Mindestlohn Zehn Euro die Stunde

Arbeitgeber wollen den Mindestlohn. Na endlich!

Zu den wirtschaftspolitischen Absonderlichkeiten des gerade abgelaufenen Jahres 2010 gehört, dass sich solche Akteure für Mindestlöhne in Deutschland starkgemacht haben, denen man das wahrhaftig nicht zugetraut hätte. Der Letzte in einer inzwischen beeindruckenden Reihe von konservativen Politikern, Unternehmenslenkern und Verbandsfürsten war Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt, der kurz vor Weihnachten eine gesetzlich festgezurrte Lohnuntergrenze für die mehr als 900.000 Beschäftigten der Zeitarbeitsbranche einforderte. Davor war aus den Reihen des ebenfalls nicht als grundsätzlich arbeitnehmerfreundlich geltenden Discounters Lidl der Ruf laut geworden, den Mitarbeitern des Einzelhandels künftig mindestens zehn Euro in der Stunde zu bezahlen. Und überhaupt, der Einzelhandel: Dessen Verbandschef Josef Sanktjohanser gab bekannt, mit der Gewerkschaft ver.di zusammen an einer tarifvertraglichen Umsetzung eines branchenweit gültigen Mindestlohns für 2,7 Millionen Beschäftigte zu arbeiten. Termin für dessen Einführung: noch im ersten Halbjahr 2011.

Was, bitte schön, ist los in Deutschland?

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Lange galt in der Republik als Weisheit letzter Schluss, was im März 2008 die Chefs der sieben führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute in einer vollmundigen Erklärung dargelegt hatten: dass Mindestlöhne die Marktwirtschaft »in ihren Grundfesten« beschädigten und zu Jobverlusten »erschütternden Ausmaßes« führen müssten. Jetzt aber scheint das, was die Theoretiker des Wirtschaftsgeschehens umtrieb, die Praktiker nicht mehr sonderlich zu berühren: Mindestlöhne seien Ausdruck der Sozialpartnerschaft, findet Sanktjohanser. Man benötige den Gesetzgeber, fügt Hundt hinzu.

Diese Einsicht kommt nicht von ungefähr. Der Einzelhandel hat seit den Skandalen um die Discounter Kik, Schlecker und Lidl ein heftiges Imageproblem; seine Billigheimer zahlen mitunter Löhne, die an der Sittenwidrigkeit kratzen. Gleiches gilt für manche Zeitarbeitsfirmen, was seit Langem unter den Großen der Branche für Unmut sorgt. Die fürchten sich überdies, weil der deutsche Arbeitsmarkt im Mai 2011 für osteuropäische Arbeitnehmer geöffnet wird. Polnische, baltische oder tschechische Leiharbeitsunternehmen könnten dann ihre Landsleute in Deutschland arbeiten lassen, zu polnischen, baltischen oder tschechischen Löhnen.

Es sei denn, es gibt einen Mindestlohn.

Lohnuntergrenzen gesetzlich zu fixieren ist deshalb sinnvoll. Sie vernichten – anders, als die meisten Forschungsinstitute glauben machen wollen – auch keine Arbeitsplätze, wenn sie nicht gerade exorbitant hoch sind. Eine umfassende Studie aus den USA hat gerade einmal mehr belegt, dass die meisten Mindestlöhne keinerlei Auswirkungen auf die Beschäftigung haben und damit ähnliche Untersuchungen aus europäischen Staaten mit Lohnuntergrenzen bestätigt. Warum sollte dies ausgerechnet in Deutschland anders sein? Eher ist doch das Gegenteil der Fall: Zumindest in der Zeitarbeit würden Mindestlöhne deutsche Jobs sichern helfen, weil sie ausländische Billiglöhner vom Arbeitsmarkt fernhielten.

Weil dies auch die Arbeitsministerin einsieht, dürften Lohnuntergrenzen in der Leiharbeit nur eine Frage der Zeit sein – vielleicht kommen sie schon als Teil eines Kompromisses mit der Opposition im Rahmen der Hartz-IV-Reform. Vernünftiger wäre es allerdings, anstelle seiner häppchenweisen Einführung endlich den großen Wurf zu wagen und einen allgemeinen Mindestlohn zu verfügen. Mindestens ein Viertel der ostdeutschen und jeder zehnte westdeutsche Arbeitnehmer verdient weniger als 7,50 Euro in der Stunde. Ihnen aus der Niedriglohnfalle zu helfen wäre nicht nur ökonomisch sinnvoll, sondern auch ein Gebot des Anstands.

 
Leser-Kommentare
  1. ...in dem niedrige Löhne anfangen den eigenen Profit zu schädigen, nämlich dann wenn sich jemand findet der noch weniger bezahlt als man selbst.
    Traurig das man im Deutschland des 21.Jahrhunderts solange warten mußte.
    Wieder zeigt sich das die "Experten" dermaßen Weltfremd sind, das sie es einfach nicht mehr schaffen guten Rat zu liefern.
    Wann werden Politiker lernen und sich sagen wir ein mal im Monat auf die Straße stellen und die Leute fragen wie sie Probleme lösen würden.

    • joG
    • 03.01.2011 um 7:54 Uhr

    bedingt der bessere weg.

    Er reduziert sicherlich die Zahl der Jabs am unteren Ende der Einkommensleiter und verlagert Menschen weg von Arbeit. Wenn man das will oder billigend in Kauf nimmt, kann man sagen: "Endlich!".
    Der vermutlich richtigere Weg wäre über ein Mindesteinkommen. Da dies aber zu einer höheren Steuer führen würde, ist der Nettoeffekt unklar.

    Wer für die eine oder andere Lösung argumentieren will, muss die netto Effekte für Wohlfahrt und Einkommen aufzeigen. Das tun die Politiker nicht sehr überzeugend.

  2. "Arbeitgeber wollen den Mindestlohn - na endlich!"

    Warum bloß kam ich auf die Idee, ich hätte versehentlich die BILD oder die MoPo angeklickt?

    So einfach kann man dieses Thema nicht abhandeln, dann entstehen völlig schiefe und irreführende Aussagen. Ob und wie ein Mindestlohn, noch dazu allgemein pauschal mit 10 € pro Stunde, sich auswirken würde, das ist nun keineswegs mit einer lapidaren Behauptung "ökonomisch sinnvoll, Anstandsgebot" abzutun.

    Wer sich mit diesem nicht leichten Thema befasst, sollte sich vorher gründlich fachlich informieren. Z. B. auch in den diversen Abhandlungen des Sachverständigenrates zu dem Themenkreis. Eine Studie aus den USA, ohne Quellenangabe, soll als genereller Beleg dienen? Das ist reichlich billig.

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    • Chali
    • 03.01.2011 um 8:14 Uhr

    "... Abhandlungen des Sachverständigenrates ..."
    Das Jahr beginnt also amüsant.

    • hthswa
    • 03.01.2011 um 8:47 Uhr

    "@3;Thomas Ernst.

    http://www.zeit.de/wirtsc...

    Vielleicht sollten Sie diesen "fundierten" Artikel mit heranziehen. Dann wird das Ganze schlüssig.

    Gruß
    hthswa

    • joG
    • 03.01.2011 um 12:42 Uhr

    ...welches Niveau man den Lesern unterstellt. Wenn ich die Forenbeiträge Revue passieren lasse, so scheint die Einschätzung wohl auch in vielen Fällen richtig.

    • Chali
    • 03.01.2011 um 8:14 Uhr

    "... Abhandlungen des Sachverständigenrates ..."
    Das Jahr beginnt also amüsant.

    • hthswa
    • 03.01.2011 um 8:47 Uhr

    "@3;Thomas Ernst.

    http://www.zeit.de/wirtsc...

    Vielleicht sollten Sie diesen "fundierten" Artikel mit heranziehen. Dann wird das Ganze schlüssig.

    Gruß
    hthswa

    • joG
    • 03.01.2011 um 12:42 Uhr

    ...welches Niveau man den Lesern unterstellt. Wenn ich die Forenbeiträge Revue passieren lasse, so scheint die Einschätzung wohl auch in vielen Fällen richtig.

  3. ...auf welche Mindestlohnhöhe man sich letztlich einigt.

    Mit 7,50 € wie von der SPD gefordert,ist,gemessen an der Kaufkraft in Deutschland, jedenfalls niemandem geholfen.

    Des Weiteren bleibt abzuwarten,in wie weit die Kosten für Gesundheit zukunftig den Lohn schmälern und die Forderung nach Mehrwertsteuererhöhung geistert ja auch wieder durch die Medien.

    Eine Leser-Empfehlung
    • joG
    • 03.01.2011 um 8:10 Uhr

    ....Wohlfahrtsoptima zu tun:
    "Polnische, baltische oder tschechische Leiharbeitsunternehmen könnten dann ihre Landsleute in Deutschland arbeiten lassen, zu polnischen, baltischen oder tschechischen Löhnen."

    Es ist aber das glaubwürdigste Argument. Xenophobie zieht hier fast immer und ist fast immer ein äußerst schlechter Ratgeber.

    Eine Leser-Empfehlung
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    • cvnde
    • 03.01.2011 um 8:22 Uhr

    Niemand kann von 3-4 € / Stunde Bruttogehalt hier in Deutschland leben, egal woher er kommt.
    Wenn das mit den Zeitarbeitnehmer aus den genannten Ländern passiert, dann werden sich die Zudtänden, die z. B. schon in der Fleisch-Industrie herrschen auch auf die Zeitarbeits-Branche in einigen Sektoren ausweiten.

    • lepkeb
    • 03.01.2011 um 9:41 Uhr

    die s.g. Ossis nicht mehr dafür herhalten können, denn selbst die können nicht mehr mit den Löhnen mithalten, zieht man halt weiter nach Osten.

    @Thema
    Und die ganze Diskussion ist imho, unter "Wahlen, Wahlen Wahlen" zu verbuchen. Wobei natürlich bei den Unternehmen auch die Angst mitspielt, dass wie jetzt im Falle von Ungarn, die Regierungen dort auf die Idee kommen könnten, die großen Ausbeuter der Zeitarbeitsbranche von Man bis Ran, vom lokalen Markt auszuschliessen oder mit Sondersteuern zu belegen, denn wie es scheint ist die Käuflichkeit der Politker des s.g. rechtsnationalen Randes in diesen Ländern nicht so ausgeprägt wie bei Politikern des sozial und/oder chrstlichen Lagers in einem der bevölkerungsreichsten Länder in Europa, Zeitarbeitsprinz W. Clement lässt grüßen, erst die Gesetze auf den Weg bringen und dann in die Führung des Zeitarbeitsunternehmens wechseln.

    • cvnde
    • 03.01.2011 um 8:22 Uhr

    Niemand kann von 3-4 € / Stunde Bruttogehalt hier in Deutschland leben, egal woher er kommt.
    Wenn das mit den Zeitarbeitnehmer aus den genannten Ländern passiert, dann werden sich die Zudtänden, die z. B. schon in der Fleisch-Industrie herrschen auch auf die Zeitarbeits-Branche in einigen Sektoren ausweiten.

    • lepkeb
    • 03.01.2011 um 9:41 Uhr

    die s.g. Ossis nicht mehr dafür herhalten können, denn selbst die können nicht mehr mit den Löhnen mithalten, zieht man halt weiter nach Osten.

    @Thema
    Und die ganze Diskussion ist imho, unter "Wahlen, Wahlen Wahlen" zu verbuchen. Wobei natürlich bei den Unternehmen auch die Angst mitspielt, dass wie jetzt im Falle von Ungarn, die Regierungen dort auf die Idee kommen könnten, die großen Ausbeuter der Zeitarbeitsbranche von Man bis Ran, vom lokalen Markt auszuschliessen oder mit Sondersteuern zu belegen, denn wie es scheint ist die Käuflichkeit der Politker des s.g. rechtsnationalen Randes in diesen Ländern nicht so ausgeprägt wie bei Politikern des sozial und/oder chrstlichen Lagers in einem der bevölkerungsreichsten Länder in Europa, Zeitarbeitsprinz W. Clement lässt grüßen, erst die Gesetze auf den Weg bringen und dann in die Führung des Zeitarbeitsunternehmens wechseln.

    • Chali
    • 03.01.2011 um 8:14 Uhr

    "... Abhandlungen des Sachverständigenrates ..."
    Das Jahr beginnt also amüsant.

  4. Meine erste Forderung nach einem gesetzlichen Mindestlohn stammt wohl aus dem Jahr 1996, nachdem für mich in den zwei Jahren zuvor ersichtlich geworden war, wohin der Trend bei Arbeitsverhältnissen führen würde. Danach kam für mich eine frustrierende Zeit, weil einerseits fast niemand dies hören wollte, andererseits die politischen Signale für den Arbeitsmarkt genau in die andere Richtung gesetzt wurden. Wütend machte mich dabei stets, dass nie jemand der anderen Fraktion irgend ein Argument für seine und schon gar keines gegen meine Position nennen konnte. Allenfalls der drohende Arbeitsplatzverlust wurde genannt, was für mich eine Ablenkungsbetrug darstellte, weil gerade dafür keinerlei Beleg existierte und die Logik eher etwas anderes schließen ließ.

    Zuletzt habe ich am 6.10. hier im Leserblog den Artikel eingesetzt:

    http://community.zeit.de/user/wahrsprecher/beitrag/2010/10/06/was-gibt-es-gegen-mindestlöhne-zu-sagen

    Wenn nun die selben Gegner bis hin zu Arbeitgeberpräsident und sogenannte Wirtschaftswaisen anders behaupten, dann traue ich ihnen nur noch weniger. Sie sind keine Experten, sondern nur Vertreter ihrer Eigeninteressen. Die Öffnung des Arbeitsmarkts als auch die von ihnen nicht mehr kontrollierbare Abwärtsspirale bei den Löhnen erschreckt sie hinsichtlich ihrer Profite. Man sollte diese Leute NIE zu Wort kommen lassen, denn um Menschen und gerechte, würdevolle Arbeitsbedingungen ging es ihnen nie. Von der Leyen gehört ohnehin verbannt. (R vergessen...)

    • cvnde
    • 03.01.2011 um 8:22 Uhr

    Niemand kann von 3-4 € / Stunde Bruttogehalt hier in Deutschland leben, egal woher er kommt.
    Wenn das mit den Zeitarbeitnehmer aus den genannten Ländern passiert, dann werden sich die Zudtänden, die z. B. schon in der Fleisch-Industrie herrschen auch auf die Zeitarbeits-Branche in einigen Sektoren ausweiten.

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    hier in Deutschland leben, egal woher er kommt."

    Niemand, der hierzulande seinen Lebensmittelpunkt hat (was auch immer das ist :P) kann davon leben.

    Wer jedoch hypothetisch hierher kommt um "Montage" zu betreiben... und in einem gestellten Container mit 4 - 6 anderen haust (hausen muss...), nur mit dem Ziel, den hier verdienten Lohn mit nach hause zu nehmen (und womöglich noch aufgestockt wird, ich glänze hier mal mit meinem Unwissen über diesen europäische Gleichbehandlungsgrundsatz), der kann hierzulande auch mit 3 - 4 € / Stunde Brutto arbeiten.

    "Ironischerweise" kam mir nur ein "Klassiker" als Idee.

    Spargelstecher/in

    http://www.sueddeutsche.d...

    Das geht natürlich auch in ganz anderen Arbeiten.

    Vor allem die Chefs der Zeitsarbeitsfirmen können nicht davon leben, dass die Konkurrenz zum einen Löhne für 3€ zahlt und - wesentlich - zum Zweiten eine niedriger Rendite einfordern wird.

    • lepkeb
    • 03.01.2011 um 9:47 Uhr

    leben im Osten ihrer Republik ein Großteil der Bevölkerung, denn wenn sie mal die Angestellten des ÖD (vornehmlich Importe aus den alten Ländern und Altkader) aus der Gehalts-Statistik rausnehmen, dann würden sie einen Schreck bekommen.

    Aber wie die Kommunen ja langsam mitbekommen, wird dieses Dumping durch den dt. Staat der Gesellschaft bald in Form von Altersarmut inklusive der notwendigen Aufstockung aufs Minimum auf die Füße fallen.

    • joG
    • 03.01.2011 um 11:25 Uhr

    ....Wenn wir der Meinung sind, dass man von 3-4 Euro nicht leben kann, so ist das doch kein Grund die Jobs teurer zu machen. Die sind dann zu teuer und der Unternehmer kann die Leute nicht einstellen. Stattdessen sollten doch die Einkommen der 3-4 Euro Verdienenden angehoben werden.

    hier in Deutschland leben, egal woher er kommt."

    Niemand, der hierzulande seinen Lebensmittelpunkt hat (was auch immer das ist :P) kann davon leben.

    Wer jedoch hypothetisch hierher kommt um "Montage" zu betreiben... und in einem gestellten Container mit 4 - 6 anderen haust (hausen muss...), nur mit dem Ziel, den hier verdienten Lohn mit nach hause zu nehmen (und womöglich noch aufgestockt wird, ich glänze hier mal mit meinem Unwissen über diesen europäische Gleichbehandlungsgrundsatz), der kann hierzulande auch mit 3 - 4 € / Stunde Brutto arbeiten.

    "Ironischerweise" kam mir nur ein "Klassiker" als Idee.

    Spargelstecher/in

    http://www.sueddeutsche.d...

    Das geht natürlich auch in ganz anderen Arbeiten.

    Vor allem die Chefs der Zeitsarbeitsfirmen können nicht davon leben, dass die Konkurrenz zum einen Löhne für 3€ zahlt und - wesentlich - zum Zweiten eine niedriger Rendite einfordern wird.

    • lepkeb
    • 03.01.2011 um 9:47 Uhr

    leben im Osten ihrer Republik ein Großteil der Bevölkerung, denn wenn sie mal die Angestellten des ÖD (vornehmlich Importe aus den alten Ländern und Altkader) aus der Gehalts-Statistik rausnehmen, dann würden sie einen Schreck bekommen.

    Aber wie die Kommunen ja langsam mitbekommen, wird dieses Dumping durch den dt. Staat der Gesellschaft bald in Form von Altersarmut inklusive der notwendigen Aufstockung aufs Minimum auf die Füße fallen.

    • joG
    • 03.01.2011 um 11:25 Uhr

    ....Wenn wir der Meinung sind, dass man von 3-4 Euro nicht leben kann, so ist das doch kein Grund die Jobs teurer zu machen. Die sind dann zu teuer und der Unternehmer kann die Leute nicht einstellen. Stattdessen sollten doch die Einkommen der 3-4 Euro Verdienenden angehoben werden.

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