Klimakonferenz in Cancún Frieren in Cancún

Auf der UN-Klimakonferenz in Mexiko kann man Florida versenken – und für Namibia beten.

Während der Klimakonferenz: Ein Greenpeace-Ballon an der Kukulkan-Pyramide in Yucatan, Mexico

Während der Klimakonferenz: Ein Greenpeace-Ballon an der Kukulkan-Pyramide in Yucatan, Mexico

Klimakonferenz im mexikanischen Cancún durch eine junge Angestellte des Umweltministeriums vertreten. Naemi Shaninga steht ziemlich einsam am kleinen Infostand ihres kleinen Landes, und wenn man sie nach den Folgen des Klimawandels in ihrer Heimat fragt, das am Ende dieses Jahrhunderts voraussichtlich eine verdorrte Hölle sein wird, dann schlägt sie in einer Broschüre nach und nennt einige Krankheiten, die nun häufiger als früher aufträten.

Wenn Kleine gegen Große antreten, dann, sollte man annehmen, werden sie wenigstens die Aufmerksamkeit und den Beistand der Zuschauer auf ihrer Seite haben. Welch ein Irrtum! Namibia ist bei der

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Nicht weit entfernt, im prächtigen Pavillon der USA, tritt ein Magier auf, der nebenbei auch noch Meteorologe ist. David Jones nimmt seinem zahlreichen Publikum mit einer Wissenschaftsschau auf drei Bildschirmen den Atem. Wie ein Discjockey hantiert er mit den Touchscreens, Satellitenfotos verwandeln sich in Grafiken und Detailaufnahmen, Jones fügt mit dem Finger bunte Linien hinzu, worauf im Südpazifik El Niños heranwachsen, sich mit nördlichen Kaltfronten paaren und Stürme über Kalifornien jagen. Und hier der Jakobshavn-Gletscher auf Grönland! Und nun stellen wir das Kapitol davor (schon steht es mitten im Bild). Und wollen wir mal Florida überschwemmen? Schauen Sie, was ein Meter Meeresspiegelanstieg anrichten kann!

Es wäre also ungerecht, den USA vorzuwerfen, der Klimawandel interessiere sie nicht. Die Herangehensweise ist allerdings noch ungewohnt. Mr Jones faszinieren die neuen Schifffahrtsrouten durch die eisfreie Nordwestpassage und die Zukunft der Abwasserkanäle Miamis bei steigendem Meeresspiegel. Nicht die Bekämpfung der Klimaerwärmung interessiert ihn, sondern die Anpassung der Menschen daran.

Nun ist Ersteres das Thema einer Weltklimakonferenz. Und natürlich hat niemand den Kampf gegen die globale Erwärmung von der Tagesordnung gestrichen. Nur scheint sich seit der letzten Konferenz in Kopenhagen der Schwerpunkt verschoben zu haben. Ja, ein niederländischer Wissenschaftler rechnet im Pavillon der EU tapfer vor, wie sich, theoretisch, das Zwei-Grad-Ziel noch erreichen ließe. Platz wäre für Hunderte von Zuhörern, gekommen sind zehn. Und fragt man den Referenten, so stellt sich heraus, dass er selbst nicht mehr daran glaubt, dass die Erderwärmung bei zwei Grad über dem vorindustriellen Niveau gestoppt werden kann.

In Cancún ist vor allem Vorsicht spürbar. Viele Redner loben die Gesprächsbereitschaft der jeweils anderen. Und nach dem spektakulären Scheitern der klimapolitischen Geheimdiplomatie in Kopenhagen, wo eine Allianz mächtiger Staaten versuchte, über die Masse der kleinen UN-Mitglieder hinweg zu einer Einigung zu kommen, betonen die Gastgeber nun die Offenheit aller Vorgespräche. Vielleicht ist es ein gutes Zeichen, dass Frauen hier mehr Verantwortung übernommen haben als in Dänemark. Die erste Pressekonferenz der UN bestritten neben der neuen Klimasekretärin Christiana Figueres die mexikanischen Außenministerin Patricia Espinosa Cantellano und die dänische Energieministerin Lykke Friis. Die wichtigste Arbeitsgruppe wird von einer Diplomatin aus Simbabwe geleitet.

Und gleich zu Beginn verlieh der Sprecher der akut bedrohten Inselstaaten der Konferenz dann doch ein wenig Dringlichkeit. Antonio Pedro Lima, Botschafter aus Kap Verde, erklärte, warum die Inselstaaten kein Konferenzergebnis mittragen würden, das eine Erderwärmung von mehr als 1,5 Grad über vorindustriellem Niveau zulasse. 1,5 Grad – ja, gilt nicht selbst das Zwei-Grad-Ziel als kaum noch erreichbar? Lima beeindruckt der Pessimismus nicht. Er darf ihn nicht beeindrucken. »Wir sehen dem Ende der Geschichte entgegen«, sagt er. Man werde den Bewohnern der Inselstaaten nicht zumuten können, dem eigenen Untergang zuzustimmen. Im Hintergrund rauschen die Klimaanlagen, deren Gebläse die Besucher frösteln lässt.

 
Leser-Kommentare
  1. ... dann gruselt es mir gewaltig. Wir Menschlein sind weit davon entfernt, das komplexe Klimageschehen in all seinen Facetten zu verstehen, und noch weiter sind wir davon entfernt, es steuern zu können, wie einen Heizungsregler ... so, wir drehen mal ein bisschen auf, aber nur 2°C, sonst kriegen wir kalte (ähem) Füße ... es geht auf der Klimakonferenz tatsächlich um strategien zur Bekämpfung des Klimawandels, und weniger um die Entwicklung von Anpassungsmechanismen. Ich halte das für einen fatalen Fehler. Klar mag man einwenden, dass es schwer ist, Anpassungsmechanismen zu entwickeln, wenn noch nicht feststeht, was wo genau passieren wird, aber es ist sicher möglich für verschiedene Szenarien verschiedene Anpassungsmechanismen zu entwickeln. Es gibt weltweit so dermaßen viele Klimaforscher und entsprechend Forschungsgelder, dass man sich da ein bisschen mehr drauf konzentrieren könnte. Und nochmals: Völlig wurscht, ob der Klimawandel vor allem anthropogen oder natürlich verursacht wird, es ist aus vielen Gründen, nicht zuletzt auf Grund des zu erwartenden Ölfördermaximums dringend geboten, weniger CO2 in die Luft zu pusten ...

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    • joG
    • 02.12.2010 um 15:08 Uhr

    ....Strategien für ganze Wirtschaften geschweige denn global zu planen oder gar im Detail zu befehlen. Das führt zu unsinnigen Ergebnissen über längere Zeit. Man kann allerdings mit Steuern und verauktionierten Klimagas Ausstoßerlaubnissen den Ausstoß recht robust und zielgerichtet graduell reduzieren. Das ist keine Frage.

    Nur, wer will das schon? Eine Regierung, die die dazu notwendigen Preissteigerungen auf breiter Front mit den dadurch bedingten Wohlstandsverlusten, würde nicht überleben. Es ist nämlich etwas Anderes zu sagen: "Nachhaltigkeit!", als den Benzinpreis auf 15 Euro und die gleichzeitig Heizrechnung zu verachtfachen.

    • joG
    • 02.12.2010 um 15:08 Uhr

    ....Strategien für ganze Wirtschaften geschweige denn global zu planen oder gar im Detail zu befehlen. Das führt zu unsinnigen Ergebnissen über längere Zeit. Man kann allerdings mit Steuern und verauktionierten Klimagas Ausstoßerlaubnissen den Ausstoß recht robust und zielgerichtet graduell reduzieren. Das ist keine Frage.

    Nur, wer will das schon? Eine Regierung, die die dazu notwendigen Preissteigerungen auf breiter Front mit den dadurch bedingten Wohlstandsverlusten, würde nicht überleben. Es ist nämlich etwas Anderes zu sagen: "Nachhaltigkeit!", als den Benzinpreis auf 15 Euro und die gleichzeitig Heizrechnung zu verachtfachen.

  2. "Man werde den Bewohnern der Inselstaaten nicht zumuten können, dem eigenen Untergang zuzustimmen. "

    Wie furchtbar!, nur habe die Bewohner von "Inselstaaten" dabei nichts zu melden; der Rest der Welt glücklicherweise auch nicht!

    Wer auf Kistallin wohnt kann immer Pech haben, die Atollbewohner könnten "ihre" Insel mitwachsen lassen, sind abr selbst eifrig dabei die Riffgemeinschaften am Wachsen zu hindern! Und damit ist das nicht mehr mein Problem, denn weder Atollen noch frische Sedimentkörper sind für die dauerhafte menschliche Besiedlung geeignet!

    Und auch wenn Sie es immer wieder anführen, den "Meeresspiegel" gibts nicht sehr geehrter Herr Drieschner.
    Es wäre dringend mal der Blick in ein geologisches Fachbuch nötig, bevor Sie sich hier ohne Not mit fragwürdigen Szenarien lächerlich machen.

    MfG Karl Müller

  3. Schaut mal aus dem Fenster, Leute.

    Da gibt es (leider) keine "Klimaerwärmung"!

    Die letzten Winter auf der Nord- wie der Südhalbkugel waren besonders kalt, Schneereich und langanhaltend.
    Und auf unserer Nordhalbkugel ist bereits sehr früh der massivste und extremste Wintereinbruch seit Beginn der Temperaturmessungen zu verzeichnen.

    Bereits seit mindestens zehn Jahren gibt es kein Ansteigen der globalen Durchschnittstemperatur mehr.

    Wir Menschen können weder die Ozeane ansteigen lassen, noch können wir sie absenken.

    Und unsere Erdatmosphäre ist kein geschlossenes Treibhaus mit Glasdach obendrauf, sondern eine nach "oben" offene und sich nach "oben" verdünnende Gashülle, die unseren Planeten umgibt.

    CO2 ist lediglich ein Indikator für Temperaturschwankungen, nicht deren Auslöser.

    Gemessen an der tagtäglichen gigantischen natürlichen Freisetzung von CO2 in unsere Atmosphäre, liegen die menschgemachten CO2-Emissionen im nahezu bedeutungslosen Promillebereich.

    Wann kommen wir Menschen endlich wieder runter von unserem maßlosen Selbstüberschätzungstripp, wir seien die Herren über das Klimageschehen?

    Ich sehe es so:
    Wir sind ein paar kleine unbedeutende Ameisen, die kurzzeitig auf dieser kleinen blauen Kugel herumwuseln und sich dabei andauernd viel zu wichtig und bedeutend nehmen, obwohl wir unserem Planeten und seinem Klima völlig am Allerwertesten vorbeigehen.

    Diese unsere hysterische Hybris kommt uns alle teuer zu stehen, Leute!

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    http://www.ncdc.noaa.gov/...

    Dieser Graph zeigt die gemessenen Werte und stellt dar, dass die Erwärmung tatsächlich weitergeht. Die globale Durchschnittstemperatur stieg die letzten Jahre immer noch.

    Den gesamten Verlauf sieht man besser hier:
    http://www.ncdc.noaa.gov/...

    Der Meeresspiegel steigt beständig um 3mm pro Jahr:
    http://de.wikipedia.org/w...
    Das sind auch Messwerte.

    Entscheidend ist nicht der tägliche Ausstoß von CO2, sondern der überschüssige Ausstoß von CO2, der nicht im Kreislauf wieder gebunden wird.

    Der Anteil von CO2 hat sich innerhalb von 200 Jahren extrem verändert, was in der Erdgeschichte innerhalb so kurzer Zeit einzigartig ist:
    http://de.wikipedia.org/w...

    Unsere Erde schwebt im luftleeren Weltraum. Die Gasmoleküle in der Atmosphäre werden durch die Schwerkraft an die Erde gebunden. Der Vergleich ist nicht perfekt, aber vom Prinzip her ist es ähnlich wie ein geschlossener Behälter. Wir "verlieren" keine Luft in den Weltraum.

    Unser Problem ist ja eben, dass wir nicht die Herren über das Klimageschehen sind, sondern dass wir es nur beeinflussen, allerdings nicht regeln können.

    Hierin besteht der wahre Grund der ganzen Klimahysterie.
    Es geht nur ums Geld und um nichts anderes. Wenn die Klimaanheizer mit ihrem Wahn von der Erderwärmung durch menschliche Schuld durchkommen wird es für uns alle teuer.
    Der Emmissionshandel wird dann das globale Geschäft des 21. Jahrhunderts. Er wird die Profite der Rüstungs- Energie- und Pharmaindustrie vollkommen in den Schatten stellen.
    CO² wird die Kassen klingeln lassen.

    "Schaut mal aus dem Fenster, Leute.

    Da gibt es (leider) keine "Klimaerwärmung"!"

    Die Behaupting, statistisch gesicherte Aussagen über das globale Klima nur duch einen Blick durch das Fenster erstellen zu können, ist keine Wissenschaft, sondern Polemik.

    Das ist so ungefähr das Niveau, das ich von der BILD-Zeitung erwarte...

    Das ist nicht ganz richtig.

    Wir mögen als einzelne Personen in einem Leben wie Ameisen sein. aber inzwischen sind es mehrere Milliarden über bereits mehr als zweihundert Jahre (Indusrialisierung; Beispiele für Eingriffe und Auswirkungen gibts auch davor).

    Das entspricht dem Sprichwort - steter Tropfen höhlt den Stein. Der Tropfen wurde größer und somit schwerer und tropft mit einem immer schnelleren Takt. Wir sind nicht mehr die winzigen Wesen die die Bibel beschreibt. Klar, wir sind technologisch auch noch nicht dort wo man einen Gott ansiedeln könnte. Aber wir sind definitiv irgendwo dazwischen was unseren Einfluss auf diese Welt betrifft.

    Wenn man nicht ständig nur seinen Blick auf das Klima fokussiert wird das auch recht deutlich - Eintrag von Chemie in die Umwelt (Menge; Luft, Land, Wasser), Veränderung geologischer Gebiete (Panama-, Suezkanal, Tunnel), Erzeugung von nicht natürlich vorhandener Wärme wenn es den Menschen nicht gäbe (Energieverbrauch; http://www.ikzm-d.de/show...).

    Die Sache zu verleugnen wird die Angelegenheit nur schlimmer machen. Wie ein schmerzender Zahn den man ignoriert, bis die Wunde eitrig wird und die Konsequenzen immer schlimmer.

    Selbst wenn das mit dem, inzwischen nachgewiesenen Zusammenhang zwischen Klima und Treibhausgasen nicht stimmen würde (dazu auch FCKW - Ozonloch) - woher sollen unsere Nachfahren, vielleicht schon wir, ihre Energie nehmen wenn keine fossile mehr da ist, die Alternativen aber nie entwickelt wurden?

    != (ungleich)

    Wenn sich das Meer bzw. der Atlantik erwärmt, sinkt das Wasser schlechter ab, aufgrund der geringen Dichte. Der Golf-Strom kann dadurch ins Stocken kommen ..., dann ist hier in Europa Schluss mit Lustig, wir dürfen hier dann frieren.

    http://www.ncdc.noaa.gov/...

    Dieser Graph zeigt die gemessenen Werte und stellt dar, dass die Erwärmung tatsächlich weitergeht. Die globale Durchschnittstemperatur stieg die letzten Jahre immer noch.

    Den gesamten Verlauf sieht man besser hier:
    http://www.ncdc.noaa.gov/...

    Der Meeresspiegel steigt beständig um 3mm pro Jahr:
    http://de.wikipedia.org/w...
    Das sind auch Messwerte.

    Entscheidend ist nicht der tägliche Ausstoß von CO2, sondern der überschüssige Ausstoß von CO2, der nicht im Kreislauf wieder gebunden wird.

    Der Anteil von CO2 hat sich innerhalb von 200 Jahren extrem verändert, was in der Erdgeschichte innerhalb so kurzer Zeit einzigartig ist:
    http://de.wikipedia.org/w...

    Unsere Erde schwebt im luftleeren Weltraum. Die Gasmoleküle in der Atmosphäre werden durch die Schwerkraft an die Erde gebunden. Der Vergleich ist nicht perfekt, aber vom Prinzip her ist es ähnlich wie ein geschlossener Behälter. Wir "verlieren" keine Luft in den Weltraum.

    Unser Problem ist ja eben, dass wir nicht die Herren über das Klimageschehen sind, sondern dass wir es nur beeinflussen, allerdings nicht regeln können.

    Hierin besteht der wahre Grund der ganzen Klimahysterie.
    Es geht nur ums Geld und um nichts anderes. Wenn die Klimaanheizer mit ihrem Wahn von der Erderwärmung durch menschliche Schuld durchkommen wird es für uns alle teuer.
    Der Emmissionshandel wird dann das globale Geschäft des 21. Jahrhunderts. Er wird die Profite der Rüstungs- Energie- und Pharmaindustrie vollkommen in den Schatten stellen.
    CO² wird die Kassen klingeln lassen.

    "Schaut mal aus dem Fenster, Leute.

    Da gibt es (leider) keine "Klimaerwärmung"!"

    Die Behaupting, statistisch gesicherte Aussagen über das globale Klima nur duch einen Blick durch das Fenster erstellen zu können, ist keine Wissenschaft, sondern Polemik.

    Das ist so ungefähr das Niveau, das ich von der BILD-Zeitung erwarte...

    Das ist nicht ganz richtig.

    Wir mögen als einzelne Personen in einem Leben wie Ameisen sein. aber inzwischen sind es mehrere Milliarden über bereits mehr als zweihundert Jahre (Indusrialisierung; Beispiele für Eingriffe und Auswirkungen gibts auch davor).

    Das entspricht dem Sprichwort - steter Tropfen höhlt den Stein. Der Tropfen wurde größer und somit schwerer und tropft mit einem immer schnelleren Takt. Wir sind nicht mehr die winzigen Wesen die die Bibel beschreibt. Klar, wir sind technologisch auch noch nicht dort wo man einen Gott ansiedeln könnte. Aber wir sind definitiv irgendwo dazwischen was unseren Einfluss auf diese Welt betrifft.

    Wenn man nicht ständig nur seinen Blick auf das Klima fokussiert wird das auch recht deutlich - Eintrag von Chemie in die Umwelt (Menge; Luft, Land, Wasser), Veränderung geologischer Gebiete (Panama-, Suezkanal, Tunnel), Erzeugung von nicht natürlich vorhandener Wärme wenn es den Menschen nicht gäbe (Energieverbrauch; http://www.ikzm-d.de/show...).

    Die Sache zu verleugnen wird die Angelegenheit nur schlimmer machen. Wie ein schmerzender Zahn den man ignoriert, bis die Wunde eitrig wird und die Konsequenzen immer schlimmer.

    Selbst wenn das mit dem, inzwischen nachgewiesenen Zusammenhang zwischen Klima und Treibhausgasen nicht stimmen würde (dazu auch FCKW - Ozonloch) - woher sollen unsere Nachfahren, vielleicht schon wir, ihre Energie nehmen wenn keine fossile mehr da ist, die Alternativen aber nie entwickelt wurden?

    != (ungleich)

    Wenn sich das Meer bzw. der Atlantik erwärmt, sinkt das Wasser schlechter ab, aufgrund der geringen Dichte. Der Golf-Strom kann dadurch ins Stocken kommen ..., dann ist hier in Europa Schluss mit Lustig, wir dürfen hier dann frieren.

  4. ...(@Karl Müller) es ist richtig, dass der Meeresspiegel nicht glatt ist, wie das Wort impliziert. Die Wortsemantik lässt außer acht, dass der Abstand zwischen Erdmittelpunkt und Wasseroberfläche in den Weltmeeren um ca. 160 m variiert.
    Dennoch gibt es ein durchschnitttlichen Wasserstand an der Küste. Und wenn der global im Durchschnitt um 50 cm steigen sollte, dann mag an einigen Küsten nichts passieren, dafür anderswo aber umso mehr. Das ist eine Hypothese, der Erkenntnisprozess der Forschung ist hier noch nicht zu gesicherten Theorien gelangt.

    (@rms_titanic) Auch Sie hängen sich an der Semantik des Wortes "Treibhauseffekt" auf. Dass die CO2-Atmosphärenkonzentration die Strahlungsbilanz der Erde beeinflusst, ist theoretisch inzwischen sehr fundiert untermauert. Entsprechendes gilt für die "Treibhauswirkung" anderer Gase wie SF6, die vor dem Eintritt in das Industriezeitalter in unserer Atmosphäre nicht vorkamen.
    Sie haben recht, dass die anthropogenen CO2-Freisetzungen minimal sind im Vergleich zu dem, was aus natürlichen Quellen freigesetzt wird. Ihr Einwand läßt aber unberücksichtigt, dass der natürlichen CO2-Freisetzung natürliche CO2-Senken in kongruenter Absorptionskapazität gegenüberstehen (Ozeane, Vegetation). Die minimalen CO2-Emissionen des Menschen kumulieren sich über lange Zeit und überfordern die Senkenkapazitäten. Es ist praktisch unbestritten, dass die CO2-Konzentration der Atmosphäre seit dem Eintritt in das Industriezeitalter angestiegen ist.

    Eine Leser-Empfehlung
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    den AGW sehe ich als kontinuierlichen Bestandteil der exogenen Dynamik, durchaus mit anthropogenen Einfluss belastet.

    WSP-Änderungen sind "normal" und gerade Riffgemeinschaften können Anstiege im m Bereich bewältigen, wenn man sie wachsen läßt!

    MfG Karl Müller

    • Bellin
    • 07.12.2010 um 10:18 Uhr

    Einspruch:
    Die CO²-Konzentration ist seit Millionen Jahren Schwankungen unterworfen. Der anthropogene CO²-Eintrag spielt nur eine marginale Rolle, die Boden- und Meeresausgasungen sowie die vulkanischen Exhalation machen 98 % der Gesamtemissionen aus. Dabei unterscheidet die Natur nicht zwischen natürlichen und antropogenen Eintrag. Die geophysikalischen Wissenschaften sind sich nicht einig, inwieweit der Mensch Einfluss hat. Es ist nicht korrekt, dass die anthropogenen CO2-Emissionen die Senkenkapazitäten überfordern! Sie sollten sich diesbezüglich den C-Kreislauf nochmals aufmerksam ansehen oder die Veröffentlichung von Dr. Alfons Baier, Uni-Erlangen, „Von Wolken, Wärmespeichern und Vulkanen – einige Aspekte zur Klimakatastrophe“:
    http://www.angewandte-geo...

    oder die Antwort Alvo von Alvenslebens an Rahmstorf vom PIK:
    http://www.klimaskeptiker...

    oder die Arbeit von Prof. Dr. Jörg Negendank, GFZ Potsdam- Klima im Wandel:
    http://www.gfz-potsdam.de...

    Weitere Klarheit könnten Sie auch hier finden:
    Prof. D. Hebert, TU Bergakademie Freiberg, Inst. für angewandte Physik
    Die Klimakatastrophe
    http://www.schmanck.de/hb...

    Das Kohlendioxid – Lebenselexier oder Klimakiller
    http://tu-freiberg.de/fak...

    Der Atmosphäreneffekt
    http://www.schulphysik.de...

    Viel Spaß beim Lesen!

    den AGW sehe ich als kontinuierlichen Bestandteil der exogenen Dynamik, durchaus mit anthropogenen Einfluss belastet.

    WSP-Änderungen sind "normal" und gerade Riffgemeinschaften können Anstiege im m Bereich bewältigen, wenn man sie wachsen läßt!

    MfG Karl Müller

    • Bellin
    • 07.12.2010 um 10:18 Uhr

    Einspruch:
    Die CO²-Konzentration ist seit Millionen Jahren Schwankungen unterworfen. Der anthropogene CO²-Eintrag spielt nur eine marginale Rolle, die Boden- und Meeresausgasungen sowie die vulkanischen Exhalation machen 98 % der Gesamtemissionen aus. Dabei unterscheidet die Natur nicht zwischen natürlichen und antropogenen Eintrag. Die geophysikalischen Wissenschaften sind sich nicht einig, inwieweit der Mensch Einfluss hat. Es ist nicht korrekt, dass die anthropogenen CO2-Emissionen die Senkenkapazitäten überfordern! Sie sollten sich diesbezüglich den C-Kreislauf nochmals aufmerksam ansehen oder die Veröffentlichung von Dr. Alfons Baier, Uni-Erlangen, „Von Wolken, Wärmespeichern und Vulkanen – einige Aspekte zur Klimakatastrophe“:
    http://www.angewandte-geo...

    oder die Antwort Alvo von Alvenslebens an Rahmstorf vom PIK:
    http://www.klimaskeptiker...

    oder die Arbeit von Prof. Dr. Jörg Negendank, GFZ Potsdam- Klima im Wandel:
    http://www.gfz-potsdam.de...

    Weitere Klarheit könnten Sie auch hier finden:
    Prof. D. Hebert, TU Bergakademie Freiberg, Inst. für angewandte Physik
    Die Klimakatastrophe
    http://www.schmanck.de/hb...

    Das Kohlendioxid – Lebenselexier oder Klimakiller
    http://tu-freiberg.de/fak...

    Der Atmosphäreneffekt
    http://www.schulphysik.de...

    Viel Spaß beim Lesen!

  5. http://www.ncdc.noaa.gov/...

    Dieser Graph zeigt die gemessenen Werte und stellt dar, dass die Erwärmung tatsächlich weitergeht. Die globale Durchschnittstemperatur stieg die letzten Jahre immer noch.

    Den gesamten Verlauf sieht man besser hier:
    http://www.ncdc.noaa.gov/...

    Der Meeresspiegel steigt beständig um 3mm pro Jahr:
    http://de.wikipedia.org/w...
    Das sind auch Messwerte.

    Entscheidend ist nicht der tägliche Ausstoß von CO2, sondern der überschüssige Ausstoß von CO2, der nicht im Kreislauf wieder gebunden wird.

    Der Anteil von CO2 hat sich innerhalb von 200 Jahren extrem verändert, was in der Erdgeschichte innerhalb so kurzer Zeit einzigartig ist:
    http://de.wikipedia.org/w...

    Unsere Erde schwebt im luftleeren Weltraum. Die Gasmoleküle in der Atmosphäre werden durch die Schwerkraft an die Erde gebunden. Der Vergleich ist nicht perfekt, aber vom Prinzip her ist es ähnlich wie ein geschlossener Behälter. Wir "verlieren" keine Luft in den Weltraum.

    Unser Problem ist ja eben, dass wir nicht die Herren über das Klimageschehen sind, sondern dass wir es nur beeinflussen, allerdings nicht regeln können.

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    den "mittleren WSP" könne Sie dahin stecken wo die Sonne nie scheint. Ignorieren Sie bitte die reale Verteilung nicht. Es bestehen Spiegeldifferenzen von mehreren 10er Metern!

    Veränderungen bis in den cm/a Bereich sind ganz normal und habe viele Ursachen. Einmal sind diese plattentektonischer Art, dann die langfristig abnehmende Schwere mit beträchtlichen lokalen Varianzen und dazu die thermische Expansion von Wasser.
    Wen Sie jetzt noch die Zunahme der Masse an Wasser postulieren wird jede pauschale Ursachenbehauptung zur Lachnummer.

    Messewerte ergeben nur Sinn, wenn der Bezug angegeben ist.

    Für eine seriöse Aussage zu einen definierten Gebiet müssen Sie die lokalen Einflussgrößen schon recht genau messen. Lediglich auf die Auswirkungen (absolute Höhenänderung) zu schauen ist zweifelhaft.

    Was die "Erwärmung" angeht, stimme ich Ihnen auf der angeführten Datenbasis durchaus zu.

    MfG Karl Müller

    den "mittleren WSP" könne Sie dahin stecken wo die Sonne nie scheint. Ignorieren Sie bitte die reale Verteilung nicht. Es bestehen Spiegeldifferenzen von mehreren 10er Metern!

    Veränderungen bis in den cm/a Bereich sind ganz normal und habe viele Ursachen. Einmal sind diese plattentektonischer Art, dann die langfristig abnehmende Schwere mit beträchtlichen lokalen Varianzen und dazu die thermische Expansion von Wasser.
    Wen Sie jetzt noch die Zunahme der Masse an Wasser postulieren wird jede pauschale Ursachenbehauptung zur Lachnummer.

    Messewerte ergeben nur Sinn, wenn der Bezug angegeben ist.

    Für eine seriöse Aussage zu einen definierten Gebiet müssen Sie die lokalen Einflussgrößen schon recht genau messen. Lediglich auf die Auswirkungen (absolute Höhenänderung) zu schauen ist zweifelhaft.

    Was die "Erwärmung" angeht, stimme ich Ihnen auf der angeführten Datenbasis durchaus zu.

    MfG Karl Müller

  6. In vorindustrieller Zeit lag die Atmosphärenkonzentration in den letzten 650.000 Jahren zu keinem Zeitpunkt über 300 ppmv. Veränderungen traten langsam über mehrere Jahrtausende auf. Anders in den letzten 200 Jahren: die Atmosphärenkonzentration hat sich von 280 ppmv auf knapp unter 390 ppmv erhöht. Jahr für Jahr kommen ca. 3 ppmv dazu. Es gibt nicht nur keine andere Erklärung für dieses Phänomen als die antropogenen CO2-Freisetzungen, es ist auch so, dass der jährliche Konzentrationsanstieg mit den menschlichen CO2-Freisetzungen übereinstimmt.
    (Siehe Assessment Reports des IPCC, zu finden unter www.ipcc.ch)
    Es sei menschliche Hybris, einen anthropogenen Einfluss auf das Klmassystem anzunehmen? Umgekehrt wird ein Schuh draus! Wie kommen wir zu der Annahme, uns innerhalb eines geschlossenen Systems mit endlichen Ressourcen nach Belieben verhalten zu können ohne dadurch das System im geringsten beeinflussen zu können? Was meinen Sie denn, wo unsere CO2-Emissionen auf Dauer bleiben? Wenn nicht in der Atmosphäre, wo dann? Und woher kommen die steigenden CO2-Konzentrationen?

    Wenn Sie meinen, es gäbe keinen antropogenen Klimawandel, dann haben Sie ja offenbar mehr verstanden als die Leute, die sich gerade im Auftrag ihrer Regierungen in Cancun treffen. Sie sollten die Intressensverbände unserer Luftfahrt-, Automobil-, Energie-, Chemie- und Metallindustrie beraten, die offenbar nicht in der Lage sind, sich gegen die völlig fehlgeleitete EU-Klimapolitik zur Wehr zu setzen!

  7. den AGW sehe ich als kontinuierlichen Bestandteil der exogenen Dynamik, durchaus mit anthropogenen Einfluss belastet.

    WSP-Änderungen sind "normal" und gerade Riffgemeinschaften können Anstiege im m Bereich bewältigen, wenn man sie wachsen läßt!

    MfG Karl Müller

  8. den "mittleren WSP" könne Sie dahin stecken wo die Sonne nie scheint. Ignorieren Sie bitte die reale Verteilung nicht. Es bestehen Spiegeldifferenzen von mehreren 10er Metern!

    Veränderungen bis in den cm/a Bereich sind ganz normal und habe viele Ursachen. Einmal sind diese plattentektonischer Art, dann die langfristig abnehmende Schwere mit beträchtlichen lokalen Varianzen und dazu die thermische Expansion von Wasser.
    Wen Sie jetzt noch die Zunahme der Masse an Wasser postulieren wird jede pauschale Ursachenbehauptung zur Lachnummer.

    Messewerte ergeben nur Sinn, wenn der Bezug angegeben ist.

    Für eine seriöse Aussage zu einen definierten Gebiet müssen Sie die lokalen Einflussgrößen schon recht genau messen. Lediglich auf die Auswirkungen (absolute Höhenänderung) zu schauen ist zweifelhaft.

    Was die "Erwärmung" angeht, stimme ich Ihnen auf der angeführten Datenbasis durchaus zu.

    MfG Karl Müller

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