Südsudan "Oh, steh auf und leuchte!"

Sudan? Mit Kriegen, Waffen und Hunger gestraft. Doch nun will der Süden Unabhängigkeit. Es könnte ein Aufbruch werden – oder das Ende.

Zumindest die Nationalhymne ist rechtzeitig fertig geworden. Eine Koproduktion von drei Musikern aus Juba, einen der Komponisten findet man auf dem sandigen Campus der Universität, wo er auf einem morschen Klavier Bachs Präludien übt. »Vorsingen?«, fragt Addison Arkangelo. »Hier?« Außer fünf Ziegen befindet sich niemand in Hörweite. Arkangelo holt kurz Luft, die Melodie klingt aus seinem Mund wie ein sanftes Kirchenlied: »Oh Herr, wir loben und preisen dich für deinen Segen für Kusch, Land der großen Krieger ...«

Kusch, so nennen sie den neuen Südsudan. Kusch war einst ein Königreich der Nubier. In der Bibel sind Kuschiten die schwarzen Bewohner Afrikas, die Nachkommen eines Enkels von Noah. »Oh Kusch, Wiege aller Zivilisationen ...«, singt Arkangelo.

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Chronologie: 1946 - 1962

1946: Die britische Kolonialmacht vereint den Norden und Süden des Sudans. Bis dahin sind sie von Großbritannien und Ägypten getrennt verwaltet worden.

1956: Unabhängigkeit des Sudans. Südsudanesische Politiker fordern größere Selbstbestimmung.

1962: Der Widerstand des Südens eskaliert in einen Bürgerkrieg. Er endet zehn Jahre später mit einem Friedensabkommen und Selbstverwaltung für den Süden.

1983 - 1999

1983: Unter der Regierung des Präsidenten Jaafar Mohammed an Numeiri wird im ganzen Land die Scharia eingeführt. Im überwiegend christlich-animistischen Süden greift die Sudanesische Volksbefreiungsbewegung (SPLM) zu den Waffen. Der zweite Bürgerkrieg beginnt.

1989: Nach Waffenstillstandsverhandlungen zwischen Khartoum und der SPLM putscht sich Omar al-Baschir an die Macht und verschärft den Krieg gegen die Rebellen im Süden. Beide Konfliktparteien setzen die Bevölkerung immer wieder gezielt Hungersnöten aus, um von internationalen Hilfslieferungen zu profitieren.

1999: Der Sudan exportiert erstmals Erdöl.

2003 - 2010

2003: Im westsudanesischen Darfur beginnt ein Aufstand. Die Rebellen fordern mehr wirtschaftliche und politische Teilhabe.

2005: Khartoum und die SPLM unterzeichnen ein Friedensabkommen, das unter anderem Selbstverwaltung für den Süden, Machtbeteiligung der SPLM in Khartoum und ein Referendum über die Zukunft des Südsudans beinhaltet. Im zweiten Bürgerkrieg sind über 1,5 Millionen Menschen ums Leben gekommen.

2009: Der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag erlässt Haftbefehl gegen Omar al-Baschir wegen schwerster Verbrechen in Darfur.

2010: Al-Baschir wird im April erneut zum Präsidenten gewählt.

Mit Instrumentalbegleitung, sagt er, klänge die Hymne besser. »Mächtiger. Wie ein Marsch.« Wie ein Gedenken an die beiden Kriege gegen die Zentralregierung in Khartum, die den Süden verwüstet und über 1,5 Millionen Tote hinterlassen haben und aus denen nun, am 9. Januar, ein neuer Staat hervorgehen soll. Dann werden die Südsudanesen in einem Referendum entscheiden, ob sie zum Norden gehören wollen oder nicht. Der Ausgang gilt als sicher: Unabhängigkeit. Damit Sudans Staatschef Omar al-Baschir sein Wort hält und den Verlust eines Viertels seines Territoriums akzeptiert, schwärmen seit Monaten UN-Emissäre aus, Sondergesandte des Weißen Hauses, Vermittler der Afrikanischen Union und die politisierte Hollywood-Prominenz, angeführt von George Clooney, der erst Darfur und nun den Südsudan zur persönlichen Mission gemacht hat. »Oh Kusch«, singt Arkangelo, »steh auf und leuchte!«

Vielleicht sollte er rufen: Oh Herr, lass ein Wunder geschehen! Kusch oder der Südsudan, das sind 619745 Quadratmeter Land, seit dem Friedensschluss 2005 von den ehemaligen Guerillas der Sudanesischen Volksbefreiungsbewegung (SPLM) in Teilautonomie regiert und trotzdem in weiten Teilen unberührt von staatlicher Infrastruktur wie Polizei, Justiz, Krankenhäusern, Straßen, Stromversorgung, Trinkwasser. Etwa acht Millionen Einwohner und eine Analphabetenrate von 85 Prozent, beides gleichmäßig verteilt auf zahlreiche ethnische Gruppen. Die Hälfte der Bevölkerung ist abhängig von internationaler Nahrungshilfe. Die UN richten sich auf eine teure Langzeitbetreuung ein, manche ihrer Vertreter sprechen abends nach dem dritten Bier in irgendeiner Ausländerkneipe in Juba vom pre-failed state, vom »vorab gescheiterten Staat«. Und können nach dem vierten wiederum nicht fassen, dass es in wenigen Tagen so weit ist: der Auftakt zur Geburt einer neuen Nation, der ersten, die Afrikas koloniale Grenzen neu zieht. Und das auch noch im Sudan, dem westlichen Schauplatz für den Kampf des Guten gegen das Böse schlechthin: Amerikanische und europäische Christen mobilisierten gegen arabische Sklaverei; Band Aid sang gegen die Hungersnot; Bill Clinton ließ (irrtümlich) Bomben gegen Terror auf Khartum abwerfen; der Krieg in Darfur rief Amerikas Filmprominenz und den Internationalen Strafgerichtshof auf den Plan; die UN mühen sich hier seit Jahren mit Friedensmissionen ab. Nun bekommt diese Geschichte der guten Absichten mit oft prekären Folgen ein neues Kapitel: die Staatswerdung des Südens mit der internationalen Gemeinschaft als Geburtshelfer – und vielleicht verschleiern Begriffe wie »gescheiterter Staat« ja mehr, als sie erklären.

Der Flug von Juba nach Yambio im Südwesten dauert eine Stunde, die Weiterfahrt auf dem Motorradtaxi Richtung kongolesische Grenze über eine Staubpiste 40 Minuten. Verkehrstechnisch klappt es für afrikanische Verhältnisse erstaunlich gut, weshalb man mit sandverkrustetem Gesicht pünktlich zum Treffen mit den Arrow Boys erscheint. Anders als der Name vermuten lässt, stehen vor einem keine Jugendlichen mit Pfeil und Bogen, sondern erwachsene Bauern mit selbst geschmiedeten Jagdgewehren und der einen oder anderen Kalaschnikow. Sie gehören zum Volk der Azande, die bis zum späten 19. Jahrhundert ein ausgedehntes Königreich bildeten. Dann zogen Europas Kolonialherren Striche auf ihren Afrika-Karten, und die Azande waren plötzlich über den Nordosten des Kongos, die Zentralafrikanische Republik und den Süden des Sudans verteilt. Die hiesigen Azande durchlebten und durchlitten all das, was typisch war im Süden des Landes: Sklavenjäger aus dem Norden, britische Kolonialverwaltung, die Unabhängigkeit 1956, die den größten Flächenstaat des Kontinents und den Schauplatz für seine größte Zerreißprobe schuf, begleitet von zwei Bürgerkriegen: arabischer Staat oder afrikanische Nation, islamisch oder säkular?

Leser-Kommentare
  1. Diese Bezeichnung für "Wald" hatte ich noch nicht gehört:)

    • rho
    • 08.01.2011 um 10:21 Uhr

    allerdings sind ist die Regierung nicht ganz so korrupt wie geschildert. Ich kenne privat die meisten der Minister und Praesident Kiir. Kiir ist ein anstaendiger Mann, ohne den der Friedensprozess kaum bis zum Referendum gekommen waere. Allerdings gibt es unter den Ministern einige faule Eier, doch die meisten sind gute und hart arbeitende Leute (mit denen ich schon 1976 an der Universitaet Juba zusammengearbeitet habe).

    Allerdings, es ist auch schwer eine geordnete Verwaltung in Gang zu bringen, wenn's hinten und vorne an qualifizierten Buchhaltern, Kassenfuehrern etc. fehlt.

    Allerdings ist jetzt der Unterbau der Verwaltung unterhalb der County-Ebene in die Haende der Chiefs uebergeben worden und da laeuft nichts. zumindest nichts im Sinne einer halbwegs vernuenftigen Verwaltung (die GTZ hat bei dieser unsinnigen Struktur mitgearbeitet).

    Und richtig, wie der Author schreibt, Kuehe sind fuer die Leute dort immens wichtig (im Grenzbereich zu Uganda vielleicht etwas weniger), dafuer schlagen sie sich die Schaedel ein. Dabei werden die Rinder nicht im modernen Sinne vermarktet oder fuer die Milchwirtschaft benutzt,der materielle ertrag pro Rind ist daher gering.

    Nun werden wir ja ab morgen sehen, wie es mit dem Referendum und danach laufen wird. Die meisten Deutschen vor Ort, ebenso wie die dort arbeitenden Ugander und Kenianer, warten erst mal ausser Landes ab. Ich bin da nicht so pessimistisch.

  2. Wenn erst mal richtig klar wird welche Bodenschätze da zu holen sind, wird das Schicksal dieser Menschen besiegelt sein.

    Es wird so kommen, wie das immer schon dort gelaufen ist:
    Die Nomenklatura wird sich bedienen, die Villen an der Cote Azur kosten wiederum mehr. Die Gebiete aber in denen die Rohstoffe lagern werden, wenn überhaupt nötig, enteignet, und die Slums um die Städte in diesen Gebieten werden grösser.

    Keiner der bisherigen Nutzniesser aus dem Norden wird tatenlos zusehen wie ihm die Felle davon schwimmen.

    Der heisse Tanz kommt erst noch!

  3. Ein starker Bericht

    Und wieder entsteht ein neuer Staat, dieses mal wird ein koloniales Relikt in Afrika beseitigt.

    Die Menschen im Südsudan sind Krisen gewohnt, es wäre schön wenn sie mit Hilfe der internationalen Gemeinschaft Ihren Optimismus schnell in die richtigen Bahnen lenken könnten, immerhin haben sie sich die Unabhängigkeit hart erkämpft!

    Geostrategisch sicherlich auch gut für den Westen. Ich frage mich was aus (Nord-)Sudans Präsident wird, landet er je in Den Haag?

    Eine Leser-Empfehlung
    • kfmb
    • 08.01.2011 um 12:38 Uhr

    Vielen Dank!

  4. ... denn die arabisch-islamische Welt und das arabisch-islamistische nordsudanesische Völkermordregime werden alles in ihrer Macht stehende versuchen, um den neuen christlich dominierten Staat Südsudan scheitern zu lassen, bis hin zu Terror und Krieg!

    Ich glaube den Friedensbekundungen des nordsudanesischen Bashir-Regimes nicht ein einziges Wort.

    Das Bashir-Regime in Khartoum weiß lediglich, dass es die Sezession des Südens nicht mehr länger hinauszögern kann.
    Aber dieses Regime wird alles unternehmen, um den neuen schwachen Südsudan politisch scheitern zu lassen, z.B. durch die Aufstellung, Finanzierung und Ausrüstung von bewaffneten Rebellen innerhalb des Südens.

    Nicht nur für Islamisten, sondern auch für einen großen Teil der gläubigen Muslime insgesamt, bedeutet die Abspaltung des mehrheitlich christlichen und animistischen Südsudan nichts anderes, als eins der schlimmstmöglichen Vergehen gegen den Islam überhaupt!

    Denn kein Territorium, dass unter der Herrschaft des Islam steht, darf zurück an die "Ungläubigen" fallen!

    Der neue souveräne Staat Südsudan wird daher die größtmögliche solidarische Unterstützung aller freiheitsliebenden Völker und Staaten dieser Welt benötigen, um gegen seine mächtigen Feinde bestehen zu können.

    Eine Leser-Empfehlung
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    unter den islamischen Staaten gewaltig. Bashir wird rumstänkern und sich ein paar Scharmützel liefern. Als Paria unter den arabischen Führern hat er nicht sonderlich viel Freunde und die übrigen Anrainerstaaten werden die neue Republik eher unterstützen, als angreifen, um das Flüchtlingsproblem, das diese Länder belastet in den Griff zu bekommen.

    dass es sich bei der Unabhängigkeit von Südsudan um ein Kunstprodukt handelt, um China zu ärgern, den besten Ölkunden des Sudans?Dass der Südsudan zu einem weiteren "failed state" degenerieren wird, ist wohl klar und scheint wohl niemanden zu interessieren.Wann hat Demokratie im Afrika denn schon geklappt? Vielleicht will man sich auch nur wieder den Zugriff auf die Bodenschätze sichern? Jedenfalls ist es abenteuerlich in einem Staat in dem die meisten Menschen weder lessen noch schreiben können eine Demokratie einführen zu wollen.Andererseits wollte der Westen aber auch einmal eine parlamentarische Demokratie in der archaischen Gebirgswelt Afghanistans errichten...die Sache stinkt jjedenfalls gewaltig zum Himmel.

    [...] Beruhigen Sie sich erst einmal.
    Gekürzt. Bitte äußern Sie Kritik sachlich. Danke. Die Redaktion/wg

    unter den islamischen Staaten gewaltig. Bashir wird rumstänkern und sich ein paar Scharmützel liefern. Als Paria unter den arabischen Führern hat er nicht sonderlich viel Freunde und die übrigen Anrainerstaaten werden die neue Republik eher unterstützen, als angreifen, um das Flüchtlingsproblem, das diese Länder belastet in den Griff zu bekommen.

    dass es sich bei der Unabhängigkeit von Südsudan um ein Kunstprodukt handelt, um China zu ärgern, den besten Ölkunden des Sudans?Dass der Südsudan zu einem weiteren "failed state" degenerieren wird, ist wohl klar und scheint wohl niemanden zu interessieren.Wann hat Demokratie im Afrika denn schon geklappt? Vielleicht will man sich auch nur wieder den Zugriff auf die Bodenschätze sichern? Jedenfalls ist es abenteuerlich in einem Staat in dem die meisten Menschen weder lessen noch schreiben können eine Demokratie einführen zu wollen.Andererseits wollte der Westen aber auch einmal eine parlamentarische Demokratie in der archaischen Gebirgswelt Afghanistans errichten...die Sache stinkt jjedenfalls gewaltig zum Himmel.

    [...] Beruhigen Sie sich erst einmal.
    Gekürzt. Bitte äußern Sie Kritik sachlich. Danke. Die Redaktion/wg

  5. unter den islamischen Staaten gewaltig. Bashir wird rumstänkern und sich ein paar Scharmützel liefern. Als Paria unter den arabischen Führern hat er nicht sonderlich viel Freunde und die übrigen Anrainerstaaten werden die neue Republik eher unterstützen, als angreifen, um das Flüchtlingsproblem, das diese Länder belastet in den Griff zu bekommen.

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    "Sie überschätzen die Cohäsionskräfte
    unter den islamischen Staaten gewaltig. Bashir wird rumstänkern und sich ein paar Scharmützel liefern. Als Paria unter den arabischen Führern hat er nicht sonderlich viel Freunde und die übrigen Anrainerstaaten werden die neue Republik eher unterstützen, als angreifen, um das Flüchtlingsproblem, das diese Länder belastet in den Griff zu bekommen."

    Ich unterschätze nicht den irrationalen Faktor in der islamischen Welt.

    Für Sie scheinen die Regimes der arabischen und sonstigen islamischen Staaten von aufgeklärter und rationaler Denkungsart durchdrungen zu sein.

    Meine diesbezüglichen Erfahrungen und Kenntnisse sehen jedoch ganz anders aus.

    Es wird schon sehr bald Krieg geben, gegen den neugeborenen Staat im Südsudan.
    Kenia, Uganda, Äthiopien und weitere schwarzafrikanische Staaten werden den Süden unterstützen, während die arabischen Staaten, die "Islamische Republik Iran" und weitere islamische Staaten das islamistische Völkermordregime im arabischen Nordsudan unterstützen werden.

    Der muslimisch-arabische Norden verübte bereits ungestraft (und mit umfangreicher arabisch-islamischer Unterstützung!) über viele Jahra hinweg religiös und rassistisch motivierte Völkermorde im Südsudan und in Darfur, -trotz jeweils anders lautender geheuchelter Friedensrethorik in Khartoum.

    Warum sollte es jetzt anders laufen?

    "Sie überschätzen die Cohäsionskräfte
    unter den islamischen Staaten gewaltig. Bashir wird rumstänkern und sich ein paar Scharmützel liefern. Als Paria unter den arabischen Führern hat er nicht sonderlich viel Freunde und die übrigen Anrainerstaaten werden die neue Republik eher unterstützen, als angreifen, um das Flüchtlingsproblem, das diese Länder belastet in den Griff zu bekommen."

    Ich unterschätze nicht den irrationalen Faktor in der islamischen Welt.

    Für Sie scheinen die Regimes der arabischen und sonstigen islamischen Staaten von aufgeklärter und rationaler Denkungsart durchdrungen zu sein.

    Meine diesbezüglichen Erfahrungen und Kenntnisse sehen jedoch ganz anders aus.

    Es wird schon sehr bald Krieg geben, gegen den neugeborenen Staat im Südsudan.
    Kenia, Uganda, Äthiopien und weitere schwarzafrikanische Staaten werden den Süden unterstützen, während die arabischen Staaten, die "Islamische Republik Iran" und weitere islamische Staaten das islamistische Völkermordregime im arabischen Nordsudan unterstützen werden.

    Der muslimisch-arabische Norden verübte bereits ungestraft (und mit umfangreicher arabisch-islamischer Unterstützung!) über viele Jahra hinweg religiös und rassistisch motivierte Völkermorde im Südsudan und in Darfur, -trotz jeweils anders lautender geheuchelter Friedensrethorik in Khartoum.

    Warum sollte es jetzt anders laufen?

  6. dass es sich bei der Unabhängigkeit von Südsudan um ein Kunstprodukt handelt, um China zu ärgern, den besten Ölkunden des Sudans?Dass der Südsudan zu einem weiteren "failed state" degenerieren wird, ist wohl klar und scheint wohl niemanden zu interessieren.Wann hat Demokratie im Afrika denn schon geklappt? Vielleicht will man sich auch nur wieder den Zugriff auf die Bodenschätze sichern? Jedenfalls ist es abenteuerlich in einem Staat in dem die meisten Menschen weder lessen noch schreiben können eine Demokratie einführen zu wollen.Andererseits wollte der Westen aber auch einmal eine parlamentarische Demokratie in der archaischen Gebirgswelt Afghanistans errichten...die Sache stinkt jjedenfalls gewaltig zum Himmel.

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