristen sind - und alle Deutschen Nazis. Dem kann man *nur* mit Information begegnen.

    Durchaus lesenswert was Tariq Ramadan als Intellektueller so mitteilt. Ich hätte nur wenige Einwände die ich jetzt aus Bequemlichkeit nicht darstelle. Aber er formuliert eben Erwartungen, Hoffnungen, Wünsche.
    Genau !

    • u.t.
    • 04.12.2010 um 18:49 Uhr

    die Klientel schon an ihrer bewusst gewählten Wortwahl.

    Also, @evelote, warum titulieren Sie Menschen mit dem herabsetzenden "Muselmanen".

    Und spielen Sie nicht den Scheinheiligen. Sie wollen beleidigen.

    • NDM
    • 05.12.2010 um 15:52 Uhr

    "Tatsache ist wohl, dass sich die Grenzen oder Ablehnungen verstaerken. Grund dafuer ist in erster Linie der radikale Islamismus mit dem verbundenen Terrorismus. Leider, leider wird von Muselmanen in DL zuwenig Stellung gegen den Terrorismus genommen."

    Eine Ablehnende Haltung gegenüber den Terrorismus sollte man als gegeben voraussetzen können. Entsprechende Stellungnahmen gab es jedoch von vielen Seiten. Sogar in einigen fundamentalistischen Milieus.

    Stellen Sie es sich einmal spiegelbildlich vor. Müsste nicht die Tatsache, dass Sie Deutscher sind, dazu führen, dass Sie täglich mit Nazis gleichgesetzt werden und sich demzufolge sehr häufig vom deutschen Nationalismus distanzieren? Vermutlich kann man an Ihren alltäglichen Aussagen erkennen, dass Sie nicht zu den Mordlüsternen "Volksgenossen" gehören, demzufolge werden Sie auch nicht täglich mit einem Nazivorwurf belästigt.

    Ein großes Problem bezüglich des gewaltbefürwortenden Islamismus ist jenes, dass die Mehrheit überhaupt nicht weiß, welchen Partikularströmungen(idR Salafismus) des Islam der Terrorismus denn tatsächlich zuzuordnen ist. Der Mensch denkt in Kategorien und Vorurteilen. Dies hat zur Folge, dass, wenn man nicht besser informiert ist, zunächst einmal alle Moslems Terroristen sind - und alle Deutschen Nazis. Dem kann man *nur* mit Information begegnen.

  4. H. Ramadan spricht aus, wie sich der Islam entwicklen müßte.. eine seltene Stimme. Nur erlebt man zu selten, dass schon eine Bewegung der islam. Befreiung unterwegs ist. Eine theoretisches Gespräch, welches nur die Zukunft und die Wünsche bzgl. des Islams beschreibt.

    4 Leser-Empfehlungen
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    Tariq Ramadan gehoert z. Zt. zu dem Rinnsal, der einen aufgeklaerten Islam praktiziert. Im Vergleich zum Strom konservativ bis fundamentalistischer Koran-Ausleger und zum traegen Meer der rueckwaertsgewandten, traditionsverhafteten Bevoelkerungsmassen.

    Aber vielleicht besteht ja langfristig Hoffnung.

    Tariq Ramadan gehoert z. Zt. zu dem Rinnsal, der einen aufgeklaerten Islam praktiziert. Im Vergleich zum Strom konservativ bis fundamentalistischer Koran-Ausleger und zum traegen Meer der rueckwaertsgewandten, traditionsverhafteten Bevoelkerungsmassen.

    Aber vielleicht besteht ja langfristig Hoffnung.

    • Tengri
    • 04.12.2010 um 17:49 Uhr

    Gute Frage.
    Die Türkei ist ein laizistischer Staat. Ist das mit dem Koran kompatibel?
    Sind die Tora oder das alte Testament mit der europäischen Auffassung eines Rechtsstaats kompatibel?

    Eine Leser-Empfehlung
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    Entfernt. Bitte bemühen Sie sich um einen differenzierten Diskussionsbeitrag. Danke. Die Redaktion/ag

    Sie sind ein ganz gewitztes Kerlchen. Kommen mit dem AT und dem GG. Wollen Sie ernsthaft dem AT für den Deutschen den gleichen Stellenwert wie dem Koran für den Mohammedaner als Handlungsgrundlage im täglichen Leben zuweisen?

    • 04.12.2010 um 19:20 Uhr

    Um Ihnen mal den Unterschied klar zu machen:
    http://www.youtube.com/wa...

    Entfernt. Bitte bemühen Sie sich um einen differenzierten Diskussionsbeitrag. Danke. Die Redaktion/ag

    Sie sind ein ganz gewitztes Kerlchen. Kommen mit dem AT und dem GG. Wollen Sie ernsthaft dem AT für den Deutschen den gleichen Stellenwert wie dem Koran für den Mohammedaner als Handlungsgrundlage im täglichen Leben zuweisen?

    • 04.12.2010 um 19:20 Uhr

    Um Ihnen mal den Unterschied klar zu machen:
    http://www.youtube.com/wa...

    • Guofu
    • 04.12.2010 um 17:50 Uhr

    Der Islam ist eine Religion in Deutschland, aber der Islam ist keine "deutsche Religion".So einfach ist das.
    Das Christum ist auch eine Religion in China, zumal heute 100 Millionen Chinesen Christen sind.Aber das Christum ist keine "chinesische Religion", weil eine größere chinesische christliche Gemeinschaft in China erst seit der Neuzeit existiert.Dabei sind die allermeisten Christen in China Chinesen, die allermeisten Muslime in Deutschland sind ausländische Einwanderer.Von den 4 Millionen Muslimen in Deutschland sind nur ca. eine Million Menschen deutsche Staatsbürger, die wiederum meistens türkische Einwanderer sind.

    27 Leser-Empfehlungen
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    • xl
    • 06.12.2010 um 12:00 Uhr

    Ihnen ist vermutlich klar, daß somit das Christentum ebenfalls keine Deutsche (oder auch Europäische) Religion ist? Wenn überhaupt könnte man den Protestantismus als Deutsch bezeichnen, wobei es natürlich den Deutschen Nationalstaat zu Luthers Zeiten auch noch nicht gab.

    • xl
    • 06.12.2010 um 12:00 Uhr

    Ihnen ist vermutlich klar, daß somit das Christentum ebenfalls keine Deutsche (oder auch Europäische) Religion ist? Wenn überhaupt könnte man den Protestantismus als Deutsch bezeichnen, wobei es natürlich den Deutschen Nationalstaat zu Luthers Zeiten auch noch nicht gab.

  5. über die schiene des gebildeten muslim, an die herzen der europäer zu kommen.

    23 Leser-Empfehlungen
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    Tariq Ramadan ist in Rotterdam nicht länger als Integrationsadviseur erwünscht.
    Im August 2009 kündigte die Stadt Rotterdam darum die Vereinbarung auf, nach der er als Integrationsadviseur tätig war.

    Der Grund war, daß Ramadan wöchentlich ein Diskussionsprogramm auf dem Iranischen Sender Press TV präsentiert, der durch das umstrittene Regime in Teheran finanziert wird.

    „Weil Ramadan selbst Gegenstand der Diskussion geworden ist, kann er unmöglich länger Leitung geben an den Dialog in dieser Stadt.”
    Im April 2009 ließ Bürgermeister Ahmed Aboutaleb (von marokkanischer Herkunft) sein Unbehagen durchblicken bei einer Ratssitzung: „Wir können diese Konstruktion aussitzen, aber mein Tip ist: nicht noch einmal.”

    http://www.nrc.nl/binnenl...

    ikke1000 sagt:
    Er wurde bestimmt nicht von seinem Posten als Integrationsadviseur entbunden, weil er den Dialog auf ebendiesem iranischen Fernsehsender positiv in einer für uns Europäer gewünschten Richtung beeinflusst hat.

    Tariq Ramadan ist in Rotterdam nicht länger als Integrationsadviseur erwünscht.
    Im August 2009 kündigte die Stadt Rotterdam darum die Vereinbarung auf, nach der er als Integrationsadviseur tätig war.

    Der Grund war, daß Ramadan wöchentlich ein Diskussionsprogramm auf dem Iranischen Sender Press TV präsentiert, der durch das umstrittene Regime in Teheran finanziert wird.

    „Weil Ramadan selbst Gegenstand der Diskussion geworden ist, kann er unmöglich länger Leitung geben an den Dialog in dieser Stadt.”
    Im April 2009 ließ Bürgermeister Ahmed Aboutaleb (von marokkanischer Herkunft) sein Unbehagen durchblicken bei einer Ratssitzung: „Wir können diese Konstruktion aussitzen, aber mein Tip ist: nicht noch einmal.”

    http://www.nrc.nl/binnenl...

    ikke1000 sagt:
    Er wurde bestimmt nicht von seinem Posten als Integrationsadviseur entbunden, weil er den Dialog auf ebendiesem iranischen Fernsehsender positiv in einer für uns Europäer gewünschten Richtung beeinflusst hat.

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