Die Homöopathie ist ein Glaubenssystem
Tatsächlich drückt sich in der Bejahung der Homöopathie auch die Ablehnung einer technisch und kühl wirkenden Rationalität aus. Manche scheinen sich ganz bewusst einer höchst unplausiblen Lehre anzuvertrauen, um sich einen letzten Rest an Zauber in den profanen Alltag retten zu wollen. (Man kann nur hoffen, dass sie sich bei wirklich lebensbedrohlichen Erkrankungen eines Besseren besinnen. Indem sie eine wirksame Behandlung verhindert, kann die Homöopathie nämlich durchaus lebensgefährlich werden.)
Aber viele Patienten wissen gar nicht genau, was es mit Hahnemanns Lehre auf sich hat. Von Meinungsforschern befragt, konnten nur 17 Prozent der Homöopathienutzer mit den Ähnlichkeits- und Verdünnungsprinzipien etwas anfangen (dabei sind diese der Kern der Lehre). Die Übrigen haben folglich nicht einmal die Chance, deren Absurdität zu erkennen – Medizin und Paramedizin stehen für sie gleichwertig nebeneinander.
Verschlimmert wird dies noch durch die Universitätsmedizin. Ein Drittel der medizinischen Hochschulen bietet mittlerweile Homöopathie in der Ärzteausbildung an ( Zeit Nr. 37/10 ) – statt sie zuerst gründlich zu erforschen.
Bei allem, was wir noch über den Placebo-Effekt lernen können: Die Homöopathie basiert auf Dogmen, die einer rationalen Prüfung nicht stand halten. Sie ist ein Glaubenssystem.
Lesen sie auch das Pro für die Homöopathie : Nur weil sich die Homöopathie nicht erklären oder nachweisen lässt, folgt keineswegs, dass sie nicht existiert. Ein Kommentar von Jens Jessen
- Datum 14.12.2010 - 10:07 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 9.12.2010 Nr. 50
- Kommentare 218
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Es galt auch als eine Beleidigung der Vernunft als das holozentrische Weltbild aufkam.
Meiner Meinung nach gibt es nur eine wirkliche Beleidigung der aufgeklärten Vernunft: die These, dass unser heutiges Wissen alle Erklärungsmöglichkeiten umfasst und Unerklärbares damit zwangsläufig auch Unmöglich sei.
Die Homöopathie wurde mehr als ausgebieg untersucht, gleichzeitig ist der Placebo-Effekt sehr gut erforscht. Wir wissen mittlerweile eine Menge über Placebos. Und Homöopathie unterscheidet sich in keinster Weise von einem Placebo - die angenommenen Wirkmechanismen der Homöopathie widersprechen zudem fundamental unserem Wissen über die Physik. Wissen, das immerhin genau genug ist, Computer zu bauen und relativistische Zeitverschiebungen zu korrigieren. Das ist nicht der Weisheit letzter Schluss - aber es ist ziemlich genau und viel Wissen.
Aus diesem Grund ist Ihr Standpunkt im Vergleich NICHT der Glaube an das holozentrische Weltbild, sondern an eine flache Erde. Sie sagen gleichsam: "Meine Altagserfahrung sagt mir, dass die Erde flach ist. Wenn ich aus dem Fenster sehe, dann ist der Boden nicht gekrümmt. Wenn ich etwas fallen lasse, dann fliegt es zu Boden und nicht in den Himmel und insbesondere falle ich auch nicht von der Erde hinunter. Wie können sich diese Wissenschaftler erdreisten, etwas von einer eher kugelförmigen Erde zu erzählen? Auch wenn es die Wissenschaft nicht erklären kann: Wir fallen nicht von der Erde. Sie muss daher flach sein. Wieso erdreisten sich diese Wissenschaftler da zu widersprechen? Sie wissen doch auch nicht alles! Es gibt vieles Unerklärliches!" ...
Also nicht "holozentrisch" sondern "heliozentrisch". Von altgr. ἥλιος hélios, "Sonne". Daher kommt auch der Name des Elements Helium.
Dieses Galileo-Argument bereitet mir wirklich schmerzen.
Galileo und andere haben den Sternenhimmel beobachtet, lange überlegt und haben dann eine Theorie aufgestellt, die einfacher war, als die gängige und sogar Berechnungen zuließ.
Die Homöopathie hat gerade dies nicht zu bieten. Sie beruht auf keinerlei ernsthaften Beobachtungen und sie sagt nichts reproduzierbar voraus.
Homöopathie ist der Versuch, die Scheibenwelt wieder einzuführen, mit der Begründung, dass die bekannten Beobachtungen ja täuschen könnten. Wenn man eine Theorie aus den Angeln heben will, muss man schon etwas zu bieten haben.
Entfernt, bitte bleiben Sie sachlich. Die Redaktion/ft
Entfernt, bitte bleiben Sie sachlich. Die Redaktion/ft
Ja, das ist völlig korrekt. Auch wissentschaftliche Methoden zur Erkenntnisvermehrung schliessen . . .aus. Und über das Zukünftige können sie nichts sagen.
nach Kopernikus ist tatsächlich sogar 'schlechter' als das ptolomäische.
Tatsächlich konnte mit der neuen Sicht die Planetenörter nicht exakt berechnet werden. Rein astronomisch gesehen war das neue Weltbild sogar eine Verschlechterung.
Insofern war die Ablehnung keine Beleidigung der Vernunft, sondern Ergebnis einer wissenschaftlichen Diskussion, die mit dem damaligen Wissen heraus durchaus nachvollziehbar und sinnvoll war.
Erst Kepler, der erkannte, dass sich die Planeten nicht auf exakten Kreisen sondern auf Ellipsen um die Sonne bewegten, verhalf dem heliozentrischen Weltbild zum Durchbruch.
Am Rande:
Im Grunde kann keiner sagen, ob sich die Erde um die Sonne dreht oder ob der Jupiter oder sie das Zentrum des Universums sind. Dies hängt davon ab, wie man die Welt sieht oder sehen will.
Der einzig nachvollziehbare Grund, das heliozentrische Weltbild zu bevorzugen, leitet sich aus einem philosophischen Prinzip ab: 'Entia non sunt multiplicanda praeter necessitatem oder sine necessitate. (Entitäten dürfen nicht über das Notwendige hinaus vermehrt werden.)', auch bekannt unter dem Namen Sparsamkeitsprinzip oder Ockhams Rasiermesser.
Übrigens, und jetzt kommen wir zum Thema des Artikels zurück, verstoßen gerade Homöopathen gegen dieses Prinzip.
Was meinen Sie denn bitte mit einem holozentrischen Weltbild?
Für Aufklärung dankt Ihnen postit,
schönen Abend noch!
...dem Begriff "holozentrisches Weltbild" zu vermitteln ?
Sind Sie Anhänger des Netzwerkes Holon, oder meinten Sie doch eher "heliozentrisches Weltbild" ?
Die Homöopathie wurde mehr als ausgebieg untersucht, gleichzeitig ist der Placebo-Effekt sehr gut erforscht. Wir wissen mittlerweile eine Menge über Placebos. Und Homöopathie unterscheidet sich in keinster Weise von einem Placebo - die angenommenen Wirkmechanismen der Homöopathie widersprechen zudem fundamental unserem Wissen über die Physik. Wissen, das immerhin genau genug ist, Computer zu bauen und relativistische Zeitverschiebungen zu korrigieren. Das ist nicht der Weisheit letzter Schluss - aber es ist ziemlich genau und viel Wissen.
Aus diesem Grund ist Ihr Standpunkt im Vergleich NICHT der Glaube an das holozentrische Weltbild, sondern an eine flache Erde. Sie sagen gleichsam: "Meine Altagserfahrung sagt mir, dass die Erde flach ist. Wenn ich aus dem Fenster sehe, dann ist der Boden nicht gekrümmt. Wenn ich etwas fallen lasse, dann fliegt es zu Boden und nicht in den Himmel und insbesondere falle ich auch nicht von der Erde hinunter. Wie können sich diese Wissenschaftler erdreisten, etwas von einer eher kugelförmigen Erde zu erzählen? Auch wenn es die Wissenschaft nicht erklären kann: Wir fallen nicht von der Erde. Sie muss daher flach sein. Wieso erdreisten sich diese Wissenschaftler da zu widersprechen? Sie wissen doch auch nicht alles! Es gibt vieles Unerklärliches!" ...
Also nicht "holozentrisch" sondern "heliozentrisch". Von altgr. ἥλιος hélios, "Sonne". Daher kommt auch der Name des Elements Helium.
Dieses Galileo-Argument bereitet mir wirklich schmerzen.
Galileo und andere haben den Sternenhimmel beobachtet, lange überlegt und haben dann eine Theorie aufgestellt, die einfacher war, als die gängige und sogar Berechnungen zuließ.
Die Homöopathie hat gerade dies nicht zu bieten. Sie beruht auf keinerlei ernsthaften Beobachtungen und sie sagt nichts reproduzierbar voraus.
Homöopathie ist der Versuch, die Scheibenwelt wieder einzuführen, mit der Begründung, dass die bekannten Beobachtungen ja täuschen könnten. Wenn man eine Theorie aus den Angeln heben will, muss man schon etwas zu bieten haben.
Entfernt, bitte bleiben Sie sachlich. Die Redaktion/ft
Entfernt, bitte bleiben Sie sachlich. Die Redaktion/ft
Ja, das ist völlig korrekt. Auch wissentschaftliche Methoden zur Erkenntnisvermehrung schliessen . . .aus. Und über das Zukünftige können sie nichts sagen.
nach Kopernikus ist tatsächlich sogar 'schlechter' als das ptolomäische.
Tatsächlich konnte mit der neuen Sicht die Planetenörter nicht exakt berechnet werden. Rein astronomisch gesehen war das neue Weltbild sogar eine Verschlechterung.
Insofern war die Ablehnung keine Beleidigung der Vernunft, sondern Ergebnis einer wissenschaftlichen Diskussion, die mit dem damaligen Wissen heraus durchaus nachvollziehbar und sinnvoll war.
Erst Kepler, der erkannte, dass sich die Planeten nicht auf exakten Kreisen sondern auf Ellipsen um die Sonne bewegten, verhalf dem heliozentrischen Weltbild zum Durchbruch.
Am Rande:
Im Grunde kann keiner sagen, ob sich die Erde um die Sonne dreht oder ob der Jupiter oder sie das Zentrum des Universums sind. Dies hängt davon ab, wie man die Welt sieht oder sehen will.
Der einzig nachvollziehbare Grund, das heliozentrische Weltbild zu bevorzugen, leitet sich aus einem philosophischen Prinzip ab: 'Entia non sunt multiplicanda praeter necessitatem oder sine necessitate. (Entitäten dürfen nicht über das Notwendige hinaus vermehrt werden.)', auch bekannt unter dem Namen Sparsamkeitsprinzip oder Ockhams Rasiermesser.
Übrigens, und jetzt kommen wir zum Thema des Artikels zurück, verstoßen gerade Homöopathen gegen dieses Prinzip.
Was meinen Sie denn bitte mit einem holozentrischen Weltbild?
Für Aufklärung dankt Ihnen postit,
schönen Abend noch!
...dem Begriff "holozentrisches Weltbild" zu vermitteln ?
Sind Sie Anhänger des Netzwerkes Holon, oder meinten Sie doch eher "heliozentrisches Weltbild" ?
"Aber viele Patienten wissen gar nicht genau, was es mit Hahnemanns Lehre auf sich hat."
Das ist glaube ich der entscheidene Punkt.
Viele Menschen halten Homöopathie für sanfte, natürliche Medizin und nicht für die Kombination von Zucker, Wassen und sehr stark verdünnten Giften.
Das ist schade, denn es gibt echter Naturheilkunde eine Gesellschaft, die sie nicht verdient hat.
Ausserdem glaube ich, dass Globoli für Medikamente heute einen Platz einnehmen, den Schokoladenzigaretten früher für Tabakwaren hatten:
In den homöopathischen Haushalten die ich kenne wird bei fast allen Wehwehchen der Kinder zur Pille/Globuli gegriffen. Für die ist Medikamenteneinnahme bei Problemen seit frühester Kindheit ganz normal (dazu ist es auch noch eine Belohnung, schliesslich sind die Dinger aus Zucker und schmecken gut).
Was ich mich bei Homöopathie immer frage, ist, wie überhaupt "nicht-homöopathisches" unverdünntes und unverschütteltes Wasser hergestellt werden kann.
Wenn Wasser ein Gedächtnis hat und nach dem Potenzieren die Wirksamkeit der ehemals enthaltenen Wirkstoffe behält, wie kann dann neutrales Wasser hergestellt werden? Es müsste ja vor der Erstellung homöopathischer Medikamente erst "entpotenziert" werden.
Ansonsten hätte jeder Tropfen Wasser eine Erinnerung an alle zufälligen Potenzierungen, denen er im Laufe der Erdgeschichte ausgesetzt war und würde entsprechend wirken. Schließlich ist es Teil der hahnemannschen Lehre, dass keine besondere Absicht oder Geistesanstrengung bei der Herstellung der Mittel notwendig ist, sonst würde ja auch maschinelle Potenzierung nicht funktionieren.
Somit hätte schon das destillierte Wasser, dass zum Potenzieren genutzt wird eine Erinnerung an alle Stoffe, denen es im Laufe der Jahrmillionen ausgesetzt war, dann wieder verdünnt wurde und über Regen und Wasserfälle verschüttelt wurde. Welch ein Chaos der homöopathischen Potenzen und Wirkstoffe!
Wer also gerade krank ist, könnte dann vermutlich auch einfach einen Schluck aus dem Wasserhahn nehmen, es hätte die gleiche homöopathische Wirkung wie tausende bunt durcheinander gewürfelte Globuli.
Was ich mich bei Homöopathie immer frage, ist, wie überhaupt "nicht-homöopathisches" unverdünntes und unverschütteltes Wasser hergestellt werden kann.
Wenn Wasser ein Gedächtnis hat und nach dem Potenzieren die Wirksamkeit der ehemals enthaltenen Wirkstoffe behält, wie kann dann neutrales Wasser hergestellt werden? Es müsste ja vor der Erstellung homöopathischer Medikamente erst "entpotenziert" werden.
Ansonsten hätte jeder Tropfen Wasser eine Erinnerung an alle zufälligen Potenzierungen, denen er im Laufe der Erdgeschichte ausgesetzt war und würde entsprechend wirken. Schließlich ist es Teil der hahnemannschen Lehre, dass keine besondere Absicht oder Geistesanstrengung bei der Herstellung der Mittel notwendig ist, sonst würde ja auch maschinelle Potenzierung nicht funktionieren.
Somit hätte schon das destillierte Wasser, dass zum Potenzieren genutzt wird eine Erinnerung an alle Stoffe, denen es im Laufe der Jahrmillionen ausgesetzt war, dann wieder verdünnt wurde und über Regen und Wasserfälle verschüttelt wurde. Welch ein Chaos der homöopathischen Potenzen und Wirkstoffe!
Wer also gerade krank ist, könnte dann vermutlich auch einfach einen Schluck aus dem Wasserhahn nehmen, es hätte die gleiche homöopathische Wirkung wie tausende bunt durcheinander gewürfelte Globuli.
Die Homöopathie wurde mehr als ausgebieg untersucht, gleichzeitig ist der Placebo-Effekt sehr gut erforscht. Wir wissen mittlerweile eine Menge über Placebos. Und Homöopathie unterscheidet sich in keinster Weise von einem Placebo - die angenommenen Wirkmechanismen der Homöopathie widersprechen zudem fundamental unserem Wissen über die Physik. Wissen, das immerhin genau genug ist, Computer zu bauen und relativistische Zeitverschiebungen zu korrigieren. Das ist nicht der Weisheit letzter Schluss - aber es ist ziemlich genau und viel Wissen.
Aus diesem Grund ist Ihr Standpunkt im Vergleich NICHT der Glaube an das holozentrische Weltbild, sondern an eine flache Erde. Sie sagen gleichsam: "Meine Altagserfahrung sagt mir, dass die Erde flach ist. Wenn ich aus dem Fenster sehe, dann ist der Boden nicht gekrümmt. Wenn ich etwas fallen lasse, dann fliegt es zu Boden und nicht in den Himmel und insbesondere falle ich auch nicht von der Erde hinunter. Wie können sich diese Wissenschaftler erdreisten, etwas von einer eher kugelförmigen Erde zu erzählen? Auch wenn es die Wissenschaft nicht erklären kann: Wir fallen nicht von der Erde. Sie muss daher flach sein. Wieso erdreisten sich diese Wissenschaftler da zu widersprechen? Sie wissen doch auch nicht alles! Es gibt vieles Unerklärliches!" ...
Ihr Vergleich ist falsch. Denn der Standpunkt der Homöopathie ist nicht das Gegenteil der Schulmedizin (wertfrei gemeint), sondern ein gänzlich anderer. Daher lässt sich aus Beweisen FÜR die Schulmedizin nicht ableiten, dass selbiger gleichzeitig ein Beweis GEGEN die Homöopathie sei.
Bei dem Bild der Erdkugel gibt es nur eine mögliche Lösung. Entweder die Erde ist eine Scheibe, oder eine Kugel. Sobald der Beweis für eins der beiden erbracht ist, ist das andere zwangsläufig ungültig.
Homöopathie hat aber nie abgestritten, dass die Schulmedizin funktioniert. Sie sagt nur: es gibt außerdem noch einen anderen weg.
Ihr Vergleich ist falsch. Denn der Standpunkt der Homöopathie ist nicht das Gegenteil der Schulmedizin (wertfrei gemeint), sondern ein gänzlich anderer. Daher lässt sich aus Beweisen FÜR die Schulmedizin nicht ableiten, dass selbiger gleichzeitig ein Beweis GEGEN die Homöopathie sei.
Bei dem Bild der Erdkugel gibt es nur eine mögliche Lösung. Entweder die Erde ist eine Scheibe, oder eine Kugel. Sobald der Beweis für eins der beiden erbracht ist, ist das andere zwangsläufig ungültig.
Homöopathie hat aber nie abgestritten, dass die Schulmedizin funktioniert. Sie sagt nur: es gibt außerdem noch einen anderen weg.
mir spricht der artikel aus der seele. einerseits. auch die begründung für die zunehmende verbreitung des glaubens an die homöop. (wie auch anderer esoterischer glaubenslehren) als flucht vor der kalten rationalität unseres herrschenden zeitgeistes halte ich für plausibel. ich habe mittlerweile, auch aus erfahrungen in meinem bekanntenumfeld ein tiefes mißtrauen entwickelt gegen homöopathie, esoterik und konsorten. - allerdings auch ein gewisses "gefühl" dafür entwickelt, daß es auch jenseits des placeboeffektes wirkmechanismen gibt, deren wissenschaftliche erkundungen noch ausstehen.
insofern bin ich "teiloffen", beobachte kritisch, sehe den unsinn, der da verzapft wird (und die vernunft schlicht beleidigt), aber auch daß da unerforschte felder schlummern.
denn andererseits bedeutet meine ablehnung esoterischen gedankenguts nicht, daß ich die schulmedizin in den himmel hebe. hier sehe ich ganz genauso oft eher glauben als wissen am wirken. und in der mediz. praxis noch viel mehr. was weiß man denn wirklich? so wird an wirkstoffen geforscht, deren brauchbarkeit für verschiedene krankheitsbilder erst HINTERHER erkundet wird. und im internet wird die wirksamkeit z.b. von psychopharmaka gebetsmühlenartig wiederholt, die doch in der realität mehr als nur zweifelhaft sind. "ganzheitliche" sichtweisen, verständnisvolles umgehen arzt-patient ganz zu schweigen.
nein, die medizin ist in sehr sehr vielen bereichen noch weit entfernt davon, wirklich heilsam zu sein. ein weites feld...
Ihr Vergleich ist falsch. Denn der Standpunkt der Homöopathie ist nicht das Gegenteil der Schulmedizin (wertfrei gemeint), sondern ein gänzlich anderer. Daher lässt sich aus Beweisen FÜR die Schulmedizin nicht ableiten, dass selbiger gleichzeitig ein Beweis GEGEN die Homöopathie sei.
Bei dem Bild der Erdkugel gibt es nur eine mögliche Lösung. Entweder die Erde ist eine Scheibe, oder eine Kugel. Sobald der Beweis für eins der beiden erbracht ist, ist das andere zwangsläufig ungültig.
Homöopathie hat aber nie abgestritten, dass die Schulmedizin funktioniert. Sie sagt nur: es gibt außerdem noch einen anderen weg.
Und warum sollte sich die Homöopathie nicht mit derselben wissenschaftlichen Methode untersuchen lassen mit der in den letzten Jahrhunderten jeder Fortschritt erzielt wurde, also mit Experimenten, Untersuchungen und Studien? Diese sind schließlich kein fieser Plan der "Schulmedizin" (ich verbitte mir diesen Ausdruck, den es ist schlicht "die Medizin") sondern der Wissenschaft allgemein und funktionieren auch in Physik, Chemie, Biologie usw.
Wer also nicht gerade die Gesetze der Logik und Vernunft außer Kraft setzen will muss zugestehen dass auch die Homöopathie kritisch mit wissenschaftlichen Methoden geprüft werden kann. Und alle bisherigen, qualitativ hochwertigen Studien sprechen eben klar gegen irgendeine Wirkung der Homoöpathie die über den Placebo-Effekt und die "Droge Arzt" hinaus geht. Beide können jedoch auch genausogut von richtigen Ärzten angewandt werden, weshalb die Homöopathie überhaupt keine Existenzberechtigung hat.
Wenn eine qualitativ hochwertige, randomisierte kontrollierte Studie erscheint die dies wiederlegt bin ich auch bereit diese Meinung zu ändern, aber das kann dauern...ewig.
In der Mathematik,genauer der Topologie, ist eine Scheibe nichts anderes wie eine Kugel, so lange Scheibe wie Kugel dreidimensional beschrieben werden können.
Die Homöopathie macht eher aus den Definitionen und Axiomen eine rein semantisch-rhetorisch-dialektische Angelegenheit.
Die "so-lang-reden-bis-kein-Arzt-mehr-nötig-ist" Methode gehört da auch dazu.
Mit Hahnemann selbst ist das schwieriger zu beurteilen, denn der gehört in eine Epoche die eine gänzlich andere geistige Verfassung hatte und dessen Ansätze, Überlegungen und Schlussfolgerungen gehören sehr eindeutig zur Aufklärung.
Robert Koch, und auch die bis zum Elektronenmikroskop noch vermuteten Viren, waren erst das was Hahnemanns Ansätze tatsächlich widerlegten.
Dumm nur das gerade mit den winzigen Mengenangaben bei den Viren, Hahnemanns Anhänger eine Kerbe erhielten in die sie kräftigt mit reinhauen konnten.
deren Strukturen und Hierarchienen, als obersten Engel den Herrn Erzengel Gabriel und als Fürst der Unterwelt, Herrn Luzifer - genannt Satan - mit all seinen Unterteufeln.
Dem späterem Leben auf Wolke Nr. 7 mit ständigen Hosiannah-Rufen oder in der Hölle bei gar heissen Temperaturen.
Wo und in welcher Zeit leben wir?
Gruß
hthswa
Ich stimme Ihnen völlig zu, dass die Homöopathie sich mit wissenschaftlichen Methoden messen lassen muss. Da sich in allen soliden Studien kein signifikanter Unterschied zum Placebo festgestellt werden konnte (wie auch, ein zuckerkügelchen ist ein Zuckerkügelchen), ist die Homöopathie aus naturwissenschaftlicher Sicht unwirksam.
Ich würde der Homöopathie dennoch nicht so leichtfertig die Existenzberechtigung absprechen. Die Homöopathie geht mit intensiven vertraulichen Gesprächen zwischen Arzt und Patient einher, sie hat also oft etwas von einer Psychologischen Behandlung. Es wird also auch der psychiologische Hintergrund einer Erkrankung betrachtet. Gleichzeitig wird in dem Patienten der Glaube geweckt ihm werde geholfen. Daher könnte man die Homöopathie als optimierte Ausnutzung des Placeboeffektes in Verbindung mit einer Psychiologischen Behandlung verstehen. Für viele Krankheitsbilder hat dies eine unterstützende Wirkung. Für manche Krankheiten (vor allem psychosomatische) kann sie sogar die einzige Hilfe sein. Dabei ist gerade der "unehrliche" teil wichtig, da der Placeboeffekt am besten funktioniert wenn sowohl Arzt als auch Patient daran glauben.
Ich denke also es wäre gut, wenn auch in der Medizin der Vorteil des Placeboeffektes und der psychiologie mehr anerkannt und ausgenutzt würde.
Und warum sollte sich die Homöopathie nicht mit derselben wissenschaftlichen Methode untersuchen lassen mit der in den letzten Jahrhunderten jeder Fortschritt erzielt wurde, also mit Experimenten, Untersuchungen und Studien? Diese sind schließlich kein fieser Plan der "Schulmedizin" (ich verbitte mir diesen Ausdruck, den es ist schlicht "die Medizin") sondern der Wissenschaft allgemein und funktionieren auch in Physik, Chemie, Biologie usw.
Wer also nicht gerade die Gesetze der Logik und Vernunft außer Kraft setzen will muss zugestehen dass auch die Homöopathie kritisch mit wissenschaftlichen Methoden geprüft werden kann. Und alle bisherigen, qualitativ hochwertigen Studien sprechen eben klar gegen irgendeine Wirkung der Homoöpathie die über den Placebo-Effekt und die "Droge Arzt" hinaus geht. Beide können jedoch auch genausogut von richtigen Ärzten angewandt werden, weshalb die Homöopathie überhaupt keine Existenzberechtigung hat.
Wenn eine qualitativ hochwertige, randomisierte kontrollierte Studie erscheint die dies wiederlegt bin ich auch bereit diese Meinung zu ändern, aber das kann dauern...ewig.
In der Mathematik,genauer der Topologie, ist eine Scheibe nichts anderes wie eine Kugel, so lange Scheibe wie Kugel dreidimensional beschrieben werden können.
Die Homöopathie macht eher aus den Definitionen und Axiomen eine rein semantisch-rhetorisch-dialektische Angelegenheit.
Die "so-lang-reden-bis-kein-Arzt-mehr-nötig-ist" Methode gehört da auch dazu.
Mit Hahnemann selbst ist das schwieriger zu beurteilen, denn der gehört in eine Epoche die eine gänzlich andere geistige Verfassung hatte und dessen Ansätze, Überlegungen und Schlussfolgerungen gehören sehr eindeutig zur Aufklärung.
Robert Koch, und auch die bis zum Elektronenmikroskop noch vermuteten Viren, waren erst das was Hahnemanns Ansätze tatsächlich widerlegten.
Dumm nur das gerade mit den winzigen Mengenangaben bei den Viren, Hahnemanns Anhänger eine Kerbe erhielten in die sie kräftigt mit reinhauen konnten.
deren Strukturen und Hierarchienen, als obersten Engel den Herrn Erzengel Gabriel und als Fürst der Unterwelt, Herrn Luzifer - genannt Satan - mit all seinen Unterteufeln.
Dem späterem Leben auf Wolke Nr. 7 mit ständigen Hosiannah-Rufen oder in der Hölle bei gar heissen Temperaturen.
Wo und in welcher Zeit leben wir?
Gruß
hthswa
Ich stimme Ihnen völlig zu, dass die Homöopathie sich mit wissenschaftlichen Methoden messen lassen muss. Da sich in allen soliden Studien kein signifikanter Unterschied zum Placebo festgestellt werden konnte (wie auch, ein zuckerkügelchen ist ein Zuckerkügelchen), ist die Homöopathie aus naturwissenschaftlicher Sicht unwirksam.
Ich würde der Homöopathie dennoch nicht so leichtfertig die Existenzberechtigung absprechen. Die Homöopathie geht mit intensiven vertraulichen Gesprächen zwischen Arzt und Patient einher, sie hat also oft etwas von einer Psychologischen Behandlung. Es wird also auch der psychiologische Hintergrund einer Erkrankung betrachtet. Gleichzeitig wird in dem Patienten der Glaube geweckt ihm werde geholfen. Daher könnte man die Homöopathie als optimierte Ausnutzung des Placeboeffektes in Verbindung mit einer Psychiologischen Behandlung verstehen. Für viele Krankheitsbilder hat dies eine unterstützende Wirkung. Für manche Krankheiten (vor allem psychosomatische) kann sie sogar die einzige Hilfe sein. Dabei ist gerade der "unehrliche" teil wichtig, da der Placeboeffekt am besten funktioniert wenn sowohl Arzt als auch Patient daran glauben.
Ich denke also es wäre gut, wenn auch in der Medizin der Vorteil des Placeboeffektes und der psychiologie mehr anerkannt und ausgenutzt würde.
Und warum sollte sich die Homöopathie nicht mit derselben wissenschaftlichen Methode untersuchen lassen mit der in den letzten Jahrhunderten jeder Fortschritt erzielt wurde, also mit Experimenten, Untersuchungen und Studien? Diese sind schließlich kein fieser Plan der "Schulmedizin" (ich verbitte mir diesen Ausdruck, den es ist schlicht "die Medizin") sondern der Wissenschaft allgemein und funktionieren auch in Physik, Chemie, Biologie usw.
Wer also nicht gerade die Gesetze der Logik und Vernunft außer Kraft setzen will muss zugestehen dass auch die Homöopathie kritisch mit wissenschaftlichen Methoden geprüft werden kann. Und alle bisherigen, qualitativ hochwertigen Studien sprechen eben klar gegen irgendeine Wirkung der Homoöpathie die über den Placebo-Effekt und die "Droge Arzt" hinaus geht. Beide können jedoch auch genausogut von richtigen Ärzten angewandt werden, weshalb die Homöopathie überhaupt keine Existenzberechtigung hat.
Wenn eine qualitativ hochwertige, randomisierte kontrollierte Studie erscheint die dies wiederlegt bin ich auch bereit diese Meinung zu ändern, aber das kann dauern...ewig.
.. für diesen Artikel!
Wie oft bin ich verzagt, wenn ich Mitmenschen über die Geldmaschine Homöopathie aufklären wollte. Aber wer wirklich daran glaubt, der nimmt vermutlich von sich aus schon keine Erklärung auf Basis der Vernunft hin.
Ich werde mir den Artikel ausdrucken und für die nächste Gelegenheit aufheben!
sie haben ein problem mit der geldmaschine homöopathie aber kein problem mit der geldmaschine klassische medizin / pharmaindustrie ?
wenn patienten mittels placebo effekt geheilt werden können, schmerzfrei werden...so what ? halten sie es für sinnvoller schmerztabletten zu reichen ?
der artikel verallgemeinert und pauschalisiert, von daher ist es eine beleidigung aller die sich ernsthaft mit dem thema und den vielen facetten der medizin auseinandersetzen wollen.
[...]
Entfernt. Bitte argumentieren Sie zum Thema des Artikels. Danke. Die Redaktion/wg
lesen sie sich doch nur mal so zum spass meinen kommentar durch und bilden sich dann eventuell ein neues bild ...
sie haben ein problem mit der geldmaschine homöopathie aber kein problem mit der geldmaschine klassische medizin / pharmaindustrie ?
wenn patienten mittels placebo effekt geheilt werden können, schmerzfrei werden...so what ? halten sie es für sinnvoller schmerztabletten zu reichen ?
der artikel verallgemeinert und pauschalisiert, von daher ist es eine beleidigung aller die sich ernsthaft mit dem thema und den vielen facetten der medizin auseinandersetzen wollen.
[...]
Entfernt. Bitte argumentieren Sie zum Thema des Artikels. Danke. Die Redaktion/wg
lesen sie sich doch nur mal so zum spass meinen kommentar durch und bilden sich dann eventuell ein neues bild ...
Ich kam mit einer schweren Magen Damm Erkrankung auf die Welt, die Ärzte haben mich mit allem was sie hatten zugepumpt, alles half nichts. Ich wäre fast verhungert. Mein Großvater, Heilpraktiker, sendete schließlich eine Probe meines Stuhls in ein Labor in die Schweiz und dort wurde dann eine Gegenmittel hergestellt. Ich glaube, hier hat die Schulmedizin durch mangelnde Hingabe versagt. Am Ende mussten aber beide Hand in Hand arbeiten um eine Lösung zu finden.
Es geht nicht um Sinn und Unsinn von Homeopathie. Jeder der sagt, sie könnte einen normalen Arzt ersetzen träumt.Aber eine Ergänzung ist durchaus sinnvoll. Die moderne Medizin sollte sich die Kunst der Anamnese wieder aneignen. Homeopathie ist genauso wenig eine Medizin wie Buddhismus eine Religion ist. Am Ende ist sie einfach nur eine andere Herangehensweise an Probleme.
Ich verstehe nicht wieso für so viele Menschen alles immer schwarz und weiß sein muss... auch bei diesem Thema ist eine friedliche Koexistenz das Richtige. Homeopathen müssen wissen, wann sie nicht mehr helfen können und Ärzte sollten einräumen, das Homeopathie auch ihre Daseinberechtigung als Hilfe für die Menschen, wenn auch auf einer sehr psychologischen Ebene, hat.
"Ich war krank, nichts konnte helfen, dann habe ich homöopathische Mittel genommen und dann ging es mir besser." - diese Argumentation ist genau das, was Homöopathie am Leben hält, man hört es ständig von Laien. Wer mag schon Menschen wie Ihnen widersprechen? Sie haben in dieser Angelegenheit die Deutungshoheit, weil "Sie es erlebt haben und niemand sonst" - wie könnte Sie jemand angreifen, der nicht über Ihre Erfahrungen verfügt? Dass sie Zusammenhänge herstellen, wo vermutlich gar keine sind ist dabei nebensächlich. Wäre es das nicht, gäbe es auch keine Homöopathie, weil sie allen vernünftig-wissenschaftlichen Maßstäben eben nicht standhält.
Der Ansatz dass die Homöopathie eine psychologische Behandlung ist ist ja nicht neu - und als solcher auch gar nicht so kritikwürdig.
Aber die Geschäftemacherei mit der 20 Zuckerpillchen für 20 € verkauft werden, bzw. mit der an erwiesenermaßen falschen Theorien festgehalten wird um die Wirkung der H. zu begründen, DAS ist das Problem.
Der Placeboeffekt wird aber auch zu negativ dargestellt! Manche denken wenn der Placeboeffekt bei ihnen hilft, dann wären sie "reingefallen" oder hätten sich "naiv" verhalten. Dabei wäre genau hier die Formel: "Wenn's hilft ist es gut" deutlich angebrachter als bei der H.
Übrigens, was vielleicht auch nicht alle wissen: Der Placeboeffekt wirkt sogar bei Säuglingen und Tieren. Er setzt nämlich keinen Glauben an die Wirksamkeit der Medizin voraus sondern lediglich die sinnliche Wahrnehmung dass sich jemand (Eltern oder Herrchen) um einen kümmert.
Witzigerweise geht das auch dann noch wenn man als Erwachsener bewusst nicht dran glaubt (allerdings mit geringeren Erfolgsraten, statistisch signifikant ist es aber immer noch nachweisbar)
Wenn man von vorne an erstmals mit naturheilkündlichen Methoden heilen würde, würde man nicht so viel Schulmedizin brauchen (und nicht wie üblich umgekehrt)...Sie hatten wirklich Glück dass ihr Opa Heilpraktiker war. Dass Homöopathie/bzw. Naturheilkunde auch als Vorbeuge wirkt ist wenig bekannt, bzw. mit Homöopathie kann man auch bei schweren oder angeborenen Erkrankungen die weitere Entwicklung der Krankheit "stoppen" und einen Zustand schaffen, welcher dem Menschen ermöglicht weiter "relativ normal" wenn auch nicht "völlig normal" zu leben...
"Ich war krank, nichts konnte helfen, dann habe ich homöopathische Mittel genommen und dann ging es mir besser." - diese Argumentation ist genau das, was Homöopathie am Leben hält, man hört es ständig von Laien. Wer mag schon Menschen wie Ihnen widersprechen? Sie haben in dieser Angelegenheit die Deutungshoheit, weil "Sie es erlebt haben und niemand sonst" - wie könnte Sie jemand angreifen, der nicht über Ihre Erfahrungen verfügt? Dass sie Zusammenhänge herstellen, wo vermutlich gar keine sind ist dabei nebensächlich. Wäre es das nicht, gäbe es auch keine Homöopathie, weil sie allen vernünftig-wissenschaftlichen Maßstäben eben nicht standhält.
Der Ansatz dass die Homöopathie eine psychologische Behandlung ist ist ja nicht neu - und als solcher auch gar nicht so kritikwürdig.
Aber die Geschäftemacherei mit der 20 Zuckerpillchen für 20 € verkauft werden, bzw. mit der an erwiesenermaßen falschen Theorien festgehalten wird um die Wirkung der H. zu begründen, DAS ist das Problem.
Der Placeboeffekt wird aber auch zu negativ dargestellt! Manche denken wenn der Placeboeffekt bei ihnen hilft, dann wären sie "reingefallen" oder hätten sich "naiv" verhalten. Dabei wäre genau hier die Formel: "Wenn's hilft ist es gut" deutlich angebrachter als bei der H.
Übrigens, was vielleicht auch nicht alle wissen: Der Placeboeffekt wirkt sogar bei Säuglingen und Tieren. Er setzt nämlich keinen Glauben an die Wirksamkeit der Medizin voraus sondern lediglich die sinnliche Wahrnehmung dass sich jemand (Eltern oder Herrchen) um einen kümmert.
Witzigerweise geht das auch dann noch wenn man als Erwachsener bewusst nicht dran glaubt (allerdings mit geringeren Erfolgsraten, statistisch signifikant ist es aber immer noch nachweisbar)
Wenn man von vorne an erstmals mit naturheilkündlichen Methoden heilen würde, würde man nicht so viel Schulmedizin brauchen (und nicht wie üblich umgekehrt)...Sie hatten wirklich Glück dass ihr Opa Heilpraktiker war. Dass Homöopathie/bzw. Naturheilkunde auch als Vorbeuge wirkt ist wenig bekannt, bzw. mit Homöopathie kann man auch bei schweren oder angeborenen Erkrankungen die weitere Entwicklung der Krankheit "stoppen" und einen Zustand schaffen, welcher dem Menschen ermöglicht weiter "relativ normal" wenn auch nicht "völlig normal" zu leben...
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