Inside WikipediaLöschen, sperren, korrigieren

Der Alltag eines Wikipedia-Administrators. Logograph gewährt einen Einblick.

Auch ich war einst nur ein Leser der Wikipedia und zapfte ihr Wissen wie Wasser aus einem Hahn. Dann stolperte ich über einen kleinen Fehler und entdeckte den Knopf »Bearbeiten«. Der steht in eckigen Klammern hinter jeder Kapitelüberschrift und lädt jedermann zur Mitarbeit ein. Ich klickte drauf und fing an, ein paar Stilblüten zu jäten. Und noch ein paar. Mir wurde klar, dass jemand für dieses ganze Wissen arbeiten muss. »Aber warum du?«, fragte meine Freundin.

Vor fünf Jahren wurde ich Benutzer:Logograph*. Besonders Geradlinige mit dickem Fell führen ihren realen Namen, während die allermeisten ein Pseudonym bevorzugen, weil sie ungern überraschend Besuch bekommen – etwa vom Erfinder eines vermeintlichen Perpetuum Mobile. Anonym sind diese Wikipedianer aber nicht: Mogelzahn, PaterMcFly, Carbidfischer, Poupou l’quourouce, Septembermorgen, und wie sie alle heißen, haben sich mit jahrelanger Arbeit an Artikeln und in Diskussionen als unverwechselbare Persönlichkeiten profiliert. Die junge Mutter Benutzer:Tröte wurde mit dem Kommentar »Erfahrung mit Kleinkindern kann hier nicht schaden« ins Administratorenamt gewählt. Und die Kondolenzliste auf Benutzer_Diskussion:Seebeer/Erinnern zeugt von der Trauer um eine reale Person, keine virtuelle.

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10 Jahre Zusammenarbeit

Am 15. Januar 2001 ging die englische Version der Wikipedia online. Innerhalb weniger Jahre wuchs das Projekt von Jimmy Wales zu einer globalen Wissensammlung und bewies, dass das Internet den Menschheitstraum erfüllen kann, allen das Wissen der Welt zugänglich zu machen, wenn viele mithelfen. Anlässlich dieses Geburtstages veröffentlicht ZEIT ONLINE einen Themenschwerpunkt Wikipedia.

Im wahren Leben total verschlunzt, schloss ich mich in der Wikipedia dem Servicepersonal an, entflocht Internetlinks und polierte Artikel. Meine Freundin schüttelte nur noch den Kopf.

Wie Türsteher sortieren wir aktiven Nutzer aus den täglich im Sekundentakt eingehenden Neueinträgen und Artikeländerungen Vandalismus und Schleichwerbung heraus. Da es keinen enzyklopädischen Scharfsinn erfordert, Informationen wie »Kevin hat ’nen Kleinen« oder »heilfasten-in-der-pfalz.de« zu entfernen, ähnelt diese Tätigkeit einem kontemplativen Computerspiel. Nicht zuletzt darauf sind die exorbitanten Zahlen einiger Mitstreiter zurückzuführen, die es auf 100.000 Editierungen bringen.

Kniffliger ist die Enttarnung. Etwa von Leuten, die uns in der Tradition des Telefonstreichs in sinn- und endloses Gequatsche verwickeln (»Trolle«) oder die mit mehreren Identitäten Scheindiskussionen inszenieren (»Sockenpuppen«). Steckbriefe dieser Spezies versammelt Benutzer:Seewolf/Liste der Schurken im Wikipedia-Universum.

Die Eingangskontrolleure stellen zugleich das Empfangskomittee für Gäste und Neulinge. Ich wurde seinerzeit von Benutzer:Lung begrüßt, mit einem persönlich gehaltenen Anschreiben, das neben sachlichen Tipps den Rat enthielt: »Sei mutig, tapfer und zur Not auch grausam!« Das erschien mir, der ich nur Tippfehler in einem Lexikon berichtigen wollte, arg dramatisch. Doch mit der Zeit wurde ich mutiger – »Ich habe die methodischen Probleme des Artikels vorhergesehen« – und nach einem halben Jahr grausam: »Diese IPs, die sich die Hose mit der Kneifzange zumachen ...«. So nennen Wikipedianer nicht angemeldete Benutzer, die nur durch die Netz-Adresse ihres Computers ausgewiesen werden.

Mein Wortschatz wurde auch um URV, EOD, thx, sry und rofl bereichert. Der Jargon, aus Internet-Englisch sowie Wiki-Vokabular abgeleitet und intern perfektioniert, lässt insbesondere Ältere fremdeln. Aber auch für mich klang ein Zuruf wie »VM ohne Diff ist no-go« einst wie Suaheli.

Nach einem Jahr wurde ich zum Administrator gewählt. Diese allgemein überschätzte Rolle bringt einige zusätzliche technische Möglichkeiten, vor allem Artikel zu löschen und Benutzer zu sperren – und zwar dann, wenn die Nutzergemeinde das will, weshalb das wünschenswerteste Talent eines »Admins« ist, deren Willen zu erahnen.

Nach meiner Erfahrung ist die Wikipedia ideal für Menschen mit löchriger Disziplin und kurzer Aufmerksamkeitsspanne. Die von mir angelegten Artikel überlasse ich, sobald die Freude am Neuanfang verraucht, als Rohbauten meinen Mitstreitern – und dem Wiki-Prinzip. Zur Abwechslung lese ich Artikel wie Schwarzfigurige Vasenmalerei oder merze ein Dutzend Tippfehler aus. Natürlich lasse ich jederzeit alles stehen und liegen, um mich in die Diskussion über die Schuldfrage beim Untergang der Andrea Doria zu stürzen. Solches Stückwerk, all die Skizzen und Spielereien kumulieren sich. Wenn sie sich im Zusammenhang als brauchbar erweisen, dann stellt sich Zufriedenheit ein: Zum Beispiel wenn ich sehe, dass meine Zeichnung vom Fenderbrett in der englischsprachigen und der dänischen Wikipedia eingesetzt wird.



Selbstdarsteller und Werber fertigen wir auch schon mal schmallippig ab

Warum der Einstieg in die reguläre Mitarbeit Neulingen heute schwerer fällt als noch vor fünf oder gar zehn Jahren? 2001 ist die Wikipedia als Ruderboot mit drei Mann Besatzung und einer Flasche Limo in See gestochen, um dann in voller Fahrt zu einem riesigen Dampfer ausgebaut zu werden. Was immer gerade notwendig oder wünschenswert erschien, wurde irgendwo angeschweißt. Deshalb sind die Arbeits- und Diskussionsbereiche so verbastelt, die Abläufe labyrinthisch. Es gibt allein fünf offizielle Seiten, auf denen man Fragen stellen kann: Wikipedia:Auskunft, Wikipedia:Suchhilfe, Wikipedia:Fragen zur Wikipedia, Wikipedia:Fragen von Neulingen und Wikipedia:Administratoren/Anfragen. Andererseits existiert inzwischen ein Wikipedia:Mentorenprogramm, dessen Inanspruchnahme allen Neuen zu empfehlen ist.

Allzu oft beklagen diese den rauen Umgangston. Wie im richtigen Leben benimmt sich auch in der Wikipedia mancher rüde, der glaubt, mit seinem Gegenüber nicht weiter kooperieren zu müssen. Wir Administratoren, zur Durchsetzung des Grundprinzips »Keine persönlichen Angriffe« aufgerufen, können einen Benutzer, der sich mit einem herzhaften »Du Arschloch!« Luft macht, zwar für einen Tag sperren, auf dass er die verlorene Contenance wiederfinde. Geschickter und kränkender formulierte Attacken entziehen sich dagegen administrativer Sanktion: »... deine Hilflosigkeit in Konflikten mit intelligenteren Benutzern ...« – dergleichen von einer Art Stilpolizei bestrafen zu lassen hält die Community für nicht praktikabel. Und manchmal fertigen wir, ich kann’s nicht leugnen, Neulinge und Gäste auch recht schmallippig ab: etwa die Dame, die im Artikel Ayurveda ihr Kurhotel verlinken möchte.

Regelmäßig knirscht es, wenn (neue) Nutzer mit den Relevanzkriterien konfrontiert werden. Zugegeben, die Sprachregelung ist unglücklich: »Irrelevant« ist Onkel Schlötter, Lokalhistoriker und Ehrenmitglied des Wahrenburger Heimatvereins, natürlich nicht, er ist bloß nicht lexikabel! In der Wahrnehmung von Herrn Schlötters Erbneffen hingegen ist die Löschung des Artikels wegen Irrelevanz »Willkür« und »Zensur«.

Der Umgang mit Selbstdarstellern, Werbern und Vandalen ist allerdings ein harmloses Katz-und-Maus-Spiel, verglichen mit den bleiernen Positionskämpfen ständiger Wikipedianer, die nicht das Grundprinzip des neutralen Standpunkts (oder NPOV für neutral point of view) gepachtet haben, sondern die Wahrheit. Davon kann natürlich jedes Thema befallen werden, in dem unterschiedliche Sichtweisen kollidieren, Homöopathie zum Beispiel, Kurdistan oder Thilo Sarrazin. Solche Auseinandersetzungen erzeugen Frustration: bei den unterlegenen Kombattanten, bei zermürbten Schlichtern und bei Administratoren, die es sich durch deeskalierend gemeinte Artikel- und Benutzersperren mit beiden Seiten verdorben haben. Auch die vermeintlichen Sieger werden nicht froh: Was es in einem generell neutralen und gut belegten Artikel an Meinungshoheit eigentlich zu gewinnen gab, ist am Ende des Tages oft kaum noch sichtbar. Jüngst tobte eine wahre Schlacht darum, ob die Klassifizierung eines Vereins als »evangelikal« in Zeile zwei oder Zeile zwölf stehen soll.

Meine eigenen Versuche, in Wikipedia-Artikeln meine Ansichten auszubreiten, habe ich weitgehend eingestellt. Gar mächtig fließt der Mainstream! Wie relativ und vergänglich unser Tun ist, das zeigt ein gelegentlicher Blick in den Brockhaus des Jahres 1904.

»Ihr habt einen guten Artikel über Hannah Arendt«, sagte meine Freundin neulich. »Ihr« – da kommen Wir-Gefühle auf, wenn nicht gar Stolz!

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Leserkommentare
  1. Die Wikipedia ist ein nettes technisches und soziales Experiment, das an sich erfolgreich ist, aber als Dauereinrichtung inzwischen in vielerlei Hinsicht übberholt und problembehaftet ist, was ja auch in den Aussagen dieses Administrators anklingt. Jetzt wird es allmählich mal Zeit, aus den Erfahrungen zu lernen und es richtig anzufangen und nicht auf ewig so weiterzumachen. Naja, die Natur des Internets ist gnadenlos und wird auch hier den besseren Nachfolger erzeugen mit dem schnellen, wenn auch jetzt noch unvorstellbarem, Absturz des Vorgängers. Hoffentlich bald.

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    Wikipedia ist kein "Nettes Experiment". Die Dialektik die Sie verbreiten verbreitet den posthumen Charme eines Besserwissers. Sie sollten den Artikel - insbsondere die Überschrift - genauer lesen, um zwischen Vergangenheit und Gegenwart unterscheiden zu können.

    Im übrigen ist Wikipedia in über 100 Sprachen verfügbar, und insofern für PISA-geschädigte durchaus zu empfehlen

    • angel54
    • 19. Dezember 2011 23:40 Uhr

    Leider zeichnet sich die WP durch einen deutlichen "Rechtsruck" aus. Da stehen dann im Artikel "Adolf Hitler" Sätze wie "Später folgten weitere Massenmorde an religiösen, ethnischen und gesellschaftlichen Gruppen. Gleichwohl gewann Hitler durch wirtschafts- und außenpolitische Erfolge enorme Popularität." (Ich als Historiker lese daraus die altbekannte These: "War doch gar nicht so schlimm der Hitler, hat ja auch die Autobahn gebaut" Und dann steht da in der Disku nochn Baustein von wegen Holocaustleugnung obendrüber. Und dafür spenden dann noch Leute. Igitt - kann ich da nur sagen - und dies ist nur ein Beispiel von vielen.

  2. Gestern zum Verein Wikimedia, heute zum Projekt wikipedia. Berichten durften die Insider. Der Außenstehende bleibt draußen, auf Kommentare beschränkt, deren Vergänglichkeit unterstrichen wird. Das ähnelt wikipedia.

    Ich habe zwei ernsthaftere Versuche unternommen, mich zumindest gelegentlich an der Arbeit zu beteiligen. Der erste war so ein Jahr nach Beginn des Projekts und ich entsinne mich nur noch an Chaos. Meiner Meinung nach fehlte damals eine Leitung, die zumindest die funktionale Ebene administriert.

    Der zweite war vor vielleicht vier Jahren - und dieses Mal kam mein Frust durch eine existierende Administration. Alles war geregelt und abgeschottet. Es war wie ein Verein, der seine Traditionen mit unbedingtem Willen erhalten wollte. Wie dieser Führungsclub zustande kam, wie er arbeitet, das blieb undurchsichtig. Diskussionen waren quasi nicht erlaubt, eine Art Forum wurde gerade gelöscht. Wer mitarbeiten wollte, musste sich erst beweisen, auch indem er eine Sprache lernte und eine Meinung übernahm. Wikiepedia war zu einem elitären Projekt verkommen, die Administratoren fühlten sich als Herren im Haus - was ich bei einem so offenen und scheinbar demokratischen Projekt irritierend finde. Wer jedoch dagegen etwas sagte, wurde gesperrt. Dann ist man eben ein Troll.

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    Das ist ein Teil des Problems. Weder ist die Wikipedia heute "anarchisch", wie sie es in den Anfangstagen explizit sein sollte, noch sind es heute demokratische, nachvollziehbare und offene Strukturen; es ist eine gewachsene Meritokratie, eine Oligarchie, in die man nur eintritt, wenn man den historischen Ballast, bestimmte Meinungen, Ansichten und Sprache akzeptiert und annimmt. Nun ist die deutsche Wikipedia in dieser Hinsicht besonders verkommen (was man unterschwellig sogar in diesem Bericht eines Mitarbeiters und wohl Fans erlebt), allerdings ist dies ein prinzipielles und auch in den anderen Sprachversionen wahrnehmbares Problem.

    Und da die Wissensaufbereitung, -auswahl und -darstellung ungemein prägend und wichtig ist und die Wikipedia diese beinahe monopolisiert hat, muss auf die Missstände hingewiesen werden und eine Lösung gefunden werden. Ich möchte nicht, dass auf Dauer Leute wie eben jener in diesem Artikel berichtende diese Aufgaben wahrnehmen - und das nur, weil sie die Zeit hatten und mit der Bedienung von technischen Geräten vertraut waren. Ehrenwert das Engagement am Anfang eines solchen Projektes, als Qualifikation heute aber nicht mehr ausreichend (sowenig wie ein Kind). Aber freiwilliges Abtreten ist ja in vielen Kreisen ein Problem.

    Ich bedaure die mehrfach erwähnte Freundin, diese Stimme der Vernunft.

  3. Meine Kritik entbrannte nicht so sehr an der Relevanz-Regel, obwohl ich auch hier die Frage stellte, warum darüber ein keineswegs demokratisches Gremium entscheidet, denn die Gegenidee, man könnte ja selbst Teil dieser Gruppe werden, sich wählen lassen, scheitert daran, dass man als Kritiker bereits vorher aussortiert wird. Für mich war die gezeigte Anwendung der Idee kritisch, die nur die absolute Mehrheitsmeinung durchließ, mainstream eben. Da ich mir gerade Begriffe angeschaut hatte, die Ethikfragen oder noch offene Fragen der Wissenschaft berührten, war dies deutlich für mich. Anders gesagt, so mein Vorwurf damals, wäre die deutsche Wikipedia ein Projekt aus dem Jahre 1000, so stünde dort über die Gestalt der Erde, dass sie eine Scheibe wäre. Da es für Außenstehende aber keine Möglichkeit gab, diese Kritik an einem geeigneten Punkt zu platzieren, wurde sie von einem Admin gelöscht.

    Anfügen möchte ich aber noch, dass meine damalige Prognose, wikipedia würde sich damit bald selbst zerstören, sich nicht erfüllte. Als ich vor etwa anderthalb Jahren noch einmal ein paar der krtischeren Begriffe überprüfte, war es eindeutig besser geworden. Zwar dominierte immer noch der mainstream, aber zum einen nicht mehr so klar, zum anderen existierten teilweise Hinweise auf andere Meinungen. Ich weiß nicht, welcher Prozess innerhalb der wikipedia-Elite dies bewirkte, aber er setzt sich noch fort. Trotzdem bleibt das Problem des Abschottens, das eine bessere Zukunft nicht garantiert.

    • cs
    • 14. Januar 2011 12:11 Uhr

    ... Wikipedias - wie z. B. der englischen? Gibt es da auch so undurchschaubare Strukturen und Prozesse und unmenschliche Umgangsformen?

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    Die englische Wikipedia ist interessanter und großzügiger. Die Volunteers weisen höflich auf technische Fehler hin. Es wird kaum gelöscht, da ein anderer User freizügig das Gegenteil behaupten kann.
    In neuzeitlicher Geschichte gelten Zeitzeugen als das Non-plus-ultra. Bei deutschen Voluteers als Störenfriede der vorgestanzten Meinung.

    Zumindest was die Relevanzkriterien angeht, steht die deutschsprachige Wikipedia ziemlich alleine da.
    Um ein Bespiel zu nennen:
    Die Figur Jean-Luc Picard aus der Star-Trek-Saga hat in 23 Sprachversionen einen eigenen Artikel, darunter in deutlich kleineren Versionen als der deutschsprachigen (der zweitgrößten mit ca. 1,4 Mio. Artikeln). In der deutschsprachigen Version hingegen darf Jean-Luc Picard, der Hauptcharakter einer Fernsehreihe mit 178 Folgen und von 5 Kinofilmen mit Zuschauerzahlen im mehrstelligen Millionenbereich) mangels Relevanz nur in einem Sammelartikel zu allen Charakteren sämtlicher Star-Trek-Erzähllinien auftauchen...

  4. Was halten Sie denn für "unmenschliche Behandlung"? Wenn der im Artikel erwähnte Erfinder eines Perpetuum Mobile keinen Artikel erhält und er die Diskussion über die Funktion einer Enzyklopädie nicht dominiert?

  5. Nachdem ein Konvolut von knapp 10 Artikeln von mir trotz Löschdiskussion unter dümmster Argumentation entfernt wurde, sah ich mich genötigt, dieses Medium als Autor zu verlassen. Dort, wo ich meine Artikel wiederfand, bin ich unter Freinamen aktiv und baue dort auf Wiki Architektur eine Informationsressource besonderer Qualität auf, die de. wiki.org bereits im Keim erstickt hätte. Glücklicherweise kann man Trümmer zur Grundlage besserer Strukturen verwenden.

  6. Soso, die Argumentation der anderen war die "dümmste". Ist ne Frage der Perspektive und Erfahrung; gegen keinen der bisher rund 50 von mir eingestellten Artikel wurde ein Löschantrag gestellt.

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    Pharmakophore. Löschdiskussion leider gelöscht.

    Das ist Eigenlob. Mancher Artikel den mein Auge berührt hat, ist der Fehlerquellen umfangreich gewesen. Z.B. seien dazu die Einträge zur Metallurgie oder der Laser-Vakuumpumpe genannt.
    Dennoch ist aus meiner Sicht das Projekt - insbeondere wegen der Vielsprachigkeit - empfehlenswert, denn der "STATUS QUO" lebt von der Verbesserung. Oder einfacher zum Ausdruck gebracht: Illetrismus lässt sich nur durch Fördern und Fordern vermindern.

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