Lehrerverhalten Der Sarrazin-Effekt
Ursula Sarrazin soll ihre Schüler beschimpft haben. Sie hält das für Unsinn, und ihr Mann glaubt an Sippenhaft. Irgendwie scheint sie sich dabei ganz wohlzufühlen.
© Sean Gallup/Getty Images

Ursula Sarrazin (Archivfoto)
In dem Haus mit der hellen Fassade gehen im Untergeschoss die Lichter an, hinter dem Küchenfenster erscheint Thilo Sarrazin. Er winkt kurz, bevor er den automatischen Türöffner drückt. Seine Frau sei noch auf einem Termin, sagt Sarrazin und bittet den Besuch, Platz zu nehmen. In blauen Filzpantoffeln dreht er eine Runde durchs Wohnzimmer, lässt an den Fenstern die Rollos herunter und zieht die Gardinen zu. Sarrazin macht dicht. Eine Vorsichtsmaßnahme, zu der ihm Beamte des Landeskriminalamtes nach der Veröffentlichung seines Buches Deutschland schafft sich ab geraten haben.
Eigentlich sollte es ein Treffen mit Ursula Sarrazin sein, »Deutschlands umstrittenster Lehrerin« wie die Bild-Zeitung sie nennt. Doch wer Ursula Sarrazin begegnet, begegnet zwangsläufig auch ihrem Mann. Sei es hier, in ihrem Haus, auf den Titelblättern oder in Interviews. Seit bekannt wurde, dass Eltern sich bei der Schulaufsicht über die Unterrichtsmethoden der Grundschullehrerin Ursula Sarrazin beschwert haben, findet eine öffentliche Auseinandersetzung statt, in der es immer auch um ihren Ehemann und sein Buch geht. Dafür hat Thilo Sarrazin mit seiner Aussage, seine Frau werde in Sippenhaft genommen, selbst gesorgt.
Ursula Sarrazin ist von ihrem Termin zurück, sie steckt den Kopf aus der Küche, den Telefonhörer am Ohr: »Thilo, wo ist denn mein Terminkalender?« Die Sarrazins arbeiten Hand in Hand, Thilo Sarrazin beantwortet schon mal Journalistenanfragen für seine Frau, wenn sie nicht kann.
Warum sucht Ursula Sarrazin so intensiv die Öffentlichkeit? »Das tue ich nicht, sondern ich habe mich nach einer Anfrage der Zeitschrift Focus nur gegen Vorwürfe gewehrt, die öffentlich erhoben wurden. Gegen Rufmord wehre ich mich mit allen mir zu Gebote stehenden Mitteln.« Das hat sie mittlerweile in zahlreichen Medien getan. Ursula Sarrazin sieht entspannt aus, wie sie da im Sessel lehnt. Vielleicht hat sie aus anderen Gesprächen dazugelernt. Ein Journalist schrieb, sie wisse nicht, wohin mit ihren Armen. Das wirkt fahrig, und so ruhen ihre Arme jetzt auf der Sessellehne.
Begonnen hat alles mit einem Brief, der am 5. Januar bei der Schulaufsicht einging. Darin schrieb ein Vater, Frau Sarrazin schreie die Schüler an und habe ein Kind als »armseliges Opfer« und »Schmarotzer« beschimpft. Seitdem häufen sich die Vorwürfe gegen Ursula Sarrazin, zum Teil geht es um Vorfälle, die bereits Jahre zurückliegen. Sie soll einem Schüler mit einer Blockflöte gehauen haben, einen japanischen Jungen »Suzuki« genannt haben, Beschwerdebriefe von Eltern aus den Jahren 2002 und 2009 tauchen auf. Und vor zehn Jahren ist Ursula Sarrazin von ihrer damaligen Schule versetzt worden.
Frau Sarrazin hat für alles eine Erklärung: »Die Vorwürfe sind entweder frei erfunden oder, völlig entstellend, aus dem Zusammenhang gerissen«, sagt sie. Mit der Blockflöte habe sie nicht geschlagen, die sei viel zu schade für derartige Übergriffe, ließ sie die Öffentlichkeit wissen. Den japanischen Jungen habe sie versehentlich Suzuki genannt, sie habe die Klasse neu bekommen und seinen Namen falsch von der Liste abgelesen. Und von ihrer damaligen Schule habe sie sich freiwillig versetzen lassen. Tatsache ist zumindest, dass die Beschwerden aus der Vergangenheit »nach Prüfung keinen Anlass für dienstrechtliche Konsequenzen« gegeben haben, wie es bei der Senatsverwaltung für Bildung heißt.
- Datum 20.01.2011 - 14:39 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 20.1.2011 Nr. 04
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...bei allem Respekt vor ihrem Artikel:
Der letzte Satz stößt mir ein wenig übel auf. Was soll denn das bedeuten, dass manchmal Sippenhaft nicht so schlecht ist. Was genau wollen sie damit sagen? Ich verstehe das nicht, und finde diesen Satz unter diesem ansonsten ganz gut geratenen Artikel ein wenig fragwürdig, wenn nicht gar unpassend.
Wer wüsste von der Existenz der Grundschullehrerin Fr. Sarrazin, wenn es den holden Gatten nicht gäbe.
Damit war wohl gemeint, dass Sippenhaft im Falle von Frau Sarrazin nicht nur negative Schlagzeilen gebracht hat, sondern ihr auch ermöglicht hat in dieser Talkshow aufzutreten. (Und daran wahrscheinlich auch nicht schlecht zu verdienen {Das wird man ja wohl noch sagen dürfen})
Any publicity is good publicity sozusagen.
Wer wüsste von der Existenz der Grundschullehrerin Fr. Sarrazin, wenn es den holden Gatten nicht gäbe.
Damit war wohl gemeint, dass Sippenhaft im Falle von Frau Sarrazin nicht nur negative Schlagzeilen gebracht hat, sondern ihr auch ermöglicht hat in dieser Talkshow aufzutreten. (Und daran wahrscheinlich auch nicht schlecht zu verdienen {Das wird man ja wohl noch sagen dürfen})
Any publicity is good publicity sozusagen.
@fancy82 Ich denke, da war etwas Ironie im Spiel.
Warum wird diesem Ehepaar immer wieder die Gelegenheit gegeben, sich in den Medien zu produzieren?
An welchen journalistischen, moralischen ,ethischen Maßstäben orientiert sich die Berichterstattung in der Zeit?
Vielleicht erhalte ich eine Reaktion der Redaktion, aber mir drängt sich der Eindruck auf, dass mit diesem Pärchen die Auflage gepuscht werden soll!
Es ist doch wahrhaftig nicht interessant, was diese beiden Figuren absondern. Wenn es Herr und Frau Müller von nebenan wären,hätte es weder um das Buch von Herrn Müller noch um den Unterricht von Frau Müller diesen Hype gegeben!!
"Mit der Blockflöte habe sie nicht geschlagen, die sei viel zu schade für derartige Übergriffe, ließ sie die Öffentlichkeit wissen. " ....?
Ist das ein Zitat von ihr? Soll das ein Scherz sein? Wenn Sie das wirklich gesagt hat - ob im Scherz oder im Ernst - gehoert diese Frau entlassen! [...]
Anm: Bitte achten Sie auf sachliche Beiträge. Danke. Die Redaktion/km
"Mit der Blockflöte habe sie nicht geschlagen, die sei viel zu schade für derartige Übergriffe, ließ sie die Öffentlichkeit wissen. " ....?
Ist das ein Zitat von ihr? Soll das ein Scherz sein? Wenn Sie das wirklich gesagt hat - ob im Scherz oder im Ernst - gehoert diese Frau entlassen! [...]
Anm: Bitte achten Sie auf sachliche Beiträge. Danke. Die Redaktion/km
"Mit der Blockflöte habe sie nicht geschlagen, die sei viel zu schade für derartige Übergriffe"
Was muss man mehr wissen, über so eine "Pädagogin"?
Und warum erscheint so ein Artikel ohne die Schüler oder Eltern zu Wort kommen zu lassen?
Genau diese Aussage der Frau Sarrazin stößt sehr sauer auf.Diese Frau sollte nicht an Kindern die Thesen ihres Mannes und wohl ihre eigene Überzeugung ausprobieren.Als Lehrerin hat sie unvoreingenommen nur die Kinder zu sehen die ihr anvertraut sind und die sie unterrichten soll.
@Einsicht zu Ihrer Frage:
"Und warum erscheint so ein Artikel ohne die Schüler oder Eltern zu Wort kommen zu lassen?"
Gerade die Eltern sind im Tagesspiegel überreichlich - nahezu täglich - zu Wort gekommen. Lesen Sie z.B. mal dazu:
http://www.zeit.de/gesell...
Ungereimtheiten zur Berichterstattung im Tagesspiegel
... "Der betreffende Schüler ist heute 22 Jahre alt. Sein VATER bestätigt den Vorfall: „Frau Sarrazin hat ihm mit der Blockflöte auf den Kopf gehauen.“ ...
und z.B.
http://www.tagesspiegel.d...
Inzwischen wurde bekannt, dass die Autorin, der "spektakulären Enthüllungen" im TSP, kritischen User-Nachfragen zufolge eingeräumt hat, dass sie die alten Vorwürfe nur deshalb ausgebreitet habe, um "nachzuweisen", dass Herr Sarrazins Behauptung, die Elternbeschwerden würden nur auf seinem Buch oder der Strenge seiner Frau als Lehrerin beruhen, unwahr seien und sie bislang unerhörten Beschwerden ein Forum bieten wolle...
Anders gesagt, sie wollte Herrn Sarrazin damit eins auswischen.
In meinen Augen ist das "reiner Kampagnen-Journalismus" der die Debatten weiter anheizen und polarisieren soll, nach dem Motto: Skandale ersetzen seriöse Berichterstattung
und vergrößern somit das Aufmerksamkeitsspektrum für die beiden Polit-Provokateure aufs Vortrefflichste.
Viele User in den div. betreffenden Threads bewerten das inzwischen ebenso.
der Bundesrepublik Deutschland im Raum. Es ist die Frage, die in der Pädagogik immer wieder aufscheint:
KANN der Pädagoge aus dem zu formende Menschenmaterial Menschen machen?
KANN die geistig-moralische Leistungsfähkigkeit, die den Menschen aus den ökonomisch erfolgreichen Familien und Bevölkerungsschichten ja nun mal nachweislich - wenn auch hauptsächlich durch die Mechanismen der Günstlings- und Vetternwirtschaft bedingt - eigen ist, auch von Menschen anderer oder niederer Schichtungen qua Bildung erlangt werden. Dabei steht der Nebenaspekt dieser Frage, nämlich ob Lernen nur durch Leiden möglich ist, mit zur Debatte.
Das Leid, welches durch die Allianz von Feudaladel und kirchlichen Kaderfunktionären über Jahrhunderte über unsere Vorfahren gebracht und gegen sie praktiziert wurde, hat ein so großes Lernergebnis produziert, dass die Französiche Revolution und die Entdeckung der Prinzipien der Menschlichkeit, der Freiheit, der Gleichheit und der Demokratie dabei stattgefunden haben.
Nach der Logik derer von und zu Sarrazin, Guttenberg, Merkel, Kohl, Genscher, Kinkel, Schröder, Clement, Steinbrück, Henkel, Westerwelle & Co. bildet doch das empfangene und zugefügte Leid, die Basis jeder Bildung und Entwicklung.
Dass jedenfalls ist der Eindruck, wenn man diese Leute so schwadronieren, agitieren und propagieren hört. Gewalt als Lehrmittel - eine alte These dieser etablierten Machthaber.
Genau diese Aussage der Frau Sarrazin stößt sehr sauer auf.Diese Frau sollte nicht an Kindern die Thesen ihres Mannes und wohl ihre eigene Überzeugung ausprobieren.Als Lehrerin hat sie unvoreingenommen nur die Kinder zu sehen die ihr anvertraut sind und die sie unterrichten soll.
@Einsicht zu Ihrer Frage:
"Und warum erscheint so ein Artikel ohne die Schüler oder Eltern zu Wort kommen zu lassen?"
Gerade die Eltern sind im Tagesspiegel überreichlich - nahezu täglich - zu Wort gekommen. Lesen Sie z.B. mal dazu:
http://www.zeit.de/gesell...
Ungereimtheiten zur Berichterstattung im Tagesspiegel
... "Der betreffende Schüler ist heute 22 Jahre alt. Sein VATER bestätigt den Vorfall: „Frau Sarrazin hat ihm mit der Blockflöte auf den Kopf gehauen.“ ...
und z.B.
http://www.tagesspiegel.d...
Inzwischen wurde bekannt, dass die Autorin, der "spektakulären Enthüllungen" im TSP, kritischen User-Nachfragen zufolge eingeräumt hat, dass sie die alten Vorwürfe nur deshalb ausgebreitet habe, um "nachzuweisen", dass Herr Sarrazins Behauptung, die Elternbeschwerden würden nur auf seinem Buch oder der Strenge seiner Frau als Lehrerin beruhen, unwahr seien und sie bislang unerhörten Beschwerden ein Forum bieten wolle...
Anders gesagt, sie wollte Herrn Sarrazin damit eins auswischen.
In meinen Augen ist das "reiner Kampagnen-Journalismus" der die Debatten weiter anheizen und polarisieren soll, nach dem Motto: Skandale ersetzen seriöse Berichterstattung
und vergrößern somit das Aufmerksamkeitsspektrum für die beiden Polit-Provokateure aufs Vortrefflichste.
Viele User in den div. betreffenden Threads bewerten das inzwischen ebenso.
der Bundesrepublik Deutschland im Raum. Es ist die Frage, die in der Pädagogik immer wieder aufscheint:
KANN der Pädagoge aus dem zu formende Menschenmaterial Menschen machen?
KANN die geistig-moralische Leistungsfähkigkeit, die den Menschen aus den ökonomisch erfolgreichen Familien und Bevölkerungsschichten ja nun mal nachweislich - wenn auch hauptsächlich durch die Mechanismen der Günstlings- und Vetternwirtschaft bedingt - eigen ist, auch von Menschen anderer oder niederer Schichtungen qua Bildung erlangt werden. Dabei steht der Nebenaspekt dieser Frage, nämlich ob Lernen nur durch Leiden möglich ist, mit zur Debatte.
Das Leid, welches durch die Allianz von Feudaladel und kirchlichen Kaderfunktionären über Jahrhunderte über unsere Vorfahren gebracht und gegen sie praktiziert wurde, hat ein so großes Lernergebnis produziert, dass die Französiche Revolution und die Entdeckung der Prinzipien der Menschlichkeit, der Freiheit, der Gleichheit und der Demokratie dabei stattgefunden haben.
Nach der Logik derer von und zu Sarrazin, Guttenberg, Merkel, Kohl, Genscher, Kinkel, Schröder, Clement, Steinbrück, Henkel, Westerwelle & Co. bildet doch das empfangene und zugefügte Leid, die Basis jeder Bildung und Entwicklung.
Dass jedenfalls ist der Eindruck, wenn man diese Leute so schwadronieren, agitieren und propagieren hört. Gewalt als Lehrmittel - eine alte These dieser etablierten Machthaber.
Nachdem Frau Sarrazin jahrelang bei ihrer Lehrertätigkeit den Schutz durch die Position ihres Mannes genossen hat, wird es nun schwer für die Schulbehörden, nun den Elternklagen gehör zu geben, die man zuvor beharrlich unterdrückt hat oder unterdrücken musste.
Es scheint ja auch eine bemerkenswerte Voraussicht dieser Eltern gewesen sein, das Erscheinen der dilettantischen gesellschaftlichen Betrachtung in Buchform von Herrn Sarrazin geahnt zu haben, um lange vor dem Erscheinen gegen Frau Sarrazin Beschwerde einzureichen. Das müssen Verleumdungsabsichten gewesen sein, da der Intellekt der Sarrazin Leser offensichtlich keine ander Möglichkeit vorsieht. Wundert auch nicht bei der Niveaulosigkeit, den das Sarrazin Werk darstellt.
Und immer noch einer/eine, der/die außer giftiger Polemik nichts zu bieten hat. Und das Buch nicht gelesen hat. Und meint, er/sie könne damit noch punkten.
Natürlich außer bei der Anti-Sarrazin-Gemeinde, die zum größten teil außer Polemik nichts zu bieten hat. Und das Buch nicht gelesen hat.
Und das alles in einer causa, die man als o f f e n e s V e r f a h r e n bezeichnen muss, und in der es bereits jetzt schon - was heißt jetzt schon: vom allerersten Augenblick an - von Verdachtsmomenten bezüglich Befangenheit nur so trieft.
Aber immerhin: Vielen Dank für die fruchtbare Kontraproduktivität. Man wird sich noch wundern.
Ach ja, das noch: die "Niveaulosigkeit", den das "Sarrazin Werk" (sic) aufweist, und der "Intellekt der Sarrazin Leser" (sic): Niveau und Intellekt als dem Gegner verweigerte Qualitäten! Merke: Der Hungrige spricht halt gern vom Essen ...
Und immer noch einer/eine, der/die außer giftiger Polemik nichts zu bieten hat. Und das Buch nicht gelesen hat. Und meint, er/sie könne damit noch punkten.
Natürlich außer bei der Anti-Sarrazin-Gemeinde, die zum größten teil außer Polemik nichts zu bieten hat. Und das Buch nicht gelesen hat.
Und das alles in einer causa, die man als o f f e n e s V e r f a h r e n bezeichnen muss, und in der es bereits jetzt schon - was heißt jetzt schon: vom allerersten Augenblick an - von Verdachtsmomenten bezüglich Befangenheit nur so trieft.
Aber immerhin: Vielen Dank für die fruchtbare Kontraproduktivität. Man wird sich noch wundern.
Ach ja, das noch: die "Niveaulosigkeit", den das "Sarrazin Werk" (sic) aufweist, und der "Intellekt der Sarrazin Leser" (sic): Niveau und Intellekt als dem Gegner verweigerte Qualitäten! Merke: Der Hungrige spricht halt gern vom Essen ...
Da viele Vorwürfe bereits aus der Zeit sind als ihr Mann noch nicht dass unselige Buch veröffentlixh hat, kann wohl kaum von Sippenhaft gesprochen werden. So viele Beschwerden sind auch nicht normal. Bei soviel Rauch über so lange Zeit wird wohl auch jemand gezündelt haben.
Jetzt dies auf ein paar türkische Eltern abzuschieben ist für mich Ausdruck des latenten Rassimus den Herr Sarrazin und nun auch seine Frau predigt.
Zumal seine Äußerungen eben nicht auf Fakten beruhen, sondern teilweise einfach wissenschaftlicher Unsinn sind, weil z.B. die Behauptung 50% der Inteligenz seien erblich. Da Herr Sarrazin genug mathemtisches Verständnis hat dies zu verstehen, macht er dies IMHO auch vorsätzlich.
Was das angebliche verlesen von den Namen Suzuki angeht, wäre es schön zu erfahren, welchen Name der Junge wirklich hatte.
auf dem wir mal bleiben sollten.
Der Begriff Sippenhaft ist einfach nur der unglückliche Ausdruck dafür, dass der gesellschaftliche Selbstfindungsprozess, der inhaltlich hinter der sog. "Sarrazin-Debatte" steht, sich notwendigerweise - wie alle möglichen kulturellen Themen - seinerseits an Symbolfiguren festmacht. Und da ist eine Frau Sarrazin einfach prädestiniert, Suzuki hin, Suzuki her.
Interessant trotzdem, dass man in den meisten Berichten zu diesem Thema sehr schnell von Blockflöten uns Suzukis liest, den Satz
""Tatsache ist zumindest, dass die Beschwerden aus der Vergangenheit »nach Prüfung keinen Anlass für dienstrechtliche Konsequenzen« gegeben haben, wie es bei der Senatsverwaltung für Bildung heißt."
aber erst mit der Lupe suchen muss. nur so am Rande.
Wer wüsste von der Existenz der Grundschullehrerin Fr. Sarrazin, wenn es den holden Gatten nicht gäbe.
Genau, niemand. Allerdings war es ihr Gatte, der die ganze Angelegenheit überhaupt erst ans Licht der Öffentlichkeit gezert hat - ein leicht durchschaubarer Versuch, sich erneut als Opfer darzustellen. Erstaunlich, wieviele auf Sarrazins billige Tricks hereinfallen...
Genau, niemand. Allerdings war es ihr Gatte, der die ganze Angelegenheit überhaupt erst ans Licht der Öffentlichkeit gezert hat - ein leicht durchschaubarer Versuch, sich erneut als Opfer darzustellen. Erstaunlich, wieviele auf Sarrazins billige Tricks hereinfallen...
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