Alternative Medizin Glauben und Globuli
Die Homöopathie wird leidenschaftlich geschmäht und geliebt. Was die Schulmedizin von ihr lernen kann
Vertrauen. Vielleicht muss man zunächst einmal von Vertrauen erzählen, wenn man das Erfolgsgeheimnis der Homöopathie ergründen möchte . Wenn Vera Bode ( Name geändert ) vor ihrer Ärztin und Homöopathin Jutta Hübner sitzt, ist das Vertrauen der Patientin fast körperlich spürbar. Die beiden kennen sich schon lange Jahre, und Bode, eine selbstbewusste Frau Anfang 50, weiß, dass ihrer Ärztin all ihre Gesundheitsprobleme vertraut sind. Wenn die beiden miteinander reden, erinnert das eher an ein Gespräch unter Freundinnen als an das übliche Ritual im Sprechzimmer.
Gewöhnliche Hausärzte sind meist ebenso gehetzt wie ihre Patienten. Sie fragen eilig Symptome ab, tippen nebenbei die Diagnose in ihren Computer und drucken kurz darauf ein Rezept aus. Im Schnitt ist die Konsultation, wie Studien zeigen, nach 7,6 Minuten beendet – damit zählen deutsche Arzt-Patienten-Kontakte zu den kürzesten in ganz Europa. Dass da wenig Vertrauen aufkommen kann, liegt auf der Hand.
Im Behandlungszimmer von Jutta Hübner gibt es keinen Computer, stattdessen liegt auf ihrem Schreibtisch ein großes, dickes Buch, aufgestützt auf einen kleinen Ständer. Intensiv hört Hübner ihrer Patientin zu, schreibt mit, stellt die richtigen Fragen an der richtigen Stelle. Eine Erstanamnese, das erste Gespräch einer Behandlung, kann so leicht zwei bis drei Stunden dauern. In ihrem Buch findet Hübner das richtige Mittel für ihre Patientin: eine Substanz, die nicht nur gegen die Blasenentzündung helfen soll und gegen die Schmerzen im Mund, sondern die auch zu Bodes individueller Situation passt; dazu, dass sie gerade im Urlaub war, zu dem, was sie da gegessen hat, wann und wo die ersten Symptome aufgetreten sind.
Außerdem wird es mit genauesten Anweisungen verordnet: »Bitte einmal drei Kügelchen in einem Glas Wasser auflösen und über den Tag verteilt schluckweise trinken. Machen Sie das fünf Tage lang. Und in zwei Tagen rufen Sie bitte an und erzählen, wie es Ihnen geht!« »Soll ich es morgens verrühren und etwas trinken und dann abends den Rest?« – »Nein, besser ist es, wenn Sie es mit ins Büro nehmen und über den Tag verteilt einnehmen.«
Die Szene zeigt, wie ein Arzt Vertrauen erwerben und die Beziehung zum Patienten stärken kann: sich Zeit nehmen, zuhören und das Gefühl vermitteln, die Therapie sei ganz persönlich zugeschnitten. So trägt bereits die Interaktion im Sprechzimmer zur Genesung bei.
Die Szene macht aber auch deutlich, wie in deutschen Praxen die Chancen auf Heilung häufig gemindert werden. »Manche Ärzte sind so im Dauerstress, die schauen ja kaum noch von ihren Bildschirmen auf«, sagt Jörg-Dietrich Hoppe, Präsident der Bundesärztekammer. »Wie soll da ein Patient den einen Arzt vom anderen unterscheiden können?«

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Diese Art der Medizin hat bei vielen Menschen das Vertrauen verloren. Stattdessen wenden sich die Patienten zunehmend alternativen Methoden zu , besonders der Homöopathie: Hatten sich 2004 erst 38 Prozent der Deutschen schon einmal homöopathischer Mittel bedient, waren es einer Allensbach-Studie zufolge fünf Jahre später schon 53 Prozent. Jeder Vierte soll gar aus Überzeugung zum Homöopathen gehen. Die Mediziner halten Schritt: 2002 gab es 4517 berufstätige Ärztinnen und Ärzte mit der Zusatzweiterbildung Homöopathie, Ende 2009 schon 5834. Selbst Krankenkassen setzen mittlerweile auf die Globuli-Methode und bieten sie als Leistung an – nicht nur weil sie ihnen neue Mitglieder zutreibt, sondern auch weil sie helfen soll, Ausgaben zu sparen.
Wissenschaftlich arbeitende Mediziner sehen diesen Trend mit Grausen. Für sie ist die Homöopathie nichts anderes als Hokuspokus, ein gefährlicher Irrglaube, wenn nicht gar vorsätzliche Täuschung. Sie verweisen auf eine eindeutige Datenlage: Mittlerweile widerlegt eine Vielzahl seriöser Studien, dass die kleinen, weißen Kügelchen wirken. »Je dünner die Evidenz für Homöopathie wird, desto populärer scheint sie zu werden«, staunten die Herausgeber der renommierten Medizinzeitschrift Lancet schon vor fünf Jahren. Es ist ja auch paradox.
Rolf Verres, Ärztlicher Direktor des Instituts für Medizinische Psychologie am Universitätsklinikum Heidelberg, findet: Bei aller berechtigten Kritik müssten die Schulmediziner »sich eigentlich fragen: Warum laufen uns denn so viele Patienten weg und gehen zum Homöopathen? Was ist denn unser eigener Anteil daran?« Verres’ Überlegung lässt sich noch weiter treiben: Kann die sogenannte Schulmedizin vielleicht etwas von den homöopathischen Ärzten lernen?
Um diese Frage zu beantworten, sollte man sich zunächst einmal anschauen, was es denn genau ist, das so viele Menschen anzieht. Die Homöopathie, die Ende des 18. Jahrhunderts von dem deutschen Arzt Samuel Hahnemann erfunden wurde, gründet auf zwei grundlegenden Regeln. Zum einen wird Ähnliches durch Ähnliches behandelt (»simila similibus curentur«): Ein homöopathisches Mittel sei dann das richtige, wenn es bei gesunden Menschen ähnliche Symptome hervorrufe wie eine Krankheit beim Patienten. Zum anderen werden diese Mittel »potenziert«, wie es Hahnemann nannte. Allerdings geht es um das Gegenteil der üblichen Wortbedeutung: Beim homöopathischen Potenzieren werden die Wirkstoffe verdünnt – und zwar fast bis ins Unendliche. Tatsächlich sind sie meist so stark verwässert, dass nachweislich kein einziges Molekül des vermeintlichen Wirkstoffes mehr enthalten ist. Das wirft zwangsläufig die Frage auf: Wie soll ein nicht existenter Wirkstoff gegen Rückenschmerzen, Asthma oder eine Erkältung helfen?
- Datum 13.12.2010 - 10:38 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 9.12.2010 Nr. 50
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Auch ich war einmal ein überzeugter Anhänger der Homöopathie - bis ich leider die Grenzen dieser Heilmethoden erkennen mußte.
Ein wichtiger Bestandteil der Homöopathie-Behandlung scheint mir der richtige Glaube (an die "Placebo-Wirkung") und die tiefe Überzeugung zu sein. In unserer technisierten Medizin haben wir diesen leider verloren.
Vor mehr als 30 Jahren befasste ich mich sehr intensiv mit dem Thema "Krebs" und stieß auf das sehr empfehlenswerte Buch von Lawrence LeShan "Psychotherapie gegen den Krebs". Hier fand ich auch die "Geheimnisse", die ich bereits oben angesprochen habe.
Viele Grüsse
Klaus Metzger
HILDESHEIM
...dass es unter Heilpraktikerin auch viele Unfähige und Scharlatane gibt.
Dort ist es genauso anstrengend einen guten zu finden wie unter den Ärzten.
Ich bin z.B. froh eine Hautärztin gefunden zu haben die sich Zeit nimmt für Ihre Patienten. 20-30 Min sind keine Seltenheit. Wo findet man das schon noch?
Ansonsten msus ich sagen dass ich besonders mit TCM gute Erfahrungen gemacht habe hinsichtlich der Linderung chronischer Beschwerden. Hier hat sich der Arzt auch immer sehr viel Zeit für den Patienten genommen und eine sehr individuelle Behandlung erstellt.
Gibt es eigentlich eine Einschätzung, wie viel mehr Hausärzte man bräuchte, wenn diese sich so viel Zeit nehmen könnten wie Alternativmediziner?
Wäre das dann überhaupt zu schaffen, gerade wo es im Moment schon in einigen ländlichen Gegenden zu wenige Ärzte gibt (von den Kosten mal abgesehen)?
...danach forscht muss man aber auch gleich einrechnen wieviel man sparen könnte wenn nicht soviele überteuerte Medikamente (zugunsten Pharmaindustrie, zulasten Krankenversicherung) verschrieben werden würden.
könnte sich ein Hausarzt viel Zeit nehmen. Vermutlich kämen nach einer Konsultation viel patienten auch nicht wieder und wären durchgreifend gebessert, auch ohne jede Medizin, alleine durch Empathie, Verständnis usw.
Dann wären die Praxen bald auch nicht mehr so überfüllt.
Leider ist das Gesundheitssystem so organisiert, dass die Leistung am Patienten nicht sehr viel bringt und daher der Pat. möglichst einmal pro Quartal wieder kommen sollte. Merke: Dreimonatige, kurze Behandlung hilft dem Arzt zu überleben, eine dreistündige Behandlung ist sein materieller Tod.
Wahrscheinlich gar nicht so viele mehr. Wenn Arztbesuche dadurch länger dauern, dass sich der Arzt Zeit für den Patienten nimmt, steigt die Erfolgsquote und die Anzahl der Arztbesuche nimmt im Gegenzug ab. Nicht umsonst sind die Deutschen an der Spitze, was die Zahl der Arztbesuche pro Jahr angeht.
...danach forscht muss man aber auch gleich einrechnen wieviel man sparen könnte wenn nicht soviele überteuerte Medikamente (zugunsten Pharmaindustrie, zulasten Krankenversicherung) verschrieben werden würden.
könnte sich ein Hausarzt viel Zeit nehmen. Vermutlich kämen nach einer Konsultation viel patienten auch nicht wieder und wären durchgreifend gebessert, auch ohne jede Medizin, alleine durch Empathie, Verständnis usw.
Dann wären die Praxen bald auch nicht mehr so überfüllt.
Leider ist das Gesundheitssystem so organisiert, dass die Leistung am Patienten nicht sehr viel bringt und daher der Pat. möglichst einmal pro Quartal wieder kommen sollte. Merke: Dreimonatige, kurze Behandlung hilft dem Arzt zu überleben, eine dreistündige Behandlung ist sein materieller Tod.
Wahrscheinlich gar nicht so viele mehr. Wenn Arztbesuche dadurch länger dauern, dass sich der Arzt Zeit für den Patienten nimmt, steigt die Erfolgsquote und die Anzahl der Arztbesuche nimmt im Gegenzug ab. Nicht umsonst sind die Deutschen an der Spitze, was die Zahl der Arztbesuche pro Jahr angeht.
...danach forscht muss man aber auch gleich einrechnen wieviel man sparen könnte wenn nicht soviele überteuerte Medikamente (zugunsten Pharmaindustrie, zulasten Krankenversicherung) verschrieben werden würden.
Der Artikel beleuchtet das Thema sehr differenziert und sachlich. Leider hört und liest man viel zu oft sehr oberflächliche Meinungen und Betrachtungen zu dem Thema.
Gut das sie herausgestellt haben, dass Homöopathie wissenschaftlich eindeutig nicht bestätigt wurde.
Anhänger der Homöopathie sind ambivalente Zeitgenossen. Bei den leichten Krankheiten wenden sie sich an den Homöopathen und verteufeln die böse "Schulmedizin", aber wenn es lebensgefährlich wird gehen sie wieder zur "Schulmedizin". Wenn es ernst wird gesteht man sich dann insgeheim ein, dass Homöopathie mehr Glaube als Sein ist?
Kann man Homöopathie als Luxus für Zeiten ansehen, in denen es uns eigentlich gut genug geht und wir eigentlich nur etwas Aufmerksamkeit wollen?
Sie sprechen es an. Der Artikel war in der Tat sehr gut. Und dass man mit leichten Sachen zum Homöopathen geht und bei schweren zum Arzt ist ja nichts anderes, als das, was im Artikel und bei guten Homöopathen auch gefordert wird. Die Homöopathie, sofern seriös betrieben, fordert ja keinen Allmachtsanspruch, wie es teilweise von einigen Gegnern der Homöopathie unterstellt wird (und von ihnen selbst aber betrieben wird).
Ich versuche erst einmal mir selber zu helfen und nicht wegen Kleinigkeiten zum Arzt zu rennen. Ist es nicht dass, was wir alle tun sollten? Ich habe schon so manche Erkältung mit relativ simplen Mitteln behandelt, wo andere zum Arzt rennen und Kosten verursachen.
Es ist aus meiner Sicht kein Widerspruch, der Homöopathie Glauben zu schenken und gleichzeitig die Schulmedizin in Anspruch zu nehmen. Manche Dinge erübrigen sich einfach, wenn man mal genau in sich hört, und sei es, dass diese Arbeit ein Homöopath übernimmt.
Gerade durch diese Verhaltensweise vieler Patienten und Schulmediziner mit homöpatischer Zusatzausbildung kann die Homöpathie ein Gewinn sein.
Gerade bei vielen harmlosen Erkankungen kann auch die Schulmedizin oft kaum oder gar nicht über den Placeboeffekt hinausgehend helfen. Blöderweise wird der Schulmediziner dann normalerweise kein Placebo verschreiben, sondern ein echtes Medikament mit echten Nebenwirkungen. Wenn der Schulmediziner sich hingegen dafür entscheidet Patienten, dennen er nicht helfen kann, gar nichts zu verschreiben, kommen sie ganz schnell gar nicht mehr zu ihm und er bekommt auch dann nicht mehr die Chance ihnen zu helfen, wenn er es könnte.
Der Schulmediziner mit homöpatischer Zusatzausbildung hingegen, kann in harmlosen Fällen nebenwirkungsfreie Placebos verschreiben und in anderen Fällen ein wirksames Medikament.
Sie sprechen es an. Der Artikel war in der Tat sehr gut. Und dass man mit leichten Sachen zum Homöopathen geht und bei schweren zum Arzt ist ja nichts anderes, als das, was im Artikel und bei guten Homöopathen auch gefordert wird. Die Homöopathie, sofern seriös betrieben, fordert ja keinen Allmachtsanspruch, wie es teilweise von einigen Gegnern der Homöopathie unterstellt wird (und von ihnen selbst aber betrieben wird).
Ich versuche erst einmal mir selber zu helfen und nicht wegen Kleinigkeiten zum Arzt zu rennen. Ist es nicht dass, was wir alle tun sollten? Ich habe schon so manche Erkältung mit relativ simplen Mitteln behandelt, wo andere zum Arzt rennen und Kosten verursachen.
Es ist aus meiner Sicht kein Widerspruch, der Homöopathie Glauben zu schenken und gleichzeitig die Schulmedizin in Anspruch zu nehmen. Manche Dinge erübrigen sich einfach, wenn man mal genau in sich hört, und sei es, dass diese Arbeit ein Homöopath übernimmt.
Gerade durch diese Verhaltensweise vieler Patienten und Schulmediziner mit homöpatischer Zusatzausbildung kann die Homöpathie ein Gewinn sein.
Gerade bei vielen harmlosen Erkankungen kann auch die Schulmedizin oft kaum oder gar nicht über den Placeboeffekt hinausgehend helfen. Blöderweise wird der Schulmediziner dann normalerweise kein Placebo verschreiben, sondern ein echtes Medikament mit echten Nebenwirkungen. Wenn der Schulmediziner sich hingegen dafür entscheidet Patienten, dennen er nicht helfen kann, gar nichts zu verschreiben, kommen sie ganz schnell gar nicht mehr zu ihm und er bekommt auch dann nicht mehr die Chance ihnen zu helfen, wenn er es könnte.
Der Schulmediziner mit homöpatischer Zusatzausbildung hingegen, kann in harmlosen Fällen nebenwirkungsfreie Placebos verschreiben und in anderen Fällen ein wirksames Medikament.
warum homöopathie hilft? das ist mir egal. es gibt immer fragen, deren beantwortung keinen erkenntnisgewinn versprechen. auch die studien, die die nicht-wirksamkeit nachweisen wollen sind egal. meine studien sind mir da aussagekräftiger. wenn homöopathie bei individuen hilft, die keine "wissenschaftlichen studien" konsumieren können, dann reicht mir das als beweis. mit diesen individuen meine ich tiere, kleinkinder und babies. meine erfahrungen mit dieser kontrollgruppe haben mir gereicht, auch zu glauben, dass mir homöopathie helfen kann. und seither tut sie es auch - mit sehr guten erfolgen. wer es nicht glauben mag, der soll es doch lassen. aber auf die arroganten schulmediziner, die einem als erstes mal nach zwei stunden wartezeit einen haufen teuer pillen verschreiben, kann ich gepflegt pfeifen!
Sie sprechen von Arroganz in der "Schulmedizin", dabei sind Sie wohl der arroganteste Mensch, der hier einen Kommentar verfasst hat:"auch die studien, die die nicht-wirksamkeit nachweisen wollen sind egal. meine studien sind mir da aussagekräftiger(...)erfahrungen mit dieser kontrollgruppe haben mir gereicht". Es ist wirklich sehr interessant, dass sie hier von einer Kontrollgruppe sprechen, haben sie hierzu randomisierte Studien betrieben? Sie stellen sich doch mit Ihrem Nichtwissen über Wissenschaftler, die das Problem objektiv erfassen wollen und beschwehren sich im selben Atemzug über volle Wartezimmer in der Arztpraxis. Dass der Arzt vermutlich mehr Ahnung von Medizin hat als Sie jemals haben werden und mit sicherheit jeden Homöopathen in die Tasche steckt verschweigen sie hierbei, der Arzt ist nämlich der wahre Menschenfreund der sich dazu verpflichtet hat allen Menschen seines Wartezimmers zu helfen, auch wenn sie dann mit Ihrer Grippe eventuell etwas länger warten müssen. Dürfte ich Sie fragen, woraus sich Ihr unerschöpflicher Wissensfundus über das wahre ICH der Medizin ergibt?
Gekürzt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke. Die Redaktion/lv
Vielleicht nochmal darüber nachdenken: [url=http://news.sky.com/skynews/Home/World-News/Homeopathy-Parents-Charged-Over-Baby-Daughter-Glorias-Death-In-Australia/Article/200905115276109]Homeopathy-Parents-Charged-Over-Baby-Daughter-Glorias-Death-In-Australia[/url]
@nirvanahunter
Ich gebe Ihnen Recht - es ist wirklich so, dass die Homöopathie bei Kleinkindern funktioniert. Bei meinem Sohn zumindest, der im Alter von einem Jahr unter Asthma litt und dem unser netter Kinderarzt (der sich sogar immer richtig Zeit für den Kleinen nahm) auch nicht gerade nachhaltig helfen konnte (außer natürlich mit Kortisonen), brachte die Homöopathin es fertig, die Symptome innerhalb einer recht kurzen Zeit verschwinden zu lassen: die nächtlichen Anfälle verschwanden vollständig. Placeboeffekt? da traut man den Kleinen aber ganz schön viel zu!
Sie sprechen von Arroganz in der "Schulmedizin", dabei sind Sie wohl der arroganteste Mensch, der hier einen Kommentar verfasst hat:"auch die studien, die die nicht-wirksamkeit nachweisen wollen sind egal. meine studien sind mir da aussagekräftiger(...)erfahrungen mit dieser kontrollgruppe haben mir gereicht". Es ist wirklich sehr interessant, dass sie hier von einer Kontrollgruppe sprechen, haben sie hierzu randomisierte Studien betrieben? Sie stellen sich doch mit Ihrem Nichtwissen über Wissenschaftler, die das Problem objektiv erfassen wollen und beschwehren sich im selben Atemzug über volle Wartezimmer in der Arztpraxis. Dass der Arzt vermutlich mehr Ahnung von Medizin hat als Sie jemals haben werden und mit sicherheit jeden Homöopathen in die Tasche steckt verschweigen sie hierbei, der Arzt ist nämlich der wahre Menschenfreund der sich dazu verpflichtet hat allen Menschen seines Wartezimmers zu helfen, auch wenn sie dann mit Ihrer Grippe eventuell etwas länger warten müssen. Dürfte ich Sie fragen, woraus sich Ihr unerschöpflicher Wissensfundus über das wahre ICH der Medizin ergibt?
Gekürzt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke. Die Redaktion/lv
Vielleicht nochmal darüber nachdenken: [url=http://news.sky.com/skynews/Home/World-News/Homeopathy-Parents-Charged-Over-Baby-Daughter-Glorias-Death-In-Australia/Article/200905115276109]Homeopathy-Parents-Charged-Over-Baby-Daughter-Glorias-Death-In-Australia[/url]
@nirvanahunter
Ich gebe Ihnen Recht - es ist wirklich so, dass die Homöopathie bei Kleinkindern funktioniert. Bei meinem Sohn zumindest, der im Alter von einem Jahr unter Asthma litt und dem unser netter Kinderarzt (der sich sogar immer richtig Zeit für den Kleinen nahm) auch nicht gerade nachhaltig helfen konnte (außer natürlich mit Kortisonen), brachte die Homöopathin es fertig, die Symptome innerhalb einer recht kurzen Zeit verschwinden zu lassen: die nächtlichen Anfälle verschwanden vollständig. Placeboeffekt? da traut man den Kleinen aber ganz schön viel zu!
Also Phi, erstmal muss ich sagen, dass ich dir grundlegend zustimme, dass man sich in ernsten Belangen an die Schulmedizin wendet und nicht an die Homöopathie.
Aber dennoch bin ich auch ich jemand, der die Homöopathie befürwortet und ich finde es genau richtig, sie bei "kleineren" Sachen anzuwenden.
Denn warum sollte man seinen Körper bei Krankheiten wie Margen-Darm, Kopfschmerzen oder so etwas gleich mit Antibiotika vollstopfen, wenn es genauso gut mit Globuli (oder wie die Gegner der Homöopathie sagen, Vertrauen) geht?!
Sie sprechen es an. Der Artikel war in der Tat sehr gut. Und dass man mit leichten Sachen zum Homöopathen geht und bei schweren zum Arzt ist ja nichts anderes, als das, was im Artikel und bei guten Homöopathen auch gefordert wird. Die Homöopathie, sofern seriös betrieben, fordert ja keinen Allmachtsanspruch, wie es teilweise von einigen Gegnern der Homöopathie unterstellt wird (und von ihnen selbst aber betrieben wird).
Ich versuche erst einmal mir selber zu helfen und nicht wegen Kleinigkeiten zum Arzt zu rennen. Ist es nicht dass, was wir alle tun sollten? Ich habe schon so manche Erkältung mit relativ simplen Mitteln behandelt, wo andere zum Arzt rennen und Kosten verursachen.
Es ist aus meiner Sicht kein Widerspruch, der Homöopathie Glauben zu schenken und gleichzeitig die Schulmedizin in Anspruch zu nehmen. Manche Dinge erübrigen sich einfach, wenn man mal genau in sich hört, und sei es, dass diese Arbeit ein Homöopath übernimmt.
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