Pilgern nach Mekka Einmal Glaube und zurück
Millionen Muslime pilgern Jahr für Jahr nach Mekka, ins Zentrum des Islams. Was macht diese Reise aus einem Menschen? Unsere Reporterin Özlem Topçu hat sich auf den Weg gemacht
© Abid Katib/Getty Images

MECCA, SAUDI ARABIA - JANUARY 22: Muslim pilgrims circumambulate as others perform the last prayer around the holy Kaaba at Mecca's Grand Mosque to finish the annual hajj rituals before returning home January 22, 2005 in Mecca, Saudi Arabia. January 22 is the last day of the annual hajj rituals which the Muslims around the world practice it the annual Hajj procession to commemorate the father of prophets Abrahams prophet’s worship practice and piety when Allah tested him and his wife Hajar and willingness to sacrifice their son for God, but the God provide Abraham with a ram to sacrifice instead of their own son. (Photo by Abid Katib/Getty Images)
Die Reise hat noch nicht begonnen, als mich Sevgis Tochter zur Muslimin macht. Wir stehen am Hamburger Flughafen, zwei Frauen mit schwerem Gepäck, Zielort Dschidda, Saudi-Arabien. Da nimmt mich Sevgis Tochter zur Seite und fragt leise: »Kannst du mir einen Gefallen tun?« Wir kennen uns noch nicht lange, aber ich merke, es ist ihr ernst. »Meine Mutter trägt ihr Kopftuch manchmal etwas locker«, sagt sie, »dann bemerkt sie nicht, dass Haarsträhnen rausfallen. Im Haus Gottes sollte das nicht passieren. Könntest du darauf achten?«
Ich bringe nur ein dünnes »Ja, klar« heraus, mehr nicht. Ich trage normalerweise kein Kopftuch – aber soll in den nächsten Wochen einer religiösen Frau dabei helfen, dass ihres gut sitzt? Und das im Haus Gottes?
Sevgi Erdem, ihr Mann Mahir und ich fliegen an diesem Tag über Istanbul nach Mekka. Zum Hadsch, der Pilgerfahrt der Muslime. Schon vor dem Abflug hat Sevgis Tochter mich – ein säkulares Kind säkularer türkischer Gastarbeiter – zur Tugendwächterin gemacht. Ich ahne, dass mich auf dieser Reise nach Mekka vor allem zwei Fragen bedrängen werden: Was macht ein Mensch mit dieser Erfahrung? Und was macht diese Erfahrung mit einem Menschen?
Wir stehen in einer Menschentraube vor dem Schalter von Turkish Airlines. Eine Gruppe von Muslimen aus Hamburg und Elmshorn macht sich auf den Weg nach Saudi-Arabien. Ein junger Hoca, ein türkischer Religionsgelehrter, teilt Briefumschläge mit allen wichtigen Unterlagen für den Hadsch aus: Pässe, Flugtickets, Hadsch-ID-Karten mit Foto, die wir immer um den Hals tragen sollen. »Ich bin so aufgeregt«, sagt Sevgi und hängt sich ihre Karte sofort um den Hals, Nummer 1334. Und ich? Bringe es gerade nicht fertig, mein Kopftuch umzubinden.
Es ist noch Zeit. Noch bin ich in Hamburg. Ich muss das Ding nicht tragen, nur weil alle anderen damit rumlaufen. Andererseits: Was wäre so schlimm daran? Das bin ja nicht wirklich ich: Özlem, die Muslimin. Ich kenne das doch, von Moscheen und Friedhöfen. Das bleibt eine Recherche wie jede andere. Ich begleite Sevgi auf den Hadsch nach Mekka. Danach schreibe ich einen Artikel darüber. Das ist alles. Keine Panik.
Sevgi ist 42 Jahre alt, ich bin 33. Zwischen uns liegen nur neun Jahre und doch Welten: Sevgi kam in einem Dorf in Anatolien zur Welt. Ich bin in Flensburg geboren. Sie hat die Grundschule besucht. Ich habe studiert. Sie hat drei Kinder geboren. Ich nicht eins. Sie putzt unter Schreibtischen, auf denen Büromenschen wie ich abends ihre Sachen liegen lassen. Sie wirkt geborgen in ihrem Glauben. Mir war immer klar, dass ich nicht auf einen Gott angewiesen sein will. Sie nennt Frauen wie mich sosyete, Society – wegen meines Studiums, meines Jobs, meiner westlichen Kleidung, meines Make-ups. Ich sehe in Frauen wie ihr die typische anatolische Mutti, klein, übergewichtig, rundes Bauerngesicht. Für die Reise nach Mekka musste ich mir erst Kleidung leihen, wie Sevgi sie immer trägt: weite Blusen, lange Röcke, Pluderhosen. In meinem Koffer sind nun Hemden meines Mannes.
Sevgi wird am Flughafen von vielen Verwandten verabschiedet. Alle Frauen aus ihrer Familie – die Tochter, die Schwägerin, die Schwiegermutter – tragen Kopftücher, lange Mäntel, weite Röcke. Zum ersten Mal in meinem Leben komme ich mir gegenüber Frauen wie ihnen nicht überlegen vor, sondern schäbig. Sevgi hat mich als Begleiterin akzeptiert. Ich schulde es ihr, das Kopftuch umzubinden, jetzt.
Es ist kurz nach 15 Uhr, Zeit für das Nachmittagsgebet. Routine für die Männer und Frauen, die hier am Schalter warten. Für mich wird es das erste in meinem Leben sein. Ich habe meinen Vater nie beten sehen. Die Bärtigen und Verhüllten – all jene, die zu wissen glauben, wer ein richtiger Muslim ist – waren meiner Familie immer suspekt. Manchmal habe ich schnelle Bitten an Allah gesandt, aber stets in meinen eigenen Worten. Und niemals laut. In den Wochen vor dem Abflug habe ich mir das formale Beten beigebracht, all die Texte auf Arabisch auswendig gelernt, um bloß keine Fehler zu machen. Im Islam gibt es so unglaublich viele Regeln, als sei schon Strenge ein religiöser Wert an sich: wann wie viele Niederwerfungen? Beim Morgengebet vier, beim Mittagsgebet zehn, beim Nachmittagsgebet acht, beim Abendgebet fünf, beim Nachtgebet dreizehn. Wann welche Lobpreisung? Welche Verbeugung? Welche Positionierung meiner Füße bei der Niederwerfung?
Im oberen Stockwerk des Terminals hat ein Mann aus unserer Gruppe eine Moschee entdeckt. Alle schauen ganz erstaunt. Eine Gebetsstätte für uns, hier, am Flughafen?
Und schon habe ich zum ersten Mal »uns« gedacht.
»Kommst du mit?«, fragt Sevgi.
»Ja«, sage ich. Ich sehe, wie sie sich freut.
Auf dem Weg in die Moschee ziehe ich ein Kopftuch aus meinem Rucksack und binde es mir um. Es ist grau, aus Baumwolle, rechteckig. Ich habe noch fünf andere im Koffer – eigentlich Halstücher, die ich hin und wieder trage. Die rechteckigen ließen sich am besten binden, hatte Sevgis Tochter gesagt und mir eines von ihren geliehen. Sie nahm es von einem Bügel in ihrem Kleiderschrank, an dem 20 weitere hingen.
Die Flughafen-Moschee ist etwa 30 Quadratmeter groß und mit einem roten Teppich ausgelegt. Es fällt mir schwer, mich auf das Gebet zu konzentrieren. Ich kann nur an dieses Ding auf meinem Kopf denken. Wie warm mir ist. Der arabische Gebetstext – verblasst.
Nicht zu viel nachdenken, einfach niederwerfen. Jetzt. »Bismillahirrahmanirrahim.« Im Namen Allahs, des Barmherzigen und Gnädigen.
Istanbul. So habe ich den Flughafen noch nie gesehen. Hier wird endgültig klar, dass Hadsch-Saison ist: Muslime aus aller Welt warten auf ihren Weiterflug. Dort eine Gruppe afrikanischer Musliminnen, in knallbunte Tücher gehüllt; hier französische Muslime, deren Nike-Turnschuhe unter ihrem langen Gewand hervorlugen. In Mekka werden wir drei Millionen sein. Sevgis Mann hat sich auf die Suche nach einer Toilette gemacht, auf der es erlaubt ist, die rituelle Waschung vorzunehmen. Nicht einfach: In der laizistischen Türkei ist es verpönt, die Religion zur Schau zu tragen. Außerdem wird dabei die gesamte Umgebung nass.
Der Weiterflug nach Dschidda geht erst morgen früh um 4.30 Uhr. Was tun? Ich war so oft an diesem Flughafen – aber nie als Pilgerin, sondern immer als Özlem, die Urlauberin aus Deutschland, die ihre Verwandten besucht und sich ein paar nette Tage in Istanbul macht. Ich will mich mit diesem Kopftuch nicht in ein Café setzen. Ich kann auch schlecht durch die Duty-free-Geschäfte laufen und mir eine Flasche türkischen Wein kaufen, wie sonst immer.
Habe ich mich je unechter gefühlt? Ich habe den Eindruck, alle Menschen schauen mich an. Die einen, weil sie merken, dass ich keine überzeugte Muslimin bin. Die anderen, weil sie denken, dass ich zu den besonders Koranfesten gehöre, deren Selbstgewissheit ich selbst nicht mag.
- Datum 10.01.2011 - 12:54 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 5.1.2011 Nr. 02
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Erst mal die gemeinsamen Rituale mitmachen, dann stellt sich der Glauben über kurz oder lang oftmals automatisch ein.
In jeder Religion und Weltanschauung.
Auf einerseits Eine fromme frau(Sevgi) mit tiefen religiösen Überzeugungen. Sevgi stammt aus einem Dorf in Anatolien und arbeitet als Putzfrau (möglichweise putzt sie sogar die Büroräume wo die Autorin arbeitet!! )
und auf der andererseits die Autorin die herablassend Sevgi für ihre Frömmigkeit und Naivität bemitleidet und die mühsam versucht ihren „säkularischen „ Lebensstil zur Schau zu stellen und ihre nicht religiöse Lebensweise zu unterschreichen.
Also es sind nur Muslimen mit niedrigen Bildungsniveau, die nach Mekka pilgern? Es gibt unter ihnen keine Ärzte, keine Anwälte, keine Wissenschaftler..etc?
Die subjektiven Ansichten der Autorin haben dem Artikel leider sehr geschadet.
Es war einen oberflächlichen Reisebericht nicht mehr und nicht weniger!
Auf einerseits Eine fromme frau(Sevgi) mit tiefen religiösen Überzeugungen. Sevgi stammt aus einem Dorf in Anatolien und arbeitet als Putzfrau (möglichweise putzt sie sogar die Büroräume wo die Autorin arbeitet!! )
und auf der andererseits die Autorin die herablassend Sevgi für ihre Frömmigkeit und Naivität bemitleidet und die mühsam versucht ihren „säkularischen „ Lebensstil zur Schau zu stellen und ihre nicht religiöse Lebensweise zu unterschreichen.
Also es sind nur Muslimen mit niedrigen Bildungsniveau, die nach Mekka pilgern? Es gibt unter ihnen keine Ärzte, keine Anwälte, keine Wissenschaftler..etc?
Die subjektiven Ansichten der Autorin haben dem Artikel leider sehr geschadet.
Es war einen oberflächlichen Reisebericht nicht mehr und nicht weniger!
In der Druckausgabe ist es als Untertitel zu lesen, dass die Reporterin Topçu auf ihrer Reise Fanatiker, Freunde, ect, getroffen hat (Wir merken dass "Fanatiker" als erstes Wort kommt, dann Freunde), aber die große Beschämung ist, dass man keine Personen im Ansatz liest, die man als "Fanatiker" bezeichnen kann. Wie wissen alle, dass das Thema "Islam" sich gut verkauft, aber wir wünschen uns als Bürger auf weiterhin gute und objektive Berichterstattung und keine Verhetzungen, da wir leider vor 2 Tage wieder einen Brandanschlag auf eine Moschee in Berlin erlebt haben.
Frau Topçu würden Sie sich Zeit nehmen und uns bitte erklären, wo wir als Leser die Fanatiker in Ihren Artikel finden könnten?
Auf einerseits Eine fromme frau(Sevgi) mit tiefen religiösen Überzeugungen. Sevgi stammt aus einem Dorf in Anatolien und arbeitet als Putzfrau (möglichweise putzt sie sogar die Büroräume wo die Autorin arbeitet!! )
und auf der andererseits die Autorin die herablassend Sevgi für ihre Frömmigkeit und Naivität bemitleidet und die mühsam versucht ihren „säkularischen „ Lebensstil zur Schau zu stellen und ihre nicht religiöse Lebensweise zu unterschreichen.
Also es sind nur Muslimen mit niedrigen Bildungsniveau, die nach Mekka pilgern? Es gibt unter ihnen keine Ärzte, keine Anwälte, keine Wissenschaftler..etc?
Die subjektiven Ansichten der Autorin haben dem Artikel leider sehr geschadet.
Es war einen oberflächlichen Reisebericht nicht mehr und nicht weniger!
Dossier! Ich empfand die Darstellung als wohltuend differenziert und fair. Gerade der Abstand zum tagespolitischen Eiferertum auf dieser Hadsch konnte zeigen, dass auch unter dem Etikett "Muslim" in erster Linie Menschen mit ihrer jeweils persönlichen Religiosität stecken.
Zugleich wurde ein zentrales Ereignis aus dem religiösen Leben des Islam in einer für heutige Mitteleuropäer nachvollziehbaren Weise geschildert.
Und wieder einmal ein Beispiel für die fehlende Toleranz dieser Glaubensrichtung.
Gibt es einen "christlichen" Ort auf der Erde wo den Moslems der Zutritt nicht erlaubt ist? Warum ist eine Frau im Islam so wenig wert? Wer gibt dem Mann das Recht so zu differenzieren?Der Islam? Hier werden Wörter der Autorin auf die Goldwage gelegt und gleichzeitig werden auf der ganzen Welt Menschenrechte mit Füßen getreten. Christen werden getötet weil sie Christen sind, Frauen werden gedemütigt, geschlagen,missbraucht,... weil sie Frauen sind.Soetwas gibt es nur im Islam!
Gute Nacht!
Der Islam ist nicht Frauenfeindlich, der gegen andere Glaubenrichtungen hetzerisch. Es sind die Männer, die daraus ein Greultat machen. Der Islam an sich ist sehr friedlich.
Es wird immer so schnell vergessen. Wer hat Hexenjagd veranstaltet. Wer verlangt von Priestern, dass sie ihre Triebe auslöschen sollen und so weiter und so sofort.
Ich denke mal das war eine andere Glaubensrichtung oder!!!!
Vergesslichkeit ist für mich mit Dummheit gleichgestellt.
Der Islam ist nicht Frauenfeindlich, der gegen andere Glaubenrichtungen hetzerisch. Es sind die Männer, die daraus ein Greultat machen. Der Islam an sich ist sehr friedlich.
Es wird immer so schnell vergessen. Wer hat Hexenjagd veranstaltet. Wer verlangt von Priestern, dass sie ihre Triebe auslöschen sollen und so weiter und so sofort.
Ich denke mal das war eine andere Glaubensrichtung oder!!!!
Vergesslichkeit ist für mich mit Dummheit gleichgestellt.
warum sich so viele Menschen auf den Weg machen um dann um einen schwarzen Stein herum zu pilgern,dann mit Steinen auf den symbolischen Teufel werfen....Alleine beim Anblick dieser Menschenmasse ueberkommt mich eine Panik. In der Tat muss man schon ein bischen fanatisch sein um sich diese Tortur an zu tun.
Aber bitte, jedem das Seine! Ich z.B. wuerde auch nicht auf die Wartburg pilgern um meinem Gott naeher zu sein.
Der Islam ist nicht Frauenfeindlich, der gegen andere Glaubenrichtungen hetzerisch. Es sind die Männer, die daraus ein Greultat machen. Der Islam an sich ist sehr friedlich.
Es wird immer so schnell vergessen. Wer hat Hexenjagd veranstaltet. Wer verlangt von Priestern, dass sie ihre Triebe auslöschen sollen und so weiter und so sofort.
Ich denke mal das war eine andere Glaubensrichtung oder!!!!
Vergesslichkeit ist für mich mit Dummheit gleichgestellt.
Eine typische Reaktion von Islamisten:
Die Vergangenheit wird als Grund genommen, um menschenverachtenden Taten zu rechtfertigen!
"Verfehlungen" anderer Glaubensrichtungen aus der fernen Vergangenheit werden dazu genutzt eine gewalttätige Religion in der Gegenwart zu verherrlichen!
p.s.die Hexenverfolgung war nichts glaubensspezifisches
was ist den bitte Triebe auslöschen
und was ist so weiter und so fort?
Eine typische Reaktion von Islamisten:
Die Vergangenheit wird als Grund genommen, um menschenverachtenden Taten zu rechtfertigen!
"Verfehlungen" anderer Glaubensrichtungen aus der fernen Vergangenheit werden dazu genutzt eine gewalttätige Religion in der Gegenwart zu verherrlichen!
p.s.die Hexenverfolgung war nichts glaubensspezifisches
was ist den bitte Triebe auslöschen
und was ist so weiter und so fort?
Eine typische Reaktion von Islamisten:
Die Vergangenheit wird als Grund genommen, um menschenverachtenden Taten zu rechtfertigen!
"Verfehlungen" anderer Glaubensrichtungen aus der fernen Vergangenheit werden dazu genutzt eine gewalttätige Religion in der Gegenwart zu verherrlichen!
p.s.die Hexenverfolgung war nichts glaubensspezifisches
was ist den bitte Triebe auslöschen
und was ist so weiter und so fort?
....von ihrem hohen christlichen Ross. Wie viele Priesterinnen, Bischöfinnen, Kardinälinnen oder Päpstinnen gibt/gab es denn bislang in der katholischen Kirche?
Na? Na?
Ich nehme an dass sich Hinweise auf Gleichberechtigung von Mann und Frau sowohl in der Bibel als auch im Islam finden lassen - es kommt aber immer darauf an was die sich darauf berufenden Institutionen, die Kirchen bzw. religiösen Würdenträger daraus machen. Und diese Männervereinigungen halten in beiden Weltreligionen nicht viel von eigenständiger Weiblichkeit.
Und da hat sich der Katholizismus mit seiner langen Unterstützung konservativer Familienbilder mit Frau am Herd und Erzieherin der Kinder auch nie wirklich mit Ruhm beckleckert. Berufliche Karriere stand und steht bis heute meist eher den Männern offen - auch das ist Teil unserer "christlichen Tradition".
Auch in Europa mussten alle modernen gesellschaftlichen Entwicklungen den Kirchen abgetrotzt werden. Das nannte man Aufklärung. Sonst würde sich die Sonne immer noch um die Erde drehen weil das so gut in`s Glaubensbild passt.
Zudem vergessen sie dass es auch im Islam verschiedene Strömungen gibt, mal mehr und weniger streng. Die Wahhabiten in Saudi-Arabien gehören allerdings scheinbar zur strengeren Kategorie.
Auch die Katholiken missbrauchen,schlagen, und treten mit Füssen - allerdings zumeist Schutzbefohlene wie Kinder.
Nur wer ohne Sünde ist sollte mit Steinen werfen.
....von ihrem hohen christlichen Ross. Wie viele Priesterinnen, Bischöfinnen, Kardinälinnen oder Päpstinnen gibt/gab es denn bislang in der katholischen Kirche?
Na? Na?
Ich nehme an dass sich Hinweise auf Gleichberechtigung von Mann und Frau sowohl in der Bibel als auch im Islam finden lassen - es kommt aber immer darauf an was die sich darauf berufenden Institutionen, die Kirchen bzw. religiösen Würdenträger daraus machen. Und diese Männervereinigungen halten in beiden Weltreligionen nicht viel von eigenständiger Weiblichkeit.
Und da hat sich der Katholizismus mit seiner langen Unterstützung konservativer Familienbilder mit Frau am Herd und Erzieherin der Kinder auch nie wirklich mit Ruhm beckleckert. Berufliche Karriere stand und steht bis heute meist eher den Männern offen - auch das ist Teil unserer "christlichen Tradition".
Auch in Europa mussten alle modernen gesellschaftlichen Entwicklungen den Kirchen abgetrotzt werden. Das nannte man Aufklärung. Sonst würde sich die Sonne immer noch um die Erde drehen weil das so gut in`s Glaubensbild passt.
Zudem vergessen sie dass es auch im Islam verschiedene Strömungen gibt, mal mehr und weniger streng. Die Wahhabiten in Saudi-Arabien gehören allerdings scheinbar zur strengeren Kategorie.
Auch die Katholiken missbrauchen,schlagen, und treten mit Füssen - allerdings zumeist Schutzbefohlene wie Kinder.
Nur wer ohne Sünde ist sollte mit Steinen werfen.
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