OP-Besteck Schwester, Tupfer bitte!

Normalerweise bleibt das Operationsbesteck dem Blick des Patienten verborgen. Wir zeigen Ihnen die Instrumente.

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Fast jeder Mensch, der in einem Industriestaat lebt, unterzieht sich im Laufe seines Lebens einer oder mehrerer Operationen. Viele von uns kommen schon im OP-Saal zu Welt – bei einem Kaiserschnitt. Egal ob Routineeingriff oder eine komplizierte Operation – immer braucht der Arzt dazu spezielles Werkzeug. Doch was ist das alles, was in einem OP fein säuberlich sortiert auf dem Tisch liegt?

"Sieb" heißt die Zusammenstellung von Instrumenten für eine Operation, weil Skalpelle, Zangen und Scheren in Metallsieben sterilisiert werden. Neben dem "Grundsieb" mit den Werkzeugen, die bei allen Eingriffen gebraucht werden, gibt es Zusammenstellungen von Spezialinstrumenten – zum Beispiel das Magen-Darm-Zusatzsieb, das für eine Gallenoperation nötig ist. Gallenblasen entfernen Chirurgen heute allerdings meist minimalinvasiv.
 

Das wohl wichtigste Werkzeug der Chirurgie ist neben allerhand Klemmen und Scheren das Skalpell – auf Latein: Scalprum. Die Römer entwickelten es etwa im 3. Jahrhundert. Damals bestand es aus einem bronzenen Griff mit einer einfachen stählernen Klinge. Allerdings machten sich Menschen schon viel früher am Körper anderer zu schaffen: Um 2000 vor Christus schnitten Steinzeitmenschen nachweislich mit Flintsteinmessern in die Kopfhaut anderer, aus Afrika ist bekannt, dass man dort nach Geburten die Nabelschnur mit einem scharfen Palmblatt durchtrennte.

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Einwegmesser kamen in der Chirurgie erst ab Beginn des 20. Jahrhunderts zum Einsatz – Skalpelle, deren Klinge sich nach Gebrauch – ähnlich wie bei einem Teppichmesser – wegwerfen lässt, sind erst seit Kurzen Standard in Kliniken.

Die Infografik mit den verschiedenen Instrumenten k önnen Sie als PDF herunterladen.

Weitere Infografiken der Serie "Wissen in Bildern" finden Sie hier.

 
Leser-Kommentare
    • cayman
    • 21.12.2010 um 14:04 Uhr

    sie lesen hier einen schulaufsatz der 8. klasse über.... , was eigentlich?

    da steht nix, das ist aneinandergereite banalität, trivialwissen gepimpt, thema verfehlt, alles murks, sechs, setzen.

    also lieber schüler. bemühen sie sich um eine visitation eines op saales für einen tag. das sollte in eppendorf möglich sein. erleben sie einen op saal tag. schreiben dann über das was sie gesehen haben und sich anschließend erklären lassen haben. bevor sie es abdrucken, legen sie ihren artikel der leitenden op schwester vor. wenn die es abnickt, dann lassen sie es in den druck.

    zum glück operieren wir nicht so wie sie schreiben.

  1. huch, das war's schon?
    und sowas erscheint in DER ZEIT ??

    in Sehnsucht an "alte ZEITEN"
    docmathilde

    • Voce
    • 24.12.2010 um 15:17 Uhr

    aber was ist, wenn das "Sieb" nach der Operation plötzlich verschwunden ist und niemandem fällt das auf und niemand will es später gewesen sein ?

  2. ich war mir immer sicher, dass ich schon Einweg-skalpelle in der Chirurgie benutzt habe - und dies in den frühen 90er Jahren des 19. Jahrhunderts.

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    ist jetzt Sarkasmus erlaubt?
    Anmerkung: Einwegskalpelle sind ab Ende des 20. Jahrhunderts in der Chirurgie üblich. ;-)

    ist jetzt Sarkasmus erlaubt?
    Anmerkung: Einwegskalpelle sind ab Ende des 20. Jahrhunderts in der Chirurgie üblich. ;-)

  3. ist jetzt Sarkasmus erlaubt?
    Anmerkung: Einwegskalpelle sind ab Ende des 20. Jahrhunderts in der Chirurgie üblich. ;-)

    Antwort auf "Seltsam,"
  4. Du meine Güte ! Sie selber haben vor 120 Jahren schon mit Einweg-Skalpellen operiert ? Kleiner Tipp an alle Chirurgen-Kollegen: auch diese sollten nachts schlafen :-)

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Nein natürlich nicht. Ich bin auch weder Chirurg noch über 100 Jahre alt.
    Klärungsversuch: Im Artikel steht: "Einwegmesser kamen in der Chirurgie erst ab Beginn des 20. Jahrhunderts zum Einsatz ..".
    Wären Einwegmesser in der Chirurgie tatsächlich schon seit 100 Jahren im Einsatz, so wäre dies eine erstaunlich lange Zeit und der zitierte Satz ergibt mit dem Zusatz "erst" keinen Sinn. Handelte es sich um einen Schreibfehler und gemeint war "... erst ab Beginn des 21. Jahrhundert.." so ergäbe der Satz zwar formal Sinn, wäre aber inhaltlich falsch, da Einwegskalpelle sicher schon im 20. Jahrhundert in der Chirurgie benutzt wurden.

    Nein natürlich nicht. Ich bin auch weder Chirurg noch über 100 Jahre alt.
    Klärungsversuch: Im Artikel steht: "Einwegmesser kamen in der Chirurgie erst ab Beginn des 20. Jahrhunderts zum Einsatz ..".
    Wären Einwegmesser in der Chirurgie tatsächlich schon seit 100 Jahren im Einsatz, so wäre dies eine erstaunlich lange Zeit und der zitierte Satz ergibt mit dem Zusatz "erst" keinen Sinn. Handelte es sich um einen Schreibfehler und gemeint war "... erst ab Beginn des 21. Jahrhundert.." so ergäbe der Satz zwar formal Sinn, wäre aber inhaltlich falsch, da Einwegskalpelle sicher schon im 20. Jahrhundert in der Chirurgie benutzt wurden.

  5. Nein natürlich nicht. Ich bin auch weder Chirurg noch über 100 Jahre alt.
    Klärungsversuch: Im Artikel steht: "Einwegmesser kamen in der Chirurgie erst ab Beginn des 20. Jahrhunderts zum Einsatz ..".
    Wären Einwegmesser in der Chirurgie tatsächlich schon seit 100 Jahren im Einsatz, so wäre dies eine erstaunlich lange Zeit und der zitierte Satz ergibt mit dem Zusatz "erst" keinen Sinn. Handelte es sich um einen Schreibfehler und gemeint war "... erst ab Beginn des 21. Jahrhundert.." so ergäbe der Satz zwar formal Sinn, wäre aber inhaltlich falsch, da Einwegskalpelle sicher schon im 20. Jahrhundert in der Chirurgie benutzt wurden.

    Antwort auf "19. Jahrhundert"

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