Tunesien Die Jasminrevolution

Europas Angst vor islamistischer Militanz ist falsch. Bei den Protesten war keine einzige fundamentalistische Parole zu hören.

Die Jasminrevolution, wie sie im Nachhinein genannt wird, wurde mit bloßen Händen durchgeführt, von einem Volk, das keinen einzigen Schuss abgegeben, keinen einzigen Terrorakt begangen hat. Auslöser war der Freitod von Mohamed Bouazizi, einem arbeitslosen Hochschulabsolventen, der sich am 17. Dezember mit Benzin übergoss und anzündete – aus Protest gegen die Schikanen der Polizei, die zum x-ten Mal das Gemüse beschlagnahmt hatte, mit dessen Verkauf er seinen Lebensunterhalt bestreiten musste. Der verzweifelte Entschluss dieses Mannes, die Entwürdigung und die Demütigungen nicht länger hinzunehmen, hat die Kette der Ereignisse in Gang gesetzt, die das Volk schließlich auf die Straße brachte.

Sihem Bensedrine

ist Chefredakteurin des  lange verbotenen  Onlinemagazins  »Kalima«, das nun  wieder erscheinen kann

Das Totschlagargument des religiösen Fundamentalismus, das islamistische Gespenst, das Europa immer an die Wand malt, um die Diktatur zu rechtfertigen, hat sich also als untauglich erwiesen. In den vier Wochen des Kampfes der Unbewaffneten gegen eine hochgerüstete Polizei war kein einziger fundamentalistischer Slogan zu hören, keine islamistische Wandparole zu lesen.

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Stattdessen hat diese Jugend ohne politische oder parteiliche Bindung sich in den einzelnen Stadtvierteln zu Bürgerkomitees zusammengeschlossen, um, unterstützt von der Armee, die Bürger zu schützen und Übergriffe und Plünderungen durch die Milizen der herrschenden RCD, die Machtbasis des gestürzten Präsidenten Ben Ali, ebenso zu verhindern wie die Aktivitäten der politischen Polizei: Mit Todesschwadronen verbreitet sie im ganzen Land Angst und Schrecken, um die Menschen glauben zu machen, dass sie allein das Chaos verhindern kann.

Die Bürgerkomitees haben diese Manöver durchkreuzt und das Gefühl der Sicherheit im Land wiederhergestellt, manche Menschen haben diesen Einsatz mit dem Leben bezahlt (die genaue Zahl der Toten in diesen Kämpfen steht noch nicht fest, vorläufig ist von etwa 50 die Rede).

Eins ist sicher: Diese jungen Leute, die die Jasminrevolution gemacht haben, sind nicht bereit, die Zerstörung ihres Freiheitstraums hinzunehmen. Hold-up, »Raubüberfall«, nennen sie den Versuch, diesen Traum kaputt zu machen. In ihren Augen sind die Architekten der Diktatur unfähig, die Demokratie aufzubauen.

Aus dem Französischen von Elisabeth Thielicke

 
Leser-Kommentare
  1. 1. Danke!

    Wurde mal Zeit das das gesagt wurde.
    Es reicht langsam echt mit der ganzen Panikmache.
    Nicht ein europäisches Volk hat uns daran erinnert was Menschenrechte sind, sondern ein arabisches.
    Und es hat auch gezeigt wie tief Europa sich mittlerweile in seiner Doppelmoral verfangen hat.

    13 Leser-Empfehlungen
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    Ich schließe mich dem Dank an, nicht weil ich weiß, dass es so ist wie es der Artikel schildert, sondern weil ich gerne glaube, dass es sich so verhält.

    Doch eins weiß ich, dass mit der Doppelmoral der Europäer ist offensichtlich. Mindestens die französiche Regierung lag wohl völlig daneben, scheint an ihrer kollonialen Vergangenheit zu liegen. Zum Glück hat unsere Kanzlerin mit der Ablehnung einer Sonderunion der Mittelmeeranrainer unter Führung Frankreichs mal richtig gelegen, wenn auch vielleicht aus ganz anderen Motiven.

    Ich schließe mich dem Dank an, nicht weil ich weiß, dass es so ist wie es der Artikel schildert, sondern weil ich gerne glaube, dass es sich so verhält.

    Doch eins weiß ich, dass mit der Doppelmoral der Europäer ist offensichtlich. Mindestens die französiche Regierung lag wohl völlig daneben, scheint an ihrer kollonialen Vergangenheit zu liegen. Zum Glück hat unsere Kanzlerin mit der Ablehnung einer Sonderunion der Mittelmeeranrainer unter Führung Frankreichs mal richtig gelegen, wenn auch vielleicht aus ganz anderen Motiven.

  2. Europa hantt keine Angst vor dem Islam.
    Es sind nur bestimmte Gruppen, die vor dem Einzug islamischer Regel Angst haben, z.B. vor Islamic Banking.
    .
    Regeln, die das Islamic Banking umzusetzen versucht, sind das
    allgemeine Zinsverbot (Riba)
    Verbot der Spekulation (Gharar) und das
    Verbot des Glücksspiels (Maysir, Quimar).
    .
    Na, dämmert es?
    Wer hat Grund zur Angst?

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    • mj1989
    • 21.01.2011 um 20:37 Uhr

    In Europa hat man Angst vor der gewalttaetigen Minderheit die im Islam vorhanden ist. Das ist berechtigt, angesichts der Geschichte, die gezeigt hat, dass eine Hand voll RAF Terroristen es mit der BRD aufgenommen und beinahe erpresst hat. Auch wenn die westlichen Rechtsstaaten nicht das beste sind, es ist das beste was wir bis jetzt hatten und ich will es nicht gegen etwas aus der Vergangenheit noch aus der Gegenwart eintauschen.

    • dacapo
    • 21.01.2011 um 20:44 Uhr

    Man könnte meinen, durch das Islamische Bankensystem gäbe es keine Profitgier, der Reibach kann bei allgemeinen handelsüblichen Geschäften nicht hoch genug sein. Das zum Riba. Der einzige Vorteil beim Zinsverbot liegt beim Schuldner, er braucht keinen Wertverlust ausgleichen, wenn er das Gebot wörtlich nehmen will, denn Wertverlust gab es vor 1400 Jahren noch nicht. Spekulationen ist in arabischen Ländern ein alltägliches Geschäft, es hat nur andere Kleidchen an. Wenn sich andeutet, dass Preise steigen werden, dann lässt fast jeder fromme Kaufmann seine Ware nach hinten packen, um sie wieder hervor zu holen, wenn's soweit ist. Vor Ramadan gibt's ein bisschen Knappheit, im Ramadan sind alle Waren vorhanden, aber regelmäßig teurer, ob der Ramadan im Sommer fällt oder im Winter, ob zur Erntezeit oder nicht. Was im alltäglichen Geschäft tagtäglich geschieht, geschieht erst recht im Großen, da mache ich eine Wette mit Ihnen, auch wenn es Haram sein sollte. Da Haram, hier Hallal, das ist gleich bedeutend, wenn einer von Haram spricht, dann ist es immer das Haram der anderen. Das eine Haram ist dann auch mal weniger schlimm als das andere. Na, bei Ihnen scheint's nicht zu dämmern. Der größte Profit wird gemacht mit Niedrigstlöhnen, aber bitte mit Halal. Naive aller Länder, vereinigt Euch.

    • mj1989
    • 21.01.2011 um 20:37 Uhr

    In Europa hat man Angst vor der gewalttaetigen Minderheit die im Islam vorhanden ist. Das ist berechtigt, angesichts der Geschichte, die gezeigt hat, dass eine Hand voll RAF Terroristen es mit der BRD aufgenommen und beinahe erpresst hat. Auch wenn die westlichen Rechtsstaaten nicht das beste sind, es ist das beste was wir bis jetzt hatten und ich will es nicht gegen etwas aus der Vergangenheit noch aus der Gegenwart eintauschen.

    • dacapo
    • 21.01.2011 um 20:44 Uhr

    Man könnte meinen, durch das Islamische Bankensystem gäbe es keine Profitgier, der Reibach kann bei allgemeinen handelsüblichen Geschäften nicht hoch genug sein. Das zum Riba. Der einzige Vorteil beim Zinsverbot liegt beim Schuldner, er braucht keinen Wertverlust ausgleichen, wenn er das Gebot wörtlich nehmen will, denn Wertverlust gab es vor 1400 Jahren noch nicht. Spekulationen ist in arabischen Ländern ein alltägliches Geschäft, es hat nur andere Kleidchen an. Wenn sich andeutet, dass Preise steigen werden, dann lässt fast jeder fromme Kaufmann seine Ware nach hinten packen, um sie wieder hervor zu holen, wenn's soweit ist. Vor Ramadan gibt's ein bisschen Knappheit, im Ramadan sind alle Waren vorhanden, aber regelmäßig teurer, ob der Ramadan im Sommer fällt oder im Winter, ob zur Erntezeit oder nicht. Was im alltäglichen Geschäft tagtäglich geschieht, geschieht erst recht im Großen, da mache ich eine Wette mit Ihnen, auch wenn es Haram sein sollte. Da Haram, hier Hallal, das ist gleich bedeutend, wenn einer von Haram spricht, dann ist es immer das Haram der anderen. Das eine Haram ist dann auch mal weniger schlimm als das andere. Na, bei Ihnen scheint's nicht zu dämmern. Der größte Profit wird gemacht mit Niedrigstlöhnen, aber bitte mit Halal. Naive aller Länder, vereinigt Euch.

  3. Ich schließe mich dem Dank an, nicht weil ich weiß, dass es so ist wie es der Artikel schildert, sondern weil ich gerne glaube, dass es sich so verhält.

    Doch eins weiß ich, dass mit der Doppelmoral der Europäer ist offensichtlich. Mindestens die französiche Regierung lag wohl völlig daneben, scheint an ihrer kollonialen Vergangenheit zu liegen. Zum Glück hat unsere Kanzlerin mit der Ablehnung einer Sonderunion der Mittelmeeranrainer unter Führung Frankreichs mal richtig gelegen, wenn auch vielleicht aus ganz anderen Motiven.

    Eine Leser-Empfehlung
    Antwort auf "Danke!"
    • mj1989
    • 21.01.2011 um 20:37 Uhr

    In Europa hat man Angst vor der gewalttaetigen Minderheit die im Islam vorhanden ist. Das ist berechtigt, angesichts der Geschichte, die gezeigt hat, dass eine Hand voll RAF Terroristen es mit der BRD aufgenommen und beinahe erpresst hat. Auch wenn die westlichen Rechtsstaaten nicht das beste sind, es ist das beste was wir bis jetzt hatten und ich will es nicht gegen etwas aus der Vergangenheit noch aus der Gegenwart eintauschen.

    Antwort auf "Europas Angst wovor?"
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    • ddkddk
    • 21.01.2011 um 22:46 Uhr

    Die Scharia ist eine Rechtsordnung, die, soweit sie Zivilrecht regelt, ggf. auf Grund des Internationalen Privatrechts, auch in Deutschland gilt, soweit es nicht gegen unseren ordre public verstößt.

    Im Übrigen ist es eine Rechtsordnung der entsprechenden islamischen Staaten. Soweit diese steinzeitliche bzw. biblische Strafen im Sinne von Auge um Auge und Zahn um Zahn vorsehen, verstößt das gegen Menschenrechte und ist zu kritisieren.

    Diese Rechtsordnung ist aber keine Bedrohung von Europa.

    Gewalttätige Minderheiten oder besser Terroristen jeder Art, egal ob RAF oder sich christlich nennende IRA oder islamitische Täter, die sich auf einzelne Koranstellen berufen und sogar nicht davor zurückschrecken Anschläge auf andere Menschen ihrer Glaubensrichtung zu machen oder sogar Anschläge auf Moscheen sind in der Tat eine Gefahr.

    Sie haben aber mit der Scharia nichts zu tun.

    • ddkddk
    • 21.01.2011 um 22:46 Uhr

    Die Scharia ist eine Rechtsordnung, die, soweit sie Zivilrecht regelt, ggf. auf Grund des Internationalen Privatrechts, auch in Deutschland gilt, soweit es nicht gegen unseren ordre public verstößt.

    Im Übrigen ist es eine Rechtsordnung der entsprechenden islamischen Staaten. Soweit diese steinzeitliche bzw. biblische Strafen im Sinne von Auge um Auge und Zahn um Zahn vorsehen, verstößt das gegen Menschenrechte und ist zu kritisieren.

    Diese Rechtsordnung ist aber keine Bedrohung von Europa.

    Gewalttätige Minderheiten oder besser Terroristen jeder Art, egal ob RAF oder sich christlich nennende IRA oder islamitische Täter, die sich auf einzelne Koranstellen berufen und sogar nicht davor zurückschrecken Anschläge auf andere Menschen ihrer Glaubensrichtung zu machen oder sogar Anschläge auf Moscheen sind in der Tat eine Gefahr.

    Sie haben aber mit der Scharia nichts zu tun.

    • mj1989
    • 21.01.2011 um 20:43 Uhr

    ich finde die Angst ist berechtigt, aber Tunesien ist ein Beispiel, das hoffen laesst und viel positives Potential enthaelt.

    • dacapo
    • 21.01.2011 um 20:44 Uhr

    Man könnte meinen, durch das Islamische Bankensystem gäbe es keine Profitgier, der Reibach kann bei allgemeinen handelsüblichen Geschäften nicht hoch genug sein. Das zum Riba. Der einzige Vorteil beim Zinsverbot liegt beim Schuldner, er braucht keinen Wertverlust ausgleichen, wenn er das Gebot wörtlich nehmen will, denn Wertverlust gab es vor 1400 Jahren noch nicht. Spekulationen ist in arabischen Ländern ein alltägliches Geschäft, es hat nur andere Kleidchen an. Wenn sich andeutet, dass Preise steigen werden, dann lässt fast jeder fromme Kaufmann seine Ware nach hinten packen, um sie wieder hervor zu holen, wenn's soweit ist. Vor Ramadan gibt's ein bisschen Knappheit, im Ramadan sind alle Waren vorhanden, aber regelmäßig teurer, ob der Ramadan im Sommer fällt oder im Winter, ob zur Erntezeit oder nicht. Was im alltäglichen Geschäft tagtäglich geschieht, geschieht erst recht im Großen, da mache ich eine Wette mit Ihnen, auch wenn es Haram sein sollte. Da Haram, hier Hallal, das ist gleich bedeutend, wenn einer von Haram spricht, dann ist es immer das Haram der anderen. Das eine Haram ist dann auch mal weniger schlimm als das andere. Na, bei Ihnen scheint's nicht zu dämmern. Der größte Profit wird gemacht mit Niedrigstlöhnen, aber bitte mit Halal. Naive aller Länder, vereinigt Euch.

    10 Leser-Empfehlungen
    Antwort auf "Europas Angst wovor?"
  4. Falls die Revolution glücklich in Freiheit und Gerechtigkeit eines jeden Tunesiers endet und dies womöglich auch auf Lybien übergreift, dann sollten Berlusconi, der Gadhafi hofiert und Sarkozy, der es bis zuletzt mit Ben Ali tat, schon mal Entschuldigungreden an das mutige tunesische bzw. arabische Volk ausdenken.

    Berlusconi wird nicht glauben wollen etwas falsch gemacht zu haben. Sarkozy wird sich dem anscließen und weiter Zigeuner abschieben.

    Besser für die zurück zu gewinnende Glaubwürdigkeit wäre es, sie würden sich schon jetzt bekehren.

    Eine Leser-Empfehlung
  5. In Tunesien findet ganz eindeutig eine emanzipatorische Bürgerrevolution statt, kein islamistischer Aufstand.

    Es ist die erste bürgerlich-demokratische Revolution in einem arabischen Land überhaupt, und sie ist binnen wenigen Wochen bereits erstaunlich weit voran gekommen!

    Meinen Respekt, meine Sympathie und meine Solidarität, an die für ihre Freiheit kämpfenden Tunesier!

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    und werfen mit westlichen Begriffen nur so um sich.
    Ich persönlich gehe davon aus, dass Tunesien im besten Fall wahrscheinlich die türkische Entwicklung nehmen wird (jedenfalls wäre es den Tunesiern zu wünschen,weil es die beste - da allumfassendste - Alternative darstellt).Man wird (auch im öffentlichen Leben) konservativer auftreten,die islamischen Regeln werden in der Öffentlichkeit wieder mehr Gewicht gewinnen,aber gleichzeitig wird man in den staatlichen Struckturen demokratischer und freier.

    Aber ich finde nicht,dass nicht nur die Islamismus-Parole die europäischen Regierungen dazu gebracht hat,über die tunesisiche Unterdrückung "großzügig" hinwegzusehen.Es war auch eine Art von Trägheit,die da eine Rolle gespielt hat,weil man sich an die Stabilität in Tunesien und einem ewig jasagenden Diktator gewöhnt hat,denn Demokratie heisst ja nicht nur Freiheit sondern auch Selbstbestimmungsrecht - und man muss kein Prophet sein,um Meinungsver-scheidenheiten heraufdämmern zu sehen,zB in der Palästina-Frage.Umso unangenehmer,wenn es sich um eine authentische,da demokratisch legitimierte Stimme handelt.

    und werfen mit westlichen Begriffen nur so um sich.
    Ich persönlich gehe davon aus, dass Tunesien im besten Fall wahrscheinlich die türkische Entwicklung nehmen wird (jedenfalls wäre es den Tunesiern zu wünschen,weil es die beste - da allumfassendste - Alternative darstellt).Man wird (auch im öffentlichen Leben) konservativer auftreten,die islamischen Regeln werden in der Öffentlichkeit wieder mehr Gewicht gewinnen,aber gleichzeitig wird man in den staatlichen Struckturen demokratischer und freier.

    Aber ich finde nicht,dass nicht nur die Islamismus-Parole die europäischen Regierungen dazu gebracht hat,über die tunesisiche Unterdrückung "großzügig" hinwegzusehen.Es war auch eine Art von Trägheit,die da eine Rolle gespielt hat,weil man sich an die Stabilität in Tunesien und einem ewig jasagenden Diktator gewöhnt hat,denn Demokratie heisst ja nicht nur Freiheit sondern auch Selbstbestimmungsrecht - und man muss kein Prophet sein,um Meinungsver-scheidenheiten heraufdämmern zu sehen,zB in der Palästina-Frage.Umso unangenehmer,wenn es sich um eine authentische,da demokratisch legitimierte Stimme handelt.

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  • Quelle DIE ZEIT, 20.1.2011 Nr. 04
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  • Schlagworte Tunesien | Tunis | Ganges | Europa
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