Berufsleben Der Faktor Neid
Im Beruf hat das schlechte Gefühl auch sein Gutes: Es treibt uns zu Veränderungen an.
- Datum 19.01.2011 - 16:17 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 20.1.2011 Nr. 04
- Kommentare 18
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??? wie soll es denn möglich sein jemand anderen voraus zu sein wenn man ständig nur darüber redet was man will, möchte und wonach man strebt!?!?!?!?
die ganze welt würde nicht mehr funktionieren!!!
[...]
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf persönliche Angriffe und bleiben Sie respektvoll und sachlich. Danke. Die Redaktion/ew
es ist wirklich ein schlechter Artikel.
Wer beneidet denkt überwiegend an sich selbst.
Ich habe selten jemand beneidet, allerdings gibt es in diesem Land nicht viel das ich begehre.
Hierzulande sind die Frauen hässlich, die Medien banal, Konsumgüter die mich nicht beeindrucken, ...
Vielleicht ist meine Anspruchslosigkeit aber ein Sonderfall, weil ich so enorm gebildet bin.
Das Wort Neid hört man häufig von Eliten, welche alles unternehmen um beneidet zu werden.
Dass diese Menschen in der Kindheit nicht genug Aufmerksamkeit bekommen haben, ist ein alter Hut.
Ich glaube nicht, dass Neid die Gesellschaft antreibt.
Es treibt vielleicht einen Teil der Gesellschaft an, aber den entbehrlichen Teil.
es ist wirklich ein schlechter Artikel.
Wer beneidet denkt überwiegend an sich selbst.
Ich habe selten jemand beneidet, allerdings gibt es in diesem Land nicht viel das ich begehre.
Hierzulande sind die Frauen hässlich, die Medien banal, Konsumgüter die mich nicht beeindrucken, ...
Vielleicht ist meine Anspruchslosigkeit aber ein Sonderfall, weil ich so enorm gebildet bin.
Das Wort Neid hört man häufig von Eliten, welche alles unternehmen um beneidet zu werden.
Dass diese Menschen in der Kindheit nicht genug Aufmerksamkeit bekommen haben, ist ein alter Hut.
Ich glaube nicht, dass Neid die Gesellschaft antreibt.
Es treibt vielleicht einen Teil der Gesellschaft an, aber den entbehrlichen Teil.
es ist wirklich ein schlechter Artikel.
Wer beneidet denkt überwiegend an sich selbst.
Ich habe selten jemand beneidet, allerdings gibt es in diesem Land nicht viel das ich begehre.
Hierzulande sind die Frauen hässlich, die Medien banal, Konsumgüter die mich nicht beeindrucken, ...
Vielleicht ist meine Anspruchslosigkeit aber ein Sonderfall, weil ich so enorm gebildet bin.
Das Wort Neid hört man häufig von Eliten, welche alles unternehmen um beneidet zu werden.
Dass diese Menschen in der Kindheit nicht genug Aufmerksamkeit bekommen haben, ist ein alter Hut.
Ich glaube nicht, dass Neid die Gesellschaft antreibt.
Es treibt vielleicht einen Teil der Gesellschaft an, aber den entbehrlichen Teil.
Im engeren Sinn bedeutet Neid, Dinge, Eigenschaften und Fähigkeiten eines anderen Menschen für sich zu begehren. Im einem weiteren, existenziellen Sinn richtet sich Neid gegen das Positive (das Gute, Wahre und Schöne) überhaupt. In diesem Sinn leiden wir praktisch alle unter enormen Neid. Z.B. jedesmal, wenn wir uns über Positives (sei es bei uns oder anderen Menschen) nicht freuen oder es nicht fördern, ist das ein Hinweis auf diesen existenziellen Neid.
Neid raubt uns unsere innere Freiheit, versklavt uns. Wie können wir mit diesem Neid umgehen? Ihn aussprechen (wie der Artikel sagt), ihn zu Papier bringen, kurzum so gut es geht ihn sich bewusst machen, hilft. Fest steht aber auch: dieser existenzielle Neid wird den Menschen ein Leben lang nicht los lassen.
Das Wesen des Geldes ist doch sein Tauschwert. In einem Referenzrahmen, in dem alle anderen 200.000 haben, man selbst aber 110.000 sind diese 110.000 nun einmal weniger wert als 100.000, wenn der Refernzrahmen 85.000 ist. Das ist doch eine ganz rationale Entscheidung, die nicht unbedingt damit zu tun haben muss, dass man den anderen nichts goennt. Haben alle viel steigen die Preise und der Kaufwert der einzelnen Einheit ist geringer.
M.E. nach funktioniert dieser Test nur mit Guetern, deren Wert sich nicht so relativ bemisst.
Z.B. so: Man laesst eine Gruppe von Studenten eine Woche lang hungern. Danach bietet man ihnen 2 moegliche Nahrungsrationen an, und zwar entweder eine grosse Schale Reis (waehrend alle anderen nur eine kleine Schale erhalten) oder aber eine grosse saettigende Portion ihres Lieblingsgerichtes, waehrend alle anderen dasselbe, aber noch zusaetzlich einen Nachtisch bekommen. Ich denke hier wuerden nur die wenigsten die Schale Reis waehlen, nur um sicherzustellen, dass sie selbst am meisten bekommen.
Eine einmalige Mahlzeit definiert aber keinen Status, wie es ein Jahresgehalt kann.
Man hat die Wahl zwischen 20 Kühen und alle sonstigen Dorfbewohner bekommen 40 oder man bekommt nur 10 und alle anderen ebenso. In einem Fall ist man der Ärmste im Dorf, hat aber mehr zu essen. Im anderen Fall hat man weniger zu essen, steht aber auf der selben Stufe wie sein Umfeld.
Will man der Rangniedrigste sein, dafür aber mit, absolut betrachtet, mehr Schinken in der Vorratskammee. Oder verzichtet man auf etwas und ist, relativ betrachtet, wohlhabender.
Eine einmalige Mahlzeit definiert aber keinen Status, wie es ein Jahresgehalt kann.
Man hat die Wahl zwischen 20 Kühen und alle sonstigen Dorfbewohner bekommen 40 oder man bekommt nur 10 und alle anderen ebenso. In einem Fall ist man der Ärmste im Dorf, hat aber mehr zu essen. Im anderen Fall hat man weniger zu essen, steht aber auf der selben Stufe wie sein Umfeld.
Will man der Rangniedrigste sein, dafür aber mit, absolut betrachtet, mehr Schinken in der Vorratskammee. Oder verzichtet man auf etwas und ist, relativ betrachtet, wohlhabender.
Lieber Gott, mach daß Menschen mit diesen Erkenntnissen nie Einfluß auf Personalentwicklung in Unternehmen erhalten.
Laß sie weiter kleine Artikel schreiben.
Mit einer solchen Definition könnte ich mich vielleicht noch abfinden. Als Gradmesser für eigene Unzufriedenheit, scheint er ja irgendwie in dem Artikel durch zuschimmern. Von da auf die Menschenheit zu schließen, ist wieder klassisch westliche-freudsche Sexualtriebsverallgemeinerungstheorem.
Das Problem, Unmengen von neidischen Forschern müßten ausschwärmen um hunderte von Kulturen neidisch auf ihre mehr oder weniger intakten sozialen Strukturen und deren persönlichkeitsbildenden Effekte zu untersuchen.
Schlechte Idee, besser doch anzunehmen der Artikel sei im Recht.
Schade das Sprache im allgemeinen und die deutsche Sprache im besonderen so wenige Worte besitzt. Wo liegt der Unterschied zwischen Bewunderung und Neid, anhelo y envidia ?
Als Gegenwort bittet mir das Netz "gönnen" an. Beide Begriffe erzeugen in mir eine vertikale Hirarchie-Interpretation.
Mir scheint, die letzten beiden Worte erschließen mir die Problematik.
Schönes Bild, obwohl ich den Fotografen weder beneide noch bewundere. Ich genieße es einfach.
Missgunst sind die Treibriemen der menschlichen Gesellschaft.
Ich freue mich, dass mehrere Leute mit dem Komentar nich einverstanden sind. Es gibt noch Hoffnung...
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