Stefan Mappus "So etwas passiert mir nicht wieder"

Der baden-württembergische Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) über seine Lehren aus Stuttgart 21, den erblindeten Demonstranten Dietrich Wagner und die Frage, warum das Volk nicht über Minarette abstimmen sollte.

DIE ZEIT: Herr Mappus, kaufen Sie Biofleisch?

Stefan Mappus: Ich kaufe eher selten ein, nicht, weil ich nicht möchte, sondern weil das zeitlich schwierig ist. Meine Frau kauft aber bei einem Metzger, der regionale Produkte anbietet.

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ZEIT: Wer kocht bei Ihnen?

Mappus: Erstens bin ich kein sehr begnadeter Koch, zweitens bin ich selten zu Hause, daraus folgt: zumeist meine Frau.

ZEIT: Wer besteht auf der Mülltrennung, Sie, Ihre Frau oder die Kinder?

Mappus: Das ist in Baden-Württemberg seit über 20 Jahren eingeübt, das macht man automatisch. Also: Wir trennen gemeinschaftlich.

ZEIT: Jemals lange Haare gehabt?

Mappus: Ein bisschen länger, aber nicht lang. Suchen Sie kompromittierende Bilder aus meiner Jugendzeit?

ZEIT: Haben Sie welche?

Mappus: Jedenfalls keine mit langen Haaren...

ZEIT: Wir fragen uns: Was haben Sie eigentlich gegen die Grünen?

Mappus: Bestimmt nichts, das mit meinem Haarschnitt oder der Mülltrennung zu tun hat.

ZEIT: Sie beschimpfen die Grünen als »Dagegen-Partei«. Sie wollen nicht mit denen.

Mappus: Ich habe versprochen, die erfolgreiche Koalition mit der FDP fortsetzen zu wollen. Ich stehe zu meinem Wort, nennen Sie das ruhig konservativ. Was die Dagegen-Partei angeht, kann ich nur sagen: In Baden-Württemberg weiß ich nicht mehr, für was die Grünen eigentlich sind, aber sehr präzise, wogegen, nämlich gegen ziemlich alles, wo sich Proteststimmen aufsaugen lassen. Diesen Stil von Politik lehne ich ab. Das hat mit Beschimpfungen nichts zu tun, das sind Fakten.

ZEIT: Was genau missfällt Ihnen?

Mappus: Wenn man den Bürgern etwas verspricht, unabhängig von der bisherigen Position oder davon, ob das Versprechen überhaupt einlösbar ist. Erklären Sie mal einem normalen Bürger, warum die Grünen gegen ein Pumpspeicherkraftwerk im Schwarzwald sind. Oder gegen die Schnellbahntrasse Stuttgart–Ulm, die sie 13 Jahre lang wollten, aber seit dem letzten Sommer nicht mehr. Das ist Populismus pur.

Leser-Kommentare
    • Timo K
    • 23.01.2011 um 10:43 Uhr

    Fröhliches korrigieren und einen schönen Sonntag noch.

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    Redaktion

    Vielen Dank für den Hinweis - wir haben den Teaser geändert.
    Fröhliche Grüße zurück,
    Carolin Ströbele

    Wer im Glashaus sitzt....
    Ihnen dann auch fröhliches Korrigieren.

    Redaktion

    Vielen Dank für den Hinweis - wir haben den Teaser geändert.
    Fröhliche Grüße zurück,
    Carolin Ströbele

    Wer im Glashaus sitzt....
    Ihnen dann auch fröhliches Korrigieren.

  1. ...und diesen Typen abwählt!

    Wenn nicht haben sie es wohl nicht anders verdient!

    15 Leser-Empfehlungen
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    • bemaga
    • 23.01.2011 um 21:55 Uhr

    da muss nicht nur der Schwabe sondern auch der Badner mithelfen, sonst wird es nit langen

    • bemaga
    • 23.01.2011 um 21:55 Uhr

    da muss nicht nur der Schwabe sondern auch der Badner mithelfen, sonst wird es nit langen

  2. während es eine Menge echter Probleme gibt (Euro Rettung, Bildungsmisere) wird wieder mal über Mülltrennung, S21 und Minarette gesprochen.

    DAS sind die Themen, die Deutschland bewegt. Da fehlen nur noch PKW Maut, Russpartikelfilter und Dosenpfand...

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    • ddkddk
    • 23.01.2011 um 12:01 Uhr

    Für ein unsinniges Projekt werden unzählige Milliarden hinausgeworfen, die für ein fachgerechte Ausbessern der deutschen Straßen bzw. Schlaglochpisten, die dringend erforderliche Sanierung von Brücken und für ein wintertaugliches Schienennetz, für die fachmännische Wartung von Schienenfahrzeugen sowie für ausreichend Lokomotivführer nicht vorhanden sind.

    Die einst hochgelobte deutsche Infrastruktur verrottet, während für Projekte, die natürlich bei keiner Volksabstimmung eine Chance hätten, stets genügend Milliarden vorhanden sind.

    Wir müssen halb Europa und fast alle größeren Banken retten und hier spielt Geld überhaupt keine Rolle. Im Gegenteil wird offenbar ständig noch gedrängt, ein paar Milliarden zusätzlich zu nehmen.

    Die dem Volk wirklich wichtigen Projekte, die auch für unsere Zukunftsfähigkeit wichtig wären, damit wir auch künftig noch Europa finanzieren können, lässt man einfach verwahrlosen.

    • bemaga
    • 23.01.2011 um 22:07 Uhr

    Was mir an S21 sauer aufstösst ist, dass da Milliarden in der Landeshaupstadt verlocht werden, während in der "Provinz" in Südbaden die Hochrheinstrecke zwischen Basel und Lindau dringend elektrifiziert werden müsste... Prestigeprojekte in der Landeshauptstadt sind halt wichtiger

    • ddkddk
    • 23.01.2011 um 12:01 Uhr

    Für ein unsinniges Projekt werden unzählige Milliarden hinausgeworfen, die für ein fachgerechte Ausbessern der deutschen Straßen bzw. Schlaglochpisten, die dringend erforderliche Sanierung von Brücken und für ein wintertaugliches Schienennetz, für die fachmännische Wartung von Schienenfahrzeugen sowie für ausreichend Lokomotivführer nicht vorhanden sind.

    Die einst hochgelobte deutsche Infrastruktur verrottet, während für Projekte, die natürlich bei keiner Volksabstimmung eine Chance hätten, stets genügend Milliarden vorhanden sind.

    Wir müssen halb Europa und fast alle größeren Banken retten und hier spielt Geld überhaupt keine Rolle. Im Gegenteil wird offenbar ständig noch gedrängt, ein paar Milliarden zusätzlich zu nehmen.

    Die dem Volk wirklich wichtigen Projekte, die auch für unsere Zukunftsfähigkeit wichtig wären, damit wir auch künftig noch Europa finanzieren können, lässt man einfach verwahrlosen.

    • bemaga
    • 23.01.2011 um 22:07 Uhr

    Was mir an S21 sauer aufstösst ist, dass da Milliarden in der Landeshaupstadt verlocht werden, während in der "Provinz" in Südbaden die Hochrheinstrecke zwischen Basel und Lindau dringend elektrifiziert werden müsste... Prestigeprojekte in der Landeshauptstadt sind halt wichtiger

  3. "Ich würde in Deutschland keine Volksentscheide darüber abhalten wollen, ob man Minarette bauen darf, weil ich mir relativ sicher bin, was dabei rauskäme, und weil ich mir absolut sicher bin, dass das nicht das Richtige wäre."

    Er entscheidet also, was das richtige ist und nicht die Bürger.
    Es wäre interessant zu wissen, ob man absolut ungeeignete Politiker ihren Ämtern zwangsentheben kann.

    21 Leser-Empfehlungen
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    schuld, solche lupenreinen Demokraten kommen ja nicht von ungefähr an die Macht.

    ...lange schon nicht mehr bei der Politik. Und wer keine sachverständigen Entscheidungen treffen kann bei Bürgerentscheiden, kann sich informieren um eine sachverständige Entscheidung zu treffen. Die Bürger sind ohne weiteres dazu in der Lage.

    • paul12
    • 23.01.2011 um 11:37 Uhr

    @HailMary,

    einen Volksentscheid über zum Beispiel einen Moschee-Verbot in z.B Baden Württemberg macht gar keinen Sinn. Selbst wenn mehr als 50 Prozent dafür wären, wäre es gegen die Verfassung. Ich bin zutiefst enttäuscht, dass es immer noch Menschen gibt, die die Demokratie absolut nicht verstehen. Es geht nicht immer um das, was die Mehrheit möchte, sondern darum was die Mehrheit möchte aber die Rechte der Minderheit und das Grundgesetz und die Menschenrechte respektiert werden.

    MFG

    Herr Mappus hat im Folgesatz etwas sehr wichtiges gesagt, was Sie weglassen.
    "Minarette zu verbieten, halte ich nicht für korrekt. Wenn ich für Religionsfreiheit eintrete, und das tue ich aus absoluter Überzeugung, dann muss das für alle Gotteshäuser gelten."
    Er hätte es im Prinzip auch noch krasser ausdrücken können: "Minarett e zu verbieten wäre tendenziell ein Verstoß gegen das Grundgesetz."
    Allein schon deshalb wäre ein Volksentscheid darüber problematisch.

    Dies lässt nun den von Ihnen zitierten Satz allerhöschstens als Unterstellung an die Bürger aussehen, nicht als "mangelndes Demokratievertständnis" (denn grundlegende Rechte können auch nicht demokratisch abgeschafft werden). Leider denke ich, dass diese indirekte Unterstellung seitens Herrn Mappus gerechtfertigt ist.

    Aber leider wissen wir ja, das viele Menschen mit der Freiheit der anderen gerne nachlässig umgehen.

    Im Übrigen möchte auch ich Herrn Mappus nicht mehr als MP sehen.

    beschließen kann. Ein Gesetz, dass "Evangelen" doppelte Steuern zahlen müssen, Katholiken dafür weniger, könnte sonst z.B. in Bayern durchaus auf Zustimmung stoßen. Demokratie ist keine Diktatur der Mehrheit. Auch Minderheiten müssen sich entfalten können. Das gilt auch für die Muslime.

    Darum schlage ich vor, dass die Möglichkeit in die Verfassung kommt, dass bei einer bestimmten Anzahl Unterschriften ein Abwahlverfahren jedes Politikers (Kreis, Land und Bund) eingeleitet werden kann. Allerdings dürften beim Verfahren nicht die derzeitige Parteiennomenklatura darüber die letzte Entscheidung bekommen auch nicht die Parteiengerichte. Es muss eine andere Kraft gefunden werden.

    heißt aber hierzulande ganz deutlich davonjagen. Sie wissen nämlich in der Regel nicht, wann es Zeit ist zu gehen. Und der Wähler merkt oft auch nicht, wenn es Zeit ist, sie loszuwerden.

    • Afa81
    • 24.01.2011 um 10:36 Uhr

    Das Problem bei den Volksentscheiden in der Vergangenheit war oft, dass über die Anliegen von Minderheiten abgestimmt wurde. Ich glaube nicht, dass sich in der Schweiz so viele von Minaretten gestört gefühlt haben. Aber der Schweizer sieht eben auch keinen Nachteil darin, das einfach mal zu verbieten, ohne dass man sich die weitrechenden Konseqzenzen der Ausländer, die man vor 40 Jahren gerne für die Drecksarbeit geholt hat, klar macht.
    Bei den Rauchern ist das ähnlich. Ich glaube nicht, dass sich jeder Befürworter dieser Gesetze so stark von Rauchern gestört fühlte. Aber wenn man selbst nicht Raucht, dann kann müssen andere das ja auch nicht machen.
    Sicher wird dann auch bald ein Tempolimit auf den Autobahnen eingeführt. Mein Auto fährt ja keiner 200, deshalb muss der reiche Nachbar mit seinem BMW ja auch nicht so schnell fahren. Den Nachteil hat dann nur der andere.
    Ich bin wirklich für bundesweite Volksentscheide, wenn es mal um Bankenregulierung oder Energiepolitik geht. Denn das Volk ist radikal. Wenn das Volk befragt wird, dann haben wir Morgen den Mindestlohn. Es muss aber auch einen Schutz für Minderheiten geben. Dort sehe ich noch ein großes Problem und auch wenn ich kein CDUler bin, kann ich Mappus hier verstehen.

    schuld, solche lupenreinen Demokraten kommen ja nicht von ungefähr an die Macht.

    ...lange schon nicht mehr bei der Politik. Und wer keine sachverständigen Entscheidungen treffen kann bei Bürgerentscheiden, kann sich informieren um eine sachverständige Entscheidung zu treffen. Die Bürger sind ohne weiteres dazu in der Lage.

    • paul12
    • 23.01.2011 um 11:37 Uhr

    @HailMary,

    einen Volksentscheid über zum Beispiel einen Moschee-Verbot in z.B Baden Württemberg macht gar keinen Sinn. Selbst wenn mehr als 50 Prozent dafür wären, wäre es gegen die Verfassung. Ich bin zutiefst enttäuscht, dass es immer noch Menschen gibt, die die Demokratie absolut nicht verstehen. Es geht nicht immer um das, was die Mehrheit möchte, sondern darum was die Mehrheit möchte aber die Rechte der Minderheit und das Grundgesetz und die Menschenrechte respektiert werden.

    MFG

    Herr Mappus hat im Folgesatz etwas sehr wichtiges gesagt, was Sie weglassen.
    "Minarette zu verbieten, halte ich nicht für korrekt. Wenn ich für Religionsfreiheit eintrete, und das tue ich aus absoluter Überzeugung, dann muss das für alle Gotteshäuser gelten."
    Er hätte es im Prinzip auch noch krasser ausdrücken können: "Minarett e zu verbieten wäre tendenziell ein Verstoß gegen das Grundgesetz."
    Allein schon deshalb wäre ein Volksentscheid darüber problematisch.

    Dies lässt nun den von Ihnen zitierten Satz allerhöschstens als Unterstellung an die Bürger aussehen, nicht als "mangelndes Demokratievertständnis" (denn grundlegende Rechte können auch nicht demokratisch abgeschafft werden). Leider denke ich, dass diese indirekte Unterstellung seitens Herrn Mappus gerechtfertigt ist.

    Aber leider wissen wir ja, das viele Menschen mit der Freiheit der anderen gerne nachlässig umgehen.

    Im Übrigen möchte auch ich Herrn Mappus nicht mehr als MP sehen.

    beschließen kann. Ein Gesetz, dass "Evangelen" doppelte Steuern zahlen müssen, Katholiken dafür weniger, könnte sonst z.B. in Bayern durchaus auf Zustimmung stoßen. Demokratie ist keine Diktatur der Mehrheit. Auch Minderheiten müssen sich entfalten können. Das gilt auch für die Muslime.

    Darum schlage ich vor, dass die Möglichkeit in die Verfassung kommt, dass bei einer bestimmten Anzahl Unterschriften ein Abwahlverfahren jedes Politikers (Kreis, Land und Bund) eingeleitet werden kann. Allerdings dürften beim Verfahren nicht die derzeitige Parteiennomenklatura darüber die letzte Entscheidung bekommen auch nicht die Parteiengerichte. Es muss eine andere Kraft gefunden werden.

    heißt aber hierzulande ganz deutlich davonjagen. Sie wissen nämlich in der Regel nicht, wann es Zeit ist zu gehen. Und der Wähler merkt oft auch nicht, wenn es Zeit ist, sie loszuwerden.

    • Afa81
    • 24.01.2011 um 10:36 Uhr

    Das Problem bei den Volksentscheiden in der Vergangenheit war oft, dass über die Anliegen von Minderheiten abgestimmt wurde. Ich glaube nicht, dass sich in der Schweiz so viele von Minaretten gestört gefühlt haben. Aber der Schweizer sieht eben auch keinen Nachteil darin, das einfach mal zu verbieten, ohne dass man sich die weitrechenden Konseqzenzen der Ausländer, die man vor 40 Jahren gerne für die Drecksarbeit geholt hat, klar macht.
    Bei den Rauchern ist das ähnlich. Ich glaube nicht, dass sich jeder Befürworter dieser Gesetze so stark von Rauchern gestört fühlte. Aber wenn man selbst nicht Raucht, dann kann müssen andere das ja auch nicht machen.
    Sicher wird dann auch bald ein Tempolimit auf den Autobahnen eingeführt. Mein Auto fährt ja keiner 200, deshalb muss der reiche Nachbar mit seinem BMW ja auch nicht so schnell fahren. Den Nachteil hat dann nur der andere.
    Ich bin wirklich für bundesweite Volksentscheide, wenn es mal um Bankenregulierung oder Energiepolitik geht. Denn das Volk ist radikal. Wenn das Volk befragt wird, dann haben wir Morgen den Mindestlohn. Es muss aber auch einen Schutz für Minderheiten geben. Dort sehe ich noch ein großes Problem und auch wenn ich kein CDUler bin, kann ich Mappus hier verstehen.

  4. schuld, solche lupenreinen Demokraten kommen ja nicht von ungefähr an die Macht.

    • Jenss
    • 23.01.2011 um 11:15 Uhr

    Dieses Geschwafel von "Dagegen" ist totaler Quatsch. Die Grünen waren dafür, den alten Bahnhof zu erhalten und für K21. Mappus war dagegen. Wer gegen etwas ist, ist auch mir für etwas. Das ist ein dümmliches Argument von Mappus.

    Abgesehen davon jetzt alles auf die Medien zu schieben ist Quatsch. Über die ersten Demos wurde kaum berichtet, trotzdem sind immer mehr Leute hingegangen.

    Das Hauptargument wurde bei der Schlichtung auch gar nicht diskutiert. Nämlich ob es sinnvoll ist, dass ein hochgradig verschuldeter Staat so viel Geld dafür investiert, damit lediglich der Bahnfernverkehr 20 Minuten schneller wird.

    Das Bildung priorität hat sind doch nur Lippenbekenntnise. Lieber bauen sich unsere Politiker moderne Pyramiden.

    Abgesehen davon hat der Ausbau der Nord-Süd Verbindung der Bahn in BW eine wesentlich größere Priorität als diese tüdelige West-Ost Verbindung. Der Güterverkehr der Bahn auf der Nord-Süd Strecke in BW wird schon seit mehr als 20 Jahren an der Auslastungsgrenze betrieben. Wenn die Schweiz ihren Tunnel fertig hat werden sich alle Blicke auf Deutschland richten. Den so wird der Tunnel der Schweizer kaum vernünftig ausgelastet werden. Aber es ist dann gut zu wissen, dass Stuttgart einen unterirdischen Bahnhof hat, LOL.

    Übrigens Herr Mappus, der Tunnel der Schweiz wurde in einer Volksabstimmung abgesegnet. Dort hat man den Bürgern auch nicht geschönte Zahlen genannt, sondern gleich die volle Summe.

    12 Leser-Empfehlungen
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    das ist nicht korrekt.
    Der Endpreis des Gotthard-Basistunnels wird bei Fertigstellung 2016 ungf. dem 3-4fachen der Kosten entsprechen, die den Schweizern bei der ursprünglichen Abstimmung genannt wurden (8 Milliarden).

    • chri.s
    • 23.01.2011 um 13:02 Uhr

    ...das sich der Bhf sich einfach selbst erhält, wenn man es zulässt - auch die Renovierung kostet, bringt ferner keinen wirklichen vorteil mit sich, und mal ehrlich, wozu bauen wir denn neue straßen, kindergärten usw, kostet doch auch nur.

    die grünen ware 12 jahre dafür (ja, s21) und erst mit der protestwelle wurden sie "dagegen".

    • bemaga
    • 23.01.2011 um 22:00 Uhr

    jetzt wird die entgleiste Abstimmung über Minarette wieder
    als Argument verwendet, dass dem Volk nicht zu trauen ist; gesamthaft gesehen ist die Schweiz mit dem absegnen durch das Volk (auch von grossen Projekten wie z.B.der NEAT) sehr gut gefahren. Einfacher regiert es sich natürlich ohne Volk.
    Es heisst ja in Deutschland nicht umsonst, man müsse seine Stimme abgeben.

    das ist nicht korrekt.
    Der Endpreis des Gotthard-Basistunnels wird bei Fertigstellung 2016 ungf. dem 3-4fachen der Kosten entsprechen, die den Schweizern bei der ursprünglichen Abstimmung genannt wurden (8 Milliarden).

    • chri.s
    • 23.01.2011 um 13:02 Uhr

    ...das sich der Bhf sich einfach selbst erhält, wenn man es zulässt - auch die Renovierung kostet, bringt ferner keinen wirklichen vorteil mit sich, und mal ehrlich, wozu bauen wir denn neue straßen, kindergärten usw, kostet doch auch nur.

    die grünen ware 12 jahre dafür (ja, s21) und erst mit der protestwelle wurden sie "dagegen".

    • bemaga
    • 23.01.2011 um 22:00 Uhr

    jetzt wird die entgleiste Abstimmung über Minarette wieder
    als Argument verwendet, dass dem Volk nicht zu trauen ist; gesamthaft gesehen ist die Schweiz mit dem absegnen durch das Volk (auch von grossen Projekten wie z.B.der NEAT) sehr gut gefahren. Einfacher regiert es sich natürlich ohne Volk.
    Es heisst ja in Deutschland nicht umsonst, man müsse seine Stimme abgeben.

    • kausz
    • 23.01.2011 um 11:20 Uhr

    Herr Mappus ist im falschen Film.

    Wenn
    - durch den Bau eines 12km langen Tunnels zwischen Ulm und Geislingen die Bahnstrecke Ulm Stuttgart VOLL GÜTERVERKEHRSTAUGLICH wird (max Steigung dann 12 Promille statt jetzt 25 Promille; bei der Neubaustrecke Ulm Wendlingen Stuttgart 35 Promille)
    - und durch eine Begradigung der verbleibenden Reststrecke nach Stuttgart die Fahrtdauer der Züge von 54 auf 35-40 Minuten verringert werden kann,

    stellt sich doch die Frage ob es sinnvoll ist

    eine Neubaustrecke zu bauen, welche
    - die Anzahl der maximalen Güterzüge zwischen Stuttgart und Augsburg von 7 auf 4 pro Stunde verringert (mit Schiebelock in Geislingen), auf welcher
    - die vorhandenen ICE nicht mit der geplanten Geschwindigkeit die 16km lange Steigung mit 35 Promille Steigung befahren können (Antrieb zu schwach,Bremsleistung nicht ausreichend)
    - auf welcher kein TGV drüberkommt (die arbeiten intelligenter und mit weniger Antriebsleistung)
    - die einen Flughafen anbinden soll der vermutlich niemals ausgebaut werden kann (Halt kostet 5 min),
    - welche den Güterverkehr auf die Strasse zementiert
    - nur den Tiefbahnhof alimentiert

    Aktuell finanzieren Daimler, Südwestmetall und die IHK Ulm einen Werbebus (Tanjamobil) für 250.000 Euro (StZ) um die Bürger von S21 zu überzeugen. Verdeckte Wahlwerbung ist das garantiert nicht :-)

    Der Rückkauf der EnBW am Parlament vorbei - ohne die Verwendung der Mittel welche beim Verkauf 2002 erzielt wurden beweisen dass diese Person nicht lernfähig ist.

    13 Leser-Empfehlungen
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    ...unter ihren "Zwangsmitgliedern": Wer gegen Stuttgart21 ist fliegt raus. Da stehn die schnell ganz allein da, diese völlig überflüssigen "Zwangsvereine".

    Kommentar zu kausz:
    Sie wissen offenbar nicht, dass die NBS für den PERSONEN-Verkehr gedacht ist und die alte Strecke weiterhin für den Güterverkehr. Daher ist Ihr Kommentar - Entschuldigung - falsch oder besser gesagt: überflüssig.

    ...unter ihren "Zwangsmitgliedern": Wer gegen Stuttgart21 ist fliegt raus. Da stehn die schnell ganz allein da, diese völlig überflüssigen "Zwangsvereine".

    Kommentar zu kausz:
    Sie wissen offenbar nicht, dass die NBS für den PERSONEN-Verkehr gedacht ist und die alte Strecke weiterhin für den Güterverkehr. Daher ist Ihr Kommentar - Entschuldigung - falsch oder besser gesagt: überflüssig.

  5. ...wenn sie sinnvolle Projekte für die Bürger plant. Stuttgart21 ist ein unsinniges Projekt zu horrenden Kosten und kaum meßbarem Nutzen, der Mappus-Deal mit EnBW-Aktien am Parlament vorbei für 6 Milliarden diente der Provisionsvermittlung an gute "Freunde", der Schwarze Donnerstag im Schloßgarten wurde von ihm befohlen (Harte Hand, Fehdehandschuh). Ein über Jahrzehnte aufgebautes korruptes "Weinberghäuslesystem" soll abgelöst werden in Baden-Württemberg, alle meine Freunde, meine Familie und ich werden mit dafür sorgen bei der Wahl am 27.März.

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    • JOAX
    • 24.01.2011 um 10:04 Uhr

    und zwar sowas von zu 1000% das es mir auch nicht im Ansatz leid tun würde wenn die CDU aus dem Landtag fliegen würde.
    Die CDU Vertritt in BW und im BUND nur IHRE Interessen
    der Bürger ist der Schmock den man alle 4 Jahre braucht um weiter an der Macht zu bleiben.

    • JOAX
    • 24.01.2011 um 10:04 Uhr

    und zwar sowas von zu 1000% das es mir auch nicht im Ansatz leid tun würde wenn die CDU aus dem Landtag fliegen würde.
    Die CDU Vertritt in BW und im BUND nur IHRE Interessen
    der Bürger ist der Schmock den man alle 4 Jahre braucht um weiter an der Macht zu bleiben.

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