Jobsuche Aktiv bleiben
Der Arbeitspsychologe Karsten Paul über den richtigen Umgang mit der Jobsuche
© Hendrik Schmidt/dpa

Gerade Geisteswissenschaftler müssen sich um ein eigenes Profil bemühen
DIE ZEIT: Warum haben arbeitslose Absolventen häufig das Gefühl, persönlich gescheitert zu sein?
Karsten Paul: Kommt es zur Arbeitslosigkeit, machen wir in den westlichen Kulturen immer das Individuum für seine Lage verantwortlich, nicht die Gesellschaft oder die Lage auf dem Arbeitsmarkt. Schwierig wird es, wenn sich Betroffene diese Sicht zu eigen machen.
ZEIT: Warum ist die psychische Belastung auch bei vorübergehender Sucharbeitslosigkeit so hoch?
Paul: Genau wie Langzeitarbeitslose leiden arbeitslose Absolventen an einem Mangel an Zeitstruktur, Sozialkontakt, kollektiven Zielsetzungen, Status und Aktivität. Das sind alles psychisch notwendige Funktionen, die Erwerbsarbeit ganz nebenbei erfüllt. Hinzu kommt das Gefühl, nicht gebraucht zu werden. Das ist besonders für Menschen, die sich stark über Leistung definieren, schwierig.
ZEIT: Wie können sich Arbeitssuchende vor der Abwärtsspirale in die Depression schützen?
Paul: Sie sollten sich zwingen, soziale Kontakte aufrechtzuerhalten und gezielt Dinge zu suchen, die ihnen neben der Arbeit Halt geben. Menschen, die ein erfüllendes Hobby haben oder sich ehrenamtlich engagieren, leiden weniger unter der Arbeitslosigkeit. Sie sind auch viel weniger gefährdet, bei Arbeitslosigkeit psychisch krank zu werden.
ZEIT: Welche Strategien empfehlen Sie Geisteswissenschaftlern bei der Jobsuche?
Paul: Wichtig ist, die Orientierungsarbeit nachzuholen, die im Studium eventuell zu kurz kam. Gerade weil der Jobmarkt für Geisteswissenschaftler so unübersichtlich ist, müssen sie ein eigenes Profil entwickeln. Das heißt Stärken und Schwächen erkennen und Kompetenzdefizite gezielt aufarbeiten. Auch ein Bewerbungstraining kann hilfreich sein: Viele Germanisten können gut schreiben, doch wie eine korrekte Bewerbung aussieht, weiß so mancher nicht.
- Datum 20.01.2011 - 11:18 Uhr
- Quelle DIE ZEIT, 20.1.2011 Nr. 04
- Kommentare 31
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//Viele Germanisten können gut schreiben, doch wie eine korrekte Bewerbung aussieht, weiß so mancher nicht.//
Tja. Im anderen Zeitartikel wird aber suggeriert, daß es eine Zumutung wäre, einem Diplomwissenschaftler ein Bewerbungstrainingnahezulegen.
http://www.zeit.de/2011/0...
Seit über 14 Jahren halte ich mich auf dem deutschen Arbeitsmarkt über Wasser.
In dieser Zeit hatte ich -zig Bewerbungs-Trainees besucht.
In keinem Jahr war ich ohne Job - das Geheimnis des erfolgreichen Bewerbens liegt darin, dass man bei solchen Veranstaltungen das für sich mit nimmt, was man ist und was man für sich gebrauchen kann.
Die Form der Phrasendrescherei, Selbsthuldigung und Standardschreibweisen in den Bewerbungen geht immer daneben.
Offenheit und Ehrlichkeit, gepaart mit eigenen Ideen für eine Form der B-Mappe, die sich von anderen unterscheidet, führt zum Erfolg.
Meiner Tochter wurde in der Schule die Methode der ARGE gelehrt - ich lehrte ihr meine.
Mit meiner Methode hat es gleich beim ersten Anlauf geklappt - Glück gehabt.
Leider hat ihre Deutschlehrerin meine Methode für ungeeignet erachtet und sie nach "Deutscher Oberlehrerart" verrissen.
Wie sagte Marx schon:
Die Praxis ist das Kriterium der Wahrheit.
Leider sieht es mit der praktischen Seite in der Herangehensweise bei der Jobsuche oft sehr "mau" aus.
Genauso "mau" wie bei der Arbeitsvermittlung der ARGEN, deren Mitarbeiter nicht einmal eine Persönlichkeitsanalyse mit und über ihre "Kunden" erstellen können und so oft Stellenangebote verschicken, die man eigentlich nur als "Plazebo" bezeichnen kann.
Hier hilft nur der Spruch:
"hilf Dir selbst, dann hilft Dir Gott!"
Seit über 14 Jahren halte ich mich auf dem deutschen Arbeitsmarkt über Wasser.
In dieser Zeit hatte ich -zig Bewerbungs-Trainees besucht.
In keinem Jahr war ich ohne Job - das Geheimnis des erfolgreichen Bewerbens liegt darin, dass man bei solchen Veranstaltungen das für sich mit nimmt, was man ist und was man für sich gebrauchen kann.
Die Form der Phrasendrescherei, Selbsthuldigung und Standardschreibweisen in den Bewerbungen geht immer daneben.
Offenheit und Ehrlichkeit, gepaart mit eigenen Ideen für eine Form der B-Mappe, die sich von anderen unterscheidet, führt zum Erfolg.
Meiner Tochter wurde in der Schule die Methode der ARGE gelehrt - ich lehrte ihr meine.
Mit meiner Methode hat es gleich beim ersten Anlauf geklappt - Glück gehabt.
Leider hat ihre Deutschlehrerin meine Methode für ungeeignet erachtet und sie nach "Deutscher Oberlehrerart" verrissen.
Wie sagte Marx schon:
Die Praxis ist das Kriterium der Wahrheit.
Leider sieht es mit der praktischen Seite in der Herangehensweise bei der Jobsuche oft sehr "mau" aus.
Genauso "mau" wie bei der Arbeitsvermittlung der ARGEN, deren Mitarbeiter nicht einmal eine Persönlichkeitsanalyse mit und über ihre "Kunden" erstellen können und so oft Stellenangebote verschicken, die man eigentlich nur als "Plazebo" bezeichnen kann.
Hier hilft nur der Spruch:
"hilf Dir selbst, dann hilft Dir Gott!"
ich war direkt nach dem studium auch erstmal 4 monate arbeitslos, habe dann erstmal einen job als verkäufer angenomen damit ich was zu tun habe und nebenbei bewerbungen geschrieben. das arbeitsamt hat mir nicht geholfen, es hat mich
- um hartz4 betteln lassen für den ersten monat arbeitslosigkeit, eine zumutung die leute da, ich hab dann gesagt ich bleibe hier so lange sitzen bis ich mein geld habe auf das ich ein recht habe. ich kann mir vorstellen das weniger durchsetzungsfähige charaktere heulend von dannen ziehen nach so einem termin (kenne da einen persönlich der ist dann erstmal zu seiner mutter zurück)
- mir jobangebote gegeben, ich bin da hingefahren und bekam zu hören "der job ist schon lange vergeben wo haben sie denn unsere adresse her?"
- mich zu einem bewerbungstraining geschickt, ich sollte 1 woche lang als studierter grafiker/werbefuzzi lernen wie man in MS word eine bewerbung schreibt … lächerlich pure zeit- und geldverschwendung
ja man darf einfach nicht locker lassen, nicht still stehen.
Als Arbeitskoser soll man soziale Kontakte aufrechterhalten? Dinge machen, die einem Halt geben? Der Herr Arbeitspsychologe erzählt doch hier grundlegende Verhaltensweisen eines menschlichen Individuums. Ich würd eher sagen fünf Euro ins Phrasenschwein. [...]
Bitte äußern Sie Ihre Kritik sachlich. Die Redaktion/lv
Es ist ganz wichtig diese Punkte zu berücksichtigen. Wenn es für sie ganz selbstverständlich ist, umso besser, dann haben sie gute Voraussetzungen.
Die Frage ist was die Zeit mit einem macht. Wenn sich zunehmend Unverständnis im Bekanntenkreis breitmacht, warum der Arbeitslose so schwer tut Arbeit zu finden. Wenn die Absagen zurückkommen. Wenn keine Reaktionen auf die mühsam erstellten Bewerbungen kommen. Oder ganz einfach wenn einem selbst die Zweifel kommen. Hinhalteparolen wirken mit dr Zeit abgedroschen. Der Zynismus größer wird.
Genau dann gilt es, trotzdem die sozialen Kontakte aufrecht zu halten, Hobbies weiter zu betreiben und hoch motiviert seine Kompetenzen in den vielen weiteren Bewerbungen zum Ausdruck zu bringen.
Wenn man so cool ist und einem das nichts ausmacht: Super! Herzlichen Glückwunsch.
Wenn mnan nicht so cool ist: Dranbleiben und nicht unterkriegen lassen. Dann muss man wirklich sich ganz bewusst machen, dass der Arbeitsmarkt auch trotz Aufschwung schwierig ist. Ruhig mal eine Alternative ausprobieren und vielleicht etwas kleiner anfangen, um zunächst wieder eine Struktur zu erlangen.
Hier gilt wirklich: Nur die Harten kommen in den Garten!
Es ist ganz wichtig diese Punkte zu berücksichtigen. Wenn es für sie ganz selbstverständlich ist, umso besser, dann haben sie gute Voraussetzungen.
Die Frage ist was die Zeit mit einem macht. Wenn sich zunehmend Unverständnis im Bekanntenkreis breitmacht, warum der Arbeitslose so schwer tut Arbeit zu finden. Wenn die Absagen zurückkommen. Wenn keine Reaktionen auf die mühsam erstellten Bewerbungen kommen. Oder ganz einfach wenn einem selbst die Zweifel kommen. Hinhalteparolen wirken mit dr Zeit abgedroschen. Der Zynismus größer wird.
Genau dann gilt es, trotzdem die sozialen Kontakte aufrecht zu halten, Hobbies weiter zu betreiben und hoch motiviert seine Kompetenzen in den vielen weiteren Bewerbungen zum Ausdruck zu bringen.
Wenn man so cool ist und einem das nichts ausmacht: Super! Herzlichen Glückwunsch.
Wenn mnan nicht so cool ist: Dranbleiben und nicht unterkriegen lassen. Dann muss man wirklich sich ganz bewusst machen, dass der Arbeitsmarkt auch trotz Aufschwung schwierig ist. Ruhig mal eine Alternative ausprobieren und vielleicht etwas kleiner anfangen, um zunächst wieder eine Struktur zu erlangen.
Hier gilt wirklich: Nur die Harten kommen in den Garten!
"Welche Strategien empfehlen Sie Geisteswissenschaftlern bei der Jobsuche?"
Wieso wir in der ZEIT eigentlich immer nur von Geisteswissenschaftlern geredet, wenn es um Akademikerarbeitslosigkeit geht? Bei Naturwissenschaftlern sieht es genauso (besch***en) aus. Das weiß ich aus eigener Erfahrung und entsprechende Berichte aus dem Bekanntenkreis kenne ich auch zur Genüge (Geologen, Biologen, Physiker, Chemiker...).
"Sie sollten sich zwingen, soziale Kontakte aufrechtzuerhalten und gezielt Dinge zu suchen, die ihnen neben der Arbeit Halt geben."
Ich dachte, es geht um Arbeitslose. Vielleicht hätte ich Arbeitspsychologe werden sollen. Für diese abgedroschenen Ratschläge hätte ich nicht studieren müssen. Eine Anleitung fürs Leben braucht, denke ich, keiner (oder nur wenige), zumindest in Akademikerkreisen.
Dann geht man halt kellnern. Hat während dem Studium geklappt, das wird auch mit dem akademischen Abschluß gehen, nur ist man sich halt dann zu fein dafür.
Ich äußere mal die Vermutung, daß die Studenten die in ihrer Ausbildung viel gearbeitet haben nach dem Studium weniger beim Amt vorstellig werden, als der gesponserte Teil der Truppe.
Ich verstehe generell den Weg nicht, den diese Serie nehmen soll. Wohin geht die Reise der Redaktion? In die Richtung: Alle müssen Harz 4 Angst haben? Angst, Angst, Angst. Flexibel bleiben, keine Kinder bekommen, immer vor dem Chef kriechen?
Harz 4 scheint vielen Menschen gut zu bekommen, diese Familien haben im Schnitt mehr Freizeit und mehr Kinder als gut situierte Bürger. Zudem leidet diese Bevölkerungsgruppe seltenst unter Mangelerscheinung, wie z.B.: Hunger. Neuerdings wird hier allerdings von geistiger Armut gesprochen.
Mit der Arbeit der akademischen Schicht können sich die Deutschen genau 3 Sachen kaufen. 1)Immer den neuesten I-Pad, 2) mehrere Urlaube und 3) den demographischen Selbstmord.
Aus dieser Sichtweise müßte man Harz 4 für alle Akademiker fordern, bis diese dem Fertilitätsdrang anderer Teile der Bevölkerung wenigsten 2 Kinder entgegensetzen können. :-)
Die Fakten meines Beitrages sind arg zusammengerafft, aber in ihrer Aussage durch harte Fakten belegbar. Schade eigentlich.
Wie nicht nur dieser Aritkel andeutet, sondern eine ganze Reihe von Studien dezidiert nachgewiesen haben, ist die Arbeitslosigkeit ein tiefer Einschnitt in das Leben. Sie macht krank, zerstört Beziehungen, schadet Kindern und schafft Armut. Sie entwurzelt, vertreibt und zerstört. Und man sollte nicht vergessen, dass eine Entlassung in den wenigsten Fällen etwas mit der eigenen Leistung zu tun hat. Wer kennt nicht entsprechende Aussagen wie: 'Die Entlassungen sind eine unternehmerische Entscheidung der Geschäftsführung und werden nicht diskutiert.' Davor schützt weder das Gesetzbuch noch ein Betriebsrat noch Fleiss und Leistungsbereitschaft.
Also sollte man Arbeitslosigkeit als das betrachten, was sie ist: ein ANGRIFF auf das eigene Leben. Und JEDER, hat das Recht, sich gegen einen Angriff zu verteidigen.
[...]
Wie Sarah Elsing schreibt, sollte man die ungenutzte Zeit der Entlassung mit Sinnvollem füllen. Und was ist sinnvoller, als sein Leben zu verteidigen? Schliesslich hat das entlassende Unternehmen und Jene, welche die Entscheidung fällen, Kunden, Partner, Nachbarn und Familie.
Sollten diese nicht wissen, auf wessen Rücken die Entscheider Geld verdienen? Informieren Sie, hängen Sie Plakate auf usw.
Teile entfernt. Bitte verzichten Sie auf unsachliche Vergleiche. Danke. Die Redaktion/wg
keine ahnung, aber hauptsache ne meinung haben, oder wie? schon mal mit dem deutschen kündigungsrecht beschäftigt? auch an betriebsbedingte kündigungen sind hohe anforderungen geknüpft. wenn man etwas als arbeitgeber in deutschalnd nicht darf, dann jemanden nach lust und laune rauswerfen. zudem werden vor dem arbeitsgericht (wenn es denn so weit kommen muß) die interessen von AG und AN gegeneinander abgewogen. und ich kann ihnen sagen, daß bundesdeutsche arbeitsgerichte im großen und ganzen recht arbeitnehmerfreundlich sind, vor allem, je größer das unternehmen ist.
wenn arbeitslosigkeit so schlimm ist, überlegen sie erstmal, wer überhaupt die jobs schafft. das sind nämlich die von ihnen so geächteten unternehmen.
[...]
Gekürzt. Bitte beachten Sie, dass der Originalkommentar, auf den Sie sich beziehen, inzwischen moderiert wurde. Danke. Die Redaktion/wg
"Teile entfernt. Bitte verzichten Sie auf unsachliche Vergleiche. Danke. Die Redaktion/wg"
Das tue ich natürlich immer. Was an dem Vergleich war den unsachlich? Er beschrieb doch sehr exakt die Situation.
Bitte richten Sie Kritik an der Moderation gerne auch an community@zeit.de. Danke. Die Redaktion/wg
keine ahnung, aber hauptsache ne meinung haben, oder wie? schon mal mit dem deutschen kündigungsrecht beschäftigt? auch an betriebsbedingte kündigungen sind hohe anforderungen geknüpft. wenn man etwas als arbeitgeber in deutschalnd nicht darf, dann jemanden nach lust und laune rauswerfen. zudem werden vor dem arbeitsgericht (wenn es denn so weit kommen muß) die interessen von AG und AN gegeneinander abgewogen. und ich kann ihnen sagen, daß bundesdeutsche arbeitsgerichte im großen und ganzen recht arbeitnehmerfreundlich sind, vor allem, je größer das unternehmen ist.
wenn arbeitslosigkeit so schlimm ist, überlegen sie erstmal, wer überhaupt die jobs schafft. das sind nämlich die von ihnen so geächteten unternehmen.
[...]
Gekürzt. Bitte beachten Sie, dass der Originalkommentar, auf den Sie sich beziehen, inzwischen moderiert wurde. Danke. Die Redaktion/wg
"Teile entfernt. Bitte verzichten Sie auf unsachliche Vergleiche. Danke. Die Redaktion/wg"
Das tue ich natürlich immer. Was an dem Vergleich war den unsachlich? Er beschrieb doch sehr exakt die Situation.
Bitte richten Sie Kritik an der Moderation gerne auch an community@zeit.de. Danke. Die Redaktion/wg
Ich kann es nachvollziehen, warum es besonders bei den Geistwissenschaftler schlimmer ist, als bei den anderen. Ich habe meinen Master hintermir und bin seit 3 Monaten Arbeitslos. Das macht mich Wahnsinnig. Langsam fühle mich so depremiert und ausgeschlossen. (sowieso man hat es nicht leicht als Ausländer und Muslim). Auch bei dem Nebenjob fühlt man sich echt so schlecht, wenn man als Akadimiker in Discounter arbeitet. Abder tja so ist es halt. Kontakte mit Menschen sind auch nicht leicht wenn man Ausländer ist, und Kontakte mit anderen Ausländern will man nicht. Aber an die Deutschen ranzukommen (Trotz der Beherrschung der Sprache) ist verdammt schwer.
Seit über 14 Jahren halte ich mich auf dem deutschen Arbeitsmarkt über Wasser.
In dieser Zeit hatte ich -zig Bewerbungs-Trainees besucht.
In keinem Jahr war ich ohne Job - das Geheimnis des erfolgreichen Bewerbens liegt darin, dass man bei solchen Veranstaltungen das für sich mit nimmt, was man ist und was man für sich gebrauchen kann.
Die Form der Phrasendrescherei, Selbsthuldigung und Standardschreibweisen in den Bewerbungen geht immer daneben.
Offenheit und Ehrlichkeit, gepaart mit eigenen Ideen für eine Form der B-Mappe, die sich von anderen unterscheidet, führt zum Erfolg.
Meiner Tochter wurde in der Schule die Methode der ARGE gelehrt - ich lehrte ihr meine.
Mit meiner Methode hat es gleich beim ersten Anlauf geklappt - Glück gehabt.
Leider hat ihre Deutschlehrerin meine Methode für ungeeignet erachtet und sie nach "Deutscher Oberlehrerart" verrissen.
Wie sagte Marx schon:
Die Praxis ist das Kriterium der Wahrheit.
Leider sieht es mit der praktischen Seite in der Herangehensweise bei der Jobsuche oft sehr "mau" aus.
Genauso "mau" wie bei der Arbeitsvermittlung der ARGEN, deren Mitarbeiter nicht einmal eine Persönlichkeitsanalyse mit und über ihre "Kunden" erstellen können und so oft Stellenangebote verschicken, die man eigentlich nur als "Plazebo" bezeichnen kann.
Hier hilft nur der Spruch:
"hilf Dir selbst, dann hilft Dir Gott!"
Zwischen Ausbildungsende und Studiumsbeginn war ich auch einmal für kurze Zeit arbeitslos. Ich wollte damals unbedingt einem Ehrenamt nachgehen um die Zeit nicht sinnlos verstreichen zu lassen. Man sagte mir dann aber bei der Agentur für Arbeit, dass ich dem Ehrenamt nur im Rahmen einer begrenzten Stundenanzahl pro Woche nachgehen kann, sonst gelte ich nicht mehr als arbeitslos und bekommen keinen einzigen Euro mehr. Demnach waren auch Praktika undenkbar. Fazit für mich: Sich während der Arbeitslosigkeit fortbilden oder sinnvoll beschäftigen scheint seitens der Agentur für Arbeit nicht gern gesehen zu werden. So viel zum Thema "der faule Arbeitslose".
Zwischen Ausbildungsende und Studiumsbeginn war ich auch einmal für kurze Zeit arbeitslos. Ich wollte damals unbedingt einem Ehrenamt nachgehen um die Zeit nicht sinnlos verstreichen zu lassen. Man sagte mir dann aber bei der Agentur für Arbeit, dass ich dem Ehrenamt nur im Rahmen einer begrenzten Stundenanzahl pro Woche nachgehen kann, sonst gelte ich nicht mehr als arbeitslos und bekommen keinen einzigen Euro mehr. Demnach waren auch Praktika undenkbar. Fazit für mich: Sich während der Arbeitslosigkeit fortbilden oder sinnvoll beschäftigen scheint seitens der Agentur für Arbeit nicht gern gesehen zu werden. So viel zum Thema "der faule Arbeitslose".
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